DOMINO Bau- und Handels GmbH

Winzererstraße 47, 80797 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 66367
Eingetragen
13.11.2001
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für WohngebäudeVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Übernahme von Bauleistungen, Handel mit Waren aller Art, sowie Zwischenvermietung von Immobilien aller Art, ferner Vermögensverwaltung für Dritte und Vermittlung von und Anlageberatung bei Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten, Wohnräumen, gewerblichen Räumen und Kapitalanlagen aller Art, sowie Vermittlung von und Beratung bei Versicherungen und Finanzierungen aller Art; An- und Verkauf von Grundstücken und deren Erschließung, Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen für eigene oder fremde Rechnung unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern oder sonstigen Nutzungsberechtigten oder von Bewerbern um Erwerbs- oder Nutzungsrechte oder wirtschaftliche Vorbereitung, Durchführung und Verwaltung von Bauvorhaben als Bauherr im fremden Namen für fremde Rechnung. Gegenstand des Unternehmens ist nicht Versicherungsberatung im Sinne des § 1 I 2 RBerG.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Marian Dr. Dietzel
seit 28.1.2025
Geschäftsführer
Silvia Dietzel
seit 13.11.2001
Geschäftsführer
Arno P. Dietzel
seit 13.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
94.40%
M***** D******
5.60%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Arno P. Dietzel
Oberschleißheim
25.500 €
94.40%
M***** D******
1.500 €
5.60%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DOMINO Bau- und Handels GmbH

München

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

DOMINO BAU- UND HANDELS GMBH, MÜNCHEN

1) Geschäftszweck und -verlauf (Geschäfts- und Rahmenbedingungen)

Gesamtwirtschaftliche Lage:

Nach dem Einmarsch von Russland in die Ukraine im Februar 2022 kam es zu verschiedenen unschönen Entwicklungen, die die Weltwirtschaft mitunter schwer belastet haben und dies bis zum heutigen Tag noch tun. Auf den Energiepreisschock, der eine Folge der Wirtschaftssanktionen des Westens war, folgte eine der schwersten Inflationswellen seit den 1970er Jahren. Als Reaktion darauf sahen sich Zentralbanken weltweit dazu gezwungen, die Leitzinsen zu erhöhen, um die Inflation, die zwischenzeitlich im zweistelligen Bereich gemessen wurde, wieder auf den Zielkorridor von ca. 2% zu bewegen. Bis zum heutigen Tag hat sich die Inflationsrate im Euroraum zwar deutlich verringert, allerdings liegt sie im Juni 2023 nach wie vor noch bei 6,4 % (Juni 2022: 8,6%) und damit über dem Ziel der EZB.

Die Folgen von Inflation und Zinserhöhung haben sich vor allem ab dem zweiten Halbjahr 2022 sehr deutlich gezeigt. Aufgrund der starken Preisanstiege kam es zu hoher Unsicherheit in der Bevölkerung. So hat der GfK-Konsumklimaindex seinen absoluten Tiefpunkt im Oktober 2022 mit einem Wert von -42,8 erreicht. In den Folgemonaten konnte sich das Konsumklima zwar wieder etwas erholen, allerdings liegt der Wert im Juni 2023 nach wie vor im negativen Bereich bei -25,4. Mit den negativen Wirtschaftserwartungen fiel auch die Anschaffungsneigung und -fähigkeit bei vielen Haushalten. Das Ergebnis ist ein allgemeiner Nachfragerückgang.

Die extrem schnelle Zinserhöhung wirkt sich insbesondere negativ auf das Investitionsklima aus. Hiervon sind vor allem Wirtschaftszweige betroffen, die typischerweise von Krediten abhängen, allen voran Immobilien. Vor allem der Immobilienmarkt, der in den vergangenen Jahren während der Pandemie eine der Stützen für die deutsche Wirtschaft war, erlebt derzeit einen starken Rückgang der Nachfrage.

Selbstverständlich hinterlässt dies Spuren in der deutschen Wirtschaft. Nach einem BIP-Wachstum von 1,9% im Jahr 2022 gehen führende Marktforschungsinstitute derzeit von einer Stagnation bzw. einem leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung für das Jahr 2023 aus.

Mit einer wirklichen Entlastung darf wohl erst gerechnet werden, wenn die Inflation in normale Sphären zurückgekehrt ist und es zu keinen zusätzlichen Leitzinserhöhungen kommt. Sicherlich werden über die Zeit gewisse Gewöhnungseffekte nötig sein, um das Konsumverhalten wieder in Richtung Normalität zu bewegen. Dem vermeintlichen "Neuen Normal" stehen bis zum jetzigen Zeitpunkt die meisten, insbesondere wachstumsverwöhnten, jungen Konsumenten allerdings noch skeptisch gegenüber.

Branchenentwicklung

Die Branche steht wohl vor der größten Herausforderung seit der Finanzkrise 2009. Vor allem Bauträgerunternehmen befinden sich im Auge des perfekten Sturms. Zum einen führt das mittlerweile auf ca. 4% p.a. gestiegene Zinsniveau für 10-jährige Hypothekendarlehen auf der Nachfrageseite zu starken Rückgängen, da potenzielle Kaufinteressenten eine höhere Kreditbelastung erfahren. Zum anderen haben auch die Unternehmen selbst deutlich höhere Zinsen zu tragen. Gleichzeitig werden Banken sehr viel vorsichtiger, überhaupt Kredite auszureichen. Die Transaktionsvolumina sind somit signifikant niedriger als in den Vorjahren.

Die Folgen daraus deuten sich bereits an, wobei das gesamte Ausmaß noch nicht vollständig abgeschätzt werden kann. Neben punktuellen Preissenkungen müssen verschiedene Marktteilnehmer bereits aufgeben. Notverkäufe werden häufiger.

Dies ist nicht zuletzt der Fall, weil viele Unternehmer auf der Welle des Erfolgs der letzten Jahre immer größere Kreditvolumina finanziert haben und teilweise auch zu exotischeren Finanzierungsinstrumenten gegriffen haben. Gleichzeitig sind dabei entstandene Fehler durch einen stets ansteigenden Markt geheilt worden. Der natürliche Selektionsprozess, den ein freier Wettbewerb per Definition mit sich bringt, wurde somit auch aufgrund exzessiver Preissteigerungen vorübergehend abgefordert.

Es muss allerdings vermerkt werden, dass Immobilienmärkte aufgrund der Natur des zugrunde liegenden komplexen Produkts immer sehr träge auf Marktveränderungen reagieren. So folgt das Angebot mit einer Verzögerung der geringeren Nachfrage nach. Dies ist aktuell zu erkennen, indem Projekte verschoben oder ganz aufgegeben werden (müssen). Zum Stand Juli 2023 befinden sich viele Angebote auf dem Markt, die noch vor Beginn der Krise initiiert wurden. Allerdings ist mit absoluter Sicherheit anzunehmen, dass es zu einer Angebotsverknappung kommen wird. Glaubt man den Schätzungen der jeweiligen Verbände, wird diese sehr akut ausfallen. Bis diese Reaktion allerdings ihren Weg in die Berichte der Marktforscher findet und Marktteilnehmer eine spürbare Veränderung fühlen, wird es wohl bis zum Frühjahr 2024 dauern. Dann zeigen sich erst die seit Mitte 2022 nicht begonnenen Neubauprojekte am Markt in Form von fehlendem zusätzlichem Wohnraum.

Gleichzeitig wird der allgemeine Wohnraummangel, der sich vor allem in den Großstädten am drastischsten zeigt, immer akuter. Dieser macht sich noch deutlicher als bisher auf dem Markt für Mietwohnungen bemerkbar. So sind z.B. in München die Mieten in den vergangenen zwei Jahren gemäß offiziellem Mietspiegel um über 20% gestiegen. Eine Entwicklung, die sich sehr wahrscheinlich fortsetzen und möglicherweise sogar beschleunigen wird.

Die Immobilienbranche steht vor der großen Aufgabe, ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber diesem schwierigen Marktumfeld zu beweisen. Betrachtet man die Fundamentaldaten bzw. die Balance zwischen Angebot und Nachfrage, ist jedoch festzuhalten, dass nach wie vor ein großer Bedarf an neuem Wohnraum besteht, der voraussichtlich nicht so schnell abnehmen dürfte. Dennoch muss sich der Markt neu ausbalancieren und einem Selektionsprozess stellen. Diejenigen Unternehmen, die diese Marktbereinigung überstehen, können auf verbesserte Wettbewerbsbedingungen setzen, wenn die Krise abklingt.

Geschäftszweck

Geschäftszweck der Gesellschaft ist die klassische Tätigkeit eines Bauträgerunternehmens und die weitestgehende Thesaurierung der erwirtschafteten Gewinne, wobei die Ausschüttungen vermindert um die steuerliche Belastung den Darlehenskonten der Gesellschafter zugeführt wurden. Nach der Philosophie der Gesellschafter sollten Gewinne nicht in erster Linie konsumtiven Zwecken zufließen, sondern der finanziellen Stärkung des Unternehmens dienen. Ein Kapital an Bescheidenheit trägt viele Zinsen.

Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Das erste Halbjahr 2022 war noch gekennzeichnet von einer sehr guten Geschäftsentwicklung, die sich an den Vorjahren orientierte. Erst durch die westlichen Sanktionen gegen Russland und die damit einhergehenden Energiepreisschocks durch ausbleibende Gaslieferungen kam es zu einer Entwicklung, die erst ab ca. Mitte des Jahres ihr volles Ausmaß auf die Immobilienkonjunktur erahnen ließ. Vor allem die gestiegenen Zinsen für Immobilienkredite erschweren den Kauf von Immobilien für viele Kaufinteressenten.

Nicht zuletzt durch die gute Verkaufssituation aus dem Jahr 2021 und H1 2022 wurden jedoch noch viele bereits verkaufte Projekte im Jahr 2022 erfolgreich hergestellt und übergeben. Zusätzlich wurde der Geschäftsbereich "Service Development" bzw. Bauen für Dritte weiter ausgeweitet, sodass dieser zunehmend zur Profitabilität des Unternehmens beiträgt.

Als Fazit bleibt festzustellen, dass sich der Geschäftsverlauf 2022 auch in finanzieller Hinsicht in geordneten Bahnen fortentwickelt hat.

2) Ertragslage

Wichtige Daten im Vergleich: 2022
in EUR
2021
in EUR
Umsatzerlöse 84.614.457 49.698.714
Rohergebnis 11.343.867 7.823.858
Personal- und Sachaufwendungen -4.503.538 -3.417.244
Finanzergebnis -409.092 -407.995
Betriebsergebnis (EBIT) 6.840.329 4.406.614
Jahresüberschuss 4.306.772 2.674.180

3) Finanzlage

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Darlehen für den Kauf von Baugrundstücken haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 14.487 erhöht.

4) Vermögenslage

2022
in TEUR
2021
in TEUR
Anlagevermögen 222 184
Umlaufvermögen 130.519 124.173
Rechnungsabgrenzungen 0 0
Bilanzsumme 130.741 124.357
Wirtschaftliches Eigenkapital ( *) 28.131 24.111
Fremdkapital 102.609 100.246

( *) handelsrechtliches Eigenkapital zzgl. Gesellschafterdarlehen

Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, all ihren finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich nachzukommen.

5) Chancen und Risiken

Im Vergleich zum letzten Jahr zeichnen sich zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts die Risiken wesentlich klarer ab. Die gestiegenen Zinsen und damit einhergehende gesunkene Nachfrage nach Kauf-Immobilien führen deutschlandweit zu sinkenden Kaufpreisen. Zwar sind Neubauimmobilien bislang von größeren Preiseinbrüchen verschont geblieben, allerdings sind auch hier die Transaktionsvolumina stark eingebrochen. Insofern ergibt sich das Risiko, dass unsere Produktion an Wohnimmobilien nicht mehr wie in den letzten Jahren üblich vom Plan weg, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt verkauft werden können.

In der Folge muss ein größerer Teil der Investitionskosten vorfinanziert werden. Dies löst erhöhte Aufwendungen für die Projektfinanzierung aus und belastet die Rohgewinne.

Hierfür haben wir ein professionelles Liquiditätsmanagement, das auf einem integrierten Geschäftsmodell basiert, aufgebaut ist. Die wichtigste Aufgabe in der aktuellen Zeit ist nicht die Erzielung von Gewinnen, sondern die ausreichende Bereitstellung von Liquidität.

Es ist schwer abzuschätzen, inwiefern der Immobilienmarkt weiter unter Druck geraten wird. Fest steht jedoch, dass folgende Tendenzen in näherer Zukunft die Preise stabilisieren dürften.

Zum einen gehen die meisten Experten derzeit davon aus, dass die Zentralbanken das in den letzten 12 Monaten stark gestiegene Zinsniveau vorerst nicht weiter erhöhen werden. Stand Juli 2023 liegt der Leitzins bei 4,25%.

Der starke Einbruch von Neubauprojekten führt zu einer Angebotsverknappung, die sich allerdings aufgrund der typischen Bauzeit von 1,5 - 3 Jahren (je nach Projektgröße) mit Verzögerung am Markt zeigen wird. Die Gründe hierfür wurden bereits angesprochen.

Ein Rückgang der Inflation, der zumindest in Deutschland noch sehr zaghaft verläuft, dürfte sich in den kommenden Monaten klarer zeigen. Damit dürfte auch ein Teil der Konsumlaune wiederkehren und die Gesamtstimmung im Land verbessern.

In den vergangenen Jahren kam es zu einer Aufblähung des Wettbewerberumfelds auf dem Bauträgermarkt, da es aufgrund stark steigender Preise kaum an Fachwissen bedurfte. Derzeit erleben wir eine gegenteilige Entwicklung, die sich vermutlich noch weiter beschleunigen dürfte. Im Ergebnis bleibt ein reduzierter Wettbewerb für diejenigen Unternehmen übrig, die den Sturm überstehen. Verbesserte Wettbewerbsbedingungen können sich aus geringerem Konkurrenzdruck beim Grundstücksankauf, verbesserten Verhandlungsmöglichkeiten bei der Vergabe von Bauleistungen und weniger Konkurrenz um Endkunden und qualifizierte Mitarbeiter ergeben.

Bis dies der Fall ist, heißt es allerdings solide zu wirtschaften und das sprichwörtliche Pulver im Trockenen zu halten.

6) Prognosebericht

Leider ist im Wirtschaftsleben der Rückspiegel immer klarer als die Frontscheibe. Betrachtet man jedoch die Tatsache, dass die momentane makrowirtschaftliche Situation kaum mehr schlechter werden kann, darf man die Zukunftsaussichten durchaus positiv bewerten, ohne zynisch zu sein.

Es gibt folgende Tendenzen, die sich mit hoher bzw. mittlerer Wahrscheinlichkeit einstellen dürften:

Die Angebotsverknappung aufgrund verschobener oder aufgegebener Projekte wurde bereits erläutert. Hinzu kommt, dass selbst bauwillige Bauträgerunternehmen Probleme haben, die geforderten Vorverkaufsquoten nachzuweisen, um die Bedingungen für ihre Baufinanzierung zu erfüllen. Das in den letzten Jahren populär gewordene "Bauherrenmodell", bei dem ein Käufer von einem Projektentwickler einen Grundstücksanteil erwirbt und gleichzeitig an einen Generalbauunternehmer vermittelt wird, dürfte es ebenso sehr schwer haben, da es hier auch noch wesentliche Käuferrisiken gibt, die hier aber nicht weiter erläutert werden sollen.

Die deutliche Verringerung an Neubauangebot wird sich stützend auf die Preisbildung auswirken, allerdings wird sich dies vermutlich erst ab Q2/Q3 2024 abzeichnen.

Bis dahin wird sich im Neubausegment vermutlich nur eine geringe Transaktionsquote ergeben. Es kann bereits beobachtet werden, dass es zu punktuellen Preissenkungen durch Bauträgerunternehmen kommt. Dies wird sich wohl noch verstärken. Gleichzeitig sind Bauträger begrenzt in Ihren Möglichkeiten, die Preise zu senken. Wenn es trotz Senkungen zu keinen schnellen Abverkäufen kommt, folgt die Insolvenz. Vor allem Unternehmen, die sich über den Kapitalmarkt in Form von Anleihen finanziert haben, geraten in eine Schuldenspirale, wenn diese Anleihen auslaufen. Hierfür gibt es bereits prominente Beispiele. Die Firma DOMINO Bau hat auf derartige exotische Finanzierungsinstrumente stets konsequent verzichtet und stattdessen in den letzten Jahren lediglich fallweise Bankdarlehen zum Erwerb von Grundstücken aufgenommen und mit Eigenkapital gebaut. Daher hat sich bewährt, in guten Jahren Gewinne zu thesaurieren und die Kapitaldecke der Firma für die aktuell anspruchsvolle Zeit zu stärken.

Wir gehen davon aus, dass ein ausgedünntes Wettbewerberumfeld günstige Chancen für weitere lukrative Geschäftstransaktionen erwarten lässt.

Da weiterhin sehr hoher Bedarf nach Wohnraum besteht, der sich derzeit auf Mietwohnungen konzentriert und die Mieten in den Ballungsgebieten stark nach oben treibt, ist davon auszugehen, dass das Thema Wohnen einigen sozialen und politischen Sprengstoff bietet. Bereits jetzt hat das Bauministerium angekündigt, die Abschreibungsmöglichkeiten für neu entstehenden Wohnraum zu verbessern. Dies würde logischerweise verbesserte Bedingungen für Kapitalanleger mit sich bringen. Insbesondere für die Vermietung geeignete Bauprojekte würden damit vermehrt nachgefragt. Wie die Gesetzgebung am Ende aussieht, bleibt allerdings noch abzuwarten.

Das komplexeste und gleichzeitig wichtigste Thema für den Immobilienmarkt ist allerdings die Entwicklung der Zinsen. Hierzu kann zum jetzigen Zeitpunkt allerdings keine klare Entwicklung vorausgesagt werden. Am wahrscheinlichsten ist wohl, dass das Zinsniveau vorübergehend auf dem derzeitigen Niveau verbleibt. Sobald sich das Zinspendel jedoch wieder in die andere Richtung bewegt, die Zinsen also billiger werden, muss definitiv mit einer Rückkehr steigender Immobilienpreise gerechnet werden.

Fraglich ist auch, wie sich das Sentiment auf dem Privatimmobilienmarkt innerhalb der Käufergruppe entwickelt, die auch trotz hoher Zinsen in der Lage sind, zu kaufen. Nach Monaten der Zurückhaltung könnte es möglich sein, dass dieses Klientel nun langsam wieder auf den Markt zurückkehrt, um die Anomalie von steigender Bevölkerungszahl, wachsenden Mieten und gleichzeitig gefallenen Immobilienpreisen für sich zu nutzen. Für diese Käufergruppe spielt eine optimistische Medienberichterstattung eine entscheidende Rolle. Nach Monaten der Schreckensberichte über die Entwicklung der Immobilienmärkte weisen mittlerweile immer mehr Zeitungen wohlwollend auf die Chancen auf dem Markt hin. Ein Anstieg der Nachfrage in diesem Käufersegment würde einen weiteren Preisverfall bis zum Zeitpunkt des Eintretens der Verknappung definitiv abdämpfen.

Aufgrund der umfangreichen Herausforderungen rechnen wir im laufenden Jahr mit einem Rückgang des Umsatzes. Trotzdem gehen wir davon aus, dass wir sowohl in diesem, als auch im Folgejahr ein positives Betriebsergebnis erzielen werden.

 

München, den 24.08.2023

Arno P. Dietzel

Silvia Dietzel

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022

DOMINO BAU- UND HANDELS GMBH, MÜNCHEN

AKTIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 221.797,24 184.349,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 953,00 1.400,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 953,00 1.400,00
II. Sachanlagen 220.844,24 182.949,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.844,24 182.949,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 130.519.064,66 124.173.064,01
I. Vorräte 123.359.432,00 120.431.394,00
1. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke 121.219.670,00 120.431.394,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.139.762,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.981.026,82 3.540.804,39
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.898.944,34 3.463.108,80
2. sonstige Vermögensgegenstände 82.082,48 77.695,59
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 178.605,84 200.865,62
130.740.861,90 124.357.413,01

PASSIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. EIGENKAPITAL 13.799.333,87 10.755.719,33
I. Gezeichnetes Kapital 27.000,00 27.000,00
II. Bilanzgewinn 13.772.333,87 10.728.719,33
B. RÜCKSTELLUNGEN 6.969.777,00 4.080.209,00
1. Steuerrückstellungen 674.989,00 245.834,00
2. sonstige Rückstellungen 6.294.788,00 3.834.375,00
C. VERBINDLICHKEITEN 109.971.751,03 109.521.484,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 70.229.983,59 55.742.551,91
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 18.854.646,17 33.641.419,40
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.746.265,04 1.145.002,44
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 14.331.937,43 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 4.808.918,80 18.992.510,93
130.740.861,90 124.357.413,01

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

2022
EUR
2021
EUR
1. Umsatzerlöse 84.614.457,92 49.698.714,70
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.928.038,00 28.871.795,00
3. sonstige betriebliche Erträge 47.378,55 146.227,34
4. Materialaufwand -76.246.006,68 -70.892.878,89
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen -76.246.006,68 -70.892.878,89
5. Personalaufwand -3.960.903,22 -2.916.530,39
a) Löhne und Gehälter -3.759.619,85 -2.733.993,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -201.283,37 -182.536,63
- davon für Altersversorgung: EUR 1.387,04 (Vorjahr: EUR 840,00)
6. Abschreibungen -61.827,91 -60.837,20
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -478.120,65 -437.657,37
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.716,71 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -423.809,32 -407.995,50
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.124.464,86 -1.324.438,57
11. Ergebnis nach Steuern 4.309.458,54 2.676.399,12
12. sonstige Steuern -2.686,00 -2.219,00
13. Jahresüberschuss 4.306.772,54 2.674.180,12
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.465.561,33 8.054.539,21
15. Bilanzgewinn 13.772.333,87 10.728.719,33

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

DOMINO BAU- UND HANDELS GMBH, MÜNCHEN

Identifikation der Gesellschaft

Firma: DOMINO Bau- und Handels GmbH
Sitz: München
Registergericht: Amtsgericht München
Handelsregisternummer: HRB 66367

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss der DOMINO Bau- und Handels GmbH, München wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. HGB) aufgestellt. Insbesondere waren die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft zählt gemäß den gesetzlich definierten Merkmalen i.S. von § 267 Abs. 2 HGB zu den großen Kapitalgesellschaften.

Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten erfasst. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt 3-5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt 5-13 Jahre. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens deren Anschaffungskosten für das einzelne Wirtschaftsgut über EUR 250 liegt, jedoch nicht EUR 800 übersteigt (GWG), wurden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben.

Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Im Berichtsjahr wurde von dem Wahlrecht gem. § 255 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Als Umsatzerlöse werden alle Erlöse ausgewiesen, die aus der Erbringung als Bauträger, aus der Hausbewirtschaftung und aus anderen Lieferungen und Leistungen (Werkverträge) erzielt wurden. Der Ausweis erfolgt nach Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer. Sonstige direkt mit dem Umsatz verbundene Steuern waren nicht zu berücksichtigen.

Erträge und Aufwendungen werden zeitanteilig abgegrenzt und in der Periode erfolgswirksam erfasst, der sie wirtschaftlich zuzurechnen sind.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind im Anlagenspiegel dargestellt (vgl. Anlage am Ende des Anhangs).

Vorräte

Bei den Vorräten handelt es sich ausschließlich um zum Verkauf bestimmte Grundstücke ohne Bauten bzw. mit unfertigen Bauten sowie um unfertige Leistungen aus Werkverträgen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In diesem Posten werden Forderungen aus Grundstücksverkäufen, aus anderen Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen ausgewiesen.

Posten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht vorhanden.

Eigenkapital

Aus dem zu erwartenden Jahresüberschuss 2022 sowie aus dem Gewinnvortrag vom 01.01.2022 wurde im Berichtsjahr ein Betrag von EUR 1.263.158,00 an die Gesellschafter als sog. Vorabausschüttung ausgeschüttet. Der Rest wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten den steuerlichen Aufwand für das Geschäftsjahr 2022, der nicht bereits durch Vorauszahlungen abgedeckt wurde.

Sonstige Rückstellungen

In diesem Posten sind im Wesentlichen Aufwendungen für Bauleistungen, die Beratungskosten für die Erstellung und die Prüfung des Jahresabschlusses enthalten sowie Verpflichtungen aus Urlaubsansprüchen, Tantiemen und Kosten für die Aktenaufbewahrung.

Verbindlichkeiten

Eine Übersicht der Verbindlichkeiten nach § 266 Abs. 3 HGB mit Angabe der Restlaufzeiten ist nachfolgend (Verbindlichkeitsspiegel) dargestellt.

Art der Verbindlichkeit:

Berichtsjahr: in TEUR Gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 70.230 70.230 ( *)
Erhaltene Anzahlungen 18.855 18.855 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.746 1.746 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 14.332 0 0 14.332
Sonstige Verbindlichkeiten 4.809 4.809 0 0

(davon aus Steuern TEUR 856, Vorjahr TEUR 1.401)

(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 0, Vorjahr TEUR 0)

im Vorjahr: in TEUR Gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 55.743 55.743 ( *)
Erhaltene Anzahlungen 33.641 33.641 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.145 1.145 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 18.993 1.401 17.592 0

(davon aus Steuern TEUR 1.401, Vorjahr TEUR 779)

(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 0, Vorjahr TEUR 0)

( *) = gesichert durch Grundpfandrechte

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestand am Bilanzstichtag eine Verbindlichkeit von TEUR 14.332 (Vorjahr TEUR 13.355) die, in Änderung zum Vorjahr, nun erstmals als eigene Position "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" ausgewiesen werden. Die unmittelbare Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist deshalb nur eingeschränkt möglich.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden zu 100% im Inland erzielt.

2022
TEUR
2021
TEUR
Umsatzerlöse
aus der Hausbewirtschaftung 4 31
aus Verkauf von Grundstücken 84.472 48.389
aus anderen Lieferungen und Leistungen 138 1.279
Erhöhung des Bestandes 2.928 28.871
(zum Verkauf bestimmte Grundstücke)
Erlöse aus sonstigem Geschäftsbetrieb 47 146
(sonstige betriebliche Erträge)

Aufwendungen für bezogene Leistungen und Leistungen

In diesem Posten (Materialaufwand) sind Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung sowie für Verkaufsgrundstücke ausgewiesen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Posten beinhaltet den Steueraufwand für das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von TEUR 2.124.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 Nr. 3a HGB

Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Immobilienmietverträgen in Höhe von EUR 68.124.

Arbeitnehmer § 285 Nr. 7 HGB

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:

2022 2021
Geschäftsführung 2 2
Prokura 1 1
Angestellte (ohne Geschäftsführung) 15 12
Aushilfen 6 6

Gesamtbezüge der Unternehmensorgane § 285 Nr. 9a HGB

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Angabe über die Mitglieder der Unternehmensorgane § 285 Nr. 10 HGB

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Gesellschaft durch folgende Geschäftsführer vertreten:

Silvia Dietzel, Geschäftsführerin, Oberschleißheim

Arno P. Dietzel, Geschäftsführer, Oberschleißheim

Angabe über das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar

§ 285 Nr. 17 HGB

Das im Aufwand erfasste Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt EUR 11.559,85. Das Honorar für andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen und sonstige Leistungen an den Abschlussprüfer beträgt EUR 3.669,08.

Angabe zu latenten Steuern § 285 Nr. 29 HGB

Temporäre Differenzen als Grundlage der Steuerabgrenzung liegen nicht vor.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres § 285 Nr. 33 HGB

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten.

Ergebnisverwendung § 285 Nr. 34 HGB

Ein Vorschlag für die Gewinnverwendung kann gegenwärtig noch nicht vorgelegt werden. Die Höhe der Ausschüttung wird zu einem späteren Zeitpunkt beschlossen.

 

München, den 24.08.2023

Arno P. Dietzel

Silvia Dietzel

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 16. August 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.800,00 184,03 0,00 1.984,03
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 345.411,42 104.434,12 59.095,42 390.750,12
347.211,42 104.618,15 59.095,42 392.734,15
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 400,00 631,03 0,00 1.031,03
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.462,42 61.196,88 53.753,42 169.905,88
162.862,42 61.827,91 53.753,42 170.936,91
NETTOBUCHWERTE
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 953,00 1.400,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.844,24 182.949,00
221.797,24 184.349,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Domino Bau- und Handels GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Domino Bau- und Handels GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Domino Bau- und Handels GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Grünwald b. München, den 25. August 2023

LKC Grünwald GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Franz-Stephan v. Gronau, Wirtschaftsprüfer

Joachim D. Heinrich, Wirtschaftsprüfer

ERGEBNISVERWENDUNGSBESCHLUSSBERICHT

DOMINO BAU- UND HANDELS GMBH, MÜNCHEN

Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

München, den 16.08.2023

Arno P. Dietzel

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

18 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.