Stammdaten

Register
Amtsgericht Hildesheim HRB 22284
Vorher
Dr. B. Oqueka GmbH
Eingetragen
19.1.1994
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Halten und Verwalten eigenen Vermögens einschließlich von Beteiligungen an anderen Unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Cramer
seit 24.9.2015
Geschäftsführer
Inga Cramer
seit 24.9.2015
Geschäftsführer
Jürgen Cramer
seit 21.11.2007
Geschäftsführer
Renate Cramer
seit 21.11.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
49.50%
Inga Ali
49.50%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Burgdorf
198.000 €
49.50%
Inga Ali
Burgdorf
198.000 €
49.50%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Cramer Verwaltungs-GmbH

Burgdorf

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1. Grundlagen des Konzerns

Die Cramer-Unternehmensgruppe besteht unverändert aus drei Gesellschaften: der Cramer Verwaltungs-GmbH, der Wilhelm Cramer GmbH und der Cramer Langenhagen GmbH, jeweils ansässig in Burgdorf. Operativ tätiges Konzernunternehmen ist die Wilhelm Cramer GmbH. Diese wird beherrscht von der Cramer Verwaltungs-GmbH, von der 100% der Anteile gehalten werden. In 2017 erwarb die Cramer Verwaltungs-GmbH 94 % der Anteile der Cramer Langenhagen GmbH. Das Konzernmutterunternehmen ist die Cramer Verwaltungs-GmbH.

Unternehmensgegenstand ist das Betreiben von Einzelhandelsgeschäften mit Lebensmitteln und Gegenständen ähnlicher Art. Die Märkte des Konzerns werden als Vollsortimentsmärkte betrieben und befinden sich im Großraum Hannover. Darüber hinaus werden eigene Immobilien gehalten.

Die Wilhelm Cramer GmbH ist Genossenschaftsmitglied der EDEKA Minden e.G. Sie nimmt die Leistungen der EDEKA Regionalgesellschaft, EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG, in Anspruch (Warenbelieferung, Marketingmaßnahmen, EDV-Programme, Betreuung und Beratung der Genossenschaftsmitglieder).

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2019 war kein einfaches Jahr für den Handel. Im Jahresverlauf rutschten sowohl das IFO-Geschäftsklima als auch der GfK - Konsumgüterindex deutlich ab. Beide Indikatoren stabilisierten sich aber zum Ende des Jahres wieder.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts legte das preisbereinigte Bundesinlandsprodukt um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.

Mit einem Umsatzzuwachs von 1,7 Prozent (exklusive Fachhandel) entwickelte sich der LEH erneut positiv. Allerdings zeigten die einzelnen Vertriebsformate sehr unterschiedliche Entwicklungen. Vor allem die Vollsortimenter konnten im Vergleich zum Vorjahr beim Umsatz deutlich stärker zulegen (rund 3 Prozent), Discounter schafften dagegen laut GfK insgesamt nur ein Plus von 0,9 Prozent.

2.2 Geschäftsverlauf

2.2.1 Geschäftsentwicklung

Der Konzern betrieb zum 31.12.2019 neun (im Vorjahr: acht) EDEKA Märkte mit zusammen ca. 24.140 qm Verkaufsfläche.

2.2.2 Umsatzentwicklung

Der Umsatz erhöhte sich von 2018 auf 2019 um 7.604 T€ auf 140.714 T€, was einem Anstieg von 5,7 % entspricht.

2.2.3 Investitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahres 2019 betrugen insgesamt T€ 14.408. Der Schwerpunkt der Investitionen des Jahres lag in der Errichtung und Ausstattung des neu eröffneten E-Centers in Langenhagen. Darüber hinaus wurden Investitionen in den Umbau und die Modernisierung des Standortes Burgdorf, Weserstr., getätigt.

2.3 Lage des Konzerns

2.3.1 Ertragslage

Das abgelaufene Geschäftsjahr endete mit einem Konzernjahresergebnis von T€ 2.597. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um T€ 7.604. Analog dazu erhöhten sich die Aufwendungen für bezogene Waren um T€ 4.778 und die Personalaufwendungen um T€ 2.639.

Nichtfinanzielle Leistungsfaktoren besitzen für den Konzern nur eine untergeordnete Bedeutung als Steuerungsgrößen.

2.3.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt T€ 48.095. Größter Vermögensposten ist das Anlagevermögen mit einem Anteil von 52,6 % der Bilanzsumme (Vorjahr 32,6 %). Der Anlagenabnutzungsgrad (Verhältnis kumulierte Abschreibungen zu historischen Anschaffungskosten; ohne Finanzanlagen) beträgt 28,2 % zum 31. Dezember 2019. Das Umlaufvermögen nahm gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.543 ab. Das Vorratsvermögen entspricht mit T€ 6.139 rd. 12,8 % der Bilanzsumme. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme verringerte sich im Geschäftsjahr von 65,0 % auf 45,8 %.

2.3.3 Finanzlage

Die Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2019 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme in Höhe von rund 57,4 % (Vorjahr 64,9 %) gekennzeichnet. Die kurzfristigen Finanzierungsmittel sind vollständig durch kurzfristige Vermögenswerte abgesichert.

Die Konzernkapitalflussrechnung des Jahres 2019 weist einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 6.727 T€, einen negativen Cashflow aus der Investitionstätigkeit von -14.189 T€ und einen positiven Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 2.164 T€ aus.

Dem Konzern stehen nicht ausgenutzte Kreditlinien von 3.205 T€ zur Verfügung.

Wir konnten unseren finanziellen Verpflichtungen im angelaufenen Geschäftsjahr jederzeit nachkommen.

2.3.4 Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns hat sich 2019 aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt gut entwickelt.

2.4 Arbeitnehmerbelange

Neben der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter wurde ein umfangreiches Programm für die Weiterqualifizierung unserer Führungskräfte durchgeführt. Im April 2020 wurden 875 Mitarbeiter (das entspricht ca. 663 Vollzeitkräften) und 51 Auszubildende beschäftigt.

3. Prognosebericht

Der in 2018 geplante Nettoumsatz für das Jahr 2019 in Höhe von rund € 137 Mio. wurde um € 3,4 Mio. übertroffen.

Die Umsatzplanung für das Jahr 2020 geht von einem Nettoumsatz von rd. 154,0 Mio. aus. Wir erwarten einen leicht unter dem Vorjahr liegenden Konzernjahresüberschuss.

Die Zahlungsfähigkeit des Konzerns ist auch für das Folgejahr sichergestellt.

4. Chancenbericht

Ein wesentliches Differenzierungsmerkmal und Chance des EDEKA-Einzelhandels liegt in seinem unverwechselbaren Sortimentsprofil.

Die Konsumenten legen zunehmend Wert auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität. In diesen Bereichen sehen wir uns gut aufgestellt. Es bietet sich die Chance durch diese Trends weiterhin Neukunden zu gewinnen.

Der mittelständische Einzelhandel hat sich in den vergangenen Jahren als krisensicher und äußerst wettbewerbsfähig erwiesen. Mit unseren individuellen, auf die Kundenbedürfnisse vor Ort zugeschnittenen Markt- und Sortimentskonzepten sind wir jederzeit in der Lage, uns flexibel auf die Herausforderungen des Marktes einzustellen.

Im Vergleich zum Vorjahr gab es keine Veränderung der Chancen, die sich für unseren Konzern ergeben.

5. Risikobericht

Der Konzern ist den allgemeinen Unternehmens- und Geschäftsrisiken ausgesetzt. Im Lebensmittelhandel besteht ein erheblicher Wettbewerbsdruck aufgrund der Preisorientierung der Verbraucher und des Flächenüberhangs.

Der Konzern setzt zur Unternehmenssteuerung und Risikoüberwachung umfangreiche betriebswirtschaftliche Instrumente ein, um Risiken frühzeitig zu erkennen und zeitnah reagieren zu können. Hierzu zählen insbesondere unterschiedlich aggregierte Auswertungen der Finanzbuchführung und des Warenwirtschaftssystems.

Beschaffungsrisiken liegen dann vor, wenn sowohl die Gefahr marktbedingter Lieferunterbrechungen als auch die betriebliche Anfälligkeit gegenüber Lieferstörungen hoch sind. Diesen Risiken treten wir insbesondere durch ständige Marktbeobachtung sowie eine sorgfältige Auswahl und Überwachung unserer Lieferanten entgegen.

Marktpreisrisiken ergeben sich dort, wo der Wert eines Produktes aufgrund von Veränderungen des Marktpreises oder preisbeeinflussender Parameter schwankt. Wir bemühen uns, durch langfristige Verträge insbesondere mit der EDEKA Minden - Hannover Stiftung & Co. KG sowie durch Weitergabe von Preisschwankungen an unsere Kunden den Umfang derartiger Marktpreisrisiken möglichst gering zu halten.

Zusätzlich zum vorhandenen Controlling- und Warenwirtschaftssystem zur Unternehmenssteuerung erfolgen zur Risikoüberwachung monatliche Soll-/Istvergleiche, deren Ergebnisse regelmäßig durch die Geschäftsführung besprochen, analysiert und zur Steuerung des Konzerns verwendet werden.

Auf der Basis der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen sehen wir derzeit keine Bestandsgefährdungspotenziale für den Konzern. Die Überprüfung der Risikosituation hat ergeben, dass derzeit keine Risiken wesentlichen Umfangs bestehen oder drohen, die sich nachhaltig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den weiteren Geschäftsverlauf des Konzerns auswirken. Im Vergleich zum Vorjahr gab es damit keine Veränderung der Risiken für den Konzern.

Bilanz

AKTIVA

Stand am 31.12.2019 Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.901,00 22.242,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 210.609,00 240.696,00
232.510,00 262.938,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 14.168.958,50 5.381.698,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.364.365,50 6.309,50
3. And. Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstg. 9.271.502,00 5.578.706,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.296.310,12
24.804.826,00 12.263.024,62
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.000,00 10.000,00
2. Genossenschaftsanteile 250.300,00 250.300,00
255.300,00 260.300,00
25.292.636,00 12.786.262,62
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 29.450,00 25.800,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 6.110.004,99 5.086.654,64
6.139.454,99 5.112.454,64
II. Forderungen u. sonst. Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lief. und Leistungen 315.904,05 274.644,84
2. Sonstige Vermögensgegenstände 7.301.778,44 6.614.587,69
7.617.682,49 6.889.232,53
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 5.000.000,00 5.000.000,00
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.251.836,52 8.550.104,98
22.008.974,00 25.551.792,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 793.342,62 927.558,85
48.094.952,62 39.265.613,62

PASSIVA

Stand am 31.12.2019
Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Kapitalrücklage 310.224,98 310.224,98
III. Gewinnrücklagen 24.180.964,45 21.606.150,85
IV. Konzernjahresüberschuss 2.598.443,36 3.074.812,69
V. Anteile anderer Gesellschafter 104.809,41 106.145,67
27.594.442,20 25.497.334,19
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 0,00 0,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 52.619,00 210.242,00
2. Sonstige Rückstellungen 372.740,00 633.465,40
425.359,00 843.707,40
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.297.686,16 4.540.231,58
2. Verbindlichkeiten aus Lief. und Leistungen 9.720.158,81 6.627.712,35
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 5.000,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.979.554,17 884.866,23
davon aus Steuern: € 336.072,43 (i. Vj. € 336.072,43)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 386,40 (i. Vj. € 386,40)
18.997.399,14 12.057.810,16
E. Rechnungsabgrenzungsposten 757.677,58 546.687,17
F. Passive latente Steuern 320.074,70 320.074,70
48.094.952,62 39.265.613,62

Gewinn- und Verlustrechnung

2019
2018
1. Umsatzerlöse 140.713.726,72 133.109.478,17
2. Sonstige betriebliche Erträge 618.927,88 570.316,02
141.332.654,60 133.679.794,19
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 101.908.740,16 97.130.830,91
101.908.740,16 97.130.830,91
Rohergebnis 39.423.914,44 36.548.963,28
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 18.368.786,51 16.207.783,02
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.768.154,68 3.290.019,25
davon für Altersversorgung: € 126.012,15 (i.Vj. € 132.516,15)
22.136.941,19 19.497.802,27
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.872.225,86 1.645.904,56
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.593.721,68 10.916.474,80
Betriebsergebnis 3.821.025,71 4.488.781,65
7. Erträge aus Beteiligungen 16,50 16,50
8. Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10.000,00 10.000,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 201.944,15 193.599,08
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 93.540,52 62.321,52
Finanzergebnis 118.420,13 141.294,06
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.338.976,74 1.555.006,78
12. Ergebnis nach Steuern 2.600.469,10 3.075.068,93
13. Sonstige Steuern 3.362,00 4.567,09
14. Konzernjahresüberschuss 2.597.107,10 3.070.501,84
davon Anteil anderer Gesellschafter am Konzernjahresergebnis: -1.336,26 Euro (i. Vj. -4.310,85 Euro)

Anhang

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2019

1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

2. Konsolidierungskreis

3. Konsolidierungsgrundsätze

4. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

5. Angaben zur Bilanz

5.1. Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1.1. bis 31.12.2019

5.2. Umlaufvermögen

5.3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

5.4. Rückstellungen

5.5. Verbindlichkeiten

5.6. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

6. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

6.1. Gliederung

6.2. Umsatzerlöse

6.3. Sonstige betriebliche Erträge

6.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

7. Sonstige Angaben

7.1. Generalnorm

7.2. Organe

7.3. Zahl der Beschäftigten

7.4. Honorar Konzernabschlussprüfer

7.5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

7.6. Geschäfte mit nahestehenden Personen

7.7. Nachtragsbericht

7.8. Inanspruchnahme von Befreiungsvorschriften

7.8. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens

1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die Cramer Verwaltungs-GmbH, Burgdorf (Amtsgericht Hildesheim HRB 22284), stellt einen Konzernabschluss auf. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Januar 2012. Der zum 31. Dezember 2019 erstellte Konzernabschluss der Cramer Verwaltungs-GmbH, Burgdorf, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

2. Konsolidierungskreis

Die Cramer Verwaltungs-GmbH, Burgdorf, ist Mutterunternehmen der folgenden Gesellschaften, an denen sie mittelbar und unmittelbar beteiligt ist.

Name der Gesellschaft Anteil an der Gesellschaft
Wilhelm Cramer GmbH, Burgdorf 100 %
Cramer Langenhagen GmbH, Burgdorf 94 %

Darüber hinaus hält die Cramer Verwaltungs-GmbH 40 % der Anteile an der StadtHaus Burgdorf gGmbH, Burgdorf. Gem. § 311 Abs. 2 HGB wird auf die Einbeziehung dieser Gesellschaft in den Konzernabschluss aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Die Konsolidierung der Cramer-Gruppe erfolgt auf der Grundlage der Einzelabschlüsse der einzelnen Gesellschaften. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Gesellschaften wurden, soweit erforderlich, auf die einheitlich im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechend §§ 300 und 308 HGB angepasst. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt gemäß § 266 HGB, die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gem. § 275 Abs. 2 HGB.

Die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften des § 301 HGB vorgenommen. Dabei werden die Verhältnisse zum Zeitpunkt, an dem die Gesellschaft Tochterunternehmen wird, zugrunde gelegt.

Alle zwischengesellschaftlichen Forderungen und Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge wurden bei der Erstellung des Konzernabschlusses verrechnet bzw. eliminiert.

4. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es werden konzerneinheitlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet. Der Konzernabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge. Saldierungen von Aktiv- und Passivposten sowie von Aufwendungen mit Erträgen und Lasten mit Rechten werden nicht durchgeführt.

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Dauer von zehn Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und -soweit abnutzbar- um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu 800,00 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet.

Umlaufvermögen

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren. Erforderliche Wertkorrekturen werden vorgenommen, das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und Wertpapiere sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind ggf. durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt worden.

Die sonstigen Wertpapiere, der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit in Folgejahren darstellen, werden unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital des Mutterunternehmens ist in voller Höhe eingezahlt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind ausreichend bemessen und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsrückstand zu bewerten. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen waren nicht zu berücksichtigen.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die anteiligen Einnahmen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit in Folgejahren darstellen, werden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern beruhen auf Differenzen aus der Kapitalkonsolidierung. Die Bewertung erfolgt mit einem Steuersatz von 15,83 %. Der Saldo der passiven latenten Steuern betrug zum Ende des Geschäftsjahres T€ 320. Die Veränderung des Geschäftsjahres betrug T€ 0.

5. Angaben zur Bilanz

5.1. Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1.1. bis 31.12.2019

Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2019
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
Umbuchungen
T€
Stand 31.12.2019
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 123 9 0 0 132
2. Geschäfts- oder Firmenwert 301 0 0 0 301
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 424 9 0 0 433
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.604 715 1 8.232 14.550
2. Technische Anlagen und Maschinen 262 1421 0 0 1.683
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.404 5.078 1523 249 18.208
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.297 7.185 0 -8.481 0
Summe Sachanlagen 21.567 14.399 1.524 0 34.441
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 10 0 5 0 5
2. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0
3. Genossenschaftsanteile 250 0 0 0 250
Summe Finanzanlagen 260 0 5 0 255
Summe Anlagevermögen 22.251 14.408 1.529 0 35.129

Die Abschreibungen zeigten folgende Entwicklung:

Stand 01.01.2019
T€
Geschäftsjahr
T€
Abgänge
T€
Stand 31.12.2019
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 101 9 0 110
2. Geschäfts- oder Firmenwert 60 30 0 90
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 161 39 0 200
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 223 158 0 381
2. Technische Anlagen und Maschinen 256 63 0 319
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.825 1.613 1500 8.938
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
Summe Sachanlagen 9.304 1.834 1.500 9.638
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 0 0 0
2. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
3. Genossenschaftsanteile 0 0 0 0
Summe Finanzanlagen 0 0 0 0
Summe Anlagevermögen 9.465 1.873 1.500 9.838

5.2. Umlaufvermögen

Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergibt sich aus nachfolgender Aufstellung:

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Forderung zum 31. Dezember 2019 Gesamtbetrag
T€
kleiner 1 Jahr
T€
größer 1 Jahr
T€
aus Lieferungen und Leistungen 316 316 0
sonstige Vermögensgegenstände 7.302 7.296 6
Summe 7.618 7.612 6

Unter den sonstigen Wertpapieren werden Orderschuldverschreibungen mit einer Laufzeit von maximal einem Jahr ausgewiesen.

5.3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen diverse geleistete Zuschüsse für Baumaßnahmen für die Märkte in Lachendorf, Empelde und Burgdorf Nordwest, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen und über die Laufzeit der jeweiligen Mietverträge verbraucht werden.

5.4. Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind nachfolgende Posten mit nicht unerheblichem Umfang enthalten:

31.12.2019
Rückstellungen für Personalverbindlichkeiten 180.640
Rückstellungen für Archivierungskosten 149.100
übrige Rückstellungen 43.000
372.740

Die Rückstellungen für Personalverbindlichkeiten betreffen Urlaubs- und Überstundenrückstellungen.

5.5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sowie die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag
T€
<1 Jahr
T€
1-5 Jahre
T€
>5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.298 1.334 1.373 4.591
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.720 9.720 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.979 1.979 0 0
Summe 18.997 13.033 1.373 4.591

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden abgesichert.

5.6. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die (ggf. anteiligen) Einnahmen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten gem. § 250 HGB ausgewiesen.

6. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

6.1. Gliederung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

6.2. Umsatzerlöse

Ausgewiesen werden insbesondere Einzelhandelsumsätze.

6.3. Sonstige betriebliche Erträge

Dieser Posten enthält u.a. Erträge aus der Auflösung von Rechnungsabgrenzungen.

6.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind im Geschäftsjahr nicht angefallen.

7. Sonstige Angaben

7.1. Generalnorm

Zusätzliche Angaben zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erforderlich.

7.2. Organe

Zu Geschäftsführern der Cramer Verwaltungs-GmbH waren während des Geschäftsjahres Herr Jürgen Cramer, Herr Sebastian Cramer und Frau Inga Ali, jeweils Burgdorf, bestellt.

Die Geschäftsführergehälter betrugen T€ 929 in 2019.

7.3. Zahl der Beschäftigten

Der Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 784 (Vorjahr 732) Mitarbeiter, davon 327 (Vorjahr 310) Vollzeitkräfte und 457 (Vorjahr 422) Teilzeitkräfte.

7.4. Honorar Konzernabschlussprüfer

Das für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr aufzuwendende Gesamthonorar beläuft sich voraussichtlich auf T€ 5.

7.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen bestehen aus der Anmietung von Einzelhandelsstandorten, die zur Sicherung der Absatzbasis langfristig angemietet sind. Die jährlichen Mietaufwendungen (ohne geschlossene und abgegebene Objekte) belaufen sich auf rd. € 4,7 Mio. bei Laufzeiten der einzelnen Mietverträge zwischen einem und fünfzehn Jahren.

Aus der Anmietung ergibt sich ein Gesamtobligo bis zu den jeweiligen Laufzeitenden der Mietverträge von rd. € 25,8 Mio. (ohne kurzfristig kündbare Mietverträge).

7.7. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

7.8. Inanspruchnahme von Befreiungsvorschriften

Nachfolgende inländische vollkonsolidierte Tochtergesellschaften machen im Geschäftsjahr 2019 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch:

- Wilhelm Cramer GmbH, Burgdorf

7.9. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens

Die Gesellschafter des Mutterunternehmens haben am 22.10.2020 beschlossen, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens i.H.v. € 2.649.465,05 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Burgdorf, den 9. Februar 2021

Jürgen Cramer, Geschäftsführer

Inga Ali, Geschäftsführer

Sebastian Cramer, Geschäftsführer

Kapitalflussrechnung

2019
2018
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss) 2.597.107 3.070.502
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.872.226 1.645.905
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -260.724 59.425
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0 0
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.511.375 -548.883
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 4.187.882 97.640
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 17.112 -10.962
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge -108.404 -131.278
9. - Sonstige Beteiligungserträge -10.017 -10.017
10. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 1.338.977 1.555.007
11. -/+ Ertragsteuerzahlungen -1.396.216 -1.344.765
12. = Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 6.726.567 4.382.575
13. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -8.900 -2.085
14. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 5.606 30.066
15. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -14.397.417 -1.516.972
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 223.715
17. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 0
18. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungsreis 0 0
19. + Erhaltene Zinsen 201.944 193.599
20. + Erhaltene Dividenden 10.017 10.017
21. = Cash Flow aus Investitionstätigkeit -14.188.751 -1.061.660
22. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 6.000
23. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 2.757.455 2.353.045
24. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0 0
25. - Gezahlte Zinsen -93.541 -62.322
26. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -499.999 -749.999
27. = Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 2.163.915 1.546.724
28. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 12, 21, 25) -5.298.268 4.867.639
29. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 8.550.105 3.682.466
30. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.251.837 8.550.105

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens Gezeichnetes Kapital Eigenkapital des Mutterunternehmens Rücklagen Kapitalrücklage Eigenkapital des Mutterunternehmens Rücklagen Gewinnrücklage- andere Gewinnrücklagen -
Stand 31.12.2018 400.000,00 310.224,98 21.606.150,85
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00 3.074.812,69
Ausschüttungen 0,00 0,00 -499.999,09
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2019 400.000,00 310.224,98 24.180.964,45
Eigenkapital des Mutterunternehmens Rücklagen Summe Eigenkapital des Mutterunternehmens Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Eigenkapital des Mutterunternehmens Summe
Stand 31.12.2018 21.916.375,83 3.074.812,69 25.391.188,52
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 3.074.812,69 0,00 3.074.812,69
Ausschüttungen -499.999,09 -3.074.812,69 -3.574.811,78
Konzernjahresüberschuss 0,00 2.598.443,36 2.598.443,36
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2019 24.491.189,43 2.598.443,36 27.489.632,79
Eigenkapital der anderen Gesellschafter Summe
Stand 31.12.2018 106.145,67 25.497.334,19
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0,00 3.074.812,69
Ausschüttungen 0,00 -3.574.811,78
Konzernjahresüberschuss -1.336,26 2.597.107,10
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00
Stand 31.12.2019 104.809,41 27.594.442,20

Bestätigungsvermerk

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Cramer Verwaltungs-GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Cramer Verwaltungs-GmbH - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Cramer Verwaltungs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Peine, den 26. März 2021

Dr. Paul, Hartmann & Coll. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

John-Oliver Hartmann, Wirtschaftsprüfer

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