TBL Holding GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Budde seit 10.12.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Haveltrans GmbHWerder (Havel)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das jahr 2022Inhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finazielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Zweigniederlassungsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Riskiobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Haveltrans GmbH ist im Bereich des Transports, der Lagerung, der Kommissionierung und der Konfektion von Gütern aller Art tätig. Standort ist die Stadt Werder im Land Brandenburg. Dabei werden die Transporte mit eigenen, gemieteten und geleasten Fahrzeugen durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Gesamtentwicklung im Jahr 2022 in Deutschland war stark geprägt durch die hohe Inflation, die fortgesetzte geldpolitische Straffung in vielen Ländern und die europäische Energiekrise. Der nach einer langjährigen, ununterbrochenen Steigerung eingetretene Rückgang des preisbereinigten BIP im Jahr 2020 setzte sich mit einer lediglich geringen Erhöhung im Jahr 2021 auch in 2022 fort. Die Speditionsbranche ist von der Konjunktur des Verkehrsgewerbes, insbesondere von der Entwicklung des Straßengüterverkehrs abhängig. Dabei spielt die Binnennachfrage, insbesondere für kleine und mittelständische Speditionsunternehmen eine wichtige Rolle. Es besteht somit eine direkte Abhängikeit vom gesamtwirtschaftlichen Konjunkturverlauf. Aus politischer Sicht beeinflussen die jeweiligen nationalen Gesetze bzw. das EU-Recht die Speditionen stark. Zu nennen ist hier u.a. das Steuerrecht - insbesondere die je nach Land unterschiedliche Besteuerung von Dieselkraftstoff, Umweltschutzvorschriften und LKW-Mautgebühren. Der technische Fortschritt in der Informations- und Kommunikationstechnik beeinflusst die Ablauforganisation und die Möglichkeiten des Speditionsgewerbes nachhaltig. Stichwortartig sei erwähnt: - Erfassung und Reduzierung von Leerkilometern, - Teilnahme an Frachtenbörsen, - Landungstausch via Internet, - GPS Überwachung der eingesetzten Fahrzeuge und - mobile Kommunikation mit den Fahrern die unterwegs sind. 2. Geschäftsverlauf und Lage Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Transportunternehmen ist das Unternehmen unverändert erfolgreich tätig. Das Berichtsjahr 2022 stand im nationalen Bereich vor allem unter der Wirkungen der Inflation. Die direkte Folge waren die deutliche Erhöhung der Transportkosten im Straßenverkehr, diese lagen auf einem Rekordniveau. Eine weitere Herausforderung bestand weiterhin in der Deckung des Fachpersonals. Einen wichtigen Schritt für die Stabilität und den Erfolg war ein schnelles, vorausschauendes Handeln im Bereich der Personalstruktur und des benötigten Anlagevermögens. Der Umsatz wurde gegenüber dem Vorjahr entsprechend den Planungen im Rahmen von internen Umstrukturierungen verringert. Ursache hierfür war ein optimiertes Auftragsvolumen, notwendige Anpassungen im Personalbereich sowie im benötigten Anlagevermögen des Unternehmens. Gleichzeitig verminderte sich auch der Jahresüberschuss von TEUR 337 im Vorjahr auf TEUR 16 korrespondierend zu den Prognosen des Vorjahres. a) Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft wurde im Berichtszeitraum überwiegend durch die in den Umsatzerlösen ausgewiesenen Transportentgelte, Kosten für Kraftstoffe, Maut, Reparaturen, Leasing und Mitarbeiter sowie der Kosten der Betriebsführung geprägt. Durch weitere Änderungen mit dem Ziel der Optimierung der Geschäftstätigkeiten wurden die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 8,55% gemindert. Das verminderte Rohergebnis wurde wie geplant zum größten Teil durch Senkung der Personalkosten und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen kompensiert. Kosten für Leasing, Maut, Kfz-Versicherungen minderten sich geringfügig. Aufwendungen für Kfz-Reparaturen stiegen lediglich in geringen Umfang. b) Finanzlage Die Finanzlage wird trotz der deutlichen Verminderung im Vergleich zum Vorjahr als ausreichend eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich verringert. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich geringfügig gemindert. Investitionen in das Sachanlagevermögen, die der Aufrechterhaltung des Fuhrparks dienten stehen weiter im Vordergrund. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Ergebnis leicht gemindert. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit ist als gering einzuschätzen. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht vollständig beansprucht. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr trotz der notwendigen Investitionen vermindert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr ebenfalls verringert. Unser Finanzmanagement ist weiterhin erfolgreich darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind nicht vollständig durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Auftrageingang Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cashflow heran, welche regelmäßig ausgewertet werden. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Es ist uns im Geschäftsjahr 2022 wieder gelungen, sich in einem stark umworbenen Markt erfolgreich durchzusetzen, was sich in der positiven Darstellung des Jahresüberschusses trotz der Widrigkeiten der wirtschaftlichen Entwicklung wiederspiegelt. Damit einhergehend schätzen wir unsere wirtschaftliche Lage weiterhin als positiv ein. III. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen bestehen nicht. IV. Prognosebericht Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit der Möglichkeit von zeitnahen Anpassung an die sich veränderten Marktbedingungen. Durch die Folgen von weltpolitischen Unruhen die sich wirtschaftlich auf die Rahmenbedingungen und das Unternehmen selbst auswirken wird kein weiterer Ausbau im Bereich der Anzahl der Touren und der Fahrzeuge geplant. Schwerpunkt in den folgenden Leistungszeiträumen liegt vor allem auf einer Erhöhung der Effektivität der eingesetzten Wirtschaftsgüter. Eine Umsatzausweitung innerhalb des nächsten Jahres ist nicht in Planung. Es ist stattdessen weiter mit einer leichten Reduzierung und Optimierung zu rechnen. Die Mitarbeiteranzahl wird entsprechend der Entwicklung in der Region und in der Branche nicht erhöht. Bei realistischer Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung unter den negativen internationalen Einflüssen im nachfolgenden Geschäftsjahr rechnet die Gesellschaft mit einem verminderten Rohergebnis und einem negativen Jahresergebnis. IV. Chancen -und Risikobericht Wesentliche Risiken bestehen weiterhin in der Entwicklung der Rohstoffpreise mit der direkten Wirkung der Transportkosten auf das Rohergebnis. Zudem macht sich trotz der geplanten Minderung der Personalkosten der Mangel an gut ausgebildetem Personal weiter bemerkbar. Dieser wird uns auch in den Folgejahren vor Herausforderungen stellen. Trotz der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestehen weiterhin gute Zukunftsaussichten für die Speditionsbranche und unser Unternehmen. Dies ergibt sich für uns auf Grund der langjährigen guten Zusammenarbeit mit Großkunden, die hohe Termintreue und Qualität unserer Leistungen im Bereich des Gütertransports sowie das flexible und schnelle Eingehen auf Kundenbedürfnisse. Den Dienstleistern stellen sich dabei neue Anforderungen, die schnell und effizient umgesetzt werden müssen. Hier sind z.B. Branchen-Know-How, moderne Informations- und Kommunikationstechniken sowie Personalqualifikationen zu nennen. Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren. Gesamtaussage Insgesamt haben sich Umfang und die Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind mit den Anpassungen und möglichen Stabilisierungen als gut einzuschätzen. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen, welche sich voraussichtlich auf einem verbesserten Niveau darstellen wird. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich.
Werder, den 07.Dezember 2023 Geschäftsführer Herr Thomas Budde BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Erstmals wurden die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in einem separaten Posten der Bilanz ausgewiesen. Um die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr zu verbessern, wurde der Vorjahreswert in der Bilanz um TEUR 364 angepasst, gleichzeitig verminderten sich die sonstigen Vermögensgegenstände des Vorjahres um diesen Betrag. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
2. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 513.949,68 Euro (Vorjahr: 364.728,49 Euro). 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 54 sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 24. 4. Angabe zu Restlaufzeitvermerken der Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.464.084,72 Euro (Vorjahr: 1.521.853,92 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 142.781,70 Euro (Vorjahr: 294.290,93 Euro). Als Sicherheit für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 770.584,57 Euro (Vorjahr: 845.295,19 Euro) dienen die damit finanzierten Fahrzeuge des Fuhrparks. 5. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing-Verträgen. Bei den Leasing-Verträgen handelt sich um Kfz-Leasing-Verträge mit einer maximalen Laufzeit bis 31. Dezember 2024. Aus den jährlichen Leasingverträgen wird die Kapitalgesellschaft mit 362.039,90 Euro (Vorjahr: 549.899,50 Euro) belastet. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 199. 2. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Es wurde vom Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Satz 1 Nr. 9a Gebrauch gemacht. 3. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss 2022 beträgt 16.136,35 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Vortrages ergibt sich ein Betrag von 1.938.736,96 Euro, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 1.938.736,96 Euro vorgetragen. 4. Unterschrift der Geschäftsführung
Werder, den 07. Dezember 2023 Geschäftsführer Thomas Budde sonstige Berichtsbestandteile
Werder, den 20.12.2023 gez. Thomas Budde, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Haveltrans GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Haveltrans GmbH, Werder (Havel) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Haveltrans GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Potsdam, 22. Dezember 2023 BerKon
GmbH
Beil, Wirtschaftsprüfer Der wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. |
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