Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 13709
Vorher
TAS Oberhausen GmbH
Eingetragen
7.8.2003
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Gegenstand der Gesellschaft ist: Consulting (beratende Funktion in allen relevanten Bereichen des Vertriebes und Marketings), Personalberatung (Mitarbeitersuche und Entwicklung geeigneter Auswahlverfahren vorzugsweise im Vertriebs- und Marketingbereich), Personalmanagement (Übernahme der Aufgaben im Personalbereich kleiner bis mittlerer Unternehmen), Ausbildung und Training (Ausbildung und Fortbildung), der Bereiche Vertrieb und Marketing, Call Center (Umsetzung von Vertriebs- und Marketingstrategien sowohl im Out- als auch im Inbound), Databasemanagement (Übernahme und Verwaltung kompletter Kundendatenbanken sowie Entwicklung und Vermarktung von Customer Relation Management Software), Fulfilment und Lettershop (Versand und Gestaltung von Werbesendungen).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcus Uwe Keppke
seit 25.6.2015
Prokura
Katja Bernhardt
seit 25.6.2015
Prokura
Uwe Keppke
seit 7.8.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Uwe Keppecv Invest GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Am Wilbert 33, 40885 Ratingen
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

comvendo gmbh

Oberhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

1. Prüfungsauftrag

2. Grundsätzliche Feststellungen

2.1 Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter

2.2 Sonstige Unregelmäßigkeiten

3. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

4. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

4.1 Prüfungsgegenstand

4.2 Art und Umfang der Prüfung

5. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung

5.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

5.1.1 Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

5.1.2 Jahresabschluss

5.1.3 Lagebericht

5.2 Gesamtaussage des Jahresabschlusses

5.2.1 Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

5.2.2 Erläuterungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

6. Schlussbemerkung

Anlagen

Jahresabschluss und Lagebericht

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Ergänzende Anlagen

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2024

Disclaimer

Bei Prozentangaben und Zahlen in diesem Bericht können Rundungsdifferenzen auftreten.

1. Prüfungsauftrag

Die Gesellschafterversammlung der

comvendo gmbh, Oberhausen,

(im Folgenden auch Gesellschaft genannt) hat uns am 20. Dezember 2023 zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 gewählt. Dementsprechend haben uns die gesetzlichen Vertreter gemäß § 318 Abs. 1 Satz 4 HGB am 31. Januar 2024 den Auftrag zur Durchführung der Abschlussprüfung gemäß § 317 HGB erteilt.

Diesen Bericht über unsere Prüfung erstatten wir nach Maßgabe der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n. F.) des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf, an die Gesellschaft.

Dieser Bericht ist ausschließlich an die Gesellschaft gerichtet.

Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

Für die Durchführung des Auftrags und unsere Verantwortlichkeit gelten die am 31. Januar 2024 getroffenen Vereinbarungen sowie ergänzend die als Anlage 5 beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2024. Diese regeln auch unsere Verantwortlichkeit Dritten gegenüber. Soweit in den für den Auftrag geltenden gesetzlichen Vorschriften eine Haftungshöchstsumme nicht festgelegt ist, bestimmt sich diese nach Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen.

2. Grundsätzliche Feststellungen

2.1 Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter

Aus dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der gesetzlichen Vertreter sowie den sonstigen geprüften Unterlagen heben wir folgende Aspekte hervor, die für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind:

 

Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum TEUR 28.350 (i. VJ TEUR 25.368) und sind damit um TEUR 2.982 (11,7 %) angestiegen. Das liegt in Erlössteigerungen bei Bestandskunden und in höheren grenzüberschreitenden Dienstleistungen begründet. Der Personalaufwand stieg aufgrund von Gehaltssteigerungen um TEUR 2.002 auf TEUR 19.817 und ist damit 11,2 % höher als im Vorjahr. Die Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sind um TEUR 624 auf TEUR 707 gestiegen, um diese mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag zu bewerten. Die Ertragsteuern sind ergebnisbedingt gestiegen. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 3.333 und ist damit um TEUR 406 gestiegen. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 3.331 (im Vorjahr TEUR 2.925).

 

Das Anlagevermögen ist um TEUR 782 gesunken. Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 739 betreffen mit 665 T€ die Wertpapiere des Anlagevermögens. Die Abgänge betragen TEUR 1.304 und entfallen ausschließlich auf die Wertpapiere des Anlagevermögens, wodurch sich deren Buchwert um TEUR 639 verringert hat. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund höherer monatlicher Umsätze um TEUR 92 auf TEUR 3.562 gestiegen. Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 524 TEUR wurden vollständig von der Muttergesellschaft cv Invest GmbH zurückgezahlt. Der Bestand an Wertpapieren des Umlaufvermögens hat sich aufgrund von weiteren Zukäufen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 5.833 auf TEUR 6.287 erhöht. Die Eigenkapitalquote stieg trotz erhöhter Bilanzsumme um 0,5 %-Punkte auf 95 % (i. Vj. 94,5 %). Das beruht auf dem Jahresüberschuss von 3.331 T€.

 

Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 als positiv. Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, all ihren finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich nachzukommen.

Zu der künftigen Entwicklung der Gesellschaft und den Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung enthalten der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 die folgenden wesentlichen Aussagen:

 

Ein wesentliches Risiko besteht nach wie vor im weiter schleichenden, aber deutlich spürbaren Preisverfall in der Call-Center Branche und in den damit auch für die comvendo gmbh verbundenen Auswirkungen sowohl im Bestandsgeschäft als auch für die Neukundenakquise. Durch nach wie vor starke Direktvertriebsaktivitäten wird diesem Risiko auch weiterhin erfolgreich begegnet. In den so geknüpften sehr guten Kundenbeziehungen und der sehr hohen Qualität der angebotenen Leistungen liegen die Chancen der comvendo gmbh, sich von den Wettbewerbern positiv abzusetzen und die Auftragsvergabe auch und gerade im Spezialkundensegment für sich zu entscheiden.

 

Daneben ist als weitere Herausforderung eine von Kundenseite zunehmend schnellere Taktung der Entwicklungs- und Veränderungsanforderungen zu verzeichnen. Diese Beschleunigung wirkt sich auf den Faktor Mensch als Dienstleistungserbringer aus und fordert eine umfassende und solide Ausbildung sowie ein hohes Maß an Flexibilität und Belastbarkeit. Dem branchenweiten Fachkräftemangel wirkt die comvendo gmbh durch eigene Mitarbeiterschulungen entgegen und sorgt somit für die Gewährleistung der nötigen Kompetenz und Empathie im Rahmen direkter persönlicher und qualitativ hochwertiger Kommunikation, um die Kundenwünsche möglichst vollumfassend erfüllen zu können.

 

Die kontinuierliche Erhöhung des Mindestlohnes lässt den Trend einer anhaltenden Marktkonsolidierung als wahrscheinlich erscheinen. Dies sieht die comvendo gmbh als Chance sich weiter als spezialisierter Marktteilnehmer für erklärungsbedürftige Produktwelten zu etablieren.

 

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung trotz der allgemeinen Probleme in der Wirtschaft einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse aufgrund der Preissteigerung. Die Personalaufwendungen werden sich voraussichtlich proportional zu den Umsatzerlöse erhöhen, wodurch das Ergebnis nach Steuern ebenfalls leicht steigen wird. Mit den Auswertungen zum 31.10.2024 lassen sich die Prognosen für das Jahr 2024 belegen. Der Umsatz, die Personalaufwendungen und das Ergebnis nach Steuern übersteigen bei Hochrechnung das Vorjahr.

Zusammenfassend stellen wir gemäß § 321 Abs. 1 Satz 2 HGB fest, dass wir die Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter, insbesondere die Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie die Beurteilung der künftigen Entwicklung des Unternehmens, wie sie im Jahresabschluss und Lagebericht ihren Ausdruck gefunden haben, als realistisch ansehen.

Ergänzend verweisen wir auf unsere Ausführungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses unter Punkt 5.2.

2.2 Sonstige Unregelmäßigkeiten

Im Rahmen unserer Prüfung haben wir folgende Tatsachen festgestellt, die schwerwiegende Verstöße der gesetzlichen Vertreter oder von Arbeitnehmern gegen Gesetz oder Gesellschaftsvertrag erkennen lassen:

Die comvendo gmbh unterliegt der Mitbestimmung nach dem Drittelbeteiligungsgesetz (DrittelbG). Hieraus resultiert die Verpflichtung, einen Aufsichtsrat gemäß § 1 DrittelbG zu bilden, der zu einem Drittel aus Arbeitnehmervertretern zu bestehen hat (§ 4 DrittelbG). Ein Aufsichtsrat existiert jedoch nicht.

3. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der comvendo gmbh, Oberhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 gemäß den Anlagen 1 bis 4 dieses Berichts haben wir einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk, datiert auf den 28. März 2025, wie folgt erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die comvendo gmbh, Oberhausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der comvendo gmbh, Oberhausen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der comvendo gmbh, Oberhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

4. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

4.1 Prüfungsgegenstand

Gegenstand unserer Abschlussprüfung waren

die Buchführung,

der Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie

der Lagebericht.

Hinsichtlich der Abgrenzung der Verantwortungsbereiche der für die Aufstellung und Überwachung des Rechnungslegungsprozesses zuständigen Organe der Gesellschaft sowie für unsere Prüfung verweisen wir auf die entsprechenden Abschnitte im Bestätigungsvermerk.

Ergänzend weisen wir darauf hin, dass die Prüfung der Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften, z. B. devisen-, preis- und arbeitsrechtlicher Vorschriften, nur insoweit zu den Aufgaben der Abschlussprüfung gehört, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den Jahresabschluss oder Lagebericht ergeben. Gemäß § 317 Abs. 4a HGB hat sich die Prüfung nicht darauf zu erstrecken, ob der Fortbestand des Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann.

Die Angaben nach § 289f Abs. 4 HGB sind gemäß § 317 Abs. 2 Satz 6 HGB nicht in die Prüfung einzubeziehen. Gleichwohl müssen wir feststellen, ob die Angaben erfolgt sind. Der nach § 22 Abs. 4 EntgTranspG dem Lagebericht als Anlage beigefügte Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit ist nicht Gegenstand der Abschlussprüfung.

Ebenso war die Aufdeckung von Ordnungswidrigkeiten oder doloser Handlungen nicht Gegenstand der Prüfung. Unsere Prüfungshandlungen sind daher ihrem Wesen nach nicht darauf ausgerichtet, schwerwiegende Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften und außerhalb der Rechnungslegung begangene Ordnungswidrigkeiten aufzudecken. Anhaltspunkte, die eine Ausdehnung der Prüfung in dieser Hinsicht hätten erforderlich werden lassen, haben sich jedoch nicht ergeben. Eine Prüfung des Versicherungsschutzes im Hinblick auf vorhandene Risiken war ebenfalls nicht Gegenstand der Jahresabschlussprüfung.

4.2 Art und Umfang der Prüfung

Ausgangspunkt unserer Prüfung war der von uns geprüfte und unter dem Datum vom 18. Dezember 2023 mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Vorjahresabschluss, der am 20. Dezember 2023 festgestellt wurde.

Zur Erläuterung von Art und Umfang der Prüfung einschließlich der angewandten Rechnungslegungs- und Prüfungsgrundsätze verweisen wir auf die Abschnitte "Grundlage für die Prüfungsurteile" und "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" im Bestätigungsvermerk.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß §§ 316 ff. HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Durchführung von Abschlussprüfungen vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht frei von wesentlichen Mängeln sind. Im Rahmen der Prüfung werden Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil bildet.

Im Rahmen der Prüfungsplanung haben wir uns einen Überblick über die Geschäftstätigkeit und das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie deren Rechnungswesen verschafft und eine analytische Durchsicht des Jahresabschlusses vorgenommen sowie den Gesellschaftsvertrag und Gesellschafterbeschlüsse eingesehen. Das interne Kontrollsystem der Gesellschaft haben wir untersucht, soweit uns dies für eine ordnungsgemäße Rechnungslegung von Bedeutung erschien, das interne Kontrollsystem in seiner Gesamtheit war nicht Gegenstand unserer Abschlussprüfung. Die Prüfungsstrategie wurde von uns nach den hierbei gewonnenen Erkenntnissen auf der Grundlage des risikoorientierten Prüfungsansatzes unter Beachtung der identifizierten und beurteilten Fehlerrisiken festgelegt.

Für das als angemessen aufgebaut beurteilte Kontrollverfahren haben wir Prüfungen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und ihrer Anwendung im Wirtschaftsjahr vorgenommen. Der Grad der Wirksamkeit dieser internen Kontrollen bestimmte anschließend Art und Umfang unserer Prüfung einzelner Geschäftsvorfälle und Bestände sowie der von uns durchgeführten analytischen Prüfungshandlungen. Soweit wir aufgrund der Wirksamkeit der bei der Gesellschaft eingerichteten internen Kontrollen von der Richtigkeit des zu überprüfenden Zahlenmaterials ausgehen konnten, haben wir die Untersuchung von Einzelvorgängen weitgehend eingeschränkt. Insbesondere bei Geschäftsvorfällen, die nach ihrer Art in größerer Zahl nach identischen Verfahren erfasst und - nach unseren bisherigen Feststellungen im Rahmen eines wirksamen internen Kontrollsystems - abgewickelt wurden, trat die Prüfung der stetigen Anwendung der maßgeblichen internen Kontrollen der Gesellschaft in den Vordergrund. In den übrigen Bereichen haben wir im Wesentlichen analytische Prüfungshandlungen und Einzelfallprüfungen auf der Basis von Stichproben oder bewusster Auswahl durchgeführt.

Auf der Grundlage der dort beschriebenen Vorgehensweise haben wir unter Beachtung der Grundsätze der Wesentlichkeit und der Wirtschaftlichkeit ein Prüfungsprogramm entwickelt, welches Art und Umfang der vorzunehmenden Prüfungshandlungen festlegt. Dabei wurden aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse folgende Prüfungsschwerpunkte bestimmt:

Umsatzrealisierung

Existenz und Werthaltigkeit der Wertpapiere im Anlage- und Umlaufvermögen

Vollständigkeit und Bewertung der Rückstellungen

Die Auswahl der im Rahmen der Einzelfallprüfung zu prüfenden Geschäftsvorfälle erfolgte unter Anwendung stichprobengestützter Prüfungsverfahren, wobei neben der Zufallsauswahl auch die Methode der bewussten Auswahl angewendet wurde. Im Rahmen der bewussten Auswahl wurden die zu prüfenden Elemente so ausgewählt, dass sie der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses Rechnung tragen und es ermöglichen, die Einhaltung der gesetzlichen Rechnungslegungsvorschriften ausreichend zu prüfen.

Im Rahmen der Prüfung der Forderungen, Verbindlichkeiten, der Guthaben bei Kreditinstituten und der Rückstellungen haben wir Saldenbestätigungen von Debitoren und Kreditoren, Bankbestätigungen und Rechtsanwaltsbestätigungen eingeholt. Die Auswahl der Debitoren, der Kreditoren, von denen Saldenbestätigungen eingeholt wurden, erfolgte in Stichproben nach der Methode der bewussten Auswahl. Die Saldenbestätigungen von Kreditinstituten und Rechtsanwälten, wurden vollständig angefordert.

Wir haben die Prüfung in den Monaten Juli bis Dezember 2024 in unserem Büro in Gummersbach durchgeführt. Die Vorarbeiten und die Berichtsfassung wurden ebenfalls in unserem Büro in Gummersbach erledigt.

Art, Umfang und Ergebnis der im Einzelnen durchgeführten Prüfungshandlungen sind in unseren Arbeitspapieren festgehalten.

Die gesetzlichen Vertreter sowie alle beauftragten Personen haben die von uns gemäß § 320 Abs. 2 HGB geforderten Auskünfte und Nachweise bereitwillig, vollständig und rechtzeitig erteilt. Die gesetzlichen Vertreter haben uns die Vollständigkeit der Buchführung, des Jahresabschlusses und des Lageberichts schriftlich bestätigt. Sie haben uns insbesondere versichert, dass die Buchführung alle buchungspflichtigen Geschäftsvorfälle enthält und in dem vorliegenden Jahresabschluss alle bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände, Verpflichtungen und Abgrenzungen sowie sämtliche Aufwendungen und Erträge enthalten, ferner alle Wagnisse berücksichtigt und alle Angaben gemacht sind. Die gesetzlichen Vertreter haben außerdem erklärt, dass der Lagebericht auch hinsichtlich erwarteter Entwicklungen alle für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft wesentlichen Gesichtspunkte sowie die nach § 289 HGB erforderlichen Angaben enthält.

5. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung

5.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

5.1.1 Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

Die Buchführung entspricht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Unsere Prüfung ergab hinsichtlich der Sicherheit der für Zwecke der IT-gestützten Rechnungslegung verarbeiteten Daten keine wesentlichen Beanstandungen. Die aus den weiteren geprüften Unterlagen entnommenen Informationen sind in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht abgebildet worden.

5.1.2 Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist diesem Bericht als Anlagen 1 bis 3 beigefügt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen der Gesellschaft in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß unter Beachtung der Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften abgeleitet worden. Die gesetzlichen Vorschriften zur Gliederung, Bilanzierung und Bewertung sowie zum Anhang wurden beachtet. Die ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags wurden befolgt.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge der gesetzlichen Vertreter ist zulässigerweise gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

5.1.3 Lagebericht

Der Lagebericht ist diesem Bericht als Anlage 4 beigefügt.

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung entspricht der Lagebericht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrag.

5.2 Gesamtaussage des Jahresabschlusses

5.2.1 Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

Wir nehmen auf unsere nachfolgenden Erläuterungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses Bezug. Der Jahresabschluss insgesamt, d. h. das Zusammenwirken von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang, vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

5.2.2 Erläuterungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

Die Gesamtaussage des Jahresabschlusses wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung im Rahmen des gesetzlich Zulässigen durch Bilanzierungs- und Bewertungsentscheidungen sowie durch Sachverhaltsgestaltungen beeinflusst. Im Folgenden werden die wesentlichen Bewertungsgrundlagen, die zum Verständnis der Gesamtaussage des Jahresabschlusses erforderlich sind, erläutert.

Wesentliche Bewertungsgrundlagen

Die Gesellschaft hat gegenüber dem Vorjahr die Bewertungsmethoden sowie die Form der Darstellung beibehalten:

Ein Aktivüberhang latenter Steuern wird in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt.

6. Schlussbemerkung

Den vorstehenden Bericht haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n. F.) gefertigt.

Eine Verwendung des unter Punkt 3 wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Gummersbach, den 28. März 2025

dhpg Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stamm, Wirtschaftsprüfer

Jurgeleit, Wirtschaftsprüfer

BILANZ zum 31. Dezember 2023

comvendo gmbh, Oberhausen

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64.100,00 68.005,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 588.442,00 728.070,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 5.561.312,70 6.200.039,69
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.562.528,44 3.470.503,23
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 524.094,52
3. sonstige Vermögensgegenstände 443.736,34 349.767,57
4.006.264,78 4.344.365,32
II. Wertpapiere
sonstige Wertpapiere 6.287.755,52 5.833.185,43
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 24.283.306,24 20.318.313,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.802,89 37.049,12
40.824.984,13 37.529.027,72

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 38.786.181,53 35.455.178,59
38.811.181,53 35.480.178,59
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 340.965,20 253.597,78
2. sonstige Rückstellungen 745.588,26 729.869,94
1.086.553,46 983.467,72
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 437.517,71 586.217,70
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 437.517,71 (€ 586.217,70)
2. sonstige Verbindlichkeiten 489.731,43 479.163,71
927.249,14 1.065.381,41
- davon aus Steuern € 487.534,39 (€ 475.581,50)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00 (€ 177,75)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 489.731,43 (€ 479.163,71)
40.824.984,13 37.529.027,72

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

comvendo gmbh, Oberhausen

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 28.350.600,32 25.368.024,13
2. sonstige betriebliche Erträge 462.947,38 453.978,77
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -16.411.527,51 -14.734.605,42
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.406.135,55 -3.080.711,91
-19.817.663,06 -17.815.317,33
- davon für Altersversorgung € -137.107,50 (€ -112.567,50)
4. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -217.183,61 -244.418,59
5. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.801.578,29 -3.179.554,24
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 367.005,23 177.765,01
- davon aus verbundenen Unternehmen € 1.130,14 (€ 5.500,00)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -706.885,45 -82.552,60
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.303.977,58 -1.750.235,60
9. Ergebnis nach Steuern 3.333.264,94 2.927.689,55
10. sonstige Steuern -2.262,00 -2.541,68
11. Jahresüberschuss 3.331.002,94 2.925.147,87
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 35.455.178,59 32.530.030,72
13. Bilanzgewinn 38.786.181,53 35.455.178,59

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben

Die comvendo gmbh hat ihren Sitz in Oberhausen und ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg eingetragen. Die Registernummer lautet: HRB 13709.

Der Jahresabschluss der comvendo gmbh wird nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren, gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände (die ausschließlich Software beinhalten) und Sachanlagen (Fahrzeuge, EDV-Hardware, sonstige Geschäftsausstattung) wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (Software 3 Jahre, im Übrigen 2 bis 10 Jahre), angesetzt. Bei Zugängen des Geschäftsjahres erfolgt die Abschreibungsrechnung pro rata temporis. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden in entsprechender Anwendung von § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Ein niedrigerer Wertansatz wird nicht fortgeführt, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen.

Dem Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB wurden die historischen Anschaffungskosten zugrunde gelegt. Er ist als Anlage beigefügt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die unter den Wertpapieren im Umlaufvermögen ausgewiesenen Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie als Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend des Zeitablaufs.

Das Stammkapital wird als gezeichnetes Kapital ausgewiesen und ist zum Nennbetrag bewertet.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Es bestehen temporäre Differenzen, die unter Berücksichtigung eines Steuersatzes von 36,1 % zu aktiven latenten Steuern (TEUR 256) und passiven latenten Steuern (TEUR 7) führen. Die aktiven latenten Steuern betreffen fast ausschließlich die Bewertung von Wertpapieren des Umlaufvermögens und die passiven latenten Steuern resultieren aus der Bewertung der sonstigen Rückstellungen. Der Aktivüberhang der latenten Steuern wird gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

2. Forderungen gegen verbundenen Unternehmen

Es bestehen keine Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Vj: TEUR 524).

3. Bilanzgewinn

In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 35.455 (Vj: TEUR 32.530) einbezogen.

4. Erläuterung des Postens "Sonstige Rückstellungen" (§ 285 Nr. 12 HGB)

Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Personalrückstellungen 485 560
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 52 49
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 148 75
Übrige Rückstellungen 61 46
746 730

5. Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden außer den üblichen Eigentumsvorbehalten keine weiteren Sicherheiten bestellt.

6. Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Die Gesellschaft hat Miet- und Leasingverträge abgeschlossen, die zu einer Belastung von insgesamt TEUR 1.198 (Vj.: TEUR 1.342) in zukünftigen Geschäftsjahren führen wird. Davon sind TEUR 610 (Vj.: 746) innerhalb eines Jahres fällig. Zweck der Miet- und Leasingverträge ist die Schonung der Liquidität und die Vermeidung von Kapitalbindung.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse umfassen ausschließlich Erlöse aus Business Call und Service Center Dienstleistungen, die zu über 93,9 % im Inland erbracht werden.

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens beinhalten ausschließlich außerordentliche Abschreibungen auf Wertpapiere.

V. Sonstige Angabe

Die Gesellschaft beschäftigt ausschließlich kaufmännische Angestellte. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 676 Arbeitnehmer beschäftigt (Vj.: 684). Hierbei handelt es sich um 409 Vollzeit-, 250 Teilzeit- und 17 geringfügig Beschäftigte.

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr betrifft Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 18, Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 7 und sonstige Leistungen in Höhe von TEUR 6.

Alleingeschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Uwe Keppke, Ratingen. Der Geschäftsführer ist hauptberuflich für die Gesellschaft tätig.

Auf die Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß Regelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

VI. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

VII. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den zum 31.12.2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Oberhausen, den 28.03.2025

gez. Uwe Keppke, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

comvendo gmbh, Oberhausen

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Umbuchungen 2023 Abgang 2023 Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 818.621,03 44.131,86 0,00 0,00 862.752,89
818.621,03 44.131,86 0,00 0,00 862.752,89
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.054.522,37 29.518,75 0,00 0,00 3.084.041,12
3.054.522,37 29.518,75 0,00 0,00 3.084.041,12
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 6.298.067,33 665.280,30 0,00 1.304.007,29 5.659.340,34
6.298.067,33 665.280,30 0,00 1.304.007,29 5.659.340,34
Summe Anlagevermögen 10.171.210,73 738.930,91 0,00 1.304.007,29 9.606.134,35
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Abgang 2023 Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 750.616,03 48.036,86 0,00 798.652,89
750.616,03 48.036,86 0,00 798.652,89
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.326.452,37 169.146,75 0,00 2.495.599,12
2.326.452,37 169.146,75 0,00 2.495.599,12
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 98.027,64 0,00 0,00 98.027,64
98.027,64 0,00 0,00 98.027,64
Summe Anlagevermögen 3.175.096,04 217.183,61 0,00 3.392.279,65
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64.100,00 68.005,00
64.100,00 68.005,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 588.442,00 728.070,00
588.442,00 728.070,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 5.561.312,70 6.200.039,69
5.561.312,70 6.200.039,69
Summe Anlagevermögen 6.213.854,70 6.996.114,69

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhaltsverzeichnis:

1. Grundlagen des Geschäftsmodells

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Betrachtungen

2.2 Branchenspezifische Betrachtungen

2.3 Geschäftsverlauf 2023

2.4 Erläuterungen zur Vermögenslage

2.5 Erläuterungen zur Finanzlage

2.6 Erläuterungen zur Ertragslage

2.7 Gesamtbeurteilung

3. Chancen- und Risikobericht

4. Erklärung zur Unternehmensführung

5. Prognosebericht

1. Grundlagen des Geschäftsmodells

Die comvendo gmbh ("die Gesellschaft") ist ein Business Call und Service Center mit Spezialisierung auf beratungsintensive und erklärungsbedürftige Produkt- und Dienstleistungswelten.

Die sich durch die technologische Entwicklung eröffneten neuen Kommunikationswege wurden von der comvendo gmbh in Verbindung mit innovativen Konzepten konsequent und erfolgreich eingesetzt. Hierdurch entwickelte sich die comvendo gmbh kontinuierlich vom klassischen telefonbasierten Call-Center zum Customer Interaction Center (CIC). Die Gesellschaft begegnet damit den sozialen und ökonomischen Herausforderungen des Marktes und bietet seinen Kunden zentrale Kommunikationsplattformen für eine ganzheitliche Erreichbarkeit. Dazu setzt die comvendo gmbh neben den neuen Medien bereits heute vollautomatisierte Sprachdienste ein, ohne dadurch den unmittelbaren Kundenkontakt zu vernachlässigen. Mit innovativen, individuell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Konzepten bietet comvendo hochqualifizierte Service-Dienstleistungen im Bereich Customer Relationship Management (CRM) und unterstützt darüber hinaus Unternehmen ergänzend im Bereich Customer Experience Management (CEM).

Mit dem Einsatz dieser zukunftsorientierten Technologien reagiert die comvendo gmbh auf die fortschreitende Digitalisierung der Branche und gewährleistet zusätzlich Kundennähe.

Die Gesellschaft besteht seit 2002 und ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit hochqualifizierten und langjährigen Mitarbeitern.

Für die Steuerung des Unternehmens werden die Umsatzerlöse, der Personalaufwand und das Ergebnis nach Steuern als finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Betrachtungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

Nach ihrem Höchststand im Sommer 2022 sanken die Energiepreise auf Erzeugerebene von Januar bis November 2023 um durchschnittlich 11,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dadurch wurde allerdings nur ein Bruchteil des Anstiegs der Jahre 2021 und 2022 kompensiert. In der zweiten Jahreshälfte 2023 stabilisierten sich die Energiepreise auf einem sehr hohen Niveau und belasteten weiterhin die Produktion der energieintensiven Wirtschaftszweige, die von Januar bis November 2023 um 10,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum abnahm. Dies bremste wiederum die gesamte Industrieproduktion.

Neben den hohen Energiepreisen war auch die Materialknappheit weiter ein Problem für die Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe. Zwar nahm laut Umfragen des ifo Instituts im Laufe des Jahres 2023 die Materialknappheit ab, allerdings berichteten im Jahresdurchschnitt noch knapp ein Drittel der Unternehmen von Engpässen. Zudem erhöhten sich infolge der Tarifabschlüsse die Lohnkosten. Daher legten die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte ohne Energie, die 2022 bereits durchschnittlich um 14,0 % gestiegen waren, von Januar bis November 2023 nochmals um 3,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Dabei stiegen vor allem die Preise für Konsum- und Investitionsgüter. Da sich die Preissteigerungen auf der Erzeugerebene auch in den Verbraucherpreisen niederschlugen, kam zum verstärkten Kostendruck für die Unternehmen erschwerend eine spürbare Konsumzurückhaltung hinzu.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger ist als in den drei Jahren davor. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war.

Quelle: Statistisches Bundesamt, DESTATIS (Stand 2024)

2.2. Branchenspezifische Betrachtungen

Call-Center werden - als Teil der Dienstleitungsbranche - seit Jahren dem Bereich der sogenannten Wachstumsbranchen zugeordnet. An der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden nehmen Call- und Service-Center eine unverzichtbare Stellung ein. Insbesondere große Unternehmen mit intensivem Kundenkontakt nutzen spezialisierte Serviceeinheiten für Vertrieb, Kundenbetreuung, Bestellbearbeitung oder technischen Support.

Die Kommunikation über soziale Medien und anderen Plattformen führt dazu, dass immer mehr Verbraucher ihre Erfahrungen mit der Öffentlichkeit teilen. Daher ist die Kundenzufriedenheit für die Auftraggeber von Callcentern immer wichtiger geworden und hat zu höheren Anforderungen an die Branchendienstleistungen geführt.

Während in der Branche immer mehr eine Kombination aus Mensch und servicebasierten Serviceroboter und bots eingesetzt wird, bleibt bei der comvendo gmbh weiterhin der Mensch die erste Wahl. Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass bei den angebotenen Dienstleistungen der direkte Kontakt zu einem menschlichen Kundenbetreuer sehr wichtig für die Zufriedenheit der Anrufer ist. Die höheren Kosten werden zu Gunsten der höheren Qualität gerne in Kauf genommen.

In den nächsten Jahren wird mit einer Fortsetzung des Booms des Versand- und Online-Handels und dadurch mit einer weiterhin hohen Nachfrage nach den Leistungen der Callcenter gerechnet. Überdies können nach positiven Erfahrungen mit Callcentern während der Coronavirus-Pandemie voraussichtlich öffentliche Auftraggeber gewonnen werden. Aus diesem Grund wird der Branchenumsatz im Zeitraum von 2023 bis 2028 im Durchschnitt um 5 % pro Jahr wachsen und im Jahr 2027 voraussichtlich 12,9 Milliarden Euro betragen.

Die großen Herausforderungen im Call-Center-Markt bleiben weiterhin bestehen:

Die Branche ist geprägt durch Unternehmensübernahmen und -fusionen, vor allem durch ausländische Konzerne.

Der Markt wird von großen Dienstleistern dominiert, die durch Niedrigpreisangebote den Margendruck und Verdrängungswettbewerb weiter verstärken.

Die Akquise qualifizierten Personals gestaltet sich zunehmend als komplexe Herausforderung aufgrund des bestehenden demografischen Wandels und des seit Jahren anhaltenden Fachkräftemangels.

Eine überdurchschnittlich hohe Personalfluktuation und hohe Krankenstände sind kennzeichnend für die Call-Center-Branche.

Die Intensität des Wettbewerbsdrucks in Bezug auf Preispolitik und Qualitätserwartung steigt zunehmend.

Die endkundenseitig geforderte Mensch-zu-Mensch-Kommunikation bildet nach wie vor die Grundlage der Dienstleistung und muss durch schnelllebige digitale Technologien ergänzt werden, darf aber nicht von diesen verdrängt werden.

2.3. Geschäftsverlauf 2023

Die Entwicklung des Umsatzes zeichnet sich durch ein solides Wachstum innerhalb der letzten Jahre aus. Auch im Geschäftsjahr 2023 hat die comvendo gmbh einen Anstieg der Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 2.982 zu verzeichnen. Dies entspricht einem Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von rund 11,7 %. Wesentlicher Grund für den Anstieg waren Erlössteigerungen im Bereich der Bestandskunden sowie grenzüberschreitende Dienstleistungen. Der Personalaufwand ist um TEUR 2.002 auf TEUR 19.817 gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 11,2 %. Damit ist der prognostizierte leichte Anstieg der Umsatzerlöse und des Personalaufwands eingetreten. Das Ergebnis nach Steuern übertraf mit TEUR 3.333 das Vorjahresergebnis um TEUR 406 und entspricht einem Anstieg von 13,9 %. Damit ist ebenfalls die prognostizierte leichte Steigerung des Ergebnisses nach Steuern eingetreten.

2.4. Erläuterungen zur Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.295 (+ 8,7 %) von TEUR 37.529 auf TEUR 40.824 erhöht.

Das Anlagevermögen ist um TEUR 782 gesunken. Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 739 betreffen mit 665 T€ die Wertpapiere des Anlagevermögens. Die Abgänge betragen TEUR 1.304 und entfallen ausschließlich auf die Wertpapiere des Anlagevermögens, wodurch sich deren Buchwert um TEUR 639 verringert hat.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund höherer monatlicher Umsätze um TEUR 92 auf TEUR 3.562 gestiegen. Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 524 TEUR wurden vollständig von der Muttergesellschaft cv Invest GmbH zurückgezahlt.

Der Bestand an Wertpapieren des Umlaufvermögens hat sich aufgrund von weiteren Zukäufen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 5.833 auf TEUR 6.287 erhöht.

Die Eigenkapitalquote stieg trotz erhöhter Bilanzsumme um 0,5 %-Punkte auf 95 % (i. Vj. 94,5 %). Das beruht auf dem Jahresüberschuss von 3.331 T€.

Die Erhöhung der Rückstellungen um TEUR 103 auf TEUR 1.086 resultiert aus Zunahme der Steuerrückstellungen für das Jahr 2023 in Höhe von TEUR 87.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 149 von TEUR 586 auf TEUR 437 gesunken. Die Sonstigen Verbindlichkeiten betreffen hauptsächlich die Umsatzsteuer und liegen mit TEUR 489 auf dem Niveau des Vorjahres.

2.5. Erläuterungen zur Finanzlage

Die Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände sind von TEUR 20.318 auf TEUR 24.283 gestiegen.

Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, all ihren finanziellen Verpflichtungen vollumfänglich nachzukommen.

2.6. Erläuterungen zur Ertragslage

Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum TEUR 28.350 (i. VJ TEUR 25.368) und sind damit um TEUR 2.982 (11,7 %) angestiegen. Das liegt in Erlössteigerungen bei Bestandskunden und in höheren grenzüberschreitenden Dienstleistungen begründet.

Der Personalaufwand stieg aufgrund von Gehaltssteigerungen um TEUR 2.002 auf TEUR 19.817 und ist damit 11,2 % höher als im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 3.179 auf TEUR 2.801 um TEUR 378 gesunken. Hier sind vor allem die Kosten für Mieten und Fremdarbeiten rückläufig.

Die Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sind um TEUR 624 auf TEUR 707 gestiegen, um diese mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag zu bewerten.

Die Ertragsteuern sind ergebnisbedingt gestiegen. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 3.333 und ist damit um TEUR 406 gestiegen. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 3.331 (i. Vj. TEUR 2.925).

2.7. Gesamtbeurteilung

Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 als positiv. Das Unternehmen verfügt über einen stabilen Auftragsbestand sowie verlässliche auf Eigenkapital basierenden Finanzierungsquellen. Damit besteht eine solide Basis für die weitere Entwicklung und Zukunft des Unternehmens.

3. Chancen- und Risikobericht

Ein wesentliches Risiko besteht nach wie vor im weiter schleichenden, aber deutlich spürbaren Preisverfall in der Call-Center Branche und in den damit auch für die comvendo gmbh verbundenen Auswirkungen sowohl Bestandsgeschäft als auch für die Neukundenakquise. Durch nach wie vor starke Direktvertriebsaktivitäten wird diesem Risiko auch weiterhin erfolgreich begegnet. In den so geknüpften sehr guten Kundenbeziehungen und der sehr hohen Qualität der angebotenen Leistungen liegen die Chancen der comvendo gmbh, sich von den Wettbewerbern positiv abzusetzen und die Auftragsvergabe auch und gerade im Spezialkundensegment für sich zu entscheiden.

Die neuen technologischen Entwicklungen eröffnen die Nutzung moderner und neuer Kommunikationswege und haben zur Weiterentwicklung vom klassischen telefonbasierten Call-Center zum Customer Interaction Center (CIC) geführt. Hierbei gilt, den Menschen kunden- und auftraggeberseitig stets als Mittelpunkt der Interaktion wahrzunehmen und trotz der Erfordernisse einer fortschreitenden Digitalisierung zur Gewährleistung der Wettbewerbsfähigkeit die sprachbasierte Kommunikation als Lösungsweg hochkomplexer beratungsintensiver Dienstleistung zu erkennen. Die Herausforderung hierbei ist, die gegensätzlichen Kräfte automatisierter digitaler Prozesse mit individualisierten auf den Menschen abgestimmten Kommunikationskonzepten miteinander zu vereinen.

Daneben ist als weitere Herausforderung eine von Kundenseite zunehmend schnellere Taktung der Entwicklungs- und Veränderungsanforderungen zu verzeichnen. Diese Beschleunigung wirkt sich auf den Faktor Mensch als Dienstleistungserbringer aus und fordert eine umfassende und solide Ausbildung sowie ein hohes Maß an Flexibilität und Belastbarkeit. Dem branchenweiten Fachkräftemangel wirkt die comvendo gmbh durch eigene Mitarbeiterschulungen entgegen und sorgt somit für die Gewährleistung der nötigen Kompetenz und Empathie im Rahmen direkter persönlicher und qualitativ hochwertiger Kommunikation, um die Kundenwünsche möglichst vollumfassend erfüllen zu können. Der Anteil der Nutzung sog. Internet-Self Services hat sich in der Kundenpräferenz etabliert. Persönliche Betreuung und Auftragsbearbeitung durch menschliche Agents bleibt allerdings ein konstant attraktives Kontaktbedürfnis, das durch Internet-Self Services nicht ersetzbar ist.

Die bisherigen und ggf. zukünftigen gesetzlichen Änderungen zum erweiterten Verbraucher- und Datenschutz stellen für die Gesellschaft kein wesentliches Risiko dar. Die veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen beziehen sich vor allem auf werbliche Anrufe im Privatkundenbereich. Dies ist ein Marktsegment welches die comvendo gmbh nicht besetzt.

Die kontinuierliche Erhöhung des Mindestlohnes lässt den Trend einer anhaltenden Marktkonsolidierung als wahrscheinlich erscheinen. Dies sieht die comvendo gmbh als Chance sich weiter als spezialisierter Marktteilnehmer für erklärungsbedürftige Produktwelten zu etablieren.

Als bewusst inhabergeführtes Unternehmen legt die Gesellschaft trotz einer weiter zunehmenden Technisierung und dem damit verbundenen Anstieg prozessual gesteuerter Abläufe Wert auf flache Hierarchieebenen. Hieraus resultiert zwangsweise die vergleichsweise geringe Anzahl von Führungspersonen mit leitender Befugnis. Die für die Branche unterdurchschnittlich niedrige Quote bei Fluktuation und Krankenstand und die hohe Zahl der Mitarbeiter mit langjähriger Firmenzugehörigkeit versteht die Gesellschaft als Bestätigung.

4. Erklärung zur Unternehmensführung

Die Gesellschaft hat keine Zielgrößen für den Frauenanteil in der Geschäftsführung und die Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung festgelegt. Dies entspricht der Überzeugung des Unternehmens, dass bei der Besetzung von Führungspositionen ausschließlich die fachlichen und persönlichen Kompetenzen im Hinblick auf das Stellenprofil ausschlaggebend für die Stellenbesetzung sein sollten.

5. Prognosebericht

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresumsatz von TEUR 28.350 erzielt, der damit um 11,7 % gestiegen ist. Damit erreichen die in Vorjahren von der Geschäftsführung eingeleiteten und ergriffenen Maßnahmen zum langfristigen Aufbau neuer Kundenbeziehungen und zur weiteren intensiven Fachkräftegewinnung und zur Personalweiterbildung ihren Zweck. Die Personalaufwendungen sind wie erwartet um 11,2 % angestiegen. Der Jahresüberschuss ist von TEUR 2.925 auf TEUR 3.331 gestiegen. Die Gesellschaft hat sich entschieden, ihre den bisherigen Erfolg nachhaltig gewährleistende Firmenphilosophie und Unternehmensleitlinien weiterzuverfolgen und nicht bedingungslos dem Branchendruck zu opfern, sondern weiterhin sowohl persönliche und individuell auf den Kunden zugeschnittene Dienstleistungskonzepte auf höchstem Niveau anzubieten und für den Kunden innovativ neu zu entwickeln. Hierbei legt die comvendo gmbh besonderen Wert auf die Identifikation ihrer Mitarbeiter mit den Unternehmenszielen und der Unternehmensphilosophie, die das Unternehmen durch zuverlässige und motivationssteigernde Arbeits- und Rahmenbedingungen in einem trotz der Unternehmensgröße angestrebten möglichst familiären Umfeld garantiert.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung trotz der allgemeinen Probleme in der Wirtschaft einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse aufgrund der Preissteigerung. Die Personalaufwendungen werden sich voraussichtlich proportional zu den Umsatzerlöse erhöhen, wodurch das Ergebnis nach Steuern ebenfalls leicht steigen wird. Der Kriegsausbruch und die allgemeinen Probleme haben bei der comvendo gmbh bisher nicht zu einem wirtschaftlichen Schaden geführt. Mit den Auswertungen zum 31.10.2024 lassen sich die Prognosen für das Jahr 2024 belegen. Der Umsatz, die Personalaufwendungen und das Ergebnis nach Steuern übersteigen bei Hochrechnung das Vorjahr.

 

Oberhausen, den 28. März 2025

gez. Uwe Keppke, Geschäftsführer

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