Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 85880
Eingetragen
15.12.2005
Branche
Verarbeitung von Zahlungs- und anderen FinanztransaktionenVermittlung von KreditenAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Gegenstand
Besorgung von Zahlungsaufträgen für Dritte (Finanztransfergeschäft) sowie die Erbringung anderer Zahlungsdienste für Dritte.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Marcela Gonzalez
seit 13.8.2024
Geschäftsführer
Prokura
Joseph Aguilar
seit 24.7.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Marisa Desponte
seit 18.11.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ACP TD, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ACP TD, Inc.
United States
26.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

i-transfer Deutschland GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

JAHRESBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2010

AKTIVA

2010
EUR
2009
EUR
1. Barreserve
Kassenbestand 309,93 306,16
2. Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig 152.986,81 151.303,64
3. Forderungen an Kunden 28.041,23 0,00
4. Sachanlagen 88.738,00 117.975,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 47.816,17 11.500,00
6. Rechnungsabgrenzungsposten 2.918,90 0,00
7. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 75.189,88 0,00
Summe der Aktiva 396.000,92 281.084,80

PASSIVA

2010
EUR
2010
EUR
2009
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
täglich fällig 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
andere Verbindlichkeiten
täglich fällig 308.189,05 172.288,60
3. Sonstige Verbindlichkeiten 48.856,27 67.773,56
4. Rückstellungen
andere Rückstellungen 38.955,60 36.494,00
5. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
b) Kapitalrücklage 550.836,84 246.682,54
c) Bilanzverlust 652.026,72 268.153,90
-75.189,88
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 75.189,88 0,00 0,00
Summe der Passiva 396.000,92 281.084,80

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG VOM 01. JANUAR bis 31. DEZEMBER 2010

2010
EUR
2010
EUR
2010
EUR
2009
EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschälten 0,00 0,00 0,00
2. Zinsaufwendungen 0,00 0,00 55,57
3. Provisionserträge 60.038,11 14.982,61
4. Provisionsaufwendungen 19.873,52 40.164,59 738,87
5. sonstige betriebliche Ertrage 1.832,14 13.015,91
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 180.072,31 41.416,52
ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 24.048,88 9.156,66
darunter für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) 204.121,19
b) andere Verwaltungsaufwendungen 144.087,11 348.208,30 213.115,17
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 29.237,00 28.017,98
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 48.424,25 0,00
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -383.872,82 -264.502,25
10. Jahresfehlbetrag 383.872,82 264.502,25
11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 268.153,90 3.651,65
12. Bilanzverlust 652.026,72 268.153,90

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) und der für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung Tiber die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Formblättern der RechKredV.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Die Gesellschaft ist ein Finanzdienstleistungsinstitut i. S. d. § I Abs. 1a) Nr. 6 KWG a.F., auf das nach § 340a HGB die Vorschriften hinsichtlich des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für große Kapitalgesellschaften anzuwenden ist. Von den Übergangsregelungen des § 35 Abs. 2 ZAG wurde Gebrauch gemacht.

Veränderungen auf den 01. Januar 2010 auf Grund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ergeben sich nicht. Vorjahreszahlen waren daher nicht anzupassen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 und 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 269 bis 274, 279 bis 283 HGB und der RechKredV) aufgestellt.

Die Sachanlagen betreffen Betriebs- und Geschäftsausstattung, die linear mit Nutzungsdauern zwischen 3 und 13 Jahren abgeschrieben , werden. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis TEUR 1 werden in einem Sammelposten erfasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten ausgewiesen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird in Übereinstimmung mit der Satzung ausgewiesen.

Als Kapitalrücklage werden Zahlungen des Gesellschafters gemäß § 272 Absatz 2 Nr. 4 HGB ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme dotiert.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Fremdwährungsbeträgen in den kurzfristigen Forderungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten wurde mit den Kursen am Transaktionsstichtag bzw. zum Bilanzstichtag mit den jeweiligen Stichtagskursen vorgenommen.

III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagespiegel dargestellt.

Die Forderungen an Kreditinstitute haben eine Laufzeit unter drei Monaten. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen mit TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 11,5) Mietkautionen und mit TEUR 31 unterwegs befindliche Zahlungen sowie geleistete Anzahlungen an einen Korrespondenten in Höhe von TEUR 7. Forderungen an Kunden betreffen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und haben eine Laufzeit unter drei Monaten.

In dem Posten Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag in Höhe von TEUR 268 (Vorjahr: TEUR 4) enthalten.

Die Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu drei Monaten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen über TEUR 352 (Vorjahr: TEUR 208).

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 30) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 4,5 (Vorjahr: TEUR 0,7).

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet, wobei alle erkennbaren Risiken berücksichtigt sind. Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen und Jahresabschlusskosten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthielten im Vorjahr im Wesentlichen

Wechselkursdifferenzen, die aus der Umrechnung eines unterjährig geführten USD Verrechnungskontos mit unserem Gesellschafter entstanden sind. Im Berichtsjahr weisen wir negative Wechselkursdifferenzen unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Büromietvertrag bestehen in Höhe von TEUR 99.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr beschäftigte unsere Gesellschaft neben der Geschäftsführung im Durchschnitt drei Mitarbeiter.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die folgenden Geschäftsführer geführt:

Herrn Michael Unger, Gießen, Kaufmann (bis zum 31. Januar 2011)

Frau Marisa Desponte, Frankfurt am Main, Kauffrau

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Im Geschäftsjahr haben die Geschäftsführer Bezüge in Hohe von insgesamt TEUR 155 durch die Gesellschaft erhalten.

Honorare des Abschlussprüfers

Im Jahresabschluss sind als Honorare für die Abschlussprüfungen des Abschlussprüfers von TEUR 15 erfasst.

Jahresergebnis

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen Jahresfehlbetrag von EUR 383.872,82 aus. Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2010

Bilanzverlust 31.12.2009 268.153,90 €
Jahresfehlbetrag 2010 383.872,82 €
Bilanzverlust 31.12.2010 652.026,72 €

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

Alleiniger Gesellschafter ist die ACP TD Inc., Wilmington, Delaware/USA. Das Mutterunternehmen, welches den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Tempo Financial Holding Corporation, Wilmington, Delaware, USA. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Dieser ist beim zuständigen Handelsregister in Delaware, USA, erhältlich.

 

Frankfurt, 20. April 2011

Marisa Desponte

Entwicklung des Anlagevermögens 2010

Bruttobuchwerte
Stand am 01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand um 31.12.2010
EUR
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 146.736,98 0,00 744,00 145,992,98
146.736,98 0,00 744,00 145.992,98
146.736,98 0,00 744,00 145.992,98
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgange
EUR
Stand am 31.12.2010
EUR
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.761,98 29.237,00 744,00 57.254,98
28.761,98 29.237,00 744,00 57.254,98
28.761,98 29.237,00 744,00 57.254,98
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2010
EUR
Stand am 31.12.2009
EUR
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.738,00 117.975,00
88.738,00 117.975,00
88.738,00 117,975,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

1. Lage und Geschäftsverlauf 2010

Unsere Gesellschaft nutzt unter der Firmierung i-transfer Deutschland GmbH seit Oktober 2009 das internationale Netzwerk der Tempo-Gruppe sowie das von der Tempo-Gruppe entwickelte internetunterstützte EDV-System zur weltweiten Durchführung von Finanztransfergeschäften. Unsere Geschäftsstelle in Frankfurt hat sich im Geschäftsjahr 2010 weiter positiv entwickelt; die Anzahl der Transaktionen im Geschäftsjahr 2010 wuchs monatlich an und belief sich insgesamt auf 7.641 Überweisungen. Im ersten Quartal 2011 belief sich die Anzahl der Transaktionen insgesamt auf 2.972.

Die Bilanzsumme unserer Gesellschaft hat sich von TEUR 281 um TEUR 115 auf TEUR 396 erhöht. Die Erhöhung der Bilanzsumme ist im Wesentlichen durch die Erhöhung der Forderungen an Kunden (um TEUR 28) sowie der sonstigen Vermögensgegenstände (um TEUR 36) und des Ausweises eines nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages von TEUR 75 begründet. Korrespondierend haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 136 erhöht und die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 19 vermindert. Das Eigenkapital hat sich um TEUR 80 vermindert. Im Geschäftsjahr 2010 hat unser Gesellschafter Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt TEUR 304 vorgenommen. Somit konnte ein Großteil des Jahresfehlbetrags in Höhe von TEUR 384 ausgeglichen werden. Zum 31. Dezember 2010 weisen wir einen Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 75 aus. Die Tempo Financial Holdings Corporation hat für seine Forderungen gegen unsere Gesellschaft in Flöhe von TEUR 197 eine Rangrücktrittserklärung abgegeben.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrugen die Provisionserlöse TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 15). Die Aufwendungen überstiegen die Provisionseinnahmen, da sich unsere Gesellschaft nach der Umstellung des Geschäftsmodells, d. h. nunmehr Ausführung weltweiter Transferzahlungen, in der Aufbauphase befindet.

Zum Ausgleich der Unterdeckung (Provisionserträge minus Aufwendungen), die zu einem Jahresfehlbetrag von TEUR 384 führte, hat unser Gesellschafter im Geschäftsjahr 2010 Einzahlungen in die Kapitalrücklage von insgesamt TEUR 304 geleistet. Darüber hinaus hat ein verbundenes Unternehmen auf Forderungen in Höhe von TEUR 197 eine Rangrücktrittserklärung in 2009 abgegeben.

Die Finanzierung unserer Gesellschaft war in 2010 jederzeit durch unseren Gesellschafter abgesichert.

2. Künftige Entwicklung

Unsere Gesellschaft beabsichtigt ab Mai 2011 ihr Geschäftsmodell umzustellen und mit Auslaufen der für uns geltenden Übergangsregelung des § 35 Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 des Gesetzes über die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten (ZAG) als Agent für ein verbundenes Unternehmen, die TEMPO France tätig zu werden. Dies bedeutet, dass unsere Gesellschaft zukünftig ausschließlich als Agent tätig werden wird.

Im Jahr 2011 werden wir die Geschäftstätigkeit in unserer Frankfurter Geschäftsstelle zunächst auf eigene Rechnung und ab dem Auslaufen der Übergangsregelung des § 35 Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 des Gesetzes über die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten (ZAG) als Agent für TEMPO France weiter ausbauen und die Zahl der Transaktionen über gezielte Werbemaßnahmen erhöhen. Ferner ist beabsichtigt Agenten der TEMPO France organisatorisch und verwaltungstechnisch von unserem Frankfurter Büro aus zu unterstützen und dadurch die Ertragssituation der deutschen Unternehmung zu stärken.

Unsere Planung sieht vor, dass wir in 2011 die Deckungslücke zwischen Provisionserträgen, sonstigen Erträgen und Verwaltungsaufwendungen kontinuierlich reduzieren werden. Allerdings geben wir davon aus, dass unsere Gesellschafter die monatliche Unterdeckung des Ergebnisses finanzieren müssen. Wir werden somit zumindest bis zum 4. Quartal 2011 auf die Unterstützung unserer Muttergesellschaft angewiesen sein.

Gemäß unserem aktuellen Planungsstand gehen wir für die Geschäftsjahre 2011 und 2012 von einem negativen operativen Ergebnis aus.

3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Aufgrund der vertraglichen Grundlagen mit unserem Gesellschafter und der Nutzung des Tempo-Netzwerkes sind wir in der Lage, unser Geldtransfergeschäft kontinuierlich auf- und auszubauen. Insbesondere wird erwartet, dass Tempo das vor allem auf Südamerika ausgerichtete Auszahlungsnetzwerk mit lizenzierten Banken und anderen Finanzinstituten im Geschäftsjahr 2011 weiter signifikant ergänzen wird. Auch wird das Transaktionssystem noch weiter verbessert, um den Kunden eine schnellere und serviceorientierte Dienstleistung anzubieten.

Ein bestandsgefährdendes Insolvenzrisiko ist trotz unseres zum Bilanzstichtag negativen Eigenkapitals als gering anzusehen, da unser Gläubiger Tempo Financial Holdings Corporation, für ihre Forderungen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 197 eine qualifizierte Rangrücktrittserklärung abgegeben hat. Deckungslücken zwischen Provisionserträgen und Verwaltungsaufwendungen werden zunächst von unserem Gesellschafter ausgeglichen.

Weitere Chancen unserer zukünftigen Entwicklung liegen in der Steigerung des Geschäfts in unserer Geschäftsstelle in Frankfurt und dem Aufbau unserer Tätigkeit als Agent für die TEMPO France. Dies wird die überproportionale Steigerung der Provisionserträge erwirken. Dennoch sehen wir Risiken in einer mangelnden Nachfrage nach Transferdienstleistungen und in dem herrschenden Wettbewerb in dem für uns relevanten Markt. Dazu kommt eine mögliche Steigerung des Konkurrenzdrucks durch Institute mit einem Erlaubnisbescheid gemäß EU-Zahlungsdiensterrichtlinie, die verstärkt mit Agenturen zusammenarbeiten.

4. Bestehende Zweigniederlassungen der Gesellschaft

Im Oktober 2009 haben wir unseren Sitz verlegt sowie eine Geschäftsstelle in Frankfurt/Main eröffnet.

Weitere Zweigniederlassungen wurden in 2010 nicht eröffnet und es werden voraussichtlich in 2011 keine weiteren eröffnet.

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Unsere Gesellschaft beabsichtigt ab Mai 2011 ihr Geschäftsmodell umzustellen und mit Auslaufen der für uns geltenden Übergangsregelung des § 35 Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 des Gesetzes über die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten (ZAG) als Agent für ein verbundenes Unternehmen, die TEMPO France, tätig zu werden. Die dafür notwendige Genehmigung ist Ende April bei uns eingegangen. Dies bedeutet, dass unsere Gesellschaft zukünftig ausschließlich als Agent tätig werden wird.

Weitere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die Auswirkungen auf den Fortbestand der Gesellschaft haben, sind nicht bekannt.

 

Frankfurt, 20. April 2011

Marisa Desponte

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der i-transfer Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne unsere Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der Gesellschaft im Lagebericht hin. Dort ist dargelegt, dass der Fortbestand der Gesellschaft davon abhängt dass die Muttergesellschaft in hinreichendem Umfang Eigenkapital zur Verfügung stellt zur Vermeidung einer nachhaltigen Überschuldungssituation und/oder einem Liquiditätsengpass. "

 

Koblenz, den 30. Mai 2011

Verhülsdonk & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Oec. Hansgünter Oberrecht, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Volksw. Volker Jüsgen, Wirtschaftsprüfer

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