Techtronic Industries ELC GmbH
Selbe AdresseHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Cigdem Fricke seit 17.7.2023 | Prokura |
Thomas Gerhard Adler seit 17.7.2023 | Geschäftsführer |
Bodo Sobke seit 17.7.2023 | Geschäftsführer |
Konrad Ireneusz Lewicki seit 30.9.2019 | Geschäftsführer |
Julita Agnieszka Drazyk seit 30.9.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Techtronic Industries EMEA Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Techtronic Industries (DIS) GmbHWinnendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Hinweis gem. § 328 Absatz 1 Nr. 1 HGB: Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 23. Dezember 2024 durch die Alleingesellschafterin festgestellt. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben und Rahmenbedingungen Allgemeine Angaben Die Techtronic Industries (DIS) GmbH ("TTI (DIS)") ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Techtronic Industries EMEA Ltd. mit Sitz in Maidenhead, GB. Oberste Muttergesellschaft beider zuvor genannten Gesellschaften ist die in Hong Kong ansässige und an der dortigen Börse gelistete Techtronic Industries Co. Ltd. ("TTI"). Die TTI Group erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von Mio. USD 13.731 (ca. Mio. EUR 12.427) und einen Jahresüberschuss von Mio. USD 976 (ca. Mio. EUR 884). Die TTI (DIS) fungiert als divisionseigene Vertriebsgesellschaft. Sie erwirbt von einer Schwestergesellschaft aus dem TTI-Konzern vor allem Elektrowerkzeuge der Marken "AEG", "Milwaukee" und "RYOBI" und verkauft die Produkte an fremde Dritte. Entwicklung der Branche Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland sinkt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, vorläufiges Ergebnis des Statistischen Bundesamtes; Stand: Januar 2024). Der Auftragseingang in der Elektroindustrie ging im vergangenen Geschäftsjahr um 2,2 % zurück. Dabei stiegen die Auftragseingänge aus dem Inland um 2,6 % an und die Auftragseingänge aus dem Ausland gingen um 6,1 % zurück. Der Branchenumsatz stieg - im Vergleich zu 2022 - um 6,0 % an, dabei erhöhten sich die Inlandsumsätze um 7,2 % und die Auslandsumsätze um 5,1 % (ZVEI - Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V ., Konjunkturbarometer Februar 2024). Die Lage und Entwicklung der TTI (DIS) ist auch immer im Zusammenhang mit der TTI EMEA Organisation zu sehen. Der Markt für Elektrowerkzeuge ist auch weiterhin ein hart umkämpftes Segment mit einer großen Anzahl an Wettbewerbern speziell im unteren Preissegment, bei den sogenannten Einstiegsgeräten. B. Wirtschaftsbericht Finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Die Gesellschaft setzt ein Steuerungssystem für diese und andere Kennzahlen ein. Dazu gehören ein monatliches Reporting und Besprechungen mit den Bereichsleitern und der Geschäftsführung, in denen die Geschäftslage diskutiert wird. Ertragslage Im Jahr 2023 betrug der Umsatz TEUR 88.071 (Vorjahr: TEUR 77.246). Dies ist ein Anstieg um 14 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 761 (Vorjahr: TEUR 2.623) aus. Der Materialaufwand von TEUR 76.587 (Vorjahr: TEUR 62.086) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 23%. Die Personalaufwendungen stiegen um 7 %, dies ist primär auf den Anstieg der Mitarbeiter zurückzuführen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betrugen TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 55) im Geschäftsjahr 2023. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichnen einen leichten Anstieg im vergangenen Geschäftsjahr von 2,8%. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft (TEUR. EUR 39.896 Vorjahr: TEUR 35.395) ist im Wesentlichen geprägt durch den Anstieg des Forderungsbestandes TEUR 32.244 (ca. 81% der Bilanzsumme), sowie durch das Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 4.555, Vorjahr: TEUR 7.038). Der Anstieg der Bilanzsumme ist hauptsächlich auf die in Folge des Umsatzanstiegs gestiegenen Forderungen gegenüber den verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Die Passiva sind vor allem durch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen geprägt (TEUR 21.225, ca. 53% der Bilanzsumme). Das Unternehmen weist zum 31. Dezember 2023 ein positives Eigenkapital von TEUR 6.365 aus. Wie im Vorjahr wurde allen erkennbaren Risiken durch entsprechende Rückstellungen Rechnung getragen. Die Finanzierung erfolgt aus dem operativen Geschäft. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Insgesamt beurteilen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als zufriedenstellend. C. Personal Die Zahl der Mitarbeiter ist stichtagsbezogen von 2 auf 3 gestiegen. D. Investitionen Im Jahr 2023 wurden keine Investitionen getätigt. E. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung und Risikomanagement Die TTI (DIS) GmbH ist mit ihren professionellen Geräten vor allem von dem konjunkturellen Verlauf der verarbeitenden Industrie und der Bauwirtschaft abhängig sowie bei den Consumer- und Outdoorprodukten (Gartengeräte) vom Verlauf des privaten Konsums. Die Margen beim Verkauf, vor allem bei den Consumer- und Outdoorprodukten (Gartengeräte), sind gering. Unter den Maßnahmen, um diesen Risiken entgegenzuwirken, sind besonders zu erwähnen:
Durch den Ukraine-Konflikt gibt es aktuell keine wesentlichen Beeinträchtigungen auf der Absatzseite. Der Absatzmarkt könnte zu einem geringen Maß beeinflusst werden. Wesentliche kurzfristige Preisänderungs- und Ausfallrisiken bestehen nicht, da unsere wesentlichen Lieferanten verbundene Unternehmen sind. F. Unternehmensplanung und Ausblick Die Europäische Kommission rechnet für 2024 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um +0,9 % im Euroraum (Europäische Kommission, Winterprognose 2024). Für Deutschland erwartet sie ein Wachstum von 0,3 % (Europäische Kommission Winterprognose 2024). Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das Jahr 2024 - unter der Voraussetzung, dass exogene Nachfrageschocks unterbleiben - Umsatzerlöse, die um ca. 20 % über dem Vorjahr liegen sowie ein deutlich positives Jahresergebnis.
Winnenden, den 23. Dezember 2024 Techtronic Industries (DIS) GmbH, Winnenden Bodo Sobke, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023A) Allgemeine Erläuterungen B) Angaben zu Posten der Bilanz C) Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung D) Sonstige Angaben
Winnenden, den 23. Dezember 2024 Techtronic Industries (DIS) GmbH - Geschäftsführung - Bodo Sobke, Geschäftsführer A) ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN (1) Rechtsform, Firma, Sitz, Handelsregister, Gesellschaftsvertrag, Gegenstand des Unternehmens Die Gesellschaft wird in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung unter der Firma "Techtronic Industries (DIS) GmbH" (ehemals: Ryobi Technologies GmbH) geführt. Der Sitz der Gesellschaft ist seit 2018 in Winnenden. Die Gesellschaft ist unter der Nr. HRB 763851 in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen. Der Gesellschaftsvertrag stammt aus November 2001. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Elektrowerkzeugen, Elektrogartengeräten und Maschinen zur Holzbearbeitung. (2) Kapital und Beteiligungsverhältnisse Das gezeichnete Kapital beträgt € 500.000,00 und ist voll eingezahlt. Zum 30. Dezember 2004 erfolgte eine Kapitalrücklage in Höhe von € 6.000.000,00 und zum 03.Oktober 2017 nochmals eine weitere in Höhe von € 4.500.000,00. (3) Geschäftsjahr, Geschäftsführung, Vorjahresabschluss Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Geschäftsführer während des Berichtsjahres waren:
Der Vorjahresabschluss wurde festgestellt. Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von EUR 2.623.484,34 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. B) ANGABEN ZU POSTEN DER BILANZ (4) Anlagevermögen - immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Gegenstände der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode ermittelt. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde ein Sammelposten gebildet, der auf fünf Jahre abgeschrieben wird. Betreffend den Anlagenspiegel verweisen wir auf Anlage III, Seite 5. (5) Vorräte Zum Bilanzstichtag bestanden keine Vorratsbestände. (6) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel Die Bewertung erfolgt zu Nennbeträgen. Sämtliche Positionen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Hinsichtlich dieser Forderungen bestehen keine erkennbaren Risiken. Wertberichtigungen werden für einzelne Ausfallrisiken in ausreichender Höhe vorgenommen. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die flüssigen Mittel beinhalten den Kassenbestand sowie die Guthaben gegenüber Kreditinstituten und wurden zum Nennbetrag bewertet. (7) Verlustvortrag/Jahresüberschuss Die Geschäftsführung schlägt vor, den Verlustvortrag von 5.395.625,46 € und den Jahresüberschuss von 760.752,46 € auf neue Rechnung vorzutragen. (8) Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. (9) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Nennbetrag bzw. Rückzahlungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. C) ANGABEN ZU POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (10) Umsatzerlöse Der Umsatz der Techtronic Industries (DIS) GmbH nach Erlösschmälerungen betrug im Geschäftsjahr T€ 88.071 (Vorjahr: T€ 77.246). (11) Personalaufwand Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 2 Mitarbeiter. Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütungen. (12) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen vor allem Kosten der Warenabgabe. D) SONSTIGE ANGABEN (13) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine Wesentlichen sonstige finanzielle Verpflichtungen. (14) Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 Wir verweisen auf die folgende Seite. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSan die Techtronic Industries (DIS) GmbH, Winnenden Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Techtronic Industries (DIS) GmbH, Winnenden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Techtrnoic Industries (DIS) GmbH, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Arnsberg, den 23. Dezember 2024 Christoph Regniet, Wirtschaftsprüfer |
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