fitbox GmbH
57mErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jean-Marc Brimont seit 9.1.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
NaTran Développement S.A.S. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
| 9.09% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GRTgaz Deutschland GmbHBerlinJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsübersicht Lagebericht und Jahresabschluss Lagebericht Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDeloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL), ihr weltweites Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen (zusammen die „Deloitte-Organisation“). DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sowie ihre verbundenen Unternehmen sind rechtlich selbstständige und unabhängige Unternehmen, die sich gegenüber Dritten nicht gegenseitig verpflichten oder binden können. DTTL, jedes DTTL-Mitgliedsunternehmen und verbundene Unternehmen haften nur für ihre eigenen Handlungen und Unterlassungen und nicht für die der anderen. DTTL erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Kunden. Weitere Informationen finden Sie unter www.deloitte.com/de/UeberUns. Lagebericht für den Jahresabschluss vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Grundlagen des Unternehmens Im Dezember 2003 ist die GRTgaz Deutschland GmbH (kurz: GRTgaz Deutschland) zur Bündelung der Gastransportaktivitäten im deutschen Markt als entflochtenes Unternehmen gegründet worden. Gegenstand des Unternehmens ist der Transport von Erdgas sowie der Bau, Erwerb und Betrieb von Erdgasleitungen. Um diesen Tätigkeiten gerecht zu werden, ist GRTgaz Deutschland seit Aufnahme der operativen Transporttätigkeit zum 1. Oktober 2005 eine Betreiberin des im Eigentum der MEGAL Mittel-Europäische-Gasleitungsgesellschaft befindlichen Gasfernleitungsnetzes zwischen der deutsch-tschechischen Grenze nahe Waidhaus, der deutsch-österreichischen Grenze nahe Wildenranna und der deutsch-französischen Grenze nahe Medelsheim. Als notwendiges Bindeglied zwischen Ost- und Westeuropa fällt dem Netz von GRTgaz Deutschland eine Schlüsselrolle bei der Gasversorgung des süddeutschen Raumes und dem Gasaustausch mit den benachbarten Ländern zu. Mit der Einspeise von Erdgas aus Frankreich trägt GRTgaz Deutschland zur Diversifizierung der Gasbezugsquellen sowie zur Erhöhung der Liquidität des Gasmarktes bei und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur europäischen Versorgungssicherheit. Das vereinbarte Nutzungsrecht umfasst etwa 55 % der Leitungskapazitäten, während die Beteiligung 49 % an der MEGAL mbH & Co. KG sowie der MEGAL GmbH beträgt. Hundertprozentiger Gesellschafter der GRTgaz Deutschland ist seit dem 1. Februar 2012 die GRTgaz Developpement S.A.S. mit Sitz in Bois-Colombes, Frankreich. Als Gastransportnetzbetreiber unterliegt die Gesellschaft der energiewirtschaftlichen Regulierung und ist an die rechtlichen Rahmenbedingungen der EU und des deutschen Gesetzgebers bzw. der Regulierungsbehörde gebunden. So findet für die Ermittlung der Netzentgelte ein Anreizregulierungssystem Anwendung. Außerdem sieht das regulatorische Netzzugangsmodell netzübergreifende Marktgebiete, in denen jeder Lieferant mit nur zwei Transportverträgen (einem Einspeise- und einem Ausspeisevertrag) jeden Endkunden beliefern bzw. Transporte realisieren kann, und eine Plattform zur Vermarktung von Primär- und Sekundärkapazitäten vor. Infolgedessen hält GRTgaz Deutschland Beteiligungen an der PRISMA European Capacity Platform GmbH und an der Trading Hub Europe GmbH (kurz: THE). Im November 2012 wurde GRTgaz Deutschland als unabhängiger Transportnetzbetreiber (UTB) zertifiziert. Vor dem Hintergrund der Energiewende in Deutschland spielt der Netzausbau eine bedeutende Rolle. Hierbei investiert GRTgaz Deutschland gemäß dem von der Gas-Branche im zweijährigen Rhythmus abgestimmten Netzentwicklungsplan Gas. Diese Investitionen erfolgen indirekt über die MEGAL. Angesichts der ambitionierten Klimaziele sowohl auf europäischer Ebene durch „Fit for 55“ als auch auf nationaler Ebene durch das deutsche Klimaschutzgesetz und der daraus resultierenden Priorität, einen Wasserstoffmarkt zu etablieren, befasst sich GRTgaz Deutschland vermehrt mit dem Thema des Aufbaus einer Wasserstoffinfrastruktur im Rahmen der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber e.V. Bis Ende 2023 wurden die ersten nationalen Grundlagen für den Aufbau eines deutschen Wasserstoffkernnetzes gelegt, wobei alle wesentlichen abschließenden Rahmenbedingungen im Verlauf des Jahres 2024 erwartet werden. Angaben zu den Tätigkeitsbereichen nach § 6b Abs. 7 Satz 4 EnWG: Die Unternehmenstätigkeit betrifft ausschließlich den Tätigkeitsbereich „Gasfernleitung“ entsprechend § 6b Abs. 3 EnWG. Der Jahresabschluss der Gesellschaft stellt daher gleichzeitig den Abschluss für den Tätigkeitsbereich „Gasfernleitung“ dar. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen sank der Primärenergieverbrauch in Deutschland 2023 um 8 % gegenüber 2022 und erreichte damit den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Er betrug ca. 2.997.500 GWh (2022: 3.285.833 GWh). Der Verbrauchsrückgang zeigte sich bei allen fossilen Energieträgern. Der Erdgasverbrauch sank in einem Umfang von 4 % auf 733.611 GWh (2022: 766.944 GWh). Damit war sein Anteil am gesamten Primärenergieverbrauch mit 24,5 % nahezu konstant. Gründe für diese Entwicklung waren hauptsächlich die rückläufige wirtschaftliche Leistung in Deutschland, insbesondere in energieintensiven Industriezweigen. Im geringeren Maße hat auch die leicht mildere Witterung gegenüber dem Vorjahr zum Verbrauchsrückgang beigetragen. Der Angriffskrieg vom 24. Februar 2022 auf die Ukraine hatte erhebliche Auswirkungen auf den deutschen Gasmarkt. Im Zuge der erfolgten Sanktionen, Flussdrosselungen und des Ausfalls der Nord-Stream-Leitungen haben sich die Gasbezugsquellen und somit die Flüsse gänzlich verändert. Der Wegfall von Russland als Gasbezugsquelle stellt den größten Einschnitt dar. Der Import aus Norwegen nahm an Bedeutung zu. Über die LNG-Terminals in Gate (NL), Zeebrugge (B) und Dünkirchen (F) sowie über die neu in Betrieb genommen deutschen LNG-Terminals Wilhelmshaven, Lubmin und Brunsbüttel konnten dann die russischen Gasmengen weitestgehend substituiert werden. Mitte Oktober 2022 kam eine weitere Gaseinspeise direkt aus Frankreich über den Punkt Medelsheim hinzu. Auf den Geschäftsverlauf der GRTgaz Deutschland gab es keine negativen Folgen hinsichtlich der Ertragslage. Die Auswirkungen betrafen insbesondere die zusätzliche Vermarktung von Entry-Kapazitäten aus Frankreich ab dem 13. Oktober 2022 sowie einen Anstieg des Aufwandes für Betriebsstoffe. 2.2. Geschäftsverlauf In Bezug auf den Angriffskrieg auf die Ukraine hatte dieser auf den Geschäftsverlauf der GRTgaz Deutschland keine negativen Folgen hinsichtlich der Ertragslage. Die Auswirkungen betrafen insbesondere die zusätzliche Vermarktung von gebündelten Entry-Kapazitäten von Frankreich nach Deutschland seit Oktober 2022 sowie einen Anstieg des Aufwandes für Betriebsstoffe. Regulierungsbedingt werden negative Effekte auf die Ertragslage vermieden mittels regulatorischer Ansprüche aus Mindererlösen. Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 14.891. Zum 01.03.2019 hat GRTgaz Deutschland in Umsetzung des Netzkodex zur Kapazitätsvergabe (NC CAM) die virtuellen Kopplungspunkte (VIP) VIP France-Germany, VIP Waidhaus NCG und VIP Oberkappel NCG für ab diesem Zeitpunkt vermarktete Kapazitäten in Betrieb genommen. Infolgedessen betreibt GRTgaz Deutschland die vor dem 01.03.2019 vermarkteten Kapazitäten an den Netzkopplungspunkten (IP) Waidhaus, Oberkappel und Medelsheim und alle ab dem 01.03.2019 vermarkteten Kapazitäten am VIP France-Germany. Die Regulierung und Festlegungen der BNetzA nehmen weiterhin auf den gesamten Geschäftsverlauf der GRTgaz Deutschland Einfluss. So wurden in den Umsätzen Mehr- und Mindererlöse der Vorjahre i.H.v. TEUR 9.526 berücksichtigt. Entgeltseitig sind insbesondere die seit 2020 geltenden Festlegungen „REGENT“ in Verbindung mit „AMELIE“ zu erwähnen, welche sich mit einer einheitlichen Referenzpreismethode und einheitlichen Referenzpreisen befassen. Gegen diese Festlegungen hatte GRTgaz Deutschland Rechtsbeschwerde eingelegt. Der Bundegerichtshof hat die „REGENT“-Beschwerde letztinstanzlich zurückgewiesen. Weitere entgeltrelevante Festlegungen sind „MARGIT“ und „BEATE 2.0“, welche zum einen die Höhe der Abschläge für unterbrechbare Kapazitäten und zum anderen die Höhe der laufzeitabhängigen Multiplikatoren für die Entgelte 2023 regeln. Die Beschwerde gegen die Festlegung der Eigenkapitalzinssätze der vierten Regulierungsperiode aus dem Jahr 2021 ist weiterhin anhängig. Ferner wurden von der BNetzA wesentliche Einflussparameter für die vierte Regulierungsperiode ab 2023 festgelegt. Insbesondere wurden im Jahr 2023 die Höhe des individuellen Effizienzwertes und des sektoralen Produktivitätsfaktors konsultiert. Es ist weiterhin mit neuen europäischen oder nationalen Regulierungsvorgaben zu rechnen, deren Auswirkungen sich auf die Unternehmensentwicklung noch nicht vorhersagen lassen. Zusammenfassend war der Geschäftsverlauf für das Berichtsjahr positiv und die Regulierung und Festlegungen der BNetzA haben, wie erwartet, im üblichen Umfang Einfluss genommen. 2.3. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens Ertragslage scroll
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ohne Zinsergebnis aus Abzinsung von Rückstellungen Die Entwicklung der Umsatzerlöse der GRTgaz Deutschland ist hauptsächlich von den regulatorischen Rahmenbedingungen geprägt. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Erlöse 2023 (vor Regulierungsanpassung und „AMELIE“) aufgrund von Kündigungen von langfristigen Verträgen. Diese Erlöse waren um die für die Erlösobergrenze übersteigenden Erlöse gebildeten Rückstellungen in Höhe von TEUR 34.698 (Vorjahr Mindererlöse: TEUR 14.887) zu mindern. Außerdem erhielt GRTgaz Deutschland Ausgleichzahlungen im Rahmen von „AMELIE“ von andere Netzbetreibern in Höhe von TEUR 155.096, entgegen den Vorjahren, in welchen Ausgleichszahlungen geleistet wurden (Vorjahr: TEUR 13.886). Die um die Rückstellungen aus Mehrerlösen und die „AMELIE“-Ausgleichszahlungen bereinigten Umsätze 2023 lagen erwartungsgemäß unter denen von 2022, was auf einen Rückgang der gebuchten Mengen zurückzuführen ist. Ein weiterer Faktor für die Ermittlung der Erlösobergrenze ist die Berücksichtigung der Erlöse aus genehmigten Investitionsmaßnahmen. Im Jahr 2023 lagen vier Genehmigungen für Anträge im Rahmen von Investitionsmaßnahmen vor, die zu einer Erhöhung der Erlösobergrenze führen. Zusätzlich werden seit dem Jahr 2023 Investitionen regulatorisch über den Kapitalkostenaufschlag in der Erlösobergrenze berücksichtigt. Der sehr hohe Aufwand für Betriebsstoffe 2023 ist auf die hohen bereits im Jahr 2022 fixierten Einkaufspreise zurückzuführen. Die leicht höheren Aufwendungen für bezogene Leistungen sind hauptsächlich auf gestiegene Aufwendungen für den Marktgebietsverantwortlichen THE zurückzuführen. Der in obiger Darstellung ausgewiesene Personalaufwand (inkl. Expatriates) enthält die Kosten von durchschnittlich 32 arbeitsrechtlich gebundenen Mitarbeitern sowie die Kosten eines regelmäßig für die Gesellschaft tätigen freien Mitarbeiters. Das Finanzergebnis wird im Wesentlichen vom Beteiligungsergebnis der MEGAL geprägt. Letzteres betrug 2023 TEUR 6.263. Im Vorjahr lag das Beteiligungsergebnis der MEGAL bei TEUR 7.849. Vermögenslage In der folgenden Übersicht sind aus Gründen der besseren Vergleichbarkeit die Forderungen gegen ENGIE S.A., Paris/Frankreich, resultierend aus dem Cash-Pool, unter den liquiden Mitteln ausgewiesen. Darüber hinaus wurden Zahlungseingänge, welche das Geschäftsjahr 2024 betreffen, aus den liquiden Mitteln sowie aus den übrigen Passiva herausgerechnet. scroll
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inkl. Cash-Pooling-Forderungen und exkl. erhaltene Vorauszahlung des Folgejahres Der Anstieg der Vorräte resultiert aus höheren Beschaffungskosten, welche auf gestiegene Einkaufspreise zurückzuführen sind. Der Rückgang der liquiden Mittel ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Betriebskosten zurückzuführen. Das Eigenkapital ist aufgrund des niedrigeren Jahresüberschusses 2023 gegenüber 2022 gesunken. Die Rückstellungen liegen mit insgesamt TEUR 47.912 deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf eine Steigerung bei den Rückstellungen im Rahmen des Regulierungskontos zurückzuführen, welche nur teilweise von niedrigeren Steuerrückstellungen ausgeglichen wurde. Die Verringerung der übrigen Passiva hängt mit der im Jahr 2022 noch nicht ausgezahlten Dividende für das Jahr 2021, welche im Jahr 2023 erfolgte, zusammen. Finanzlage Liquide Mittel werden im Cash-Pool der Gruppe zu marktüblichen Zinsen angelegt. Kreditlinien bestehen derzeit nicht. Die Veränderung des Finanzmittelfonds (inklusive Forderungen aus dem Cash-Pool) zeigt die folgende Abbildung: scroll
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inkl. Cash-Pooling-Forderungen und exkl. erhaltene Vorauszahlung des Folgejahres Hauptsächlich aufgrund einer Erhöhung der Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöht. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit entfiel 2022, da die Dividende an die Muttergesellschaft GRTgaz für das Geschäftsjahr 2021 noch nicht ausgezahlt, aber im Jahr 2023 nachgeholt wurde. Zusammenfassend kann für das Geschäftsjahr eine positive und gesicherte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage festgestellt werden. Zusammenfassung: Es wurde im Berichtszeitraum ein Betriebsergebnis von TEUR 12.308 (Vorjahr: TEUR 25.560) und eine Umsatzrendite (Verhältnis von Jahresergebnis vor Steuern zu Umsatzerlösen) von 13,5 % (Vorjahr: 22,8 %) erzielt. Die Rendite ist somit gesunken, was im Wesentlichen an einem erhöhten Aufwand für Betriebsstoffe liegt, welcher durch die gestiegenen Umsatzerlöse nur teilweise ausgeglichen werden konnte. Die Umsatzrendite sowie der Finanzmittelfonds sind wie im Prognosebericht des Vorjahres ausgefallen. Das Betriebsergebnis ist geringer als im Prognosebericht des Vorjahres vorgesehen. Die Steuerung des operativen Geschäfts der Gesellschaft erfolgt maßgeblich unter Verwendung der Kennzahlen Betriebsergebnis, Umsatzrendite und Finanzmittelfonds, wie sie auch bei der vorstehenden Analyse der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage dargestellt sind. Im Übrigen haben sich der Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft wie geplant entwickelt. 3. Risikobericht Das Risikomanagement bei GRTgaz Deutschland ist in allen Funktionseinheiten eingebunden und schwerpunktmäßig auf die Überwachung und Umsetzung der gesetzlichen und internen Anforderungen fokussiert, mit dem Ziel, bestandsgefährdende Risiken zu identifizieren und entsprechende Abwehrmaßnahmen zu ergreifen. Interne Regeln der Gesellschaft wurden in einem zentralen Dokument von Unternehmensrichtlinien gebündelt. Dies stellt allen Mitarbeitern interne und externe Handlungsanweisungen zur Verfügung, bildet den Rahmen des unternehmensinternen Compliance-Managements und fasst die zu beachtenden Vorgaben zusammen. Die Unternehmensrichtlinien sollen Verstößen vorbeugen, diese identifizieren sowie deren Behandlung und Konsequenzen regeln. Das Regelwerk wird kontinuierlich aktualisiert und erweitert. In regelmäßigen Aufsichtsratssitzungen wird die aktuelle Geschäftsentwicklung im Vergleich zu Hochrechnungen, Plan und Vorjahr analysiert und Maßnahmenpläne zwecks Zielerreichung entwickelt. Wesentlichen Marktpreisrisiken ist die Gesellschaft nicht ausgesetzt. Die GRTgaz Deutschland bedient sich zum Betrieb und zur Steuerung des Leitungsnetzes komplexer Informationstechnologie. Es besteht daher grundsätzlich ein Risiko aus dem Ausfall der IT-Systeme mit der Folge vorübergehender Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit. Diesem Risiko wird fortwährend mittels Fallbackstrategien Vorsorge getragen. Zusätzlich findet i.d.R. jährlich eine Krisenübung im Dispatching statt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde erstmals ein externer Audit für das Informationssicherheits-Managementsystem durchgeführt und der IT- Sicherheitskatalog gemäß § 11 Abs. 1 EnWG der GRTgaz Deutschland zertifiziert. Vor dem Hintergrund wachsender Cyber-Kriminalität stehen die Sicherheit der Prozesse weiterhin unter fortwährender Prüfung und Anpassung. Finanzwirtschaftliche Risiken sind von untergeordneter Bedeutung, da für Leistungen in größerem Umfang in der Regel Vorauszahlungen von den Kunden geleistet werden. Der weiterhin erhebliche Bestand an liquiden Mitteln minimiert etwaige Liquiditätsrisiken. Maßgeblichen Einfluss auf die weitere Unternehmensentwicklung hatte bisher die nationale und europäische Regulierung. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Verordnungen durch die BNetzA mit Augenmaß umgesetzt werden, sodass auch von einer fortwährenden Entwicklung des Umfelds der Gesellschaft ausgegangen werden kann. Die Auswirkungen des am 24. Februar 2022 erfolgten Angriffs auf die Ukraine waren auch im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der regulatorischen Rahmenbedingungen gering. Ein Anstieg der Betriebskosten in Folge der hohen Energiekosten und ein Rückgang der Kapazitätsverträge, die einen Ost-West-Fluss auf der MEGAL dienen, konnten durch einen neuen physischen Fluss aus Frankreich am Punkt VIP France-Germany seit dem 13.10.2022 sowie durch die Berücksichtigung im Regulierungskonto ausgeglichen werden. Bestandsgefährdende Risiken oder weitere Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Geschäftsentwicklung und Lage der Gesellschaft liegen zurzeit nicht vor. Auch sind keine Umweltrisiken bekannt, die für die Lage der Gesellschaft von Bedeutung sind. 4. Chancen- und Prognosebericht Die Gesellschaft geht für das kommende Jahr von sinkenden Umsatzerlösen aufgrund einer niedrigeren Erlösobergrenze aus. Die wesentlichen Erlöse der GRTgaz Deutschland werden auch für das Geschäftsjahr 2024 in Zusammenhang mit der „REGENT“-Festlegung aus „AMELIE“-Zahlungen sowie kurzfristigen Verträgen generiert werden. Darüber hinaus bestehen mittel- und langfristig erhebliche Chancen aus dem Aufbau einer klimaneutralen Transportinfrastruktur insbesondere für Wasserstoff, welche die künftige Geschäftslage der Gesellschaft sichern. Für 2024 wird ein Betriebsergebnis auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in den Vorjahren erwartet. Das Beteiligungsergebnis der MEGAL wird in ähnlichem Umfang wie 2023 zu Beteiligungserträgen führen. Bei Konstanz des derzeitigen Regulierungsrahmens sollte im Regelfall eine Umsatzrendite vor Steuern von 5 % erreichbar sein. Der Finanzmittelfonds zum Ende des Jahres wird sich auf einem deutlich niedrigeren Niveau als im Berichtsjahr bewegen.
Berlin, 15. April 2024 Nicolas Delaporte, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA scroll
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Anhangfür den Berichtszeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben 1.1. Die GRTgaz Deutschland GmbH mit Sitz in Berlin ist im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 135502 B eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) betreffend und des Energiewirtschaftsgesetztes (EnWG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 1.2. Größenmerkmale Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen Vorschriften. Es wurden die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. 2.1. Das Anlagevermögen ist mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet worden. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. 2.2. Die Zugänge beim Anlagevermögen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. 2.3. Die planmäßigen linearen Abschreibungen sind in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung aufgestellten Abschreibungstabellen oder entsprechend der betriebsindividuellen Nutzungsdauer ermittelt worden, wobei das Sachanlagevermögen über Nutzungszeiträume von 3 bis 21 Jahren abgeschrieben wird. 2.4. Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet worden. Die Bewertung des Materialverbrauchs erfolgt auf Basis der Durchschnittsmethode. Abwertungen gemäß strengem Niederstwertprinzip (absatzmarktorientiert) wurden im notwendigen Umfang vorgenommen. 2.5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert bewertet. 2.6. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert worden. 2.7 Der Sonderposten für Baukostenzuschuss wird zunächst passiviert und entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Mietereinbauten ertragswirksamen aufgelöst. 2.8. Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des zu erwartenden Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden - soweit relevant - künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Ab- bzw. Aufzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Ab- bzw. Aufzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht werden. Für einzelne Personalrückstellungen wurde von dem Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. 2.9. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.10. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung dieser Posten erfolgt entsprechend ihrem Zeitablauf. 2.11. Die nach § 274 HGB ermittelten aktiven und passiven Steuerlatenzen werden verrechnet. Aktivüberhänge latenter Steuern werden entsprechend dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz einer dauernden Verbindung dient. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen betreffen: scroll
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Davon Eigenkapitalrücklage Open Grid Europe GmbH EUR 41.100.000 3.2. Vorräte Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen beinhalten den zum Betrieb der Gasleitung erforderlichen Leitungsinhalt (ohne minimales Linepack). Aufgrund der Preisentwicklung auf dem Gasmarkt waren zum Bilanzstichtag Wertminderungen in Höhe von TEUR 27.870 notwendig. Die Wertminderungen sind innerhalb der Materialaufwendungen unter dem Posten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfasst. 3.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit Ausnahme von regulatorischen Ansprüchen in Bezug das Regulierungskontos in Höhe von TEUR 17.528 (Vj: TEUR 14.887) und Kautionen in Höhe von TEUR 1 (Vj: TEUR 1) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten überwiegend Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 35.577 (Vj.: TEUR 45.368). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen umsatzsteuerliche Erstattungsansprüche in Höhe von TEUR 1.816 (Vj.: TEUR 1.171) und die o.g. regulatorische Ansprüche aus Mindererlösen ausgewiesen. 3.4 Sonderposten für Baukostenzuschuss Für einen Baukostenzuschuss ist in diesem Jahr ein Sonderposten in Höhe von TEUR 38 (Vj: TEUR 43) ausgewiesen. Hintergrund ist die Bezuschussung von Mietereinbauten durch den Vermieter. 3.5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 43.951 (Vj.: TEUR 17.664) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Regulierungskonto nach § 5 ARegV (TEUR 42.884, Vj.: TEUR 16.457). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit folgenden Zinssätzen abgezinst: bis zu zwei Jahren mit 1,03 %, bis zu drei Jahren mit 1,07 %, bis zu vier Jahren mit 1,12 %, bis zu fünf Jahren mit 1,18 % und bis zu sechs Jahre mit 1,25 %. 3.6. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten weisen unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aus. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden im Geschäftsjahr nicht (Vj .: TEUR 15.484). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 5.284 (Vj.: TEUR 4.073) und betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden in Höhe von TEUR 6.253 (Vj.: TEUR 6.438) ausgewiesen und entfallen in gleicher Höhe auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 3.7. Latente Steuern Im Berichtsjahr 2023 werden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 5.396 (Vj.: TEUR 2.643, Entwicklung: TEUR 2.753) bilanziert, die sich aus unterschiedlichen Wertansätzen ergeben und auf Basis eines Steuersatzes von 30,18 % ermittelt wurden. Diese resultieren aus Beteiligungen an Personenhandelsgesellschaften mit TEUR 7.484 (Vj.: TEUR 6.227) und in Höhe von TEUR 238 (Vj.: TEUR 0) aus der Bewertung von Rückstellungen. Aktive latente Steuern ergeben sich aus der Bewertung des Anlagevermögens (Geschäftswert mit TEUR 1.287; Vj.: TEUR 1.742 und technische Anlagen mit TEUR 1.001; Vj.: TEUR 938) sowie der Bewertung von Rückstellungen (TEUR 37; Vj.: TEUR 34). Latente Steuern aus der Bewertung des Vorratsvermögens existieren im Berichtsjahr nicht (Vj.: TEUR 871). 3.8. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die sonstigen Verpflichtungen betreffen insbesondere die Nutzungsentgelte für die Nutzung des Leitungsnetzes der MEGAL. Sie verteilen sich insgesamt wie folgt: scroll
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Die Umsatzerlöse bestehen ausschließlich aus Erlösen für den Bereich Gasfernleitung (TEUR 157.712; Vj.: TEUR 147.511). Erlöse für andere Dienstleistungen innerhalb des Gassektors wurden im Geschäftsjahr nicht erzielt (Vj.: TEUR 478). In Höhe von TEUR 436 (Vj: TEUR 11.607) wurden sie mit Unternehmen innerhalb des Konzerns erzielt. Nach geographischem Gebiet ergibt sich nachfolgende Aufgliederung der Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 157.712: scroll
Im Berichtsjahr sind keine periodenfremden Umsatzerlöse enthalten. 4.2. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 1.568 (Vj.: TEUR 460) sind Erträge aus Erstattungen in Höhe von TEUR 1.532 (Vj: TEUR 228) und Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Baukostenzuschuss in Höhe von TEUR 6 (Vj.: TEUR 6) enthalten. Erträge aus Auflösung von Rückstellungen sind im Geschäftsjahr 2023 nicht angefallen (Vj.: TEUR 0). 4.3. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge und Aufwendungen in Höhe von TEUR 104 (Vj.: TEUR -485) sowie Erstattungen in Höhe von TEUR 68 (Vj.: TEUR 943) enthalten. Aus dem Mindeststeuergesetz sind keine Auswirkungen auf das Unternehmen zu erwarten. 5. Sonstige Angaben 5.1. Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl betrug im Berichtszeitraum 32 Mitarbeiter exklusive Geschäftsführung und Werkstudenten (Vj.: 33 Mitarbeiter). Die durchschnittliche Anzahl der weiblichen Mitarbeiter betrug 13,5 (Vj.: 14,4) und der männlichen Mitarbeiter 18,5 (Vj.: 18,7) im Berichtszeitraum. 5.2. Organe der Gesellschaft Gesellschafterin ist seit dem 1. Februar 2012 die GRTgaz Développement S.A.S., Bois-Colombes, Frankreich. Als Geschäftsführer der GRTgaz Deutschland GmbH, Berlin, war im Geschäftsjahr Herr Nicolas Delaporte bestellt. Auf die Angabe der Bezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Als Mitglieder des Aufsichtsrates sind im Berichtszeitraum bestellt: scroll
Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben in der Berichtsperiode keine Vergütung für ihre Tätigkeit erhalten. 5.3. Honorar Abschlussprüfer Die Angabe der Honorare des Abschlussprüfers entfällt entsprechend § 285 Nr. 17 2. Halbsatz HGB. 5.4. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss wird unter Anpassung an die Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) in den Konzernabschluss der ENGIE S.A., Paris (Frankreich), einbezogen (kleinster und größter Konzernkreis). Der Konzernabschluss wird unter www.infogreffe.fr (l'information légale sur les enterprises) offengelegt. 5.5. Angaben nach § 6b Abs. 2 EnWG Geschäfte größeren Umfanges erfolgten mit verbundenen, assoziierten Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht:
5.6. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 5.7. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 14.891 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe als Dividende an die Muttergesellschaft auszuschütten.
Berlin, 15. April 2024 Nicolas Delaporte, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023scroll
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BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GRTgaz Deutschland GmbH, Berlin VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GRTgaz Deutschland GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GRTgaz Deutschland GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 15. April 2024 Deloitte GmbH Christoph Krause, Wirtschaftsprüfer Carsten Decker, Wirtschaftsprüfer |
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