Langer GmbH & Co. KG

88636 Illmensee, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRA 710813
Vorher
Langer KG
Eingetragen
19.11.2004

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

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Beteiligungen

NameAnteil
65.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Langer GmbH & Co. KG

Illmensee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Im Verlauf des Jahres 2023 sank die Inflationsrate gegenüber dem Vorjahr ab, dafür beschleunigte sich wiederum der Anstieg der Lohneinkommen im selben Zeitraum. Vom globalen Warenhandel und der globalen Industrieproduktion kamen zu wenig Impulse. Notenbanken dämpften vielerorts die Konjunktur zur Bekämpfung der Inflation, und im Zuge der Erholung von der Coronakrise waren weltweit vor allem Dienstleistungen im Aufwind. Daher setzten die deutschen Exporte ihre Talfahrt in 2023 bis zuletzt fort. Kräftige expansive Impulse kamen lediglich von den staatlichen Investitionen. Hier macht sich vor allem die Beschaffung von Rüstungsgütern bemerkbar. Insgesamt kühlte sich damit die Konjunktur seit Jahresbeginn entgegen allen Prognosen spürbar ab und die Erholung, die ursprünglich für die zweite Jahreshälfte 2023 erwartet wurde, blieb aus. Auch für das erste Quartal 2024 erwarten Ökonomen, etwa vom Ifo-Institut, einen weiteren konjunkturellen Rückgang. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird lt. Ifo in 2024 voraussichtlich um 0,9% steigen, nach einem Rückgang um 0,3% in 2023.

Die Branche, in der das Unternehmen Langer einzuordnen ist, ist neben den bereits genannten allgemeinen und konjunkturellen Risiken, vornehmlich mit stetig steigenden Anforderungen an die Grenzwerte der Emissionen für Neuzulassungen der Pkw ́s konfrontiert. Steigende Entwicklungsanforderungen in umweltfreundliche Antriebe und Technologien kosten viel Geld. Der aus den Investitionen resultierende Kostenanstieg verschärft den Strukturwandel in der Zulieferbranche und führt zwangsläufig zu sinkenden durchschnittlichen Renditen pro Fahrzeug, was wiederum die Gesamtbranche tendenziell vermehrt unter Preisdruck setzt, dessen sich auch das Unternehmen Langer nicht entziehen kann. Aus diesen Gründen bleibt den OEM`s keine andere Wahl, als vermehrt in neue Technologien investieren zu müssen. Diese Investitionen in Neu- und Weiterentwicklungen bestehender Technologien werden dann zu Auftragseingängen beim Unternehmen Langer führen.

1.2. Auswirkung dieser Entwicklung auf den Geschäftsverlauf des Unternehmens

Im Jahr 2023 konnte die Gesamtleistung und das Rohergebnis gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum verbessert werden. Das operative Ergebnis übertraf das angesetzte Jahresbudget.

Trotz den drastisch gestiegenen Energiekosten (Gas, Strom, Kraftstoffe) und den gestiegenen Personalaufwendungen (inkl. Auszahlung einer Inflationsausgleichsprämie), konnte der Rohertrag, auch aufgrund Sondereinflüsse, gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

1.3. Stärken und Schwächen des Unternehmens im Hinblick auf Chancen und Risiken des Umfeldes

Die Kernkompetenz der Firma Langer GmbH & Co. KG liegt in der Entwicklungs- bzw. Vorserienphase und der Herstellung von Produktionsmitteln und Produktionshilfsmitteln und vermehrt Serienspritzgießteilen. Dabei sind die drei Bereiche Cubing, Prüfmittel- und Werkzeugbau (Prototypen- u. Serienwerkzeuge) voneinander als unabhängig zu betrachten, sprechen neue, aber auch die gleichen Kunden an. So können beispielsweise Mess- oder Prüfmittel sowohl für Kunden des Werkzeugbaus als auch von Kunden von Cubings genutzt werden. Dadurch besteht die Möglichkeit den Kundenstamm auszubauen, der sich nicht nur auf den Automobilbau beschränken muss. Diese Flexibilität macht das Unternehmen weniger anfällig für starke Umsatzreduzierungen einer Branche oder von einzelnen Kunden.

Die Ziele zur Erreichung der Klimaziele erhöhten nochmals den Druck auf die OEM, den CO 2 Ausstoß durch Weiterentwicklungen beim Benzin- und Dieselverbrauch und den daraus resultierenden Abgasen weiter zu reduzieren. Um die vom Gesetzgeber geforderten CO 2 Flottenziele (Euronorm 7) erreichen zu können, müssen die Weiterentwicklungen in die Batterietechnik, in Hybrid- und Elektrofahrzeugen sowie in andere alternative Antriebe wie z.B. Wasserstoff verstärkt werden. Die Ankündigung der EU-Regierung ab 2035 keine Verbrennerfahrzeuge innerhalb der EU mehr zuzulassen, kann die Entwicklung ebenfalls weiter ankurbeln.

Das Unternehmen wird aufgrund seiner erfahrenen Mitarbeiter, deren Kernkompetenzen und der strategischen Ausrichtung auch zukünftig im Entwicklungs- und Zulieferprozess der OEM eine Rolle spielen. Bei dem durch den Gesetzgeber geforderten Entwicklungsdruck der OEM`s, sieht die Geschäftsführung Chancen, den eigenen Umsatzanteil zu festigen und auszubauen. Seit der in 2020 bereits fertig gestellten Logistikhalle ist das Unternehmen in der Lage auch größere Serienspritzgießaufträge zu händeln. Dadurch wird der Bereich der Kunststoff-Serienfertigung weiter an Gewichtung zunehmen.

Die Langer GmbH & Co. KG unterliegt den marktüblichen Gegebenheiten und damit dem allgemeinen Preis- und Wettbewerbsdruck. 2023 gelang es dem Unternehmen erneut, dem Preisdruck und weiter sinkenden Preisen sich zu festigen und am Markt zu behaupten.

1.4. Unternehmensinterne Erfolgsfaktoren und Geschäftsverlauf

Der hohe Qualitätsstandard des Unternehmens in den Bereichen Prüf- und Messmittel, im Cubing, also der Herstellung von Vorrichtungen für die Fahrzeuggeometrieabmessung im Maßstab 1:1, wird von allen Kunden, vor allem aber von denen der Automobil Premiumklasse stark geschätzt. Die permanente Ausbildung neuer Mitarbeiter und die Weiterbildung bestehender Mitarbeiter in diesem als auch in allen anderen Bereichen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Unternehmen.

Darüber hinaus bietet die Firma Langer GmbH & Co. KG ihren Kunden von der Bauteilentwicklung über die Prototypenherstellung bis zum Serienwerkzeug mit angeschlossener Kunststoffspritzgießerei die komplette Wertschöpfungskette für Kunststoffteile an.

Die langjährige Erfahrung in den vorgenannten Bereichen und die diversen Zertifizierungsverfahren gewährleisten eine gleichbleibend hohe Qualität. Das Unternehmen ist mit seiner Kostenstruktur auf dem deutschen, europäischen und außereuropäischen Markt wettbewerbsfähig. Untermauert wird dies mit der positiven Debitorenentwicklung des Unternehmens.

Um die Aufträge effizient bearbeiten zu können, investiert das Unternehmen permanent in die Personalausbildung bzw. Weiterbildung. Die Geschäftsleitung ist fest davon überzeugt, in den Folgejahren weiter von der Qualifizierung des Personals zu profitieren und dies sich vorteilhaft auf die Unternehmensentwicklung auswirken wird.

Durch flexible Arbeitszeiten der Mitarbeiter ist es dem Unternehmen möglich, in vernünftigem Maß auf die unterschiedliche Intensität der Auslastung zu reagieren. Für die Zukunft ist vorgesehen die vorhandenen sowie die neuen Ressourcen in Form der Hallen und der Maschinen dauerhaft auszulasten.

Der Auftragsbestand lag zum 31.12.23 erneut bei sehr guten 5,7 Mio. Euro, nach 5,8 Mio. Euro zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Durch Ersatzinvestitionen und der konstant jährlichen Reparatur-, Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen in Höhe von T€ 341 im Jahr 2023 (T€ 210 im Jahr 2022) war die Qualität der Maschinen unter Berücksichtigung von Instandhaltungszeiten nahezu ganzjährig gewährleistet.

Die Beteiligung LARO NC-Technik GmbH, Illmensee (verbundenes Unternehmen), erzielte einen Rohertrag in Höhe von 5,9 Mio. Euro nach 4,0 Mio. Euro im Jahr 2022.

Bei ihren Lieferanten setzt die Firma Langer auf eine entsprechende Qualität der Produkte / Dienstleistungen. Die überwiegende Anzahl der Lieferanten verfügt über entsprechende Zertifikate der DQS, des TÜV oder anderer Einrichtungen.

Im laufenden Geschäftsjahr wurden T€ 354 in technische Anlagen, Maschinen, Betriebsvorrichtungen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert.

Der Bundesverband Modell- und Formenbau, bestehend aus den Tarifgruppen Nord und Süd, sowie der Tarifgemeinschaft in der Vereinigung der Modellbaubetriebe in Württemberg e.V. schloss im Jahr 2013 einen Manteltarifvertrag mit der IG Metall ab. Zum 12.09.2022 wurde eine neue Entgelttabelle zum Entgelttarifvertrag über 2 Jahre beschlossen und die Erhöhung im Betrieb umgesetzt.

Die Entlohnung der Mitarbeiter erfolgt gemäß Tarifvertrag durch Monatsgehalt / -lohn. Für Mehrarbeit und Schichtarbeit werden Zuschläge bezahlt. Des Weiteren führen die Mitarbeiter sogenannte Pufferkonten, auf denen Mehr- oder Minusstunden erfasst werden und die eine flexiblere Auftragsabwicklung im Unternehmen erlauben. In der Regel werden Pufferkonten bis zu 140 Stunden, in Einzelfällen auch darüber geführt.

Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt unverändert 40 Stunden pro Woche bei einem tariflichen Jahresurlaubsvolumen von 30 Arbeitstagen.

Die Abteilungsleiter der Firma Langer GmbH & Co. KG erhalten einzelvertraglich geregelte Tantiemen, abhängig von dem jeweiligen Betriebsergebnis des Projektteams. Die Mitarbeiter der Firma Langer erhalten auf freiwilliger Basis eine Gewinnbeteiligung. Zusätzlich erhielten die Beschäftigten eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 1T€ mit dem Dezembergehalt ausgezahlt.

Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren insgesamt 170 Mitarbeiter beschäftigt, davon 15 zu ihrer Ausbildung.

Die Arbeitnehmerschaft ist durchschnittlich ca. 41 Jahre alt. Im Kalenderjahr 2023 wurden 15 Mitarbeiter (Vorjahr: 12 Mitarbeiter) neu eingestellt, davon 2 Auszubildende. 10 Mitarbeiter (Vorjahr: 13 Mitarbeiter) haben das Unternehmen im Jahr 2023 verlassen.

Durch interne und externe Schulungsmaßnahmen war auch im laufenden Geschäftsjahr der hohe Qualitätsstandard der Mitarbeiter gewährleistet. Die externen Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter betrugen im laufenden Geschäftsjahr T€ 58 nach T€ 39 im Vorjahr.

2. Lage des Unternehmens

2.1. Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen des Unternehmens stellt mit 54,6 % der Bilanzsumme den wesentlichen Teil des Gesamtvermögens dar.

Dem kurzfristig gebundenen Umlaufvermögen in Höhe von 7,1 Mio. Euro (40,1 % der Bilanzsumme) insbesondere bestehend aus Unfertige- und fertige Erzeugnisse (15,3 % der Bilanzsumme) sowie Forderungen von Lieferungen und Leistungen (16,1 % der Bilanzsumme), stehen kurzfristige Bankverbindlichkeiten in Höhe von 0,9 Mio. Euro (5,3 % der Bilanzsumme) am Bilanzstichtag gegenüber.

Die Summe des Eigenkapitals beträgt zum 31.12.2023 T€ 7.966, nach T€ 6.478 zum Bilanzstichtag 31.12.2022. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 34.7% auf neu 45%.

2.2. Finanzlage

Die wesentlichen Kapitalflüsse im Unternehmen stellen sich 2023 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Mittelzu-/abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit + 4.775,9 + 324,9
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit - 587,9 -2.136,9
Auszahlungen an die Gesellschafter - 667,0 - 753,0
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten + 154,7 +2.387,9
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten - 929,4 - 916,7
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes + 2.746,2 +1.093,8
Finanzmittel am 01.01. - 2.521,3 - 1.427,5
Finanzmittel am 31.12. +224,9 - 2.521,3

Die Finanzmittel zum Bilanzstichtag bestehen aus Kassen- und Kontokorrentguthaben in Höhe von T€ 276 einerseits sowie Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von T€ 50,1 andererseits. Die fest eingeräumten Kontokorrentlinien betragen 4,0 Mio. Euro.

Die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten bestehen in Höhe von 5,8 Mio. Euro aus Darlehen, überwiegend mit Festzinsvereinbarungen. Besondere Finanzierungsinstrumente, z.B. derivative Finanzierungen, werden durch das Unternehmen nicht eingesetzt.

2.3. Ertragslage

Das Rohergebnis stieg aufgrund höherer Leistung und Sondereinflüsse um 11 % gegenüber dem Vorjahr.

Der Anteil des Umsatzes an inländischen Kunden betrug 66,9 % (nach 62,8 % im Vorjahr) und der Umsatz mit ausländischen Kunden 33,1 % (nach 37,2 % im Vorjahr). Durch geringeren Einsatz von Kurzarbeit in 2023 gegenüber 2022 und aufgrund der Tariferhöhungen in 2023 stiegen die Personalkosten um 6 % gegenüber dem Vorjahreswert wieder an. Der Rohertrag 2023 beläuft sich auf 16,9 Mio. Euro. Als Sonderauswirkung auf den Rohertrag ist hier zu nennen, dass im Berichtsjahr die Fakturierung einiger Langfristaufträge einhergehend mit der Gewinnrealisierung dieser Aufträge im Berichtsjahr 2023 erfolgte.

3. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

3.1. Wesentliche Chancen der künftigen Entwicklung

Mit dem hohen Ausbildungsstand im Unternehmen wird dem allgemeinen Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt vorgebeugt. Die Aus- und Weiterbildung des eigenen Personals sichert die Qualität der Kundenaufträge.

Durch die anhaltende Intensivierung der Vertriebsaktivitäten in bestehende, aber auch neue Branchen, kann das Unternehmen aufgrund der Fertigungsmöglichkeiten einen wachsenden Kundenstamm aufbauen und damit wiederum Umsatz kreieren.

Mit dem Ablauf bestehender Leasingverträge und der Option der käuflichen Übernahme der Leasinggegenstände entstehen dem Unternehmen mittelfristig Liquiditätsfreiräume, die für Neuinvestitionen oder aber auch Ersatzinvestitionen genutzt werden können.

Durch die intensive Nutzung aller Ressourcen, Gebäuden und Maschinen soll die Wirtschaftlichkeit und vor allem die Wertschöpfung des Unternehmens gestärkt werden. Mit dem weiteren Ausbau der Kunststoff Serienproduktion arbeitet das Unternehmen intensiv an der Diversifizierung ihrer Umsatzstruktur. Entsprechende Risiken, die mit der Serienproduktion einhergehen, sind durch Qualitätsverbesserungsmaßnahmen und Versicherungsschutz abgedeckt.

3.2. Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung

Das Unternehmen ist mehrheitlich für Kunden aus der Automobilindustrie tätig. Gleichwohl arbeitet das Unternehmen an der ständigen Neukundengewinnung. Bei Verlust mehrerer Kunden gleichzeitig besteht die Gefahr einer erheblichen Verschlechterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Die größten Risiken für das Unternehmen wären eine weitere Verteuerung der Energiekosten wie Strom, Gas und Kraftstoffe, die Entwicklung der Löhne- und Gehälter. Als latentes Risiko ist die Abkehr vom Verbrennungsmotor hin zum Elektromotor zu nennen, da vor allem der Spritzguss-Werkzeugbau im Wesentlichen auf Teile des Motorraums spezialisiert ist. Aber auch Elektrofahrzeuge benötigen Kunststoffteile für Batteriekühlung, Luftführungen und andere Komponenten, die das Unternehmen heute schon herstellt.

3.3. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die Geschäftsleitung geht für das Jahr 2024 von einem durchwachsenen 1. Halbjahr aus.

Aktuell ist die politische Verunsicherung unserer Kunden, in welche Fahrzeugtechnik zukünftige Investitionen für Weiterentwicklung fließen sollen, sehr hoch. Das führt zu Verschiebungen von bereits geplanten Projekten, zu Stornierungen, aber auch zu kurzfristigen Neuprojekten.

Im zweiten Halbjahr könnte die Bundesregierung durch Fördermaßnahmen und die EZB mit ersten Zinssenkungen zu einer Marktbelebung beitragen, was zukünftige Investitionen wieder begünstigen würde.

Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass für das Jahr 2024 und folgende die Nachfrage nach neuen Fahrzeugen von der weiteren Gesetzeslage und der Neuentwicklung modernerer Antriebe abhängen wird. Insofern werden Investitionen in Neuentwicklungen anhalten, wenn auch erst zeitversetzt erfolgen.

Aufgrund dieser Einschätzungen plant die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 mit einem gegenüber 2023 (ohne Sonderfaktoren) ähnlich guten Rohergebnis, trotz dass die Personalkosten weiter steigen werden.

4. Unterzeichnung

 

Illmensee, den 29. Februar 2024

Langer GmbH & Co. KG, vertreten durch die
Langer Verwaltungs-GmbH

gez. Ralf Doll

gez. Markus Beierl

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 10.571.853,67 10.760.918,07
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 360.558,36 133.665,20
II. Sachanlagen 9.661.807,90 10.077.765,46
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.086.845,29 7.378.636,53
2. technische Anlagen und Maschinen 2.018.868,30 2.188.309,41
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 556.094,31 510.819,52
III. Finanzanlagen 549.487,41 549.487,41
1. Beteiligungen 549.487,41 549.487,41
B. Umlaufvermögen 7.100.611,33 7.888.748,76
I. Vorräte 3.902.485,34 4.733.955,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.922.530,11 3.150.821,92
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 40.490,75 5.856,23
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.882.039,36 3.144.965,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 275.595,88 3.970,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.778,10 25.704,50
Aktiva 17.690.243,10 18.675.371,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.965.754,35 6.478.252,22
I. Kapitalanteile 3.742.817,14 3.525.209,46
1. Kapitalanteile Kommanditisten 3.742.817,14 3.525.209,46
II. Rücklagen 2.068.408,83 1.970.116,18
III. Jahresüberschuss 2.154.528,38 982.926,58
B. Rückstellungen 1.564.725,94 1.312.616,52
C. Verbindlichkeiten 8.159.762,81 10.884.502,59
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.837.320,61 9.086.657,93
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 168.250,52 280.022,88
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.154.191,68 1.517.821,78
Passiva 17.690.243,10 18.675.371,33

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.969.706,54 15.222.479,97
2. Personalaufwand 9.974.101,80 9.378.280,19
a) Löhne und Gehälter 8.375.960,31 7.847.946,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.598.141,49 1.530.333,55
3. Abschreibungen 790.729,59 685.981,77
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 790.729,59 685.981,77
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.597.306,48 3.693.033,31
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 588,23 9.705,00
5. Erträge aus Beteiligungen 300.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 300.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 64,08 1.665,53
davon aus verbundenen Unternehmen 10,60 1.661,75
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 416.879,47 269.900,30
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 336.224,90 214.023,35
9. Ergebnis nach Steuern 2.154.528,38 982.926,58
10. Jahresüberschuss 2.154.528,38 982.926,58

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Langer GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Illmensee. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRA 710813 eingetragen.

2. Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Dieser Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Vorschrift des § 264 Abs. 2 HGB und den Regelungen des Gesellschaftsvertrags, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu vermitteln, aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Verrechnungen von Posten der Aktivseite mit Posten der Passivseite sowie von Aufwendungen und Erträgen erfolgten, bis auf Erstattungen der Bundesagentur für Arbeit für Kurzarbeitergeld und Sozialversicherungsbeiträge, nicht. Die auf das Privatvermögen der Gesellschafter entfallenden Aufwendungen und Erträge (insbesondere private Steuern) sind nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Vergütungen an Gesellschafter (Tätigkeitsvergütung, Zinsen für Ausleihungen) sind jedoch in dem Ergebnis laut Gewinn- und Verlustrechnung enthalten.

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter Anwendung der speziellen Vorschriften des § 264a HGB für Personenhandelsgesellschaften. Die Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewandt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Die Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes. Erhaltene Zuschüsse von Dritten wurden von den Anschaffungskosten in Abzug gebracht.

Für neu erworbene Vermögensgegenstände werden die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde gelegt:

• EDV-Software (Standard) 3 bis 5 Jahre

• Gebäude 33 Jahre

• Maschinen 3 bis 15 Jahre

• Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 bis 18 Jahre

• EDV Hardware 3 bis 5 Jahre.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von 250,00 Euro (netto) wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften des § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 1.000,00 Euro (netto) wurden im Geschäftsjahr entsprechend der steuerlichen Vorschriften des Einkommensteuergesetzes behandelt. Für maschinengebundene Werkzeuge ist ein Festwert gebildet in Höhe von T€ 222 (Vorjahr T€ 222).

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- / Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse erfolgte wie im Vorjahr aufgrund des Einsatzes des internen Betriebserfassungssystems ausgehend von den Einzelkosten und angemessenen Teilen der notwendigen Gemeinkosten. Für Kleinteile wie Auswerfer, Zylinderstifte, Buchsen und Schrauben besteht ein Festwert in Höhe von T€ 87 (Vorjahr T€ 87).

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zu den Nennwerten, wobei bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen pauschale Wertberichtigungen abgesetzt wurden. Fremdwährungsforderungen bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zu Stichtagswerten eingebucht und am Bilanzstichtag mit den aktuellen Devisenkassamittelkursen bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden als separate Bilanzposten ausgewiesen.

Bankguthaben in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

3. Ergänzende Angaben zum Jahresabschluss

3.1. Angaben zur Bilanz

a) Anlagenspiegel

Der Anlagenspiegel ist in einer separaten Anlage dargestellt.

b) Forderungen

Die Restlaufzeiten der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 40; Vorjahr: T€ 6) sowie der sonstigen Vermögensgegenstände betragen durchwegs weniger als ein Jahr. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen keine Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr.

c) Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Ausleihungen bzw. Forderungen der Gesellschaft gegenüber Kommanditisten bestehen am Bilanzstichtag nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten werden aufgrund einer Nachrangvereinbarung einheitlich im Eigenkapital als Darlehenskonten der Gesellschafter ausgewiesen. Gegenüber dem Komplementär, der Firma Langer Verwaltungs-GmbH, bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 168 (Vorjahr T€ 127), die unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen sind.

d) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen in Höhe von T€ 998 (Vorjahr T€ 786) Rückstellungen für Personalkosten und in Höhe von T€ 300 (Vorjahr T€ 242) Gewährleistungsrückstellungen. Die übrigen Rückstellungen betreffen Rechnungsnachläufe.

e) Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich gemäß folgender Aufstellung:

Gesamt
T€
< 1 Jahr
T€
> 1 Jahr u. < 5 Jahre
T€
> 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.837,3 947,5 1.938,8 2.951,1
Erhaltene Anzahlungen 270,2 270,2 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 382,8 382,8 0,0 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 168,3 168,3 0,0 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.501,1 1.327,7 173,4 0,0
- davon aus Steuern (465,9) (465,9) (0,0) (0,0)
8.159,8 3.096,5 2.112,2 2.951,1

Eine Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten besteht durch:

Grundschulden in Höhe von 5,8 Mio. Euro

Raumsicherungsübereignung Vorräte

Globalzession (Forderungen A bis Z)

Sicherheitenpoolvertrag zwischen der Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch, der Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank AG und der Langer GmbH & Co.KG

Im Vorjahr ergaben sich die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gemäß folgender Aufstellung:

Gesamt
T€
< 1 Jahr
T€
> 1 Jahr u. < 5 Jahre
T€
> 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.086,7 3.387,3 3.256,5 2.442,9
Erhaltene Anzahlungen 0 0 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 602,1 602,1 0,0 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 280,0 280,0 0,0 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 915,7 722,8 192,9 0,0
- davon aus Steuern (74,3) (74,3) (0,0) (0,0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (11,7) (11,7) (0,0) (0,0)
10.884,5 4.992,2 3.449,4 2.442,9

3.2. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erlöse und sonstige betriebliche Aufwendungen

In den Umsatzerlösen sind aufgrund des Saldierungsverbotes weiterverrechnete Kosten an verbundene Unternehmen enthalten sowie Erlöse aus Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von T€ 363,4 (Vorjahr: T€ 528,1). Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um vermietete Räumlichkeiten (ca. 48 % der Erlöse) und um verrechnete Verwaltungskosten (ca. 43 % der Erlöse).

b) Periodenfremde und unregelmäßige sowie außerordentliche Erträge bzw. Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind zum 31.12.2023 keine wesentlichen periodenfremden Posten enthalten.

c) Beteiligungserträge

Die Beteiligungserträge stammen in voller Höhe aus verbundenen Unternehmen.

3.3. Sonstige Angaben

a) Finanzielle Verpflichtungen aufgrund von Miet- und Leasingverträgen

Die finanziellen Verpflichtungen aufgrund von im laufenden Jahr bzw. den Vorjahren abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen betragen:

2024
T€
2025
T€
2026
T€
2027
T€
Maschinenmiete / -leasing 272 64 0 0
Fahrzeugleasing 105 77 47 10
Hard- und Software-Leasing / Sonstiges 0 0 0 0
377 141 47 10

3.4. Angaben zur Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

2022 2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 103 106
Angestellte 41 40
Geringfügig Beschäftigte 7 9
Auszubildende 15 15
166 170

3.5. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag beteiligt an folgenden Firmen:

a) Firma LARO NC-Technik GmbH mit Sitz in Illmensee

Eigenkapital: Euro 2.544.210,69 Beteiligungshöhe: 95 % = Euro 47.500,00 Jahresergebnis 2023: T€ 1.381

3.6. Persönlich haftender Gesellschafter

Persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) ist die Firma Langer Verwaltungs-GmbH. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Illmensee und ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Ulm in Abteilung B unter HRB 720946 eingetragen. Tag der Eintragung war der 25. April 2007. Das gezeichnete Kapital beträgt 25.000,00 Euro.

3.7. Geschäftsführung

Geschäftsführung war während des gesamten Geschäftsjahres 2023 die persönlich haftende Gesellschafterin Langer Verwaltungs-GmbH, vertreten durch ihren einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer Dipl.-Betriebswirt (FH) Ralf Doll, sowie durch den einzelvertretungsberechtigten Prokuristen Herr Markus Beierl. Zum 01.01.2024 wurde Herr Markus Beierl als weiterer Geschäftsführer der Langer Verwaltungs-GmbH bestellt.

Von der Regelung des § 286 Absatz 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

3.8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- und Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, liegen nicht vor. Herr Markus Beierl wurde zum 31.12.2023 als Prokurist abberufen und zum 01.01.2024 mit Gesamtvertretungsbefugnis in die Geschäftsleitung berufen

4. Unterzeichnung

 

Illmensee, den 29. Februar 2024

Langer GmbH & Co. KG, vertreten durch die
Langer Verwaltungs-GmbH

gez. Ralf Doll

gez. Markus Beierl

sonstige Berichtsbestandteile

Entwicklung des Anlagevermögens der Firma Langer GmbH & Co.KG zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.108.905,19 292.723,89 0,00 45.342,05 1.356.287,03
1.108.905,19 292.723,89 0,00 45.342,05 1.356.287,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.139.550,58 0,00 0,00 0,00 13.139.550,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.566.225,16 81.596,95 0,00 137.902,15 5.509.919,96
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.426.910,68 272.433,49 0,00 396.896,94 2.302.447,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
21.132.686,42 354.030,44 0,00 534.799,09 20.951.917,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 549.487,41 0,00 0,00 0,00 549.487,41
549.487,41 0,00 0,00 0,00 549.487,41
22.791.079,02 646.754,33 0,00 580.141,14 22.857.692,21
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Zuschreibung
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 975.239,99 65.822,73 0,00 45.334,05 995.728,67
975.239,99 65.822,73 0,00 45.334,05 995.728,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.760.914,05 291.791,24 0,00 0,00 6.052.705,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.377.915,75 240.380,46 0,00 127.244,55 3.491.051,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.916.091,16 192.735,16 0,00 362.473,40 1.746.352,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
11.054.920,96 724.906,86 0,00 489.717,95 11.290.109,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
12.030.160,95 790.729,59 0,00 535.052,00 12.285.838,54
Buchwerte
31.12.2022
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 133.665,20 360.558,36
133.665,20 360.558,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.378.636,53 7.086.845,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.188.309,41 2.018.868,30
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.819,52 556.094,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
10.077.765,46 9.661.807,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 549.487,41 549.487,41
549.487,41 549.487,41
10.760.918,07 10.571.853,67

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.04.2024 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk

An die Langer GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Langer GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Langer GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ravensburg, den 29. Februar 2024

MTG Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Kübel, Wirtschaftsprer

Marc Walser, Wirtschaftsprüfer

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