Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 3647 AH
Eingetragen
19.12.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Gegenstand
Der Bau, der Vertrieb und die Montage von Anlagen im Bereich der Notstrom-Technik. Die Gesellschaft ist zur Durchführung aller Geschäfte berechtigt, die mit diesem Zweck im Zusammenhang stehen. Die Gesellschaft ist darüber hinaus berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, andere ihr ähnliche Unternehmen zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Schuster
seit 17.4.2025
Prokura
Jörg Böhme
seit 7.11.2019
Geschäftsführer
Mike Wolfgang Stechel
seit 19.12.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
55.24%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Henkelhausen Holding GmbH
Germany
184.000 €
92.00%
M*** S******
16.000 €
8.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Notstromtechnik-Clasen GmbH

Ahrensburg

Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023

Lagebericht der Notstromtechnik-Clasen GmbH, Ahrensburg für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Notstromtechnik-Clasen GmbH (kurz: NTC) ist ein Partner für hochverfügbare, unterbrechungsfreie und energieeffiziente Notstromversorgung.

Von der Beratung über Konzeption, Projektierung, Vertrieb und Montage bis zur Wartung - NTC liefert sichere Komplettlösungen und Komponenten für die unterbrechungsfreie Stromversorgung unserer Kunden.

Ein Stromausfall kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern auch die Reputation des Kunden. Er gefährdet Aufträge und Infrastruktur und kann sich negativ auf das Image eines Unternehmens auswirken. Viele Betriebe sind darauf angewiesen, dass der Strom konstant fließt. Selbst ein kurzer Stromausfall kann ohne effektive Notstromversorgung existenzbedrohliche Konsequenzen haben. Unterbrechungsfreie Stromversorgung sichert die Betriebsgrundlagen in sensiblen Bereichen wie z.B. in Rechenzentren, Fertigungsstraßen, Krankenhäusern und insgesamt bei sensiblen Verbrauchern.

NTC ist Spezialist für alle Bereiche der gesicherten Energieversorgung. Wir sind der herstellerunabhängige Systemintegrator von gesicherten Stromversorgungssystemen. Unser höchstes Gut sind unsere Mitarbeiter und die stetige Fortbildung und Qualifikation dieser. Wir verstehen uns als der "Planer Berater" und "Innovationstreiber" für unsere Kunden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftlich

Leichtes Wachstum und steigende Erwerbstätigkeit

In ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2023 erwartet die Bundesregierung für dieses Jahr eine leichte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent.

2024 soll die Wirtschaft um 1,8 Prozent wachsen.

Die Zahl der Beschäftigten liegt auf Rekordniveau und hat zuletzt weiter zugelegt.

In diesem Jahr soll die Erwerbstätigkeit weiter auf etwa 45,7 Millionen steigen.

Das Jahr 2023 war geprägt von großen Unsicherheiten aufgrund des Kriegs in der Ukraine, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung und der hohen Energiepreise.

Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2023 / Bundesregierung

Branchenbezogen

Marktdaten zur Entwicklung der Notstromtechnik sind nur schwer zugänglich.

Dies liegt unter anderem daran, dass die Entwicklung dieses Marktes abhängig ist von der Entwicklung des Strommarktes im Allgemeinen, dem geplanten Ausbau der erneuerbaren Energien, dem Umbau des Kraftwerkparks und dem Netzausbau. 

Ein weiterer Einflussfaktor für die Entwicklung im Bereich Notstromtechnik ist der Bedarf an unterbrechungsfreier Stromversorgung aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung sowie des extrem ansteigenden Datenvolumens in anderen Marktsegmenten. Infolgedessen steigt unter anderem auch die Anforderung an die Verfügbarkeit von Rechenzentren. Die Leistungszahlen des Rechenzentrumsmarktes in Frankfurt/Main weisen seit einigen Jahren ein exponentielles Wachstum auf.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Mit ihrer langjährigen Erfahrung als kompetenter Partner im Bereich Notstromtechnik ist die NTC deutschlandweit tätig.

Im Jahr 2023 konnte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr nochmals auf über EUR 50 Mio. gesteigert werden, ein neuer Höchstwert für die Gesellschaft. Im Jahr 2024 setzt sich dieser Trend etwas abgeschwächt fort.

Im Jahr 2023 wurde die NTC in den nachstehend aufgeführten ISO-Zertifizierungen erneut auditiert. Dieses IMS-System (integriertes Managementsystem) ermöglicht uns einen erheblichen Wettbewerbsvorteil und die Abhebung von unseren Mitbewerbern:

ISO 9001 Qualität Wiederholungsaudit

ISO 14001 Umweltaudit

ISO 45001 Arbeitssicherheit

ISO 50001 Energieeffizienz

Speziell der Arbeitsschutz wird bei NTC großgeschrieben und wir entsprechen hiermit weiteren Forderungen unserer Großkunden wie z.B. mit der LMRA (Last-Minute-Risk-Analysis) und dem BCM (Business-Continuity-Management). Unsere Zertifizierung im Energiemanagement hilft uns in der aktuellen Situation mit den stark steigenden Energiepreisen, Verbesserungspotentiale zu identifizieren und Kosten einzusparen. 

Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2023 verlief sehr positiv. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der betriebliche Rohertrag um 15,3 %-Punkte gesteigert werden.

Das Jahresergebnis wurde gegenüber dem Vorjahr wesentlich verbessert und das Planergebnis übertroffen. 

Die gute Auftragslage und die Finanzierung im Wesentlichen über Anzahlungen trugen zu einer stabilen Liquiditätslage bei.

Die Umstellung unserer Arbeitsweise auf Mobile-Working (2 Tage mobil, 3 Tage Büro) stellt sich für die Mitarbeiter und NTC als innovatives Arbeitsmodell dar und erzielt eine hohe Zufriedenheit in der Belegschaft, es erspart unseren Mitarbeitern Mobilitätskosten und verbessert die CO2- Bilanz.

Im Jahr 2023 wurde ein NTC-Leitbild erarbeitet und integriert. Denn nur wenn die gemeinsame Richtung stimmt, haben alle auch dasselbe Ziel.

a. Ertragslage

Die Umsatzerlöse in den drei Sparten des Unternehmens stellen sich wie folgt dar:

2023 2022
TEUR TEUR
Projektumsätze mit Aggregaten, USV-Anlagen etc. 24.187 24.163
Wartungs- und Serviceleistungen 7.541 6.861
Übrige 1.638 375
Abzgl. Erlösschmälerungen -42 -17
Gesamt 33.324 31.382

Im Bereich USV-Anlagen und Notstromaggregate wird seit Jahren der Großteil des Umsatzes realisiert. Durch kontinuierliche Kundenbindung wächst der Servicebereich stetig.

Insgesamt konnten in vielen Bereichen verbesserte Konditionen, Rahmenverträge und Zahlungsbedingungen erzielt werden. Die Absicherung von Forderungen ist nach wie vor ein wichtiges Thema, welches durch unseren Kreditversicherer sehr gut gelöst ist.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Mitarbeiterstamm im Jahresdurchschnitt um 3 Mitarbeiter aufgestockt, davon 2 im gewerblich-technischen Bereich, denn in diesem Bereich stehen die Zeichen derzeit auf Wachstum.

b. Finanzlage

Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Gesellschaft finanziert sich hauptsächlich durch eine Mischung aus kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten bzw. erhaltenen Anzahlungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig von TEUR 148 auf TEUR 37 abgebaut.

Die Finanzmittel am Ende der Periode betragen TEUR 10.562. Aufgrund der geänderten Zinspolitik konnten nach vielen Jahren wieder Habenzinsen generiert werden.

Der Ausweis der unfertigen Leistungen ist im Vergleich zum Vorjahr um knapp TEUR 570 gesunken. Mehrere Aufträge konnten nicht mehr innerhalb des Geschäftsjahres 2023 abgenommen und damit weder ein Umsatz noch ein Gewinn realisiert werden.

Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoerträge realisieren. Unser Augenmerk liegt dabei auch auf den Kriterien der Fremdbewertung unseres Unternehmens durch die Kreditversicherer.

c. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.185 bzw. rd. 67 % gestiegen.

Die Eigenkapitalquote erhöht sich bei deutlich gestiegener Bilanzsumme von 22,9 % auf 23,5 %.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatz, Rohertrag, Personalaufwandsquote und Liquidität 1. Grades. Die Personalaufwandsquote berechnet sich als Quotient von Personalaufwand und Rohertrag, die Liquidität 1. Grades als Quotient der flüssigen Mittel und kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Insgesamt ist die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren sehr zufriedenstellend.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Ahrensburg über eine Niederlassung in Frankfurt am Main sowie deutschlandweit verteilt diverse Servicestützpunkte. Insgesamt beschäftigen wir 37 Mitarbeiter mit Homeofficeverträgen und 8 Mitarbeiter in der Niederlassung Frankfurt am Main.

IV. Prognosebericht

Aufgrund der Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten des neuen Jahres 2024, der Marktakzeptanz für unsere Produkte und Dienstleistungen sowie der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung halten wir einen Gesamtumsatz von EUR 38 Mio. mit einer geplanten Rohertragsquote von 35 % für realistisch. Dadurch werden wir im Jahr 2024 planmäßig ein positives Jahresergebnis erreichen können.

Hinsichtlich des Krieges in der Ukraine konnten wir bislang nur geringe wirtschaftliche Auswirkungen auf die NTC feststellen. Ob es noch massivere Auswirkungen geben wird, ist derzeit nicht absehbar.

Die Inflation sowie die Absenkung der realen Kaufkraft betreffen sicherlich alle, ebenso die Gefahr einer Lohn-/Preisspirale.

Verlängerte Lieferzeiten begleiten uns bereits seit mehreren Monaten. Inwieweit es hier zu zusätzlichen Engpässen bzw. weiteren Verlängerungen in Verbindung mit dem Ukraine-Krieg kommt, kann nur spekuliert werden. Hier ist ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, um frühzeitige Beschaffungen anzustoßen. Ein Forecast-System wurde im Vertrieb etabliert und ermöglicht eine Vorausschau sowie eine Vordisposition bei unseren Lieferanten.

Im Vergleich zu den Vorjahren scheint sich die angespannte Liefersituation in allen Bereichen etwas zu entspannen - das Niveau vor dem Ausbruch des Ukraine-Krieges konnte jedoch noch nicht wieder erreicht werden.

Die erheblich gestiegenen Energie- und Fuhrparkkosten müssen durch Preiserhöhungen im Absatzbereich kompensiert werden.

Preisanpassungsmodelle sind bereits erarbeitet und eingeführt.

In fast allen Bereichen konnten die Deckungsbeiträge signifikant im Gegensatz zu 2021 erhöht werden.

V. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht (Managementziele und -methoden)

Die Geschäftspolitik der Notstromtechnik-Clasen GmbH hat das Ziel, den Unternehmensbestand zu sichern, dauerhaft risikoadäquate Renditen zu erwirtschaften und den Unternehmenswert systematisch und kontinuierlich zu steigern. Zur Erreichung dieses Ziels erfordern unsere Geschäftsaktivitäten ein permanentes, verantwortungsvolles Identifizieren und Abwägen von Risiken und Chancen. Unter Risiken verstehen wir das potenzielle Eintreten interner wie externer Ereignisse. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden daher auch Betriebsrisiken anhand verschiedenartiger Parameter fortlaufend quantifiziert:

Tägliche Buchhaltung mit regelmäßiger Liquiditätsüberprüfung

Lfd. geführte Fehlerdatensammellisten und entsprechende Maßnahmenergreifung

IMS-Prozesse mit fortlaufender Managementbewertung

Durchgängiges Projektcontrolling mit Claim- und Nachtragsmanagement

Chancen

Um unseren Kunden einen Mehrwert gegenüber dem Wettbewerb bieten zu können, liegt die zentrale Aufgabe der Unternehmensleitung vor allem in der Gewinnung qualifizierter Fachkräfte. Die interne Fortbildung und laufende Schulung der Mitarbeiter haben einen hohen Stellenwert.

Darüber hinaus wird die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen regelmäßig validiert und verbessert. Hierbei liegt unser Augenmerk vor allem auf der Weiterentwicklung der Produktpalette. Aufgrund der Energiewende und daraus erwarteter Energieversorgungsengpässe sehen wir weiterhin gute Chancen für die Zukunft. Neue innovative Produkte sind für die Energiewende sichtbar und für die NTC als Systemintegrator als Zukunftsperspektive zugänglich.

Die angepassten Regelungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes eröffnen NTC neue Märkte. Von der Erst-Messung über die Auswertung und entsprechende Nachbehandlung ist NTC hier bestens aufgestellt.

Die Sicherung der Stromversorgung in Deutschland und Europa ist durch den Krieg in derUkraine schlagartig in den Fokus gerückt. Es kann zur Chance wie auch zum Risiko werden. Hier sind auch grundsätzliche politische Entscheidungen zu betrachten.

Eine flächendeckende Digitalisierung ist in Deutschland noch nicht final erreicht. Entsprechend positiv sehen wir dem Markt entgegen, um hier unser Knowhow, unsere Produkte und Dienstleistungen zu platzieren.

Die Nutzung der KI ist eine große Chance für NTC. Zum einen forciert der enorme Leistungsbedarf in den Rechenzentren unser Geschäft und zum anderen versucht NTC die KI als Unterstützung im Tagesgeschäft zu nutzen. Dies wird sicherlich in den kommenden Jahren einen großen Teil in unseren Planungen einnehmen.

Einschätzung

Die Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung grundsätzlich gut. Wir nehmen eine klare strategische Position als Systemintegrator am Markt von Notstromkonzepten und der kritischen Infrastruktur ein. Wir arbeiten konsequent an der Optimierung unserer Systeme und Prozesse und richten alle weiteren Ziele an der Erhaltung und Stärkung der Ertragskraft aus.

Die Entwicklungen aufgrund des Ukraine-Krieges lassen vermuten, dass sich auf der Beschaffungsseite negative Einflüsse auf die Stabilität von Lieferketten und auf der Absatzseite zeitliche Verzögerungen in der Abwicklung von Aufträgen ergeben können, längerfristig wird jedoch mit einer Normalisierung gerechnet.

Eine abschließende Risikobeurteilung ist zum jetzigen Zeitpunkt jedoch kaum möglich.

Unsere Zugehörigkeit zur Henkelhausen-Gruppe bietet uns Synergien für unsere Systemlösungen und steigert unsere Flexibilität gegenüber unseren Kunden.

Ahrensburg, 19. März 2024

Notstromtechnik-Clasen GmbH

Geschäftsführung

Jörg Böhme

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

NOTSTROMTECHNIK-CLASEN GMBH, AHRENSBURG

A K T I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.382.325,00 2.447.606,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 43.287,00 72.592,00
II. Sachanlagen 2.339.038,00 2.375.014,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.047.701,00 2.092.332,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 117.468,00 103.962,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 173.869,00 178.720,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.799.825,91 6.514.128,17
I. Vorräte 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.237.099,84 3.781.236,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.562.726,07 2.732.891,73
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 244.726,16 279.630,22
15.426.877,07 9.241.364,39

P A S S I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.623.168,07 2.109.333,79
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Bilanzgewinn 3.423.168,07 1.909.333,79
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.552.261,61 1.474.281,48
C. VERBINDLICHKEITEN 8.920.166,62 5.303.821,93
- davon gegenüber Kreditinstituten: EUR 37.159,15 (Vorjahr: EUR 148.568,78)
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 5.913,51 (Vorjahr: EUR 1.558,54)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 318.575,77 352.813,19
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 12.705,00 1.114,00
15.426.877,07 9.241.364,39

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 
EUR
2022 
EUR
1. Rohergebnis 14.687.263,67 11.246.435,27
2. Personalaufwand 7.925.972,67 6.948.117,05
a) Löhne und Gehälter 6.725.814,38 5.870.201,04
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.200.158,29 1.077.916,01
3. Abschreibungen 824.545,76 967.926,50
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 177.926,87 175.168,99
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 646.618,89 792.757,51
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.275.103,52 2.568.295,50
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.696,02 50,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 112.376,88 52.686,08
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 856.873,58 91.795,34
- davon latente Steuern: EUR 11.591,00 (Vorjahr: EUR -1.283,00)
8. Ergebnis nach Steuern 1.733.087,28 617.664,80
9. Sonstige Steuern 19.253,00 73.978,95
10. Jahresüberschuss 1.713.834,28 543.685,85
11. Gewinnvortrag 1.709.333,79 1.365.647,94
12. Bilanzgewinn 3.423.168,07 1.909.333,79

Anhang der Notstromtechnik-Clasen GmbH, Ahrensburg für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Das Unternehmen ist beim Handelsregister Lübeck HRB 3647 AH unter der Firma Notstromtechnik-Clasen GmbH eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Ahrensburg.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 266 I, 276 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB und die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Die Bewertung des Jahresabschlusses entspricht den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben.

Die unfertigen Leistungen wurden für angearbeitete Aufträge auf der Grundlage der angefallenen Kosten sowie der zu erwartenden Umsätze nach dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung ausgewiesen. Sie beinhalten vier Projekte, die im Rahmen der verlustfreien Bewertung mit dem niedrigeren Wert angesetzt wurden, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen war. Gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB wurden erhaltene Anzahlungen offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit einem Prozent gebildet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Leasingaufwendungen und Versicherungsbeiträge. Die Aufwendungen werden im folgenden Wirtschaftsjahr als Betriebsausgabe wirksam.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Wartungserlöse für zukünftige Zeiträume.

Passive latente Steuern werden aufgrund der abweichenden handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätze beim Anlagevermögen gebildet und beinhalten die sich daraus ergebende steuerliche Belastung, die sich in späteren Geschäftsjahren abbauen wird. Es wurden aktive und passive latente Steuern miteinander verrechnet. Dabei wurde ein Steuersatz von 30 % angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen, der Bestandteil des Anhangs ist. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert.

2. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Bezüglich der Restlaufzeiten und gegebenen Sicherheiten verweisen wir auf den Verbindlichkeitenspiegel.

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, welche für die Beurteilung der Finanzlage erforderlich sind (§ 285 S. 1 Nr. 3 HGB) bestehen in Form von Verpflichtungen aus Kfz-Leasing in Höhe von TEUR 402 p.a.

Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 178 p.a. für Büromieten sowie für Leasing von Büroeinrichtungen und Jobrad. Weiterhin besteht ein geschäftstypisches Bestellobligo in Höhe von TEUR 20.981.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 33.731,99 (i. V. EUR 33.346,74) enthalten.

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Personal

Die durchschnittliche Kopfzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

2023 2022
Kaufmännische Arbeitnehmer 63 62
Gewerbliche/technische Arbeitnehmer 36 34
99 96

2. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer:

- Jörg Böhme, Nieder-Olm

3. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft Henkelhausen Holding GmbH, Krefeld, einbezogen, der im Unternehmensregister veröffentlicht werden wird.

4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.713.834,28 mit dem Gewinnvortrag von EUR 1.709.333,79 zu verrechnen und den sich ergebenden Bilanzgewinn von EUR 3.423.168,07 auf neue Rechnung vorzutragen.

Ahrensburg, 19. März 2024

Notstromtechnik-Clasen GmbH

Geschäftsführung

Jörg Böhme

Entwicklung des Anlagevermögens der Notstromtechnik-Clasen GmbH, Ahrensburg

im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 143.283,88 0,00 11.772,85 131.511,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.560.289,22 0,00 0,00 2.560.289,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 536.564,46 42.612,64 5.357,67 573.819,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 538.425,80 71.558,23 62.467,32 547.516,71
3.635.279,48 114.170,87 67.824,99 3.681.625,36
3.778.563,36 114.170,87 79.597,84 3.813.136,39
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 70.691,88 29.305,00 11.772,85 88.224,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 467.957,22 44.631,00 0,00 512.588,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 432.602,46 29.106,64 5.357,67 456.351,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 359.705,80 74.884,23 60.942,32 373.647,71
1.260.265,48 148.621,87 66.299,99 1.342.587,36
1.330.957,36 177.926,87 78.072,84 1.430.811,39
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 43.287,00 72.592,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.047.701,00 2.092.332,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 117.468,00 103.962,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 173.869,00 178.720,00
2.339.038,00 2.375.014,00
2.382.325,00 2.447.606,00

Verbindlichkeitenspiegel der Notstromtechnik-Clasen GmbH, Ahrensburg

zum 31. Dezember 2023

Erwartete Restlaufzeiten
Gesamtbetrag bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten* 37.159,15 37.159,15 0,00
(im Vorjahr) (148.568,78) (108.716,66) (39.852,12)
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen 5.913,51 5.913,51
(im Vorjahr) (1.558,54) (1.558,54)
Übrige Verbindlichkeiten 8.877.093,96 8.877.093,96
(im Vorjahr) (5.153.694,61) (5.153.694,61)    
8.920.166,62 8.920.166,62 0,00 0,00
(5.303.821,93) (5.263.969,81) (39.852,12) (0,00)

* davon durch Grundschulden gesichert: EUR 37.159,15 (i. V. EUR 148.568,78)

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Notstromtechnik-Clasen GmbH, Ahrensburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Notstromtechnik-Clasen GmbH, Ahrensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Notstromtechnik-Clasen GmbH, Ahrensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 5. April 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Werner Holzmayer Wirtschaftsprüfer Peter Halbe Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung erfolgte am 10. April 2024.

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