Cytocentrics AG
Rostock
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.07.2009 bis zum 30.06.2010
Bilanz
Aktiva
|
|
30.6.2010
EUR |
30.6.2009
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.360.878,00 |
1.338.856,07 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
147.844,00 |
202.417,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.213.032,00 |
1.074.438,07 |
| III.
Finanzanlagen |
2,00 |
62.001,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
508.851,21 |
294.889,58 |
| I.
Vorräte |
218.990,00 |
19.000,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
214.934,48 |
230.986,08 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
74.926,73 |
44.903,50 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
23.449,67 |
4.478,12 |
| D.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
1.460.558,14 |
1.531.315,26 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
3.353.737,02 |
3.169.539,03 |
Passiva
|
|
30.6.2010
EUR |
30.6.2009
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
888.398,00 |
553.149,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
3.615.404,00 |
3.000.692,00 |
| III.
Bilanzverlust |
5.964.360,14 |
5.085.156,26 |
| davon
Verlustvortrag |
5.085.156,26 |
4.531.231,88 |
| IV.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
1.460.558,14 |
1.531.315,26 |
| B.
Sonderposten mit Rücklageanteil |
151.596,00 |
105.158,15 |
| C.
Einlagen stiller Gesellschafter |
1.800.000,00 |
1.803.743,00 |
| D.
Rückstellungen |
252.044,78 |
192.447,63 |
| E.
Verbindlichkeiten |
1.150.096,24 |
1.068.190,25 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
3.353.737,02 |
3.169.539,03 |
Anhang
zur Bilanz zum 30. Juni 2010
1.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1.1
Allgemeines
Die Gesellschaft zählt zu den kleinen
Kapitalgesellschaften im Sinne des
§ 267 Abs. 1 HGB.
Die Buchführung wurde nach den Vorschriften der
§§ 238 ff. HGB erstellt. Der aus
der Buchführung entwickelte Jahresabschluss wurde nach
den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, der Steuergesetze
sowie des AktG-Gesetzes und der Satzung aufgestellt.
Bilanzierung und Bewertung erfolgten gem.
§§ 242 ff. HGB.
Abweichungen von den Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden sowie Änderungen gegenüber dem
Vorjahr sind nicht vorgekommen.
Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit ihrem
Umrechnungskurs im Zeitpunkt der Entstehung bewertet. Eine
Wertanpassung auf den Bilanzstichtag ist aufgrund der
geringen Wertschwankungen unterblieben.
Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte unter
Anwendung der handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften.
Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden, die in
§ 266 Abs. 2 und 3 HGB
bezeichneten Posten sind gesondert und in der
vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Gewinn- und
Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, die in
§ 275 Abs. 2 HGB bezeichneten
Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen
Reihenfolge ausgewiesen.
1.2
Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände und
Sachanlagen wurden gem.
§ 253 Abs. 1 HGB mit ihren
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um
planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die
Anschaffungskosten wurden gem.
§ 255 Abs. 1 HGB ermittelt. Die
Ermittlung der Herstellungskosten erfolgte mit dem
steuerrechtlich zulässigen Mindestansatz.
Zusätzlich zu den Einzelkosten wurden Material- und
Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des
Anlagevermögens in die Ermittlung einbezogen. Kosten
für die allgemeine Verwaltung, Fremdkapitalzinsen und
Vertriebskosten wurden nicht in die Ermittlung einbezogen.
Planmäßige Abschreibungen erfolgten gem.
§ 253 Abs. 2 HGB linear und
zeitanteilig entsprechend der voraussichtlichen
Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände.
Außerplanmäßige Abschreibungen gem. §
253 Abs. 2 S. 3 HGB in Höhe von EUR 31.639,00 wurde
für ein gewerbliches Schutzrecht vorgenommen, da
dieses verfallen war. Wertaufholungen gem. § 280 HGB
waren nicht vorzunehmen. Steuerrechtliche Abschreibungen
wurden nicht vorgenommen.
Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten ab EUR 150 und bis zu
EUR 1.000 wurde ein Sammelposten gebildet, der
über eine Laufzeit von fünf Jahren abgeschrieben
wird.
Das Anlagevermögen wird in einem
Anlageverzeichnis geführt.
Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an
verbundene Unternehmen und Beteiligungen sowie Ausleihungen
an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht, wurden in den Wirtschaftsjahren 2005/2006 bis
2008/2009 auf EUR 62.001,00 abgewertet. Im
Wirtschaftsjahr 2009/2010 wurden weitere
außerplanmäßige Abschreibungen in
Höhe von EUR 263.123,00 und die Bewertung mit
EUR 2,00 vorgenommen. Wertaufholungen gem.
§ 280 HGB waren im Wirtschaftsjahr 2009/2010
nicht vorzunehmen.
1.3
Umlaufvermögen
Die Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens, insbesondere die Bestände wurden
gem. § 253 Abs. 1 und 3 HGB mit
ihren Herstellungskosten bewertet. Die Ermittlung der
Herstellungskosten erfolgte gem.
§ 255 Abs. 2 HGB mit dem
steuerrechtlich zulässigen Mindestansatz. Kosten
für die allgemeine Verwaltung, Fremdkapitalzinsen und
Vertriebskosten wurden nicht in die Ermittlung einbezogen.
Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert
waren nicht vorzunehmen.
Die Vorratsbestände an Material wurden gem.
§ 253 Abs. 1 und Abs. 3 mit ihren Anschaffungskosten
bewertet. Die Anschaffungskosten wurden gem. § 255
Abs. 1 HGB ermittelt.
Die Aufstellung des Inventars erfolgte nach den
Grundsätzen der §§ 240 und
241 HGB. Die Bestände wurden mittels Inventur
ermittelt.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit
dem Nennwert angesetzt worden. Forderungsverluste sind im
Geschäftsjahr in Höhe von EUR 0,00
eingetreten. Zum Bilanzstichtag waren keine zweifelhaften
Forderungen enthalten. Einzelwertberichtigungen waren nicht
vorzunehmen. Pauschalwertberichtigungen wurden nicht
gebildet, da mit einem allgemeinen Risiko an
Forderungsausfällen nicht zu rechnen ist.
Die Kassen- und Bankbestände sind aus dem
ordnungsgemäß geführten Kassenbuch und den
Kontoauszügen der Bankkonten ersichtlich.
Über die sonstigen
Vermögensgegenstände wurden genaue Aufzeichnungen
geführt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem.
§ 250 Abs. 1 i.V.m.
§ 252 Abs. 1 Nr. 4 und
5 HGB entsprechend der Verursachung der Aufwendungen
gebildet.
1.4
Rückstellungen, Verbindlichkeiten,
Rücklagen
Rückstellungen wurden gem.
§ 249 Abs. 1 Satz 1 HGB
gebildet. Der Wertansatz erfolgte gem.
§ 253 Abs. 1 HGB im Rahmen
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.
Die Höhe der Verbindlichkeiten wurde gem.
§ 253 Abs. 1 HGB mit dem
Rückzahlungsbetrag ermittelt. Die in den sonstigen
Verbindlichkeiten enthaltene Darlehensverbindlichkeit
über EUR 200.000,00 sind durch
Sicherungsübereignung von inländischen und
ausländischen Schutzrechten gegenüber dem
Darlehensgeber besichert. Andere durch Pfandrechte oder
ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten bestehen
nicht.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bis
ein Jahr bestehen i.H.v. EUR 198.553,81(Vj.
EUR 125.794,60).
Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde nach
§ 273 HGB gebildet den Investitionszuschuss
aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der
regionalen Wirtschaftsstruktur" in Verbindung mit Mittel
des "Europäischen Fonds für regionale
Entwicklung". Der Sonderposten wird ratierlich entsprechend
der Nutzungsdauer dieser Vermögensgegenstände
aufgelöst.
Im Geschäftsjahr haben sich Erträge aus der
Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil
i.H.v. EUR 5.662,15 ergeben.
2.
Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss
2.1
Gliederung der Restlaufzeiten
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 983 T€.
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr
als 5 Jahren betragen 0,00 T€.
Der Betrag der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände von mehr als einem Jahr
beträgt 0,00 €.
2
.3
Eigenkapital
Das Eigenkapital der Gesellschaft setzt sich zum
Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Bilanzverlust
Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag von TEUR
5.085,16 enthalten
Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage beinhaltet Aufgeldzahlungen
aus der Zeichnung des Stamm- bzw. Grundkapitals.
Eigenkapital
Gemäß Eintragung vom 22. April 2010
beträgt das eingetragende Grundkapital EUR 888.398,00.
Das Grundkapital ist in 888.398 Stückaktien zu
einem Nennwert von je EUR 1,00 eingeteilt. Zum
Bilanzstichtag waren auf das Grundkapital
EUR 888.398,00 eingezahlt.
Gem. § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB wurde nach dem
Eigenkapital, aber vor den Schuldposten, ein neuer Posten
"Mezzanine-Kapital" eingefügt, da dieser inhaltlich
nicht durch die vorgeschriebenen Posten gedeckt wäre.
Er beinhaltet die typisch stille Beteiligung verschiedener
Beteiligungsgeber. Diese nimmt als mezzanines Kapital eine
Zwischenstellung zwischen Eigen- und Fremdkapital ein, da
die Rückzahlung erst nach vollständiger
Begleichung aller Gläubigerforderungen erfolgen kann.
Der Rangrücktritt der GENIUS Venture Capital GmbH gilt
nicht im Verhältnis zu Forderungen von Aktionären
und anderen stillen Gesellschaften der Cytocentrics AG. Aus
Sicht der übrigen Gläubiger stellt diese Position
haftendes Kapital dar.
Damit ergibt sich folgendes Bild:
|
EUR
|
Bilanzieller
Kapitalfehlbetrag
|
1.460.558,14
|
Mezzanines Eigenkapital
|
1.800.000,00
|
Sonderposten mit
Rücklageanteil
|
151.596,00
|
Haftendes Kapital
|
491.037,86
|
2.4
Verwendung des Jahresergebnisses
Der Jahresfehlbetrag wird in voller Höhe in das
Folgejahr übertragen und geht in den Posten
"Verlustvortrag aus Vorjahren" der Bilanz des
Folgejahres ein.
2.5
Sonstige Angaben und Erläuterungen zum
Jahresabschluss
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind
Beträge, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag
entstehen, in Höhe von EUR 1.119,28enthalten.
3.
Sonstige Pflichtangaben
3.1
Vorstand
Vorstand der Gesellschaft sind:
Name
|
Vorname
|
Ort
|
Beruf
|
Dr. Knott
|
Thomas
|
Rostock
|
Dipl. Biologe, Dr. rer.
nat.
|
Dr. Nutzhorn
|
Christa
|
Ostseebad Nienhagen
|
Dipl. Chemiker, Dr. rer.
nat.
|
Mit Beschluss vom 05.07.2010 ist Frau Dr. Nutzhorn
nicht mehr Vorstand. Die Eintragung im Handelsregister
erfolgte am 26.07.2010.
Den Vorstandsmitgliedern wurde jeweils
Einzelvertretungsbefugnis und Befreiung von den
Beschränkungen des § 181 BGB erteilt.
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzte sich im
Berichtsjahr wie folgt zusammen:
Funktion
|
Name
|
Ort
|
Beruf
|
Vorsitzender
|
Peter Sygall
|
Riethoven, Niederlande
|
Ingenieur
|
Stellvertreter
|
Uwe Bräuer
|
Schwerin
|
Dipl.-Ingenieur
|
Mitglied
|
Guy Dechamps
|
Herverlee, Belgien
|
Kaufmann
|
Am 29.Januar 2010 wurde durch die Hauptversammlung
beschlossen, den Aufsichtsrat wie folgt zu besetzten:
Funktion
|
Name
|
Ort
|
Beruf
|
Vorsitzender
|
Peter Sygall
|
Riethoven, Niederlande
|
Ingenieur
|
Stellvertreter
|
Uwe Bräuer
|
Schwerin
|
Dipl.-Ingenieur
|
Mitglied
|
Jörg Ketelsen
|
Rostock
|
Wirtschaftsprüfer
und Steuerberater
|
Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des
Vorstandes wurden nicht gewährt.
3.2
Haftungsverhältnisse und finanzielle
Verpflichtungen
Die Gesellschaft kann aus branchenüblichen
Gewährleistungen im Rahmen der gesetzlichen
Vorschriften in Anspruch genommen werden. Weitere aus dem
Jahresabschluss nicht ersichtliche
Eventualverbindlichkeiten und sonstige
Haftungsverhältnisse liegen nicht vor.
3.3
Beteiligungen
Die Gesellschaft hält folgenden Beteiligungen an
anderen Unternehmen:
Gesellschaft
|
Sitz
|
Stammkapital
|
Anteil
|
Betrag
|
Jahresergebnis
30.06.2010
|
|
|
Gesamt
|
|
|
|
|
|
EUR
|
v.H.
|
EUR
|
EUR
|
Cytocentrics BV
|
Eindhoven, Niederlande
|
18.000,00
|
100
|
18.000,00
|
-200.646,00
|
Rostock, 29. Juni 2011
Dr. Thomas Knott
|
Vorstand
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.06.2011
festgestellt.
|