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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heinz Peter Grimm seit 30.3.2012 | Prokura |
Rainer Schulte seit 16.1.2012 | Geschäftsführer |
Peter Dr. Schmidt-Breitung seit 16.1.2012 | Geschäftsführer |
Regina Gerhard seit 13.11.2001 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VBM Leasing GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Lagebericht 2009Die VBM Leasing GmbH befasst sich mit dem Verleasen von mobilen Wirtschaftsgüter aller Art. Im Jahr 2009 lag der Schwerpunkt des Geschäftes beim Kfz- und Maschinenleasing. 1) Geschäftsverlaufa) Gesamtwirtschaftliches Umfeld Das Jahr 2009 war geprägt von der Finanzkrise und den gravierenden Auswirkungen auf die Wirtschaft und somit auch auf die Leasingbranche. b) Entwicklung der Branche Das Immobilien-Leasinggeschäft in Deutschland schrumpfte 2009 um geschätzte 22,7 % auf 39,3 Mrd. €. Dabei waren die herstellerunabhängigen Leasinggesellschaften mit einem Minus von 24,6 % etwas stärker betroffen als die Hersteller-Leasinggesellschafen (-20,8%). Beim Immobilienleasing wurde ein geschätztes Volumen von 2,78 Mrd. € realisiert, was einem Minus von 21,9 % entspricht. Die Immobilien-Leasingquote sank um 1 %-Punkte auf 21,1 %. Der für 2009 prognostizierte Rückgang des Leasinggeschäfts ist voll eingetreten. Für 2010 wird mit einem weiteren Rückgang gerechnet, der allerdings deutlich geringer ausfallen wird. c) Geschäftsentwicklung Die VBM Leasing GmbH realisierte 2009 ein Neugeschäft von 11,8 Mio. €, was fast genau der Planung von 12 Mio. € entsprach. Dabei gingen die direkt mit der Münchner Bank eG abgeschlossenen Verträge gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück. Der Zugang nach Produktgruppen stellt sich wie folgt dar: PKW u. Kombi 27 %, sonst. Fahrzeuge 9 %, Büromaschinen u. EDV 12 %, Produktionsmaschinen 17 %, sonst. Ausrüstungen 35 %, Mietverkäufe 8,9 %. Das Neugeschäft verteilt sich auf 355 Verträge, die durchschnittliche Marge war mit 6,72 % deutlich höher als im Vorjahr. d) Sonstige Vorgänge Per Gesetz wurden im Dezember 2008 Leasinggesellschaften zu Finanzdienstleistungsunternehmen erklärt. Deshalb hat das KWG, wenn auch in abgemilderter Form Gültigkeit für Leasingunternehmen. Die Umsetzung führte bei der VBM Leasing GmbH zu einem erheblichen Arbeitsaufwand, der sich auch in 2010 fortsetzen wird. Der Gesellschafter, die Münchner Bank eG äußerte in 2009 die Absicht, die VBM Leasing GmbH zu veräußern. Der Verkauf soll im 1.Halbjahr 2010 erfolgen. 2) Lage der VBM Leasing GmbHa) Vermögens- und Finanzlage Die Anschaffungskosten des zum Bilanzstichtag vorhandenen Leasingvermögens betragen 40,2 Mio.€, die Buchwerte lagen bei 23,5 Mio.€. Im Jahr 2009 erfolgte die Finanzierung der VBM Leasing GmbH ausschließlich über Darlehen durch die Gesellschafterin. Mit der Münchner Bank eG besteht eine Vereinbarung über eine Kreditlinie von 26,5 Mio. € zur Refinanzierung von Leasing- und Mietkaufgeschäften. Darüber hinaus gibt es einen Rahmen von 15 Mio.€ für den Ankauf von Forderungen aus Leasing- und Mietkaufgeschäften. 2008 wurden keine Forderungsverkäufe durchgeführt. Die VBM Leasing GmbH hatte jederzeit genügend Liquidität für die Abwicklung ihrer Leasinggeschäfte. Das Eigenkapital lag bei 4,16 Mio.€, was einer Eigenkapitalquote von 16,3% entspricht. Dies liegt deutlich über dem Schnitt der Branche. b) Ertragslage Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 317 T€ gegenüber 433 T€ im Vorjahr. In Bezug auf die Größe der VBM Leasing GmbH ist das Ergebnis nach wie vor überdurchschnittlich. Zu berücksichtigen ist auch der Umzug im März des Jahres, der hohe Kosten verursacht hat. Die Wertberichtigungen wurden ebenfalls um 45 T€ erhöht. Die realisierten Barwertmargen lagen deutlich über der Planung. Bereinigt um Sondereinflüsse entsprach die Ertragslage 2009 in etwa der Ertragslage in 2008. 3) Besondere VorgängeVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluß des Geschäftsjahres 2009 sind nicht eingetreten. 4) Risikoberichta) Ausgangslage Für die Bonitätsrisiken der Leasing- bzw. Mietkaufkunden besteht Wertberichtigungen in Höhe von 120 T€ und Rückstellungen in Höhe von 75 T€. Darüber hinaus wurde eine Pauschalwertberichtigung von 25 T€ gebildet. Bemerkenswerte Ausfälle sind 2009 nicht eingetreten. Die Risikotragfähigkeit ist gegeben. Die EWB`s lagen in den letzten 5 Jahren immer deutlich unter den jeweiligen Gewinnen. Der größte Kunde der VBM Leasing GmbH (außer der Münchner Bank eG) hatte Buchwerte von 680 T€. Die größten 3 Kunden haben zusammen Buchwerte von 1,84 Mio.€. Dem steht ein Eigenkapital von 4,16 Mio.€ gegenüber. Berücksichtigt man darüber hinaus, dass der VBM Leasing GmbH als Eigentümer des Leasingobjekts der gesamte Verwertungserlös im Insolvenzfall zusteht, so ist auch von Seiten der großen Kunden der VBM keine existenzielle Gefahr gegeben. b) Risiken I. Adressausfallrisiko Bei der VBM Leasing GmbH ist das Kernrisiko das Adressausfallrisiko, das heißt, ein Kunde kommt seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nach. Die Steuerung erfolgt durch regelmäßige Kontrolle der einzelnen Engagements und durch Quartalsweise Kontrolle der Größenklassen und der Produktgruppen (Vermeidung von Klumpenrisiken). Grundlage für die Bewertung des Adressausfallrisikos sind Ausfälle der letzten 5 Jahre. Um das Adressausfallrisiko möglichst gering zu halten, werden bei Entscheidungen Bankauskünfte eingeholt. Ebenso Werden Bilanzen, Ratingunterlagen und Büroauskünfte in die Entscheidung miteinbezogen. II. Marktpreisrisiko Es umfasst das Zinsänderungsrisiko, das Währungsrisiko sowie das Restwertrisiko bei der Verwertung von Leasingobjekten. Das Währungsrisiko entfällt bei der VBM, da keine Geschäfte mit anderen Währungen als dem Euro getätigt werden. Das Restrisiko entfällt ebenfalls, da bei allen Verträgen der VBM Leasing GmbH das Restrisiko beim Leasingnehmer liegt (Finanzierungsleasing). Das Zinsänderungsrsiko besteht bei der VBM Leasing GmbH in überschaubaren Maße, da aufgrund der Refinanzierungskonstruktion der Refi-Zinssatz mit dem ein Leasingvertrag kalkuliert wurde, auch der tatsächliche Refinanzierungszinssatz ist. Lediglich bei Verträgen mit Laufzeiten über 48 Monate kann ab dem 48. Monat ein Zinsänderungsrisiko entstehen. Bei einer durchschnittlichen Vertragsplanzeit von 39 Monaten trifft dies nur auf eine sehr überschaubare Zahl von Verträgen zu. III. operationelle Risiken Operationelle Risiken sind Risiken, die durch menschliches Verhalten, technologisches Versagen, falsche Prozesse, Rechtsrisiken oder extreme Ereignisse entstehen. Diese Risiken sind latent vorhanden, spielten jedoch in der Vergangenheit eine untergeordnete Rolle. IV. Liquiditätsrisiken Ein Liquiditätsrisiko entsteht dann, wenn zur Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen keine ausreichenden Geldmittel zur Verfügung stehen. Durch Verträge mit der Muttergesellschaft verfügt die VBM Leasing GmbH über ausreichende Geldmittel. Zusätzlich steht der VBM ein Rahmen von 15 Mio.€ für Forderungskäufe zur Verfügung. Zusammen mit dem Kreditrahmen von 26,5 Mio.€ steht Liquidität in hohem Maße zur Verfügung. Ein Risiko kann hier nur entstehen, wenn der Gesellschafter die Rahmen kürzt oder ganz streicht. Quantitative Zusammenfassung
Aufgrund der Ertragslage der VBM stellen die Risiken keine ernsthafte Bedrohung dar. Diese Risiken sind somit beherrschbar. Der Risikobericht wird vierteljährlich aufgestellt. c) Risikomanagementsystem Grundsätzlich bestehen bei einem Leasinggeschäft Bonitäts-, Objekts-, Zinsänderungs- und Vertragsrisiken. Bei der VBM Leasing GmbH traten in der Vergangenheit wesentliche Risiken nur bei Betrugsfällen auf. Daher wurden in 2000 diverse risikobegrenzende Maßnahmen eingeführt, die umgesetzt wurden. Die eingeführte Spartenbegrenzung wurde bei en sonstigen Ausrüstungen leicht überschritten. Dabei handelt es sich aber um Verträge mit der Gesellschafterin Münchner Bank eG für das neue Verwaltungszentrum. Die Leasingverträge wurden 2009 von einer Anwaltskanzlei rechtlich auf den neuesten Stand gebracht, um hier Sicherheit zu haben. Die VBM Leasing GmbH hat bis auf die Muttergesellschaft Münchner Bank eG keinen Leasingnehmer mit einem Gesamtengagement über 680 T€ erreicht. Bei einem Eigenkapital von über 4 Mio.€ kann der Ausfall eines Leasingnehmers die VBM Leasing GmbH nicht gefährden. Eine kontinuierliche Überwachung der Zahlungseingänge bzw. Rücklastschriften ermöglicht das frühzeitige Erekennen von Problem fällen und das Ergreifen von Maßnahmen. Zur Sicherung der künftigen Erträge werden Leasing-/Mietkaufverträge nur abgeschlossen, wenn durchschnittlich eine Marge von mindestens 5,5 % erzielt wird. Darüber hinaus werden nur Leasingverträge abgeschlossen, bei denen das Restrisiko nicht bei der VBM Leasing GmbH liegt. d) Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die noch nicht überwundene Finanz-/Wirtschaftskrise wird wahrscheinlich zu einem weiteren Rückgang beim Neugeschäft führen. Mit einer Erhöhung der Risken ist ebenfalls zu rechnen. Es ist also beim Abschluß von Verträgen sorgfältig auf die Bonität der Kunden achten. Risiken, welche die Existens der VBM Leasing Gmbh gefährden, sind nicht vorhanden. 5) Voraussichtliche EntwicklungDie Leasingbranche rechnet 2010 mit einem weiteren Rückgang des Neugeschäfts, da in der Wirtschaft nach wie vor auf geringem Niveau investiert wird. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuß des Geschäftsjahres 2009 über 178.124,79 € auf neue Rechnung vorzutragen.
München, 26. Februar 2010 gez. Ernst Hertel Bilanz zum 31. Dezember 2009VBM Leasing GmbH, MünchenAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009VBM Leasing GmbH, München
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009VBM Leasing GmbH, München1. Grundlage und Methoden1.1. Rechtliche Verhältnisse Die VBM Leasing GmbH, München, ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 85 858 eingetragen. Sitz des Unternehmens ist München. Das Stammkapital der VBM Leasing GmbH beträgt 2,1 Mio. €. Es ist voll eingezahlt. Alleingesellschafter ist die Münchner Bank eG. Mit Beschluß des Jahressteuergesetzes 2009 und den darin verankerten Änderungen des Kreditwesengesetzes (KWG) wird mit Inkrafttreten des Gesetzes (25.12.2008) das Factoring und der Abschluß von Finanzierungsleasingverträgen als Erbringung einer Finanzdienstleistung gemäß § 1 Abs. 1a KWG eingestuft. Aufgrund des gewerbsmäßigen Betreibens des Finanzierungsleasings wird die VBM Leasing GmbH damit zu einem Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a S. 1 KWG. Als Finanzdienstleistungsinstitut unterliegt die VBM Leasing GmbH somit der laufenden, jedoch eingeschränkten Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank. Die eingeschränkte Aufsicht beinhaltet im Wesentlichen die Erfüllung von Erlaubnispflichten, organisatorischen Pflichten (§ 25a KWG, MaRisk), und andere, vor allem formelle Anzeigepflichten (§ 24 KWG). Weitere Konsequenzen ergeben sich aus der Umstellung der Bilanzierung nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV) sowie aus den handelsrechtlichen Anforderungen für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute zur Jahresabschlusserstellung (§§ 340ff HGB). Steuerlich erfolgt durch die Ausdehnung des sogenannten Bankenprivilegs des § 19 GewStDV rückwirkend zum 01.01.2008 unter bestimmten Voraussetzungen eine Gleichstellung von Leasing- und Factoringgesellschaften mit den Kreditinstituten. 1.2. Rechnungslegungsgrundsätze Der Jahresabschluß der VBM Leasing GmbH wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung wurde unter Erweiterung um leasingspezifische Posten angewandt (vgl. IDW Sonderdruck "Rechnungslegung und Prüfung von Finanzierungsleasing- und Factoringunternehmen"). Im Rahmen dieser Umstellung wurden die Vorjahresposten entsprechend umgegliedert. Die bisherigen Umsatzerlöse und der Materialaufwand sind nunmehr als Leasingerträge bzw. Leasingaufwendungen ausgewiesen. Die bisher in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Forderungsausbuchungen und die sonstige Risikovorsorge sind gesondert als "Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen in Kreditgeschäfte" ausgewiesen. 1.3. Angaben zum Leasinggeschäft Die VBM Leasing GmbH schließt mit ihren Kunden Leasingverträge ab, bei denen es sich insbesondere um Teil- und Vollamortisationsverträge sowie Mietkaufverträge handelt. Vollamortisationsverträge können optionslos oder mit einer Verlängerungsoption oder mit einer Verlängerungs- und Kaufoption abgeschlossen werden. Die Teilamortisationsverträge werden mit Restwertgarantie sowie mit Vereinbarungen über Andienungsrechte abgeschlossen. Bei Mietkaufverträgen geht das wirtschaftliche Eigentum an den Mietkaufgegenständen sofort, das rechtliche Eigentum mit Zahlung der letzten Mietrate auf den Mietkäufer über. Leasingverhältnisse Die für die Bilanzierung von Leasingverträgen maßgebliche Klassifizierung wird nach dem steuerlichen Leasingerlaß beurteilt. Sale-and-lease-back Die VBM Leasing GmbH schließt Sale-and-lease-back-Geschäfte ab, bei denen die Leasingobjekte vom Leasingnehmer erworben und anschließend an diesen zurückverleast werden. Refinanzierung Das Leasinggeschäft wird durch Darlehen der Muttergesellschaft finanziert. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Unternehmensfortführungsprämisse (Going Concern). Schätzungen wurden in Übereinstimmung mit den jeweiligen Standards vorgenommen. Sie basieren auf historischen Erfahrungen, Planungen und nach heutigem Ermessen wahrscheinlichen Erwartungen oder Prognosen zukünftiger Ereignisse. Die Bilanz ist nach der erweiterten RechKredV gegliedert. Dieses Gliederungsschema war im Berichtsjahr erstmals anzuwenden. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend umgestellt. Aufwands- und Ertragsrealisierung Erträge und Aufwendungen werden periodengerecht erfasst. Finanzerträge aus Leasingverhältnissen werden so erfasst, daß eine konstante periodische Verzinsung erreicht wird. 3. Erläuterungen zur BilanzAktiva Forderungen
Barreserve Zahlungsmittel werden zum Nominalwert angesetzt. Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Forderungen an Kunden Die Kundenforderungen betreffen im Wesentlichen Mietkaufforderungen. Die Mietkaufforderungen werden abzüglich ihres Zinsanteils ausgewiesen und linear über die Vertragslaufzeit vereinnahmt. Unter den Kundenforderungen sind auch die fällig gestellten vertraglichen Leasingforderungen aus dem Leasinggeschäft, Ablöserechnungen, Mietnebenkosten und Verzugszinsen ausgewiesen. Von den Forderungen sind Wertberichtigungen in Höhe von insgesamt 120 T€ (Vorjahr 75 T€) abgesetzt. Die Leasingforderungen sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbaren Bonitätsrisiken wurde durch den Ansatz von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für die übrigen Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % des Nettoforderungsbetrages gebildet. Leasingvermögen Das Leasingvermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die planmäßige Abschreibung von im Rahmen von Operating Leases gehaltenen Sachanlagen erfolgt über die vertragliche Laufzeit auf kalkulierte Restwerte, die, sofern Wertminderungen erkennbar sind, angepasst werden. Immaterielle Anlagewerte Die ausgewiesene Software wird planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen Eigengenutzte Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die planmäßige Abschreibung eigengenutzter Sachanlagen erfolgt linear entsprechend der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungssätze basieren auf den geschätzten Nutzungsdauern. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von € 150,00 bis € 1.000,00 wurden nach den steuerlichen Vorschriften in einem Sammelposten erfasst und mit 20 % p.a. abgeschrieben. Gegenstände bis € 150,00 werden im Jahr des Zugangs aktiviert und voll abgeschrieben. Die übrigen Anlagen werden im Zugangsjahr zeitanteilig abgeschrieben. Passiva Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen das laufende Konto und Darlehen des Gesellschafters. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist das mit der Muttergesellschaft geführte Verrechnungskonto (insbesondere aus der umsatzsteuerlichen Organschaft) mit 116 T€ enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Ausgewiesen wird der Rückzahlungsbetrag. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Verzinsliche Kautionen sind mit dem Nominalbetrag bewertet. Sonstige Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bilanziert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die Gesellschaft behandelt Sonderzahlungen, die von den Kunden zu Vertragsbeginn geleistet werden, insoweit erfolgswirksam, als sie für Provisionen verwendet werden, die sie für den Vertragsabschluß zu zahlen hat. Darüber hinausgehende Sonderzahlungen werden entsprechend der Laufzeit der Leasingverträge abgegrenzt. Außerdem werden die erhaltenen Leasingraten, soweit sie das Geschäftsjahr 2010 betreffen, abgegrenzt. Die für den Verkauf von Leasingraten erhaltenen Gegenwerte werden passiv abgegrenzt und über die Laufzeit der Leasingverträge erfolgswirksam vereinnahmt. Rückstellungen Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden mit ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt, wenn eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung besteht, die auf einem Ereignis vor dem Bilanzstichtag beruht. Rückstellungen wurden insbesondere für drohende Ausfälle aus laufenden Leasingverträgen (versteuert, 75 T€), Personalverpflichtungen (19 T€) sowie für Rechts- und Beratungskosten (26 T€) gebildet. Eigenkapital Die Entwicklung des Bilanzgewinns ist aus der Gewinn- und Verlustrechnung ersichtlich. Die Kapitalrücklage wurde von der Muttergesellschaft einbezahlt. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungLeasingerträge Ausgewiesen sind neben den Leasingraten die Erlöse aus dem Mietkauf sowie Verwertungs- und Verlängerungserlöse. Leasingaufwendungen Ausgewiesen sind Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Mietkaufobjekten sowie aus dem Abgang der Restbuchwerte für verkaufte Leasingobjekte. Verwaltungsaufwendungen Enthalten sind im Wesentlichen Personal- sowie Raumkosten. 5. Sonstige Angaben(1) Geschäftsführer: Herr Ernst Hertel, Wirtschaftsingenieur (2) Gesellschafter: Alleingesellschafterin ist die Münchner Bank eG, München. Diese ist auch verbundenes Unternehmen. Ein Konzernabschluß wurde im Hinblick auf die untergeordnete Bedeutung des Tochterunternehmens nicht aufgestellt. Gesellschafterforderungen und -verbindlichkeiten sind in den folgenden Bilanzposten des Jahresabschlusses enthalten:
In der Gewinn- und Verlustrechnung sind die folgenden Aufwendungen und Erträge aus Geschäften mit dem Gesellschafter enthalten:
(3) Finanzielle Verpflichtungen: Die Gesellschaft arbeitet in vom Gesellschafter gemieteten Räumen. Die Miete beträgt 2.897,53 € pro Monat. (4) Sicherheiten Die Geschäfte der Gesellschaft sind durch Kredite der Muttergesellschaft Münchner Bank eG finanziert. Die gegenwärtigen und künftigen Ansprüche aus diesen finanzierten Leasingverträgen sind an den Kreditgeber/Forderungskäufer abgetreten. Daneben besteht jeweils eine Sicherungsübereignung der zugehörigen Leasingobjekte. Im Rahmen der bestehenden umsatzsteuerlichen Organschaft haftet die Gesellschaft nach § 73 AO für die Umsatzsteuerverbindlichkeiten des Organkreises. (5) Abschlussprüfung Das Prüfungshonorar ist mit 10 T€ erfasst.
München, den 26. Februar 2010 VBM Leasing GmbH Die Geschäftsführung II. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VBM Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 06. Mai 2010 GENOSSENSCHAFTS-TREUHAND
BAYERN GMBH
Drexl, Wirtschaftsprüfer Hauff, Wirtschaftsprüfer Dieser Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 09.06.2010 beschlossen. |
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