Boyari Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Dr. Schmücker seit 30.11.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SimCorp A/S | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SIMCORP GmbHBad Homburg v. d. HöheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen der Gesellschaft SimCorp A/S ist ein international tätiges Software-Haus mit Stammsitz in Kopenhagen und Tochtergesellschaften in Europa, Nordamerika und Asien. Die SimCorp GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der dänischen Muttergesellschaft SimCorp A/S. Als deutsche Vertriebsgesellschaft ist es das Unternehmensziel, das Investment-Management-System "SimCorp Dimension" im deutschsprachigen Raum zu vertreiben. Zielmärkte sind Deutschland sowie in Luxemburg die Tochtergesellschaften deutscher Kreditinstitute oder Fondsgesellschaften. Die SimCorp GmbH vertreibt das Produkt SimCorp Dimension, eine standardisierte Software-Lösung für das Investment-Management. Als integriertes Investment-Management-System ist SimCorp Dimension aufgrund des modularen Aufbaus für verschiedenste Einsatzbereiche, vom Portfolio-Management bis zur Depotbankadministration, gleichermaßen geeignet. Die besondere Stärke des Systems liegt in seiner vollständigen Abdeckung der Geschäftsprozesse von Front- bis Back-Office sowie der Abdeckung aller wesentlichen Asset-Klassen. Eine weitere Lösungskomponente im Angebot ist Coric, eine Plattform für Kunden-Reporting und -kommunikation. SimCorp bietet neben der Software auch Dienstleistungen zur Implementierung derselben in die Organisation und Infrastruktur der Kunden an. Eine lokale Support-Unit führt Wartungsarbeiten aus und unterstützt die Kunden im laufenden Betrieb. Zusätzlich werden operative Services für das Application Management, und "Software-as-a-Service" und Business Services (Daten Management, Investment Operations und Investment Accounting) als Betriebsmodell für SimCorp Dimension angeboten. Wirtschaftsbericht Konjunkturelle Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 verzeichnete die Europäische Union ein reales BIP-Wachstum von etwa 0,8 Prozent, während das BIP in der Eurozone um 0,7 Prozent stieg. Irland konnte erneut ein hohes Wirtschaftswachstum von rund 4,2 Prozent verzeichnen. Die wirtschaftliche Entwicklung in Europa war im Jahr 2023 weiterhin von Unsicherheiten geprägt, insbesondere durch geopolitische Spannungen, steigende Energiekosten und die Auswirkungen der Inflation. Das deutsche BIP stagnierte 2023 weitgehend und verzeichnete nur einen Rückgang um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war stark von den Auswirkungen der Energiekrise und den anhaltenden Lieferkettenproblemen beeinflusst, die durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland verschärft wurden. Trotz dieser Herausforderungen blieb der Arbeitsmarkt stabil, und die Inflationsrate zeigte Anzeichen einer allmählichen Abkühlung, blieb aber auf hohem Niveau. Branchenentwicklung Im Jahr 2023 verzeichnete der deutsche Markt für Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) nach Angaben des Branchenverbands Bitkom ein signifikantes Wachstum. Die Umsätze stiegen um 3,3 Prozent auf insgesamt 222,6 Milliarden Euro. Das Segment Informationstechnologie wuchs dabei um 5,9 Prozent und erreichte einen Umsatz von 158,5 Milliarden Euro. Innerhalb der IT verzeichneten die Ausgaben für Software mit einem Anstieg von 9,8 Prozent auf 51,1 Milliarden Euro das größte Wachstum. Die IT-Services stiegen um 5,0 Prozent auf 53,8 Milliarden Euro, während die Ausgaben für IT-Hardware um 3,3 Prozent auf 53,7 Milliarden Euro zunahmen. Ertragslage Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die SimCorp GmbH Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 98.408. Die Umsatzerlöse konnten damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 15 Prozent zulegen. Der Rohertrag für das Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 43.080 nach TEUR 41.872 im Vorjahr, was einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.208 entspricht. Ergebnissituation / finanzielle Leistungsindikatoren Im Jahr 2023 konnte SimCorp ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 6.592 erzielen, im Vergleich zu TEUR 5.654 im Vorjahr. Das Betriebsergebnis belief sich auf TEUR 7.088, nach TEUR 5.676 im Vorjahr. Der Personalaufwand stieg im Jahr 2023 um TEUR 946 auf TEUR 24.886, was auf außerordentliche Belastungen aus Restrukturierungsmaßnahmen sowie gestiegene Gehälter und Sozialleistungen zurückzuführen ist. Insgesamt erzielte SimCorp im Jahr 2023 ein Nettoergebnis in Höhe von TEUR 4.734, nach TEUR 3.944 im Vorjahr. Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 25.703, im Vergleich zu TEUR 24.396 im Vorjahr. Das Umlaufvermögen inklusive der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betrug insgesamt TEUR 24.824 (Vorjahr TEUR 24.075). Das kurzfristige Fremdkapital stieg auf TEUR 20.280 (Vorjahr TEUR 19.957). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 21,1 Prozent, verglichen mit 18,2 Prozent zum Ende des Jahres 2022. Finanzierung Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Jahr 2023 TEUR 4.324, verglichen mit TEUR 5.140 im Vorjahr. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit belief sich auf TEUR 656 und beinhaltete fast ausschließlich Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen. Aus der Finanzierungstätigkeit resultierte im Geschäftsjahr ein Mittelabfluss von TEUR 3.750, infolge von Dividendenauszahlungen an die Muttergesellschaft. Insgesamt reduzierte sich der Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag um TEUR 82 auf TEUR 1.887. Finanzmanagement Die SimCorp-Gruppe verfügt über ein zentrales Finanzmanagement für die globale Liquiditätssteuerung sowie für das Zins- und Währungsmanagement. Wichtigstes Ziel des Finanzmanagements ist es, die jederzeitige Liquidität der Gruppe sicherzustellen, um jederzeit Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten. Hierzu nimmt die SimCorp GmbH an einem zentralen Cash-Management teil. Risiko- und Chancenbericht Die SimCorp GmbH ist im Rahmen ihrer unternehmerischen Aktivitäten in den Absatzmärkten den verschiedensten Risiken ausgesetzt, die mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Diese können Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nehmen. Die SimCorp-Gruppe hat zur Minimierung der Risiken ein Controllinginstrumentarium implementiert. Ihr Einsatz gewährleistet die rechtzeitige Information der Entscheidungsträger zur Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen. Innerhalb der Organisation sind die jeweiligen Zuständigkeiten geregelt. Das Instrumentarium unterliegt einer ständigen Evaluierung, um Strukturveränderungen ausreichend Rechnung zu tragen. Neben den allgemeinen Geschäftsrisiken sind vor allem folgende Einzelrisiken identifiziert: Ökonomische Chancen und Risiken Der Erwerb der Nutzungsrechte sowie die Implementierung der SimCorp-Produkte sind für die Kunden mit einer beträchtlichen Investition verbunden und unterliegen damit einem Investitionsentscheidungsprozess. Unsicherheiten, ausgelöst durch Veränderungen der politischen, rechtlichen oder gesellschaftlichen Situation, können sich negativ auf die Geschäftsentwicklung und auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SimCorp GmbH auswirken, indem sich sowohl die generelle Investitionsbereitschaft bei Erwerb und Implementierung von SimCorp-Produkten verringert als auch die zeitliche Planung solcher Investitionen verzögert. Im Bereich Portfolio Management, Compliance und Trading (Front Office/IBOR) sehen wir weiterhin eine gute Nachfrage bei unseren Kunden. Unsere Muttergesellschaft hat in den letzten Jahren gezielt in die Produktentwicklung investiert und plant auch weiterhin stark in die Funktionalität zu investieren. Ein weiterer Bereich, in dem unsere Lösung SimCorp Dimension ausgebaut wird, ist der Bereich der "Alternative Investments". Aufgrund des derzeit niedrigen Zinsniveaus gehen wir davon aus, dass unsere Kunden weiterhin in diesen Bereichen investieren werden. Das Betriebsmodell "Software-as-a-Service" und die oben genannten Business Services bieten weitere Möglichkeiten für unsere Geschäftsentwicklung. Diese Optionen für das Betriebsmodell unserer Kunden adressieren generelle Entwicklungen im Markt. Marktrisiken Infolge von Unternehmenszusammenschlüssen oder durch Neuentwicklungen der Mitbewerber könnten diese Marktanteile hinzugewinnen. Die anhaltende Tendenz zum Outsourcing von Geschäftsprozessen und der damit verbundene Markteintritt von Systemintegratoren, Beratungsfirmen und anderen IT-Dienstleistern könnte ebenfalls zu einer Verstärkung des Wettbewerbs führen. Indes ist SimCorp davon überzeugt, dass die Gruppe mit ihrem organischen Wachstum und ihren wettbewerbsfähigen Produkten über die richtige Strategie im Segment "Investmentmanagement" verfügt und daher signifikante Marktanteilsverluste nicht zu erwarten sind. Personalrisiken Dem Risiko, Personal durch Abwerbungen zu verlieren, wird dadurch vorgebeugt, dass die Mitarbeiter über Erfolgsbeteiligungsmodelle, Weiterbildungsangebote sowie einem attraktiven Arbeitsumfeld eng an das Unternehmen gebunden werden. Weitere Erfolgsfaktoren Mitarbeiter Motivierte und breit ausgebildete Mitarbeiter sind im Dienstleistungsbereich ein Wettbewerbsfaktor. Entsprechend legt die Gesellschaft Wert auf Vielfalt unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es wird darauf geachtet, dass sie über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, die wir in unseren Märkten benötigen. Ihre Motivation und ihr Engagement fördern wir kontinuierlich. Einschätzung der Gesamtrisikoposition Unter Berücksichtigung der im Rahmen des konzernweiten Risikomanagement-Prozesses identifizierten Risiken ergibt die Gesamtsicht, dass die Risiken der Gesellschaft begrenzt und überschaubar sind. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens heute oder künftig gefährden könnten, sind derzeit nicht zu erkennen. Prognosebericht Konjunkturelles Umfeld Die deutsche Wirtschaft dürfte in 2024 das zweite Jahr in Folge einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) verzeichnen. Nach einem Rückgang von 0,3 Prozent im Jahr 2023 dürfte nach einer aktuellen Prognose das BIP 2024 um 0,2 Prozent fallen. Dies markiert das erste Mal seit 2002/03, dass Deutschland in zwei aufeinanderfolgenden Jahren eine negative Wirtschaftsentwicklung erlebte. Voraussichtliche Entwicklung des IT-Marktes Nach aktuellen Prognosen des Branchenverbands Bitkom wird der Markt für IT und Telekommunikation (ITK) in Deutschland im Jahr 2024 ein Umsatzplus von 4,4 Prozent auf rund 224 Mrd. Euro verzeichnen. Besonders stark wird erneut das Software-Segment zulegen, unterstützt durch eine fortgesetzte Nachfrage nach Cloud-basierten Lösungen und digitalen Transformationen in vielen Branchen. Die Ausgaben für IT-Services werden ebenfalls weiter ansteigen, während die Nachfrage nach IT-Hardware stabil bleiben wird. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft SimCorp ist weiterhin bestrebt, die langfristigen Wachstumsziele zu erreichen, einschließlich der Weiterführung strategischer Projekte wie des Cloud-Lifts und der Stärkung des Service-Angebots durch zusätzliche Dienstleistungen wie den Data Management Service und weitere Business Services. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen moderaten Rückgang der Umsatzerlöse sowie bei einer EBIT-Marge von rund 6,8 Prozent. Für 2025 erwarten wir weiterhin eine gute Geschäftsentwicklung, da bestehende Kunden und auch potentielle Neukunden Ihr Geschäftsmodell regelmäßig überprüfen und Unterstützung durch Software-Lösungen, insbesondere aber auch Cloud-Lösungen und Business Services, benötigen.
Bad Homburg v.d. Höhe, 6. Dezember 2024 gez. Dr. Ralf Schmücker, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die SimCorp GmbH hat ihren Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Homburg v. d. Höhe (HRB 4022). Der Jahresabschluss der SimCorp GmbH für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen und im Jahr des Zugangs zeitanteilig ermittelt. Geringwertige Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis bis zu 800,00 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Liquide Mittel werden zum Nominalwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage III a beigefügten Anlagenspiegel. Sämtliche im Einzelnen ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind binnen Jahresfrist fällig. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Provisionen und Boni, Jubiläumsaufwendungen, ausstehenden Urlaub und ausstehende Rechnungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen im vollen Umfang Forderungen gegen die alleinige Gesellschafterin bzw. Verbindlichkeiten gegenüber der alleinigen Gesellschafterin dar. Sämtliche ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind binnen Jahresfrist fällig. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus langfristigen Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen für Büroräume, PKW und Büroausstattung. Aus diesen Verträgen ergeben sich in den künftigen Jahren die folgenden finanziellen Verpflichtungen:
Anzahl der Mitarbeiter Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2023 216 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 213 Mitarbeiter). Konzernzugehörigkeit Die SimCorp GmbH ist in den Konzernabschluss der Deutsche Börse Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, einbezogen. Die Deutsche Börse Aktiengesellschaft ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss ist im Unternehmensregister einsehbar. Angaben zur Geschäftsführung Herr Dr. Ralf Schmücker, Diplom-Mathematiker, Bad Homburg v. d. Höhe Herr Dirk Mühlhaus, Diplom-Kaufmann, Frankfurt am Main (bis 8. Oktober 2024) GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn von EUR 5.319.977,19 eine Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 4.500.000,00 vorzunehmen und den Restbetrag in Höhe von EUR 819.977,19 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bad Homburg v.d. Höhe, 6. Dezember 2024 gez. Dr. Ralf Schmücker, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWegen der teilweisen Offenlegung des Jahresabschlusses wird darauf hingewiesen, dass sich nachfolgender Bestätigungsvermerk auf den ungekürzten Jahresabschluss bezieht. An die SimCorp GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SimCorp GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SimCorp GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 7. Dezember 2024 Frankfurter
Treuhand Gesellschaft mbH
gez. André Kersjes, Wirtschaftsprüfer |
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