FS2 Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andre Schwartke seit 13.10.2025 | Prokura |
Carsten Scharrenberg seit 13.10.2025 | Geschäftsführer |
Franz jun. Rhiem seit 9.1.2003 | Geschäftsführer |
Stefan Dr. Rhiem seit 9.1.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
F&S GmbH & Co. KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rhiem Services GmbHVoerdeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht ZUM JAHRESABSCHLUSS zum 31.12.2023der RHIEM Services GmbH1 Struktur des Unternehmens und Geschäftstätigkeit Die RHIEM Services GmbH hat ihren Sitz in Voerde. Es liegen keine Zweigniederlassungen vor. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Konzeption und Realisierung von Dienstleistungen wie Einkauf, Erwerb, Inventarverwaltung, Herstellung, Montage, Warenlagerung. Produktion und Endverarbeitung von Medienerzeugnissen aller Art. Zielgruppen für das Haupt-Produkt "Fulfillment" sind ausschließlich Unternehmen. Die Gesellschaft tätigt keine eigene Forschung & Entwicklung. Im Geschäftsjahr wurden neben drei Geschäftsführern durchschnittlich 119 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Auszubildende wurden nicht berücksichtigt. Die Angestellten teilen sich wie folgt auf: 76 Vollzeit-, 33 Teilzeit- und 11 geringfügig Beschäftigte. 2 Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Lage in Deutschland entwickelte sich laut Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz wie folgt, Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023/20231213-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-dezember-2023.html: Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Nach dem Rückgang des preis-, saison- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) im 3. Quartal um 0,1 Prozent ist angesichts der aktuellen Monatsindikatoren wie Auftragseingänge und Industrieproduktion auch für das Jahresendquartal ein erneuter, leichter Rückgang des BIP wahrscheinlich. Vor allem die bis zuletzt positive Investitionsentwicklung dürfte sich angesichts der schwächeren Auftragslage, der ungünstigeren Finanzierungsbedingungen und der Sonderentwicklung im dritten Quartal im Zuge des Auslaufens der "Umweltprämie" abschwächen. Gleichzeitig lassen jüngste konsumnahe Indikatoren wie die Umsätze im Einzelhandel und im Gastgewerbe eine Stabilisierung des privaten Konsums - allerdings auf niedrigem Niveau - erwarten. Die Schwächephase der weltweiten Industriekonjunktur hält an. Auch für den weiteren Verlauf erwarten internationale Organisationen nur eine verhaltene Erholung. Sowohl für das laufende Jahr als auch für das Jahr 2024 rechnet die OECD in ihrer November-Prognose nur noch mit einem Anstieg des realen Welthandels um +1,1 % bzw. +2,7 %. Auch für das Welt-BIP werden unterdurchschnittliche Expansionsraten erwartet (2023: +2,9 % 2024: +2,7 %), nicht zuletzt wegen der sich abschwächenden Entwicklung in den USA (2023: +2,4 %, 2024: +1,5 %) und in China (2023: +5,2 %, 2024: +4,7 %). Im Euroraum dürfte es laut OECD-Prognose nach einem schwachen Jahr 2023 (+0,6 %) bei weiter rückläufiger Inflation, steigenden Realeinkommen und einer Stabilisierung der Industriekonjunktur wieder etwas bergauf gehen (2024: +0,9 %). Die Frühindikatoren für die weitere Entwicklung des privaten Konsums sendeten zuletzt eher verhaltene Signale. Laut Prognose der GfK wird sich das Konsumklima im Dezember minimal verbessern (+0,5 Punkte), nachdem es sich in den drei vorangegangenen Monaten leicht verschlechtert hatte. Aufgrund einer spürbaren Erholungsphase im Winterhalbjahr 2022/2023 übertrifft das Konsumklima sein Niveau vom November 2022 noch deutlich. Die ifo Geschäftserwartungen im Einzelhandel blieben im November unverändert und liegen weiterhin im negativen Bereich und lt. Umfragen erwartet der Einzelhandel ein schwaches Weihnachtsgeschäft. Die Beurteilung der aktuellen Lage hat sich hingegen aufgehellt. Insgesamt sprechen die Frühindikatoren am aktuellen Rand für eine weiterhin verhaltene Entwicklung der privaten Konsumausgaben. Bei steigenden Löhnen und rückläufigen Inflationsraten dürfte aber mit einer Stabilisierung des privaten Verbrauchs in den kommenden Monaten zu rechnen sein. Die derzeitige konjunkturelle Flaute spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Die Arbeitslosigkeit in Ursprungszahlen blieb gegenüber dem Vormonat praktisch unverändert. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des E-Commerce und des damit verbundenen Fulfillments konnte das Geschäftsjahr 2023 ausgeglichen abgeschlossen werden. Die weiterhin bestehende Flexibilität innerhalb der internen Unternehmensführung, die damit verbundene fundierte in- und externe Geschäftspolitik, zeichnet wiederum die Entwicklung des Unternehmens aus. Kurze Verfahrenswege beschleunigen die Zielumsetzung und gewähren ein schnelles, effizientes Eingreifen in den Geschäftsablauf. 3 Bericht über den Geschäftsverlauf und die Geschäftsergebnisse Die Gesamtleistung des Unternehmens blieb zum Vorjahr annähernd konstant. Im Vergleich zum Vorjahr ist lediglich ein Rückgang von 0,63% zu verzeichnen. Im Kostenblock der Warenabgabe erhöhten sich die Aufwendungen für den Einsatz von Fremdarbeiten um 4,60%. Die Gesamtsumme der Kosten der Warenabgabe stieg um 10,46% zum Vorjahr. Gegenüber dem Vorjahr steigerte sich der gebuchte Aufwand für Gewährleistungen deutlich, was im Wesentlichen zum vorliegenden, ausgeglichenen Ergebnis führt. Ferner nahmen die Kosten im Bereich Personalaufwand im Vorjahresvergleich um 13,43% zu. Auf Grund der ausländischen Geschäftsbeziehungen erfolgten Währungskursumrechnungen. Hierbei ergaben sich in Summe negative Kursdifferenzen. Die Stabilität und Effizienz des Unternehmens wird durch schnelle und kurze Entscheidungswege gesichert. Forderungsverluste wurden im Geschäftsjahr zwar verzeichnet, sind im Verhältnis zum Umsatz gesehen jedoch lediglich marginal zu verzeichnen. Durch Investitionen im Anlagevermögen nahmen die Abschreibungen um 21,44% gegenüber dem Vorjahr zu. Die Ermittlung des Cash-Flows (JE zzgl. AfA) ergab im Vergleich zum Vorjahr eine positive Veränderung von 21,87%. Bedingt durch den Abbau von Vorräten im Bereich der unfertigen und fertigen Erzeugnissen sowie Waren minderte sich der Bestand - gemessen am Vorjahr - um 62,24%. Im Rahmen der Finanzierung wurde das Gesamt-Engagement von aufgenommenen Darlehen konform erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen geringfügig um 6,41% zum Vorjahr. Darin enthalten ist ein kurzfristig gewährtes, rollierendes Bankdarlehen sowie eine weitere Kredite mit einer Laufzeit von bis zu 3,3 Jahren. Entsprechend wurden hierzu Darlehen bei verbundenen Unternehmen und den Gesellschaftern aufgenommen und gewährt. In der Gesamtbetrachtung wurden mehr Darlehen als im Vorjahr an verbundene Unternehmen gewährt dementsprechend minderten sich die aufgenommenen Gelder an Gesellschafter erheblich. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Liquidität, um sämtliche Geschäftstätigkeiten zu erfüllen. Langfristige Darlehen mussten nicht aufgenommen werden. 4 Angaben zur Lage der Gesellschaft 4.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme betrug im Wirtschaftsjahr T€ 11.900, Vorjahr T€ 11.590. Die Eigenkapitalquote lag bei 19,08%, Vorjahr 19,56%. Die Vorräte betrugen 11,94% zur Bilanzsumme, Vorjahr 32,46%. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände betrugen in Summe T€ 4.522, Vorjahr T€ 4.113. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen T€ 1.523, zum Vorjahr T€ 436. Sonstige Verbindlichkeiten lagen bei insgesamt T€ 314, Vorjahr T€ 298. Beträge aus den Verbindlichkeiten der verbundenen Unternehmen und von den Gesellschaftern lagen im Wirtschaftsjahr bei T€ 2.317, letztes Jahr T€ 3.478. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich auf T€ 5.192, Vorjahr noch T€ 4.880. Die RHIEM Services GmbH bilanziert keine langfristigen Verbindlichkeiten über fünf Jahre. Sämtliche Aufträge können aus der laufenden Liquidität bezahlt werden. Die kurzfristigen Kreditlinien bewegen sich weiterhin im Rahmen der Vorjahre. Die Finanzierung ist solide aufgebaut. Ferner wurden Darlehen ebenfalls kurzfristig von verbundenen Unternehmen in Anspruch genommen bzw. auch gewährt. Der Zinsaufwand betrug lediglich T€ 187, Vorjahr T€ 110. Im Verhältnis zum Umsatz sind die Finanzierungskosten außerordentlich gering. Der Zinsertrag konnte sich im Wirtschaftsjahr auf T€ 108, gegenüber dem Vorjahr von T€ 31, steigern. 4.2 Finanzlage Die Finanzlage ist durch vorhandene Rücklagen und durch ein effektives Mahnwesen stabil. Vorausschauende Planungen geben der Geschäftsführung auch im bestehenden Wirtschaftsjahr zu jeder Zeit Einblicke in die Liquiditätslage. Eigene Controlling-Instrumente stehen der Geschäftsführung jederzeit zur Verfügung und werden kontinuierlich optimiert und den Gegebenheiten angepasst. Die Eigenkapital-Rentabilität (Jahresüberschuss ./. Eigenkapital) betrug 0,09%. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital inkl. 50% Eigenkapitalanteil Sonderposten ./. Gesamtkapital) lag bei 19,08%, der EBIT (Jahresüberschuss + Zinsaufwand ./. Zinsertrag + Steuern vom Einkommen und Ertrag) betrug T€ 132. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss + Abschreibung) steigerte sich auf T€ 776, sämtliche liquide Mittel werden ohne jegliches Risiko angelegt. Täglich und wöchentlich aktualisierte Controlling Instrumente (Liquiditätsplan, Mahnwesen, Auftragsbestände, Investitionsplanungen u. a.) sorgen weiterhin für eine gute Planungssicherheit. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen werden innerhalb der Zahlungsziele bedient. 4.3 Ertragslage Der Umsatz ist um 0,63% im Vergleich zum Vorjahr gesunken, gleichzeitig minderte sich jedoch auch der Wareneinsatz um 44,66% gegenüber dem Jahr 2022. Der Rohgewinn konnte um 9,82% verbessert werden. Durch Anstieg unterschiedlicher Kostenarten - hervorzuheben sind gebuchte Gewährleistungen sowie die Erhöhung des eigenen Personalaufwandes, konnte das Jahresergebnis im Berichtsjahr lediglich ausgeglichen ausgewiesen werden. Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar: Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Das Zinsergebnis liegt im marginalen Bereich im Verhältnis zum Umsatz. 4.4 Allgemeine Einschätzung Vermögens- und Ertragslage Die Vermögens- und Ertragslage schätzen wir weiterhin mittel- und langfristig als zufriedenstellend ein. 5 Bericht über Risiken des Unternehmens 5.1 Allgemeiner Risikobericht Die Fortführung der Geschäftspolitik auch im Wirtschaftsjahr 2023 zeigt - gegenüber dem Trend - einen positiven Geschäftsverlauf. Bedingt durch das weiterhin bestehende internationale Partnernetzwerk in Asien konnten Ideen und vorgeschlagene Maßnahmen frühzeitig im Rahmen eines Pandemieplans zielgerichtet und rasch umgesetzt werden. Fortlaufend und konsequent wurden und werden Verhaltensregeln und Maßnahmen bei der RHIEM Services GmbH angepasst und umgesetzt. Bei der Analyse der Kundenstruktur, auch auf Basis der Pandemieauswirkung und der allgemeinen Wirtschaftslage 2024, gehen wir weiterhin von einem kalkulierbaren Risiko aus. Vorgaben, Zielsetzungen und aktive Planungen können ebenfalls als Basis für das kommende Jahr einen ausgeglichenen Geschäftsverlauf für die Zukunft versprechen. Trotz der gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen Turbulenzen auf dem Gesamtmarkt, in Bezug auf das Ausland und das Inland, wird eine vorausschauende Geschäftspolitik betrieben. Das gegebene und prognostizierte wirtschaftliche und konjunkturelle Umfeld lässt auf Grund der aktuellen Wirtschaftslage, insbesondere der Lieferanten, für uns noch beherrschbare negative als auch positive Folgen für den Absatzmarkt erkennen. Die angestrebte Zielsetzung des Vorjahres für das Geschäftsjahr wurde erfolgreich umgesetzt, um Verluste zu verhindern. Sie werden für die Zukunft fortlaufend überarbeitet und zielgerichtet mit dem Arbeitsprozess laufend abgestimmt. Strategische und wirtschaftliche Ziele wurden und werden vorgegeben und monatlich überprüft. Etwaige Hinweise auf besondere Einzelrisiken liegen zurzeit nicht vor. Gewährleistungen im Geschäftsjahr werden zwar zeitgerecht verbucht, dennoch liegen Risiken vorab in der Produkt- und der Lieferqualität. Diese werden jedoch durch ständig durchgeführte Qualitätskontrollen und einer angemessenen Vorratshaltung als niedrig bewertet. Bestehendes aufgebautes Umlaufvermögen im Bereich der teilfertigen Arbeiten ist für Aufträge des kommenden Wirtschaftsjahres ausgelegt. Es erfolgt eine laufende Überprüfung der Bestände, Überbestände sind lediglich auftragsbezogen zu sehen. Gleiches gilt für den Warenbestand. Ein besonderes technisches Risiko ist weiterhin nach derzeitigen Kenntnissen nicht gegeben. Die dauerhafte Funktionalität ist vergleichbar mit den Vorjahren. Im Geschäftsjahr wurden erneut erhebliche Investitionen - besonders in die IT-Infrastruktur - zur Sicherung unseres Wettbewerbsvorteils getätigt. Das Anlagevermögen wird laufend und sinnvoll an die Bedürfnisse angepasst. Ersatzinvestitionen werden regelmäßig vorgenommen. Auch aus dem vorhandenen Auftragsbestand sind keine besonderen Risiken erkennbar. Das Währungsrisiko wird von der Geschäftsleitung besonders hinterfragt und analysiert. Kursdifferenzen werden durch besondere Vertragsgestaltungen mit den Kunden abgesichert. Der bestehende Wettbewerb auf dem Markt wird fortwährend analysiert und durch die Unternehmenspolitik der Firma zielgerichtet umgesetzt. 5.2 Finanzinstrumente (Risikomanagement) - Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage gilt aus ausreichend. Engpässe werden weiterhin nicht erwartet. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Langfristige Finanzierungen, über fünf Jahre, lagen nicht vor. Sofern notwendig, finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite und Darlehen. Im Rahmen der Geldpolitik werden Kredite innerhalb der verbundenen Unternehmen bzw. der Gesellschafter marktüblich aufgenommen bzw. vergeben. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Auch beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein bewährter Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Sofern bei finanziellen Vermögenswerten (Forderungen, Finanzanlagen) Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden möglichst umgehend entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein gut eingeführtes, adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement. Hohe Risiken von Forderungsausfällen sind durch entsprechende Kreditversicherungen minimiert. Es bestehen im Wirtschaftsjahr lediglich geringe Forderungsverluste. Die Risiken des Umsatzverlustes durch Preissteigerungen sollen möglichst geringgehalten werden. Ziel ist es , mit allen Kunden langfristige dynamische Verträge zu schließen. 5.3 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres liegen in der weiterhin bestehenden weltweiten Wirtschaftslage vor. Politische Vorgaben bleiben abzuwarten. Die Geschäftsleitung agierte bei ersten Anzeichen einer wirtschaftlichen Auswirkung sowohl bei Kunden als auch bei Lieferanten. Maßgebende Verhaltensentwicklungen werden aus der Betrachtung und Analyse des Auslandsgeschehens gezogen. Insofern wurden ausreichende Maßnahmen direkt und sofort in der Produktion und in der Kundenakquise umgesetzt. 6 Bericht über die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Werbemaßnahmen und Neuakquise ergänzen weiterhin - wie in der Vergangenheit - neue Umsatzfelder. Bei den Stammkunden-Umsatzträgern wird ein gutes Potential gesehen und ausgebaut. Die Umsatzerwartung wird entsprechend der Marktlage angepasst. Eine stringente Kostenreduktion wird angestrebt. Die Geschäftsführung zeichnet sich durch ein hohes Potential an Führungsqualitäten aus. Fortbildungen, Innovationen und kurze Wege innerhalb der Unternehmensführung werden generell angewandt und zeichnen damit die Geschäftspolitik aus. Wir gehen, bedingt durch die allgemeine angespannte Weltwirtschaftslage und den vorhandenen im Jahr 2024 ausgelösten politischen Konflikten, für das kommende Geschäftsjahr von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.
Voerde RHIEM Services GmbH Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände In die Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von EUR 0,00 eingestellt. Der Posten beinhaltet Abgrenzungen zu Versicherungsleistungen mit EUR 12.847,26 Lizenzen mit EUR 11.198,34 und sonstigen Abgrenzungen von EUR 943,97 . Gewinn-/Verlustvortrag Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 2.236.534,69 einbezogen. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR. Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 0,00 EUR. Wegen Geringfügigkeit wurde auf den Ansatz verzichtet. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.615.048,93 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Mieten und KFZ-Leasing. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um Kursdifferenzen (Ertrag EUR 10.295,25, um Aufwand EUR 49.793,60), und um Investitionszuschüsse mit EUR 13.155,47. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Der Geschäftsführung gehörten ebenso an: Mit Eintragung in das Handelsregister am 08.06.2017 wurde die Gesamt-Prokura von Herrn Carsten Scharrenberg in eine Einzel-Prokura umgewandelt. Mit Wirkung zum 01.04.2023 wurde Herrn Erwin Schmeinck ebenfalls Einzel-Prokura gewährt. Vergütungen der Geschäftsführer Nach § 286 IV HGB wurden die Angaben unterlassen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresergebnis beträgt 2.966,80 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von 2.236.534,69 EUR ergibt sich ein Betrag vor Gewinnausschüttung, damit ein Bilanzgewinn, von 2.239.501,49 EUR, der zu verwenden ist. In die Gewinn-Rücklagen werden 2.239.501,49 EUR eingestellt. Zur Ausschüttung gelangte ein Betrag von 0,00 EUR. Auf neue Rechnung werden 2.239.501,49 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
RHIEM Services GmbH Geschäftsführung
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Rhiem Services GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rhiem Services GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rhiem Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/2-v2-hgb-ja-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Düsseldorf den, 25. März 2025 DWP
Aktiengesellschaft
Ralf Wagner, Wirtschaftsprüfer |
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