CITROEN DEUTSCHLAND AktiengesellschaftLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christophe Musy seit 2.10.2007 | Vorstandsmitglied |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Automobiles Citroën S.A. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Citroën Deutschland AktiengesellschaftKölnJahresabschluss zum 31. Dezember 2007L A G E B E R I C H T1. Marktsituation 1.1. PKW-Markt Die vorgezogenen Fahrzeugkäufe Ende des Jahres 2006 aufgrund der MwSt-Erhöhung zum 01.01.2007 haben dazu geführt, dass die Monatsergebnisse im ersten Halbjahr 2007 kontinuierlich ca. 20.000 bis 30.000 unter denen des Vorjahres lagen. Zusammen mit der allgemeinen Kaufzurückhaltung im Privatbereich hat dies dazu geführt, dass der Gesamtmarkt von 3.467.961 Neuzulassungen in 2006 auf 3.148.163 Neuzulassungen in 2007 gesunken ist, was einem Rückgang von 9,22 % entspricht.
Dieser Rückgang verteilt sich prozentual gesehen relativ gleichmäßig auf deutsche Hersteller (-8,98 %) und Importeure (-9,65 %). Innerhalb der deutschen Hersteller mussten besonders VW (-11,65 %) und Opel (-14,71 %) starke Einbußen hinnehmen, wohingegen Audi (-4,97 %), Mercedes (-4,38 %) und BMW (-4,55 %) aufgrund ihrer starken Flottengeschäfte den Rückgang im Privatkundenbereich zumindest teilweise auffangen konnten. Bei den Importeuren traf die fehlende Privatnachfrage vor allem die japanischen Hersteller (-11,03 %). Die stärksten Verluste verzeichnete dabei Nissan (-24,73 %), aber auch bei Mazda (-14,80 %) und Honda (-14,12 %) lagen die Zulassungseinbußen im zweistelligen Prozentbereich. Selbst Toyota blieb erstmals seit 1999 hinter seinem Vorjahresergebnis zurück (-10,45 %). Ebenfalls starke Zulassungsverluste gab es beim PSA-Konzern (-14,38 %), woran Peugeot (-15,98 %) stärker beteiligt war als das Schwesterunternehmen Citroën (-12,25 %). Weniger hart getroffen von den Zulassungsverlusten blieben hingegen Renault (-6,18 %) und Fiat (-5,47 %). Insgesamt teilte sich der Gesamtmarkt PKW 2007 wie folgt auf: Die deutschen Hersteller hatten mit 2.019.535 Zulassungen einen Marktanteil von 64,15 % (63,98 % im Vorjahr), während die Importeure mit 1.128.628 Zulassungen 35,85 % des Marktes einnahmen (36,02 % im Vorjahr). Damit entsprach die Marktanteilsverteilung fast genau der von 2006.
Der Zulassungsrückgang des Jahres 2007 basierte vor allem auf massiven Verlusten im privaten Bereich (-26,93 %). Hier brach der Markt fast um eine halbe Million Zulassungen ein. Am stärksten betroffen von diesem Rückgang waren Ford (-44,71 %), Opel (-42,59 %), VW (-37,48 %) und Fiat (-34,18 %). Ebenfalls rückläufig war das Vermietergeschäft (-1,56 %), das jedoch absolut gesehen mit nur etwa 325.000 Einheiten eine geringe Rolle spielte. Hervorheben konnten sich hier allerdings Toyota (+41,22 %) und Fiat (+21,32 %), die entgegen dem Trend Marktanteile gewinnen konnten. Teilweise sicher auch verursacht durch die fehlenden Privatgeschäfte stiegen bei vielen Herstellern die Eigenzulassungen des KFZ-Handels massiv an (+8,71 %). Besonders stark fielen hier VW (+31,70 %) und Ford auf (+18,99 %). Ebenfalls durchgängig höher als im Vorjahr waren die Zulassungsergebnisse fast aller Hersteller im Flottengeschäft (+8,30 %). Die stärksten Zuwächse konnten hierbei Fiat (+24,55 %), Ford (+18,70 %), Toyota (+16,27 %) und CITROËN (+14,77 %) verzeichnen. 1.2. NFZ-Markt Der deutsche Markt an leichten Nutzfahrzeugen (bis 5,9 t) entwickelte sich im Jahr 2007 mit insgesamt 228.599 Zulassungen gegenüber 204.071 Zulassungen im Vorjahr (+12,02 %) weiterhin sehr positiv. Mit fast 12.000 Fahrzeugen ging die Hälfte dieser Zulassungssteigerung schon alleine auf das Konto von drei Importeuren: Fiat (+38,52 %) steigerte sein Volumen um fast 6.000 Einheiten, Peugeot (+48,88 %) konnte ein Plus von fast 2.500 Nutzfahrzeugzulassungen verbuchen und CITROËN (+40,81 %) legte nochmals 3.400 Einheiten gegenüber dem Vorjahresergebnis zu.
2. Das Zulassungsergebnis von CITROËN 2.1. PKW CITROËN konnte aufgrund des Rückgangs im Privatkundebereich im Jahr 2007 nicht an das Zulassungsergebnis des Jahres 2006 heranreichen. In einem um 9,22% sinkenden PKW-Gesamtmarkt sank das Zulassungsergebnis von CITROËN um 10.225 Einheiten (-12,25 %) von 83.469 PKW in 2006 auf 73.244 in 2007. Der Marktanteil sank von 2,41 % auf 2,33 %.
Die CITROËN-Zulassungen im Teilmarkt der privaten PKW-Zulassungen gingen um 17,67 % von 54.152 auf 44.585 Einheiten zurück. Auch im Bereich der Autovermieter-Zulassungen musste CITROËN im Jahr 2007 Einbußen hinnehmen. Die Zulassungen sanken von 3.783 in 2006 auf 2.999 Einheiten in 2007. Diese Verluste konnten jedoch kompensiert werden durch einen massiven Zuwachs bei den sonstigen Gewerbetreibenden, wo die Zulassungen von 8.261 auf 9.481 Fahrzeuge anstiegen (+14,77 %). Die PKW-Zulassungen im Detail:
Hinter dem Begriff "sonstige PKW" verbergen sich vor allem die als PKW registrierten Varianten der Nutzfahrzeug-Modellreihen CITROËN JUMPY und CITROËN JUMPER (inklusive Wohnmobile). 2.2. NFZ CITROËN konnte sein Zulassungsergebnis in einem stetig wachsenden NFZ-Markt (+12,02 %) stark überproportional steigern (+40,81 %). Die Zulassungen stiegen von 8.337 Nutzfahrzeugen in 2006 auf 11.739 Nutzfahrzeuge in 2007. Der Marktanteil im Gesamtmarkt bis 5,9 t stieg dadurch von 4,09 % auf 5,14 %.
Die Nutzfahrzeug-Zulassungen im Detail:
3. Der Fahrzeugabsatz der CITROËN DEUTSCHLAND AG Der Fahrzeugabsatz an das CITROËN Händlernetz nach Modellfamilien betrug:
4. Umsätze
5. Ertragssituation Die Ertragssituation ist gekennzeichnet durch eine Steigerung des Umsatzes um 6,2 % (73 Mio. €), zurückzuführen auf einen um 4,74 % gestiegenen Neuwagen-umsatz (52 Mio. €) und einen um 24,25 % gestiegenen Teileumsatz (19 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 28,5 % auf 19,7 Mio. € und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 11,6 % auf 167,8 Mio. € gestiegen. Die Tochtergesellschaften der CITROËN DEUTSCHLAND AG, die CITROËN COMMERCE GmbH und die CITROËN Frankfurt GmbH, erreichten in 2007 ein Ergebnis von insgesamt -5,9 Mio. € gegenüber -4,4 Mio. € in 2006. Dieser Verlust wurde, wie in den Vorjahren auch, von der CITROËN DEUTSCHLAND AG aufgrund der Beherrschungs- und Ergebnisab-führungsverträge voll übernommen. Das negative Finanzergebnis ist gegenüber dem Vorjahr (-6,7 Mio. €) um 21,5 Mio. € auf -28,2 Mio. € gestiegen. Grund dafür ist die Erhöhung des Finanzierungssatzes seitens der PSA Bank für den finanzierten Bestand und für die Leasingaktionen im Rahmen des Vertriebsprogramms. Das Ergebnis vor Ertragsteuern der CITROËN DEUTSCHLAND AG lag mit 12,5 io. € um 0,3 Mio. € über dem des Vorjahres (12,2 Mio. €); insgesamt ergab sich ein Jahresüberschuss von 7 Mio. € (im Vorjahr 5,2 Mio. €). 6. Vermögenslage Entsprechend der Aktivität der Citroën Deutschland AG als Vertriebsgesellschaft und Betreiber von Autohäusern besteht das Vermögen überwiegend aus Fahrzeugbeständen und Ersatzteilvorräten (22 % der Bilanzsumme, Vj.: 24 %) sowie aus Forderungen (50 % der Bilanzsumme, Vj.: 50 %). Weiterer wesentlicher Vermögensposten ist die Rückdeckungsversicherung mit 26,0 Mio. € (Vj.: 25,9 Mio. €), die die bilanzierten Pensionsverpflichtungen voll deckt. Daneben besitzt die Gesellschaft ihr Geschäftsgrundstück sowie die von den Tochtergesellschaften betriebenen Autohäuser, die an diese vermietet sind; mit 34,6 Mio. € im Vergleich zu 30,9 Mio. € im Vorjahr angestiegen ist dieser Vermögensposten durch den Erwerb eines Erbbaurechts mit aufstehendem Autohaus, dass von der Tochtergesellschaft Citroën Frankfurt GmbH genutzt werden soll. 7. Finanzlage Die Fremdfinanzierung erfolgt überwiegend aus dem Konzern (64 % der Verbindlichkeiten, Vj. 49 %), im Wesentlichen über Verbindlichkeiten aus Fahrzeug- und Ersatzteillieferungen aus dem Konzern. Daneben wird der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft durch ein Konzern-Cash-Pooling gedeckt. Weiter haben die Rückstellungen mit 77 % von der Bilanzsumme (Vj.: 72 %) einen bedeutenden Anteil an der Finanzierung; es handelt sich überwiegend um Garantierückstellungen und Rückstellungen für Verfaufsförderungsmaßnahmen. Durch den gestiegenen Bilanzgewinn hat sich die Eigenkapitalquote leicht auf 9,05 % (Vj.: 8,34 %) von der Bilanzsumme erhöht. 8. Arbeitnehmerbelange Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer ist 2007 um 3 auf 312 gesunken. Durch ein Altersteilzeitprogramm wird die Belegschaft zur Zeit verjüngt und reduziert. 9. Ausblick und Chancen 2008 Nach einem schwierigen Jahr 2007 wird für 2008 mit einem steigenden PKW- und LKW-Gesamtmarkt gerechnet. Die Marktteilnehmer werden dabei weiterhin preisaggressiv auftreten und versuchen, mit hohen Aufwendungen im Promotion- und Werbebereich die Kunden zu halten bzw. zu erobern. CITROËN wird in diesem Markt mit einer attraktiven und kompletten Modell-palette vertreten sein und zählt dabei ganz besonders auf die Einführung der neuen Modelle CITROëN C5 und CITROëN Berlingo, um seinen Marktanteil weiter auszubauen. 10. Risikobericht Neben den monatlichen Berichten des Vorstandes gegenüber der Geschäfts-leitung von Automobiles Citroën und Mitgliedern des Aufsichtsrates sowie diversen internen Steuerungskomitees wird im Rahmen des nach ISO 9001/2000 zertifizierten Qualitätsmanagements ein Risikomanagement unter Einbindung aller Fachbereiche realisiert. Seit 2004 wurde das bis dahin bereits gepflegte Risikomanagement durch ein konzerneinheitlich gesteuertes System inhaltlich deutlich erweitert und ersetzt. PSA Peugeot Citroën beauftragte einen eigenen Direktionsbereich (Direction de la prévention et de la gestion des risques) mit der zentralen Steuerung und Verfolgung des Risikomanagements. Unternehmensintern wurden darüber hinaus weitergehende Informationen für alle Mitarbeiter auf einer eigens zu diesem Zweck eingerichteten Intranetseite zugänglich gemacht. Im Rahmen detailliert vorgegebener Prüfbereiche wurden systematisch nicht nur die Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen, sondern insbesondere auch deren regelmäßige Auditierung und Dokumentation geprüft. Zudem wurden Risikoanalysen in jeder Niederlassung der Citroën Commerce GmbH vorgenommen, deren Ergebnisse zusammengefasst im Rahmen des CDAG-Qualitätsmanagements verfolgt werden. Für alle Abweichungen wurden Aktionspläne definiert, deren erfolgreiche Umsetzung kontinuierlich verfolgt wird. Aufgrund der vorliegend dargestellten Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen ist somit festzustellen, dass zurzeit keine konkreten Anzeichen vorliegen, wonach die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CITROËN DEUTSCHLAND AG nachhaltig und wesentlich negativ beeinträchtigt werden könnte. Auch existieren derzeit keine Prozessrisiken, die die Finanz- und Ertragslage der CITROËN DEUTSCHLAND AG wesentlich negativ beeinflussen können. 11. Wesentliche Ereignisse nach Stichtag Nach Ende des Geschäftsjahres kam es zu keinen Vorgängen von besonderer Bedeutung, die zu Auswirkungen auf die Beurteilung von Vermögens- und Schuldposten zum Stichtag und damit auch auf das Ergebnis 2007 führen könnten. Erklärung gemäß § 312 AktG Unsere Gesellschaft hat bei den Rechtsgeschäften mit verbundenen Unternehmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Berichtspflichtige Maßnahmen sind im Geschäftsjahr 2007 weder getroffen noch unterlassen worden.
Köln, den 20. Mai 2008 CITROËN DEUTSCHLAND AKTIENGESELLSCHAFT Der Vorstand Christophe Musy BilanzAktiva
BilanzPassiva
Gewinn- und Verlustrechnung
A N H A N GDer Jahresabschluss der Citroën Deutschland AG für das Geschäftsjahr 2007 wurde nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt. A. Erläuterungen zur BilanzI. Anlagevermögen 1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Es wird ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Für die Gebäudeabschreibungen gelten dabei die Grundsätze des § 7 EStG. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich zulässigen Nutzungsdauer abgeschrieben. Auf die Zugänge des Geschäftsjahres wird die "pro rata temporis-Regel" angewandt. Geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Einzelheiten zur Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit deren Anschaffungskosten bewertet. Die Gesellschaft besitzt zum 31.12.2007 an folgender Gesellschaft mindestens den fünften Teil der Anteile:
Mit der Citroën Commerce GmbH (CC GmbH) besteht schon seit Jahren, mit der Citroën Frankfurt GmbH (CF GmbH) mit Wirkung vom 01.01.2006 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung ist in Höhe des Deckungskapitals zuzüglich aller Leistungen aus der Gewinnbeteiligung angesetzt. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2007 (HGB)
II. Umlaufvermögen 1. Vorräte Die Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind mit deren Anschaffungskosten bewertet. Dabei sind die Anschaffungskosten nach der Methode des gewogenen Durchschnitts ermittelt worden. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen mit erkennbaren Risiken werden Einzelabwertungen abgesetzt. Auf nicht im Einzelnen abgewertete Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Geschäftsjahr eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf den Nettowert vorgenommen.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten einen Betrag von 6.515 T€, der Lieferungs- und Leistungsverkehr betrifft (Vorjahr: -585 T€). Die Forderungen bestehen im Wesentlichen gegenüber der CC GmbH (58.720 T€; Vorjahr: 56.671 T€), der PSA Trésorerie GIE (18.324 T€; Vorjahr: 37.666 T€), der Peugeot S.A. (24.521 T€; Vorjahr: 4.871 T€, der Banque PSA Finance S.A. Niederlassung Deutschland (5.041 T€; Vorjahr: 4.484 T€) und der CF GmbH (6.939 T€; Vorjahr: 2.953 T€). Seit Juli 1999 wird die Liquiditätsposition der CITROËN DEUTSCHLAND AG ausschließlich über PSA Trésorerie GIE abgewickelt ("Cash Pooling Euro"). Die sonstigen Vermögensgegenstände betrafen zum 31.12.2007 im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche für das Jahr 2007 und Anzahlungen auf Lieferungen und Leistungen. III. Eigenkapital 1. Gezeichnetes Kapital Die Automobiles Citroën, Paris, hat uns gemäß § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass sie eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft hält. Das Grundkapital der auf Inhaber lautenden Aktien ist aufgeteilt in 25.000 Aktien über je 512,00 €. 2. Rücklagen Die Gewinnrücklagen bestehen ausschließlich aus der gesetzlichen Rücklage. Die Rücklage ist entsprechend den Bestimmungen des § 150 Abs. 2 AktG aus den laufenden Jahresüberschüssen aufgestockt worden. Der Mindestbetrag dieser Rücklage ist erreicht. Laut Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 12.07.2007 wurde aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2006 in Höhe von 5.158 T€ ein Betrag in Höhe von 5.150 T€ an die Gesellschafter ausgeschüttet und der Restbetrag von 8 T€ auf neue Rechnung vorgetragen. IV. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen sind mit dem Teilwert gemäß § 6a EStG unter Berücksichtigung eines Rechnungszinssatzes von 6 % auf Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck gebildet worden. 2. Steuerrückstellungen Unter diesem Posten sind im Wesentlichen die Ertragsteuern für das Vorjahr und das Geschäftsjahr zurückgestellt. Sie berücksichtigen die voraussichtlichen Steuernachzahlungen und sind damit in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die umsatzabhängigen und sonstigen Vergütungen an CITROËN-Händler für Neuwagen, Ersatzteile- und Zubehör-Lieferungen sowie Verpflichtungen aus Werbe- und Verkaufsförderungsengagements (T€ 92.732) und Risiken aus Kulanzleistungen und Garantieverträgen (T€ 44.404). Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. V. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 4.055 T€ (Vorjahr: 4.113 T€) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. VI. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Die Einnahmen aus dem Verkauf von Garantieverlängerungen werden über die Laufzeit der Garantiezeit abgegrenzt. Rückstellungen werden in diesem Zusammenhang nur dann gebildet, wenn abzusehen ist, dass ein Verpflichtungsüberhang entsteht. VII. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse
Die Gewährleistungsverpflichtungen betreffen abgetretene Forderungen, für deren Ausgleich die Gesellschaft das Risiko trägt. Die Verpflichtungen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Verpflichtungen aus Fahrzeugrücknahmeverträgen (Buy-Back) bestehen in Höhe von T€ 34.546. B. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie bisher nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. I. Umsatzerlöse Aufgliederung und Entwicklung
Die Umsätze wurden fast ausschließlich im Inland erzielt. II. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Vermietungserträge und periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 9.514) und von Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 2.616). III. Materialaufwand Der Materialaufwand ist durch einen Zuschuss der Muttergesellschaft für Neuwagenverkäufe in Höhe von 71.748 T€ (Vorjahr: 63.925 T€) gemindert. IV. Personalaufwand Der Personalaufwand beträgt 21.937 T€ (im Vorjahr 22.797 T€). Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 1.221 T€ (im Vorjahr 1.460 T€) enthalten. Die Zahl der Beschäftigten betrug im Berichtsjahr durchschnittlich 312 (im Vorjahr 315). V. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die Vertriebskosten, Verwaltungskosten, Abschreibungen auf Forderungen, Personalnebenkosten und Kostenbelastungen der Automobiles Citroën S.A., Paris. VI. Aufwendungen aus Verlustübernahme Die Aufwendungen aus Verlustübernahme betreffen den gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der CC GmbH übernommenen Verlust im Berichtsjahr. VII. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsbelastungen der Banque PSA Finance S.A. Niederlassung Deutschland, Neu-Isenburg, aus der Händlerfinanzierung für Neu- und Vorführwagen und Zinsen für kurzfristige Verbindlichkeiten bei anderen Kreditinstituten. VIII. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die ausgewiesenen Ertragsteuern betreffen im Wesentlichen das Geschäftsjahr 2007. C. Beziehungen zum MutterunternehmenDer Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die CITROËN Deutschland AG, Köln, einbezogen ist, wird von der Peugeot S. A., Paris erstellt und in Frankreich veröffentlicht. Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, für die ein Konzernabschluss aufgestellt wird, ist der der Automobiles Citroën S. A., Paris, der in Frankreich veröffentlicht wird. D. Organmitglieder und Aufwendungen für Organe
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr 3 T€ (Vorjahr 3 T€). Für derzeitige und frühere Mitglieder des Aufsichtsrates bestanden zum Bilanzstichtag Rückstellungen für Pensionen in Höhe von insgesamt 330 T€ (Vorjahr 308 T€). Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im Geschäftsjahr 190 T€. E. ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt vor, vom Bilanzgewinn 7.040.000,00 € auszuschütten und 8.169,32 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Der Vorstand gez. Christophe Musy Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Citroën Deutschland Aktiengesellschaft, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Karlsruhe, den 13. Juni 2008 PricewaterhouseCoopers
Annegret Glöckner, Wirtschaftsprüfer Dr. Martin Nicklis, Wirtschaftsprüfer
Düsseldorf, 3. Juli 2008 Christian Carsalade, Vorsitzender des Aufsichtsrats (Président du Conseil de surveillance)
Düsseldorf, 3. Juli 2008 Christophe Musy - Vorstand (Président du Directoire) - Kopie zusammen mit dem geprüften Jahresabschluss an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates mit der Bitte, meinen Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns zu prüfen und eine entsprechende Beschlussempfehlung an die Hauptversammlung zu richten. Adresser au Président du Conseil de surveillance une copie accompagnée des comptes annuels certifiés en lui demandant d'examiner ma proposition d'affectation du bénéfice annuel et de proposer à l'Assemblée Générale une résolution correspondante.
Christian Carsalade als Versammlungsleiter |
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