Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
CITROEN DEUTSCHLAND GmbH
Bahnhofsplatz, 65423 Rüsselsheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Giuliano Davoli seit 19.2.2024 | Prokura |
Lukas Dohle seit 31.1.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stellantis Germany GmbHEigenbeteiligung | 89.90% |
AUTOMOBILES CITROEN S.A. | 10.10% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CITROËN DEUTSCHLAND GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LAGEBERICHT 20181. Grundlage des Unternehmens Die Gesellschaft übernimmt innerhalb des deutschen Marktes die Vertriebsfunktion für die Fahrzeuge der Marken CITROËN und DS. 2. Allgemeine wirtschaftliche Lage 3,44 Millionen neu zugelassene Personenkraftwagen (Pkw) und somit 0,2 % weniger als im Vorjahr weist die Jahresbilanz 2018 aus. Bei den deutschen Marken fiel die Neuzulassungsbilanz 2018 verschieden aus. Ein Plus im zweistelligen Bereich wies die Neuzulassungsstatistik für Smart (+11,9 %) aus. Ebenfalls mit einem positiven Vorzeichen schließen die Jahresbilanz Mini (+8,1 %), Ford (+2,3 %), VW (+1,5 %) und BMW (+1,2 %) ab. Audi (-9,9 %) und Opel (-6,5 %) verbuchten rückläufige Neuzulassungen. VW war mit einem Anteil von 18,7 Prozent weiterhin Marktführer. Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus. Während Jeep (+27,9 %), Mitsubishi (+17,1 %), Dacia (+14,5 %), DS (+12,8 %), Seat (+12,5 %) und Volvo (+11,1 %) deutliche Zuwächse aufwiesen, zeigten sich bei Tesla (-42,8 %), Nissan (-26,0 %), Ssangyong (-24,6 %), Land Rover (-23,3 %) und Alfa Romeo (-10,8 %) Rückgänge im zweistelligen Bereich. Den größten Neuzulassungsanteil bei den Importmarken behaupteten weiterhin Skoda mit einem Anteil von 5,7 Prozent, gefolgt von Renault (3,8 %) und Seat (3,5 %). Der Anteil benzinbetriebener Pkw (62,4 %) lag über dem Vorjahresniveau (57,7 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw wies in der Jahresbilanz 32,3 % auf. Die alternativen Antriebe zeigten durchgehend eine positive Entwicklung. 10.804 erdgasbetriebene (+190,2 %) und 4.663 mit Flüssiggas angetriebene Pkw (+6,0 %) waren zusammen mit einem Anteil von 0,4 % vertreten. 130.258 Hybride (+53,8 %), darunter 31.442 Plug-In Hybride (+6,8 °A)) bildeten einen Anteil von 3,8 Prozent. 36.062 Elektro-Pkw mit einem Anteil von 1,0 Prozent wiesen eine Steigerung von +43,9 % auf. Die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf waren weiterhin grau (29,5 %) und schwarz (24,8 %). Der Anteil der weißen Autos war mit 20,9 % konstant. Mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen entfielen auf die Segmente Kompaktklasse (22,0 %), SUVs (18,3 %), Kleinwagen (14,5 %) und Mittelklasse (10,9 %). Die SUVs verzeichneten mit 20,8 Prozent den deutlichsten Zuwachs in der Jahresbilanz, gefolgt von den Wohnmobilen (+15,5 %) und der Oberklasse (+12,4 %). Die Anzahl neu zugelassener Krafträder (+10,0 %) lag im Jahr 2018 über dem Vorjahresniveau. Der Nutzfahrzeugmarkt zeigte sich differenziert. Die Neuzulassungsstatistik zeigte für die Zugmaschinen insgesamt ein Minus von -2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau. Lastkraftwagen (Lkw) stiegen um +5,0 Prozent, die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) um +3,7 Prozent sowie die Sattelzugmaschinen um +3,0 Prozent. Insgesamt wurden rund 4,02 Millionen Kfz (+0,6 %) und 307.085 Kfz-Anhänger (+0,1 %) neu in den Verkehr gebracht. Rund 7,19 Millionen Pkw wechselten im Laufe des Jahres den Halter. Die Jahresbilanz 2018 schloss mit insgesamt 8,19 Millionen umgeschriebenen Kfz (-1,1 %) und 389.795 Kfz-Anhängern (+2,2 %). 1 3. Das Zulassungsergebnis von CITROËN 3.1. PKW CITROËN/ DS hat das Zulassungsergebnis des Jahres 2017 um 2.886 PKW in 2018 übertroffen. In einem um 0,16% gesunkenem PKW-Gesamtmarkt stieg das Zulassungsergebnis von CITROËN/ DS um 5,14% von 56.071 PKW in 2017 auf 58.955 in 2018. Der Marktanteil stieg von 1,63% auf 1,72%. 2
1 Vgl. KBA Pressemitteilung Nr. 01/2019 2 Vgl. Zulassungsbericht 2018 KBA
Die PKW-Zulassungen nach Modellen:
3.2 NFZ CITROËN hat bei den NFZ-Zulassungen das Vorjahresergebnis gut übertroffen. Das Zulassungsvolumen betrug in 2017 11.380 Nutzfahrzeuge, in 2018 betrug das Ergebnis 11.477. Der Marktanteil im Gesamtmarkt bis 5,9t sank von 4,1% auf 3,9%. 3
Die Nutzfahrzeug-Zulassungen im Detail:
3 Vgl. Zulassungsbericht 2018 KBA 3.3 Der Fahrzeugabsatz der CITROËN DEUTSCHLAND GmbH Der Fahrzeugabsatz nach Modellfamilien:
4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft übernimmt innerhalb des deutschen Marktes die Vertriebsfunktion für die Fahrzeuge der Marken CITROËN und DS, entsprechend ist der Anteil des Vorratsvermögens am Gesamtvermögen (4,0% der Bilanzsumme, Vorjahr 4,0%) sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis (89,0% der Bilanzsumme, Vorjahr 85,0%). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr 2018 um € 0,4 Mio. auf € 32,2 Mio. gestiegen Die im Rahmen der Factoringverträge abgetretenen Forderungen betragen € 48,9 Mio. Ende Dezember 2018. 11,0 % der abgetretenen Forderungen wurden als Sicherung einbehalten. Die Rückstellungen sind im Geschäftsjahr von € 166,2 Mio. auf € 184,9 Mio. gestiegen. Die Eigenkapitalquote, berechnet als Verhältnis von Eigenkapital zu Gesamtkapital, beträgt 6,0%. Die Finanzierung erfolgt aus dem Konzern (36,0% der Bilanzsumme, Vorjahr 33,0%), im Wesentlichen über Teilnahme am Konzern Cash Pool. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Die Vermögenslage ist stabil, insgesamt hat sich das Vermögen im Wesentlichen begründet durch einen Anstieg der Forderungen erhöht. Cash-Flow / Investitionsvolumen Die Aktivität von der Gesellschaft als Importeur benötigt keine massiven Investitionen, sondern lediglich geringfügige Investitionen, um die Verkäufe zu schützen. Das Nettotreasury ist von T€ 9.563 auf T€ 1.820 gesunken. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hängt von den Änderungen des Umlaufsvermögens ab. Es gibt allerdings kein Risiko in diesem Bereich, da der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft in der Vergangenheit immer von dem Konzern durch PSA GIE Tresorerie gedeckt wurde. Umsatz und Ertragslage Citroen verwendet zur Analyse, Beurteilung und Steuerung der Umsatz- und Ertragslage nichtfinanzielle und finanzielle Leistungsindikatoren. Der Fokus der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt auf den Zulassungs- und Verkaufszahlen. Die finanziellen Leistungsindikatoren stützen sich dagegen primär auf die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. 2018 betrug der Nettoumsatz 1,40 Milliarden gegenüber € 1,23 Milliarden im Jahr 2017.
Ertragssituation Die Ertragssituation ist gekennzeichnet durch eine deutliche Steigerung des Umsatzes um 14,2% (+174,1 Mio. €), zurückzuführen auf einen merklich gestiegenen Neuwagenumsatz um 14,2% (+144,8 Mio. €), einem gestiegenen Umsatz im Bereich Geschäfts-/ Gebrauchtwagen von 12,3% (+12,2 Mio. €), einem ebenfalls gestiegenen Teileumsatz von 18,4% (+19,5 Mio. €), einem gesunkenen Garantie und Service Umsatz vom 12,9% (-2,2 Mio. €) sowie leicht gesunkenen sonstigen Umsätzen von 1,0% (-0,9 Mio. €). Die sonstigen Umsätze beinhalten im Wesentlichen Vermietungserträge und Nebenerlöse zum Umsatz, wie Weiterbelastungen ans Händlernetz. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 10,6 Mio. auf 10,7 Mio. gestiegen. Der Personalaufwand ist im Wesentlichen begründet durch die Entwicklung der Rückdeckungsversicherung von 4,9 Mio. auf 5,1 Mio. € leicht gestiegen. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl lag bei 48 (Vorjahr: 44). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 173,4 Mio. (Vorjahr: 154,5 Mio. €) erneut leicht über Vorjahresniveau. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Werbekosten sowie der Zuführung zu Rückstellungen im Geschäftsjahr insbesondere für das Buy-Back Programm. Die Zinsaufwendungen sind begründet durch den niedrigeren Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr von 2,2 Mio. auf 1,6 Mio. € leicht gesunken. Das Ergebnis vor Steuern der CITROËN DEUTSCHLAND GmbH lag mit 15,6 Mio. € um 3,8 Mio. leicht über dem des Vorjahres (11,8 Mio. €). Insgesamt ergab sich ein Jahresüberschuss von 10,2 Mio. (Vorjahr 6,5 Mio. €). Die Bruttoumsatzrentabilität betrug im Geschäftsjahr 1,22 % (Vorjahr 1,14%). Brutto-Umsatzrentabilität = Jahresergebnis vor Steuern, Zinsaufwendungen und Zinserträgen / Umsatz x 100 Die Gesamtkapitalrentabilität des Geschäftsjahres lag bei 3,20 % (Vorjahr 2,97%). Gesamtkapitalrentabilität = Jahresergebnis + Zinsaufwand / (Bilanzsumme Vorjahr + Bilanzsumme laufendes Jahr) /2 x 100 Es ist zusammenfassend festzustellen, dass CITROËN DEUTSCHLAND 2018 durch einen verbesserten Fahrzeugmix, sowie eine ebenfalls verbesserte Preisgestaltung ein gestiegenes Ergebnis nach Steuern ausgewiesen hat. Die Vermögens- und Finanzlage, die maßgeblich von der Unterstützung der Gruppe abhängt, ist durch die Einbeziehung in den Konzern stabil. Insgesamt ist festzustellen, dass die Geschäftsentwicklung 2018 erneut innerhalb der Erwartungen lag. 5. Arbeitnehmerbelange Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer lag bei der CITROËN DEUTSCHLAND GmbH im Jahr 2018 bei insgesamt 48 (Vorjahr 44). Es wurden wie im Vorjahr keine Auszubildenden beschäftigt. Insgesamt wurden 2018 rund 691 Schulungsstunden durchgeführt. Die Belegschaft bestand zum 31. Dezember 2018 aus 49 Angestellten (Vorjahr 45). 6. Ausblick in Anlehnung an die Prognose des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) erwartet CITROËN DEUTSCHLAND für den Pkw-Markt im Jahr 2019 ein Neuzulassungsvolumen von 3,42 Millionen 4 Einheiten. Citroen und DS möchten in diesem Markt mindestens den 2018-Marktanteil erreichen. 1,7% würden ein Volumen von 58.140 Einheiten bedeuten. Beim Nfz-Gesamtmarkt, der Ende 2018 in der Klasse bis 5,9t laut KBA bei 291.586 Neuzulassungen 5 lag, hat Citroen die Ambition, über dem Markanteil von 2018 von 3.9% zu landen. Citroën Deutschland möchte im Jahr 2019 somit insgesamt den Absatz von Pkw- und Nfz-Neufahrzeugen und damit den Pkw- und Nfz-Marktanteil weiterentwickeln. Für die Umsetzung der Zulassungsziele setzt CITROËN DEUTSCHLAND auf kontinuierliche Ziel-Programme im Handel und den Fokus auf neue Modelle - insbesondere der neue C5 Aircross und der DS3 Crossback werden für das Jahr 2019 wichtige Verkaufsimpulse setzen. 4 Vgl. dazu http://www.vdik.deffileadmIn/images/presseNDIK-Jahrespressegespr%C3%A4ch_12_2018_Pr%C3%A4sentation pdf 5 Siehe Datenblatt Group PSA: Registrations Light Commercial Vehicles - GERMANY - Confirmed 2019 wird CITROËN DEUTSCHLAND auf die sehr gute Positionierung der Modellpalette beim Thema Umwelteffizienz bauen können: Alle Modelle sind mit Euro-6d-TEMP Motoren ausgestattet und die Modellpalette wird um Plug-In Hybride (C5 Aircross und DS7 E-Tense) und Elektromodelle (DS3 Crossback E-Tense) erweitert. Von der Broschüre "sauber, sicher, transparent" wird es eine neue Auflage geben, uni den Verbraucher umfassend über aktuelle Technologien zu informieren. CITROËN DEUTSCHLAND erwartet einen leichten Anstieg des Umsatzes sowie des Ergebnisses nach Steuern. 7. Risiken und Chancen Währungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da ein Großteil der Geschäfte innerhalb der EURO-Zone bzw. in Deutschland erfolgt. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken befinden sich in überschaubarem Rahmen, da die Gesellschaft in ein Cashpooling- und Factoring-Programm eingebunden ist. in Bezug auf Branchen- und Wettbewerbsrisiken befindet sich die Automobilbranche aktuell mit Themen wie Abkehr von klassischen Verbrennungsmotoren, Diesel- und Emissionsthematik, Elektrifizierung der Fahrzeuge oder dem Bereich autonomes Fahren in einer Umbruchphase, die unserer Meinung nach mittelfristig zu weitreichenden Veränderungen führen wird. Dies stellt ein Risiko für die gesamte Branche dar, da die Entwicklung zwischen Elektromobilität und Verbrennungsmotoren zurzeit schwer vorherzusagen ist. Aus unserer Sicht ist dem dadurch zu begegnen, dass beide Antriebskonzepte bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge und Technologien berücksichtigt werden, um für die Zukunft ausgeglichen am Absatzmarkt aufgestellt zu sein. Das Jahr 2019 wird für die Marken Citroën und DS Automobiles ein elektrisierendes Jahr werden: Das Modellprogramm von DS wird, neben dem im Frühjahr startenden DS3 Crossback, ab Sommer durch den DS7 Crossback E-Tense mit Plug-In Hybrid und im Herbst durch den DS3 Crossback E-Tense mit Elektromotor ergänzt. Bei Citroën wird der 2019 das erste komplette Jahr verkaufte C5 Aircross durch die Variante mit Plug-In Hybrid bereichern. Nachdem die Group PSA die erste Stufe der Umstellung des Testverfahren zu Bestimmung der Abgasemissionen auf WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) problemlos bewältigt hat, sieht sie auch der zweiten Stufe in 2019 optimistisch entgegen. Citroën und DS begreifen die aktuellen Entwicklungen der Automobilbranche als Chance; die technologischen Vorteile von Citroën (6d-Temp Motoren und Einführung Plug-In Hybride sowie Elektromodelle) sind in diesem Kontext eine Opportunität gegenüber dem Wettbewerb. Insgesamt bleibt aber festzuhalten, dass im Jahr 2019 die Chancen für CITROËN DEUTSCHLAND die Risiken überwiegen. 8. Risikomanagement Die CITROËN DEUTSCHLAND GmbH ist in das im Konzern PSA Peugeot Citroën eingeführte Risikomanagementsystem einbezogen. Neben den monatlichen Berichten der Geschäftsführung gegenüber der Geschäftsleitung von Peugeot Automobiles S.A. sowie diversen internen Steuerungskomitees wird ein Risikomanagement unter Einbindung aller Fachbereiche realisiert. Die CITROËN DEUTSCHLAND GmbH hat die bestehenden Risiken der einzelnen Geschäftsbereiche durch den Abschluss folgender Versicherungen abgesichert: - Kfz Versicherung und VEPA-Programm - Betriebshaftpflichtversicherung - Gebäude- und Inhaltsversicherung - Transport- und Lagerversicherung - Unfallversicherung Durch die vorgenannten Versicherungen hat sich CITROËN DEUTSCHLAND gegen die meisten Risiken, von der Vorhaltung einer Fahrzeugflotte (Schadenersatzansprüche Dritter) bis zur Absicherung bzgl. etwaiger Gefahren/Schäden beim Verkauf von Neu-und Gebrauchtfahrzeuge bis zur Übergabe an den Endkunden abgesichert. Darüber hinaus hat CITROËN DEUTSCHLAND für seine Mitarbeiter eine Unfallversicherung(mit 24-Stunden Deckung) abgeschlossen. Aufgrund der vorliegend dargestellten Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen ist somit festzustellen, dass zurzeit keine konkreten Anzeichen vorliegen, wonach die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CITROËN DEUTSCHLAND GmbH nachhaltig und wesentlich negativ beeinträchtigt werden könnte. Es existieren derzeit keine Prozessrisiken, die die Finanz- und Ertragslage der CITROËN DEUTSCHLAND GmbH wesentlich negativ beeinflussen können. Ausfallrisiken sind nicht erkennbar. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der Einbindung in das Cash Pool System des Konzerns ebenfalls nicht erkennbar.
Köln, den 31. Juli 2019 Rasmus Reuter, Geschäftsführer Wolfgang Schlimme, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2018AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018
Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2018 (HGB)
Anhang für das Geschäftsjahr 2018A. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAllgemeine Angaben Die CITROËN DEUTSCHLAND GmbH (nachfolgend auch kurz CDG) ist eine in Deutschland ansässige Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft hat Ihren eingetragenen Firmensitz und den Hauptsitz der Geschäftstätigkeit in der Edmund-Rumpler-Straße 4 in 51149 Köln. Das zuständige Registergericht befindet sich in Köln, dort ist die Gesellschaft unter der Nummer HRB 65788 im Handelsregister eintragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die CITROËN DEUTSCHLAND GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Auf die Zugänge des Geschäftsjahres wird die "pro rata temporis-Regel" angewandt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Bei Wegfall der Gründe, die zu einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung geführt haben, erfolgt eine entsprechende Wertaufholung. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Geschäftsjahr nach Erhöhung der Grenze für Sofortabschreibungen erstmalig mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen wird die Insolvenzsicherung für Altersteilzeitverpflichtungen mit den Anschaffungskosten aktiviert. Vorratsvermögen Die Waren werden zu Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei Forderungen mit erkennbaren Risiken werden Einzelabwertungen abgesetzt. Auf nicht im Einzelnen abgewertete Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Geschäftsjahr eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf den Nettowert vorgenommen. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Pensionsrückstellungen Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 3,21%. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden jährliche Lohn-und Gehaltssteigerungen von 2,3% und Rentensteigerungen von jährlich 1,8% zugrunde gelegt sowie eine Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze in Höhe von 2,5% p.a. unterstellt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages einschließlich zukünftig zu erwartender Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die umsatzabhängigen und sonstigen Vergütungen an Citroën-Händler für Neuwagen, Ersatzteile- und Zubehör-Lieferungen sowie Verpflichtungen aus Werbe- und Verkaufsförderungsengagements und Risiken aus Kulanzleistungen, Garantieverpflichtungen sowie Buy-Back-Geschäften. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 0,98% p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Sie wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahren abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 3 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzelt wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,3% und eine Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze in Höhe von 2,5% p.a. unterstellt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Jubiläen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 2,31%. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,3% sowie eine Dynamik der Beitragsbemessungsgrenzen von 2,5% zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten zeitanteilig abgegrenzte Einnahmen, die zukünftige Erträge darstellen. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Latenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB. B. Erläuterung zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Die planmäßigen linearen Abschreibungssätze richten sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer Immaterielle Vermögensgegenstände
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 76.684 (Vj.: T€ 98.843) aus Lieferungen und Leistungen. Diese bestehen im Wesentlichen gegen den Hauptlieferanten, der Peugeot Citroën Automobiles S.A. in Höhe von T€ T€ 70,381 (Vj.: T€ 98.470) aufgrund gewährter Nachlässe bzw. Zuschüsse für Warenlieferungen. Weiterhin bestehen sonstige Forderungen gegen GIE PSA Tresorerie. (T€ 236.388; Vj.: T€ 154.217). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht resultieren in Höhe von T€ 263 (Vj.: T€ 317) aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Forderungen in Höhe von T€ 5.773 (Vj.: T€ 3.931) gegen die PSA Bank Deutschland GmbH. Seit Juli 1999 wird die Liquiditätsposition der CITROËN DEUTSCHLAND GmbH ausschließlich über die GIE PSA Trésorerie abgewickelt ("Cash Pooling Euro"). 3. Latente Steuern - Angaben nach § 285 Nr. 29 und 30 HGB Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Aktivüberhang der latenten Steuern in Höhe von T€ 12.437 (Vj. T€ 11.743). Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Tabellarisch stellt sich die Entwicklung der latenten Steuern wie folgt dar:
Die aktiven latenten Steuern beruhen insbesondere auf temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei der BuyBack-Rückstellung (T€ 12.503), bei den Pensionsrückstellungen (T€ 1.415), bei den sonstigen Rückstellungen (T€ 1.094) sowie der Wertberichtigung auf den Bestand von Gebrauchtfahrzeuge und Dienstwagen (T€ 260). Die passiven latenten Steuern basieren im Wesentlichen (T€ 2.951) auf einer temporären Differenz zwischen Handels- und Steuerbilanz aufgrund der Passivierung einer Verbindlichkeit aus Rückkaufsverpflichtungen im Rahmen von sog. BuyBack-Geschäften in der Steuerbilanz. Der Ermittlung der latenten Steuern basiert auf einem kombinierten Ertragssteuersatz in Höhe von 32,45%, der sich wie folgt ermittelt: 15% Körperschaftsteuer, 0,825% Solidaritätszuschlag auf Körperschaftsteuer (5,5% auf Körperschaftsteuer) und 16,625% Gewerbesteuer (3,5% Gewerbesteuer-Messzahl multipliziert mit einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 475%). Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen zum Bilanzstichtag im Wesentlichen Factoringgesellschaften. 4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung wurde Ende 2011 dem PSA Treuhand e.V. zur Sicherung der Pensionsverpflichtungen zugeführt. Da der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens, das ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dient und dem Zugriff aller übrigen Gläubigern entzogen ist, den Wert der Pensionsverpflichtungen übersteigt, kommt es zum Ansatz eines aktiven Unterschiedsbetrags aus der Vermögensverrechnung gem. § 246 Abs. 2 Satz 3 in Verbindung mit § 266 Abs. 2 HGB in Höhe von T€ 112. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt T€19.120. Der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände (=Anschaffungskosten) beträgt T€ 19.232. Die verrechneten Aufwendungen betragen T€ 760 und die verrechneten Erträge T€ 1.945. 5. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert 12.800.000,00. Es besteht aus einem Geschäftsanteil. 6. Pensionsverpflichtungen Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 5.901. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2018 wurden T€ 393 als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf T€ 2.360. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB aus der Neudefinition des für die Abzinsung anzuwendenden durchschnittlichen Marktzinssatzes beträgt T€ 2.028 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung der PSA Treuhand e.V. übersteigt den Zeitwert des Deckungsvermögens der Pensionsverpflichtungen, sodass es zum Ansatz eines aktiven Unterschiedsbetrags aus der Vermögensverrechnung gem. § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB in Verbindung mit § 266 Abs. 2 HGB kommt. 7. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen (T€ 3.501) beinhalten die zu erwartenden Nachzahlungen für das Berichtsjahr (T€ 1.935) sowie eine Risikovorsorge für die Jahre 2014 und 2015 (T€ 1.566) im Zusammenhang mit den Prüfungsfeststellungen aus der Bp 2007-2010 bzw. 2011 bis 2013 über die Einbeziehung des Aufwands aus Zahlungen an die PSA Bank für die Zinsfreiperiode bei deren Händlerfinanzierung in die Zinsschranke sowie die gewerbesteuerliche Hinzurechnung. 8. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten vor allem umsatzbedingte Vergütungen und Verkaufsaktionen (T€ 99.409, Vj.: T€ 86.427), ausstehende Rechnungen (T€ 4.324, Vj.: T€ 7.252), Garantien (T€ 33.324, Vj.: T€ 34.913), eine Rückstellung für Drohverluste auf Serviceverträge (T€1.503, Vj.: T€ 2.122) sowie eine Rückstellung aus dem Buy-Back-Programm (T€ 39.599, Vj.: T€ 29.816) und Restrukturierung. Die Restrukturierungsrückstellung beinhaltet per 31. Dezember 2018 im Wesentlichen eine Rückstellung für anfallende Kosten im Rahmen von Händlervertragsbeendigungen im externen Netz i.H.v. T€ 1.015 (Vj.: T€ 1.105). 9. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 141.637 (Vj.: T€ 113.215). Diese bestehen im Wesentlichen gegenüber dem Hauptlieferanten, der Peugeot Citroën Automobiles S.A. in Höhe von T€ 111.548 (Vj.: T€ 90.260) sowie gegenüber der Gesellschafterin, der Automobiles Citroën S.A., in Höhe von T€ 560 (Vj.: T€ 536). Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht resultieren in Höhe von T€ 2.626 (Vj.: T€ 1.168) aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der PSA Bank Deutschland GmbH. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 10. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten von T€ 12.878 (Vj.: T€ 15.824) beinhaltet im Voraus vereinnahmte Erlöse für Garantie- und Serviceverträge mit Laufzeiten zwischen einem und drei Jahren. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse
Die sonstigen Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Vermietungserträge (T€ 2.931, Vj.: T€ 2.949) sowie Nebenerlöse zum Umsatz (T€ 16.369, Vj.: T€ 16.544). Von den Umsatzerlösen wurden T€ 10.203 (Vj.: T€ 3.538) im Ausland erzielt. Es handelt sich um Umsätze aus dem Bereich Geschäftswagen/Gebrauchtwagen sowie Ersatz- und Austauschteile. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 8.008, Vj.: T€ 7.404) und Wertberichtigungen (T€1.906, Vj.: T€ 2.407). 3. Materialaufwand Zum Jahresende enthält der Posten eine Gutschrift des verbundenen Unternehmens Peugeot Citroën Automobiles S.A., Paris, Frankreich, in Höhe von T€ 69.619 (Vj.: T€ 97.600). 4. Personalaufwand Der Personalaufwand beträgt T€ 5.095 (Vj.: T€ 4.887). Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 92 (Vj.: T€ 173) enthalten. Im Jahresdurchschnitt waren 48 (Vj.: 44) Angestellte beschäftigt. Des Weiteren wurden wie im Vorjahr keine Auszubildenden beschäftigt. Von den Mitarbeitern waren 32 (Vj.: 30) Mitarbeiter im Vertrieb beschäftigt, die restlichen Mitarbeiter im Bereich Marketing und Presse. Die Belegschaft besteht zum 31. Dezember 2018 aus 49 Angestellten (Vj.: 45). 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesereichen die Vertriebskosten, Verwaltungskosten, Personalnebenkosten und Kostenbelastungen der Automobiles Citroën S.A. Signifikante Periodenfremde Aufwendungen sind nicht enthalten. 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Abzinsung bzgl. der Rückstellungen für Pensionen, Altersteilzeit und Jubiläen sowie Zinsen für kurzfristige Verbindlichkeiten bei externen Kreditinstituten. 7. Steuer vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf T€ 5.157. Davon beziehen sich T€ 6.639 auf das Berichtsjahr 2018. Diesem Steueraufwand steht ein Steuerertrag für die Vorjahre i.H.v. T€ 1.482 gegenüber. Dieser beinhaltet Steuererstattungen für die Jahre 2014 (T€ 1.096) und 2015 (T€ 211) sowie eine Netto-Steuererstattung für 2016 (T€175) auf Grundlage der Veranlagung der Steuererklärung durch das Finanzamt. 8. Ertragsteuern Vorjahre - Angaben nach § 285 Nr. 32 HGB Die handelsrechtliche Gewinn- und Verlustrechnung von CITROËN Deutschland GmbH für das am 31.12.2018 endende Geschäftsjahr weist einen Ertrag aus Ertragsteuern für Vorjahre i.H.v. von T€ 1.482 aus. Dieser Betrag umfasst Steuererstattungen für die Jahre 2014 (T€ 1.096) und 2015 (T€ 211) auf Grundlage der Veranlagung der berichtigten Steuererklärungen (nach Bp 2011-2013) sowie eine Netto-Steuererstattung für 2016 (T€ 175) auf Grundlage der Veranlagung der Steuererklärung durch das Finanzamt. D. Sonstige Angaben1. Mutterunternehmen Oberstes Mutterunternehmen der CITROËN DEUTSCHLAND GmbH, das den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Peugeot S.A., Paris, Frankreich. Dieser Konzernabschluss und Konzernlagebericht wird darüber hinaus in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Der Konzernabschluss wird nach IFRS erstellt. Die wesentlichen Unterschiede zum Konzernabschluss des Mutterunternehmens, aufgrund vom deutschen Recht abweichenden angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, ergeben sich in den Bereichen Abschreibungsmethoden im Anlagevermögen, Bewertung von Pensionsverpflichtungen, aktive latente Steuern auf Verlustvorträge, Bilanzierung von Leasingverhältnissen und Verkäufe von Fahrzeugen mit Rückkaufverpflichtung. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nicht nach §§ 266, 275 HGB. Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Gruppe PSA Peugeot Citroën, die auf Euronext in Paris notiert ist Ihre Aktivitäten sind gänzlich in der Gruppe PSA Peugeot Citroën integriert, von der sie abhängig ist. Der Konzernbericht des Vorjahres ist auf der Website der Gruppe PSA Peugeot Citroën unter folgender Adresse verfügbar: www.psa-peugeot-citroen.com/fr/publications-financieres. 2. Haftungsverhältnisse Mit Deckungsgarantie versehene Forderungen in Höhe von T€ 313.684 (Vj.: T€ 264.052) waren am 31. Dezember 2018 an die Banque PSA Bank Deutschland GmbH, abgetreten. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Gewährleistungsverpflichtungen wird aufgrund des effektiven Risikomanagementsystems sowie Eigentumsvorbehalte auf die Fahrzeuge als gering eingeschätzt. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von T€ 145.467 betreffen Verpflichtungen aus Buy-Back-Geschäften i.H.v. T€ 129.132 und Verpflichtungen aus Miet-, Erbbau- und Leasingverträgen von T€ 16.435. Aus Miet-, Erbbau- und Leasingverträgen ergeben sich folgende Verpflichtungen
Die Mietverträge werden im Wesentlichen zum Zwecke der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes für Gebäude eingegangen. Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge für die Vertragslaufzeit abgeschlossen und nur aus wichtigen Gründen gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich insbesondere aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben und verbesserter Liquidität. Zudem ergeben sich Verpflichtungen aus Buy-Back-Geschäften i.H.v. T€ 129.132 (Vj.: 1€ 99.256). Diese haben alle eine Fälligkeit von bis zu einem Jahr. Zweck und Vorteil der Fahr-zeugrücknahmen bestehen für CDG darin, zusätzlichen Umsatz zu generieren. Risiken bestehen dahingehend, dass für CDG durch die Preisentwicklung Verluste entstehen können. Zum Zwecke der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes werden Büro-Equipment Leasingverträge eingegangen. Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge für die Vertragslaufzeit fest abgeschlossen werden. Vorteile ergeben sich aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben, verbesserter Liquidität sowie Entfall des Verwertungsrisikos. 4. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden folgende Gesamthonorare des Abschlussprüfers, der Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, berechnet: ausschließlich für Abschlussprüfung: T€ 46 (Vj.: T€ 46). 5. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten. E. Organe der GesellschaftGeschäftsführung
Der Beruf der Mitglieder der Geschäftsführung ist mit ihrer Organstellung identisch. Bezüglich der Vergütung des Geschäftsführers wird § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. F. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, den 31.07. 2019 CITROËN DEUTSCHLAND GmbH Rasmus Reuter, Geschäftsführer Wolfgang Schlimme, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Citroën Deutschland GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Citroën Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Citroën Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vorn Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaftung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 31. Juli 2019 Mazars
GmbH & Co. KG
Dr. Christian Back, Wirtschaftsprüfer Timo Husemann, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterversammlungder CITROEN DEUTSCHLAND GmbH mit Sitz in Köln (HRB 67588, AG Köln; "Gesellschaft")PEUGEOT CITROEN DEUTSCHLAND GmbH, Köln, HRB 86996 beim AG Köln, mit dem Geschäftsanteil Nr. 2 im Nennbetrag von EUR 11.507.200,00 (89,9%) und die AUTOMOBILES CITROEN S.A., 7 rue Henri Sainte-Claire Deville, 92500 Rueil-Malmaison, Nr. 642050199 R.C.S. Nanterre, mit dem Geschäftsanteil Nr. 3 im Nennbetrag von EUR 1.292.800,00 (10,1%) sind die alleinigen Gesellschafter der Gesellschaft und vertreten somit deren gesamtes Stammkapital in Höhe von EUR 12.800.000,00. Die Gesellschafter fassen hiermit gemäß § 6 des Gesellschaftsvertrages der Gesellschaft schriftlich unter Verzicht auf alle Frist- und Formvorschriften die folgenden Beschlüsse:
Es werden keine weiteren Beschlüsse gefasst.
Köln, den ( 2019) Für die Gesellschafterin, PEUGEOT CITROËN DEUTSCHLAND GmbH Rasmus REUTER
Rueil-Malmaison, den ( 2019) Für die Gesellschafterin, AUTOMOBILES CITROËN S.A. Linda JACKSON |
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