Laserhof Frielingen GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Dr. Ebert seit 20.11.2007 | Geschäftsführer |
Angelika Ebert seit 22.6.2006 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 8.33% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LO Laseroptik GmbHGarbsenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023(verkürzte Fassung für Offenlegungszwecke nach § 325 HGB)Bei dem anliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 325 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LO Laseroptik GmbH, Garbsen: 1. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LO Laseroptik GmbH, Garbsen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LO Laseroptik GmbH, Garbsen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. 2. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten (IDW PS KMU) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. 3. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. 4. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten (IDW PS KMU) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Göttingen, den 30.05.2024 HSP
REVISION GmbH
gez. Dr. Scheuchzer, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die LO Laseroptik GmbH hat ihren Sitz in Garbsen und ist beim Amtsgericht Hannover unter HRB 110173 in das Handelsregister eingetragen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Lohneinzel- und -gemeinkosten einschließlich des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben angesetzt, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck bewertet. Bei der Bewertung wurden folgende Annahmen verwendet:
Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die übrigen Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze werden unverändert fortgeführt. III. Erläuterung der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ergibt sich aus der Folgeseite, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 auf die Posten des Anlagevermögens. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden in 2023 und 2022 nicht vorgenommen. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind 16 T€ (Vorjahr: 17 T€) nach mehr als einem Jahr fällig. 3. Rückstellungen Bei den Pensionsrückstellungen ermittelt sich der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zum 31.12.2023 wie folgt: Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz
Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Am Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 677 T€ (Vorjahr: 664 T€). 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen, die Jahresmiete beträgt derzeit 970 T€. 6. Haftungsverhältnisse Am 31.12.2023 bestehen keine Haftungsverhältnisse. Die dem am 31.12.2022 ausgewiesenen Haftungsverhältnis zugrunde liegende Verbindlichkeit eines nahe stehenden Unternehmens gegenüber einem Kreditinstitut von 2,39 Mio. € wurde 2023 getilgt. IV. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 124. Es handelt sich um Angestellte. 2. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft ist Dr. Wolfgang Ebert, Ökonom. 3. Bezüge Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung werden mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. V. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis gemeinsam mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung bzw. in der Bilanz berücksichtigt sind.
Garbsen, den 30.05.2024 gez. Dr. Wolfgang Ebert, Geschäftsführer Lagebericht 2023A. Unternehmenszweck und marktliche Einordnung Die LO LASEROPTIK GmbH ist ein eigentümergeführtes Hochtechnologieunternehmen, das dem verarbeitenden Gewerbe zuzurechnen ist. Es zählt zur Photonik-Branche. Der Unternehmenszweck ist die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von optischen Dünnfilm-Beschichtungen und Laserspiegeln für unterschiedliche Laseranwendungen, z.B. in Industrie, Medizin, Forschung und Entwicklung sowie Mess- und Analysetechnik. Kunden sind Laserhersteller und -anwender aus der Privatwirtschaft sowie öffentlichen Institutionen und Forschungseinrichtungen in aller Welt, vornehmlich in den entwickelten Industriestaaten. B. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen im Berichtsjahr 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands ist in 2023 im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,3 % gesunken, nach +1,9 % im Jahr davor. Die Inflationsrate lag mit 5,9 % etwas niedriger als im Vorjahr (6,9 %). 2. Branchenstruktur und Konjunktur Für die LO LASEROPTIK GmbH sind als Kunden in der Hauptsache Laserhersteller aus den Bereichen Industrie, Medizin und Forschung relevant. Dies sind Anwendungsfelder der Photonik, aus denen der Umsatz hervorgeht. Der Branchenverband Spectaris e.V. wies für die deutsche Photonikbranche ein Umsatzplus von 7,5% aus. Getragen wurde das Wachstum dabei annähernd gleich vom Inlands- und Auslandsgeschäft. Ein überdurchschnittlicher Anstieg war beim US-Geschäft (+11 %) zu verzeichnen. Die Exportquote der Branche ist mit 73 % unverändert hoch. 3. Geschäftsentwicklung Die Geschäftsentwicklung der LO LASEROPTIK GmbH folgte grundsätzlich den unter B 1.) und 2.) genannten Trends im mittelständischen, verarbeitenden Gewerbe bzw. Photonik- Bereich. Dies führte zu einer Verbesserung des Rohergebnisses um 7,6 % auf 13,55 Mio. €. Die Effekte der Covid19-Situation sind annähernd vollständig überwunden, das Großkundengeschäft zeigt gute Trends. Aufgrund der guten Kapitalausstattung war die Gesellschaft jederzeit in der Lage ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachzukommen. 4. Beschaffung Die Beschaffung orientierte sich an den Bedarfen entsprechend der bestellten Produkte, wobei im Hinblick auf den Einkauf weiterhin eine große Vorausschau zu Grunde gelegt wurde. Wichtige Vorprodukte wurden in ausreichendem Maße rechtzeitig geordert, über spezielle Vereinbarungen mit Lieferanten wurden einzelne Verfügbarkeiten individuell abgesichert. Kritische Engpässe hat es im Berichtszeitraum nicht gegeben. Für 2024 werden die Materialkosten nur noch moderat steigen. 5. Fertigungsprogramm, Produktion und Entwicklung Die Produktpalette wurde in 2023 entsprechend den Kundenbedarfen bei Serien- aber auch Spezialprodukten erweitert. Der Produktmix ist mit den Vorjahren vergleichbar. Weitere Produktionsanlagen wurden in Betrieb genommen, andere modernisiert, um Kapazitäten in den stark nachgefragten Bereichen auszubauen. 6. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Im Berichtszeitraum wurde weiter in die Ausstattung der Betriebsgebäude und in die Instandhaltung und Modernisierung des bestehenden Maschinenparks investiert. Dies äußert sich in dem weiterhin hohen ausgewiesenen Abschreibungsniveau. 7. Personal- und Sozialbereich Die Mitarbeiterzahl ist im Laufe des Jahres um 7 Mitarbeiter gestiegen. 8. Besondere Maßnahmen oder Änderungen Es lagen keine nennenswerten Maßnahmen oder Änderungen vor. C. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 um 0,4 Mio. Euro auf 21,8 Mio. Euro erhöht (+ 1,9 %). Die wesentlichen Betriebsgrundstücke und -gebäude am Standort in Garbsen-Frielingen werden weiterhin von einem nahestehenden Unternehmen gepachtet. Im Geschäftsjahr 2023 wurde weiter in das Anlagevermögen investiert, den Zugängen von 1,8 Mio. Euro standen Abschreibungen von 1,7 Mio. Euro gegenüber. Die Aktivseite der Bilanz besteht zu 48,6 % aus Anlagevermögen (Vorjahr: 43,9 %). Die liquiden Mittel betragen am 31.12.2023 5,8 Mio. Euro (26,9 % der Bilanzsumme; Vorjahr: 8,1 Mio. Euro = 37,6 % der Bilanzsumme). Der Bestand an Vorräten hat sich von 11,3 % der Bilanzsumme am 31.12.2022 auf 14,1 % am 31.12.2023 erhöht. Die Kapitalstruktur ist durch eine Eigenkapitalquote von 81,2 % geprägt (Vorjahr: 80,5 %). Kurzfristig fällige Verbindlichkeiten werden von kurzfristig verfügbarem Vermögen deutlich gedeckt. 2. Finanzlage Die Finanzstruktur des Unternehmens ist gesund. Der operative Cashflow lag im Geschäftsjahr 2023 mit 2,24 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (2,33 Mio. Euro). Der Bestandsaufbau bei den Vorräten (+0,66 Mio. Euro) im Geschäftsjahr 2023 sowie die am 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,74 Mio. Euro höher bilanzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben zu einem Rückgang des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit geführt (+0,68 Mio. Euro in 2023, +2,37 Mio. Euro in 2022). Im Geschäftsjahr 2023 wurden 1,8 Mio. Euro in das Anlagevermögen, vor allem in den Maschinenbestand, investiert. Die Finanzierung erfolgte aus Eigenmitteln. Der Finanzmittelbestand ist im Geschäftsjahr um 2,21 Mio. Euro gesunken. Dazu hat auch die Ausreichung eines Darlehens in Höhe von 1,25 Mio. Euro an die Besitzgesellschaft beigetragen. Es bestehen weiterhin keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr und ist auch in 2024 jederzeit in der Lage, ihren fälligen Verpflichtungen termingerecht nachzukommen. 3. Ertragslage Die Gesellschaft konnte Ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 % erhöhen, im Vorjahr hatte der Zuwachs 9,2 % betragen. Dieser Zuwachs ist u.a. ein Ergebnis der Verstärkung unserer vertrieblichen Aktivitäten. Der Umsatz wurde im Geschäftsjahr 2023 zu 37,5 % (Vorjahr: 38,2 %) mit ausländischen Kunden erzielt. Die Materialeinsatzquote lag auf Vorjahresniveau. Das Rohergebnis stieg von 12,60 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2022 auf 13,55 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2023 (+ 7,6 %). Die Personalkosten stiegen an (+ 0,66 Mio. Euro, das entspricht + 9,6 %), der Personalkostenanteil an der Gesamtleistung erhöhte sich leicht. Der Anstieg der Personalkosten ist im Wesentlichen darauf zurück zu führen, dass neue Mitarbeitende eingestellt wurden und Prämien und Tantiemen an die Mitarbeitenden gezahlt wurden bzw. für 2023 entsprechende Rückstellungen berücksichtigt sind. Bei den übrigen wesentlichen Kostenarten ergaben sich Erhöhungen, insbesondere bei den Instandhaltungsaufwendungen (+53,1 %), den Werbe-, Reise- und Vertriebskosten (+11,7 %) und den Verwaltungskosten (+10,0 %). Das Finanzergebnis hat mit +43 T€ (Vorjahr: -86 T€) zum Jahresergebnis beigetragen, was im Wesentlichen auf höhere Guthabenzinsen zurückzuführen ist. Das Geschäftsjahr 2023 weist ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 687 T€ aus, nach 732 T€ im Vorjahr. Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr 2023 457 T€, nach 471 T€ im Vorjahr. Die Prognosen für 2023 konnten beim Umsatz erreicht werden. Das Ziel, beim Rohergebnis und beim Jahresergebnis eine Steigerung von 10 % zu erreichen, wurde verfehlt. Der Grund dafür liegt vor allem in den deutlichen Preissteigerungen im Einkauf, die nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden konnten. D. Hinweise auf Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Darstellung der Risiken der zukünftigen Entwicklung bezieht sich auf die Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts. Der Umsatz wird neben einigen Großkunden mit einer Vielzahl mittelgroßer und kleiner Kunden erzielt, darunter viele Universitäten und andere Forschungseinrichtungen. In den letzten Jahren ist es gelungen, den Anteil mittelgroßer und kleinerer Kunden am Gesamtumsatz zu erhöhen. Trotz dieser Entwicklung besteht weiterhin das Risiko, dass sich eine Investitionszurückhaltung bei Großkunden negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken kann, so wie es momentan im Maschinenbau merklich ist. Gut etablierte und gepflegte Geschäftsbeziehungen zu wesentlichen Lieferanten sowie eine sinnvolle Bevorratung notwendiger Materialien beugen Lieferengpässen vor. Für den Prognosezeitraum 2024 bestehen kaum noch Risiken hinsichtlich der Knappheit einzelner, produkt- und produktionsrelevanter Stoffe. Wir treffen mit einem vorausschauenden Einkauf Vorkehrungen, so dass wir davon ausgehen, dass es sich nicht um bestandsgefährdende Risiken handelt. Der Personalbedarf konnte in der Vergangenheit trotz der angespannten Lage am Arbeitsmarkt gut gedeckt werden. Aufgrund unserer langfristigen Personalpolitik sehen wir im Personalbereich keine außerordentlichen Risiken für unser Unternehmen. Die gestiegenen Energiepreise werden sich in neuen Stromlieferkonditionen ab 2024 auch für die LO LASEROPTIK GmbH niederschlagen und Kosten deutlich erhöhen mit verkraftbaren Auswirkungen auf die Ertragslage. Für den Prognosezeitraum 2024 sehen wir grundsätzlich keine bestandsgefährdenden Risiken. E. Hinweise auf Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Darstellung der Chancen der zukünftigen Entwicklung bezieht sich auf die Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts. Allgemein ist das Wachstumspotenzial der Photonik enorm. Die innovativen Anwendungsbereiche der Photonik, zum Beispiel die Medizintechnik, die autonome Mobilität und die Quantentechnologie, eröffnen weitere Chancen auf Umsatzwachstum für unsere Branche. Durch qualifizierte Kundenbetreuung und -beratung bietet sich uns die Chance, Kunden zu gewinnen und zu binden, für deren anspruchsvolle Anforderungen nur wenige Anbieter weltweit zur Verfügung stehen. Mit der Entwicklung neuer Technologien und Produkte gibt es im Bereich komplexer Schichtsysteme und anspruchsvoller Geometrien der Produkte Marktchancen, die wir nutzen wollen. Die Aufstockung der Produktionskapazitäten in einigen Technologiebereichen ermöglicht die Annahme zusätzlichen Seriengeschäfts, das im Zuge der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung weiter wächst. F. Sonstige Angaben 1. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Das ifo-Institut hat als Prognose für 2024 ein schwaches Wachstum des BIP (+0,2 %) ausgegeben. Für 2025 wird wieder mit einem Wachstum von 1,5% gerechnet. Die Photonik behält ihre Bedeutung als Schlüsseltechnologie mit guten Geschäftsaussichten für die LO LASEROPTIK GmbH bei. Diese Potenziale werden auch auf die überdurchschnittlichen F+E-Investitionen in der Branche und damit verbundenen neuen Geschäftsfeldern zurückgeführt, darunter Quantentechnologien, Halbleitertechnologie und Laserfusionsforschung mit optischen Systemen. Für 2024 gehen wir von einer gedämpften Geschäfts- und Ergebnisentwicklung für unsere Branche und für unser Unternehmen aus, die sich an der aktuellen, schwierigen konjunkturellen Gesamtlage in Deutschland orientiert. Wir erwarten für 2024 ein Nullwachstum in einer Bandbreite von +/- 5%-Punkten. Ungeachtet dieser Stagnation rechnen wir mit einem positiven Rohergebnis und Jahresergebnis, wenngleich Kostensteigerungen teilweise erst jetzt auf die Ertragslage durchschlagen. Für diese Kennzahlen erwarten wir eine Steigerung von ca. 5 % im Vergleich zu 2023. Die Kostenstruktur ist grundsätzlich stabil. Die Einstellung von zusätzlichem Personal wird nur moderat erfolgen. 2. Forschung und Entwicklung Für die kommenden Jahre sind neue Produkt- und Technologieentwicklungen in der Vorbereitung und in der Fortführung nicht von der aktuellen Wirtschaftssituation betroffen. Die langfristige Planung sieht verschiedene Innovationen und Projekte entlang der Wertschöpfungsprozesse des Unternehmens vor. Es ist zu erwähnen, dass wir im Rahmen des BMBFgeförderten Projekts "PriFUSIO" beteiligt sind, am deutschen Programm zur Umsetzung einer Nutzung der Laserfusion als erneuerbare, saubere Energiequelle mitzuarbeiten, hier konkret an der Entwicklung einer neuen Generation von Laseroptiken für Fusionskraftwerke.
Garbsen-Frielingen, 30. Mai 2024 LO LASEROPTIK GmbH Geschäftsführung Feststellung des Jahresabschlusses und ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 04.11.2024 festgestellt. Gleichzeitig wurde beschlossen, den Jahresüberschuss 2023 gemeinsam mit dem Gewinnvortrag zum 31.12.2023 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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