Herstellung von Metallkonstruktionen
b + w Services GmbH
Eresburgstraße 17, 12103 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Jarantowski seit 4.4.2019 | Geschäftsführer |
Daniel Pietzko seit 4.4.2019 | Prokura |
Tim Hendrik Walterfang seit 4.4.2019 | Geschäftsführer |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
b + w Services GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Handelsbilanz Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
E. Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die b + w Services GmbH hat ihren Sitz in Berlin und wird beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 205547 B geführt. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabe Erleichterungen des § 288 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer entsprechend den steuerlichen Afa-Tabellen linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen über deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern entsprechend den steuerlichen Afa-Tabellen, angesetzt. Die Anschaffungskosten von Zugängen an beweglichen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten von jeweils bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu deren jeweiligen Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei der Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und den ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Angaben zu Finanzanlagen Die b+w Services GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 an folgenden Gesellschaften im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:
Umlaufvermögen Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen mit € 33.046,72 (Vorjahr € 30.241,72) solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 100.000,00. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf solche für Tantieme mit T€ 461 (Vorjahr T€ 620) und Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen mit T€ 233 (Vorjahr T€ 286). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind bis auf € 120.000,00 (Vorjahr € 0,00) binnen Jahresfrist fällig. Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von € 120.000,00 haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit € 30.546,05 (Vorjahr € 30.159,69) solche gegenüber Gesellschaftern aus einem Darlehen. Es entfallen Verbindlichkeiten mit € 3.068.461,88 (Vorjahr € 1.430.114,29) bzw. € 11.923,02 (Vorjahr € 9.085,48) auf solche aus Steuern bzw. auf solche im Rahmen der sozialen Sicherheit. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T€ 22 (Vorjahr T€ 0) Erträge aus Versicherungsentschädigungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen im Wesentlichen auf die Miet- und Unterhaltskosten der von der Gesellschaft genutzten Räumlichkeiten von T€ 380 (Vorjahr T€ 391), Fahrzeugkosten von T€ 608 (Vorjahr T€ 529) und Werbe- und Reisekosten von T€ 361 (Vorjahr T€ 307). 5. Sonstige Angaben Geschäftsführer der Gesellschaft: Die Geschäftsführung während des gesamten Geschäftsjahres oblag Herrn Dipl.-Kfm. Tim Hendrik Walterfang und Herrn Dipl.-Kfm. Jörg Jarantowski. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird mit Verweis auf die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Belegschaft Im abgelaufenen Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 72 (Vorjahr 67 Mitarbeiter) im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB, davon 48 (Vorjahr 42) in Voll- und 24 (Vorjahr 25) in Teilzeit. Honorar des Abschlussprüfers Gemäß § 288 Abs. 2 S.1 HGB verzichtet die Gesellschaft auf die Angabe. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen finanziell wesentliche, aus der Bilanz nicht ersichtliche Verpflichtungen i.S.v. § 285 Nr. 3a HGB von rd. T€ 517 p.a. (Vorjahr T€ 469 p.a). Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres Nach dem Abschlussstichtag sind keine Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft eine i.S. des § 285 Nr. 33 besondere Bedeutung haben.
Berlin, den 3. Juni 2025 Hendrik Walterfang Jörg Jarantowski 6. Anlagenentwicklung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
F. Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die b+w Services GmbH, Berlin ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Berlin und einem weiteren Standort in Oberhausen. Die geschäftliche Tätigkeit fokussiert sich auf die Planung, den Aufbau und die Inbetriebnahme von Telekommunikations- und Datennetzwerken. Des Weiteren werden für das Betreiben und die Instandhaltung dieser Netzwerke weitere Dienstleistungen erbracht. Die b+w Services GmbH ist hauptsächlich in Deutschland und im europäischen Ausland tätig. Im Geschäftsjahr 2024 erfolgte die Gründung des Tochterunternehmens der b+w InfraServices GmbH, Oberhausen. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Jörg W. Jarantowski und Herrn T. Hendrik Walterfang geführt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Während die Weltwirtschaft 2023 mit 3,3% ein robustes Wachstum vollzogen hat, konnte der Euroraum mit lediglich 0,5% Wachstum nur eine geringe Steigerung verzeichnen. Das Wachstum für Deutschland war mit -0,2 % sogar rückläufig. [Quelle: IWF, World Economic Outlook (22. Oktober 2024), und OECD, Economic Outlook, Interim Report] Starke gestiegene Zinsen, inflationsbedingte Kaufkraftverluste, weiterhin hohe Energiepreise sowie geopolitische Krisen und Unsicherheiten dämpften vielerorts die konjunkturelle Entwicklung. Die wirkte sich insbesondere negativ auf die Industrie aus, während der Dienstleistungssektor sich insgesamt besser entwickeln konnte. Der Markt der Informations- und Telekommunikationstechnik in Deutschland war von einem moderaten Wachstum von insgesamt 2,4% gekennzeichnet. [Quelle: ITK-Marktzahlen (Stand: Dezember 2024), Bitkom e.V. abrufbar unter: https://www.bitkom.org/Marktdaten/ITK-Konjunktur/ITK-Markt- Deutschland] Für die folgenden Jahre 2024 und 2025 erwartet der Branchenverband Bitkom ein deutlicheres Wachstum von jeweils über 4%.[Quelle: ITK-Marktzahlen (Stand: Dezember 2024), Bitkom e.V] Der für die b+w Services GmbH relevante Teilbereich der TK-Infrastruktur ist jedoch im Geschäftsjahr um 0,7% von 8,2 Mrd. € auf 8,1 Mrd. € geschrumpft. Die Prognosen aus dem Vorjahr konnten sich nicht erfüllen. Für 2024 wird ein weiterer, deutlich stärker Rückgang von 4,8% erwartet. Eine Erholung auf ungefähr des Niveaus von 2023 wird für 2025 prognostiziert [Quelle: ITK-Marktzahlen (Stand: Dezember 2024), Bitkom e.V]. Gleichwohl besteht weiterhin ein großer Bedarf an Kapazitäten zur Datenübertragung, sodass davon auszugehen ist, dass die Netzbetreiber weiterhin an Ausbau und Modernisierung ihrer Netzinfrastruktur arbeiten. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lassen jedoch vermuten, dass größere Maßnahmen in die Zukunft verschoben werden. Für 2023 wurde für Deutschland eine Preissteigerung von 5,9% verzeichnet. [Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2025]. Die Inflation ist damit zwar leicht rückläufig, aber immer noch deutlich über dem angestrebten EZB-Ziel von 2%. Für 2024 wird eine Normalisierung erwartet. Wie in den Vorjahren fällt die Teuerungsrate für den Bereich Post- und Telekommunikation deutlich niedriger aus. Für das Jahr 2023 wurde hier eine Preissteigerung von lediglich 0,4% ermittelt, für 2024 sogar ein Rückgang von 0,7% [Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2025]. 2.2 Überblick über den Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 konnte unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung die Gesamtleistung von 13.202 T€ auf 14.527 T€ gesteigert werden (+10,0%). Die Kundenstruktur ist, wie auch in den Vorjahren, geprägt durch zwei Hauptkunden. Die Vertriebsstrategie, die Bindung zu diesen Kunden zu stärken und das Direktgeschäft mit diesen Kunden auszubauen, wurde auch im Jahr 2023 weiter erfolgreich verfolgt. Der in den Vorjahren vorangetriebene Ausbau des Leistungsportfolios hat zu einer verstärkten Kundenbindung und stabilen Auslastung geführt. Um den Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden wurde der Personalstamm weiter ausgebaut. Die üblichen Ereignisse, die die Auslastung beeinflussen (Ende des Geschäftsjahres sowie Budgetrunden unserer Kunden, deutschlandweite Freezes, etc.) wurden bereits vorab in der Geschäftsplanung berücksichtigt, sodass keine über das normale Maß hinausgehenden Effekte beobachtet werden konnten. 2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.3.1 Ertragslage Der Anstieg der Gesamtleistung ist größtenteils auf organisches Wachstum zurückzuführen. Aufgrund langfristiger Rahmenverträge sind Preiseffekte beim Umsatz- und Ergebniswachstum zu vernachlässigen. Gleichzeitig sind die Material- und Fremdkosten deutlich gestiegen (+30,4%). Dies ist insbesondere durch das Umsatzwachstum und den dadurch bedingten vermehrten Einsatz von Leistungen von nahestehenden Personen sowie die allgemeine Preisentwicklung zu erklären. Im Ergebnis vermindert sich das Rohergebnis von 7.205 T€ auf 6.720 T€ (-6,7%). Die Personalkosten sind mit 1,7% leicht gestiegen. Die geringe Steigerung, trotz des Mitarbeiteraufbaus, beruht vornehmlich darauf, dass höhere Kosten aufgrund von Personalausbau und Steigerungen von Fixgehältern durch niedrigeren erfolgsbezogenen Gehaltsbestandteile konterkariert wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind moderat von 1.687 T€ auf 1.808 T€ um 12,5 % angestiegen. Ursächlich hierfür sind gestiegene Reisekosten der Mitarbeiter. Insgesamt hat sich dadurch der Jahresüberschuss von 1.248 T€ auf 765 T€ reduziert (-38,7%). 2.3.2 Finanzlage Trotz der langen Zahlungsziele der Hauptkunden ist die Liquiditätssituation der Gesellschaft sehr positiv. Zwar lag der Bestand an liquiden Mitteln am 31.12.2023 bei 80 T€ (Vorjahr: 1.198 T€), jedoch besitzt die Gesellschaft eine ungenutzte Kreditlinie bei ihrer Hausbank. Die Nutzung von seitens der großen Kunden zur Verfügung gestellten Finanzierungsinstrumente (Factoring) zur Sicherstellung der Liquidität der Lieferanten war weiterhin nicht notwendig. Es bestand weiterhin kein Bedarf an Fremdfinanzierung. Die Gesellschaft konnte im Laufe des Geschäftsjahres ihre sämtlich eingegangenen Zahlungsverpflichtungen nachkommen. 2.3.3 Vermögenslage Das Anlagevermögen stieg leicht von 517 T€ auf 597 T€. Die Steigerung von 80 T€ ist hauptsächlich bedingt durch Neuanschaffung von Fahrzeugen und Messgeräten, um so die operativen Ausgaben für Leasing und Miete zu reduzieren, sowie die Gründung einer 100%-igen Tochtergesellschaft. Das Umlaufvermögen erhöhte sich von 10.112 T€ auf 12.467 T€ (+23,3%). Der Rückgang von Bestände an Vorräten (vor geleisteten Anzahlungen) von 2.024 T€ auf 1.858 T€ (-8,2%) sowie der Rückgang an liquiden Mitteln von 1.198 T€ auf 80 T€ (-93,3%) wurde durch deutlich gestiegene Forderungen aus Lieferung und Leistungen (von 6.837 T€ auf 10.360 T€, +51,5%) kompensiert. Innerhalb der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine außerordentliche Forderung aus geleisteter Vorsteuer i. H. v. 2.697 T€ enthalten. Die Rückstellungen reduzierten sich von 1.492 T€ auf 981 (-34,2%), hauptsächlich aufgrund gesunkener Steuerrückstellungen bedingt durch das gesunkene Ergebnis und sonstiger Rückstellungen durch verminderte Tantieme Rückstellungen ebenfalls beeinflusst durch die Ergebnissituation. Die Verbindlichkeiten stiegen von 3.543 T€ auf 6.077 T€ (+71,5%). Diese Steigerung ist auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung von 1.731 T€ auf 2.383 T€ aufgrund des umsatzbedingten Mengenwachstums zurückzuführen, sowie auf eine Steigerung der sonstigen Verbindlichkeiten von 1.813 T€ auf 3.685 T€ (+103,2%). Hier wird insbesondere die korrespondierende Umsatzsteuerzahllast aus dem Sonderthema mit 2.697 T€ ausgewiesen. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 2.4.1 Rohergebnis Die Steuerungskennzahlen für die Gesellschaft und ihre Geschäfte sind die drei Kennzahlen Umsatzerlöse, Rohergebnis und Jahresüberschuss. Bezüglich Umsatzes und Jahresüberschusses wird auf die vorherigen Ausführungen verwiesen. Das Rohergebnis ist von 7.205 T€ auf 6.720 T€ (-6,7%) gesunken. 2.4.2 Mitarbeiter Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 72 Mitarbeiter (Vorjahr: 67). Der Personalzuwachs spiegelt die stabile Auftragslage und die gestiegenen Umsätze wider. Zu berücksichtigen ist, dass der erhöhte Personalbedarf auch durch verbundene Unternehmen gedeckt wird. Der Fachkräftemangel bleibt weiterhin eine der zentralen Herausforderungen. Um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden, werden weiterhin Subunternehmer eingesetzt. Für 2024 wird erwartet, dass Subunternehmer vermehrt durch Personal verbundener unternehmen ersetzt werden. Der Krankenstand bewegt sich weiterhin auf einem akzeptablen Niveau. 2.5 Gesamtaussage zur Entwicklung Die Geschäftsentwicklung für das Jahr 2023 wird trotz des rückläufigen Jahresüberschusses aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtentwicklungen und Branchenentwicklung entsprechend angemessen betrachtet. 3. Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2024 ist insgesamt gut verlaufen. Der Auftragsbestand ist auch für 2025 weiterhin hoch, die Auslastung ist gewährleistet. Für das Jahr 2024 konnte ein weiterer Umsatzzuwachs von ca. 8,8% realisiert werden. Obwohl sich das Umsatzwachstum abschwächt, war es größer als das prognostizierte Marktwachstum. Dies ist auf eine starke Bindung zu unseren Hauptkunden für das angebotene Leistungsportfolio zurückzuführen. Für 2024 werden Umsatzerlöse i. H. v. ca. 16 Mio. € erwartet. Daneben ein ähnliches Ergebnis wie 2023 erwartet Das Rohergebnis wird auf 6,8 Mio. geschätzt. Der mit Vodafone in 2024 abgeschlossene Vertrag über das Betreiben eines von zwei Zentrallagern in Deutschland wurde jedoch überraschend Anfang 2025 wieder gekündigt. Hier wird eine Konzentration auf unser Kerngeschäft angestrebt, nämlich Planung, Aufbau und Inbetriebnahme von Netzwerkinfrastruktur. Der bisher im Jahr 2025 erzielte Umsatz ist entsprechend rückläufig. Die insgesamt daraus resultierenden Umsatz- und Gewinneffekte sind noch nicht absehbar. Tendenzen für das Jahr 2025 sind weiterhin schwer abzusehen. Sofern sich Preise für Material/Dienstleistungen und Löhne positiv entwickeln, ohne dass Anpassungen in den Verkaufspreisen durchsetzbar sind, dürften sich die relevanten Steuerungsgrößen leicht reduzieren. Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2025 verhaltener angelaufen. Bis einschließlich April 2025 konnten Umsatzerlöse i. H. v. 5,63 Millionen Euro generiert werden. Das vorläufige Ergebnis ist jedoch aufgrund von Sondereffekten noch nicht absehbar. 4. Risiko- und Chancenbericht 4.1 Risiken und Chancen Neben den unternehmens- und branchenüblichen Risiken und Chancen bestehen insbesondere die Nachfolgenden, wobei Risiken und Chancen jeweils korrespondieren und eine Risikobetrachtung stets auch entsprechende Chance aufdecken kann. 4.1.1 Branchenrisiken und -chancen Die Risiken der gesamten Telekommunikationsbranche sind aufgrund ihrer Funktion als Betreiber der Infrastruktur der Gesamtwirtschaft sowie eines Großteils des privaten Konsums eher gering. Der stetig wachsende Bedarf an Kommunikation, Bandbreite, Datenvolumen in Anbetracht des sich ändernden Konsumverhaltens sowie der Entwicklung weiterer Dienste und Produkte bietet weiterhin Wachstumschancen. Der von uns hauptsächlich bearbeitete deutsche Markt ist weitgehend konsolidiert und wird hauptsächlich von vier Netzbetreibern dominiert. Eine signifikante Verschiebung der Marktanteile auf diesem Markt ist kurz- bis mittelfristig nicht zu erwarten, sodass es immanent wichtig ist, die Kunden durch Qualität und Mehrwerte langfristig an sich zu binden. Risiken könnten jedoch in Veränderungen der Beschaffungsstrategien der Kunden bestehen, die sich auf das Preisniveau bzw. die Verteilung oder Bündelung der von uns angebotenen Leistungen auswirken. Etwaige Liquiditätsrisiken aufgrund von branchenüblichen langen Zahlungszielen werden regelmäßig bewertet und sind durch die kurzfristig realisierbaren Möglichkeiten zum Factoring ausreichend berücksichtigt. Die Nachwirkungen der Krisen der letzten Jahre (hier insb. Corona) sowie aktuell weiterhin bestehende geopolitische Krisen (Ukraine-Krieg, Gaza-Krieg) hatten bisher keine Auswirkungen. Eine sich verändernde Lage kann jedoch Auswirkungen auf das Investitionsverhalten unserer Kunden und / oder auf die Rohstoffmärkte und somit auf die Lieferfähigkeit kritischer Lieferanten haben. Hier wird auf den amerikanischen Wahlkampf und die daraus resultierende ökonomische Unsicherheit verwiesen. 4.1.2 Strategische Risiken und Chancen Ein Risiko besteht grundsätzlich in der Markt- und Kundenstruktur. Insgesamt gibt es in Deutschland zurzeit vier große Anbieter für Telekommunikationsdienste sowie verschiedene kleinere, spezialisierte oder regionalisierte Anbieter. Der Großteil des Umsatzes der b+w Services GmbH wird durch zwei Kunden generiert. Sollte einer dieser Kunden ausfallen oder seine Aufträge anders vergeben, besteht das Risiko eines Umsatzeinbruchs, der schwer zu kompensieren sein würde. Um dem entgegenzuwirken, hat die Gesellschaft auch in 2023 an der Intensivierung der Kundenbeziehungen und dem qualitativen und quantitativem Ausbau der (Personal-)Kapazität arbeitet. Für 2024 bietet die vertikale Erweiterung unseres Leistungsportfolios Chancen für weiteres Wachstum und dauerhafte Bindung der Kunden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Leistungsportfolio auch anderen potenziellen Kunden anzubieten, die nicht originär Anbieter von Telekommunikation sind, sondern Open Access Netze betreiben. Das größte strategische Risiko wird auf absehbare Zeit der Fachkräftemangel sein, dem mit Mitarbeiterbindung und einem erweiterten Suchhorizont für Personal begegnet wird. 4.1.3 Liquiditäts- und Ausfallrisiken und -chancen Die Liquidität kann aufgrund der langen Zahlungsziele insbesondere bei weiterem überdurchschnittlichem Wachstum strapaziert werden. Die Gesellschaft überwacht die Liquiditätsentwicklung ständig und kann bei Bedarf jederzeit kurzfristig ausreichende Mengen an Liquidität durch Factoring generieren. Das Ausfallrisiko der größten Kunden wird im Allgemeinen als gering eingeschätzt. Gleichwohl steigt das Risiko mit steigenden Zahlungszielen. 4.1.4 Preisänderungsrisiken und -chancen / Verwendung von Finanzinstrumenten Preisänderungsrisiken bestehen hauptsächlich im Rahmen der allgemeinen Teuerungsrate. Erwartungsgemäß hat sich die Inflation im Laufe des Jahres 2023 wieder auf ein normales Niveau im Sinne der Ziele der EZB reduziert. Gleichwohl wirken die Effekte aus 2022 auf die Preise von Arbeitskraft, Energie und bestimmen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen nach. Die Gesellschaft verwendet nur in geringem Rahmen und eher konservative Finanzinstrumente. Zu nennen sind hier insbesondere Leasing (Fahrzeuge) und Factoring, sowie bei Bedarf ein Kontokorrentkredit. Soweit vorhanden, kann überschüssige Liquidität in Festgeld angelegt werden. 4.1.5 Personalrisiken und -chancen Bezüglich Personalrisiken und -chancen wird auf Punkt 4.1.2 verwiesen. Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen in der näheren Zukunft. Die Gesellschafter haben Maßnahmen ergriffen, um den Personalmarkt geografisch zu erweitern, indem einerseits Fachkräfte auch auf ausländischen Märkten rekrutiert und andererseits verstärkt Leistungen angeboten werden, die geografisch unabhängig erbracht werden können. Ein Risiko besteht grundsätzlich in der Abwanderung von Fachkräften und Mitarbeitern an Schlüsselstellen im Unternehmen. Bisher gelang es dem Unternehmen jedoch, die für den Unternehmenserfolg wesentlichen Mitarbeiter durch verschiedene Maßnahmen langfristig an sich zu binden. 4.1.6 Anlagerisiken und -chancen Risiken der (Geld-) Anlage bzw. der Investitionspolitik spielen für die b+w Services GmbH eine nur untergeordnete Rolle. Signifikante Risiken bestehen dementsprechend nicht. Dies wird sich kurzfristig nicht ändern. 4.2 Zusammenfassung der Chancen und Risiken Insgesamt bieten sich der b+w Services GmbH als Nischenanbieter eine Vielzahl von Chancen mit unseren Kunden langfristig zu wachsen. Dies setzt zum einen voraus, dass die Kundenbeziehungen weiterhin sorgfältig bearbeitet werden und die Kundenbindung so langfristig weiter steigt. Zum anderen ist es unerlässlich, das bestehende Personal zu binden und zu qualifizieren und gleichzeitig neues geeignetes Personal zu entwickeln, um weiterhin unsere Leistungen auf qualitativ hohem Niveau zu erbringen und unser Leistungsportfolio vertikal zu erweitern zu können. Ein allgemeines Branchenrisiko wird aufgrund der stetig hohen Nachfrage nach Kommunikationsleistungen aus Wirtschaft und Gesellschaft als gering eingeschätzt. Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere aufgrund der Teuerungsraten wird ebenfalls als moderat eingeschätzt. Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken werden bei der Unternehmensplanung berücksichtigt und ständig beobachtet.
Berlin, 03. Juni 2025 Hendrik Walterfang Jörg Jarantowski "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die b + w Services GmbH , Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der b + w Services GmbH , Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der b + w Services GmbH , Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Dortmund, den 06. Juni 2025 RWI
Rheinisch-Westfälische Industrie Treuhand GmbH
Helmke, Wirtschaftsprüfer |
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