GUSTAV Management GmbHLiquidiert

Königsallee 60e, 40212 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 54832
Eingetragen
6.10.2006
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Der Erwerb und die Bewirtschaftung von Grundbesitz sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte. c) Die Beteiligung als persönlich haftende und geschäftsführende Gesellschafterin an Kommanditgesellschaften, insbesondere bei a) Opern Passage GmbH & Co. KG, b) Kö Galerie Düsseldorf GmbH & Co. KG, c) Schwanenmarkt GmbH & Co. KG und d) Rhein-Ruhr-Zentrum GmbH & Co. KG.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Tinfoil B.V.NLD
87.50%
GB Immobilien G.m.b.H. AG
12.50%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Tinfoil B.V.
Netherlands
22.050 €
87.50%
GB Immobilien G.m.b.H. AG
Germany
3.150 €
12.50%

Konzern- und Jahresabschlüsse

GUSTAV Management GmbH

Düsseldorf

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Konzernbilanz zum 31.12.2015

AKTIVA

31.12.2015 31.12.2014
A. Anlagevermögen    
Sachanlagen 232.538.101,93 239.495.119,03
Finanzanlagen 3,00 3,00
  232.538.104,93 239.495.122,03
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Leistungen 2.497.060,66 2.398.912,87
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.256.809,52 2.828.551,49
  4.753.870,18 5.227.464,36
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.660.172,29 6.651.641,99
  12.414.042,47 11.879.106,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 11.017,19
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 49.881.385,91 46.723.624,38
Konzernjahresfehlbetrag: € -3.157.760,67 (Vorjahr: € -5.667.722,21)    
  294.633.533,31 298.108.869,95

PASSIVA

   
  31.12.2015 31.12.2014
 
A. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 146.541,03 146.335,31
2. Sonstige Rückstellungen 670.333,97 1.992.855,10
  816.875,00 2.139.190,41
B. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Genussscheinen 19.363.122,96 19.353.122,96
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 173.166.765,63 174.562.500,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 289.333,86 917.891,24
4. Sonstige Verbindlichkeiten 101.139.852,43 100.986.575,61
  293.959.074,88 295.830.089,81
C. Rechnungsabgrenzungspolten 57.583,43 139.589,73
  294.833.533,31 298.108.869,95

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2015 bis 31.12.2015

01.01.2015 - 31.12.2015 01.01.2014 - 31.12.2014
1. Umsatzerlöse   16.841.287,29   27.326.661,49
2. Sonstige betriebliche Erträge   149.300,74   10.977.142,93
3. Abschreibungen immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   7.100.807,57   11.298.905,76
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   5.317.780,16   13.013.940,66
Betriebsergebnis   4.572.000,30   13.990.958,00
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.951,04   8.625,20  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.429.254,39   19.008.664,03  
Finanzergebnis   -7.424.303,35   -19.000.038,83
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -2.852.303,05   -5.009.080,83
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag   305.294,74   559.685,38
9. Sonstige Steuern   163,74   98.956,00
10. Konzernjahresfehlbetrag   -3.157.761,53   -5.667.722,21

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Nach den Vorschriften des § 290 HGB sind wir zur Erstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes nicht verpflichtet. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurde freiwillig erstellt.

In den Konzernabschluss sind neben der GUSTAV Management GmbH als Konzern-Obergesellschaft alle Gesellschaften einbezogen, bei denen uns die Mehrheit der Stimmrechte direkt oder indirekt zusteht.

Der Konsolidierungskreis ergibt sich im Einzelnen aus einer Beteiligungsliste in diesem Anhang. Stichtag für die Aufstellung dieses Konzernabschlusses ist der 31. Dezember 2015.

Bei der Konsolidierung von Tochterunternehmen im Konzernabschluss wird der Buchwert von Anteilen an Tochterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital des jeweiligen Tochterunternehmens verrechnet. Nicht dem Mutterunternehmen zuzurechnende Anteile am Eigenkapital von Tochterunternehmen werden im Eigenkapital als nicht beherrschende Anteile ausgewiesen.

Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten sowie die aus dem konzerninternen Finanz und Leistungsverkehr stammenden Aufwendungen, Erträge und Zwischenergebnisse werden im Rahmen der Schulden-, Erfolgs- und Zwischenergebniskonsolidierung eliminiert.

Die konsolidierten Tochterunternehmen stellen ihren Jahresabschluss grundsätzlich zum Stichtag 31. Dezember 2015 auf. Die Einbeziehung von zwei Tochterunternehmen in den Konzernabschluss erfolgt mit abweichendem Abschlussstichtag. Da der Abschlussstichtag der Tochterunternehmen um mehr als drei Monate vom Konzernabschlussstichtag abweicht wurde jeweils ein Zwischenabschluss aufgestellt und in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Vergleichbarkeit der Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2015 und 2014 ist in Folge des unterjährigen Verkaufs zweier Einkaufszentren im Jahr 2014 nur eingeschränkt möglich.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen Bestimmungen und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Das nicht abnutzbare Anlagevermögen wird zu Konzern-Anschaffungskosten bewertet. Das abnutzbare Anlagevermögen wird zu Konzern-Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Sofern dauernde Wertminderungen vorliegen, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Soweit erkennbare Einzelrisiken bestehen, werden diese durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen werden in vollem Umfang in den Rückstellungen berücksichtigt. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Ausgaben und Einnahmen - soweit sie Aufwendungen bzw. Erträge für künftige Perioden betreffen ­werden als Rechnungsabgrenzungsposten aktivisch bzw. passivisch abgegrenzt.

3. Gliederung des Jahresabschluss

In der Position "Umsatzerlöse" werden lediglich die Nettomieten ausgewiesen. Die von den Mietern gezahlten Nebenkostenvorauszahlungen (TEUR 5.287; Vorjahr TEUR 5.309) werden in der Gewinn-und Verlustrechnung mit den Bewirtschaftungskosten inkl. Grundsteuer des Objektes unter Berücksichtigung der Umlegbarkeit (TEUR 4.770; Vorjahr TEUR 4.998) saldiert. Der entstehende Saldo stellt eine Verbindlichkeit (Vorjahr: Verbindlichkeit) gegenüber den Mietern dar.

4. Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Entwicklung des Konzernanlagevermögens in der Zeit vom 01.01.2015 bis 31.12.2015

Anschaffungskosten- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2015 Zugänge Absänge Stand 31.12.2015
I. Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken        
a) Grund und Boden 64.940.518,16 0,00 0,00 64.940.518,16
b) Gebäude 231.947.906,60 0,00 0,00 231.947.906,60
c) Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 550.049,58 0,00 0,00 550.049,58
  297.438.474,34 0,00 0,00 297.438.474,34
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 685.459,82 145.032,76 4.815,47 825.677,11
  298.123.934,16 145.032,76 4.815,47 298.284.151,45
II. Finanzanlagen        
Beteiligungen 3,00 0,00 0,00 3,00
  298.123.937,16 145.032,76 4.815,47 298.264.154,45
Abschreibungen
Stand 01.01.2015 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2015
I. Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken        
a) Grund und Boden 0,00 0,00 0,00 0,00
b) Gebäude 58.186.142,97 7.017.727,56 0,00 65.203.870,53
c) Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0.00 0,00 0.00 0,00
  58.186.142,97 7.017.727,56 0,00 65.203.870,53
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 442.672,17 83.080,01 3.573,19 522.178,99
  58.628.815,14 7.100.807,57 3.573,19 65.726.049,52
II. Finanzanlagen        
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  58.628.815,14 7.100.807,57 3.573,19 65.726.049,52
Buchwert
Stand 31.12.2015 Stand 31.12.2014
I. Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken    
a) Grund und Boden 64.940.518,16 64.940.518,16
b) Gebäude 166.744.036,07 173.761.763,64
c) Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 550.049,58 550.049,58
  232.234.603,81 239.252.331,38
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 303.498,12 242.787,65
  232.538.101,93 239.495.119,03
II. Finanzanlagen    
Beteiligungen 3,00 3,00
  232.538.104,93 239.495.122,03

b) Umlaufvermögen

Von den sonstige Vermögensgegenstände hat ein Betrag von T€ 465 (Vorjahr: T€ 373) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

c) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 670).

d) Verbindlichkeiten

mit Restlaufzeit bis zu 1 Jahr mit Restlaufzeit über 5 Jahren durch Grundpfandrechte gesichert
2015 2014 2015 2014 2015 2014
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
aus Genussscheinen 19.363 19.363 0 0 0 0
gegenüber Kreditinstituten 1.750 1.750 0 0 173.166 174.563
aus Lieferungen und Leistungen 289 918 0 0 0 0
Sonstige 60.680 60.730 5.033 5.500 35.000 35.806

In der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 432) enthalten.

Ferner enthält diese Position zum 31.12.2015 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 427 (Vorjahr: TEUR 806).

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Aperiodische Erträge/Aufwendungen

In den "Sonstigen betrieblichen Erträgen" sind aperiodische Erträge in Höhe von TEUR 136 (Vorjahr: TEUR 49) enthalten.

In den "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" sind aperiodische Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.582 (Vorjahr: TEUR 1.008) enthalten.

b) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Steueraufwand betrifft in vollem Umfang das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

6. Ergänzende Angaben

a) Genussscheine

Der Konzern hat Genussscheine über EUR 27.369.250,00 ausgegeben.

Es handelt sich um Fremdkapital. Die Genussscheine werden mit einem Mindestbetrag verzinst. Sie nahmen bis einschließlich 2007 auch an Verlusten teil. Die aufgelaufenen Verlustanteile betragen insgesamt EUR 8.006.127,04. Sie wurden von dem Nominalbetrag der Genussscheinverbindlichkeiten abgesetzt.

b) Gesamthaft

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB.

c) Finanzielle Verpflichtungen

Miet-, Wartungs- und Leasingverträge

Die Angaben beziehen sich als Summe aller Leistungsverpflichtungen (ohne Abzinsung) auf die vertragliche Gesamtlaufzeit:

fällig 2016 fällig 2017 - 2020 fällig nach 2020
T€ T€ T€
Miet- und Leasingverträge 1.104 102 5

d) Organe

Geschäftsführer: GUSTAV Management GmbH, Düsseldorf, vertreten durch ihre Geschäftsführer,

Herr Frank Hans Stefan Aumann, Kaufmann, Zug/Schweiz bis 25.06.2015

Herr Stefan Andraschak, Kaufmann, Hamburg ab 26.06.2015/bis 18.11.2016

Herr Mark Siezen, Kaufmann, Haarlem, Niederlande ab 18.11.2016

e) Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2015 berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüferleistungen TEUR 30.

f) Liste der in den Konzernabschluss zum 31.12.2015 einbezogenen Unternehmen

Name und Sitz der Gesellschaft Nominalkapital Anteil
lfd. Nr. Inland % gehalten von Nr. bis
1. GUSTAV Management GmbH, Düsseldorf 25.200,00 100,00    
2. GUSTAV Verwaltungs GmbH, Düsseldorf 25.000,00 100,00 1.  
3. GUSTAV Anteils GmbH & Co. KG, Düsseldorf 10.000,00 100,00 *)  
4. Rhein-Ruhr-Zentrum GmbH & Co. KG, Düsseldorf 100.004,00 100,00 3.  
5. GUSTAV RRZ N-0 GmbH & Co. KG, Düsseldorf 100,00 100,00 4.  
6. GUSTAV RRZ N-1 GmbH & Co. KG, Düsseldorf 100,00 100,00 5.  
7. GUSTAV RRZ N-2 GmbH & Co. KG, Düsseldorf 100,00 100,00 6.  
8. GUSTAV RRZ N-3 GmbH & Co. KG, Düsseldorf 100,00 100,00 7.  
9. GUSTAV Vermietungsgesellschaft mbH, Düsseldorf 26.000,00 100,00 1.  
10. Tinman GmbH, Düsseldorf 25.000,00 100,00 2.  
11. Tincan GmbH, Düsseldorf 25.000,00 100,00 2.  
12. Tinear GmbH, Düsseldorf 25.000,00 100,00 2.  

*) Die GUSTAV Management GmbH, Düsseldorf, ist nicht kapitalmäßig an der GUSTAV Anteils GmbH & Co. KG, Düsseldorf, beteiligt. Sie ist aber deren Komplementärin. Die GUSTAV Management GmbH, Düsseldorf, übt einen beherrschenden Einfluss auf die GUSTAV Anteils GmbH & Co. KG, Düsseldorf, aus.

g) Derivate/Finanzinstrumente

Die derivaten Finanzinstrumente dienen ausschließlich der Absicherung von Zinsrisiken. Der Sicherungszeitraum beträgt 3 Jahre. Der Marktwert des derivaten Finanzinstrument per 31.12.2015 beträgt € 7.147,26. Dieser wird auf Basis abgezinster, zukünftig erwarteter Zahlungsströme ermittelt. Dabei werden die für die Restlaufzeit der Finanzinstrumente geltenden Marktzinssätze verwendet.

 

Düsseldorf, 28. November 2016

GUSTAV Management GmbH

Mark Siezen

Konzernkapitalflussrechnung

2015 2014
T€ T€
1. Jahresfehlbetrag -3.158 -5.668
2. + Abschreibungen auf Sachanlagen 7.101 10.545
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -1.322 1.299
4. -/+ Zunahme/Abnahme    
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 578 -2.691
5. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und    
Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -652 1.470
6. - Gewinn aus Anlagenabgängen -1 -6.699
7. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 7.428 19.000
8. +/- Ertragssteueraufwand/Ertragssteuerertrag 305,00 560,00
9. +/- Ertragssteuerzahlungen -305 -560
10. = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe 1 bis 9) 9.974 17.256
11. + Einzahlungen aus Anlagenabgängen 0 331.560
12. - Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -145 0
13. + Erhaltene Zinsen 4 8
14. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe 11 bis 13) -141 331.568
15. + Einzahlungen durch Gesellschafter 0 0
16. + Einzahlung aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 424 250.715
17. - Auszahlungen an Gesellschafter 0 0
18.-/+ Tilgung/Aufbau von Bankverbindlichkeiten -1.396 -583.415
19. - gezahlte Zinsen -7.853 -19.009
20. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe 15 bis 19) -8.825 -351.709
21. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 10, 14 und 20) 1.008 -2.885
22. - Abgang aus dem Konsolidierungskreis 0 -272
23. + Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 6.652 9.809
24. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 21 und 23) 7.660 6.652

Der Finanzmittelfonds besteht ausschließlich aus den liquiden Mitteln, andere kurzfristig veräußerbare Positionen bestehen nicht. Die Veränderung des Finanzmittelfonds wird separat nach den Teilbereichen laufende Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit erläutert. Die Veränderungen im Bereich der laufenden Geschäftstätigkeit werden indirekt ermittelt.

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31.12.2015

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Bilanzverlust Summe Eigenkapital Fremdkapital Gesamt
T€ T€ T€ T€ T€ T€
Stand 01.01.2014 25 11.076 -169.050 -157.949 0 -157.949
Einlagen/Entnahmen (saldiert)   784   784   784
Veränderungen im Konsolidierungskreis   116.109   116.109   116.109
Ergebnisabführung/Dividenden       0   0
Jahresfehlbetrag     -5.668 -5.668   -5.668
Stand 31.12.2014 25 127.969 -174.718 -46.724 0 -46.724
Einlagen/Entnahmen (saldiert)   0   0   0
Veränderungen im Konsolidierungskreis   0   0   0
Ergebnisabführung/Dividenden       0   0
Jahresfehlbetrag     -3.157 -3.157   -3.157
Stand 31.12.2015 25 127.969 -177.875 -49.881 0 -49.881

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis 31.12.2015

A Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand des Konzerns war bzw. ist das Betreiben von Einkaufszentren/Geschäftshäusern. Im Berichtzeitraum wurden folgende Einkaufszentren/Geschäftshäuser betrieben:

Mühlheim an der Ruhr (Rhein-Ruhr-Zentrum)

Das nach Verkauf der beiden Einkaufszentren verbliebene Rhein-Ruhr-Zentrum befindet sich im Eigentum eines Konzernunternehmens. Das Center verfügt per 31.12.2015 über ca. 75.000 qm Einzelhandelsfläche (mit den Flächen der beiden anderen Realeigentümer Karstadt und C&A sind es im Standortverbund ca. 105.000 qm) und ca. 3.815 Stellplätzen (mit den Stellplätzen von Karstadt und C&A sind es am Standort ca. 4.675 Stellplätze).

Für das Management, den Betrieb und die Verwaltung des Einkaufszentrums werden überwiegend Dienstleistungen und Personalgestellung eines nicht zum Konzern gehörenden Unternehmens in Anspruch genommen.

Den größeren Teil der Umsatzerlöse erzielt der Konzern mit der Vermietung von Einzelhandelsflächen. Insofern ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in diesem Marktsegment von Bedeutung.

B Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2015 um 1,7 % (Quelle: Statistisches Bundesamt) gewachsen. Dabei profitierte die deutsche Wirtschaft insbesondere von einer starken Binnennachfrage. So waren die privaten Konsumausgaben preisbereinigt um 1,9%, die Konsumausgaben des Staates sogar um 2,8% höher als im Vorjahr. Angeheizt wurde die Konsumlaune der Bundesbürger durch eine ganze Reihe positiver Effekte. Dazu gehörten die gute Arbeitsmarktlage ebenso wie die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns, die gesunkenen Kraftstoffpreise und geringe Anreize zum Sparen.

Auf dem Arbeitsmarkt hat sich die positive Lage auch in 2015 fortgesetzt. Im Jahresdurchschnitt 2015 waren nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Deutschland rund 43,4 Mio. Personen erwerbstätig. Das waren 329.000 Personen (+ 0,8%) mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Arbeitslosen lag im Dezember bei 2,68 Mio., was einer Quote von 6,1 % (Quelle: Statistisches Bundesamt) entsprach.

Die Verbraucherpreise haben sich auch in 2015 mit + 0,3% nur sehr moderat erhöht, nachdem die Inflationsrate in 2014 noch + 0,9% betragen hatte.

Wir rechnen mit einer ähnlich guten Entwicklung für das Jahr 2016. Die Bundesregierung geht für das kommende Jahr von einem Wachstum der deutschen Wirtschaft von rund 1,8°% aus.

Basierend auf vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes erzielte der deutsche Einzelhandel im Jahre 2015 real zwischen 2,8 % und 3,1 % und nominal ebenfalls zwischen 2,8 % und 3,1 % mehr Umsatz als 2014. Der Handelsverband Deutschland geht davon aus, dass sich die positive Entwicklung aufgrund der anhaltend guten Rahmenbedingungen auch in 2016 fortsetzen wird.

2. Geschäftsverlauf

Trotz der im Einzugsgebiet vorherrschenden Wettbewerbssituation hat sich der Umsatz der Einzelhandelsmieter im RRZ im Vergleich zum Vorjahr mit + 0,7% positiv entwickelt.

Die Leerstandsquote im gepachteten RRZ lag im Jahr 2015 im Durchschnitt bei etwa 6,6 %, wobei sich diese Leerstandsquote bei Nichtberücksichtigung der Diskothekenfläche auf ca. 3 % reduzieren und damit leicht unter dem langjährigen Durchschnittswert liegen würde.

Im Geschäftsjahr 2015 sanken die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um T€ 10.485 auf T€ 16.841, was auf die Verkäufe der KÖ-Galerie und des Schwanenmarkt Krefeld im Juli 2014 zurückzuführen ist.

Insgesamt betrachtet kann die Geschäftsentwicklung in 2015 als befriedigend bezeichnet werden. Der Jahresfehlbetrag lag in 2015 mit T€ 3.158 unter dem des Vorjahres (T€ 5.668) und trifft die prognostizierten Erwartungen.

3. Lage

3a. Vermögenslage

Das seitens des Konzerns gehaltene Anlagevermögen beträgt zum Stichtag 78,9 % der Gesamtbilanzsumme. Es wird handelsrechtlich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 49,9 Mio. € (Vorjahr: 46,7 Mio. €) ausgewiesen.

Ausreichende stille Reserven zur Beseitigung des negativen Eigenkapitals besitzt die Gesellschaft nicht. Somit ist eine bilanzielle Überschuldung gegeben.

Allerdings errechnet sich unter Berücksichtigung der subordinierten Bankdarlehen, Genussrechtsverbindlichkeiten sowie sonstiger Darlehen in insolvenzrechtlicher Hinsicht ein positives Vermögen, so dass keine Überschuldung vorliegt.

3b. Finanzlage

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in 2015 innerhalb des Konzerns T€ 2.033. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit belief sich in 2015 auf T€ 145. Aus der Finanzierungstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von T€ 880. Die liquiden Mittel stiegen damit in 2015 von T€ 6.652 auf T€ 7.660.

3c. Ertragslage

Der Jahresfehlbetrag des Konzerns hat sich gegenüber dem Jahr 2014 um ca. T€ 2.510 auf T€ 3.158 vermindert.

Was ist Wesentlichen auf deutlich geringere Zinsen und ähnliche Aufwendungen zurückzuführen ist.

Das EBITDA beträgt im Jahr 2015 T€ 11.673 nach T€ 25.290 im Vorjahr.

C Nachtragsbericht

Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung wurden nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht getätigt.

D Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die Bundesregierung geht für das kommende Jahr von einem Wachstum der deutschen Wirtschaft von rund 1,8 % aus. Der Handelsverband Deutschland prognostiziert in 2016 einen Umsatzzuwachs um die 2 % für Deutschland. Preisbereinigt würde dies zu einer leichten Steigerung von 1,5 % entsprechen.

Wir gehen davon aus, dass durch die Fortsetzung der eingeleiteten Qualifizierung der Mieter- und Angebotsstruktur des im Konzern verbliebenen Rhein-Ruhr-Zentrums sich dieses weiter stabil entwickeln wird.

Wir erwarten vor diesem Hintergrund für das neue Geschäftsjahr eine Abnahme der Zahlungsverzüge und Forderungsausfälle zumal nur noch das Rhein-Ruhr Zentrum als einziges Objekt im Konzern verblieben ist.

Zur Minimierung von Mietausfallrisiken ist es ein Risikomanagementziel, neue Mietverträge mit Mietern mit guter bzw. sehr guter Bonität abzuschließen.

Insgesamt betrachtet kann aber unsere heutige Mieterstruktur schon hinsichtlich ihrer Bonität als gut bezeichnet werden.

Hinsichtlich der Kostenstruktur wird für das Geschäftsjahr 2016 mit etwa gleichbleibenden Aufwendungen gerechnet.

Wir rechnen insgesamt für das Geschäftsjahr 2016 mit einem deutlichen Jahresfehlbetrag, welcher auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2015 liegen wird.

2. Risikobericht

Die Eigenkapitalstruktur des Konzerns ist negativ. Der Konzern verfügt allerdings über ausreichend Liquidität. Deshalb sehen wir in der Eigenkapitalstruktur kein konkretes finanzielles Risiko.

Das im Jahr 2014 aufgenommene Darlehen für das RRZ sieht eine Laufzeit von 5 Jahren vor. Zur Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken wurde ein Zinssicherungsgeschäft abgeschlossen.

Mietänderungsrisiken sind nur in eingeschränktem Umfang gegeben. Zur Minimierung von Mietausfallrisiken ist es ein Risikomanagementziel, neue Mietverträge mit Mietern mit guter bzw. sehr guter Bonität abzuschließen.

3. Chancenbericht

Das Rhein-Ruhr-Zentrum (RRZ) soll langfristig gehalten werden, um durch ein Fortschreiten der Nachvermietung und mit dem Abbau der Leerstandsquote ebenfalls eine positive Entwicklung zu erreichen. Im RRZ laufen in den nächsten Jahren einige Mietverträge aus. Aufgrund des nach wie vor bestehenden Interesses der Händlerschaft am RRZ besteht damit die Chance, zeitgemäße und attraktive Einzelhandelskonzepte am Standort anzusiedeln. Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Centers stabil bleiben.

 

Düsseldorf, den 28. November 2016

GUSTAV Management GmbH

Mark Siezen

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der vorstehende verkürzte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt. Gegenüber dem festgestellten Jahresabschluss wurden die Aufstellungserleichterungen nur für die Offenlegung sowie Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den von der GUSTAV Management GmbH, Düsseldorf, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzerngewinn- und -verlustrechnung, Konzernanhang, Konzernkapitalflussrechnung sowie Konzerneigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis 31.12.2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Duisburg, 29. November 2016

MOORE STEPHENS RHEIN-EMSCHER GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

ppa. Dipl.-Volksw. Katharina Berger, Wirtschaftsprüferin

Dipl.-Kfm. Hubert H Storms, Wirtschaftsprüfer

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