Alfred Thun Vermietungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carina Füllbeck seit 4.4.2025 | Prokura |
Waldemar Fischer seit 4.4.2025 | Prokura |
Stella Bèatrice Thun seit 8.2.2022 | Prokura |
Alfred, jun. Thun seit 18.1.2022 | Geschäftsführer |
Alexander Claus Wolfgang Thun seit 18.1.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 57.64% | |
Klaudia Thun-Vigener | 42.36% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alfred Thun GmbHEnnepetalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Alfred Thun GmbH hat ihren Sitz in Ennepetal und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hagen (HRB 12252). Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BILRUG) aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen des HGB wurde weitestgehend Gebrauch gemacht. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen beibehalten. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Von dem Wahlrecht des § 248 Abs. 2 S. 1 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- /Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu jährlich € 800,00 werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen. Sofern in Vorjahren steuerliche Abschreibungen vorgenommen wurden, werden die sich hieraus ergebenden niedrigeren Wertansätze beibehalten. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet und enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten und Abschreibungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Pensionsverpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Project Unit Credit Method) ermittelt und gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,82 % abgezinst. Der Bewertung liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck zugrunde. Der Rententrend wurde mit 1 % bei der Bewertung berücksichtigt. Nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde die aufgrund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen nach BilMoG erforderliche Zuführung von einem Fünfzehntel (€ 5.691,00) berücksichtigt. Der gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB noch zuzuführende Betrag beträgt € 0,00. Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist nachfolgend dargestellt. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 295.624,86. 3.3 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 1.552,00. Dieser Betrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 3.4 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind wie folgt besichert: Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind € 255.735,34 durch Sicherungsübereignungen von Maschinen besichert. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Die Gesamtverpflichtung aus Leasingverträgen beträgt zum Bilanzstichtag € 34.239,30. Aus einem Pachtvertrag für das Betriebsgrundstück bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich T€ 108. Die Verpflichtung aus dem oben genannten Pachtvertrag besteht gegenüber dem verbundenen Unternehmen Alfred Thun Vermietungs GmbH. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Aufwendungen aus Abzinsungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 5.384,00. 4.2 Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 2.682,61. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von € 10.686,34 enthalten. 4.3 Außerordentliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 441.218,57 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der geänderten Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 31.12.2009 aufgrund der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilMoG (§ 253 Abs. 2 HGB i.V.m. Art. 67 Abs. 1 EGHGB) in Höhe von € 5.691,00 enthalten. 4.4 Gewinnabführungsverträge Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen stellen den von der Alfred Thun Vermietungs GmbH, Ennepetal, übernommenen Gewinn des Geschäftsjahres 2023 dar, den diese Tochtergesellschaft aufgrund des am 19. November 2010 erneut abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an unsere Gesellschaft abzuführen hat. 5. Sonstige Angaben 5.1 Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Im Jahresdurchschnitt wurden 45 Mitarbeiter beschäftigt, davon 18 Angestellte und 27 gewerbliche Arbeitnehmer. 5.2 Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Im Folgenden werden die Angaben des Jahres 2023 zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Berichtsgesellschaft Anteile von mehr als 20 % hält.
5.3 Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer Herr Alfred Thun, Kaufmann, Ennepetal Herr Alexander Thun, Kaufmann, Schwelm. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der tätigen Geschäftsführer unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.
Ennepetal, den 10. April 2024 Alfred Thun GmbH Geschäftsführung gez. Geschäftsführer Nachrichtlich: Der Jahresabschluss wurde am 15.07.2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens in 2023
Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Thun ist Hersteller von Komponenten für Fahrräder (Kinder-/Jugendfahrräder, City-/Trekking-Fahrräder, Mountainbikes, etc.) sowie Pedelecs/E-Bikes im Einstiegs- und Mittelpreissegment. Die Absatzmärkte umfassen Deutschland, die EU-Staaten, Südostasien und Lateinamerika. Im relevanten Preis-/Qualitätssegment ist Thun ein weltweit führender Anbieter. Das Jahr 2023 war vor allem geprägt durch a) einen deutlichen Umsatzrückgang, der bedingt war durch b) eine die gesamte Fahrradindustrie ergreifende Absatz-/Marktkrise (als Folge einer Lagerbestandsübersättigung bei Fahrradherstellern und -händlern) und c) diverse Energiepreis-, Kosten- und Inflationssteigerungen:
Im Jahr 2021 wurde ein Rechtsformwechsel von einer KG in eine GmbH, die Alfred Thun GmbH, vorgenommen (vormals: Alfred Thun GmbH & Co. KG). Die organisatorische Struktur blieb seither unverändert. 2. Wirtschaftsbericht Der Jahresüberschuss verringerte sich aufgrund des zuvor beschriebenen Geschäftskontexts von 2.050 TSD € (Fahrradboom-Jahr 2022) auf 395 TSD € (2023). Dadurch sank die Umsatzrendite von 11,5 % (Fahrradboom-Jahr 2022) auf 4,5 % (2023). Der operative Cash-Flow stieg von 1.245 TSD € (Fahrradboom-Jahr 2022) auf 2.069 TSD € (2023). Insgesamt wurde die Finanz- und Vermögenslage wie nachstehend dargestellt beeinflusst: Das Eigenkapital stieg von 8.569 TSD € (Fahrradboom-Jahr 2022) auf 8.657 TSD € (2023). Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme stieg von 31,8 % (Fahrradboom-Jahr 2022) auf 35,4 % (2023). Darüber hinaus konnten das niedrige Niveau an Verbindlichkeiten und die weitgehende Schuldenfreiheit des Unternehmens (beides Entwicklungen, die sich bereits ab dem Jahr 2020 einstellten) aufrechterhalten werden. Vor dem Hintergrund der geschilderten Gegebenheiten beurteilt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf 2023 als bedingt zufriedenstellend. 3. Vorgänge nach Beendigung des Geschäftsjahres Der Beginn des Jahres 2024 war bezogen auf die Entwicklung der Auftrags- und Umsatzlage deutlich durch die anhaltende Absatz-/Marktkrise (siehe 1. Kapitel dieses Berichtes) geprägt. Der Auftragsbestand 2024 lag zum Jahreswechsel weit unter dem Niveau, das zu Beginn der Boomjahre verzeichnet wurde. Umsatz und Ergebnis Q1 2024 lagen leicht unter Vorjahr, jedoch konnten weiterhin positive Betriebsergebnisse erzielt werden mit einem kumulierten EBIT, das bei 7,1 % der Gesamtleistung lag. Diese Entwicklung und die sich daraus ergebende Perspektive (siehe dazu auch Kapitel 4 dieses Berichtes) sind dahingehend als ermutigend einzuschätzen, dass das Unternehmen auch in Krisenzeiten höchst anpassungsfähig und resilient ist. Um dies auch weiterhin sicherzustellen, wurden in Q1 2024 bereits weitere Kostensenkungsmaßnahmen umgesetzt und die Kurzarbeit fortgesetzt. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht In 2024 sind die Perspektiven weiterhin konzentriert auf die Produktion und den Vertrieb von Komponenten für Fahrräder und E-Bikes. Die größten Risiken stellen a) die Absatz-/Marktkrise der Fahrradbranche, b) geopolitische Konflikte und c) die Verdrängung des Vierkantinnenlagers dar:
Trotz der Absatz-/Marktkrise der Fahrradindustrie und der nach wie vor reduzierten Auftragslage geht das Unternehmen von einem leichten Umsatzwachstum aus. Der Planumsatz 2024 i.H.v. 10.400 TSD € liegt 18,7 % über dem Umsatz 2023. Die langfristige Perspektive für Thun als Teil der europäischen Fahrradindustrie, die seitens europäischer Großkunden in Aussicht gestellten Geschäftspotentiale, sowie Umsatzpotentiale in Asien (allen voran Indien) ergeben generell positive mittel- und langfristige Geschäftsaussichten. Im Kontext Beschaffung zeichnen sich erste Kostensenkungen entlang der Wertschöpfungskette ab und werden wahrscheinlich in der gesamten Fahrradbranche und so auch bei Thun zu einer Stabilisierung der Verkaufspreise oder gar zu leichten Preissenkungen führen. Die aus China importierte Deflation erschwert es dem Unternehmen deutlich die Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Durch die anhaltend zu beobachtende Konzentration der globalen Hersteller von Fahrradkomponenten, die vermehrte Rückbesinnung auf europäische Komponentenlieferanten und den Fokus auf kontinuierliche Kapazitätssteigerung, Kostensenkung, Optimierung von Prozessqualität und Effizienzverbesserungen, etc. kann Thun seine Marktposition gegenüber seinen (meist asiatischen) Wettbewerbern - auch im Falle von Preisdumping - jedoch kontinuierlich stärken. Das Unternehmen unterstützt im Rahmen von Verbands- und Lobbyarbeit die Anstrengungen hinsichtlich der Aufrechterhaltung der Anti-Dumping-Zölle auf Importe von Fahrrädern, E-Bikes und Komponenten aus China. Ein Wegfall dieser Zölle wäre für die europäische Fahrradindustrie außerordentlich existenzbedrohend. Um langfristig erfolgreich zu sein, bedarf es eines starken, agilen, motivierten und zufriedenen Teams und einer modernen, offenen, werteorientierten und vertrauensbasierten Unternehmenskultur. Darüber hinaus gilt es auf allen Unternehmensebenen Nachfolger auszubilden. Die Themen Mitarbeiter*innen-Akquise (intern wie extern), -Führung, -Weiterentwicklung und -Zufriedenheit und der Themenbereich Talentmanagement gewinnen daher mehr und mehr an strategischer Bedeutung. Das Unternehmen hat jüngst eine Kooperation mit Great Place to Work (GPTW) begonnen und eine erste GPTW-Umfrage zur Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen durchgeführt. Neue Talentmanagement-Strukturen (inkl. neu zu schaffender Stellen) befinden sich im Aufbau. Den aus Kundeninsolvenzen resultierenden Ausfallrisiken begegnet Thun mit einer strikten Bonitätsüberwachung sowie Kreditversicherung der Kunden. Relevante Währungsrisiken bzw. Zinsrisiken aus variabel verzinslichen Darlehen wurden/werden in Kooperation mit externen Finanzpartnern über Währungssicherungsinstrumente bzw. Zinsderivate abgesichert. Produkt- und Verfahrensentwicklungen sowie alle unternehmerischen Kernaktivitäten erfolgen stets auf Grundlage zertifizierter Prozesse gem. ISO 9001. Dies stellt sicher, dass alle Entwicklungsergebnisse, Produkte, Dienstleistungen und sonstige Outputs den relevanten Kundenerwartungen und Produktsicherheitsnormen entsprechen, kontinuierliche Verbesserung und die Vision und Mission des Unternehmens gelebt werden und Budget- und Effizienzparameter anhand von Kennzahlen durchgängig überwacht werden können. 5. Nachhaltigkeitsbericht Nachhaltigkeit und damit verbundene Themen (allen voran der Klimawandel) gewinnen bei unseren Kunden, den Verbraucher*innen sowie neuen Mitarbeiter*innen weiterhin an Bedeutung. Hier kann Thun durch die Umsetzung seiner CSR-Strategie und Mitarbeit in Expert*innen-Gremien aktiv dazu beitragen, dass eigene Prozesse und die gesamte Fahrradindustrie (insbesondere mit Hinblick auf die Produktion von Gütern und Dienstleistungen) so nachhaltig werden, dass dies dem grünen Image des Fahrrades (bezogen auf dessen Nutzung) entspricht. Thun hat im Jahr 2022 den Vorsitz der "Cycling Industry Sustainability Expert Group" (eine Initiative der europäischen Verbände CIE und CONEBI) übernommen. Das Unternehmen ist zwar (noch) nicht berichtspflichtig, jedoch veröffentlicht es im Jahr 2024 erstmalig einen standardisierten Nachhaltigkeitsbericht (DNK-Erklärung).
Ennepetal, 10. April 2024 Alfred Thun GmbH gez. Alfred Thun und Alexander Thun Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des AbschlussprüfersWir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nur teilweise offengelegt wird; der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers sich jedoch auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Alfred Thun GmbH, Ennepetal: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - der Alfred Thun GmbH, Ennepetal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alfred Thun GmbH, Ennepetal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hagen, den 10. April 2024 CRAMER
WERTHMANN & PARTNER mbB
Dr. Dietmar Cramer, Wirtschaftsprüfer Thomas Engemann, Wirtschaftsprüfer |
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