Tropical Island Asset Management GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Huschke seit 19.3.2026 | Prokura |
Monja, geb. Schrage Renton-Cooper seit 19.3.2026 | Prokura |
Madany Sanyang seit 12.3.2025 | Geschäftsführer |
Bradley Phillip Loxley seit 10.5.2024 | Geschäftsführer |
Yaelle Sophie Biriotti ep Boquet seit 19.3.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tropical Island Management GmbHKrausnick-Groß WasserburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018zur Tropical Island Management GmbH1. Gegenstand der GesellschaftTropical Island Management GmbH, Krausnick-Groß Wasserburg, ("TIM") wurde am 9. Juli 2003 gegründet und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Cottbus unter HRB-Nr. 6984 CB eingetragen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 25.000, ist voll eingezahlt und wird vollständig von der Tropical Island Holding GmbH, Krausnick-Groß Wasserburg, ("TIH") gehalten. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Freizeitparks ("Tropical Islands Resort Berlin Brandenburg", nachfolgend auch "TIR") in der ehemaligen Luftschiffwerfthalle in Briesen/Brand (Krausnick-Groß Wasserburg) und in deren Umgebung sowie von Gaststätten- und Beherbergungsbetrieben, die Personenbeförderung sowie das Betreiben eines Sonderlandeplatzes. Die ehemalige Luftschiffwerfthalle (nachfolgend "Dome") steht im Eigentum der Tropical Island Asset Management GmbH, Krausnick-Groß Wasserburg, ("TIAM"). Am 11. Dezember 2018 verkaufte die Tropical Island S.à.r.l., Luxemburg mit Wirkung zum 16. Januar 2019, 100% der Anteile der TIH an die Centaur Holding Germany GmbH, Bottrop, eine Gesellschaft der Parques Reunidos Gruppe. Der spanische Mutterkonzern Parques Reunidos Servicios Centrales, S.A., Madrid /Spanien ("PQR") betreibt weltweit über 60 Wasser-, Tier- und Freizeitparks. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Tropical Islands GruppeDer Erfolg des TIR bestimmt ausschließlich das Ergebnis der verbundenen Gesellschaften TIH, TIAM, TIM, TI Hospitality GmbH, Krausnick-Groß Wasserburg, ("TIHO"), TI Hotel Asset GmbH, Krausnick-Groß Wasserburg ("TIHA") sowie der TI Property GmbH, Krausnick-Groß Wasserburg, ("TIP"). Aufgrund dieser wirtschaftlichen Einheit gelten die nachfolgenden Erläuterungen zur wirtschaftlichen Entwicklung für die Gesellschaften der TI-Gruppe gleichermaßen. Seit dem 3. Dezember 2004 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen TIM und ihrer Muttergesellschaft TIH. Es werden verschiedene Dienstleistungen zwischen TIM und den anderen Gesellschaften der TI Gruppe erbracht und bezogen. Durch Kostenverteilungsvereinbarung per 1. Oktober 2012 kamen die Gesellschaften überein, dass die Kosten für die genannten Dienstleistungen zuzüglich eines Pauschalaufschlags von 5 % der Kosten erstattet werden. Höhe und Angemessenheit werden jährlich überprüft. Mit Pachtvertrag vom 14. Dezember 2004 hat TIM Grundstücke und sämtliche darauf aufstehende Gebäude des TIR am Firmensitz der Gesellschaft in Krausnick-Groß Wasserburg der TIAM mit Ausnahme der von TIHO gehaltenen Übernachtungseinheiten "Attached Lodges" und "Mobile Homes" gepachtet. TIM hat fristgerecht im Juli 2014 die vertraglich vereinbarte Option zur Verlängerung des Pachtvertrages bis zum 31. Januar 2020 ausgeübt. Danach verlängert sich das Pachtverhältnis um jeweils ein Jahr, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf der Laufzeit gekündigt wird. TIM hält 100 Prozent der Anteile der Tochtergesellschaft TI Hospitality GmbH ("TIHO"). Gegenstand des Unternehmens ist der Besitz und der Betrieb von Hotels, Campingplätzen und sonstigen Beherbergungseinrichtungen sowie deren Bau bzw. Erwerb, insbesondere in räumlichem Zusammenhang zum Freizeitpark "Tropical Islands" und im Freizeitpark "Tropical Islands". Seit Januar 2011 besteht ein Ergebnisführungsvertrag zwischen TIM und TIHO. Marktentwicklung Das Statistische Bundesamt berichtet über einen neuen Rekordwert der Gästeübernachtungen in Deutschland, die sich gegenüber 2017 um 4% erhöht haben. Dabei haben sich die Gästeübernachtungen aus dem Ausland um 5% auf 87,7 Millionen Übernachtungen erhöht. Damit stiegen diese Werte zum neunten Mal in Folge. Der Umsatz der TI-Gruppe besteht hauptsächlich aus Eintrittsgeldern, Erlösen aus dem Verkauf von Speisen und Getränken, dem Verkauf von "Handelswaren" (Souvenirs und andere Artikel) sowie Mieterlösen. Diese Umsätze haben sich für die TI-Gruppe auf konsolidierter Ebene nach HGB wie folgt entwickelt:
* Vorjahr angepasst aufgrund Ausweisänderung Innerhalb der Eintritte werden 2018 neben den Umsatzerlösen aus dem operativen Geschäft ebenfalls Umsätze aus nicht eingelösten Wertgutscheinen ausgewiesen (2017: Ausweis in sonstigen Umsatzerlösen). Die Erhöhung des Umsatzes stammt im Wesentlichen aus einer gestiegen Anzahl von Übernachtungsgästen, bedingt durch die Ende des Geschäftsjahres 2017 fertiggestellten Mobile Homes. Zudem hatte eine Zunahme bei den Tagesgästen entsprechend positive Auswirkungen auf den Verkauf von Speisen und Getränken. 3. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageErtragslage: Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres belaufen sich auf T€ 54.338 gegenüber T€ 53.360 im Vorjahr. Diese Entwicklung ist durch gestiegene Umsätze aus dem Verkauf von Speisen und Getränken begründet sowie durch die konsequente Auflösung von nicht in Anspruch genommenen Wertgutscheinen. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Leistungen sind von T€ 15.887 im Vorjahr auf T€ 15.073 im Berichtsjahr gesunken, was im Wesentlichen auf rückläufige Energiekosten (T€ - 414) sowie geringere Aufwendungen für Fremdpersonal (T€ - 343) zurückzuführen ist. Der Personalaufwand stieg um 6 % von T€ 10.533 im Vorjahr auf T€ 11.205. Dies ist auf die Besetzung von neuen Stellen zurück zu führen, welche im Jahresdurchschnitt etwa 13 ausmachten. Weiterhin begründet sich der Anstieg in den unterjährigen Tarifanpassungen. Die Abschreibungen haben sich zum Vorjahr von T€ 3.023 im Vorjahr auf T€ 2.707 verringert. Unter Verrechnung der Abschreibungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, des Finanzergebnisses, der Steuern sowie einem Gewinn der TIHO in Höhe von T€ 9.003 (Vorjahr: T€ 7.208) ergibt sich für das Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von T€ 24.142 gegenüber T€ 20.096 im Vorjahr. Der Anstieg ist maßgeblich durch einen gestiegenen Rohertrag als auch durch die höhere Ergebnisabführung der TIHO begründet. Der Jahresüberschuss der TIM wurde im Rahmen des bestehenden Ergebnisübernahmevertrages an die TIH abgeführt. Vermögenslage: Die Bilanzsumme beläuft sich mit T€ 39.946 auf vergleichbarem Niveau zum Vorjahr T€ 40.590. Das Anlagevermögen in Höhe von T€ 35.272 (Vorjahr T€ 32.409) repräsentiert dabei 88 % des Gesamtvermögens (Vorjahr 80 %). Im Geschäftsjahr wurden Investitionen von T€ 5.694 getätigt. Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahreswert von T€ 22.109 nicht verändert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 55 % (Vorjahr: 54 %). Die Finanzierung erfolgt durch das laufende Cash-Pooling. Finanzlage: Die Finanzierung erfolgt maßgeblich aus dem Cash Pooling mit der Muttergesellschaft TIH Die Liquidität war jederzeit gegeben. Ferner hat der bisherige Gesellschafter der TI Gruppe, wie im Lagebericht des Vorjahres ausgeführt, seine Forderungen aus einem Gesellschafterdarlehen unterjährig in die Kapitalrücklage der TIH eingelegt. 4. BeteiligungsunternehmenTropical Island Management GmbH ist mit 50 Prozent an der Energieversorgung Brand GmbH ("EVB") beteiligt. Die restlichen 50 Prozent werden von der EWE Energie AG, dem Gaslieferanten für das von der EVB betriebene Blockheizkraftwerk, gehalten. Die EVB versorgt TIR unter anderem sowohl mit Wärme als auch Strom und übernimmt weitere Dienstleistungen, wie z.B. die Poolwasserversorgung. 5. Nicht finanzielle LeistungsindikatorenAls Dienstleistungsunternehmen ist die Kundenzufriedenheit für die TI-Gruppe von zentraler Bedeutung. Hierzu werden insbesondere Daten aus im Dome installierten Feedbackterminals ausgewertet und in einer Kennzahl zusammengeführt. Dieser Wert hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 21,5 auf 21,4 verändert. 6. MitarbeiterZum 31. Dezember 2018 waren insgesamt 392 (Vorjahr 360) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der TIM beschäftigt. 7. Chancen- und RisikoberichterstattungDas Gesamtbild der Chancen- und Risikolage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung und der damit einhergehenden finanziellen Unabhängigkeit verbessert. Die innerbetrieblichen Strukturen der Tropical Islands Gruppe werden kontinuierlich weiter entwickelt in enger Abstimmung mit PQR und in Anlehnung an deren hoch entwickelte Standards, eines in Spanien börsennotierten Unternehmens. Neben den allgemeinen unternehmerischen Risiken sind insbesondere folgende Risiken zu nennen, welche jedoch weitgehend für die Tropical Islands Gruppe insgesamt gelten. Eine nachhaltige Verfehlung der geplanten Besucherzahlen würde zu einer deutlich reduzierten Wirtschaftlichkeit des Tropical Islands Resorts führen. Hieraus kann ein erheblicher Wertberichtigungsbedarf auf das aktivierte Anlagevermögen sowie die bilanzierten Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren. Der potenzielle Ausfall der technischen Anlagen des Freizeitparks kann zu einer eingeschränkten Attraktivität des Resorts und damit zu einer Verfehlung der geplanten Besucherzahlen führen. Um die Funktionsfähigkeit der technischen Anlagen sicherzustellen, werden die technischen Parameter der Anlagen überwacht und im Rahmen des unternehmensweiten Risikomanagementsystems weiterentwickelt. Das Tropical Islands Resort lebt von seiner Einzigartigkeit und dem damit verbundenen erweiterten Einzugsgebiet. Der Aufbau vergleichbarer Freizeitparks im Einzugsgebiet könnte damit zu einer verminderten Attraktivität des Resorts führen. Das Marktverhalten von (potenziellen) Wettbewerbern wird aus diesem Grunde nachhaltig beobachtet. Im Hinblick auf die in Deutschland verschärfte Sicherheitslage, namentlich was das Risiko von terroristischen Anschlägen angeht, steht Tropical Islands in engem Kontakt mit den zuständigen Sicherheitsbehörden. Anhaltspunkte für eine konkrete Bedrohung liegen nicht vor. Im Rahmen einer umsichtigen Risikovorsorge passt das Unternehmen die vorhandenen Sicherheitsvorkehrungen der aktuellen Lage an. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Rückgänge im Binnentourismus erkennbar. Chancen werden im Übernachtungsgeschäft gesehen, welches sich nach wie vor hohen Zuspruchs erfreut. Diese positive Entwicklung wird durch weitere Investitionen der TIHO in diesen Bereich abgesichert. 8. AusblickDer Gesamtumsatz von T€ 70.020 schloss 3% unter der Prognose von T€ 72.050 (IFRS konsolidiert). Das Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) konnte mit T€ 20.900 im Vergleich zur Prognose von T€ 19.252 um 9% übertroffen werden (IFRS konsolidiert). Im folgenden Geschäftsjahr, welches am 31. Dezember 2019 endet ("Geschäftsjahr 2019"), werden für die Gruppe weitere Verbesserungen der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft erwartet. Es wird mit Umsatzsteigerungen auf ca. € 73 Mio. und einem positiven Ergebnis vor Abschreibungen von ca. € 23 Mio. (EBITDA IFRS konsolidiert) gerechnet. Hierzu werden unter anderem unsere neuen Attraktionen "POROROCA" (ein Surf-Simulator) und der "Jungle Splash" (ein Wasserspielplatz) einen Beitrag leisten. Weiterhin wird die Realisierung weiterer Übernachtungseinheiten auf dem Gelände betrieben, was aufgrund des erwarteten Zeitvorlaufes für Planung und Bau frühestens in 2020 einen Beitrag wird leisten können.
Madrid (Spain), 17. 7. 2019 Die Geschäftsführung Wouter Theodorus Maria Dekkers Jesús Pablo Fernández Morán Isidoro Díez Caveda Juan José López Taracena Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018A. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft hat ihren Sitz in Krausnick-Groß Wasserburg und ist im Handelsregister unter HR B-Nr. 6984 beim Amtsgericht Cottbus eingetragen. Das Stammkapital beträgt € 25.000. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2018 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Alleinige Gesellschafterin ist die Tropical Island Holding GmbH, Krausnick-Groß Wasserburg. Zwischen der Gesellschaft und ihrer Muttergesellschaft, der Tropical Island Holding GmbH, besteht seit dem 3. Dezember 2004 ein Ergebnisabführungsvertrag, der rückwirkend ab dem 1. Februar 2004 gilt. Eine Kündigung ist jeweils zum Ende des Wirtschaftsjahres möglich. Am 15. Dezember 2010 wurde die TI Hospitality GmbH, Krausnick-Groß Wasserburg (TIHO), eine Tochtergesellschaft der Tropical Island Management GmbH zum Zwecke der Übernahme des Übernachtungsgeschäftes, erworben. Mit der TI Hospitality GmbH besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Beide Ergebnisabführungsverträge bestanden im Geschäftsjahr 2018 unverändert fort. Die Tropical Island Management GmbH (TIM) ist eingebunden in die umsatz- und ertragsteuerliche Organschaft mit der Gesellschafterin. Die Tropical Island Management GmbH ist Pächterin des Domes. Die Berechnung eines entsprechenden Entgeltes erfolgt monatlich gemäß Vertrag. Der Pachtvertrag mit der Tropical Island Asset Management GmbH wurde mit Schreiben vom 21. Juli 2014 in Ausübung der Option zur Verlängerung bis zum 31. Januar 2020 verlängert. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt, wobei die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften beachtet wurden. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Bewertungsgrundsätze des Vorjahres wurden beibehalten. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung. Anlagevermögen Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden planmäßig nach der linearen Methode über ihre geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Bauten auf fremden Grundstücken betreffen den Außenbereich Amazonia. Die Mietereinbauten werden über die Mietdauer abgeschrieben. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten in angemessenem Umfang anteilige Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt. Die Nutzungsdauern sind im Wesentlichen für:
Für ausgewählte Erstausstattungen wurden Festwerte gebildet. Dies betrifft im Wesentlichen folgende Gruppen:
Im Gesamtumfang der Festwerte von T€ 390 sind auch geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) enthalten, die jetzt bereits 14 Jahre festgeschrieben sind. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wurde seit dem 1. Februar 2015 von der Wahlmöglichkeit zur Umstellung der Erfassung von GWG-Pool auf GWG Einzelanlagen Gebrauch gemacht. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 250 nicht übersteigen. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen nach der Altersstruktur vorgenommen. Forderungen zwischen 91 und 180 Tagen werden zu 75 % und Forderungen älter als 180 Tage zu 100 % abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive bzw. passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen bzw. Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Eigenkapital Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung vertraglicher Rückbauverpflichtungen aus Mietverhältnissen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden die (jeweilige) Restmietdauer und voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 1,4 % p.a. zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. C. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) - d.h. die Unternehmen, von denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mindestens 20 % der Anteile besitzt - setzen sich wie folgt zusammen:
* Ergebnis vor Gewinnabführung ** Jahresüberschuss In den Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht ist ein Darlehen in Höhe von T€ 775, das an die EVB zum Zwecke der Erweiterung der Anlagen der EVB wegen des zu erwartenden erhöhten Energiebedarfs ausgereicht wurde, einschließlich der jeweiligen Tilgungsraten, ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Konzernverrechnung werden saldiert ausgewiesen, wenn sie gegenüber demselben Unternehmen bestehen, gleichartig und gleich fällig sind. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte sind in Höhe von T€ 1.552 (Vorjahr T€ 1.288) ausgewiesen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden in Höhe von T€ 994 (Vorjahr T€ 4.879) ausgewiesen. Die Forderungen bestehen gegen die Gesellschafterin Tropical Island Holding GmbH und resultieren aus dem Cash-Pooling. Flüssige Mittel Unter dem Posten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten T€ 731 (Vorjahr T€ 618) werden die Bestände in der Hauptkasse, den Nachzahlautomaten sowie unterwegs befindliche Gelder ausgewiesen. Eigenkapital Das Stammkapital von T€ 25 analog dem Vorjahr ist vollständig eingezahlt. Die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 22.084 (Vorjahr T€ 22.084) resultiert aus Einzahlungen der Gesellschafter (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB). Der Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) wurde in Höhe von T€ 24.142 (Vorjahr T€ 20.096) gemäß bestehendem Ergebnisabführungsvertrag an die Tropical Island Holding GmbH abgeführt. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen (T€ 4.438, Vorjahr T€ 4.487) sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 786, Vorjahr T€ 835), Personalrückstellungen (T€ 470; Vorjahr T€ 581) sowie Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen (T€ 3.143, Vorjahr T€ 3.036) enthalten. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von T€ 4.590 (Vorjahr 4.885) betreffen hauptsächlich noch nicht eingelöste Wert- und Leistungsgutscheine. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten mit T€ 71 mittelfristige Sicherheitseinbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 6.596, Vorjahr T€ 7.311) entfallen mit T€ 3.513 (Vorjahr T€ 3.387) auf Verbindlichkeiten aus Mietaufwendungen gegenüber der Tropical Island Asset Management GmbH und mit T€ 3.083 (Vorjahr T€ 3.924) auf Verbindlichkeiten aus dem Cash Pooling gegenüber der TI Hospitality GmbH. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht betreffen Lieferungen und Leistungen und betragen T€ 482 (Vorjahr T€ 211). D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse In den Umsatzerlösen von T€ 54.338 (Vorjahr T€ 53.360) sind vor allem Umsätze aus Eintritt von T€ 24.027 (Vorjahr T€ 23.388), aus dem Verzehr von Speisen und Getränken von T€ 20.271 (Vorjahr T€ 19.747), aus dem Verkauf von Merchandising-Artikeln von T€ 3.137 (T€ 2.946) enthalten. Die Umsatzerlöse wurden allesamt im Inland erzielt. Weitere Umsatzerlöse wurden in Höhe von T€ 5.076 (Vorjahr T€ 5.234), ursächlich durch die Intercompany Verrechnung, realisiert. Aus der Auflösung von nicht eingelösten Wertgutscheinen sind in diesem Jahr T€ 800 (Vorjahr T€ 360) Umsätze erzielt worden. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen Erträge T€ 479 (Vorjahr T€ 480) setzen sich hauptsächlich aus Erträgen wie Werbekostenzuschüsse und Provisionen (T€ 75),Skontoerträge (T€ 40) aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 76) sowie verrechneten Sachbezügen und Erlösen aus der Mitarbeiterverpflegung (T€ 229) zusammen. Periodenfremde Erträge sind in Höhe von T€ 8 angefallen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 11.047, Vorjahr T€ 11.650) sind im Wesentlichen mit T€ 3.384 Mieten aus dem Pachtvertrag mit der TIAM ausgewiesen sowie Aufwendungen aus der Intercompany-Verrechnung für erbrachte Dienstleistungen der TIH (T€ 2.939). Weiterhin sind in diesem Posten insbesondere Kosten der Instandhaltung (T€ 2.417), Aufwendungen für Kfz (T€ 268), sonstige Mieten (T€ 190), sonstige Provisionen und Gebühren für Kartenzahlungen (T€ 322), Kosten für fremde Dienstleistungen (T€ 791) sowie Rechtskosten (T€ 71) enthalten. Zinsergebnis Die Zinserträge in Höhe von T€ 21 (Vorjahr T€ 27) sind gegenüber verbundenen Unternehmen entstanden. Die Zinsaufwendungen von T€ 56 (Vorjahr T€ 82) resultieren aus der Aufzinsung der Rückstellung für Rückbauverpflichtungen. Ergebnis aus Gewinnabführungsverträgen Im Ergebnis aus Gewinnabführungsverträgen ist der Gewinn der TIHO in Höhe von T€ 9.003 (Vorjahr T€ 7.208) ausgewiesen. E. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenHaftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB, die nicht auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen sind, bestanden zum 31. Dezember 2018 nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht ein langfristiger Pachtvertrag mit der TIAM hinsichtlich der pachtweisen Überlassung des Domes. Der Vertrag, der ursprünglich eine Laufzeit bis zum 31. Januar 2015 hatte, ist um weitere fünf Jahre, bis zum 31. Januar 2020, verlängert worden. Die monatliche Pacht beläuft sich auf T€ 282. Darüber hinaus bestehen Abnahmeverpflichtungen in geschäftsüblichem Umfang. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Zusammenhang mit KFZ-Leasing Verträgen für das nachfolgende Geschäftsjahr in Höhe von T€ 328. Für die nächsten zwei bis 5 Geschäftsjahre ergeben sich hieraus insgesamt sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. T€ 253. Ein Bestellobligo besteht i.H.v. T€ 3.084. F. Sonstige AngabenGesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren in der Gesellschaft Mitarbeiter 378 (im Vorjahr 356 Mitarbeiter) angestellt. Die Belegschaft setzte sich dabei wie folgt zusammen:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Tanjong Capital Sdn Bhd, Kuala Lumpur/Malaysia, ("TCSB") als höchste Konzernspitze einbezogen. Die TIM nimmt die Befreiungsvorschriften der § 291, 292 HGB in Anspruch und stellt selbst keinen Teilkonzernabschluss auf, da die TIM und ihre Tochtergesellschaften als kleinster Konsolidierungskreis in den Konzernabschluss der TCSB einbezogen werden. Der Konzernabschluss der TCSB wird nach IFRS erstellt. Bilanzstichtag des Konzernabschlusses ist der 31. Dezember 2018. Der Konzernabschluss der TCSB ist beim Handelsregister UK Companies House at Companies House, Crown Way, Cardiff, CF14 3UZ unter der Nummer 210874 hinterlegt. Ergebnisverwendung Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von T€ 24.142 wird im Rahmen eines Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin Tropical Island Holding GmbH abgeführt. Nachtragsbericht Am 11. Dezember 2018 verkaufte die Tropical Island S.à.r.l., Luxemburg 100% der Anteile des Tropical Islands Resorts, Berlin-Brandenburg an die Centaur Holding Germany GmbH, Bottrop. Der Verkauf wurde, mit wirtschaftlicher Rückwirkung auf den 1. Januar 2019, am 16. Januar 2019 wirksam.
Madrid (Spain), 17.7.2019 Die Geschäftsführung Wouter Theodorus Maria Dekkers Jesús Pablo Fernández Morán Isidoro Díez Caveda Juan José López Taracena Entwicklung des Anlagevermögens der Tropical Island Management GmbHvom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Tropical Island Management GmbH, Krausnick-Groß Wasserburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tropical Island Management GmbH, Krausnick-Groß Wasserburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tropical Island Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 18. Juli 2019 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Philipp Medrow, Wirtschaftsprüfer ppa. Tobias Steffens, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde am 30. Oktober 2019 festgestellt. |
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