Cephalon GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Dr. Ullrich seit 28.2.2008 | Prokura |
Rainer Dr. med. Uhlenbusch seit 18.1.2008 | Geschäftsführer |
Alain Aragues seit 24.5.2007 | Geschäftsführer |
Bernd Hintermayr seit 11.4.2007 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Cephalon International Holdings Inc. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cephalon GmbHMartinsriedJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht der Geschäftsführungfür das Geschäftsjahr zum 31.12.2006Tätigkeitsfeld Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von biotechnologischen und pharmazeutischen Arzneimitteln und Produkten und anderen verwandten Produkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wobei der deutsche Markt mit einem Umsatzanteil von ca. 90% den Schwerpunkt bildet. Die Produkte werden über Außendienst-Mitarbeiter bei den Kunden (im wesentlichen Ärzte aus den Facharztgruppen Neurologie, Psychiatrie, Onkologie, Schmerztherapie und Schlafmedizin) beworben. Die dadurch generierten Arzneimittelrezepte werden von den Patienten in öffentlichen Apotheken eingelöst, die die Produkte schließlich über den pharmazeutischen Großhandel und zu einem kleinen Teil direkt über Cephalon's Logistikpartner (Movianto und Licher MT in Deutschland, Richter Pharma und PLA in Österreich, Globopharm in der Schweiz) beziehen. Der pharmazeutische Großhandel sowie Krankenhäuser beziehen die Produkte ebenfalls über Cephalon's Logistikpartner. Der pharmazeutische Markt in Deutschland Nach der Bundestagswahl 2005 wurde von der neuen Regierungskoalition das Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) beschlossen, das am 1. Mai 2006 in Kraft trat. Die stärksten Auswirkungen hatte das Gesetz auf den Generikamarkt, da nun auch für nicht mehr patentgeschützte Arzneimittel ein Herstellerrabatt eingeführt wurde. Den Herstellern von Originalarzneimitteln wurde ein erneutes Preismoratorium auferlegt. Insgesamt führten die beschlossenen Maßnahmen dazu, dass der Umsatz rezeptpflichtiger Arzneimittel in 2006 um 0,63% gegenüber 2005 zurückging. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Von der Aufstockung des Außendienstes in der 2. Jahreshälfte 2004 profitierte die Cephalon GmbH auch im Jahr 2006. Die Umsatzerlöse stiegen um 23,9% gegenüber dem Vorjahr an. Zur Erlössteigerung trugen im Wesentlichen die Arzneimittel Actiq, Vigil und APO-go aber auch Quilonum bei, das weiterhin von Lieferschwierigkeiten des Hauptkonkurrenzpräparates profitierte. Die Erlöse für Gabitril und Xilopar gingen zurück, da diese Produkte von dem Außendienst nur noch nachrangig besprochen wurden. Actiq, Vigil und APO-go wurden erst zwischen 1998 und 2002 in den Markt eingeführt bzw. erst seit 2002 (Apo-go seit 2003) von der Cephalon GmbH vermarktet, so dass das Umsatzpotential noch immer nicht ausgeschöpft ist. Umsatz- und Absatzentwicklung Für die einzelnen Produkte wurden in Deutschland in 2006 die folgenden Beträge vor Herstellerrabatt erlöst (in Klammern die prozentuale Veränderung gegenüber 2005):
Insgesamt beliefen sich die Umsatzerlöse (inkl. Österreich und Schweiz) vor Herstellerrabatt (in Höhe von T€ 529) in 2006 auf € 17,17 Millionen gegenüber € 13,86 Millionen in 2005. Die Absätze für alle Produkte entwickelten sich weitestgehend proportional zu den Umsätzen, da für diese Produkte keine Preisänderungen durchgeführt wurden. Investitionen: Es wurden in 2006 keine nennenswerten Investitionen ins Anlagevermögen durchgeführt. Lediglich durch Investitionen für zusätzliche Büro- und Geschäftsausstattung erhöhte sich der Sachanlagenbestand von € 161.722,- im Vorjahr auf € 169.725,- in 2006. Es gab keinen Zugang im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände, so dass hier durch weitere planmäßige Abschreibung der Lizenzrechte für die Produkte Xilopar und Quilonum eine Reduktion des Bilanzwertes auf € 457.965,- (Vj € 1.634.541,-) erfolgte. Personalsituation: Um das Marktpotential der Produkte besser ausschöpfen zu können, wurde die Mitarbeiterzahl Ende 2004/Anfang 2005 deutlich erhöht. Auf diesem Niveau kam es in 2006 zu einer Stabilisierung der Mitarbeiterzahl bzw. fiel durch die Nichtbesetzung von vakanten Positionen sogar die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten AN von 59 im Vorjahr auf 53 in 2006. Aufgrund der mit der Akquisition der Zeneus Pharma GmbH einhergehenden Zusammenführung der beiden Gesellschaften an den Standort der Cephalon GmbH wurden im Februar 2006 weitere Büroflächen (ca. 300m²) im selben Gebäude zusätzlich angemietet. Die Fluktuationsrate in 2006 betrug ca. 30%. Vermögenslage Der Jahresüberschuss beläuft sich auf € 1.314.442,-. Mit Gesellschafterbeschluss vom 22.12.2005 wurde eine Erhöhung des gezeichneten Kapitals auf € 10.000.000,- durch Einlage des neuen Gesellschafters Cephalon International Holdings Inc. beschlossen. Die eingezahlte Stammeinlage wurde zur Rückzahlung der aufgelaufenen Verbindlichkeiten i.H. von € 9.375.216,- gegenüber der Cephalon UK, Ltd. verwandt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 16.03.2006. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnet die Bilanzsumme einen Zuwachs um 29,5% auf T€ 10.931. Dies zeigt sich auf der Aktivseite der Bilanz insbesondere in einem Anstieg der flüssigen Mitteln um T€ 2.548 auf T€ 4.383 sowie in einem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 870 auf T€ 1.955. Auf der Passivseite der Bilanz erhöhten sich aufgrund des erzielten Jahresüberschusses das Eigenkapital sowie die Verbindlichkeiten aus LuL (T€ 576; +T€ 331) und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 625;+T€ 612). Finanzlage Der Bestand an Flüssigen Mitteln hat sich im Vergleich zum Vorjahr um € 2,6 Mio erhöht. Auf eine Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien konnte im Geschäftsjahr 2006 verzichtet werden. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden nicht. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im GJ 2006 T€ 2.470, der Cashflow aus Investitionstätigkeit T€ 77, so dass ein positiver Gesamtcashflow von T€ 2.547 zu verzeichnen ist. Dies ist vor allem auf den erzielten Jahresüberschuss und die daraus resultierenden Mittelzuflüsse aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Das Working-Capital (Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten) verbesserte sich von € 5,0 Mio auf € 7,5 Mio. Ertragslage und Kostenentwicklung Die Transferpreise für den Wareneinsatz blieben im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert, auch musste die Gesellschaft wie im Vorjahr 6% der in Deutschland erzielten GKV-Umsätze für Actiq, Vigil, APO-go, Xilopar und Gabitril als Herstellerrabatt wieder abführen. Quilonum retard unterlag in 2006 zwar erstmals dem Herstellerrabatt, jedoch konnte in Verhandlungen mit dem Eigentümer des Produkts (GlaxoSmithKline) die Einigung erzielt werden, dass GlaxoSmithKline den Herstellerrabatt vollständig übernimmt. Insgesamt belief sich der Herstellerrabatt in 2006 auf € 529.262,- (Vorjahr € 518.271,-). In 2006 wurde die Mitarbeiterzahl nicht weiter erhöht, durch teilweise Nichtbesetzung von vakanten Stellen aufgrund von Fluktuationen im Vertrieb ergab sich sogar ein leichtes Sinken der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl. Dementsprechend fielen die Personalkosten von T€ 4.301 auf T€ 4.100. Aufgrund dieser Tatsache und der auf der anderen Seite erheblich gestiegenen Umsatzerlöse konnte der Jahresfehlbetrag des Vorjahres in Höhe von € 765.830,- in einen Jahresüberschuss in Höhe von € 1.314.442 übergeleitet werden. Darstellung wesentlicher finanzieller und nicht finanzieller Leistungsindikatoren Die Cephalon GmbH nutzt eine Vielzahl von Kennzahlen zur Steuerung des Unternehmens. Die wichtigsten Finanzkennzahlen sind Umsatz, EBIT, Brutto-Gewinn je Mitarbeiter sowie DSO (Days Sales Outstanding). Daneben ist die Cephalon GmbH in das Steuerungs- und Controllingsystem ihrer Muttergesellschaft der Cephalon Inc. eingebunden. Als wichtigste Kennzahlen lassen sich anführen:
Neben den finanziellen Leistungsindikatoren konnten auch die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren im Unternehmen gestärkt werden. Hierzu zählen beispielsweise Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen sowie die Unterstützung in der beruflichen Entwicklung der Mitarbeiter im Außen- als auch Innendienst. Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft ist grundsätzlich von der Innovations- und Entwicklungstätigkeit sowie den strategischen Entscheidungen der Muttergesellschaft abhängig. Die Erlöse der Gesellschaft sind stark von der Erstattungssituation der Arzneimittel durch die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) abhängig. Je nach Finanzlage der GKV ist mit weiteren Gesundheitsstrukturreformen zu rechnen, die verschiedenartigste Auswirkungen auf die Erlössituation haben können. So wurde bereits das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) beschlossen, das zum 1. April 2007 in Kraft tritt. Die Folgen dieses Gesetzes sind noch nicht abschätzbar, da viele der beschlossenen Maßnahmen noch nicht ausreichend definiert sind. Insgesamt kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Produkte der Cephalon GmbH in 2007 nicht direkt vom GKV-WSG betroffen sein werden. Die Erlöse der Gesellschaft verteilen sich auf 5 verschiedene patentgeschützte und nicht-patentgeschützte Produkte in 3 verschiedenen Ländern. Änderungen bezüglich der Erstattungssituation der Arzneimittel, neue Wettbewerber bzw. Generika, unerwartet auftretende schwere Nebenwirkungen oder Lieferschwierigkeiten bei einzelnen dieser Produkte würden daher nicht den Bestand der Gesellschaft gefährden. Ende 2006 lief der Co-Promotion-Vertrag mit GlaxoSmithKline für das bis dahin sehr umsatzstarke Präparat Quilonum aus. Umsatzsteigerungen bei den anderen Produkten in 2007 sollten diesen Umsatzausfall jedoch weitgehend kompensieren können. Risiken des Forderungsausfalls wird durch ein konsequentes Forderungsmonitoring begegnet. Chancen Bezüglich Actiq wurde bereits der Zulassungsantrag für ein verbessertes Nachfolgeprodukt (Handelsname in den USA: Fentora) eingereicht, mit dessen Zulassung in Deutschland im Jahr 2008 gerechnet werden kann. Diesbezüglich besteht die Möglichkeit durch eine Kooperation mit einem Pharmaunternehmen, das auch niedergelassene Internisten und Allgemeinärzte besucht, die Umsätze in diesem Therapiegebiet (Durchbruchschmerzen) erheblich auszuweiten. Im Dezember 2005 wurde auf europäischer Ebene von Cephalon, Inc. die Zeneus Holding Limited übernommen. In Deutschland wurde die Zeneus Pharma GmbH in Cephalon Pharma GmbH umbenannt, die im Laufe des Jahres 2007 mit der Cephalon GmbH verschmolzen werden soll. Das Produktportfolio der Cephalon Pharma GmbH umfasst im Wesentlichen onkologische Präparate, insbesondere die Produkte Moycet, Targretin und Abelcet. Durch die Zusammenführung der beiden Gesellschaften wird sich die Mitarbeiterzahl auf ca. 90 erhöhen, und die Umsatzerlöse sollten auf über € 25 Millionen ansteigen. Abschließende Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Für das Jahr 2007 ist aufgrund des Wegfalls der Umsatzerlöse für Quilonum kaum mit einer weiteren Steigerung der Umsätze zu rechnen. Ziel in 2007 wird daher sein, diesen Umsatzausfall durch Umsatzsteigerungen bei den Produkten Actiq, Vigil und APO-go zu kompensieren. Es wird ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft eingetreten, die für die Beurteilung des Jahresabschlusses wesentlich sind.
Martinsried, den 16. August 2007 Cephalon GmbH Alain Aragues, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006
Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006
AnhangAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Cephalon GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von der Schutzklausel des § 289 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht und Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterlassen, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge der beiden Geschäftsführer feststellen lassen. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher MaßnahmenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Cephalon GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die erworbenen Rechte und Lizenzen wurden auf die entsprechende Vertragslaufzeit abgeschrieben. Ferner wurde Standard-Software auf 3 Jahre abgeschrieben und Spezial-Software auf einen Zeitraum von 4 Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die amtlichen Richtlinien wurden dabei berücksichtigt, wobei EDV-Hardware auf 3 Jahre und Mobiliar entsprechend der betriebsüblichen Nutzungsdauer auf 8 Jahre abgeschrieben wurde. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,- wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang gezeigt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet abzüglich Wertberichtigungen aufgrund Veralterung und zu erwartenden Verlusten aus niedrigeren Verkaufserlösen. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Eigenkapitalposten sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Umsatzrealisierung erfolgt mit Auslieferung der Produkte an den Kunden. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse Im Berichtszeitraum ergaben sich folgende Umsatzerlöse vor Herstellerrabatt (in TEUR) aufgegliedert nach Produktgruppen und Ländern:
Sonstige betriebliche Erträge Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 168 periodenfremd. Sie betreffen Umsatzsteuererstattungen aus Vorperioden. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus der Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Diese Position enthält vor allem Werbe- und Reisekosten (TEUR 2.049), Kosten der Warenabgabe (TEUR 1.213), Fahrzeugkosten (TEUR 503) sowie Raumkosten (TEUR 258). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen verteilen sich wie folgt:
Angaben zu den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten und Forderungen gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Es bestehen Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen gegenüber der Anesta Corp. in den USA in Höhe von Euro 68.879,23 sowie gegenüber der Anesta AG in der Schweiz in Höhe von Euro 427.947,32. Ferner resultieren Verbindlichkeiten gegenüber der Cephalon Pharma Ltd. UK in Höhe von Euro 69.012,53 im Wesentlichen ebenfalls aus Warenlieferungen. Am Bilanzstichtag bestehen zudem gegenüber Cephalon Inc. Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 53.284,64 die aus Weiterberechnungen resultieren. Ebenfalls durch Weiterberechnungen entstand eine Verbindlichkeit von Euro 6.259,55 gegenüber Cephalon France. Weitere Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern oder verbundenen Unternehmen bestehen nicht. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Steueraufwand des Geschäftsjahres (T€ 32) resultiert aus der vorzunehmenden Mindestbesteuerung. Die Verlustvorträge belaufen sich zum 31.12.2006 auf T€ 2.944 (Körperschaftsteuer) und T€ 3.208 (Gewerbesteuer). Kapitalerhöhung Die Gesellschafterversammlung vom 22.12.2005 hatte eine Erhöhung des Stammkapitals um 9.975.000,- Euro auf 10.000.000,- Euro beschlossen. Da die Kapitalerhöhung zum 31.12.2005 noch nicht im Handelsregister eingetragen war, erfolgte im Vorjahr die Bilanzierung als Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung bereitgestellte Einlage. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 16.03.2006. Verlustvortrag Der Jahresfehlbetrag aus dem Wirtschaftjahr 2005 in Höhe von Euro -765.545,12 wurde in den Verlustvortrag einbezogen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres zum Ausgleich des Verlustvortrags wie folgt zu verwenden:
Sonstige PflichtangabenHaftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 1.386.417,42 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Weitere Geschäftsführer: John Andrew Dawson, Chief Financial Officer & Head of Business Development, Europe, Arbour House, 13, The Mount, Fetcham, Surrey, KT229EB, UK Vergütungen der Geschäftsführer Die Bezüge der Geschäftsführung werden unter Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Konzernzugehörigkeit Die Cephalon GmbH wird in den Konzernabschluss der Cephalon UK Ltd., Guildford, Großbritannien (kleinster Konsolidierungskreis) sowie der übergeordneten Cephalon Inc., Wilmington, Delaware, USA (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der offen gelegte Konzernabschluss ist für die Cephalon UK Ltd. beim "Companies House" in England erhältlich und der Abschluss der Cephalon Inc. in den Vereinigten Staaten beim "SEC". Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt (mit Vorjahresvergleichszahlen):
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 53 (Vorjahr: 59).
Martinsried, den 16. August 2007 Alain Aragues, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Cephalon GmbH, Martinsried, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 17. August 2007 PricewaterhouseCoopers
N. McMahon, Wirtschaftsprüfer ppa. A. Fiedler, Wirtschaftsprüfer |
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