Erdkorn GmbH
Kieler Straße 2, 22769 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heike Wieland seit 14.2.2024 | Prokura |
Samir Besic seit 26.1.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Samir Besic | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Erdkorn GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ERDKORN GMBH, HAMBURG1. Grundlagen des Unternehmens Erdkorn GmbH ist ein Bio-Lebensmittel-Filialbetrieb im norddeutschen Raum. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 15 eigene Filialen betrieben. Es handelt sich dabei um folgende Standorte: Hamburg-Eppendorf Hamburg-Iserbrook Hamburg-Volksdorf Hamburg-Poppenbüttel / AEZ Hamburg-St. Georg Hamburg Hoheluft Hamburg-Altona Nord Halstenbek Kaltenkirchen Nortorf Hannover Kiel / Hopfenstrasse Kiel / Holtenauer Strasse Kiel / Schloßstrasse Buxtehude 2. Geschäftsverlauf im Jahr 2023 und Lage der Gesellschaft zum 31.12.2023 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) vom 15. Januar 2024 ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 und damit nach dem Jahr 2020 das zweite Mal in den vergangenen 10 Jahren geschrumpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist demnach um -0,1% gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das Bruttoinlandsprodukt lag damit insgesamt nur noch +0,7% über dem Niveau des Jahres 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen und die hohen Zinsen drückten auf die Nachfrage und waren damit wesentliche Bestimmungsfaktoren der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe ging um -2,0% zurück. Entscheidend beeinflusst wurde diese Größe durch eine deutlich gesunkene Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Baugewerbe konnte sogar trotz schwieriger Rahmenbedingungen leicht zulegen. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe war ein Rückgang der Bruttowertschöpfung um -1,0% zu verzeichnen. Dies lag vor allem am Groß- und Einzelhandel, der deutlich nachgab. Auf der Nachfrageseite nahmen die privaten Konsumausgaben preisbereinigt um -0,8% ab. Sie lagen damit nun um -1,5% unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Die Konsumausgaben des Staates sanken um -1,7%, insbesondere bedingt durch den Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2023 von 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Der Beschäftigungsaufbau fand fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Konsumwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2023 um +5,9% gegenüber 2022 (vgl. 2022 zu 2021: +3,1%). Die Inflationsrate lag damit unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022, blieb aber auf hohem Niveau. Damit stiegen die Verbraucherpreise im dritten Jahr in Folge stärker als das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte. Treiber der hohen Teuerungsrate waren Nahrungsmittel, deren Preise sich um +12,4% erhöhten (2022: +13,4%). Überdurchschnittlich stark verteuerten sich Brot und Getreideerzeugnisse (+16,4%) sowie Molkereiprodukte und Eier (+15,7%). Nach den massiven Preissteigerungen des Vorjahres kamen die Preise für Speisefette und Speiseöle leicht zurück (-3,5%). Branchenspezifische Entwicklung Im Jahr 2023 lagen die Umsätze mit ökologisch produzierten Lebensmitteln mit 16,1 Mrd. € um +5,0% über jenen des Jahres 2022 (Quelle BÖLW). Nach dem Rückgang des Jahres 2022 erholte sich der Bio-Markt damit wieder. Der Anstieg basiert dabei auf höheren Preisen, die Absatzmengen konnten in etwa stabil gehalten werden. Der Preisanstieg bei biologisch erzeugten Lebensmitteln lag damit unter jenem der konventionell produzierten Lebensmittel. Der Lebensmitteleinzelhandel konnte seinen Bio-Umsatz um +7,2% ausbauen. Treiber war hier der Verkaufskanal der Discounter. Der Naturkostfachhandel konnte nach dem Rückgang des Vorjahres im Jahr 2023 wieder einen Umsatzzuwachs von +0,2% verzeichnen. Ab dem 2. Halbjahr des Jahres 2023 waren hier merkliche Aufwärtstendenzen zu verzeichnen. Der Bereich Sonstige, zu dem auch Lieferdienste und Hofläden zählen, legte um +1,8% zu. Hofläden konnten dabei ihre Vorjahresumsätze nicht halten. Geschäftsentwicklung Im Jahr 2023 konnte die Gesellschaft seine Filialexpansion erfolgreich fortsetzen. Nach der Übernahme von drei Kieler Filialen und der Eröffnung einer neuen Filiale in Buxtehude im Jahr 2022 wurde im Jahr 2023 das Kerngebiet Hamburg weiter gestärkt. Hierzu wurden vier Filialen von Bio Company übernommen. Eine weitere Filiale im Hamburg hatte Bio Company zuvor geschlossen. Die Filialen wurden zwischen September und Dezember 2023 eröffnet. Mit der Übernahme werden Umsatz und Ertragspotenzial der Gesellschaft nachhaltig gestärkt. Im Rahmen der Übernahme konnte vereinbart werden, dass die Marke Bio Company den Kunden von Erdkorn weiter erhalten bleiben soll. Artikel der Marke sind seither in sämtlichen Erdkorn-Filialen verfügbar. Durch diesen Ausbau des Geschäftsbetriebs wuchs der Umsatz im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um +7,6%. Die von Bio Company übernommenen Filialen trugen hierzu nur einen vergleichsweise geringen Teil bei, da diese erst sukzessive im letzten Quartal eröffnet wurden. Unter den Bestandsfilialen waren unterschiedliche Umsatzentwicklungen zu verzeichnen, wobei zu berücksichtigen ist, dass das Jahr 2023 zwei Verkaufstage weniger umfasste als das Vorjahr. In der Filiale Kaltenkirchen konnte ein spürbares Wachstum erreicht werden. In den meisten anderen Filialen lag der Umsatz nahe dem Vorjahresniveau. Einen merklichen Umsatzrückgang hatte die Filiale Kiel/Holtenauer Straße aufgrund einer veränderten Wettbewerbssituation zu verzeichnen. Insgesamt ist zu konstatieren, dass die Umsatzplanung in den Bestandsfilialen nicht erreicht wurde. Um die Filialexpansion bereinigt war ein Umsatzrückgang von knapp 2 % zu verzeichnen. Die Planung war von einer deutlicheren konsumwirtschaftlichen Erholung ausgegangen. Aufgrund der Umsatzentwicklung, die hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben ist, blieb das Jahresergebnis ebenfalls hinter unserer Planung zurück. Der Geschäftsverlauf kann somit als nicht zufriedenstellend bezeichnet werden. 3. Lage des Unternehmens Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme stieg infolge der Übernahme von vier Ladengeschäften auf knapp 3,7 Mio. €. Auf der Aktivseite entfallen die Anstiege auf das durch Ladeneinrichtungen geprägte Sachanlagevermögen sowie auf die Warenbestände. Auch die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen an. Auf der Passivseite stand dem Jahresfehlbetrag eine durch Einlagen der Gesellschafter gestärkte Kapitalrücklage gegenüber. Die Rücklagenzuführung reichte jedoch nicht aus, um den Jahresfehlbetrag auszugleichen. Das Eigenkapital beträgt T€ 376 nach T€ 434 im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen ebenso wie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Letztgenannter Posten stieg im Rahmen der Filialexpansion an. Der Cash Flow aus operativer Tätigkeit hat sich verbessert, war aber aufgrund des Jahresfehlbetrags sowie der Mittelbindungen im Vorratsbereich weiterhin negativ. Die Liquiditätssituation war jedoch auch dank der Mittelzuflüsse seitens des Gesellschafters stabil. Zu den Hausbanken werden nach wie vor intensive und gute Beziehungen gehalten. Die Gesellschaft war somit jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Auch für das Jahr 2024 hat sich der Gesellschafter bereits dazu bekannt, ggf. benötigte Mittel bereitzustellen. Ertragslage Die Rohertragsquote konnte nahezu gehalten werden. Dies ist angesichts der gestiegenen Preissensibilität der Verbraucher bemerkenswert. Der Rohertrag stieg aufgrund der Filialexpansion leicht an, konnte den Anstieg beim Personalaufwand sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, der zum Teil ebenfalls auf die zusätzlichen Filialen zurückzuführen ist, nicht vollständig kompensieren. Die laufenden Aufwendungen infolge der Filialübernahmen konnten in wesentlichen Bereichen durch aktives Management aber bereits reduziert werden. Negativ wirkte auf das Ergebnis ein, dass sich die Rückstellung für die untervermietete Filiale in Köln nicht wie geplant reduzierte, sondern aufgrund veränderter Parameter partiell neu dotiert werden musste. Das Betriebsergebnis sank um gut 200 T€. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses sowie der Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von -357 T€ nach -200 T€ im Vorjahr. Chancen und Risikobericht Mit den Übernahmen der Märkte in Kiel und der Arrondierung um den Mark in Buxtehude sowie der Übernahem der Hamburger Märkte im Jahr 2023 hat die Gesellschaft den angekündigten Expansionspfad erfolgreich und mit großen Meilensteinen begangen. Das Gelingen der Integration ist dem Einsatz von der Geschäftsführung und allen Mitarbeitenden zu verdanken. Das laufende Jahr 2024 steht nun im Zeichen der Konsolidierung der Strukturen und der Optimierung von Prozessen. Die ungünstigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen halten sich länger als prognostiziert, so dass in den Bestandsfilialen im Jahr 2023 das erwartete Wachstum noch nicht eintrat. In den ersten Monaten des Jahres entsprechen die Umsätze der neuen Hamburger Filialen ebenfalls noch nicht den Erwartungen. Zwar besteht der Trend der zunehmenden Verfügbarkeit von Bio-Sortimenten im klassischen Lebensmitteleinzelhandel und in Discount-Märkten fort, dennoch ist die Geschäftsführung davon überzeugt, dass weiterhin ein ausreichendes Kundenpotenzial Wert auf Beratungskompetenz, Produktqualität und Sortimentstiefe legt. Diese Kundenerwartungen in den Märkten zu erfüllen, bleibt fundamentaler Anspruch der Gesellschaft. Gleichzeitig sollen wiedererkennbare Marken - auch im Preiseinstieg - das Angebot komplettieren. Darüber hinaus wurden diverse Maßnahmen zur Umsatzsteigerung entwickelt und umgesetzt. Auch konnten Verhandlungserfolge mit Lieferanten aufgrund des gestiegenen Abnahmevolumens bereits erzielt werden. Besondere rechtliche Risiken sind zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts nicht erkennbar. Prognosebericht Im Jahr 2024 plant die Gesellschaft Umsatzzuwächse in nahezu allen Filialen. In Summe wird mit einem leichten Umsatzanstieg sowie einem ausgeglichenen Ergebnis geplant. Insbesondere bedingt durch die ungünstige Ferienkonstellation um die Ostertage liegt der Geschäftsverlauf im ersten Quartal noch unter Plan. Es war ein operativer Verlust zu verzeichnen. In den Bestandsfilialen konnte ein Umsatzwachstum erzielt werden, das aber noch leicht unter den Planerwartungen liegt. In den übernommenen Hamburger Filialen liegen die Umsätze noch unter den Erwartungen. Hier sollen umsatzfördernde Maßnahmen ab dem 2. Quartal Wirkung zeigen. Durch die getroffenen Maßnahmen ist die Geschäftsführung zuversichtlich, noch ein im Rahmen der Planerwartungen liegendes ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. Hierzu wird auch die geplante Schließung des Filialgeschäfts Kiel / Schloßstraße im Herbst dieses Jahres beitragen. Nachtragsbericht Wir verweisen diesbezüglich auf die Ausführungen im Anhang.
Hamburg, 21. Mai 2024 Erdkorn GmbH, Hamburg gez. Samir Besic, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ERDKORN GMBH, HAMBURGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ERDKORN GMBH, HAMBURGI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Allgemeine Angaben Die Erdkorn GmbH, Hamburg (eingetragen unter HRB 79905 im Amtsgericht Hamburg), ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. i. V. m. §§ 264 ff. HGB aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen. Anlagevermögen Die Anschaffungskosten von immateriellen Vermögensgegenständen werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Ein in den Vorjahren entgeltlich erworbener Geschäfts- und Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Für Zugänge mit Anschaffungskosten von über € 250,00 und höchstens € 1.000,00 ist aus Vereinfachungsgründen ein Sammelposten bilanziert, der mit jeweils einem Fünftel im Jahr der Anschaffung und den folgenden vier Jahren als Aufwand zu erfassen ist. Umlaufvermögen Die Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken bei den Forderungen wurden, soweit notwendig, durch angemessene Wertberichtigung berücksichtigt. Rückstellungen Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Umlaufvermögen Sämtliche Forderungen weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. 3. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 52.000,00 und ist voll eingezahlt. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für:
5. Verbindlichkeiten
III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. IV. ERGÄNZENDE ANGABEN Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen beträgt T€ 8.501. Geschäftsführer Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023: Samir Besic (Kaufmann), Hamburg. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Geschäftsführungsvergütung Auf die Angabe der Geschäftsführungsvergütung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Anzahl der Arbeitnehmer Das Unternehmen hat im Berichtsjahr durchschnittlich 169 (Vorjahr 160) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Es werden ausschließlich Angestellte beschäftigt. Konzernabschluss Die Berichtsgesellschaft wird in den Konzernabschluss der C.F. Grell Nachf. Holding GmbH, Kaltenkirchen, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde im Rahmen der Gesellschafterversammlung am 23. Mai 2023 festgestellt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht) Erläuterungspflichtige Vorgänge sind nicht bekannt.
Hamburg, den 28. April 2024 ERDKORN GMBH, HAMBURG Die Geschäftsführung gez. Samir Besic
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die Erdkorn GmbH, Hamburg: Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Erdkorn GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Erdkorn GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lübeck, 21. Mai 2024 Treuhand-Gesellschaft
ppa. gez. Dr. Schreiber, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Dücker, Wirtschaftsprüfer |
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