Schaeffler Schweinfurt Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Wüstner seit 3.12.2025 | Geschäftsführer |
Pascal Herrmann seit 9.7.2025 | Geschäftsführer |
Felix Dietrich seit 11.1.2024 | Prokura |
Stefan Sauer seit 21.12.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ewellix GmbHSchweinfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022der Ewellix GmbH, Schweinfurt1. Grundlagen des UnternehmensDie Ewellix GmbH entwickelt, produziert und vertreibt über die Verkaufsorganisation der Ewellix Gruppe Maschinenelemente, insbesondere Linearlager und Linearführungssysteme und Antriebselemente sowie Aktuatoren, deren Zubehör und Ausstattung sowie sonstige maschinelle Einrichtungen und Erzeugnisse. Ihr Geschäft betreibt die Ewellix GmbH an den Standorten Schweinfurt und Meckesheim. Darüber hinaus unterhält die Ewellix GmbH ein Verkaufsbüro in Steyr, Österreich. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenWeltwirtschaftliches UmfeldDie wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2022 war weiterhin, wenngleich abgeschwächt, geprägt durch die Folgen der Corona-Pandemie. Hinzu kamen die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine. Während es in den meisten Ländern angesichts steigender Impfraten zu weniger coronabedingten Einschränkungen kam, ergriff die chinesische Regierung beim Auftreten neuer Varianten und vergleichsweise kleinerer Ausbrüche stets großflächige Maßnahmen zur Eindämmung. Durch diese Lockdowns wurde die Wirtschaftstätigkeit in China, aber auch die globalen Lieferketten weiterhin beeinträchtigt. Der Krieg in der Ukraine brachte zusätzliche Disruptionen mit sich, insbesondere in Europa. Die Preise für Rohstoffe und Landwirtschaftsprodukte stiegen nach der Invasion Russlands stark an, da die Ukraine kriegsbedingt und Russland sanktionsbedingt als Lieferanten ausfielen. Die Verknappung der Erdgaslieferungen aus Russland in die Europäische Union (EU) führte zu einer erhöhten Unsicherheit bezüglich der Versorgungslage und enormen Preissteigerungen bei fossilen Brennstoffen. Hinzu kamen die nach wie vor pandemiebedingt gestörten Wertschöpfungsketten und die damit einhergehenden Preissteigerungen. Zusammen mit Nachholeffekten der privaten Haushalte und Unternehmen, zum Teil noch genährt durch staatliche Konjunkturpakete, führte dies zum starken Anstieg der Inflationsraten. Die Nationalbanken schwenkten angesichts dessen zu Beginn bzw. im Laufe des Jahres 2022 auf den Weg einer restriktiveren Geldpolitik ein, wodurch sich die Kreditkosten im Laufe des Berichtsjahres erhöhten. In Folge der sich im Jahresverlauf 2022 eintrübenden globalen Wachstumsperspektiven kam es zu wiederholten Abwärtsrevisionen bei den Prognosen führender Institutionen. Trotz massivem Gegenwind zeigte sich die Konjunktur letztlich aber robuster als allgemein erwartet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) nahm Ende Januar 2023 daher eine, wenn auch kleine, Aufwärtsrevision vor und schätzte den Zuwachs der globalen Wirtschaftsleistung für das Gesamtjahr 2022 zuletzt auf preisbereinigt 3,4 %, nach einem kräftigen Anstieg von 6,2 % im Jahr zuvor. Die globale Inflationsrate lag 2022 bei geschätzt 8,8 %. Der weltweite Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2022 mit geschätzt 5,4 %. Nachdem die Industrieproduktion im Jahr 2021 dynamisch um 7,8 % zugelegt hatte, wuchs sie im Jahr 2022 nur um geschätzt 3,1 %. Das Plus in den entwickelten Volkswirtschaften betrug voraussichtlich 2,2 %, die Schwellen- und Entwicklungsländer kamen auf einen Anstieg von 3,9 %. (Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2023) Deutsche KonjunkturDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2022 nach noch vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um preisbereinigt 1,8 % höher als im Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Dienstleistungen profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Besonders stark zulegen konnten die Sonstigen Dienstleister, zu denen auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt (+6,3 %). Im Baugewerbe, das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,3 %). Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich kaum zunahm (+0,2 %). Das Verarbeitende Gewerbe litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten. Hinzu kam der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich 2022 nach zwei stark von Corona geprägten Jahren vergleichsweise moderat um 1,1 %. Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,6 % ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zuge andauernd hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen verstärkten den negativen Trend der Bauinvestitionen im Jahresverlauf 2022. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde 2022 dagegen preisbereinigt 2,5 % mehr investiert als im Vorjahr. Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 zu: Deutschland exportierte preisbereinigt 3,2 % mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe legten gleichzeitig sehr viel stärker um preisbereinigt 6,7 % zu. Der Außenbeitrag dämpfte dadurch insgesamt das BIP-Wachstum. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2022 von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 1,3 % oder 589.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2022 jedoch nur leicht und konnte die Beschäftigungsverluste der beiden Vorjahre nicht ausgleichen. (Quelle: Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023) Globaler MaschinenbauIn einem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld zeigte sich auch die Maschinenindustrie im Jahr 2022 an vielen Standorten widerstandsfähig. Das dritte Quartal brachte vielerorts sogar ein höheres Produktionswachstum als erwartet, da sich die Engpasssituation bei einigen Vorprodukten entspannte. Der Mangel an elektronischen Bauteilen ist jedoch für viele Unternehmen weiterhin deutlich spürbar. Das vierte Quartal wiederum war an den großen Maschinenbaustandorten außerhalb der EU-27 von einer Umsatzschwäche geprägt. In der EU spürten die Maschinenbauer zum Jahresende eine verminderte Investitionsgüternachfrage, die Umsätze entwickelten sich aufgrund der angesammelten Auftragsbestände aber weiter solide. Global betrachtet konnte der Maschinenumsatz im Jahr 2022 preisbereinigt um geschätzt 1 % gesteigert werden. In Japan sowie der EU-27 fiel der Zuwachs mit real 5 bzw. 3 % (beides geschätzt und vorläufig) höher aus als in den USA und China. China zeigte mit einem preisbereinigten Umsatzrückgang von real 1 % die schlechteste Performance unter den TOP-5-Maschinenbauländern. In den USA war die Entwicklung mit Stagnation auf Vorjahresniveau nur geringfügig besser. Der nominale Zuwachs betrug hier zwar stattliche 12 %, er war jedoch allein durch Preisanpassungen von durchschnittlich 12 % entstanden. Das Phänomen des inflationären Auseinanderklaffens von nominalen und realen Steigerungsraten trifft letztlich auf alle Herstellerländer zu, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. So meldete das chinesische Statistikamt für den dort ansässigen Maschinenbau lediglich eine Preissteigerung von 0,9 % 2022/2021. (Quelle: VDMA Prognosespiegel international, Februar 2023) Deutscher Maschinen- und AnlagenbauDie Produktion im Maschinenbau in Deutschland hat nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ihr Vorjahresniveau im Jahr 2022 um real 0,2 % übertroffen. Das Produktionswachstum hätte deutlich höher ausfallen können, wenn nicht hartnäckig gestörte Lieferketten, ein sich intensivierender Fachkräftemangel und Schwierigkeiten bei der Energieversorgung die Produktion so stark und nachhaltig unter Druck gesetzt hätten. Allerdings blieb der von nicht wenigen erwartete Einbruch der Maschinenproduktion aus. Mehr noch: In Folge er deutlich anziehenden Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal 10,5 % zu. Produktion und Umsatz erreichten zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 237 und 252 Mrd. Euro. Der Auftragseingang startete mit deutlich zweistelligen realen Plusraten ins Jahr, verlor im Jahresverlauf aber zusehends an Dynamik. Starke Produktionsbehinderungen und die nur allmählich abflauende Nachfrage führten zu Rekordauftragsbeständen, denn Stornierungen blieben abgesehen von dem Ausbuchen von Orders aus Russland und Bereinigungen zum Jahresende eher die Ausnahme. Im Maschinenbaudurchschnitt lag die Auftragsreichweite zeitweise über einem Jahr - ein Rekordwert. Im weiteren Jahresverlauf zeigten sich erste Entspannungsanzeichen bei den Lieferketten, insbesondere bei Metallen und Kunststoffen. Die Versorgung mit Elektronikteilen blieb aber herausfordernd. Im Dezember 2022 waren noch 74 % der Unternehmen durch Störungen in vorgelagerten Lieferketten beeinträchtigt. Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. Jedoch verhinderte der Fachkräftemangel so manche Fertigstellung von Maschinen, Maschinenteilen und -komponenten. Viele Unternehmen möchten angesichts des hohen Auftragsbestands einstellen. Die Personalsuche gestaltet sich jedoch schwierig. Nicht nur Fachkräfte sind knapp, sondern Arbeitskräfte insgesamt. (Quelle: VDMA: Jahres-Pressekonferenz 2022 am 13.12.2022) 2.2 GeschäftsverlaufUmsatz- und AuftragsentwicklungDie Geschäftsentwicklung der Ewellix GmbH hat sich 2022 trotz herausfordernden Rahmenbedingungen gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Die Gesamtumsatzerlöse sind von TEUR 67.061 auf TEUR 71.673 (+6,9 %) angestiegen. Die Umsatzerlöse mit externen Kunden sind von TEUR 44.887 auf TEUR 50.017 (+11,4 %) angestiegen. Der Anstieg der externen Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022 resultierte unter anderem aus einem allgemeinen Volumenanstieg sowie durch Neukundengeschäft. Zusätzlich wirkten Verkaufspreiseffekte positiv auf die Umsatzentwicklung, vor allem da deutlich gestiegene Beschaffungskosten überwiegend über Verkaufspreisanpassungen in den Markt weitergegeben werden konnten. Die gruppeninternen Umsatzerlöse aus dem Verkauf selbst produzierter Güter und Leistungen an verbundene Unternehmen, sind von TEUR 22.174 auf TEUR 21.656 (-2,3 %) gesunken. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Umsatzerlöse mit der Vertriebseinheit in Taiwan um TEUR 2.985, aufgrund eines unerwarteten Auftragsrückgangs eines Großkunden. Gegenläufig haben sich insbesondere die Umsatzerlöse mit den Vertriebseinheiten in China um TEUR 1.123 und in den Niederlanden um TEUR 948 positiv entwickelt. Mit den anderen Ewellix-Vertriebseinheiten konnten nur leichte Umsatzanstiege erzielt werden. Insgesamt hatten auch die anderen Ewellix-Vertriebseinheiten mit dem weltweit gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld zu kämpfen. ProduktionIm Vergleich zum Vorjahr hat sich die Produktionsleistung (Wert der Einlieferungen), aufgrund der gesunkenen gruppeninternen Umsätze, um 1,3 % verringert. Von den gesamten Umsatzerlöse wurden ca. 56 % (Vorjahr ca. 58 %) mit unseren selbst produzierten Gütern und Leistungen erzielt. Qualität und UmweltschutzDie Gesellschaft betreibt ein Qualitäts-Management-System nach ISO 9001:2015 und ist darüber hinaus sowohl nach der Arbeitsschutzmanagementsystemnorm ISO 45001:2018 als auch nach der Umweltmanagementnorm ISO 14001:2015 zertifiziert. Forschung und EntwicklungDie Gesellschaft führt nur definierte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen im Auftrag der Konzernobergesellschaft Ewellix AB, Göteborg, durch und erhält hierfür entstehende Kosten zuzüglich einer marktüblichen Marge ersetzt. Die Ergebnisse aus dieser Forschung und Entwicklung stehen ausschließlich der Konzernobergesellschaft Ewellix AB, Göteborg, zu. Im Jahr 2022 wurden von der Gesellschaft keine Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen im Auftrag von Ewellix AB durchgeführt. PersonalDie durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter lag im Geschäftsjahr 2022 bei 172 (Vorjahr 172). Im Geschäftsjahr 2022 hatten wir keinen meldepflichtigen Unfall zu verzeichnen. Die Unfallrate ist Teil der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. InvestitionenIm Geschäftsjahr 2022 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 440 getätigt. Der Großteil der Investitionen bezog sich auf den Erhalt der Fertigungskapazitäten und Ausrüstung. Die Finanzierung erfolgte aus dem laufenden Cashflow. 2.3 Darstellung der Lage des Unternehmens2.3.1 ErtragslageDer Umsatz, als finanzieller Leistungsindikator, ist im Geschäftsjahr 2022 um TEUR 4.612 (+ 6,9 %) von TEUR 67.061 auf TEUR 71.673 angestiegen. Die Bruttomarge beträgt 24,4 % (Vorjahr 27,3 %). Der Anstieg der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022 resultierte unter anderem aus einem allgemeinen Volumenanstieg sowie durch Neukundengeschäft mit externen Kunden. Zusätzlich wirkten Verkaufspreiseffekte positiv auf die Umsatzentwicklung, vor allem da deutlich gestiegene Beschaffungskosten überwiegend über Verkaufspreisanpassungen in den Markt weitergegeben werden konnten. Der Rückgang der Bruttomarge resultierte im Wesentlichen aus dem Anstieg der Aufwendungen für Altersversorgungsverpflichtungen im Zuge der versicherungstechnischen Bewertungsänderung auf die aktuellen Inflationsgegebenheiten. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten lagen mit TEUR 12.783 (Vorjahr TEUR 9.088) deutlich über dem Vorjahresniveau. Der Anstieg steht im Zusammenhang mit der Entwicklung des Umsatzvolumens sowie ebenfalls aus dem Anstieg der Aufwendungen für Altersversorgungsverpflichtungen im Zuge der versicherungstechnischen Bewertungsänderung auf die aktuellen Inflationsgegebenheiten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 7.109 auf TEUR 5.785 gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch geringere Restrukturierungskosten im Vergleich zum Vorjahr begründet. Unter Berücksichtigung des positiven Finanzergebnisses in Höhe von TEUR 346 (Vorjahr TEUR 137) und der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr TEUR 8) ergibt sich ein Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung TEUR 2.620). Der EBITDA nach IFRS, als weiterer finanzieller Leistungsindikator, beträgt im Geschäftsjahr 2022 TEUR 7.238 (Vorjahr TEUR 6.547). Der Unterschied zwischen dem IFRS- und dem HGB-Ergebnis resultiert im Geschäftsjahr 2022 im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Vorgehensweise bei der Bilanzierung von Pensionsrückstellungen, insbesondere beim Ausweis der versicherungstechnischen Bewertungsänderungen. 2.3.2 FinanzlageDie Liquidität war über das gesamte Geschäftsjahr gesichert. Die Finanzierung der Ewellix GmbH erfolgt im Wesentlichen aus dem laufenden Cashflow sowie im Rahmen des Cash-Pooling mit der Ewellix Gruppe. 2.3.3 VermögenslageDas in der Bilanzsumme ausgewiesene Gesamtvermögen der Ewellix GmbH erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.696 von TEUR 50.649 auf TEUR 54.345. Die Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 440 entfallen auf Investitionen in den Erhalt der Fertigungskapazitäten und Ausrüstung. Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.194 von TEUR 8.162 auf TEUR 9.356 angestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem strategischen Bestandsaufbau der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 4.931 (Vorjahr TEUR 3.510). Der Anstieg resultiert aus höheren Umsatzerlösen im Monat Dezember im Vergleich zum Vorjahr sowie der Effekt, dass einige Kunden überfällige Zahlungen in das neue Jahr geschoben haben. Die Forderung gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 85 beinhalten die Forderungen aus Verlustübernahmen im Rahmen des mit der Ewellix Holding Germany GmbH, Frankfurt, vereinbarten Ergebnisabführungsvertrag. Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein positives Jahresergebnis erzielt, deshalb war die Ergebnisübernahme im Vorjahr in den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter ausgewiesen. Die Forderung gegen verbundene Unternehmen beinhalten ein Darlehen gegen die Ewellix AB, Göteborg, über TEUR 20.190 (Vorjahr TEUR 20.000) sowie das "Cash-Pooling-Guthaben" in Höhe von TEUR 14.317 (Vorjahr TEUR 11.335). Bei den restlichen Forderungen handelt es sich um gruppeninterne Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Erhöhung der Pensionsrückstellung von TEUR 30.852 auf TEUR 38.062 im Vergleich zum Vorjahr wurde im Wesentlichen durch die Absenkung des Abzinsungssatzes von 1,87 % auf 1,79 % sowie dem Anstieg der Bewertungsparameter Renten- und Gehaltstrend aufgrund der anhaltend hohen Inflationsgegebenheiten in Deutschland beeinflusst. Die sonstigen Rückstellungen sowie die Steuerrückstellungen betragen TEUR 4.205 (Vorjahr TEUR 4.749) und haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich ausschließlich aus gruppeninternen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zusammen. Die übrigen Verbindlichkeiten (Verbindlichkeiten gegenüber externen Lieferanten und sonstige Verbindlichkeiten) sind von TEUR 2.808 auf TEUR 1.721 gesunken. Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme bei unverändertem Eigenkapital, sinkt die Eigenkapitalquote von 13,5 % auf 12,5 %. 2.3.4 Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenAls finanzielle Leistungsindikatoren werden, die von der Ewellix Gruppe weltweit vorgegebenen nach IFRS ermittelten Kennzahlen "Umsatz" und das EBITDA verwendet. Das EBITDA ermittelt sich, indem das Ergebnis vor Steuern um die Zinsaufwendungen und Zinserträge, sowie um die Abschreibungen bereinigt wird. Wesentliche Abweichungen zwischen HGB und IFRS ergeben sich durch den unterschiedlichen Ausweis einzelner GuV-Positionen und Bewertungsunterschiede. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden die Unfallrate und Zertifizierungen im Qualitäts-Management-System nach ISO 9001:2015, nach der Arbeitsschutzmanagementsystemnorm ISO 45001:2018 sowie nach der Umweltmanagementnorm ISO 14001:2015 angesehen. 2.3.5 Vorjahresvergleich und GesamtaussageDie im Vorjahr für das Geschäftsjahr 2022 prognostizierten Umsatzerlöse, der geplante Auftragseingang sowie die geplante Produktionsleistung konnte aufgrund der wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen nicht vollständig erreicht werden. Das geplante EBITDA konnte dagegen, insbesondere aufgrund einer guten Kostenkontrolle, erreicht werden. Insgesamt bewertet die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie den Geschäftsverlauf in 2022 als gut. Insbesondere im Hinblick auf die herausfordernden Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2022 sowie bei Betrachtung des operativen Ergebnisses vor den Sondereffekten aus den versicherungstechnischen Bewertungsänderungen bei den Pensionsrückstellungen. 3. Chancen- und Risikobericht sowie Prognosebericht3.1 Chancen- und RisikoberichtZiele und Merkmale des Risikomanagements und internen KontrollsystemsBei Ewellix GmbH wurde ein internes Kontrollsystem (ICS) eingeführt. Dieses soll das frühzeitige Erkennen von etwaigen erheblichen Chancen und Risiken durch klare Berichtswege und zeitnahes Controlling sicherstellen. Dabei handelt es sich um ein standardisiertes Kontrollsystem, bei dem in den Bereichen Finanzen, Verkauf, Einkauf, Produktion/Warenwirtschaft, Konzernkonsolidierung und Personalwesen an den als sicherheitsrelevant angesehenen Stellen im jeweiligen Prozess Kontrollen beschrieben werden, deren Einhaltung durch definierte Kontrollverantwortliche permanent überwacht werden. Kernpunkte des internen Kontrollsystems sind die Aufteilung von Verantwortlichkeiten ("Segregation of Duties"), Einhaltung des "Vier-Augen-Prinzips" bei allen relevanten Entscheidungsprozessen und die Dokumentation der Einhaltung der Kontrollen. In diesem Rahmen werden auch die Zugriffsberechtigungen im ERP-System für alle Mitarbeiter entsprechend ihres Verantwortungs- bzw. Aufgabenbereiches zugeordnet. Die Zielsetzung des internen Kontrollsystems ist die Absicherung aller Bilanzpositionen und Einflüsse auf die Gewinn- und Verlustrechnung durch nachverfolgbare Prüfprozesse, um das Risiko von falschen Bilanzansätzen, Ergebnissen oder Aussagen des Jahresabschlusses zu minimieren. Außerdem soll das Kontrollsystem durch die Aufteilung von Verantwortlichkeiten zur Vermeidung von Betrug, persönlicher Vorteilnahme und sonstigen geschäftsschädigenden Verhaltens beitragen. Nachfolgend werden die wesentlichen Chancen und Risiken für die Ewellix GmbH dargestellt. Bestandsgefährdende Risiken werden derzeit nicht gesehen. Chancen und Risiken aus der ProduktentwicklungGrundsätzlich besteht das Risiko, dass unsere Kunden neue Produkte nicht annehmen. Diesem Risiko wirken wir durch umfangreiche Trendanalysen und Kundenbefragungen sowie dem Erwerb von branchenspezifischen Marktanalysen entgegen. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass Trends frühzeitig erkannt werden können und deren Relevanz für unsere Kunden rechtzeitig überprüft wird. Des Weiteren besteht das Risiko, Produkte oder kundenbezogene Entwicklungen nicht in der vorgegebenen Zeit, mit der entsprechenden Qualität und unter den vorgegebenen Kosten realisieren zu können. Um dieses Risiko zu vermeiden, wurde ein Qualitätsmanagement-System in der Ewellix Gruppe etabliert. Damit können im Falle von Abweichungen rechtzeitig gegensteuernde Maßnahmen ergriffen werden. Die Entwicklung weiterer Produktvarianten, durch die zusätzliches Umsatzpotential geschaffen werden kann, wird durch die zentrale Entwicklungsabteilung der Ewellix GmbH geleistet. Methodisch werden in diesem Entwicklungsprozess bereits in der Produktentstehungsphase Design- und Prozess-FMEA (Fehlermöglichkeiten-Einflussanalyse) systematisch geplant und angewandt. Risiken aus der BeschaffungDer Bereich Einkauf arbeitet kontinuierlich an Konzepten, die das Risiko aus bestehenden Ein-Lieferanten-Beziehungen durch die Auswahl geeigneter möglicher Alternativquellen vermindern sollen. Außerdem arbeiten wir intensiv an der Ausweitung unserer internationalen Lieferantenbasis. Dazu zählen insbesondere Bezugsquellen für Rohstoffe und Vorprodukte auf dem asiatischen Markt. Zur Vermeidung von Ausfällen auf der Beschaffungsseite werden regelmäßig Beurteilungen unserer Hauptlieferanten durchgeführt. Bei Auffälligkeiten wird der Lieferant um Auskunft gebeten. Ein weiteres wichtiges Instrument sind Auditierungen des Qualitätsmanagementsystems bei Lieferanten, ebenso wie Produktauditierungen. Davon ausgehend werden eventuelle Aktionen abgeleitet. Bedeutung von NachfrageschwankungenUm den Einfluss von Nachfrageschwankungen oder sich verändernden Marktbedingungen auf unser Geschäft zu begrenzen, erstellen wir Forecast-Planungen und analysieren kontinuierlich das Kundenverhalten und den Wettbewerb. Die daraus entstehenden Risiken sichern wir durch unsere breite Modellpalette ab, die wir laufend modernisieren und erweitern. Außerdem wird ständig an der Verkürzung von Durchlaufzeiten durch die Fertigung gearbeitet, was eine Erhöhung der Flexibilität bewirkt. Zeitkonten der produktionsnahen Mitarbeiter ermöglichen ebenfalls, Nachfrageschwankungen zeitnah auszugleichen. PersonalDie persönlichen Fähigkeiten und das Wissen unserer Mitarbeiter sind entscheidende Erfolgsfaktoren für unser Unternehmen. Durch intensives Wissensmanagement und Nutzung von internen als auch externen Schulungsangeboten arbeiten wir kontinuierlich an der Knowhow Erweiterung unserer Mitarbeiter. Mit diesen Maßnahmen begegnen wir auch dem zunehmenden Fachkräftemangel. UmweltschutzDie Gesellschaft ist sowohl nach der Arbeitsschutzmanagementsystemnorm ISO 45001:2018 als auch nach der Umweltmanagementnorm ISO 14001:2015 zertifiziert. Ausfallrisiken, Liquiditätsrisiken und Risiken aus FinanzinstrumentenZur Minimierung von Ausfallrisiken betreiben wir eigenständig ein zentrales Mahnwesen und Debitorenmanagement. Sobald entsprechende Risiken für uns erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Bezüglich Liquiditätsrisiken besteht ein Cash-Pooling System innerhalb der Ewellix Gruppe. Die Treasury-Abteilung der Ewellix AB übernehmen hierbei die Verantwortlichkeiten für die Liquiditätsplanung und den Einsatz von Finanzinstrumenten. Risiken der PensionsverpflichtungenDas anhaltend niedrige Zinsumfeld belastet die Ewellix GmbH zunehmend im Bereich der bestehenden Pensionsverpflichtungen. Je nach Entwicklung des Zinsniveaus in der Zukunft kann das negative Auswirkungen auf die Ertragslage der Ewellix GmbH haben. Darüber hinaus hat auch ein anhaltend hoher Inflationsanstieg in Deutschland eine negative Auswirkung auf die Ertragslage der Ewellix GmbH. Denn je nach Entwicklung und Dauer des Inflationsniveaus in der Zukunft, müssen die versicherungstechnischen Bewertungsparameter hinsichtlich zukünftiger Gehalts- und Rentensteigerungen angepasst werden. IT-Risiken und ChancenDurch Datensicherungssysteme sowie eingeschränkte Zugangs- und Zugriffsberechtigungen werden IT-Risiken begegnet. Risiken und Bedeutung einer PandemieDie Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Pandemien zu erheblichen wirtschaftlichen Risiken führen. Um das Risiko eines Produktionsausfalls aufgrund von infizierten Mitarbeitern zu minimieren, sind seit der Corona--Pandemie Verhaltensregeln aufgestellt worden und damit einhergehend Sicherheitsmaßnahmen sowie ein Hygienekonzept eingeführt. Hierzu gehört auch die Möglichkeit zur Nutzung des Homeoffice, für diejenigen deren Arbeitsinhalte das zulässt, um das Ansteckungsrisiko der Mitarbeiter, bei einer zukünftigen neuen oder einer wiederauflebenden Corona--Pandemie, weiter zu vermeiden. Risiken und Bedeutung von internationalen KonfliktenDer Krieg in der Ukraine zeigt, dass internationale Konflikte ebenfalls einen großen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen haben kann. Der Krieg in der Ukraine führte unter anderem im Geschäftsjahr 2022 zu enormen Preissteigerungen für fossile Brennstoffe und einer zeitweise erhöhten Unsicherheit bezüglich der Versorgungslage in Deutschland. Darüber hinaus führte der Krieg auch zu einem sanktionsbedingten Ausfall Russlands als potenzieller Kunde sowie zu gestörten internationalen Lieferketten. Deshalb begegnen wir den Risiken, in Form von Nachfrageschwankungen, Beschaffungsproblemen oder höheren Energiepreisen, die aus dem weiter andauernden Ukraine-Krieg als auch aus möglichen weiteren internationalen Konflikten entstehen können, mit einer rollierenden und ständig überarbeitenden Ressourcen- und Fertigungsplanung. Die beschriebenen wesentlichen Risiken werden zu einem Gesamtbild der Risikolage der Gesellschaft zusammengeführt:
(Das Ranking in Risikogruppen ist absteigend, die Risiken von links nach rechts absteigend dargestellt.) 3.2 PrognoseberichtsWeltwirtschaft und deutsche KonjunkturFür das Gesamtjahr 2023 prognostiziert der Internationalen Währungsfonds (IWF) ein weltwirtschaftliches Wachstum von 2,9 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als im Oktober 2022 erwartet wurden. Globale Krisen belasten die Weltwirtschaft zwar weiter schwer, die totale Neuausrichtung der Corona-Politik Chinas könnte laut IWF aber den Weg zur Erholung ebnen. Ein Abrutschen der Weltwirtschaft in die Rezession dürfte so vermieden werden. Gleichwohl wird auf etliche Risiken, die ein schlechtere Entwicklung zur Folge hätten, hingewiesen: So könnte sich in China die die Krise im Immobiliensektor verschlechtern, der Krieg in der Ukraine könnte eskalieren, und in den Schwellen- und Entwicklungsländern könnte es zu einer Schuldenkrise kommen. Der Ausblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich gegenüber der Konjunkturprognose des Sachverständigenrates vom November 2022 geringfügig verbessert. Der Sachverständigenrat erwartet im Jahr 2023 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 %. Die kurzfristigen Abwärtsrisiken für das Wachstum haben sich reduziert. Vor allem ist die Unsicherheit über die Energieversorgungslage vorerst gesunken, was zu einem Rückgang der Großhandelspreise für Energie geführt hat. So war der durchschnittliche Preis für Erdgas in der ersten Märzhälfte 2023 in Europa mit rund 46 Euro pro MWh rund 80 % niedriger als zum Hochpunkt im August 2022. Nachdem die Inflationsrate gemessen am deutschen Verbraucherpreisindex (VPI) im Dezember 2022 von 8,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat auf 8,1 % abgesunken war, lag sie im Januar und Februar 2023 wieder bei jeweils 8,7 %. Die Kernrate des VPI ist im Januar und Februar 2023 mit 5,6 % und 5,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat weiter angestiegen. Dies lässt erwarten, dass die Inflation nur allmählich zurückgeht und im gesamten Prognosehorizont weiterhin erhöht bleibt. Der damit einhergehende Kaufkraftverlust belastet die privaten Konsumausgaben. Die fortgesetzte geldpolitische Straffung mit steigenden Zinsen verschärft diese Entwicklung und dämpft zusammen mit der weiterhin hohen wirtschaftlichen Unsicherheit die Investitionen der Unternehmen. Vor diesem Hintergrund erwartet der Sachverständigenrat deshalb im Jahr 2023 ein Wirtschaftswachstum von 0,2 % und im Jahr 2024 ein Wirtschaftswachstum von 1,3 %. Für die Inflationsrate in diesem und im kommenden Jahr prognostiziert der Sachverständigenrat Raten von 6,6 % beziehungsweise 3,0 %. (Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2023; aktualisierte Konjunkturprognose 2023 und 2024 des Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung März 2023) Deutscher Maschinen- und AnlagenbauDer Maschinenbau in Deutschland steuert 2023 auf ein herausforderndes Jahr zu. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Minus in der realen Produktion in Höhe von 2 %. Diese Prognose ist mit einer hohen Unsicherheit behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Noch immer tobt in der Ukraine ein Krieg mitten in Europa, der festgefahren scheint. Mit Blick auf den nächsten Winter stellt sich die Frage, ob die Energieversorgung in den Unternehmen sichergestellt werden kann. Noch haben viele Unternehmen ein solides Auftragspolster, dieses wird im Jahresverlauf aber teilweise schmelzen. Sich weiter entspannende Lieferketten und die Zurückhaltung bei den Bestellungen infolge der zahlreichen Unsicherheiten sind dafür maßgeblich verantwortlich. Sorgen bereitet insbesondere der Fachkräftemangel. Viele Unternehmen möchten Personal einstellen, finden jedoch keine oder nur zu wenige Leute. Insgesamt schauen trotz aller Widrigkeiten knapp die Hälfte der Unternehmen optimistisch auf das bevorstehende Jahr, 38 % der Befragten zeigen aber auch eine gemischte Stimmungslage. Lediglich 14 % der Unternehmen sind pessimistisch gestimmt. (Quelle: VDMA Konjunkturprognose 2023) Ewellix GmbHDie Geschäftsentwicklung in den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres 2023 liegt deutlich unter Plan, der Umsatz mit externen Kunden liegt mit 14,9 % unter dem budgetierten Wert. Die Produktionsleistung ist dadurch ebenfalls gesunken und lag in den ersten vier Monaten 2023 um 12,0 % niedriger als geplant und gegenüber der Vergleichsperiode 2022 um 7,6 % niedriger. Insgesamt sind die ersten vier Monate im neuen Geschäftsjahr 2023 geprägt von einer sehr zurückhaltenden Nachfrage. Die anspruchsvollen Rahmenbedingungen, insbesondere die zurückhaltende Investitionsgüternachfrage aufgrund höherer Fremdkapitalzinsen sowie allgemeine Rezessionsängste aufgrund der hohen wirtschaftlichen Unsicherheit, sind auch zu Beginn des neuen Geschäftsjahres gegeben. Aufgrund dieser Gegebenheiten gehen wir aktuell, auch unter Berücksichtigung der aktuellen Prognosen und Rückmeldungen von unseren Kunden, von einem leichten Gesamtumsatzrückgang von ca. 0 % bis -5 % im Vergleich zum Vorjahr aus und einem EBITDA nach IFRS, das ebenfalls leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 liegen wird. Für die Erhaltung der Fertigungskapazitäten, Qualitätssicherungsmaßnahmen, Umwelt und EHS sind Investitionen in Höhe von TEUR 606 geplant und sollen aus dem operativen Cashflow finanziert werden. Bezüglich der Unfallrate wird durch die Aktivitäten im Bereich EHS (Umwelt, Gesundheit und Arbeitssicherheit) eine weiterhin kontinuierliche Verbesserung angestrebt bzw. soll die aktuelle Null-Unfallrate gehalten werden.
Schweinfurt, den 28. Juni 2023 Geschäftsführung Swen Wenig Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
ANHANG für das Geschäftsjahr 2022der Ewellix GmbH, Schweinfurt1. Allgemeine ErläuterungenDie Ewellix GmbH mit Sitz in Schweinfurt ist im Handelsregister des Amtsgerichts Schweinfurt unter HR B 7517 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften unter Beibehaltung der Form der Darstellung, insbesondere der Gliederung der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung, aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach Ergebnisverwendung. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden grundsätzlich unverändert die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres angewandt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei den Vermögensgegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßige Abschreibungen vorgenommen. Für die einzelnen Posten des Anlagevermögens werden folgende Nutzungsdauern unterstellt:
Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG deren Anschaffungs- und Herstellungskosten über EUR 250 und unter EUR 1.000 liegen, werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung auf einem gesonderten Konto gesammelt und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden nach der FiFo-Methode gemäß § 256 HGB bewertet. Zudem werden branchenübliche Abschläge, die die technische Überholung und mangelnde Gängigkeit beinhalten, angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen, Sondereinzelkosten der Fertigung und Abschreibungen auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Verwaltungsgemeinkosten enthalten sind. Fremdkapitalzinsen werden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unter Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen mit dem Nennwert ausgewiesen. Allgemeine Ausfall-, Skontier-, Mahn- und Zinsrisiken wurden durch eine pauschale Wertberichtigung berücksichtigt. Erkennbaren Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die übrigen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für alle neu erdienten Pensionsansprüche gilt seit dem 1. Januar 2022 der neue Pensionsplan. Lediglich rentennahe Mitarbeiter sowie die gesamten Besitzstände bis zum 31. Dezember 2021 sind im alten Pensionsplan verblieben. Die Pensionsverpflichtungen nach dem alten Pensionsplan sowie die Besitzstände bis zum Wechselstichtag 31. Dezember 2021 wurden auf Basis von versicherungsmathematischen Gutachten passiviert. Hierbei wird das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) angewendet. Den aktuellen Berechnungen sind die Richttafeln Heubeck 2018G zugrunde gelegt und der angewendete Rechnungszins beträgt 1,78 % (Vorjahr 1,87 %). Aufgrund der zum Bilanzstichtag anhaltend hohen Inflationsgegebenheiten in Deutschland, ist die Gehaltsdynamik auf 3,25 % p.a. (Vorjahr 2,70 % p.a.) und der Rententrend auf 2,20 % p.a. (Vorjahr 0,99% p.a.) angestiegen. Eine Fluktuationskomponente wurde wegen Unwesentlichkeit nicht mit einbezogen. Für das Finanzierungsalter wurde die frühestmögliche Inanspruchnahme der gesetzlichen Rente mit grundsätzlich 63 Jahren angenommen. Die Pensionsverpflichtungen nach dem neuen Pensionsplan wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt, da sich die Höhe der Altersversorgungsverpflichtungen ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung bestimmt. Zusätzlich wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB der Aktivwert des Rückdeckungsversicherungsvermögens, das dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen für den neuen Plan dient, mit diesen Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB. Die Verpflichtungen zur Zahlung einer Kapitalversorgung für Jubilare (Treueprämie) sowie die Jubiläumsverpflichtungen wurden ebenfalls, mit Hilfe eines versicherungsmathematischen Gutachtens, nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) passiviert. Den aktuellen Berechnungen sind die Richttafeln Heubeck 2018G zugrunde gelegt und der angewendete Rechnungszins beträgt 1,79 % (Vorjahr 1,87 % p.a.) für die Treueprämie sowie 1,45 % (Vorjahr 1,35 %) für die Jubiläumsverpflichtung. Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet und, soweit erforderlich, auf den Bilanzstichtag abgezinst. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Den aktuellen Berechnungen sind die Richttafeln Heubeck 2018G zugrunde gelegt, der angewendete Rechnungszins beträgt 0,42 % (Vorjahr 0,29 %), die Gehaltsdynamik beträgt unverändert 2,70 % p.a. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ist der Aktivwert aus dem Deckungsvermögen, das dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen dient, mit diesen Verpflichtungen verrechnet worden. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Grundlagen der WährungsumrechnungAuf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem am Abschlussstichtag geltenden Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. 4. Erläuterungen zur Bilanza) AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anhang als Anlage beigefügt. b) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen Gesellschafter betragen zum Stichtag TEUR 85 (Vorjahr TEUR 0) und resultieren aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 37.108 (Vorjahr TEUR 35.616) beinhalten kurzfristige Finanzforderungen in Höhe von TEUR 34.507 (Vorjahr TEUR 31.335) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.601 (Vorjahr TEUR 4.281). Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. c) EigenkapitalDie Höhe des Stammkapitals beträgt wie im Vorjahr TEUR 3.000. Die Kapitalrücklage von TEUR 653 resultiert aus dem Unterschiedsbetrag aus dem Eigenkapital der Ausgliederungsbilanz zum 31. Dezember 2016 und dem Erhöhungsbetrag des gezeichneten Kapitals. Im Gewinnvortrag sind die Jahresüberschüsse der Geschäftsjahre 2017 und 2018 enthalten. d) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenDer Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich für Pensionen nach dem alten Pensionsplan und Treueprämie auf insgesamt TEUR 2.674 (Vorjahr TEUR 3.187) und führt zu einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Die Pensionsrückstellungen gliedern sich zum Stichtag wie folgt auf:
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ist das Rückdeckungsversicherungsvermögen für die Pensionsverpflichtungen aus dem neuen Pensionsplan in Höhe von TEUR 636 mit den Pensionsverpflichtungen aus dem neuen Pensionsplan in Höhe von TEUR 636 verrechnet worden. Die Zinserträge aus dem Rückdeckungsversicherungsvermögen in Höhe von TEUR 35 wurden mit den korrespondierenden Zinsaufwendungen der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 35 verrechnet. e) Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende Beträge:
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ist das Deckungsvermögen für die Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 275 (Vorjahr TEUR 361) mit den Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 444 (Vorjahr TEUR 541) verrechnet worden. Die Zinserträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 20) wurden mit den korrespondierenden Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 20) verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB. f) VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen zum Stichtag TEUR 0 (Vorjahr TEUR 2.620) und resultieren aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.543 (Vorjahr TEUR 2.806) beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. g) Sonstige finanzielle VerpflichtungenDer Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 3.446 (Vorjahr TEUR 4.057) gliedert sich zum Bilanzstichtag wie folgt auf:
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnunga) UmsatzerlöseUmsatzerlöse nach Regionen:
Umsatzerlöse nach Abnehmerkreis:
b) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 571 (Vorjahr TEUR 77). Die periodenfremden Erträge resultieren aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 451 sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 120. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 97 (Vorjahr TEUR 263). c) MaterialaufwandDer Materialaufwand gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB beträgt wie folgt:
In dem Posten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren wurden in der Vergangenheit die Aufwendungen für bezogene Waren nicht berücksichtigt. Um eine bessere Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr zu erhalten, wurden die Vorjahreszahl in Höhe von TEUR 9.931 auf TEUR 28.088 angepasst. d) PersonalaufwandDer Personalaufwand gegliedert nach § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB beträgt wie folgt:
Die Aufwendungen für Altersversorgung beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 8.220 (Vorjahr TEUR 2.199). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der versicherungstechnischen Bewertungsparameter Gehalts- und Rententrend aufgrund der zum Stichtag anhaltend hohen Inflationsgegebenheiten in Deutschland. e) Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 168 (Vorjahr TEUR 115). f) Zinsen und ähnliche AufwendungenIn den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 573 (Vorjahr TEUR 663) enthalten. 6. Sonstige Angaben und Erläuterungena) PersonalentwicklungDie durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beläuft sich auf:
b) GeschäftsführungGeschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft oblag Herrn Diplom-Ingenieur Swen Wenig, Kassel. c) KonzernzugehörigkeitDie Gesellschaft ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der Ewellix Holding Germany GmbH, Frankfurt am Main. Diese ist wiederum ein 100%iges Tochterunternehmen der Ewellix AB, Göteborg, Schweden. Der Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, in den die Ewellix GmbH, Schweinfurt, einbezogen ist, wird von der Ewellix AB, Göteborg, Schweden, erstellt. Der Konzernabschluss ist beim schwedischen Unternehmensregisteramt unter der Nummer 559053-5356 erhältlich. Verbundene Unternehmen sind alle Unternehmen, an denen die Ewellix AB, Göteborg, Schweden, mittelbar oder unmittelbar mit Mehrheit beteiligt ist. d) ErgebnisverwendungDurch den Ergebnisübernahmevertrag vom 19. Dezember 2018 mit der Ewellix Holding Germany GmbH, Frankfurt am Main wird kein Jahresergebnis ausgewiesen. e) Gesamthonorar des AbschlussprüfersDas Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen des Abschlussprüfers beläuft sich bezogen auf das Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 107 (Vorjahr TEUR 97). 7. NachtragsberichtAm 24. Juli 2022 wurde eine Vereinbarung über den Erwerb von 100% der Anteile der Ewellix Gruppe durch die Schaeffler AG, Herzogenaurach, geschlossen. Mit Vollzug der Transaktion am 3. Januar 2023 wurde die Ewellix Gruppe vollständig in die Schaeffler Gruppe übernommen. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Ewellix GmbH, Schweinfurt, einbezogen wird, wird ab dem 3. Januar 2023 somit von der Schaeffler AG, Herzogenaurach, erstellt. Ab dem 3. Januar 2023 sind außerdem alle Unternehmen verbundene Unternehmen, an denen die Schaeffler AG, Herzogenaurach, mittelbar oder unmittelbar mit Mehrheit beteiligt ist. Der Eigentümerwechsel hatte zum 31. Dezember 2022 als auch nach dem Bilanzstichtag keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Ewellix GmbH. Am 28. April 2023 wurde das interne Darlehen zwischen der Ewellix GmbH (Darlehensgeber) und der Ewellix AB (Darlehensnehmer) in Höhe von TEUR 20.000 zurückbezahlt. Im gleichen Zuge wurde der Gesellschafterin der Ewellix GmbH, der Ewellix Holding Germany GmbH, Frankfurt am Main, ein Darlehen in Höhe von TEUR 33.000 vergeben.
Schweinfurt, den 28. Juni 2023 Geschäftsführung Swen Wenig Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ewellix GmbH, SchweinfurtPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Ewellix GmbH, Schweinfurt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ewellix GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 3. August 2023 KPMG
AG
Mangels, Wirtschaftsprüfer Sanetra, Wirtschaftsprüfer Angabe zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 25. September 2023 festgestellt |
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