Centroplan GmbH
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Nickel seit 7.11.2025 | Prokura |
Niklas Reinartz seit 12.6.2023 | Geschäftsführer |
Boris Farnung seit 6.4.2023 | Prokura |
Dirk Nisius seit 26.1.2021 | Prokura |
Wilhelm Heinrich Thelen seit 26.1.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Centroplan GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Centroplan GmbHGeilenkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Centroplan GmbH ist ein mittelständiges Familienunternehmen mit Fokus auf Solarlösungen für den B2B-Sektor. Dabei agiert Centroplan GmbH als Komplettanbieter für Solardach- und Freiflächenanlagen (One-Stop-Shop) und deckt die Bereiche Beratung, Planung, Bau und Betreuung ab. Die Tätigkeit beschränkt sich nicht auf das Inland, sondern es werden entsprechende Leistungen auch im europäischen Ausland erbracht. Centroplan GmbH konnte als Dienstleister auch in 2023 viele namenhafte Unternehmen bei deren Zielsetzung Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, erfolgreich unterstützen. Das Konzept der Centroplan, Dienstleistungen aus einer Hand, von der Beratung sowie Machbarkeitsstudien zur PV-Anlage findet am Markt großen Anklang. 2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Konjunkturlage im Gewerbesolarbereich war auch in 2023 als sehr gut zu beschreiben. Die Betriebsleistung konnte auch in 2023 signifikant gesteigert werden. Hierbei ist es der Centroplan GmbH gelungen die vorhandenen Stammkunden zu binden, weitere Kunden dazuzugewinnen und neue Geschäftsmodelle zu bedienen. Positiv wirkte sich die gute Verfügbarkeit von Solarmodulen zu günstigen Einkaufsbedingungen aus. Steigende Energiekosten, besonders im Mittelstand, motivieren weiterhin viele Unternehmen zu Investitionen in Photovoltaik. Ebenso gelang es in 2023 die ersten größeren Freiflächenanlagen zu errichten und damit erfolgreich ein weiteres Marktsegment zu erschließen, mit der Zielsetzung sich nachhaltig zu diversifizieren und weiters Wachstum zu generieren. 3. Geschäftsentwicklung der Centroplan GmbH Die Centroplan GmbH kann auf ein erfolgreiches und zufrieden stellendes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Das Rohergebnis in Höhe von TEUR 20.850,5 übertraf die Prognosen. Der Jahresüberschuss nach Steuern liegt bei TEUR 5.179,4. Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 76 Mitarbeiter zur Belegschaft unseres Unternehmens. Die positive Entwicklung der Centroplan GmbH im Jahre 2023 basiert auf folgenden Kernfaktoren: - Ausbau des Umsatzes im In- und Ausland mit bestehenden Stammkunden und Neukunden. - Centroplan war in 2023 in 17 europäischen Ländern aktiv. - Mit einer weiteren Marke, einer weltweit tätigen Lebensmitteleinzelhandel- kette, konnten erhebliche Umsatzsteigerungen erreicht werden. - Als wichtiger Neukunde wurde ein führender Entwickler von Photovoltaikanlagen in Europa akquiriert. Mit diesem Kunden werden Großprojekte im MW Bereich auf Dächern realisiert. - Akquise von weiterem Seriengeschäft mit Investoren die Dächer anpachten. - Forcierung zusätzlicher Umsätze durch den Verkauf von Material. - Es bestehen keine Modulabnahmeverpflichtungen. - Verbindliche Bestellungen und Warenbestände werden ausschließlich zu verkauften Projekten mit gesicherten Modul-Verkaufspreis getätigt. - Vertraglich gesicherte Zusammenarbeit mit weltweit agierenden Materialherstellern. 4. Geschäftsverlauf Die Umsätze der Centroplan GmbH haben sich im laufenden Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 154,05 % erhöht, die Gesamtleistung - bestehend aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung - ist um 36,83 % gestiegen. Der Jahresüberschuss ist von TEUR 2.964,1 auf TEUR 5.179,4 gestiegen. Die Geschäftsleitung beurteilt den Geschäftsverlauf als sehr positiv. 5. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Centroplan GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 positiv entwickelt. a. Ertragslage Die Umsätze der Centroplan GmbH erhöhten sich im laufenden Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 154,05 %, die Gesamtleistung - bestehend aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung - stieg um 36,83 %. Der Material- und Fremdleistungseinsatz von TEUR 63.974 (Vorjahr TEUR 49.028) bewegt sich mit 75 % der Gesamtleistung annähernd auf dem Vorjahresniveau. Die enge Zusammenarbeit mit weltweit agierenden Materialherstellern konnte weiter ausgebaut werden. Dadurch können wir den steigenden Wünschen unserer Stammkunden kurzfristig nachkommen. Hier können verbindliche Bestellungen und Warenbestände ausschließlich zu verkauften Projekten mit gesicherten Modul-Verkaufspreisen getätigt werden. Der Personalbestand ist erheblich gewachsen. Die Personalkosten haben sich von TEUR 2.717,2 auf TEUR 5.117,1 erhöht und sind damit um 88,32 % gestiegen. Die sonstigen Aufwendungen sind um TEUR 2.162,4 von TEUR 5.656,5 auf TEUR 7.818,9 gestiegen. Das Finanzergebnis ist von TEUR - 171,0 auf TEUR - 278,4 gesunken. Der Jahresüberschuss ist von TEUR 2.964,1 auf TEUR 5.179,4 gestiegen. b. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 25,58 % auf 38,40 % wesentlich erhöht. Die Centroplan GmbH ist gut für die Zukunft gerüstet, da sie unabhängig von Finanzinstituten Investitionen angehen kann und über eine ausreichende Kapitaldecke für den Fall einer Konjunktureintrübung verfügt. Das Gesamtvermögen beläuft sich auf TEUR 27.604,3 (Vorjahr TEUR 21.197,2) und ist damit deutlich angestiegen. Es entfällt in Höhe von TEUR 253,7 (0,92 % der Bilanzsumme) auf Sachanlagevermögen und Finanzanlagen sowie zu TEUR 27.334,2 (entspricht 99,02 % der Bilanzsumme) auf Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten sowie in Höhe von TEUR 16,4 auf liquide Mittel (Anteil an der Bilanzsumme 0,06 %). c. Finanzlage Die liquiden Mittel belaufen sich zum Abschlusstag auf TEUR 16,4 (Vorjahr TEUR 82,9). Die Finanzanlagen belaufen sich zum Abschlussstichtag auf insgesamt TEUR 45,96. Die Liquidität ist durch kurzfristige Kontokorrentlinien der Banken von TEUR 6.680 gesichert. Die Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 27.334,2 liegen deutlich über dem Gesamtbetrag der Rückstellungen und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 17.003,4. Es handelt sich insgesamt um kurzfristige Verbindlichkeiten. Das Eigenkapital deckt das gesamte Anlagevermögen und auch einen wesentlichen Teil des Working Capitals ab. 6. Chancen und Risiken Die Solarbranche hat in den letzten Jahren signifikante Fortschritte gemacht und sich als wichtiger Bestandteil des globalen Energiemixes etabliert. Getrieben von technologischen Innovationen, politischer Unterstützung und wachsendem Umweltbewusstsein, zeigt die Branche ein beeindruckendes Wachstum. Dieser Lagebericht beleuchtet die aktuellen Entwicklungen, Chancen, Risiken und Herausforderungen der Solarbranche. a. Chancen Marktentwicklung: Die Solarbranche verzeichnete ein starkes Wachstum mit einer jährlichen Steigerung der installierten Kapazität. Global wurden mehrere Gigawatt (GW) neuer Solaranlagen in Betrieb genommen, wobei Deutschland und Europa die Hauptmärkte der Centroplan-Gruppe darstellen. Die Nachfrage nach Solarenergie steigt kontinuierlich aufgrund sinkender Kosten, steigender Effizienz und wachsender Klimaschutzinitiativen. Neue Generationen von Solarmodulen erreichen höhere Wirkungsgrade, was die Stromproduktion pro Fläche erhöht. Internationale Abkommen und nationale Klimapläne fördern den Ausbau erneuerbarer Energien, einschließlich Solarenergie. Solarenergie reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und trägt signifikant zur Senkung der CO 2 -Emissionen bei. b. Risiken Änderungen in der Gesetzgebung oder Kürzungen von Subventionen können erhebliche Auswirkungen auf die Branche haben. Handelskonflikte und Zölle können die globalen Lieferketten und Kostenstrukturen beeinflussen. c. Fazit und Ausblick Die Solarbranche steht vor einer vielversprechenden Zukunft mit erheblichen Wachstumspotentialen. Trotz der bestehenden Herausforderungen bietet die kontinuierliche technologische Entwicklung und die zunehmende politische Unterstützung eine solide Basis für weiteres Wachstum. Eine nachhaltige und umweltfreundliche Energieversorgung ist unerlässlich, um die globalen Klimaziele zu erreichen, und die Solarbranche spielt dabei eine entscheidende Rolle. Durch eine sorgfältige Analyse und strategische Planung können die Chancen maximiert und die Risiken gemindert werden. 7. Prognosebericht a. Vorjahresprognose Für das Geschäftsjahr 2023 war eine Betriebsleistung von 96 Mio EUR und ein Gewinn vor Steuern von 8,31 Mio EUR (8,66 %) eingeplant. Aufgrund von witterungsbedingten Verzögerungen konnte die geplante Betriebsleistung nicht vollständig erreicht werden. Das Betriebsergebnis vor Steuern übersteigt mit 9,20 % das geplante Betriebsergebnis. Das erreichte Geschäftsergebnis verdeutlicht die große Stabilität und Wachstumsfähigkeit der Centroplan GmbH, der es wieder gelungen ist, trotz wirtschaftlich schwieriger Zeit, einen überplanmäßigen Gewinn und ein weiteres Wachstum zu erwirtschaften. Die Liquidität der Gesellschaft ist ebenfalls stabil. b. Prognose für das Geschäftsjahr 2024 und darauffolgende Jahre Hinsichtlich der Entwicklung der Geschäftsjahre 2024 und 2025 kann eine positive Prognose abgegeben werden. Beim Umsatz gehen wir von einer Steigerung aus. Die Planungsrechnung sieht für 2024 eine Betriebsleistung von TEUR 105.000 und für 2025 eine Betriebsleistung von TEUR 115.000 vor. Für 2024 wird außerdem mit einer Bilanzsumme von TEUR 35.000 (2025 TEUR 40.000) gerechnet. Wie schon im Jahr 2023 wächst die Gesellschaft durch eine hohe Zahl an Einstellungen weiter. Es besteht derzeit ein Auftragsbestand von (EPC) > 70 Mio EUR für das Jahr 2024. Um der Entwicklung der Auftragseingänge zu entsprechen, flexibel reagieren zu können, bewegen sich die Materialvorräte wie im Vorjahr auf hohem Niveau. Das Finanzergebnis wird über dem Vorjahresniveau liegen. Der Jahresüberschuss wird über dem Vorjahresergebnis liegen. Für das ganze Jahr besteht eine sehr gute Arbeitsauslastung. Für die liquiden Mittel wird aus dem operativen Geschäft ein Liquiditätsüberschuss erwartet, der für eine Erhöhung der liquiden Mittel oder der Finanzanlagen verwendet werden kann. c. Geschäftsstrategie Unser Fokus liegt nach wie vor darauf, die Produktivität und Qualität unserer Leistungen weiterhin auf hohem Niveau zu erhalten, um künftig ein ansprechendes Ertragsniveau zu sichern. d. Gesamtausblick Wir rechnen aufgrund unserer stabilen finanziellen Situation im Geschäftsjahr 2024 und im darauffolgenden Jahr wieder mit einer uneingeschränkt erfolgreichen Geschäftstätigkeit. Centroplan GmbH erwartet unter anderem aufgrund der speziellen Rahmenvertragskunden ein weiteres Wachstum. e. Forschung und Entwicklung Centroplan unternimmt fortlaufend Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Montagesystemes SSM1. Zusätzlich entsteht derzeit mit SSM2 eine weitere Unterkonstruktion (FM-global-approved). In Kooperation mit dem Fraunhofer ISE arbeitet die Centroplan GmbH ebenfalls an einem Konzept zum Thema Agri-PV.
Geilenkirchen, 05. Juni 2024 Klaus Reinartz Niklas Reinartz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 31.12.20231. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss der Centroplan GmbH wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Von der Übergangsregelung zu Größenkriterien wurde Gebrauch gemacht. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den Vorschriften des § 266 HGB und die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft hat der Bewertung die going-concern-Prämisse nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB zugrunde gelegt. Da 2022 und 2023 keine CORONA-Hilfen in Anspruch genommen wurden, Kurzarbeit nicht in Betracht kam und ausreichend hoher Auftragsbestand, der eine Auslastung bis ins Jahr 2024 garantiert, besteht. Im Übrigen liegen für die Gesellschaft die Kriterien gemäß IDW PS 270 n.F. A 8 vor. 2. Angaben zur Aktivseite Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im wesentlich unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften maßgebend: Die Vermögenswerte des Sachanlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer aktiviert. Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände wurde entsprechend den Vorschriften des § 7 Abs. 1 Satz 1 und Satz 4 EStG eine Abschreibung pro rata temporis vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 1000,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Vermögenswerte des Finanzanlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte ergaben sich aus der Inventur. Die Bestände wurden durch lückenlose Bestandsrechnung ermittelt. Eine Bestellung der Waren erfolgt immer projektbezogen nach Erteilung des Auftrags. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungs-/Herstellungskosten der einzelnen Auftragschargen. Die Entnahme der Waren erfolgt ebenfalls auftragsspezifisch. Länger im Lager verbleibende Waren werden gegebenenfalls abgewertet. Die erhaltenen Anzahlungen wurden gemäß § 268 Abs. 5 HGB auf der Aktivseite offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nominalwert bilanziert. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelberichtigt, soweit dies erforderlich war. Die folgenden Bilanzpositionen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert bilanziert: - Sonstige Vermögensgegenstände - Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten - Rechnungsabgrenzungsposten 3. Angaben zur Passivseite Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach kaufmännischer Beurteilung notwendig erschien. Diese setzten sich wie folgt zusammen:
Die Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Über die Struktur der Verbindlichkeiten gibt der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel Aufschluss:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB wurde gemäß § 286 Nr. 2 HBG verzichtet, da die Gesellschaft fast ausschließlich ihre Erlöse aus der Erstellung von Photovoltaikanlagen und dem Handel mit Photovoltaik-Komponenten erzielt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen sind mit jeweils ca. 6 TEUR von untergeordneter Bedeutung. 5. sonstige Angaben a. Rechtsverhältnisse der Gesellschaft Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt. 100.000,00 €. Der Sitz der Gesellschaft ist Geilenkirchen. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Aachen unter HRB 14063 geführt. Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr: Herr Klaus Reinartz und Herr Niklas Reinartz. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 68 Arbeitnehmer. b. Beteiligungen Die Gesellschaft hält folgende Beteiligungen:
c. Nicht aus der Bilanz ersichtliche Haftungsverhältnisse (§ 268 Abs. 7 HGB) Die Gesellschaft hat Bürgschaften in Höhe von ca. TEUR 11.359 gegeben, darin enthalten sind Vorauszahlungsbürgschaften in Höhe von TEUR 7.211. Eine Inanspruchnahme aus den Bürgschaftsverpflichtungen ist unwahrscheinlich, da diese für Unternehmen gegeben worden sind, die die drei Kriterien gem. IDW PS 270 n.F. A 8 für die Annahme der going-concern-Prämisse erfüllen. d. Wert sonstiger finanzieller Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 und 3 a HGB) Es bestehen folgende Verpflichtungen:
e. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag. Zum 01.01.2024 fand eine Veränderung auf der Gesellschafterebene statt. Die Gesellschaft nutzt ab dem 01.04.2024 ein abweichendes Wirtschaftsjahr.
Geilenkirchen, 05. Juni 2024 Klaus Reinartz Niklas Reinartz Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteiles. Anhang Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Centroplan GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Centroplan GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Centroplan GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter www.idw.de eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Aachen, den 12. Juni 2024 REVISCON
GMBH
Dipl.-Kfm.
Stephan Wurdack
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