Systemelektrik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
YESSS Distribution GmbH & Co. KGKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/20231. Geschäftsaktivitäten und Organisationsstruktur Die YESSS Distribution GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Karlsruhe, übt ihre operative Tätigkeit aber in Würselen aus und vertreibt elektronische Bauteile und Anlagen über das Filialnetz der YESSS Gruppe. 2. Wirtschaftliches Umfeld Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Wie das Statistisches Bundesamt in seiner Veröffentlichung vom 13. Januar 2023 mitteilt, konnte sich die deutsche Wirtschaft trotz verschiedener Schwierigkeiten wie des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen extremen Energiepreiserhöhung, Material und Lieferengpässen, massiv gestiegenen Preisen sowie Fachkräftemangel insgesamt gut behaupten. Hinzu kam die, wenn auch nachlassende, Coronapandemie. Dennoch lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen um 1,9 % höher als im Vorjahr (2021 +2,7 %, 2020 -5,0 %). Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Allerdings verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Besonders die sonstigen Dienstleister, zu denen die Kreativ- und Unterhaltungsbranche gehört, profitierten überdurchschnittlich vom Wegfall der Corona Schutzmaßnahmen. So betrug hier der Anstieg +6,3 % gegen über dem Vorjahr. Aber auch die Bereiche Verkehr und Gastgewerbe konnten einen starken Anstieg verzeichnen (+4,0 %). Im Handel hingegen ging die Bruttowertschöpfung dagegen zurück, nachdem sie im Vorjahr noch gestiegen war. Ebenso im Baugewerbe, welches vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war. Hier führten Material- und Fachkräftemangel sowie hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen zu einem deutlichen Rückgang von -2,3 %. Das Bruttoinlandsprodukt war im 1. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - gegenüber dem 4. Quartal 2022 unverändert (0,0 %), nachdem es zum Jahresende 2022 zurückgegangen war (revidiert -0,5 % im 4. Quartal 2022 zum Vorquartal; bisher: -0,4 %). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, nahmen zum Jahresbeginn 2023 sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben ab. Positive Impulse kamen dagegen von den Investitionen und den Exporten. Im verarbeitenden Gewerbe bremsten die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten die Wirtschaftsleistung. So lag die Steigerung lediglich bei +0,2 % gegenüber dem Vorjahr. Wie schon im Jahr 2021 gab es vor allem im ersten Halbjahr 2022 weiterhin gestörte internationalen Lieferketten. Gestützt wurde das Wachstum vor allem durch den privaten Konsum, welcher um +4,6 % im Vergleich zum Vorjahr zulegte und damit fast das Vorkrisenniveau von 2019 erreichte. Grund hierfür waren vor allem Nachholeffekte durch den Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen. Die Bauinvestitionen nahmen preisbereinigt um -1,6 % gegenüber dem Jahr 2021 ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien sowie der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Zusätzlich verstärkten Auftragsstornierungen aufgrund hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen. Im Gegenzug konnte der Außenhandel trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 um +3,2 % zulegen. Allerdings legten die Importe im gleichen Zeitraum um +6,7 % zu, wodurch es insgesamt zu einer Dämpfung des BIP-Wachstum kam. Am Arbeitsmarkt waren im Jahresdurchschnitt ca. 45,6 Mio. erwerbstätig. Dies entspricht einer Zunahme von +1,3 % oder 589.000 Personen und damit so vielen Personen wie noch nie in Deutschland. Hauptsächlich fand der Aufbau bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen statt. Im verarbeitenden Gewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2022 nur leicht und konnte den Beschäftigungsverlust der beiden Vorjahre nicht ausgleichen. Im Baugewerbe gab des trotz Fachkräftemangel erneut einen kleinen Zuwachs. Die Arbeitslosenquote stieg von 5,1 % im März 2022 auf 5,7 % im März 2023. Die Inflationsrate lag 2022 bei +7,9 % gegenüber dem Vorjahr und damit deutlich höher als in den Vorjahren. Ursächlich dafür waren vor allem der extreme Preisanstieg für Energieprodukte und Nahrungsmittel seit Beginn des Kriegs in der Ukraine. Rechnet man die Steigerungen durch Energie und Nahrungsmittel heraus, lag die Jahresteuerungsrate noch bei +4,0 %. Waren insgesamt verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2022 gegenüber 2021 um 13,5 %. Wobei die Erhöhung maßgeblich aus gestiegenen Preisen für Verbrauchsgüter, zu denen die Energieprodukte und Nahrungsmittel gehören, stammt. Die Preise für Dienstleistungen erhöhten sich um +2,9 %. Im Großhandel konnte nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes ein neuer Rekordumsatz erwirtschaftet werden. Gemäß Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 14. Februar 2023 erzielte der Großhandel 2022 real (preisbereinigt) 1,0 % sowie nominal (nicht preisbereinigt) 19,2 % mehr Umsatz als im bislang umsatzstärksten Jahr 2021. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft Die Umsatzerlöse bei der YESSS Distribution GmbH & Co. KG erhöhten sich im Geschäftsjahr 2022/2023 um 2,4 %. Gegenläufig reduzierte sich der Materialeinsatz um 2,3 %. Auf den Beschaffungsmärkten traten - abgesehen von Lieferengpässen im Zusammenhang mit Covid-19-Pandemie - keinerlei Probleme auf. Allerdings versuchen die Hersteller weiterhin verstärkt, wie schon in den Vorjahren, immer mehr größere Kontingente zu verkaufen, um die im Logistikbereich gestiegenen Kosten aufzufangen. Bei vielen Artikeln sind die gestiegenen Einkaufspreise meist eine Folge der gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise der Hersteller. Um diese Kosten aufzufangen, wurde die Zentralisierung der Lieferantenstruktur weiter fortgeführt und intensiviert. Personalentwicklung und Struktur Die Qualität unserer Mitarbeiter und Führungskräfte stellt einen wesentlichen Faktor für unsere zukünftige Entwicklung dar. Um unsere Mitarbeiter zu motivieren und ihren Beitrag zu einer positiven Geschäftsentwicklung zu würdigen, werden erfolgsabhängige Vergütungen bezahlt. Regelmäßige interne Schulungen stellen einen integralen Bestandteil unserer Personalentwicklungsstrategie dar. Durch diese Schulungen, über alle Ebenen hinweg, wird sichergestellt, dass genug Führungskräfte für die Zukunft vorhanden sind. Einen weiteren integralen Bestandteil unserer Strategie stellen externe Produktschulungen, durchgeführt durch unsere Lieferanten, dar. Im Jahresdurchschnitt waren (exkl. Geschäftsführer und Auszubildende) insgesamt 14 Mitarbeiter und 1 Aushilfe bei uns angestellt. Die Fluktuation der Mitarbeiter liegt innerhalb eines normalen Rahmens. Die Personalaufwandsstruktur orientiert sich an den Mitbewerbern und wird durch freiwillige Leistungen ergänzt. Wir legen großen Wert auf Unfallprävention und Unfallschutz. Im vergangenen Jahr kam es erfreulicherweise zu keinem nennenswerten Betriebsunfall. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. TEUR 1.573 erhöht durch den höheren Warenbestand. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um TEUR 113 durch neue Investitionen in Höhe von TEUR 171. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen Betriebsfahrzeuge sowie die Büroausstattung. Beim Vorratsbestand ist der Anstieg auf die nachlassenden Probleme bei den Lieferketten und eine erhöhte Lieferbereitschaft gegenüber den Kunden der YESSS Distribution zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich aufgrund des Bestandsaufbaus um TEUR 1.355 auf TEUR 1.898. Finanzlage
Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus dem gestiegenen Rohertrag. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert aus der Auszahlung an den Gesellschafter des Vorjahresgewinns. Der Finanzmittelfonds der Gesellschaft verminderte sich zum Bilanzstichtag um TEUR 80. Er umfasst das Bankguthaben von TEUR 812 (Vj.: TEUR 892). Die Finanzierung der Gesellschaft, die über Mittel aus einer Finanzierungszusage aus April 2015 über EUR 10,0 Mio. von der Gesellschafterin L.M.H. Leasing Management Holding Limited, Nikosia, Zypern erfolgte, wurde im Januar 2018 von einer Finanzierungszusage in gleicher Höhe der YESSS Group (E) S.A., Esch-sur-Alzette, Luxemburg abgelöst. Zum Bilanzstichtag waren EUR 3,9 Mio. in Anspruch genommen. Ertragslage Aus der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres 2022/2023 und des Vorjahres ergibt sich nach Zusammenfassungen und Saldierungen folgende Ertragsübersicht:
Im Berichtsjahr erhöhte sich der Umsatz um EUR 0,3 Mio. (2,4 %). Der Materialeinsatz nahm um EUR 0,3 Mio. auf EUR 10,9 Mio. ab, so dass der Rohertrag um EUR 0,6 Mio. (29,3 %) über dem des Vorjahres liegt. Die Wareneinsatz liegt trotz Anstieg der Umsatzerlöse 2,3 % unter Vorjahresniveau. Ursächlich sind höhere Preisnachlässe auf der Beschaffungsseite. Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 94 auf TEUR 813. Dies entspricht einer Erhöhung von 13,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (inkl. Aushilfen) erhöhte sich von 14 auf 15. Grund für den Anstieg sind insbesondere inflationsbedingte Gehaltserhöhungen sowie höhere variable Gehälter infolge des gestiegenen Jahresergebnisses. Die übrigen Betriebsaufwendungen haben sich um TEUR 108 auf TEUR 1.121 erhöht. Die Erhöhung ist überwiegen auf höhere Kfz-Betriebskosten, höhere Kfz-Versicherungen und höhere Leasing Verbindlichkeiten zurückzuführen. Im Finanzergebnis sind die Zinsbelastungen aus der Darlehensaufnahme ausgewiesen. Durch das positive Ergebnis hat sich der Gewerbesteueraufwand um TEUR 142 auf TEUR 75 erhöht. Covid-19 Nachdem die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen notwendigen Lockdowns auch in anderen Ländern im Vorjahr teilweise zu Lieferengpässen führten, da globale Lieferketten gestört waren, entspannte sich die Situation durch das sukzessive Auslaufen der Maßnahmen, auch in anderen Ländern, im Berichtsjahr deutlich. Lieferengpässe flachten deutlich ab und es ergaben sich keine negativen Merkmale auf die Umsätze der YESSS Distribution GmbH & Co. KG. Gesamtaussage Das prognostizierte Umsatzwachstum von 7 % konnte aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht erreicht werden. Dafür wurde aber das geplante Jahresergebnis deutlich übertroffen, da sich die Margen besser als erwartet entwickelt haben. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Lage der Gesellschaft nach wie vor als gut. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht Risikomanagement Die Firma verfügt über ein internes monatliches Berichtswesen zur Steuerung des Geschäfts, über welches sie anhand von Kennzahlen und Plan-Ist-Vergleichen Frühindikatoren für eine Veränderung der Ertragskraft erkennen kann. Durch systematische Risikoanalyse und Risikomanagement wird versucht die Wahrscheinlichkeit des Risikos eines möglichen Schadenseintritts zu vermindern und den Verlust bei unvermeidbaren Schadensfällen auf ein Minimum zu reduzieren. Im Rahmen von Geschäftsleitungssitzungen wird in regelmäßigen Abständen die Geschäftsentwicklung (Ertragslage, Liquidität) und ihre wesentlichen Einflussfaktoren diskutiert und beurteilt sowie gegebenenfalls Maßnahmen zur Gegensteuerung bei ungünstigen Entwicklungen beschlossen. Absatz- und Beschaffungsrisiken Die Gesellschaft ist auf einem wettbewerbsintensiven Markt tätig, der durch eine hohe Preistransparenz und Preissensitivität gekennzeichnet ist. Serviceansprüche der Kunden gewinnen an Bedeutung, so dass die Servicequalität für die profitable wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft von zentraler Bedeutung ist. Auf dem Beschaffungsmarkt versuchen die Hersteller unverändert, immer größere Kontingente zu verkaufen. Auch ist durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung mit steigenden Einkaufspreisen sowie Lieferengpässen zu rechnen. Preissteigerungen auf dem Beschaffungsmarkt, die über die Verkaufspreise nicht an die Kunden weitergegeben werden können, können zu Margenverlusten führen. Abfallbeseitigung und Recycling erfolgen unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Von anderen Umweltschutzauflagen sind wir nicht betroffen. IT-Risiken Ein Ausfall der IT-Systeme oder ein wesentlicher Datenverlust könnte den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft beeinträchtigen. Den Risiken des Datenverlustes begegnet die Gesellschaft mit Datensicherungskonzepten auf Basis einer modernen IT-Infrastruktur. Konzernweite Sicherungsmaßnahmen gewährleisten den Schutz der Daten vor Fremdzugriff sowie vor schädlicher Software. Adressenausfallrisiken Forderungsausfallrisiken werden durch ein effektives Debitorenmanagement und Mahnwesen begrenzt. Ausstehende Forderungen werden regelmäßig überprüft. 4.2 Chancenbericht Das IfW Kiel geht in seiner Pressemitteilung vom 15.03.2023 davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,5 % und im nächsten Jahr um 1,4 % zulegen wird. Und damit ca. 0,2 % höher als noch in der Winterprognose erwartet. Während sich die Energiepreisdynamik auf der Verbraucherebene abschwächt, beschleunigt sich die Teuerung bei den übrigen Gütern. Das IfW Kiel rechnet insgesamt mit einer Inflation im Jahr 2023 von ca. +5,4 % und für das Jahr 2024 mit ca. +2 %. Positiv wirken sich nachlassende Lieferengpässe und geringere krankheitsbedingte Fehltage aus. Des Weiteren wird mit einer Erhöhung der Löhne um ca. 5 % im Jahr 2023 und ca. 6 % im Jahr 2024 gerechnet, was dem dämpfenden Effekt der Energiekrise entgegenwirkt. Auch für den deutschen Export rechnet das IfW Kiel ab Jahresmitte mit einer Belebung. Insbesondere durch die Erholung des Euroraumes sowie der Schwellenländer. Zudem profitiert das verarbeitende Gewerbe von Ihren hohen Auftragsbeständen, die es nun angesichts nachlassender Lieferengpässe abarbeiten kann Allerdings verweist das IfW Kiel auch auf die Gefahren, welche von höheren Energiepreisen, Fachkräftemangel, Abgabenlast und Infrastruktur ausgehen. Hier besteht die Gefahr eines dauerhaften Verlustes an Wirtschaftskraft. "Ein gestiegener Geschäftsklimaindex, eine wachsende Nachfrage nach Erneuerbaren Energien und Zukunftstechnologien, weiterhin zunehmende Auftragsbestände sowie Umsatzzuwächse trotz belastender Indikatoren im Bau-Bereich blicken die elektrohandwerklichen Betriebe der aktuellen ZVEH-Frühjahrskonjunkturbefragung zufolge mit großem Optimismus in die Zukunft" so beginnt die Pressemitteilung des ZVEH der es seine Konjunkturumfrage Frühjahr 2023 veröffentlicht. Gemäß Frühjahresumfrage des ZVEH lag der Geschäftsklimaindex mit 83,6 Punkten im Elektrohandwerk auf dem Niveau vom Vorjahr (83,9 Punkte). Insgesamt schätzten 71 % der Betriebe das Geschäftsklima als gut ein. Ein Hauptgrund ist das gute Auftragspolster. So verfügen lt. Pressemitteilung 59,3 % der befragten Betriebe über ein Auftragspolster von mehr als 2 Monaten, 34,7 % sogar über mehr als 4 Monaten. Positiv für diese Entwicklung ist die breite Aufstellung des E-Handwerks sowie die steigende Nachfrage im Bereich erneuerbare Energie und Energiewende. So erleben zum Beispiel Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen oder Speichertechnologien einen rasant steigenden Nachfrage-Boom. Dämpfend wirkt sich allerdings der Fachkräftemangel aus. So gaben It. Umfrage 66,4 % der Teilnehmer an, offene Stellen nicht besetzen zu können. Insgesamt beurteilen die E-Handwerksbetriebe die Lage aber als sehr zufriedenstellend Der IFO-Geschäftsklimaindex hat sich deutlich gebessert und lag im April 23 bei 93,6 Punkten. Die Chancen liegen wie in den Vorjahren in der Energiewende und den daraus resultierenden Wachstumspotenzialen. Schwerpunkte sind innovative Technologieren im Bereich der Energieeffizienz, die Energieeinsparung, die Gebäudeautomation und die E-Mobilität. Gesamtaussage zu den Chancen und Risiken Aus prognostizierten Marktentwicklung sollten sich auch Chancen für das Geschäftsjahr 2023/2024 ergeben, die Marktposition weiter auszubauen und das avisierte Umsatzwachstum zu realisieren. Risiken der künftigen Entwicklung bestehen grundsätzlich in einem nach wie vor konjunkturempfindlichen Branchenumfeld. So bleibt die künftige wirtschaftliche Entwicklung weiterhin auch im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine behaftet. In diesem Zusammenhang können potenzielle Belastungen der Ertragslage durch den Möglichen Ausfall von Lieferanten und Kunden nicht ausgeschlossen werden. 5. Prognosebericht - Voraussichtliche Entwicklung Mit unserem Kundenstamm und unserem Lieferantennetz sowie durch die finanziellen Unterstützungen seitens unserer Gesellschafterin sind wir überzeugt, stark genug positioniert zu sein, um in einem unsicheren konjunkturellen Umfeld und in der Zukunft gut aufgestellt zu sein. Im Geschäftsjahr 2015/2016, zeitgleich zusammen mit der YESSS Elektrofachgroßhandlung GmbH, mit der eine starke Verbundenheit besteht, wurde begonnen ein neues Warenmanagementsystem zu entwickeln, welches an das aktuelle Warenmanagementsystem Motis angebunden werden soll, der Zeitpunkt ist aber noch nicht festgelegt. Bei dem neuen Warenmanagementsystem "Yesss-Software" handelt es sich um ein zentrales System, welches nicht nur in Deutschland, sondern europaweit bei YESSS eingesetzt wird, wodurch sich eine noch bessere und engere Vernetzung ergibt. Der Vorteil der neuen Software liegt darin, dass nicht mehr zwei Softwaresysteme gepflegt werden müssen, wodurch sich eine Kostenreduzierung ergibt. Europaweit gesehen bietet sich die Möglichkeit noch enger mit den anderen Ländern/Filialen zusammenzuarbeiten. Das aktuelle Warenmanagementsystem Motis wurde im Geschäftsjahr 2022/2023 nochmals aufgerüstet. Das Warensortiment des Zentrallagers wurde weiter auf die Bedürfnisse unserer Großkunden angepasst. Auch in der Zukunft wird unseren Kunden ein breitgefächertes Produktsortiment angeboten. In der Produktpalette der Exklusivmarken wird es verschiedene Weiterentwicklungen und neue Produkte geben. Die wichtigsten Produkte sind derzeit die Batterieakkumulatoren. Das Warensortiment wird durch Außendienstmitarbeiter und wieder ein Gesamtkatalog unseren Kunden vorgestellt. Wir erhoffen uns dadurch eine weitere Steigerung unserer Umsätze und dass unsere Liquidität weiterhin positiv beeinflusst wird. Unser Lager wurde mit Kardex Maschinen für eine automatisierte Lagersysteme ausgestattet. Für die Filialen der YESSS Gruppe ergibt sich dadurch die Möglichkeit Waren "overnight" geliefert zu bekommen. Was zu einer schnelleren Verfügbarkeit der Waren in den Filialen führt. Einige Filialen profitieren schon von diesem Service. Im Geschäftsjahr 2023/2024 werden alle Filialen an das Service YESSS Express angebunden. Auf Basis einer vorsichtigen Mehrjahresplanung rechnen wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einer Umsatzsteigerung von ca. 5 % und für das darauffolgende Jahr wird, bezogen auf das kommende Geschäftsjahr, ebenfalls mit einer Umsatzsteigerung von ca. 4 %. Für das Jahresergebnis erwarten wir im Geschäftsjahr 2023/2024 durch steigende Personalkosten einen Rückgang um rund 40 %.
Karlsruhe, den 7. Juli 2023 Die persönlich haftende Gesellschafterin YESSS Germany Management GmbH Die Geschäftsführung Dennis Mulder Ludovic Blettery Alexandre Ribeiro Bilanz zum 31. März 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023A. Allgemeine Angaben Die YESSS Distribution GmbH & Co. KG mit Sitz in Karlsruhe ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRA 706465 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Grundsätzen der §§ 264, 266 und 275 HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Da die Gesellschaft die Merkmale einer mittelgroßen Personenhandelsgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 an zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren überschritten hat, stellt die Gesellschaft den Jahresabschluss nach den für mittelgroße Personenhandelsgesellschaften geltenden Vorschriften auf. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr angewendet worden. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahre vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und 13 Jahren. Seit dem 1. Januar 2011 werden Neuzugänge im beweglichen Anlagevermögen ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven auf die lineare Abschreibung wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll als Aufwand erfasst. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten vermindert um Anschaffungspreisminderungen angesetzt. Für Lagerrisiken, insbesondere wegen mangelnder Gängigkeit bzw. unzureichender Verwertbarkeit, wurden Abwertungen im notwendigen und angemessenen Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Rückstellungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr werden mit dem Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs (Anlage zum Anhang). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen debitorische Kreditoren mit TEUR 2 und Umsatzsteuerforderungen mit TEUR 334 ausgewiesen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Position enthält die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 3.990 (Vj.: TEUR 3.970) ein Darlehen nebst Zinsen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer und aus Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenüblichen Eigentumsvorbehalten besichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben TEUR 3.900 (Vj.: TEUR 3.900) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. II. Gewinn und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen resultieren Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 10 (Vj.: TEUR 4). 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Aus der Währungsumrechnung resultieren Aufwendungen von TEUR 63 (Vj.: TEUR 51). D. Sonstige Angaben 1. Persönlich haftende Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin ist die YESSS Management GmbH, Karlsruhe, mit einem gezeichneten Kapital von EUR 25.000,00. 2. Personal Das Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 15 (Vj.: 14) Angestellte. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von TEUR 398. Die Ermittlung der Verpflichtung aus Mietverträgen mit unbefristeter Laufzeit erfolgte auf der Grundlage der nächsten Kündigungsmöglichkeit. Die Miet- und Leasingverträge tragen zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belassen das Investitionsrisiko beim Vermieter bzw. dem Leasinggeber. Wesentliche Risiken hieraus sind nicht erkennbar. 4. Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft erfolgt durch die persönlich haftende Gesellschafterin YESSS Germany Management GmbH, Karlsruhe, welche durch die folgenden Geschäftsführer vertreten wird: Ludovic Blettery (Geschäftsführer Vertrieb), Esch-sur-Alzette / Luxemburg Alexandre Ribeiro (Geschäftsführer), Luxemburg / Luxemburg Dennis Mulder (Geschäftsführer Vertrieb), Amstelveen / Niederlande Die Geschäftsführer erhielten keine Bezüge von der Gesellschaft. 5. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der L.M.H. Leasing Management Holding Limited, Nicosia/Zypern, für den größten und den kleinsten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. 6. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses ergaben sich keine berichtspflichtigen Ereignisse.
Karlsruhe, den 7. Juli 2023 Die persönlich haftende Gesellschafterin YESSS Germany Management GmbH Die Geschäftsführung Ludovic Blettery Alexandre Ribeiro Dennis Mulder Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die YESSS Distribution GmbH & Co. KG, Karlsruhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der YESSS Distribution GmbH & Co. KG, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der YESSS Distribution GmbH & Co. KG, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne von § 264 a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 7. Juli 2023 Deloitte
GmbH
Thomas Traub, Wirtschaftsprüfer Arno Böhmerle, Wirtschaftsprüfer Angabe gemäß § 328 HGBDer Jahresabschluss der YESSS Distribution GmbH & Co.KG, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr 2022/2023 ist durch die Gesellschafterversammlung am 11.12.2023 festgestellt worden. |
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