Hywax GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joffrey David Eric Nativelle seit 3.11.2015 | Prokura |
Catharina Schneider seit 3.11.2015 | Prokura |
Thomas Dr. Lüdemann seit 27.6.2012 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sasol Wax International AktiengesellschaftHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2014 bis zum 30.06.2015Bilanz zum 30. Juni 2015Aktiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2014/2015I. Allgemeine Angaben und ErläuterungenDie Sasol Wax International AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung an anderen Unternehmen im weitesten Sinne sowie die Vornahme aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte und Rechtshandlungen. Die Übernahme von Beteiligungen an anderen Unternehmen kann auch in der Form erfolgen, dass sich die Gesellschaft als persönlich haftende, geschäftsführende Gesellschafterin an Personengesellschaften beteiligt. Weiterhin zählen die Produktion und der Handel mit Wachs und artverwandten Produkten im In- und Ausland sowie der Erwerb, die Verwaltung und/oder die Veräußerung von Vermögensgegenständen aller Art zum Gegenstand des Unternehmens. Der Jahresabschluss 2014/2015 der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (HGB n. F.) erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert das Gesamtkostenverfahren angewendet. Der Jahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden im Anhang alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben, dadurch können Rundungsdifferenzen entstehen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Sasol Holding in Germany GmbH, Hamburg, einbezogen, der beim elektronischen Bundesanzeiger zur Offenlegung eingereicht wird. Ferner wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Sasol Limited, Johannesburg/Südafrika, einbezogen. Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen dieser Gesellschaft in Johannesburg/Südafrika erhältlich. Die Gesellschaft ist grundsätzlich selbst zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß § 290 HGB und eines Konzernlageberichtes gemäß § 315 HGB verpflichtet. Der aufgestellte und offen gelegte Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Sasol Holding in Germany GmbH, Hamburg, wirkt jedoch befreiend im Sinne des § 291 HGB. Auf die Aufstellung eines Lageberichts wurde in Anwendung des § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB verzichtet. II. Grundsätze der Bilanzierung und der BewertungDie Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Unter den Finanzanlagen werden Anteile sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit den Anschaffungskosten beziehungsweise mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert unter Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. Unverzinsliche und niedrigverzinsliche Forderungen mit einer Fälligkeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method). Dabei werden zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Auf- bzw. Abzinsung der Pensionsverpflichtungen basiert auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Jubiläumsverpflichtungen werden ebenfalls nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) berechnet. Die sonstigen Rückstellungen werden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung tragen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden von der Bundesbank veröffentlichten Marktzinssatz abgezinst. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen werden gesondert unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Von dem für kleine Kapitalgesellschaften nach § 274a Nr.5 HGB existierenden Wahlrecht zur Bilanzierung von latenten Steuern auf Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Anlage- sowie Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten sowie Rückstellungen und Verbindlichkeiten wurde kein Gebrauch gemacht. III. WährungsumrechnungFremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden bei einer Restlaufzeit von unter einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs des Stichtages bewertet. Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr wurden die Forderungen/Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips/Imparitätsprinzips bewertet. Zum Stichtag bestanden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten in Südafrikanischen Rand und US-Dollar. IV. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage (Anlagenspiegel) zum Anhang dargestellt (Seite 10). Zu den Finanzanlagen verweisen wir auf die beigefügte Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB. 2. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen den Aktivwert der Rückdeckungsversicherung (TEUR 2.532 i. Vj. TEUR 2.309) sowie Forderungen an das Finanzamt bezüglich Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer für den Veranlagungszeitraum 2013, 2014 und 2015 in Höhe von TEUR 1.071 (i. Vj. TEUR 488 für die Veranlagungszeiträume 2012, 2013 und 2014). 3. Eigenkapital Das Grundkapital in Höhe von EUR 33,0 Mio ist eingeteilt in 12.000.000 nennbetragslose Stückaktien. Die Aktien sind als Inhaberaktien ausgegeben. Die Sasol Holding in Germany GmbH, Hamburg, ist alleinige Aktionärin der Sasol Wax International AG. Die Kapitalrücklage entspricht dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennwert der im Rahmen der Kapitalerhöhung 1995 an die Sasol-Gruppe ausgegebenen Aktien und deren Ausgabebetrag (§ 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB), vermindert um die im Rumpfgeschäftsjahr zum 30. Juni 1999 erfolgte Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln. Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Dezember 2015 wird der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2014/2015 von EUR 1.076.956,27 auf neue Rechnung vorgetragen. 4. Pensionsrückstellungen Die Bewertung der unmittelbaren Pensionsrückstellungen basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:
5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen überwiegend Rückstellungen für Jahresabschlusskosten (TEUR 35, i. Vj. TEUR 15), Tantiemen (TEUR 145; i. Vj. TEUR 340), ausstehende Rechnungen (TEUR 17, i. Vj. TEUR 16) sowie Aktienwertsteigerungsrechte (TEUR 1.501, i. Vj. TEUR 1.755). V. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung der Rückstellungen von TEUR 55 (i. Vj. TEUR 7). Darüber hinaus hat die Gesellschaft im Berichtsjahr ihre Anteile an der Beteiligung der Sasol Wax France, Paris, Frankreich verkauft sowie die Beteiligungen an der Sasol Wax Australia, Sydney, Australien und der Sasol Wax C.A., Caracas, Venezuela liquidiert. Hieraus wurde insgesamt ein Mehrerlös aus dem Abgang von Finanzanlagen in Höhe von TEUR 4.311 realisiert. Zudem sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Kursgewinne von TEUR 402 (i. Vj. TEUR 56) enthalten. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Verwaltungskosten von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 1.372), Rechts- und Beratungskosten von TEUR 199 (i. Vj. TEUR 269) sowie Kursverluste von TEUR 66 (i. Vj. TEUR 864). 3. Erträge aus Beteiligungen
4. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen/Aufwendungen aus Verlustübernahme Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen resultieren aus dem am 9. Juni 2008 mit der Sasol Wax GmbH, Hamburg, geschlossenen und am 20. Juni 2008 in das Handelsregister der Sasol Wax GmbH eingetragenen Ergebnisabführungsvertrag. Dieser verpflichtet die Sasol Wax GmbH zur Abführung des während der Vertragsdauer entstehenden handelsrechtlichen Gewinns. Im Fall eines Verlustes ist die Gesellschaft zur Übernahme verpflichtet. Für das Geschäftsjahr 2014/2015 wurde ein Verlust in Höhe von TEUR 7.447 (i. Vj. Gewinn von TEUR 186.236) übernommen. VI. Ergänzende Angaben1. Organe der Gesellschaft Organe der Gesellschaft sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung. Vorstand war im Berichtsjahr:
Der Aufsichtsrat setzte sich wie folgt zusammen:
Eine Aufsichtsratsvergütung wurde wie im Vorjahr nicht gewährt. 2. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt zwei Arbeitnehmer. 3. Haftungsverhältnisse Zum 30. Juni 2015 bestand eine gesamtschuldnerische Mithaftung bis zu einer Höhe von TEUR 1.000 (i. Vj. TEUR 1.000) für Kredite der Sasol Wax GmbH, Hamburg, die zum Stichtag mit TEUR 373 (i. Vj. TEUR 823) valutierten. Von einer Inanspruchnahme wird auf Grund der wirtschaftlichen Situation der Sasol Wax GmbH derzeit nicht ausgegangen. 4. Mitteilung gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG Die Sasol Holding in Germany GmbH, Hamburg, hat uns schriftlich das Bestehen einer 100 % Beteiligung an der Sasol Wax International Aktiengesellschaft, Hamburg, angezeigt. 5. Erklärung des Vorstands zum Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Wir haben einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen im Sinne des § 312 AktG erstellt. Wir haben dazu folgendes zu erklären: Unsere Gesellschaft und unsere Beteiligungsgesellschaften haben bei den in diesem Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen worden sind, jeweils eine angemessene Vergütung erhalten bzw. geleistet. Es sind keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens vorgenommen oder unterlassen worden.
Hamburg, den 14. Juni 2016 Dr. Thomas Lüdemann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014/2015(Bruttodarstellung)
Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB am 30. Juni 2015Name und Sitz der Gesellschaft
1) Nach Ergebnisabführung
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