ATC ASSOCIATED Trade & Consult GmbH
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Frerk Aggregatebau GmbHSchweringenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtSeit über 50 Jahren bauen wir Stromerzeugungsanlagen für verschiedenste Einsatzgebiete weltweit. Zu unserem Kundenstamm zählen namhafte Konzerne, internationale Generalunternehmer, Anlagenbauer, Kommunen, Krankenhäuser, Banken, Energieversorgungsunternehmen, Netzbetreiber, Rechenzentren und Telekommunikationsgesellschaften. Wir beraten, planen und liefern unseren Kunden die komplette Anlagenlösung für deren Energieversorgung. Auf Wunsch übernehmen die Frerk-Spezialisten die Projektierung kompletter Anlagen nach den Vorgaben der Kunden und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen, sowie der örtlichen Begebenheiten. Die Experten der Engineering-Gruppe arbeiten dabei ein passgenaues Komplettpaket vom ersten Konzept bis zur Übergabe aus. Die Auswahl der Motor- und Generatorfabrikate erfolgt absolut Produktmarkenunabhängig und orientiert sich an den Wünschen der Kunden oder nach der Wirtschaftlichkeit. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, Geräte- und Komponentenhersteller aus aller Welt frei auszuwählen und auf Exklusivverträge zu verzichten. So sind wir in der Lage, Anlagen zusammen- und umzustellen, die in Größe, Leistung, Kosten, Design und Form den Gegebenheiten des jeweiligen Kunden gezielt angepasst werden können, ohne dabei auf das Sortiment eines bestimmten Anbieters Rücksicht nehmen zu müssen. Für alle Anlagen garantiert die nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifizierte Firma einen sicheren Betrieb in den einzelnen Prozessen - auch unter schwierigen Einsatz- und Umgebungsbedingungen. Die Produktpalette erstreckt sich von 100 KW bis hin zu Aggregaten mit einer Leistung von 10 MW sowohl im Niederspannungs- als auch im Mittelspannungsbereich bis 15 KV, betrieben mit Gas- oder Dieselkraftstoff. Zu unserem Leistungsspektrum gehören dabei die Vorplanung, Detailkonstruktion in 2D oder 3D, Projektierung, Fertigung und Tests der Anlagen, ebenso wie Montage, Inbetriebnahme und Wartung. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen Jahresüberschuss von TEUR 313 aus. Der Geschäftsverlauf mit unseren Stammkunden entwickelte sich positiv und man kann ihn durchaus auch weiterhin als stabil und ausbaufähig bezeichnen. Bei den teilfertigen Erzeugnissen ist ein wesentlicher Anstieg zu verzeichnen (+ TEUR 5.810). Im Bereich der kurzfristigen Finanzierungsmittel betragen die Bankverbindlichkeiten TEUR 10.180. Sie liegen um TEUR 2.475 über dem Vorjahreswert. Insbesondere die Betriebsimmobilien sind langfristig von einem Beteiligungsunternehmen, der Frerk Aggregate-Holding GmbH, angemietet. Das langfristig gebundene Vermögen beträgt TEUR 399 und liegt um TEUR 50 über dem Vorjahr. Insgesamt beträgt die wirtschaftliche Bilanzsumme TEUR 25.201. Sie hat sich im Vorjahresvergleich um TEUR 5.876 weiter erhöht. Das bilanzierte Eigenkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 1.724. Zu den langfristigen Mitteln zählen neben dem Eigenkapital auch Verbindlichkeiten gegenüber der Frerk Aggregate-Holding GmbH in Höhe von TEUR 3.400. Im Geschäftsjahr 2019 erhielten wir die Beauftragung zur Realisierung mehrerer Projekte in Russland sowie im mittleren Osten, im vereinigten Königreich sowie in Australien. Die geplante Umsetzung eines Großauftrags aus 2017 konnte in 2019 leider nicht in dem Umfang realisiert werden, so dass dieser einen direkten Einfluss auf die Umsatz- und Ergebnisgestaltung mit sich führte. Der Auftrag wird, aus heutiger Sicht, in den nächsten zwei Jahren abgewickelt werden. Mit diesem Auftrag besteht für das Unternehmen die Chance, im arabischen Raum stärker Fuß zu fassen, um sich in dieser Region noch weiter zu entwickeln. Zur Finanzierung und schließlich zur Realisierung dieses Großauftrages hat letztendlich das gute Verhältnis zu unseren Hausbanken geführt. Neben dem reinen Bankgeschäft erwarten wir von unseren Hausbanken eine individuelle, auf uns zugeschnittene Beratung, die nicht nur bei einer Kreditanfrage erfolgt, sondern vielmehr auch aktiv auf unsere Unternehmung im Anlagenbau zugehen soll. Somit bleiben unsere Hausbanken weiterhin der wichtigste Ansprechpartner in Finanzierungsentscheidungen. Der Geschäftsbereich Service, der die Aufarbeitung gebrauchter Aggregate, die Erbringung von Reparatur- und Wartungsdienstleistungen sowie den Verkauf von Ersatzteilen umfasst, entwickelte sich auch in diesem Geschäftsjahr sehr positiv. Die gute Qualifikation unserer Monteure und des Service-Innendienstes sowie die schnelle und kompetente Reaktion auf Kundenanfragen sicherte erneut unsere Stellung im Markt und ist nach wie vor die Basis für die sehr gute Reputation unserer Serviceorganisation. Im weiterhin stark umkämpften Wettbewerb wirkte sich die hohe Kundenbindung positiv aus und sorgte für eine sehr gute Auslastung. Die Investitions- und Beschäftigungspläne sind nach wie vor positiv. Die Mitarbeiterzahl mit 142 Beschäftigten hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht nennenswert verändert. Frerk benötigt hoch spezialisierte Mitarbeiter in seiner Stammbelegschaft. Unser jetziges Team, mit einem Altersdurchschnitt von 40 Jahren, ist gut geschult, flexibel und zeigt einen hohen Einsatzwillen für die Belange des Unternehmens. Wir sind davon überzeugt, dass man durch eine hohe Arbeitszufriedenheit, ein gutes Betriebsklima und engagierte Beschäftigte die Produktivität erhöhen kann. Das Wissen und die Motivation aller Beschäftigten stellt das größte Potential des Unternehmens dar. Eine weitere Stärke ist neben der Individualität, hoher Verfügbarkeit auch die Effizienz, in der wir Produktlösungen produzieren können. Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten werden in die gesamte Prozesskette unserer Qualitätspolitik eingebunden. Sie stellen einen integralen und nachhaltigen Bestandteil der Unternehmensstrategie dar und sind die Basis für unseren Erfolg. Die hohe Qualität unserer Produkte, die ständigen Produktanpassungen sowie unsere Flexibilität, mit der wir in der Lage sind kurzfristig auf Veränderungen zu reagieren, sind weitere wesentliche Faktoren, die uns optimistisch in die Zukunft blicken lassen. Wesentliche Faktoren für die hohe Qualität unserer Produkte sind unser gut qualifiziertes und geschultes Personal, die Materialeingangskontrollen, unser langjähriges Lieferantennetzwerk und die durchgeführten direkten Vorortkontrollen bei den Lieferanten. Verstärkt mit unserer Strategie, bemühen wir uns unser Risiko mit den Lieferanten zu teilen und bestimmen auf Basis von Wertschöpfungsketten unsere "Make or Buy"-Entscheidungen. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im wesentlichen Guthaben, Kontokorrentkredite und im Bedarfsfall Projektfinanzierungslinien bei den Kreditinstituten, Forderungen und Verbindlichkeiten. Kundenforderungen sind innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unser effizientes Mahnwesen ist so ausgerichtet, dass Forderungsausfälle die Ausnahme bilden. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die bereits in 2017 eingeführte Mehrsäulenstrategie über verschiedene Geschäftsfelder, insbesondere differenziert nach Vertriebskanälen und Zielmärkten ist ein wesentlicher Schritt für die Risikodifferenzierung und entsprechenden Risikosteuerung des Unternehmens. Diese Geschäftsfeldstrategie in Verbindung mit unserer Produktmarkenunabhängigkeit der eingesetzten Anlagenkomponenten waren zu Beginn des Geschäftsjahres 2020 im Rahmen der Pandemie Covid19 die entscheidenden Wettbewerbsvorteile, so dass die Frerk Aggregatebau GmbH keine Einschränkungen im operativen Betrieb verzeichnete und Kundenaufträge weiterhin bedienen konnte. Die im Rahmen von Covid19 umgehend eingeleiteten Maßnahmen, wurden als wöchentliches Update als "Business Continuity Plans" an die verschiedenen interessierten Parteien kommuniziert, um die notwenige Transparenz sicherzustellen. Der Markt für kritische Infrastrukturen in Deutschland wächst stetig und die Marktanalysen zeigen ein sehr vielversprechendes Entwicklungspotenzial in den nächsten Jahren. Aus unserem zweiten Auftritt als Messeaussteller auf der Data Center World in Frankfurt haben wir direkte Anfragen verzeichnen können, was wir als positives Anzeichen für die Umsetzung unserer Strategie in diesem Marktsegment sehen. Im Geschäftsjahr 2020 wollen wir unsere Präsenz im Markt weiter stärken und in Richtung eines Lösungsanbieters und Systemintegrators einschlagen. Um diese Entscheidung und Ausrichtung als elektrotechnischer Lösungsanbieter im Markt zu untermauern, wurde und wird in Vertriebsstruktur und Projektbearbeitung weiter investiert. Der Weltmarkt hingegen ist von zahlreichen Krisenherden geprägt, die mit den Regionen Russland/Ukraine, Afrika und Mittlerer und Naher Osten wichtige Exportmärkte betreffen. Das Auslandsgeschäft zeigt sich als zufriedenstellend. Hinsichtlich Projekte in Australien sehen wir gute Ausbaumöglichkeiten in den kommenden Jahren. In 2019 hat sich die Frerk Aggregatebau GmbH auf dem australischen Markt erweitert und hat dort zum 01.04.2020 einen Vertriebspartner vor Ort installieren können. Die Erwartungen an den Export sind weiterhin auf Wachstum ausgerichtet. Diese sind direkt von den Öl- und Rohstoffpreisen abhängig. Entscheidend für uns als markenunabhängiger und weltweiter Ausrüster der Industrie mit Teilen, Komponenten und hochwertigen Investitionsgütern, ist das Weltwirtschaftswachstum, hier insbesondere: 1. die Welt-Industrieproduktion 2. die Rohstoffpreise wie Öl und Mineralien am Weltmarkt 3. die relativen Wechselkurse 4. die Energie- und Versorgungspolitik (Auswirkung der Energiewende) der verschiedenen Länder. Der bereits erwähnte angespannte Markt mit Stromaggregaten und Anlagenbauer ist weiterhin ein schwieriges Betätigungsfeld, bei dem die internationalen und deutschen Marktbegleiter nicht schlafen. Der weltweite Markt wird heute zunehmend mit Standard-Innovationen auch im Premiumbereich bedient, wodurch die Preise und unsere Margen weiter unter Druck geraten. Wir erwarten in diesem Zusammenhang eine weitere Konsolidierung der Marktbegleiter in Deutschland. Des Weiteren erhoffen wir, dass sich die Investitionsbereitschaft im Nahen Osten sowie in Afrika mittelfristig wieder stabilisieren wird. Der weltweit wachsende Energiebedarf wird künftig wieder für einen steigenden Bedarf an Stromaggregaten und nachhaltigen Energielösungen sorgen. Um diesen veränderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, wurde durch die Geschäftsführung ein neues Unternehmensleitbild und eine Unternehmensstrategie verabschiedet, welche von Jahr zu Jahr überprüft und angepasst werden. In diesem Zusammenhang wurde im gesamten Unternehmen ein Kostenoptimierungsprogramm aufgestellt und umgesetzt, das sich explizit in der neuen Reorganisation wiederspiegelt. Mit der neu entwickelten Qualitätsphilosophie, dem Risikomanagement sowie der umgesetzten ISO 9001:2015 Zertifizierung, wurden die bestehenden Prozessketten erneut überprüft und in ihrem Zusammenspiel optimiert. Im Rahmen der jährlichen ISO-Überprüfungsaudits wird die gesamte Prozesslandschaft aus der oben genannten Reorganisation überprüft und nachhaltig weiterentwickelt. In diesem Zusammenhang strebt die Gesellschaft in 2020 die Umweltzertifizierung nach ISO 14001:2015 an. Unser Partnernetzwerk ist der entscheidende Faktor für den nachhaltigen Erfolg unseres Unternehmens. Ob Planer, Kunde oder Lieferant, wir arbeiten mit klaren Richtlinien und Erwartungen im Einklang mit unserem Compliance-Management-System. Das Unternehmen verfolgt die Zielsetzung, mit einer weiterentwickelten Produktdifferenzierung sich am Markt mit stabilen Margen weiter zu positionieren und mit den Kunden partnerschaftlich Lösungen für komplexe schlüsselfertige Anlagen, Hybridsysteme und intelligente Speichersysteme zu entwickeln. Auf der Seite der Dienstleistungen setzt die Firma auf eine Weiterentwicklung ihres Servicegeschäftes mit dem Aufbau des Bereichs Elektro-Service,einem neuen Standort nördlich der Elbe sowie einem neuen Servicestandort ab 01.03.2020 im Raum Frankfurt. Aus der unterjährigen strategischen Überprüfung unserer Geschäftsfelder wollen wir in den kommenden Jahren erweiterte Kompetenzen in neuen Technologien auf- und ausbauen, um der Marktentwicklung bei den Verbrennungsmotoren Rechnung zu tragen. Die Niedrigzinspolitik der EZB hat sich für uns als mittelständisches Unternehmen in Deutschland durchaus als ein zweischneidiges Schwert erwiesen. Die niedrigen Finanzierungszinsen haben nicht nur Vorteile für die Unternehmen. Zwar verbilligt sich dadurch die Aufnahme von Kapital. Auf der anderen Seite bleiben aber auch etwaige Zinserträge der Unternehmen aus. Neben den guten Rahmenbedingungen gibt es allerdings auch Risiken. So erschwert etwa die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt die Suche nach Fachkräften. Der ohnehin schon bestehende Fachkräftemangel wird dadurch noch verstärkt. Für Unternehmen in ländlichen Gebieten wird die Suche nach neuen Mitarbeitern besonders schwierig, da vor allem junge Fachkräfte in die umliegenden Ballungsgebiete abwandern. Abwanderung und die sinkende Zahl der Erwerbsfähigen führen schon heute dazu, dass die Rekrutierung neuer Mitarbeiter alleine nicht mehr funktioniert. Wie bereits erwähnt, wird der weltweit wachsende Energiebedarf künftig wieder für einen stetigen Bedarf an Stromaggregaten und Energielösungen sorgen. Erfolgsversprechende internationale Projekte werden auch in der Zukunft einen erheblichen Anteil am Umsatz darstellen. Die in den vergangenen Jahren gestiegene Auslandsorientierung der Frerk Aggregatebau macht uns zudem etwas anfälliger für internationale Risiken wie etwa die möglichen Folgen aus dem Brexit, einem globalen Handelsstreit angesichts der Strafzölle der USA und China, oder einer für alle Menschen neuartigen Pandemie wie Covid19. Dem Unternehmen ist es seit 2017 gelungen, das Auftragsvolumen mit zwei renommierten internationalen Motoren- und Anlagenbauer nachhaltig weiter auszubauen, das sich auch in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 fortsetzen wird. Aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen im Vertrieb konnten im Geschäftsjahr 2019 vielversprechende Neukunden gewonnen werden. Für das Geschäftsjahr 2020 planen wir bei einem guten Auftragsvorlauf mit einem Umsatzerlös und Jahresergebnis auf dem Vorjahresniveau. Risiken, die über die beschriebenen Risiken und das allgemeine Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.
Schweringen, im Mai 2020 gez. Geschäftsführer Marc Hiller BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Frerk Aggregatebau GmbH Firmensitz laut Registergericht: Schweringen Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Walsrode Registernummer: HRB 200113 Eintragung ins Handelsregister: 23.11.1993 Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Frerk Aggregatebau GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Lagerbuchhaltung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Inventuraufnahme erfolgt mit Hilfe der ERP-Software ams.erp. Das Bewertungsverfahren wurde im Wesentlichen nicht geändert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Für Skonti, Boni, Rabatte und Überalterung wird ein pauschaler Abschlag von 5 % vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen das Fertigungsmaterial, die Fertigungslöhne sowie die Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind in die Herstellungskosten eingeflossen, soweit sie auf den Produktionszeitraum entfallen. Soweit ein niedrigerer Wertansatz geboten ist, wurde er angesetzt. Anzahlungen, die auf die fertigen und unfertigen Erzeugnisse geleistet wurden, werden offen auf der Aktivseite ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringbarkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die Gewährleistungsrückstellung besteht aus einer pauschalen Rückstellung für mögliche Gewährleistungsfälle. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abschreibung ausgewiesen. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen in Höhe von insgesamt € 504.535,45 enthalten. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Zusammensetzung der Rückstellungen:
Angabe zu Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten (Werte in €):
Für die Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse Nienburg und der Volksbank Nienburg eG aus den "regulären" Kreditlinien haben die beiden Banken einen Sicherheitenpool gebildet. Zugunsten der beiden Banken wurde der Bestand an den derzeit sowie künftig vorhandenen Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen, an sämtlichen fertigen und unfertigen Erzeugnissen (Aggregate etc.) sowie an Gegenständen des Inventars, welche sich im Freien bzw. in den Räumlichkeiten des Betriebsgrundstückes in Schweringen befinden, raumsicherungsübereignet. Zusätzlich besteht eine Globalzession für die beiden Banken. Die Firma Frerk Aggregatebau GmbH hat sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche aus dem Geschäftsverkehr, insbesondere aus Lieferungen und Leistungen gegen alle Drittschuldner abgetreten. Bei Projektfinanzierungen werden die vorzufinanzierenden Gegenstände an die jeweilige Bank sicherungsübereignet. Die Lieferanten von Waren behalten sich teilweise das Eigentum bis zur vollständigen Zahlung vor. Für die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen hat das verbundene Unternehmen einen qualifizierten Rangrücktritt für einen Teilbetrag in Höhe von € 3.400.000,00 erklärt. Erträge aus Währungsumrechnung Es existieren keine Erträge aus der Währungsumrechnung (Höhe € 0,00). Aufwendungen aus Währungsumrechnungen bestehen in Höhe von € 57,03. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuerrückstellungen resultieren aus der Steuerberechnung für das aktuelle Jahr. Aufwendungen aus Leasing und Miete In den zukünftigen Geschäftsjahren ist für die gemieteten Immobilien mit Mietaufwendungen von jährlich zusammen ca. € 557.000,00 (davon € 528.600,00 an ein verbundenes Unternehmen), für gemietete und geleaste Mobilien und immaterielle Werte von jährlich zusammen ca. € 453.302,00 (davon € 39.000,00 an ein verbundenes Unternehmen) zu rechnen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Die weltweite Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat im ersten Quartal des Jahres 2020 stetig zugenommen. Die damit einhergehende Krisensituation in Europa hat zunächst keinen Einfluss auf die im Jahresabschluss dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Unternehmen des in Deutschland produzierenden Gewerbes waren bisher nicht von einer vorübergehenden Schließung des Betriebes betroffen. Vorsorglich hat das Unternehmen Maßnahmen ergriffen, um die Gefahr einer alle Mitarbeiter betreffende Infektion mit dem Coronavirus zu reduzieren und im Fall einer trotzdem eintretenden Krankheitswelle unter den Mitarbeitern den Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten zu können. Ein länger anhaltender Rückgang der weltweiten Nachfrage aufgrund der Coronakrise kann das Geschäftsjahr 2020 nachteilig beeinflussen. Weiterhin kann es aufgrund der aktuellen Situation zu Verzögerungen und Ausfällen von Zahlungen auf die Forderungen des Unternehmens kommen. Sonstige Pflichtangaben Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer Herren Diplom-Kaufmann Marc Hiller, Liebenau und bis 31. Juli 2019 Diplomingenieur Benedikt Buxtorf, Richterswil (Schweiz) geführt. Es wird von der Anwendung der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt: durchschnittlich zum 31. Dezember 2019
Vorschlag über die ErgebnisverwendungVorbehaltlich des Beschlusses der Gesellschafterversammlung soll der Jahresüberschuss in den Bilanzgewinn eingestellt werden. Gewinnvortrag Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 910.953,94 enthalten. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileUnterzeichnung des Jahresabschlusses nach § 245 HGB
Schweringen, den 25. März 2020 Frerk Aggregatebau GmbH gez. Geschäftsführer Marc Hiller Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.07.2020 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss der Frerk Aggregatbau GmbH: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Frerk Aggregatebau GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Frerk Aggregatebau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Frerk Aggregatebau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nienburg, 25. Juni 2020 RUBEL,
KOTHE & BECK GMBH
gez. Dipl.-Bw. (FH) Simone Borcherding, Wirtschaftsprüferin gez. Dipl.-Kfm. Jörn Rubel, Wirtschaftsprüfer |
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