Doppstadt Umwelttechnik GmbHLiquidiert
42555 Velbert, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Dr. Nellessen seit 3.12.2025 | Geschäftsführer |
Lutz Kramer seit 8.11.2024 | Prokura |
Hannes Fischer seit 5.6.2024 | Geschäftsführer |
Marc Voges seit 9.11.2022 | Prokura |
Marco Mende seit 21.1.2021 | Prokura |
Michael Zeppenfeldt seit 10.11.2020 | Prokura |
Michael Simon seit 10.11.2020 | Geschäftsführer |
Gerd Federico Schreier seit 27.6.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Doppstadt Umwelttechnik GmbHVelbertJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtDie Doppstadt Umwelttechnik GmbH (DUG) hat ihren Sitz am Stammsitz der Doppstadt-Gruppe in Velbert mit einer Betriebsstätte in Wülfrath und ist im Geschäftsfeld Umwelttechnik tätig. Die Gesellschaft ist in 2019 durch Formwechsel der Werner Doppstadt Umwelttechnik GmbH & Co. KG entstanden. I. Darstellung und Erläuterung des Geschäftsverlaufes Die allgemeinen konjunkturellen Aussichten im Investitionsgüterbereich sind sowohl im europäischen Raum als auch auf den wichtigsten außereuropäischen Märkten als gut zu bezeichnen. Dabei werden für die Doppstadt Umwelttechnik GmbH die asiatischen Märkte immer wichtiger. Das Unternehmen gliedert sich im Wesentlichen in die folgenden Geschäftsbereiche:
Akquisition, Kundenbetreuung und Verkauf von werksneuen mobilen und stationären Doppstadt-Maschinen.
An- und Verkauf gebrauchter Umwelttechnikmaschinen sowie die Vermarktung von in Zahlung genommenen Kundenmaschinen.
Belieferung von Doppstadt-Händlern und Kunden im Ausland, sowie das Endkundengeschäft innerhalb Deutschlands.
Umwelttechnische Maschinen und Geräte werden sowohl in der Werkstatt in Wülfrath als auch durch Servicemonteure mit speziell ausgerüsteten Service-Fahrzeugen direkt bei den Kunden vor Ort repariert.
Fertigung von Baugruppen und Montage von kompletten Maschinen im Werk Velbert. Geschäftsentwicklung Die Umsatzentwicklung war im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich besser als im Vorjahreszeitraum. Im Rahmen der eigenen Vertriebstätigkeiten und durch den forcierten Absatz über die Vertragshändler sind die Umsatzerlöse um 13,7 M€ (+ 9,0 %) auf 165,2 M€ gestiegen. Die Rohertragsmarge konnte mit 17,7 % stabil gehalten werden, so dass sich der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um 2,0 M€ auf 29,1 M€ gesteigert hat. Auch bei differenzierter Betrachtung der Umsätze ist festzustellen, dass sich die Erlöse in fast allen Bereichen positiv entwickelt haben. So stieg der Umsatz des inländischen Neumaschinengeschäfts um 10,9 M€ (11,0 %), im Bereich der Anlagentechnik um 1,1 M€ (14,8 %) und bei den Gebrauchtmaschinen um 0,3 M€ (6,6 %). Eine kontinuierliche Steigerung ist insbesondere auch im Ersatzteilgeschäft zu verzeichnen, wo der Umsatz um 0,7 M€ (1,7 %) auf 39,3 M€ gestiegen ist. Lediglich in den Bereichen Mietmaschinen (- 0,4 M€) und den Vorführungen (-0,4 M€) sind die Erlöse rückläufig gewesen. Im Bereich Neumaschinen lag der Auftragsbestand zum Jahresende bei rund 32,0 M€, für das Anlagengeschäft bewegte sich der Auftragsbestand auf 1,9 M€. Laut ursprünglicher Planung soll die positive wirtschaftliche Entwicklung auch im Geschäftsjahr 2020 weiter fortgesetzt werden. Zur Steigerung der Vertriebstätigkeiten wurde der Personalbestand bereits in 2019 weiter ausgebaut, mit den Neu- und Weiterentwicklungen im Maschinenbereich sollen Marktanteile ausgebaut und neue Marktsegmente erschlossen werden. Die langfristigen Rahmenbedingungen für unser Geschäft schätzen wir weiterhin als gut ein. Investitionen und Finanzanlagen Im Jahr 2019 wurden insgesamt 942 T€ in Sachanlagen investiert. Der größte Anteil betraf die Einrichtung einer SAP-kompatiblen Serverlandschaft (279 T€) sowie weitere EDV-Ausstattungen. Daneben wurden Fahrzeuge (182 T€) und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung angeschafft. Im Rahmen von Umstrukturierungen im Doppstadt-Konzern wurde das vorhandene Grundvermögen an den Standorten Wülfrath und Velbert veräußert. Aus den Desinvestitionen ergab sich ein Buchwertabgang in Höhe von 3.878 T€. Finanzierung Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde über die Konzern-Holding eine neue Finanzierungsstruktur für die Doppstadt-Gesellschaften aufgebaut. Diese sieht die gemeinschaftliche Haftung für einen Finanzierungsrahmen vor, der nach Bedarf in Anspruch genommen werden kann. Zusätzlich zu der Konzernfinanzierung hat die DUG weitere langfristige Finanzierungsinstrumente in Form von revolvierenden Forderungspensionsgeschäften und den Verkauf von Warenbeständen (Warehousing) aufgebaut, um den prognostizierten Finanzbedarf zu decken. Vorratsvermögenund Forderungen Das Vorratsvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter erhöht. Dies betrifft insbesondere den Bestand an Neumaschinen (+ 3,8 M€), aber auch den Ersatzteillagerbestand (+ 0,4 M€). Dagegen ist der Bestand der eigengefertigten Komponenten um 499 T€ gesunken. Der Ausweis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch das Forderungspensionsgeschäft gesunken, wobei der Bestand entsprechend der Umsatzentwicklung um 3.788 T€ gestiegen ist. Personal Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter weiter gestiegen. Dadurch soll den vertrieblichen Zielen Rechnung getragen werden, die eine weitere Steigerung der Verkaufszahlen vorsehen. Dies kann nur durch den gezielten Aufbau von personellen Ressourcen sowohl im Vertrieb als auch im Service erreicht werden. Ertragslage Der Umsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 13.708 T€ auf 165.218 T€. Das Jahresergebnis liegt mit 926 T€ deutlich über dem Niveau des Vorjahres (300 T€). Im Personalaufwand, der im Vergleich zum Vorjahr um 1.535 T€ auf 12.647 T€ gestiegen ist, zeigen sich die angesprochenen Investitionen in den Mitarbeiterbestand. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im vergangenen Geschäftsjahr geringfügig um insgesamt 83 T€ gestiegen. Die größten Steigerungen gab es bei den Transportkosten (353 T€), den Maschinenmieten (310 T€) und den Gebäudemieten (299 T€). Dem gegenüber stehen Einsparungen im Bereich Messekosten (-1.412 T€), bei den Beratungskosten (-324 T€) sowie den Reisekosten (-167 T€). II. Angaben zu den finanziellen Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren der Doppstadt Umwelttechnik GmbH leiten sich zum einen aus den bilanziellen Kennzahlen und zum anderen aus den Renditekennzahlen ab.
Die Rohgewinnmarge ist in 2019 gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. III. Angaben zu den nicht finanziellen Leistungsindikatoren Die Doppstadt Umwelttechnik GmbH hat auf allen Ebenen Managementsysteme implementiert, welche die wichtigsten Kernprozesse abbilden. Hierfür stehen u.a. auf Konzernebene spezielle Personalressourcen bereit. Im Geschäftsjahr 2020 wird durch die Einführung von SAP eine weitere Fokussierung auf die Digitalisierung von Geschäftsprozessen gelegt, um dadurch eine Steigerung der Effizienz und Qualität der Leistungsindikatoren zu erreichen. Doppstadt ist sich darüber bewusst, dass der Unternehmenserfolg entscheidend von gut ausgebildetem Personal abhängt. Der Auftritt als moderner Arbeitgeber und eine leistungsgerechte Vergütung sind daher wichtige Leitlinien für den Umgang mit den Mitarbeitern. Daneben unterstützt und fördert Doppstadt die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Derzeit werden im Unternehmen 24 Auszubildende beschäftigt, teilweise im dualen Studium. Doppstadt wird auch zukünftig auf die Erfahrung und gute Ausbildung seiner Mitarbeiter bauen und gezielt in Personal investieren. IV. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Wir sehen uns im Bereich der Umwelttechnik in einem stabilen Marktumfeld, das auch zukünftig Chancen für eine positive wirtschaftliche Entwicklung bietet. In den letzten Jahren haben die eingeleiteten organisatorischen Maßnahmen zu einer Neustrukturierung der Aufgaben im Doppstadt-Konzern geführt. Die Doppstadt Umwelttechnik GmbH hat sich zu einer starken Vertriebsorganisation entwickelt, die darüber hinaus über langjährige Erfahrung in der Produktion von stationären Systemen und Komponenten verfügt. Mit der Einführung der neuen SAP-Software soll der Weg zu einer effizienten Auftragssteuerung und Projektabwicklung durch die Implementierung verbesserter, digitaler Geschäftsprozesse konsequent weiterverfolgt werden. Die bereits in den vergangenen Jahren vollzogene Verbreiterung der Marktbasis auf eine Reihe von regionalen Märkten hat zu einer deutlich geringeren Abhängigkeit einzelner Regionen als noch in der Vergangenheit geführt. Doppstadt wird die eingeschlagene Strategie weiterfortführen und neue Absatzmärkte erschließen. Mit dem Ausbruch des Corona-Virus und der damit einhergehenden weltweiten Pandemie ist in vielen Regionen der Welt auch die wirtschaftliche Entwicklung zum Erliegen gekommen. Dies hat zum einen Auswirkungen auf die geplanten Launchaktivitäten von Produktneuerungen, da die Messeaktivitäten in spätere Jahre verschoben wurden. Zum anderen wirkt sich dies auch negativ auf die dargestellte und erwartete wirtschaftliche Entwicklung der DUG aus. Schon jetzt sind die Vertriebsaktivitäten stark eingeschränkt und haben geringere Verkaufszahlen zur Folge. Auch dem Ersatzteilgeschäft drohen Einbußen, da viele Betriebe nicht oder nur eingeschränkt arbeiten können und somit die zu verarbeitende Menge an Abfallstoffen sinken wird. Die Gesellschaft hat die Voraussetzungen für die Anordnung von Kurzarbeit geschaffen, bislang aber auf dieses Instrument noch nicht zurückgegriffen. Ursprünglich hat das Unternehmen eine für 2020 gegenüber 2019 verhaltenere Planung mit positivem Ergebnis angesetzt. Diese ursprüngliche Einschätzung ist nun durch den Ausbruch der COVID-19-Pandemie in Europa völlig anders zu bewerten. Wir erwarten nun einen massiven Umsatzeinbruch um ca. 30 % für 2020 und 2021 und sind aktuell dabei Maßnahmen zu definieren, um entsprechende massive Kostensenkungen erreichen zu können. Somit ist davon auszugehen, dass die Gesellschaft im Jahr 2020 einen Verlust ausweisen wird. Aufgrund der sehr hohen Eigenkapitalquote sehen wir die Fortführung des Unternehmens als nicht gefährdet an. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Geschäftsjahresende nicht eingetreten. Dem Risikomanagement wird durch die im Handelsgeschäft üblichen Kontrollen mit ganz besonderer Sorgfalt Rechnung getragen.
Velbert, 05. Mai 2020 Doppstadt Umwelttechnik GmbH gez. Gerd Schreier, Geschäftsführer gez. Dr. Konrad Kerres, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDoppstadt-Umwelttechnik GmbH, VelbertAmtsgericht Wuppertal HRB 29985 1. Anzuwendende Vorschriften und Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Doppstadt Umwelttechnik GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren angewendet. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer stellt auf die erwartete durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der übernommenen Mitarbeiter ab. Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Geschäfts- und Produktionsgebäude werden über längstens 33 Jahre, technische Anlagen und Maschinen über maximal 30 Jahre, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend über fünf Jahre planmäßig abgeschrieben. Sachanlagevermögen schreiben wir mit den zulässigen Höchstsätzen linear ab. Ein Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG wurde gebildet. In den Vorräten haben wir Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren mit Durchschnittspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Unfertige Erzeugnisse wurden mit dem Einkaufspreis zuzüglich der eingebauten Teile berücksichtigt. Im Rahmen der Eigenproduktion (unfertige und fertige Erzeugnisse) erfolgte die Bewertung zu Herstellungskosten auf Basis von Einzelkosten und angemessenen Gemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bewerten wir mit den Nennwerten oder niedrigeren Tageswerten. Erkennbaren Risiken wird durch angemessene Wertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden ausschließlich in Euro fakturiert. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen werden in Höhe der zum Bilanzstichtag nach kaufmännischer Vorsicht eingeschätzten Risiken gebildet. Eine Abzinsung der gebildeten Rückstellungen erfolgte für die Gewährleistungsrückstellungen und die Rückstellung für Aufbewahrung. Der laufzeitadäquate Marktzins wird für die einzelnen Rückstellungen gesondert ermittelt. 3. Einzelangaben zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen Die Gliederung und die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlageposten ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten ausschließlich Forderungen aus Warenlieferungen. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Das Zahlungsziel beträgt in der Regel 30 Tage. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in allen Fällen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3.3. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt EUR 1.023.000,00. Es ist in voller Höhe eingezahlt. 3.4. Rückstellungen Unter den Rückstellungen werden hauptsächlich Beträge für Garantie- und Kulanzverpflichtungen, für Prüfungskosten, für Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen, für Provisionen und Boni sowie Rückstellungen für Urlaub ausgewiesen. 3.5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignungen und Bürgschaften gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind darüber hinaus durch Mithaftungsverträge von verbundenen Unternehmen gesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 67) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von TEUR 13.297 auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind aus Steuern TEUR 190 (Vorjahr: TEUR 178) und im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 45) enthalten. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr beträgt TEUR 33.191 (Vorjahr TEUR 36.465) und von mehr als fünf Jahren TEUR 2.732 (Vorjahr TEUR 106). 4. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen im Wesentlichen auf den Handel mit Ersatzteilen, den Vertrieb von Neu- und Gebrauchtmaschinen sowie den Verkauf der produzierten Anlagentechnik. Weitere Umsätze wurden in den Bereichen Dienstleistungen, Reparaturarbeiten und der Maschinenvermietung erzielt. Vom Gesamtumsatz entfallen TEUR 59.540 (Vorjahr TEUR 53.832) auf das Inland. 4.2. Personalaufwand Als Personalaufwand werden Löhne und Gehälter mit einem Gesamtbetrag von TEUR 10.616, soziale Abgaben mit TEUR 1.966 und Aufwendungen für die Altersversorgung mit TEUR 65 ausgewiesen. Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2019 wurden die folgenden Mitarbeiter beschäftigt: 4.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Betriebskosten sowie Verwaltungs- und Vertriebskosten wie Instandhaltung, Mieten, Fahrzeugunterhaltung, Transportkosten, Provisionen, Reisekosten, Beratungskosten, Frachtkosten, Messe- und Vorführkosten sowie Einzelwertberichtigungen auf Forderungen. Vom Abschlussprüfer wurde für das Geschäftsjahr 2019 ein Gesamthonorar von TEUR 34 berechnet, darin TEUR 24 für Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 10 für Steuerberatungsleistungen. 4.5. Zinserträge und Zinsaufwendungen Von den Zinsaufwendungen entfallen EUR 125.124,59 (Vorjahr: EUR 1.377,27) auf verbundene Unternehmen. 5. Sonstige Angaben 5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die zukünftigen Verpflichtungen aus diversen Leasingverträgen über Fahrzeuge und Maschinen sowie aus langfristigen Mietverträgen betragen TEUR 923 p.a (Vorjahr: TEUR 648). Für Lizenzverträge und sonstige Umlage- und Beratungsverträge fallen TEUR 1.403 p.a. (Vorjahr: TEUR 1.198) an. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen TEUR 1.403 auf verbundene Unternehmen. 5.2. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Mithaftungsverträgen in Höhe von TEUR 14.168. Die Haftungsverhältnisse entfallen ausschließlich auf verbundenen Unternehmen. 5.3. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2019 waren als Geschäftsführer bestellt: Herr Gerd Schreier, Herr Dr. Gerhard Weichert (bis 24.05.2019) Herr Dr. Konrad Kerres (seit 01.07.2019) Herr Eric Muhme (vom 10.10.2019 bis 20.01.2020) Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde unter Verweis auf die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 5.4. Beteiligungsunternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Abweichend von der Anteilshöhe wird das Ergebnis nach den jeweiligen Geschäftsaktivitäten aufgeteilt und an die Gesellschafter abgeführt. 5.5. Gesellschafter, Konzern Die Muttergesellschaft des Konzernverbundes ist die LIG GmbH mit Sitz in Velbert. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offen gelegt. 5.6. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind durch die weltweite Corona-Pandemie eingetreten. Zu den Einzelheiten verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. 5.7. Ergebnisverwendung Über die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 925.730,17 entscheidet die Gesellschafterversammlung.
Velbert, 05.05.2020 Doppstadt Umwelttechnik GmbH Geschäftsführung gez. Gerd Schreier gez. Dr. Konrad Kerres Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2020 unverändert festgestellt. Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Doppstadt Umwelttechnik GmbH:Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Doppstadt Umwelttechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang -, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Doppstadt Umwelttechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung feststellen.
Kiel, 15. Mai 2020 wetreu
NTRG Norddeutsche Treuhand-
gez. Dörte Reese, Wirtschaftsprüferin gez. Rainer Dröse-Seidler, Wirtschaftsprüfer |
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