Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 1876
Vorher
SÜD Gussvertriebs-GmbH
Eingetragen
23.7.1985
Branche
StahlgießereienHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenGraugießereien
Gegenstand
Einkauf und Vertrieb sowie die Herstellung und Entwicklung von Guss, Stahl und Walzwerkerzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karl Rosai
seit 17.12.2007
Geschäftsführer
Lothar Messerschmid
seit 30.3.2007
Prokura
Jens Muschter
seit 21.5.2003
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Rosai GmbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Südguss GmbH

Neu-Ulm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind im Handels- und Vertriebsgeschäft für metallische und nicht metallische Formgussteile tätig. Unser Hauptabsatzgebiet ist Deutschland und Europa. Von unseren beiden Standorten Neu-Ulm und Ortrand bedienen wir in etwa 170 Kunden.

Dazu zählen Hersteller aus der Maschinen-, Fahrzeug-, Pumpen-, Nahrungsmittel- und Holzofenindustrie. Auch die Kfz-Industrie zählt zu unseren Abnehmern.

2. Ziele und Strategien

Die Strategie der Südguss GmbH der letzten Jahre ist im Wesentlichen der stetige Ausbau des Qualitätsniveaus unserer Produkte und die strenge Fokussierung auf die Kundenwünsche. So beliefern wir unsere Kunden nicht nur mit Rohteilen, sondern verstärkt mit Einbau- oder verkaufsfertigen Endprodukten. Das Thema "bearbeitete Gussstücke" gewinnt immer mehr an Bedeutung und hier sind wir unserer Meinung nach sehr gut aufgestellt. Selbst die maschinelle Bearbeitung unserer Produkte bewerkstelligen wir national und international.

Eine weitere Strategie ist die Diversifizierung der Abnehmerbranchen um Konjunkturschwächen oder Marktveränderungen weitestgehend auszugleichen.

3. Forschung und Entwicklung

Da wir kein produzierender Betrieb sind, betreiben wir auch keine eigene Forschungs- oder Entwicklungsabteilung.

Jedoch befassen wir uns intensiv mit der Entwicklung und Entstehung neuer Werkstoffe in unserer Branche. Dies wird vor allem durch Besuche auf nationalen und internationalen Messen bewerkstelligt. Dadurch können wir neue Trends und Veränderungen schnell erkennen. Weiterhin ist der deutsche Gießereiverband sowie der CAEF (Europäische Gießereiverband) eine nützliche Stütze in diesem Bereich.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nachdem sich die deutsche Wirtschaft im Geschäftsjahr 2021 von der Corona-Pandemie erholte, hat sich die konjunkturelle Lage in Deutschland im Geschäftsjahr 2022 durch den Ukraine-Krieg und die damit einhergehenden Material- und Lieferengpässe wieder verschlechtert. Hatte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2021 mit 2,6 % noch ein relativ gutes Wachstum verzeichnet, so lag das Wachstum 2022 gemäß Zahlen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (bmwk) bei nur 1,4 %. Dieser Rückgang ist weitgehend auf die Folgen des Ukraine-Krieges zurückzuführen. (https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/ Projektionender-Bundesregierung/projektionender-bundesregierung-herbst-2022.html)

Die deutsche Gießerei-Industrie verzeichnete im Jahr 2021 einen Umsatz von 13,5 Mrd. Im Geschäftsjahr 2022 konnte eine Steigerung von 2,1 Mrd. erzielt werden. Danach betrug der Umsatz in 2022 15,6 Mrd., was den bisherige Höchststand bedeutet. (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/237076/umfrage/in-und-auslandsumsatz-der-giesserei-industrie-in-deutschland/)

2. Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung verlief im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv. Die Erholung der Gießerei-Industrie wirkte sich auf die Gesellschaft positiv aus und so konnte der Umsatz und das operative Ergebnis deutlich gesteigert werden. Die Geschäftsleitung ist daher mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden. Der Trend einer immer kurzfristigeren Belieferung an unsere Kunden steigt weiterhin an. Durch Rahmenvereinbarungen und Lieferpläne unserer Abnehmer können wir entsprechend vorausschauend disponieren bzw. Lagervorräte bilden. Die Lagerhaltung der Produkte wird immer mehr auf die Südguss GmbH übertragen.

Der Umsatz hat sich gegenüber 2021 um 35,6 % erhöht. Ausschlaggebend war hier vor allem die Umsatzsteigerung im Bereich Grauguss.

Die Materialeinsatzquote hat sich im Vergleich zu 2021 leicht erhöht. Die Quote beträgt 81,1 % (Vorjahr 80,6 %). Die stabile Materialeinsatzquote zeigt, dass die Preiserhöhungen unserer Lieferanten weitgehend an unsere Kunden weitergeben werden konnten. Der Jahresüberschuss erhöhte sich von TEUR 2.350 auf TEUR 3.034.

Im Geschäftsjahr wurden 39 Mitarbeiter (Vorjahr 38 Mitarbeiter) beschäftigt.

Für die Südguss GmbH war das Geschäftsjahr 2022 wieder erfolgreich. Es wurde ein positives Jahresergebnis erzielt.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Die positive Umsatzentwicklung spiegelt sich auch im Rohergebnis und im Rohertrag wider. Der Rohertrag betrug TEUR 9.473 (Vorjahr: TEUR 7.152).

Unsere Umsatzquellen kann man auf die folgenden Bereiche festlegen:

Ergebnisquelle Anteil am Umsatz in % 2022
Grauguss 76,22
Sphäroguss 7,05
Edelstahlguss 4,65
Stahlguss 3,85
Sonstiges 8,23

Der Umsatz verteilt sich zu 22,55 % auf den Standort Neu-Ulm und zu 77,45 % auf den Standort Ortrand.

Die Aufwendungen werden überwiegend vom Materialaufwand geprägt. Hier hat sich in 2022, wie bereits erwähnt, die Materialeinsatzquote mit 81,1 nur leicht gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 267 auf TEUR 2.628 gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr um TEUR 1.042 gestiegen. Dies ist insbesondere auf die gestiegenen Aufwendungen für Kursdifferenzen (TEUR 674) und die Erhöhung der Kosten für die Warenabgabe (TEUR 307) zurückzuführen.

Das Ergebnis nach Steuern konnte aufgrund der Erhöhung des Rohertrages und trotz gestiegener Kosten gesteigert werden. In 2022 hat es sich um TEUR 682 verglichen zum Vorjahr erhöht. Diese außerordentlich positive Entwicklung ist jedoch nicht nachhaltig, so dass für das laufende Geschäftsjahr mit einem geringeren Ergebnis gerechnet wird.

b) Finanzlage

Die flüssigen Mittel betragen zum Stichtag TEUR 4.626 (Vorjahr: TEUR 4.921).

Es ergibt sich somit ein Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 925, ein Cashflow aus der Investitionstätigkeit (TEUR 210) sowie ein Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -1.430.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen erfolgten überwiegend in Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Die Liquiditätslage ist insgesamt als sehr stabil zu bezeichnen. Zur Verfügung gestellte Kontokorrentlinien wurden im gesamten Berichtsjahr nicht beansprucht.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 19.027 (Vorjahr: TEUR 15.850).

Das Anlagevermögen beläuft sich auf TEUR 4.437 (Vorjahr: TEUR 4.617). Die Verminderung ist einerseits auf die planmäßige Rückführung von langfristigen Darlehen und anderseits auf die jährlichen Reinvestitionen zurückzuführen.

Das Umlaufvermögen belief sich zum Stichtag auf TEUR 14.585 (Vorjahr: TEUR 11.217). Die Abweichung ist auf die Erhöhung des Vorratsvermögens, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen.

Das Eigenkapital ist absolut höher als im Vorjahr und beträgt TEUR 10.602 (Vorjahr: TEUR 8.587). Prozentual beträgt die Quote 55,7 % und liegt aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme nur leicht über dem Vorjahr.

Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 932 gestiegen, dies ist unter anderem durch Steuerrückstellungen und ausstehende Rechnungen verursacht. Die Verbindlichkeiten sind ebenfalls gestiegen und zwar von TEUR 4.596 auf TEUR 4.827. Dies betrifft zum einen die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Dem stehen die planmäßige Rückzahlung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gegenüber.

Unsere Finanzbuchhaltung ist darauf ausgerichtet, alle Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen, wenn möglich unter Nutzung des gewährten Skontos, zu begleichen. Auch unser Forderungsmanagement ist darauf ausgerichtet, innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Hier nutzen wir teilweise die Dienstleistung "Factoring".

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist weiterhin stabil. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen robust.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der Gesellschaft werden als finanzielle Leistungsindikatoren der Rohertrag sowie die Materialeinsatzquote verwendet.

Die Materialeinsatzquote berechnen wir im Verhältnis des Materialeinsatzes zum Gesamtumsatz.

Zu Beginn des Geschäftsjahres wurde für das Geschäftsjahr ein Rohertrag zwischen TEUR 7.000 und TEUR 8.000 erwartet. Dieser Wert wurde mit einem Rohertrag von TEUR 9.473, aufgrund der großen Nachfrage nach Grauguss, übertroffen.

Die Materialeinsatzquote in Höhe von 81,1 % per 31. Dezember 2022 entspricht der erwarteten Quote, welche zwischen 78 % und 83 % lag.

III. Prognosebericht

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im letzten Vierteljahr 2022 zurückgegangen, dies ist insbesondere auf den Kaufkraftverlust durch die hohe Inflation zurückzuführen. Die Entwicklung der aktuellen Konjunktur- und Frühindikatoren zu Jahresbeginn stimmt aber vorsichtig optimistisch. Sowohl die Industrieproduktion als auch die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe legten im Januar zu. Die Weltwirtschaft schwächelt aber weiter und die Inflation verharrt auf einem hohen Niveau. (https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/ Wirtschaftliche-Lage/2023/20230316-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-maerz-2023.html)

Die zukünftige operative Entwicklung ist aufgrund der aktuellen konjunkturellen und strukturellen Lage schwer einschätzbar. Außerdem sind die weiteren Auswirkungen des Krieges in der Ukraine für die Gesellschaft noch nicht absehbar. In der Prognose können diese Effekte somit nicht mit hinreichender Sicherheit berücksichtigt werden.

Dennoch erwartet die Südguss GmbH für das Geschäftsjahr 2023 einen Rohertrag zwischen TEUR 8.000 und TEUR 10.000 sowie eine Materialeinsatzquote zwischen 78 % und 83 %.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Wir beurteilen die grundsätzliche Entwicklung des Unternehmens aber weiterhin als positiv.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.

Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
1% bis 19% Sehr unwahrscheinlich
20% bis 39% Unwahrscheinlich
40% bis 59% Wahrscheinlich
60% bis 79% Sehr wahrscheinlich
80% bis 99% Fast sicher

Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.

Grad der Auswirkung Definition der Auswirkung
Gering Geringe Auswirkung auf die VFE-Lage
Moderat Moderate Auswirkung auf die VFE-Lage
Erheblich Erhebliche Auswirkung auf die VFE-Lage

Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die VFE-Lage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen.

Eintrittswahrscheinlichkeit

Gering Moderat Erheblich
80 % bis 100 % L M H
60% bis 79% L M H
40% bis 59% L M H
20% bis 39% L L M
1% bis 19% L L M

Auswirkungen

H = Hohes Risiko

M = Mittleres Risiko

L = Geringes Risiko

Neben dem allgemeinen Geschäftsrisiko ist das Unternehmen zusätzlich folgenden Risiken ausgesetzt:

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Sollten sich die weltweiten, politischen Turbulenzen fortsetzen oder gar weiter verschlechtern und sollte sich dadurch die Konjunktur weiter abschwächen, kann dies natürlich die Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns negative Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist auch unter Berücksichtigung der aktuellen Lage in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine als wahrscheinlich zu beurteilen. Die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als moderat eingestuft.

Die Gesellschaft unterliegt zudem dem allgemeinen Risiko des Fachkräftemangels. Bei der Bindung von Mitarbeitern und der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern steht die Südguss GmbH im Wettbewerb mit zahlreichen anderen Unternehmen. Die Gesellschaft ist bestrebt, die Mitarbeiterfluktuation so gering wie möglich zu halten und gut qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, insbesondere durch eine aktive Personalarbeit sowie eine aktive Kandidatensuche über Online-Jobbörsen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit beurteilen wir als unwahrscheinlich. Die Auswirkung auf die VFE-Lage wäre gering.

Ertragsorientierte Risiken:

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der deutlichen Überkapazität im deutschen sowie auch im europäischen- und asiatischen Raum deutlich zugenommen.

Wir entgegnen diesem Risiko weiterhin mit unserer Arbeit hinsichtlich Qualität sowie unserer Flexibilität. Die Eintrittswahrscheinlichkeit beurteilen wir als unwahrscheinlich. Die Auswirkung auf die VFE-Lage wäre gering.

Der Verlust von Kunden ist aus unserer Sicht derzeit nicht zu befürchten. Laut den Auswertungen unserer Kunden sind wir hauptsächlich als A - Vorzugslieferant eingestuft. Diese Qualitätsauswertungen werden uns jährlich übersandt und sind Teil unseres QM-Systems.

Steigende Energie- sowie Rohstoffpreise sind des Weiteren ein Risiko, da die Kosten nicht immer unmittelbar und vollständig auf die Kunden umgelegt werden können. Den Eintritt des Risikos beurteilen wir als wahrscheinlich. Die Auswirkungen auf die VFE-Lage wären moderat.

Des Weiteren bestehen für die Gesellschaft Abhängigkeiten in der Geschäftsbeziehung mit Lieferanten, die sich bei einer Verschlechterung der Geschäftsbeziehungen oder durch verspätete, beispielsweise durch Produktionsausfall oder Streik, oder nicht korrekte Lieferungen, beispielsweise von Bauteilen und Komponenten, nachteilig auf die Geschäftstätigkeit oder das Kundenverhältnis auswirken könnten und beispielsweise zu Preisnachlässen oder Umsatzausfällen seitens der Gesellschaft führen. Den Eintritt des Risikos beurteilen wir als wahrscheinlich. Die Auswirkungen auf die VFE-Lage wären moderat.

Des Weiteren könnten Zulieferer in Liquiditätsprobleme gelangen. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch einen stetigen Kontakt mit ihren Partnern, wenn möglich einem Ausweichen auf alternative Zulieferer und durch ein aktives Lieferantenmanagement sowie der Verpflichtung der Lieferanten zur Zahlung von Vertragsstrafen oder Schadenersatz. Den Eintritt des Risikos beurteilen wir als wahrscheinlich. Die Auswirkungen auf die VFE-Lage wären moderat.

Die Gesellschaft unterliegt dem Risiko von Haftungs- oder Schadenersatzansprüchen, beispielsweise aufgrund von Mängeln an einzelnen Waren oder der Verletzung vertraglicher Vereinbarungen mit Kunden und Geschäftspartnern. Dies könnte zu erheblichen Nachbesserungsarbeiten, der Rücknahme oder dem Austausch von Produkten und damit zu Kosten für die Gesellschaft führen. Nachfolgend könnte dies sowohl die Reputation der Gesellschaft als auch die Marktakzeptanz für die Produkte und damit die Ertragslage belasten. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko unter anderem durch eine hohe Qualitätskontrolle sowie der Regelung geeigneter Haftungsbeschränkungen beziehungsweise Gewährleistungsausschlüssen in den Verträgen mit Kunden und Geschäftspartnern. Den Eintritt des Risikos beurteilen wir als wahrscheinlich. Die Auswirkungen auf die VFE-Lage wären moderat.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Aufgrund unserer stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Risiken in diesem Bereich derzeit nicht erkennbar.

Potenziellen Währungsrisiken begegnen wir durch die Möglichkeit der Weiterberechnung an unsere Kunden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird daher als sehr unwahrscheinlich sowie die Auswirkungen auf die Gesellschaft als gering bewertet.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht teilweise eine Warenkreditversicherung. Zahlungsschwache Kunden werden teilweise nur gegen Vorauskasse beliefert. Dies werden wir jetzt noch stärker ausbauen. Für alle Neukunden nutzen wir das Instrument einer Bonitätsabfrage. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird daher als sehr unwahrscheinlich sowie die Auswirkungen auf die Gesellschaft als gering bewertet.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten, auch international, zurückgreifen. Dadurch können Kunden auch kurzfristig mit den gewünschten Waren beliefert werden. Der mögliche Ausbau trägt positiv zur Kundenbindung bei. Den Eintritt der Chance beurteilen wir als wahrscheinlich die Auswirkungen auf die VFE-Lage als moderat.

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unseren eigenen Geschäftsräumen befindlichen Labor, durch. Zusätzlich haben wir die Möglichkeit auf externe Qualitätslabore zurückzugreifen. Durch die Maßnahmen kann die Kundenbindung ausgebaut und dadurch neue Kunden auf längere Sicht gehalten werden. Den Eintritt der Chance beurteilen wir als wahrscheinlich die Auswirkungen auf die VFE-Lage als moderat.

Unsere Kunden sind in unterschiedlichen Märkten tätig durch das Wachstum in diesen Märkten kann die Nachfrage unserer Kunden und somit der Absatz der Südguss GmbH steigen. Den Eintritt der Chance beurteilen wir als wahrscheinlich die Auswirkungen auf die VFE-Lage als moderat.

Dem starken Wettbewerb am Markt werden mit unserer Kundenbetreuung im Innen- und Außendienst begegnen und damit versuchen die Kundenbeziehungen zu vertiefen und das Geschäft zu steigern. Den Eintritt der Chance beurteilen wir als wahrscheinlich die Auswirkungen auf die VFE-Lage als moderat.

3. Gesamtaussage

Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und weiter steigenden Energie- und derzeit auch Rohstoffpreisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber sehr gut gerüstet. Für den Fortbestand des Unternehmens erkennen wir derzeit keine Risiken.

In den erläuterten Chancen sieht die Gesellschaft Potentiale zu einer positiven Geschäftsentwicklung.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei den Kreditinstituten. Weiterhin nutzen wir das Finanzinstrument "Factoring" bei einigen Kunden. Dadurch sind wir auch zum Teil mit einer Warenkreditversicherung gesichert.

Die Gesellschaft verfügt über einen stabilen und solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle kommen nur selten vor. Die Beziehungen zu unseren Kunden und Lieferanten sind immer langfristig angelegt.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mit Eigenmitteln. Die zur Verfügung gestellten Kreditlinien wurden im Berichtsjahr und den vorigen Jahren nicht beansprucht. Dies wollen wir auch weiterhin so handhaben.

Ziel des Finanz- und Risikomanagement der Südguss GmbH ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Geschäftspolitik.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

In D-01990 Ortrand wird eine Zweigniederlassung betrieben. Von der Niederlassung werden hauptsächlich die Kunden der Ofenindustrie bedient. Am Standort waren zum Stichtag 21 Mitarbeiter (Vorjahr: 19 Mitarbeiter) beschäftigt.

 

Neu-Ulm, den 26.04.2023

Die Geschäftsleitung

Karl Rosai

Alfred Rosai

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 4.437.855,66 4.616.944,11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.274,00 12,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 17.274,00 12,00
II. Sachanlagen 363.473,00 256.402,00
1. technische Anlagen und Maschinen 22.470,00 33.185,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 341.003,00 223.217,00
III. Finanzanlagen 4.057.108,66 4.360.530,11
1. Beteiligungen 0,00 12.650,00
2. sonstige Finanzanlagen 4.057.108,66 4.347.880,11
B. Umlaufvermögen 14.584.533,47 11.216.624,82
I. Vorräte 6.455.877,49 3.682.461,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.502.313,96 2.613.497,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.626.342,02 4.920.665,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.575,00 16.250,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 19.026.964,13 15.849.818,93

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 10.601.869,33 8.586.948,42
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 6.568.274,63 5.236.390,57
III. Jahresüberschuss 3.033.594,70 2.350.557,85
B. Rückstellungen 3.598.454,99 2.666.495,86
C. Verbindlichkeiten 4.826.639,81 4.596.374,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.873.526,29 4.201.618,90
2. sonstige Verbindlichkeiten 953.113,52 394.755,75
Bilanzsumme, Summe Passiva 19.026.964,13 15.849.818,93

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 9.711.117,32 7.472.404,56
2. Personalaufwand 2.627.755,47 2.360.636,95
a) Löhne und Gehälter 2.277.334,58 2.065.258,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 350.420,89 295.378,17
davon für Altersversorgung 9.912,98 14.754,32
3. Abschreibungen 80.511,24 69.713,69
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 80.511,24 69.713,69
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.755.053,97 1.712.969,07
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 813.077,84 139.125,60
5. Erträge aus Beteiligungen 28.126,20 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 74.568,80 47.216,18
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 82.627,10 59.961,85
davon aus Abzinsung 8.385,00 10.810,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.231.713,01 962.076,26
9. Ergebnis nach Steuern 3.036.151,53 2.354.262,92
10. sonstige Steuern 2.556,83 3.705,07
Jahresüberschuss 3.033.594,70 2.350.557,85

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Südguss GmbH hat ihren Sitz in Neu-Ulm. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter HRB 1876 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet. Für Waren, die eine verminderte Marktgängigkeit aufweisen, wurden entsprechende Abschläge vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf den Nettoforderungsbestand gebildet.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Stammkapital ist mit dem Nennbetrag bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

1. pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren

2. durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 %

3. Rententrend von 2,00 %

4. Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEuro 8. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischen Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

D. Erläuterungen zur Bilanz

D.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel auf der nächsten Seite zu ersehen.

D.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEuro 161 (Vorjahr: TEuro 167) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.214,82 18.541,00 0,00 0,00 0,00 81.755,82
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 63.214,82 18.541,00 0,00 0,00 0,00 81.755,82
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 125.840,35 0,00 0,00 0,00 0,00 125.840,35
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 743.372,01 247.588,26 0,00 11.696,73 0,00 979.263,54
Summe Sachanlagen 869.212,36 247.588,26 0,00 11.696,73 0,00 1.105.103,89
Finanzanlagen
Beteiligungen 12.650,00 0,00 0,00 12.650,00 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 4.347.880,11 93.392,63 0,00 384.164,08 0,00 4.057.108,66
Summe Finanzanlagen 4.360.530,11 93.392,63 0,00 396.814,08 0,00 4.057.108,66
Summe Anlagevermögen 5.292.957,29 359.521,89 0,00 408.510,81 0,00 5.243.968,37
kumulierte Abschreibungen 01.01.2022
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.202,82 1.279,00 0,00 0,00 0,00 64.481,82
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 63.202,82 1.279,00 0,00 0,00 0,00 64.481,82
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 92.655,35 10.715,00 0,00 0,00 0,00 103.370,35
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 520.155,01 68.517,24 61.285,02 11.696,73 0,00 638.260,54
Summe Sachanlagen 612.810,36 79.232,24 61.285,02 11.696,73 0,00 741.630,89
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 676.013,18 80.511,24 61.285,02 11.696,73 0,00 806.112,71
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Buchwert 31.12.2021
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 17.274,00 12,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 17.274,00 12,00
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 22.470,00 33.185,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 341.003,00 223.217,00
Summe Sachanlagen 0,00 363.473,00 256.402,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 12.650,00
sonstige Ausleihungen 0,00 4.057.108,66 4.347.880,11
Summe Finanzanlagen 0,00 4.057.108,66 4.360.530,11
Summe Anlagevermögen 0,00 4.437.855,66 4.616.944,11

In den Zugängen der AHK sind Anpassungen aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2016-2018 von € 109.940,02 enthalten.

D. 3 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEuro 397 (Vj. TEuro 328) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuro 3.477 (Vj. TEuro 3.873) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Betrag der Verbindlichkeiten über 5 Jahre beträgt TEuro 1.827 (Vj. TEuro 2.248).

Die übrigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEuro 953 (Vj. TEuro 395) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuro 0 (Vj. TEuro 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

D. 4 Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 268 Abs. 7 i.V.m. § 251 HGB.

D. 5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die nicht in der Bilanz erscheinenden oder unter den Haftungsverhältnissen anzugebenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Miet- und Leasingverträge. Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen belaufen sich auf TEuro 64. Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen pro Jahr TEuro 255. Darin enthalten ist ein Mietvertrag mit einem verbundenen Unternehmen. Die finanziellen Verpflichtungen dafür belaufen sich auf p.a. TEuro 180.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen von TEuro 116 (Vorjahr TEuro 141) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen von TEuro 813 (Vorjahr TEuro 139) enthalten.

F. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 5 Arbeiter und 34 Angestellte beschäftigt.

Als Geschäftsführer sind Herr Alfred Rosai (Kaufmann) und Herr Karl Rosai (Kaufmann) bestellt.

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

G. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den ausgewiesenen Jahesüberschuss des Geschäftsjahres 2022 von Euro 3.033.594,70 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neu-Ulm, 26.04.2023

Die Geschäftsführung

gez. Karl Rosai

gez. Alfred Rosai

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.05.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Südguss GmbH, Neu-Ulm

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Südguss GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Südguss GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eggenfelden, den 28.04.2023

consaris AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Betriebswirt (FH) Albert Schick, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kaufmann Karl Unterforsthuber, Wirtschaftsprüfer

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