MOTONDO GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Rippinger seit 6.3.2025 | Prokura |
Marcel Schöttke seit 9.3.2023 | Geschäftsführer |
Benjamin Köhler seit 12.11.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
A******** S***** | 19.76% |
R***** B*** | 12.05% |
J*** U** W*** | 6.66% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Betterspace GmbHIlmenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell und Unternehmensstruktur Die Betterspace GmbH ist ein Softwareanbieter mit einer einzigartigen Digitalisierungsplattform. Zum Produktportfolio zählen die beiden Kernbereiche better.guest und better.energy. Die intelligente better.guest Software optimiert die Gästekommunikation sowie Abläufe im Hotel mit automatisierten Prozessen und steigert die Umsätze unserer Hotel- und Hospitality-Kunden. Das better.energy Energiemanagementsystem (kurz: EMS bzw. Englisch: Heating-Management-System kurz: HMS) sorgt für eine intelligente Raumsteuerung in Nichtwohngebäuden. Alle gewerblich und öffentlich-genutzte Immobilien wie Büros, Pflegeeinrichtungen, Kliniken, Schulen oder Hotels werden mit der smarten Energiemanagement-Software better.energy zum Smart Building. Die Vernetzung wird durch das Internet of Things (kurz: IoT) ermöglicht und sorgt dafür, dass die IoT-Plattform better.energy per LoRaWAN-Funktechnologie jederzeit über alle Heizkörper und Fan Coils im Gebäude sowie die den aktuellen Wärmemengenverbrauch bestens informiert ist. Mit der nachhaltigen und energieeffizienten Lösung können bis zu 31 Prozent CO 2 -Emissionen und Kosten bei unseren Kunden eingespart werden. 2. Forschung und Entwicklung Unser Unternehmen betreibt eigene Forschung und Entwicklung. Neben der Entwicklung von neuen Software-Produkten arbeiten wir ebenfalls an der konsequenten Weiterentwicklung unserer bestehenden Produkte durch neue Features. Hierzu passen wir unsere Prozesse sowie Produkte laufend an die Markt- und Kundenerfordernisse an und entwickeln diese weiter. 3. Mitarbeiter Zum Ende des Geschäftsjahres waren 49 Mitarbeiter fest beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag (51 Mitarbeiter) haben wir diese um 2 Mitarbeiter abgebaut. 4. Beschaffung Wir kaufen die Hardware für unsere Produkte bei Systemhäusern bzw. Direkt-Lieferanten ein. Wir unterhalten in allen Bereichen langjährige Einkaufsbeziehungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im Jahr 2023 verzeichnet das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (kurz: BIP) einen Rückgang von 0,3 Prozent, nachdem die deutsche Wirtschaft im Vorjahr noch um 1,8 Prozent gewachsen ist. Die gesamtwirtschaftliche Lage war geprägt von hohen Preisen sowie ungünstigen Finanzierungsbedingungen. Der Internationale Währungsfonds (kurz: IWF) hat mit seinem Ausblick vom 30. Januar 2024 seine Prognosen aktualisiert. Für Deutschland wird ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent in 2024 und 1,6 Prozent in 2025 erwartet. Damit wird für Deutschland das niedrigste Wachstum der G7-Staaten prognostiziert. - 2. Branchenentwicklung Die Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsbereiche verlief im Jahr 2023 sehr unterschiedlich. Der Branchenverband Bitkom meldet für den deutschen ITK-Markt in 2023 ein Marktvolumen i.H.v. 215,6 Mrd. Euro und damit ein Wachstum um 2,4 Prozent. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum um 4,3 Prozent prognostiziert. Im Bereich Software, dem Kernbereich der Gesellschaft, wird das stärkste Wachstum mit 9,8 Prozent für das Jahr 2024 erwartet. Zu einer Erholung in der Branche unserer wesentlichen Kunden, der Hotellerie, kam es in 2023 noch nicht. Der reale Gastgewerbeumsatz war im Jahr 2023 11,3 Prozent niedriger als im Jahr 2019 dem Vor-Corona-Niveau. Die Branche wird im Jahr 2024 weiterhin mit Preisen auf hohem Niveau zu kämpfen haben, verstärkt wird dieser Effekt durch die Mehrwertsteuererhöhung in der Hotellerie zum 01. Janaur 2024. Mit unserem Fokus auf den Bereich Digitalisierung und Optimierung tragen unsere Produkte wie die intelligente Raumsteuerung direkt zur Verringerung von Energie- und Personalkosten bei. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Effizienz unserer Kunden. - 3. Geschäftsverlauf und Lage - a) Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse um rd. 3 % gesunken. Zudem verringerten sich unsere aktivierten Eigenleistungen um rd. 61 %, sodass sich die Gesamtleistung insgesamt um rd. 20 % verringert hat. Dies ist im Wesentlichen auf die geringere Nachfrage unserer Kunden in 2023 im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Die positiven Einmaleffekte aus den Coronajahren trugen außerdem dazu bei, dass der Umsatz in 2023 rückläufig war. Die Materialaufwandsquote hat sich von 46 % auf 41 % verringert, die Personalaufwandsquote hingegen hat sich von 31 % auf 36 % erhöht. Diese Veränderungen sind ebenfalls im Wesentlichen auf die Zusammensetzung des abgesetzten Produktportfolios zurückzuführen. Die Umsatzrentabilität verringerte sich von 16 % im Vorjahr auf eine Quote von 11 %. - b) Finanzlage Die Liquiditätslage sowie die Finanzierung der Gesellschaft war zu jederzeit sichergestellt. - c) Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Dies betrifft im Wesentlichen die aktivierten Eigenleistungen für unsere Software-Produkte. Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich verändert. Dabei sind die Vorräte um TEUR 829 gesunken und die Forderungen um etwa diesen Betrag gestiegen. Die liquiden Mittel haben sich um TEUR 146 verringert. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf den Aufbau der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Die PRAP haben sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig verringert. Dies ist im Wesentlichen auf die Umsatzabgrenzung unser Softwareumsätze zurückzuführen. - 4. Leistungsindikatoren Als Leistungsindikatoren zur internen Steuerung werden die Umsatzerlöse sowie die Umsatzrentabilität herangezogen, wozu monatlich auf betriebswirtschaftliche Auswertungen zurückgegriffen wird. III. Prognose-, Chancen und Risikobericht 1. Prognosebericht Durch weitere Strukturanpassungen und Effizienzverbesserungen in den Betriebsprozessen gehen wir von einer nachhaltig besseren Entwicklung der Kostenstrukturen in den Folgejahren aus. Für die Geschäftsführung werden somit die notwendige Räume geöffnet um auf Trends proaktiv zu reagieren und das Unternehmen zielgerichtet fortzuentwickeln. 2. Risikobericht Wir sind immer bestrebt, in unserem Geschäftsbetrieb potenzielle Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu überwachen und durch geeignete Steuerungsmaßnahmen diesen entgegen zu wirken. Die Überwachung und Kontrolle des laufenden Geschäftes wird durch die feingliedrige Buchhaltung (auf Produkt- und Spartenebene) gewährleistet. Auf Grund der aktuell hohen Inflationsrate ist von einer Kostensteigerung in sämtlichen Bereichen auszugehen. Hier sehen wir jedoch gute Chancen diese durch Preisanpassungen an unsere Kunden weiterzugeben. Durch ein konsequentes Forderungsmanagement sollen Ausfälle minimiert werden. Im Bereich der Hardware arbeiten wir mit Anzahlungsrechnungen, sodass die Auslieferung erst mit Bezahlung erfolgt. Unser Mahnlauf wird automatisiert und systemgestützt durchgeführt. Bei überfälligen Rechnungen arbeiten wir eng mit Inkasso-Dienstleistern zusammen. Um Zuge der Auftragsabwicklung erfolgt regelmäßig die Prüfung, inwiefern eine Preisanpassung aufgrund außerordentlicher Preissteigerungen gegenüber dem Kunden umsetzbar ist. Soweit möglich werden Preisgleitklauseln vereinbart. Die Bindefrist für Angebote wird auf ein Minimum reduziert. Um kurzfristigen Lieferengpässen und somit Leistungsausfällen entgegenzuwirken, werden zeitweise die Warenbestände für ständig umlaufende Artikel wesentlich erhöht. Risiken bestehen darin, dass die wesentlichen Preissteigerungen, soweit weiterhin anhaltend, nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Weitere besonderen Risiken, die den Bestand unseres Unternehmens gefährden oder zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage führen können, sind momentan nicht ersichtlich. 3. Chancenbericht Auch weiterhin ist es unser Ziel, durch stetig wachsende Kundenzufriedenheit bestehende Kunden weiter langfristig an das Unternehmen zu binden und neue Marktanteile zu gewinnen. Ein besonderer Fokus liegt weiterhin im Bereich Energiemanagement-System. Aufgrund der anhalten hohen und weiter steigenden Energie- und Personalkosten sehen wir hier wesentliche Wachstumspotenziale. Mit der stetigen Entwicklung unserer Produkte sollen künftig weitere Branchen von unseren Lösungen profitieren, da Nachhaltigkeit und Klimaschutz zum einem Kernthema in allen Bereichen geworden ist. IV. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Ilmenau, den 26. Februar 2025 gez. Benjamin Köhler, Geschäftsführer gez. Marcel Schöttke, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführungsprognose aufgestellt. Nach der Einschätzung der Geschäftsführung bestehen zwar Unsicherheiten in Bezug auf die mittelfristige Sicherstellung einer ausreichenden Liquiditätsausstattung. Es ist nach Einschätzung der Geschäftsführung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass im Kalenderjahr 2025 keine Liquiditätslücken auftreten werden. Der Vertrieb ist mit der Erschließung neuer Branchen sehr erfolgreich, somit ist ein starkes Umsatzwachstum bei moderater Kostensteigerung im Jahr 2025 zu erwarten. Die "Selbst geschaffenen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte" wurden mit den Herstellungskosten aktiviert und linear über eine Nutzungsdauer von 5 bzw. 10 Jahren abgeschrieben. Der Nutzungsdauer-Schätzung lagen Überlegungen zum voraussichtlichen Produktlebenszyklus zugrunde. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Einzelnen gilt für die Zugangs- und Folgebewertung der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens: • In die Herstellungskosten wurden direkt zuordenbare Personalkosten und projektbezogene CICO Fremdleistungen unter Einbeziehung von Gemeinkosten einbezogen. - für teilweise durch Forschungszulagen geförderte aktivierte Entwicklungskosten wurde die Forschungszulage im Geschäftsjahr in einem Sonderposten passiviert und mit beginnender Nutzung ergebniswirksam anteilig aufgelöst. Das übrige Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauervermindert. Geringwertige abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten die Gemeinkosten. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet, wozu zum Abschlussstichtag Einzelwertberichtigungen von insg. TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 10) den Forderungsausweis minderten. Dem allgemeinen Ausfall-, Zins-, Skonto- und Inkassorisiko wurde durch eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1% des Bestands aller nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen (TEUR 4; Vorjahr: TEUR 6). Die übrigen Aktiva wurden zu Nennwerten bewertet. Für die Forschungszulage erfolgte ein Ausweis eines gesonderten Passivpostens "Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen" nach § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB. Mit Beginn der Nutzungsdauer des immateriellen Vermögensgegenstands erfolgt die anteilige ergebniswirksame Auflösung dieses Passivpostens. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte in Höhe jenes Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Einzelnen gilt für die Zugangs- und Folgebewertung der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens: • In die Herstellungskosten wurden direkt zuordenbare Personalkosten und projektbezogene CICO Fremdleistungen unter Einbeziehung von Gemeinkosten einbezogen. - für teilweise durch Forschungszulagen geförderte aktivierte Entwicklungskosten wurde die Forschungszulage im Geschäftsjahr in einem Sonderposten passiviert und mit beginnender Nutzung ergebniswirksam anteilig aufgelöst. Das übrige Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauervermindert. Geringwertige abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten die Gemeinkosten. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet, wozu zum Abschlussstichtag Einzelwertberichtigungen von insg. TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 10) den Forderungsausweis minderten. Dem allgemeinen Ausfall-, Zins-, Skonto- und Inkassorisiko wurde durch eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1% des Bestands aller nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen (TEUR 4; Vorjahr: TEUR 6). Die übrigen Aktiva wurden zu Nennwerten bewertet. Für die Forschungszulage erfolgte ein Ausweis eines gesonderten Passivpostens "Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen" nach § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB. Mit Beginn der Nutzungsdauer des immateriellen Vermögensgegenstands erfolgt die anteilige ergebniswirksame Auflösung dieses Passivpostens. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte in Höhe jenes Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen erfasst, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forschungs- und Entwicklungskosten Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Herstellungskosten gemäß § 255 (2a) HGB aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr TEUR 1.664. Davon entfallen TEUR 1.664 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die betreffenden Beträge werden unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.243 betreffen die Betterspace Group GmbH und Betterspace Austria GmbH. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.033 betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.224 (Gesellschafter), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 809 gegenüber den übrigen verbundenen Unternehmen. Latente Steuern Nach § 274 Abs. 1 HGB sind latente Steuern auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und auf steuerliche Verlustvorträge (in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung) zu bilden. Die latenten Steuern ergeben sich unter Anwendung eines für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatzes aus Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von 30,525%:
Zum 31. Dezember 2023 belaufen sich die steuerlichen Verlustvorträge auf TEUR 9.136. Gemäß DRS 18.21 wurden steuerliche Verlustvorträge zunächst (unabhängig von deren Realisierbarkeit) in Höhe der zu versteuernden temporären Differenzen aus dem Ansatz selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände berücksichtigt. Darüber hinaus wurden auf Basis der Planansätze steuerliche Verlustvorträge, in derjenigen Höhe erfasst, die zur steuerlichen Verlustverrechnung innerhalb der kommenden 5 Geschäftsjahre genutzt werden können. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 7.466. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Bei den Rückstellungen für Resturlaub in Höhe von TEUR 58 handelt es sich um Urlaubsabgeltungsansprüche von Mitarbeitern aufgrund nicht genommenen Urlaubs. Verbindlichkeiten
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 219 dadurch besichert, dass der Gesellschafter Bankguthaben verpfändet hat. Zusätzlich sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch eine gesamtschuldnerische Bürgschaft von TEUR 85 besichert. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen wird ein Ertrag von TEUR 250 aus der Gewährung eines Ertragszuschusses vom Gesellschafter ausgewiesen. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen wird ein Ertrag von TEUR 500 aus der Herabsetzung von Gesellschafterdarlehen ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus laufenden Mietverträgen (TEUR 37 Kaltmiete) und laufenden Leasingverträgen (TEUR 73). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beträgt 48. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Benjamin Köhler, Kassel - ausgeübter Beruf: Kaufmann Alexander Spisla, Suhl - ausgeübter Beruf: Kaufmann Marcel Schöttke, Ilmenau, ausgeübter Beruf: Kaufmann Alle Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt. Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 737.768,83 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.
Ilmenau, den 26. Februar 2025 gez.Benjamin Köhler, Geschäftsführer gez. Marcel Schöttke, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.06.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - der Betterspace GmbH für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und - • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Prüfungshandlungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 26. Februar 2025 UNITAS
Treuhand AG
gez. Berles, Wirtschaftsprüfer |
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