Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 13081
Eingetragen
26.2.2002
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Der Betrieb von Baumärkten, der Handel mit Baustoffen aller Art und mit Brennstoffen sowie der Transport von Gütern im gewerblichen Güterkraftverkehr.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Eichhorn
seit 16.3.2021
Vorsitzender des Vorstands
Pierre Andre Heckert
seit 13.5.2016
Prokura
Daniela Eichhorn
seit 30.1.2008
Vorstandsmitglied
Harald Eichhorn
seit 7.4.2004
Vorstandsmitglied

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Eichhorn AGEigenbeteiligung
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Eichhorn AG

Birstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Gesamtwirtschaftliche Lage

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat seine jüngste Prognose zur Entwicklung der Konjunktur in Deutschland veröffentlicht. Demnach wird die Wirtschaftsleistung dieses Jahr um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr schrumpfen. Damit hat der Sachverständigenrat seine letzte Prognose aus dem März 2023 um 0,6 Prozentpunkte nach unten revidiert.
Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Das außenwirtschaftliche Umfeld dürfte sich den Experten zufolge nur langsam verbessern und die Geldpolitik die Kreditvergabe weiterhin bremsen. Der Rückgang der Inflation in Kombination mit den hohen Lohnabschlüssen dürfe aber zu Realeinkommenssteigerungen führen. Hierdurch könne sich der private Konsum beleben. Die Arbeitslosenquote bleibt der Prognose zufolge konstant zwischen fünf und sechs Prozent.
Die Entwicklung wurde allerdings weiterhin von hohen  Materialpreisen gebremst, insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe. Die hohen Inflationsraten sowie Energiekostensteigerungen und die damit einhergehenden Preissteigerungen wirken ebenfalls negativ auf die Verbraucher. Die nunmehr in regelmäßigen Abständen erfolgten Zinserhöhung durch die EZB wirken ebenfalls negativ auf den Konsum.

Die Inflationsrate belief sich im November 2023 auf 3,2 %. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2021. Nahrungsmittel verteuerten sich im November gegenüber dem Vorjahresmonat erneut überproportional (+5,5 %), allerdings ließ der Preisauftrieb hier weiter nach (Okt. +6,1 %). Zum zweiten Mal seit Januar 2021 ist ein Rückgang der Energiepreise gegenüber dem Vorjahresmonat zu konstatieren (-4,5 %). Für die nächsten Monate ist infolge der preisdämpfenden Maßnahmen im Vorjahr mit einem vorübergehenden, basisbedingten Anstieg der Preissteigerungsraten zu rechnen.

Es ist zu erwarten, dass die gedämpfte Entwicklung der Wirtschaft auch in 2024 anhält. Außerdem sorgen Unsicherheiten über die wirtschaftlichen Perspektiven aktuell noch für eine drastische für Investitionszurückhaltung. Die Stimmung der Baubranche ist ebenfalls schlecht. Für das bevorstehende Jahr 2024 deuten die Prognosen auf eine weitere Verschlechterung der Baukonjunktur hin. Es wird erwartet, dass der Umsatz um zusätzliche 3 % sinken wird, wobei der Wohnungsbau einen erheblichen Rückgang von 13 % verzeichnen könnte.

Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar 2024 auf 85,2 Punkte gefallen, nach 86,3 Punkten im Dezember. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter. Investitionen werden ausgesetzt und es wird nach Einsparpotential gesucht. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate fielen erneut pessimistischer aus. Die deutsche Wirtschaft steckt in der Rezession fest.

Grundlage des Unternehmens

Die Eichhorn AG betreibt drei verschiedene Geschäftsfelder: die Durchführung von Transporten, den Handel mit Baustoffen und den Betrieb von Baumärkten.
Die Materialeinkaufspreise sind im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr unterschiedlich stark gestiegen. Während sie im Bereich der Baumarktsparte weitgehend einer "normalen" Preissteigerung zwischen 2 - 5% unterlagen, sanken die Einkaufspreise in einzelnen Baustoffproduktgruppen (z.B. Holz, Chemische Baustoffe, PVC, etc) teilweise um bis zu 20 - 30%. Das Unternehmen hat, wie bisher, auf jede spekulative Einkaufspolitik verzichtet und sich in seinen Dispositionen kurzfristig orientiert. Die Verkaufspreise sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil geblieben.

Die Eichhorn AG hat ihren Sitz in Birstein.

Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten konnte weitgehend stabil gehalten werden. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 61,3% nach 58,2% im Vorjahr und hat sich damit nur unwesentlich erhöht.

Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.462 T€ reduziert auf 12.985 T€ nach 14.447 T€ im Vorjahr. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt 38,7% nach 41,7% im Vorjahr. Im Jahr 2023 wurde ein deutlicher Abbau der Warenbestände betrieben. Der Bestand an fertigen Erzeugnissen sank um 1.157 T€ auf 10.853 T€ nach 12.010 T€. Dies entspricht einer Reduzierung der Warenbestände um knapp 10%.

Das Umlaufvermögen sank von 14.447 T€ auf 12.984 T€ und verringerte sich somit um 1.463 T€ oder 11,3%.

Die Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Alle Rechnungen, die eine Skontierungsmöglichkeit bieten, werden von der Gesellschaft unter der Ausnutzung von Skonto beglichen. Ein Großteil der Lieferanten zieht fällige Rechnungen mittels Banklastschriftverfahren ein. Durch den forcierten Abbau der Warenbestände wurde deutlich weniger über unsere Einkaufskooperation Bauvista eingekauft. Hierdurch reduzierten sich Erträge aus Boni und Skonti um 586 T€.

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt per 31.12.2023 insgesamt 45,6% und liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Ein Jahr zuvor lag sie noch bei 44,4%.

Das Eigenkapital der Eichhorn AG beträgt per 31.12.2023 insgesamt 15.297 T€ nach 15.363 T€ im Vorjahr.

Die Eigenkapitalrendite nach Steuern in Höhe von 1,2% sinkt aufgrund des zurückgehenden Ergebnisses. Im Vorjahr betrug sie noch 8,3%.

Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten (Warenbestandsfinanzierungen 2.871 T€, Immobiliendarlehen 7.753 T€, Fahrzeug-finanzierungen 4.443 T€) betragen 44,8% der Bilanzsumme nach 44,8% im Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sinken von 16.703 T€ auf 16.050 T€.
Die Zinsbindung bei den Fahrzeugfinanzierungen ist mittelfristig (3 - 5 Jahre), bei den Bankdarlehen langfristig (5 - 15 Jahre). Nach wie vor legt die Gesellschaft größten Wert auf eine langfristige Finanzierung.

Darüber hinaus stehen unserer Gesellschaft zusätzlich verfügbare Kreditlinien in Höhe von rund 15,3 Mio. € zur Verfügung, so dass kurzfristige Liquiditätsengpässe jederzeit überbrückt werden könnten.

Diese Kreditlinien wurden von unserer Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr nur gelegentlich in Anspruch genommen. Zum Jahresultimo betrug die Inanspruchnahme 983 T€ nach 1.210 T€ im Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 1.111 T€ nach 1.200T€ im Vorjahr und entsprechen damit 3,3% der Bilanzsumme.

Die Rückstellungen sinken um 310 T€ per 31.12.2023 auf insgesamt 340 T€ nach 650 T€ im Vorjahr. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall von Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen und Personalrückstellungen.

Langfristige Anlagen sind fristenkongruent refinanziert.

Ersatzinvestitionen wurden im Wesentlichen durch Abschreibungen und Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens finanziert. Bei den im Jahr 2023 durchgeführten Investitionen im Bereich des Fuhrparks handelte es sich ausschließlich um Ersatzinvestitionen.

Die Ertragslage ist durch die Struktur der drei Geschäftsfelder Transport­unter­nehmen, Baustoffhandel und Baumärkte gesichert.

Der Umsatz der Gesellschaft insgesamt sank auf 30.716 T€ nach 33.462 T€ im Vorjahr. Dies entspricht einem Rückgang um 2.746 T€ oder 8,2%. Ursache ist ein Rückgang im Bereich des Baustoffhandels von 22,2% und im Onlinebereich von 33,4%.

Der erwartete Umsatz von 30 bis 33 Mio. € konnte erreicht werden.

Der Materialaufwand sank im Jahr 2023 um 663 T€ erhöht auf 14.017 T€ nach 14.680 T€ im Vorjahr.

Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal, um uns bewusst, besonders in den Bereichen des Baustoffhandels und der Baumärkte, vom Wettbewerb abzusetzen.

Der Personalaufwand blieb auf Vorjahresniveau mit 6.841 T€ nach 6.856 T€ im Vorjahr. Das Thema "Personal" wird eine immer größere Herausforderung: Im Transportsektor herrscht ein gravierender LKW-Fahrermangel. Aber auch in der Baustoff- und Baumarktsparte wird die Beschaffung von Fachkräften immer schwieriger.

Die Entlohnung der gewerblichen Mitarbeiter erfolgt im Wesentlichen auf Stundenlohnbasis. Löhne und Gehälter wurden im Jahr 2023 marktüblich erhöht. Die Gesellschaft unterliegt keinen Mitbestimmungsregeln. Gewerbliche Mitarbeiter und Angestellte erhalten einen erfolgsabhängigen Bonus.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt positiv zu bewerten.

Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach 70-jähriger erfolgreicher Geschäfts­tätigkeit als gefestigt.

Risikobericht

Allgemeiner Risikobericht

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken.

Aufgrund des Wettbewerbs am Markt in den einzelnen Geschäftsbereichen müssen strategische Maßnahmen zur Stärkung vorgenommen werden. Für die Zukunft ist weiterhin mit einem positiven Ergebnis zu rechnen. Durch den Aufbau eines schnellen und effizienten Controllings werden Fehl­entwicklungen äußerst schnell erkannt und es kann wirkungsvoll gegengesteuert werden.

Die Besetzung offener Stellen wird ein immer größeres Problem. Es herrscht ein großer Mangel an Arbeitskräften. Dieses Problem betrifft alle Unternehmenssparten. Aus diesem Grund wird die Digitalisierung immer weiter vorangetrieben.

Die Eichhorn AG ist seit dem Jahr 2005 mit der Baumarkteinzelhandelssparte und der Baustoffgroßhandelssparte der Einkaufskooperation "Bauvista" angeschlossen. Tierfutter wird über die Einkaufsgenossenschaft RWZ Köln seit 2014 bezogen. Daneben existiert seit 01.01.2021 eine Mitgliedschaft in der Einkaufsgenossenschaft "Euronics" für den Bezug von Elektronikartikeln.

Spezieller Risikobericht

Über Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten hinaus gibt es keine Finanzinstrumente.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Dies ermöglicht, die Kundenlimite aktiv zu managen. Die Rechnungen an Kunden werden täglich erstellt. Die Zahlungsein- und ausgänge werden täglich gebucht. Für gewerbliche Kunden ist ein Kreditlimitsystem installiert, welches das Verkaufspersonal bei Unregelmäßigkeiten bei einem Kunden sofort informiert. So ist sichergestellt, dass kein Kunde ohne Genehmigung über sein Limit hinaus beliefert wird.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto bezahlt.

Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei ihren Hausbanken. Hier bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Die Gesellschaft ist von keiner Bank bzw. Veränderungen der Geschäftspolitik einer Bank abhängig. Bei Darlehen werden grundsätzlich langfristige fixe Zinssätze vereinbart. Sämtliche Darlehen sind langfristig finanziert. Kurzfristige Kredite bestanden zum 31.12.2023 in Höhe von 983 T€ (Vorjahr: 1.210 T€) und werden nicht dauerhaft in Anspruch genommen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrecht­erhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitäts­risiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Insbesondere bei den Warenbeständen werden umfangreiche Wertberichtigungen vorgenommen. Alle Forderungen an gewerbliche Kunden sind über eine Warenkreditversicherung versichert.

Die Eichhorn AG ist unabhängig von Großkunden. Keiner der Kunden hat einen höheren Anteil als 5% am Gesamtumsatz. Es besteht eine solide Finanzierung des Unternehmens - was Potential für neues Wachstum ermöglicht. Angesichts einer Eigenkapitalquote in Höhe von 44,4% hat die Gesellschaft bereits eine sehr gute Kapitalbasis.

Die sicherheitstechnischen Fragen werden durch den Sicherheitsbeauftragten der Eichhorn AG wahrgenommen. Seit dem Jahr 2021 betreut die Firma SVG die Gesellschaft in sicherheitstechnischen Angelegenheiten.

Prognosebericht

Der Vorstand beurteilt die Entwicklung des Unternehmens für das Jahr 2024 positiv. Ziel ist es, die Umsätze in der Baumarktsparte möglichst in 2024 auf dem Niveau von 2023 zu halten und bevorstehende Preiserhöhungen umzusetzen.

Die Umsatzerlöse der Eichhorn AG 2023 betragen 30,7 Mio. €, der Jahresüberschuss 2023 beträgt 184 T€. In unserer Planung für das Jahr 2024 gehen wir von einem Umsatz von 28 bis 31 Mio. aus. Die Lage im Transportunternehmen wird aufgrund des anhaltenden Fahrermangels weiter angespannt bleiben.

Die Eichhorn AG wird auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die dauerhafte Nutzung von Kontokorrentlinien ist nicht vorgesehen.

Chancenbericht

Auf der Nachfrageseite haben wir bei den Kunden ein großes Vertrauen in unsere Kompetenz aufgebaut. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eingespielte Lieferantenkontakte zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualität und fachliches Wissen unserer Mitarbeiter als auch durch Qualitätskontrollen bei unseren Lieferanten durch.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit, Qualität und Kompetenz unserer Mitarbeiter begegnen.

Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiter in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigender Einkaufspreise und dem zukünftigen Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für künftige Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem sind der größte Teil der Umsätze Bargeschäfte.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien bei den Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird für nennenswerte Geschäfte ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Forschung und Entwicklung wird im Unternehmen nicht betrieben.

Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. Es bestehen lediglich Betriebsstätten in Angersbach, Birstein, Büdingen, Gedern, Glauburg und Lich.

Versicherung

Der Vorstand der Eichhorn AG versichert, dass nach bestem Wissen im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB beschrieben sind.

 

Birstein, den 28. Februar 2024

Harald Eichhorn

Stephan Eichhorn

Daniela Eichhorn


Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 20.576.388,56 20.144.922,78
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 288.702,00 225.197,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 288.702,00 225.197,00
II. Sachanlagen 20.227.776,56 19.859.815,78
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.643.643,56 14.794.485,78
2. technische Anlagen und Maschinen 355.964,00 390.112,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.228.169,00 4.675.218,00
III. Finanzanlagen 59.910,00 59.910,00
1. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
2. sonstige Finanzanlagen 54.910,00 54.910,00
B. Umlaufvermögen 12.984.715,16 14.446.757,85
I. Vorräte 11.130.816,18 12.287.118,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.760.473,00 2.018.339,83
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.760.473,00 2.018.339,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 93.425,98 141.299,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 960,95 21.727,46
Bilanzsumme, Summe Aktiva 33.562.064,67 34.613.408,09

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 15.297.267,30 15.363.374,99
I. gezeichnetes Kapital 5.166.000,00 5.166.000,00
II. Kapitalrücklage 195.447,00 195.447,00
III. Gewinnrücklagen 9.751.927,99 8.730.521,56
IV. Jahresüberschuss 183.892,31 1.271.406,43
B. Rückstellungen 339.710,77 650.197,88
C. Verbindlichkeiten 17.925.086,60 18.599.835,22
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.049.936,52 16.703.083,65
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 16.049.936,52 16.703.083,65
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.875.150,08 1.896.751,57
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.875.150,08 1.896.751,57
Bilanzsumme, Summe Passiva 33.562.064,67 34.613.408,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 17.284.597,84 19.087.144,10
2. Personalaufwand 6.840.520,83 6.856.486,51
a) Löhne und Gehälter 5.609.218,13 5.537.031,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.231.302,70 1.319.454,84
davon für Altersversorgung 86.495,06 95.479,91
3. Abschreibungen 1.754.798,02 1.561.802,67
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.754.798,02 1.561.802,67
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.918.417,20 8.527.975,15
5. Erträge aus Beteiligungen 105.954,32 80.737,50
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.399,01 1.208,35
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 545.966,55 323.976,14
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 48.235,12 516.137,00
9. Ergebnis nach Steuern 296.013,45 1.382.712,48
10. sonstige Steuern 112.121,14 111.306,05
Jahresüberschuss 183.892,31 1.271.406,43

Anhang


Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Eichhorn AG, Birstein, wird im Registergericht Hanau geführt und ist unter HRB 13081 im Handelsregister eingetragen.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Für geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von € 250 bis € 1.000 wird das steuerrechtliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend mit 20% p.a. im Zugangsjahr und in den darauffolgenden Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Vorräte sind aufgrund Anschaffungskostenminderungen zu Anschaffungskosten mit einem Pauschalabschlag von 10% im Baumarktsegment und 5% bei allen übrigen Vorräten aktiviert.

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die den Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und beinhalten sämtliche weiteren, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung, erkennbaren Risiken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

C. ERLÄUTERUNGEN UND ERGÄNZENDE ANGABEN
ZU BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Entwicklung des Anlagevermögens hat sich wie folgt entwickelt, aus der sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben:


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
davon
FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.01.2023




31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
647.401,69
145.981,10
0,00
0,00
0,00
793.382,79
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
647.401,69
145.981,10
0,00
0,00
0,00
793.382,79
Sachanlagen






Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
19.818.228,74
317.442,35
0,00
235.690,87
0,00
19.899.980,22
technische Anlagen und Maschinen
715.446,25
4.491,56
0,00
0,00
0,00
719.937,81
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
15.781.840,04
1.790.451,01
0,00
1.193.296,28
0,00
16.378.994,77
Summe Sachanlagen
36.315.515,03
2.112.384,92
0,00
1.428.987,15
0,00
36.998.912,80
Finanzanlagen






Beteiligungen
5.000,00
0,00
0,00
0,00
0,00
5.000,00
Genossenschaftsanteile
54.910,00
0,00
0,00
0,00
0,00
54.910,00
Summe Finanzanlagen
59.910,00
0,00
0,00
0,00
0,00
59.910,00
Summe Anlagevermögen
37.022.826,72
2.258.366,02
0,00
1.428.987,15
0,00
37.852.205,59

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte
Abschreibungen

01.01.2023




31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
422.204,69
82.476,10
0,00
0,00
0,00
504.680,79
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
422.204,69
82.476,10
0,00
0,00
0,00
504.680,79
Sachanlagen






Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
5.023.742,96
396.182,35
0,00
163.588,65
0,00
5.256.336,66
technische Anlagen und Maschinen
325.334,25
38.639,56
0,00
0,00
0,00
363.973,81
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
11.106.622,04
1.237.500,01
0,00
1.193.296,28
0,00
11.150.825,77
Summe Sachanlagen
16.455.699,25
1.672.321,92
0,00
1.356.884,93
0,00
16.771.136,24
Finanzanlagen






Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
16.877.903,94
1.754.798,02
0,00
1.356.884,93
0,00
17.275.817,03

Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert
Buchwert


31.12.2023
31.12.2022

Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen



Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
288.702,00
225.197,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
288.702,00
225.197,00
Sachanlagen



Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
14.643.643,56
14.794.485,78
technische Anlagen und Maschinen
0,00
355.964,00
390.112,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
5.228.169,00
4.675.218,00
Summe Sachanlagen
0,00
20.227.776,56
19.859.815,78
Finanzanlagen



Beteiligungen
0,00
5.000,00
5.000,00
Genossenschaftsanteile
0,00
54.910,00
54.910,00
Summe Finanzanlagen
0,00
59.910,00
59.910,00
Summe Anlagevermögen
0,00
20.576.388,56
20.144.922,78


Die Entwicklung des Eigenkapitals stellt sich wie folgt dar:

Kategorie
Gezeichnetes Kapital in Euro
Kapital-rücklage in  Euro
Gesetzliche Rücklagen in Euro
Andere Gewinn-rücklagen in Euro
Jahres-überschuss in Euro
Summe in Euro
Eigenkapital zum 01.01.
5.166.000,00
195.447,00
321.153,00
8.409.368,56
1.271.406,43
15.363.374,99
Rücklagenbildung
0,00
0,00
0,00
1.271.406,43
-1.271.406,43
0,00
Dividendenausschüttung
0,00
0,00
0,00
-250.000,00
0,00
-250.000,00
Barkapitalerhöhung
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Jahresüberschuss vom 01.01 bis 31.12.
0,00
0,00
0,00
0,00
183.892,31
183.892,31
Eigenkapital zum 31.12.
5.166.000,00
195.447,00
321.153,00
9.430.774,99
183.892,31
15.297.267,30


Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:


Gesamtbetrag in T€
bis 1 Jahr in T€

lfd. Jahr
Vorj.
lfd. Jahr
Vorj.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute
16.050
16.703
3.296
3.920
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
1.111
1.200
1.111
1.200
Sonstige Verbindlichkeiten
765
697
765
697
 - davon aus Steuern
242
180
242
180
 - davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit
39
47
39
47
 - Sonstige
484
470
484
470
Gesamt
17.926
18.600
5.172
5.817

über 1 Jahr in T€
über 5 Jahre

lfd. Jahr
Vorj.
lfd. Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute
12.754
6.120
6.399
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
0
0
0
Sonstige Verbindlichkeiten
0
0
0
 - davon aus Steuern
0
0
0
 - davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit
0
0
0
 - Sonstige
0
0
0
Gesamt
12.754
6.120
6.399


Fahrzeugfinanzierungen sind durch Sicherungsübereignungen der entsprechenden Fahrzeuge, Bankdarlehen im Wesentlichen mit Grundschulden und Sicherungsübereignung von Warenlagern sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Teil durch Eigentumsvorbehalte unserer Lieferanten besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind ungesichert.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beläuft sich auf T€ 15.067. Hiervon entfallen T€ 15.067 auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen wie folgt:

Kategorie
Bis 1 Jahr
in T€
Über 1  Jahr
in T€
Über 5 Jahre in T€
Mietverträge
4
0
0
Leasingverträge
85
160
47



Zum Stichtag bestanden keine Sicherungsbeziehungen.

Die Gewinnverwendung für das Jahr 2023 wird der Hauptversammlung wie folgt vorgeschlagen:

Jahresüberschuss
183.892,31
./. Einstellungen in Gewinnrücklagen:


  a.) in gesetzliche Rücklage
0,00 €
  b.) in die anderen Gewinnrücklagen
183.892,31 €
Bilanzgewinn
0,00 €



D. SONSTIGE ANGABEN

Im Geschäftsjahr 2023 sind durchschnittlich 207 Arbeitnehmer beschäftigt worden:

Angestellte
118
Aushilfen
42
Arbeiter
47

207



Mitglieder des Vorstandes waren im abgelaufenen Jahr:

Stephan Eichhorn, Vorsitzender, Resort Finanzen und Controlling Harald Eichhorn, Resort Transporte Daniela Eichhorn, Resort Baumärkte
Mitglieder des Aufsichtsrats waren im abgelaufenen Jahr:

Jürgen Eichhorn, Vorsitzender, Rentner Hannelore Eichhorn, Rentnerin Prof. Dr. Daniel Aßmus, Hochschulprofessor
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 betragen € 49.200 und die des Vorstands € 382.438,69.

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 5.166.000,00. Es ist eingeteilt in 123.000 Stückaktien zu je € 42. Die Aktien lauten auf den Namen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Die Gesellschaft ist nicht börsennotiert. Eine Erklärung zum Corporate Governance Codex ist nach § 161 AktG nicht gefordert.

 

Birstein, den 28. Februar 2024

Harald Eichhorn

Stephan Eichhorn

Daniela Eichhorn


Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung

Der Aufsichtsrat der Eichhorn AG ließ sich in seinen Sitzungen regelmäßig über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft unterrichten. Geschäftsverlauf, Finanzlage und Investitionsvorhaben, sowie Ereignisse von aktueller Bedeutung für die Gesellschaft wurden ausführlich dargestellt und erörtert.
In den schriftlichen Monats- und Quartalsberichten wurde der Aufsichtsrat über die laufende Geschäftstätigkeit und deren Entwicklung informiert. Außerdem nahm die Aufsichtsratsvorsitzende an den regelmäßigen monatlichen Vorstandssitzungen teil.

Mit der Prüfung der Buchführung, des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Eichhorn AG für das Geschäftsjahr 2023 war
FSW Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Herrnstraße 53
63065 Offenbach a.M.

bestellt. Es wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss ebenfalls geprüft. Nach dem Ergebnis seiner Prüfung ist der Jahresabschluss ordnungsgemäß und stimmt den Prüfungsergebnissen des Abschlussprüfers zu und sieht keinen Anlass, Einwendungen zu erheben.

In der heutigen Aufsichtsratssitzung ist der Jahresabschluss gebilligt worden und gemäß § 172 AktG festgestellt.

Der Aufsichtsrat empfiehlt den Aktionären dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Ergebnisses zuzustimmen.

Der Vorschlag zur Gewinnverwendung für das Geschäftsjahr 2023 lautet

1. Verteilung an die Aktionäre

0,00
2. Einstellung in die gesetzliche Rücklage

0,00
3. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen

183.892,31
4. Gewinnvortrag

0,00
5. Bilanzgewinn

0,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers


Gemäß § 328 Abs.1 Nr. 1 HGB wird darauf hingewiesen, dass der Jahresabschluss wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt wurde und der nachstehend wiedergegebene Bestätigungsvermerk sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Eichhorn AG
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Eichhorn AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eichhorn AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Offenbach a.M., 28. Februar 2024

FSW Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Prechtl
Wirtschaftsprüfer

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