Eichhorn
AG
Birstein
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
Gesamtwirtschaftliche Lage
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat seine jüngste
Prognose zur Entwicklung der Konjunktur in Deutschland
veröffentlicht. Demnach wird die Wirtschaftsleistung
dieses Jahr um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr
schrumpfen. Damit hat der Sachverständigenrat seine
letzte Prognose aus dem März 2023 um 0,6 Prozentpunkte
nach unten revidiert.
Der Sachverständigenrat erwartet, dass die
deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres
2024 allmählich wieder erholt. Das
außenwirtschaftliche Umfeld dürfte sich den
Experten zufolge nur langsam verbessern und die Geldpolitik
die Kreditvergabe weiterhin bremsen. Der Rückgang der
Inflation in Kombination mit den hohen Lohnabschlüssen
dürfe aber zu Realeinkommenssteigerungen führen.
Hierdurch könne sich der private Konsum beleben. Die
Arbeitslosenquote bleibt der Prognose zufolge konstant
zwischen fünf und sechs Prozent.
Die Entwicklung wurde allerdings weiterhin von
hohen Materialpreisen gebremst, insbesondere im
Verarbeitenden Gewerbe. Die hohen Inflationsraten sowie
Energiekostensteigerungen und die damit einhergehenden
Preissteigerungen wirken ebenfalls negativ auf die
Verbraucher. Die nunmehr in regelmäßigen
Abständen erfolgten Zinserhöhung durch die EZB
wirken ebenfalls negativ auf den Konsum.
Die Inflationsrate belief sich im November 2023 auf
3,2 %. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2021.
Nahrungsmittel verteuerten sich im November gegenüber
dem Vorjahresmonat erneut überproportional (+5,5 %),
allerdings ließ der Preisauftrieb hier weiter nach
(Okt. +6,1 %). Zum zweiten Mal seit Januar 2021 ist ein
Rückgang der Energiepreise gegenüber dem
Vorjahresmonat zu konstatieren (-4,5 %). Für die
nächsten Monate ist infolge der preisdämpfenden
Maßnahmen im Vorjahr mit einem vorübergehenden,
basisbedingten Anstieg der Preissteigerungsraten zu
rechnen.
Es ist zu erwarten, dass die gedämpfte
Entwicklung der Wirtschaft auch in 2024 anhält.
Außerdem sorgen Unsicherheiten über die
wirtschaftlichen Perspektiven aktuell noch für eine
drastische für Investitionszurückhaltung. Die
Stimmung der Baubranche ist ebenfalls schlecht. Für
das bevorstehende Jahr 2024 deuten die Prognosen auf eine
weitere Verschlechterung der Baukonjunktur hin. Es wird
erwartet, dass der Umsatz um zusätzliche 3 % sinken
wird, wobei der Wohnungsbau einen erheblichen Rückgang
von 13 % verzeichnen könnte.
Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar 2024
auf 85,2 Punkte gefallen, nach 86,3 Punkten im Dezember.
Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter.
Investitionen werden ausgesetzt und es wird nach
Einsparpotential gesucht. Auch die Erwartungen für die
kommenden Monate fielen erneut pessimistischer aus. Die
deutsche Wirtschaft steckt in der Rezession fest.
Grundlage des Unternehmens
Die Eichhorn AG betreibt drei verschiedene
Geschäftsfelder: die Durchführung von
Transporten, den Handel mit Baustoffen und den Betrieb von
Baumärkten.
Die Materialeinkaufspreise sind im Geschäftsjahr
2023 im Vergleich zum Vorjahr unterschiedlich stark
gestiegen. Während sie im Bereich der Baumarktsparte
weitgehend einer "normalen" Preissteigerung zwischen 2 - 5%
unterlagen, sanken die Einkaufspreise in einzelnen
Baustoffproduktgruppen (z.B. Holz, Chemische Baustoffe,
PVC, etc) teilweise um bis zu 20 - 30%. Das Unternehmen
hat, wie bisher, auf jede spekulative Einkaufspolitik
verzichtet und sich in seinen Dispositionen kurzfristig
orientiert. Die Verkaufspreise sind im Vergleich zum
Vorjahr nahezu stabil geblieben.
Die Eichhorn AG hat ihren Sitz in Birstein.
Lage des Unternehmens
Die
Vermögenslage der Gesellschaft hat sich
gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.
Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen
Vermögens und der Verbindlichkeiten konnte weitgehend
stabil gehalten werden. Der Anteil des Anlagevermögens
an der Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 61,3% nach
58,2% im Vorjahr und hat sich damit nur unwesentlich
erhöht.
Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum
Vorjahr um 1.462 T€ reduziert auf 12.985 T€ nach
14.447 T€ im Vorjahr. Der Anteil des
Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt 38,7%
nach 41,7% im Vorjahr. Im Jahr 2023 wurde ein deutlicher
Abbau der Warenbestände betrieben. Der Bestand an
fertigen Erzeugnissen sank um 1.157 T€ auf 10.853
T€ nach 12.010 T€. Dies entspricht einer
Reduzierung der Warenbestände um knapp 10%.
Das Umlaufvermögen sank von 14.447 T€ auf
12.984 T€ und verringerte sich somit um 1.463 T€
oder 11,3%.
Die
Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Das
Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten
innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen
innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Alle
Rechnungen, die eine Skontierungsmöglichkeit bieten,
werden von der Gesellschaft unter der Ausnutzung von Skonto
beglichen. Ein Großteil der Lieferanten zieht
fällige Rechnungen mittels Banklastschriftverfahren
ein. Durch den forcierten Abbau der Warenbestände
wurde deutlich weniger über unsere Einkaufskooperation
Bauvista eingekauft. Hierdurch reduzierten sich
Erträge aus Boni und Skonti um 586 T€.
Die
Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die
Eigenkapitalquote beträgt per 31.12.2023 insgesamt
45,6% und liegt somit deutlich über dem
Branchendurchschnitt. Ein Jahr zuvor lag sie noch bei
44,4%.
Das Eigenkapital der Eichhorn AG beträgt per
31.12.2023 insgesamt 15.297 T€ nach 15.363 T€ im
Vorjahr.
Die Eigenkapitalrendite nach Steuern in Höhe von
1,2% sinkt aufgrund des zurückgehenden Ergebnisses. Im
Vorjahr betrug sie noch 8,3%.
Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und
kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen
Verbindlichkeiten gegenüber Kredit- und
Finanzdienstleistungsinstituten
(Warenbestandsfinanzierungen 2.871 T€,
Immobiliendarlehen 7.753 T€, Fahrzeug-finanzierungen
4.443 T€) betragen 44,8% der Bilanzsumme nach 44,8% im
Vorjahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sinken von 16.703 T€ auf 16.050 T€.
Die Zinsbindung bei den Fahrzeugfinanzierungen ist
mittelfristig (3 - 5 Jahre), bei den Bankdarlehen
langfristig (5 - 15 Jahre). Nach wie vor legt die
Gesellschaft größten Wert auf eine langfristige
Finanzierung.
Darüber hinaus stehen unserer Gesellschaft
zusätzlich verfügbare Kreditlinien in Höhe
von rund 15,3 Mio. € zur Verfügung, so dass
kurzfristige Liquiditätsengpässe jederzeit
überbrückt werden könnten.
Diese Kreditlinien wurden von unserer Gesellschaft im
abgelaufenen Geschäftsjahr nur gelegentlich in
Anspruch genommen. Zum Jahresultimo betrug die
Inanspruchnahme 983 T€ nach 1.210 T€ im Vorjahr.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
betragen zum Stichtag 1.111 T€ nach 1.200T€ im
Vorjahr und entsprechen damit 3,3% der Bilanzsumme.
Die Rückstellungen sinken um 310 T€ per
31.12.2023 auf insgesamt 340 T€ nach 650 T€ im
Vorjahr. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus
dem Wegfall von Rückstellungen für unterlassene
Instandhaltungen und Personalrückstellungen.
Langfristige Anlagen sind fristenkongruent
refinanziert.
Ersatzinvestitionen wurden im Wesentlichen durch
Abschreibungen und Einzahlungen aus Abgängen von
Gegenständen des Anlagevermögens finanziert. Bei
den im Jahr 2023 durchgeführten Investitionen im
Bereich des Fuhrparks handelte es sich ausschließlich
um Ersatzinvestitionen.
Die
Ertragslage ist durch die Struktur der drei
Geschäftsfelder Transportunternehmen,
Baustoffhandel und Baumärkte gesichert.
Der Umsatz der Gesellschaft insgesamt sank auf 30.716
T€ nach 33.462 T€ im Vorjahr. Dies entspricht
einem Rückgang um 2.746 T€ oder 8,2%. Ursache ist
ein Rückgang im Bereich des Baustoffhandels von 22,2%
und im Onlinebereich von 33,4%.
Der erwartete Umsatz von 30 bis 33 Mio. € konnte
erreicht werden.
Der Materialaufwand sank im Jahr 2023 um 663 T€
erhöht auf 14.017 T€ nach 14.680 T€ im
Vorjahr.
Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes
Fachpersonal, um uns bewusst, besonders in den Bereichen
des Baustoffhandels und der Baumärkte, vom Wettbewerb
abzusetzen.
Der Personalaufwand blieb auf Vorjahresniveau mit
6.841 T€ nach 6.856 T€ im Vorjahr. Das Thema
"Personal" wird eine immer größere
Herausforderung: Im Transportsektor herrscht ein
gravierender LKW-Fahrermangel. Aber auch in der Baustoff-
und Baumarktsparte wird die Beschaffung von
Fachkräften immer schwieriger.
Die Entlohnung der gewerblichen Mitarbeiter erfolgt
im Wesentlichen auf Stundenlohnbasis. Löhne und
Gehälter wurden im Jahr 2023 marktüblich
erhöht. Die Gesellschaft unterliegt keinen
Mitbestimmungsregeln. Gewerbliche Mitarbeiter und
Angestellte erhalten einen erfolgsabhängigen Bonus.
Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt positiv zu
bewerten.
Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie
Chancen und Risiken des Unternehmens
Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Es sind keine wesentlichen Änderungen in der
Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition
betrachten wir nach 70-jähriger erfolgreicher
Geschäftstätigkeit als gefestigt.
Risikobericht
Allgemeiner Risikobericht
Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken.
Aufgrund des Wettbewerbs am Markt in den einzelnen
Geschäftsbereichen müssen strategische
Maßnahmen zur Stärkung vorgenommen werden.
Für die Zukunft ist weiterhin mit einem positiven
Ergebnis zu rechnen. Durch den Aufbau eines schnellen und
effizienten Controllings werden Fehlentwicklungen
äußerst schnell erkannt und es kann wirkungsvoll
gegengesteuert werden.
Die Besetzung offener Stellen wird ein immer
größeres Problem. Es herrscht ein großer
Mangel an Arbeitskräften. Dieses Problem betrifft alle
Unternehmenssparten. Aus diesem Grund wird die
Digitalisierung immer weiter vorangetrieben.
Die Eichhorn AG ist seit dem Jahr 2005 mit der
Baumarkteinzelhandelssparte und der
Baustoffgroßhandelssparte der Einkaufskooperation
"Bauvista" angeschlossen. Tierfutter wird über die
Einkaufsgenossenschaft RWZ Köln seit 2014 bezogen.
Daneben existiert seit 01.01.2021 eine Mitgliedschaft in
der Einkaufsgenossenschaft "Euronics" für den Bezug
von Elektronikartikeln.
Spezieller Risikobericht
Über Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben
bei Kreditinstituten hinaus gibt es keine
Finanzinstrumente.
Die Gesellschaft verfügt über ein
effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die
Ausnahme. Dies ermöglicht, die Kundenlimite aktiv zu
managen. Die Rechnungen an Kunden werden täglich
erstellt. Die Zahlungsein- und ausgänge werden
täglich gebucht. Für gewerbliche Kunden ist ein
Kreditlimitsystem installiert, welches das Verkaufspersonal
bei Unregelmäßigkeiten bei einem Kunden sofort
informiert. So ist sichergestellt, dass kein Kunde ohne
Genehmigung über sein Limit hinaus beliefert wird.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto bezahlt.
Langfristig finanziert sich die Gesellschaft
über Bankkredite bei ihren Hausbanken. Hier bestehen
langjährige Geschäftsbeziehungen. Die
Gesellschaft ist von keiner Bank bzw. Veränderungen
der Geschäftspolitik einer Bank abhängig. Bei
Darlehen werden grundsätzlich langfristige fixe
Zinssätze vereinbart. Sämtliche Darlehen sind
langfristig finanziert. Kurzfristige Kredite bestanden zum
31.12.2023 in Höhe von 983 T€ (Vorjahr: 1.210
T€) und werden nicht dauerhaft in Anspruch genommen.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der
Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken
jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das
Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.
Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und
zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen
Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender
Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle
Änderungen angepasst wird und als Basis für die
Geldmitteldisposition dient.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten
Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind,
werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Insbesondere bei den Warenbeständen werden
umfangreiche Wertberichtigungen vorgenommen. Alle
Forderungen an gewerbliche Kunden sind über eine
Warenkreditversicherung versichert.
Die Eichhorn AG ist unabhängig von
Großkunden. Keiner der Kunden hat einen höheren
Anteil als 5% am Gesamtumsatz. Es besteht eine solide
Finanzierung des Unternehmens - was Potential für
neues Wachstum ermöglicht. Angesichts einer
Eigenkapitalquote in Höhe von 44,4% hat die
Gesellschaft bereits eine sehr gute Kapitalbasis.
Die sicherheitstechnischen Fragen werden durch den
Sicherheitsbeauftragten der Eichhorn AG wahrgenommen. Seit
dem Jahr 2021 betreut die Firma SVG die Gesellschaft in
sicherheitstechnischen Angelegenheiten.
Prognosebericht
Der Vorstand beurteilt die Entwicklung des
Unternehmens für das Jahr 2024 positiv. Ziel ist es,
die Umsätze in der Baumarktsparte möglichst in
2024 auf dem Niveau von 2023 zu halten und bevorstehende
Preiserhöhungen umzusetzen.
Die Umsatzerlöse der Eichhorn AG 2023 betragen
30,7 Mio. €, der Jahresüberschuss 2023
beträgt 184 T€. In unserer Planung für das
Jahr 2024 gehen wir von einem Umsatz von 28 bis 31 Mio.
aus. Die Lage im Transportunternehmen wird aufgrund des
anhaltenden Fahrermangels weiter angespannt bleiben.
Die Eichhorn AG wird auch zukünftig in der Lage
sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht
nachzukommen. Die dauerhafte Nutzung von Kontokorrentlinien
ist nicht vorgesehen.
Chancenbericht
Auf der Nachfrageseite haben wir bei den Kunden ein
großes Vertrauen in unsere Kompetenz aufgebaut. Auf
der Beschaffungsseite können wir auf eingespielte
Lieferantenkontakte zurückgreifen. Unsere hohen
Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualität
und fachliches Wissen unserer Mitarbeiter als auch durch
Qualitätskontrollen bei unseren Lieferanten durch.
Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die
zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment,
werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit,
Qualität und Kompetenz unserer Mitarbeiter begegnen.
Gesamtaussage
Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir
weiter in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigender
Einkaufspreise und dem zukünftigen Preisniveau. Vor
dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen
wir uns für künftige Risiken gut gerüstet.
Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft
gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Risikoberichterstattung über die Verwendung von
Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten
und Guthaben bei Kreditinstituten.
Die Gesellschaft verfügt über einen
solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die
Ausnahme. Zudem sind der größte Teil der
Umsätze Bargeschäfte.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Zahlungsfristen gezahlt.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die
Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten
und über Kreditlinien bei den Banken.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der
Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges
gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management
der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine
konservative Risikopolitik.
Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird
für nennenswerte Geschäfte ein
Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick
über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall-
und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden
entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur
Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen
über ein adäquates Debitorenmanagement.
Forschungs- und Entwicklungsbericht
Forschung und Entwicklung wird im Unternehmen nicht
betrieben.
Zweigniederlassungsbericht
Die Gesellschaft unterhält keine
Zweigniederlassungen. Es bestehen lediglich
Betriebsstätten in Angersbach, Birstein,
Büdingen, Gedern, Glauburg und Lich.
Versicherung
Der Vorstand der Eichhorn AG versichert, dass nach
bestem Wissen im Lagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und
Risiken im Sinne des § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB
beschrieben sind.
Birstein, den 28. Februar
2024
Harald
Eichhorn
Stephan
Eichhorn
Daniela
Eichhorn
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
20.576.388,56 |
20.144.922,78 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
288.702,00 |
225.197,00 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
288.702,00 |
225.197,00 |
| II.
Sachanlagen |
20.227.776,56 |
19.859.815,78 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
14.643.643,56 |
14.794.485,78 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
355.964,00 |
390.112,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
5.228.169,00 |
4.675.218,00 |
| III.
Finanzanlagen |
59.910,00 |
59.910,00 |
| 1.
Beteiligungen |
5.000,00 |
5.000,00 |
| 2.
sonstige Finanzanlagen |
54.910,00 |
54.910,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
12.984.715,16 |
14.446.757,85 |
| I.
Vorräte |
11.130.816,18 |
12.287.118,67 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.760.473,00 |
2.018.339,83 |
| 1.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.760.473,00 |
2.018.339,83 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
93.425,98 |
141.299,35 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
960,95 |
21.727,46 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
33.562.064,67 |
34.613.408,09 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
15.297.267,30 |
15.363.374,99 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
5.166.000,00 |
5.166.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
195.447,00 |
195.447,00 |
| III.
Gewinnrücklagen |
9.751.927,99 |
8.730.521,56 |
| IV.
Jahresüberschuss |
183.892,31 |
1.271.406,43 |
| B.
Rückstellungen |
339.710,77 |
650.197,88 |
| C.
Verbindlichkeiten |
17.925.086,60 |
18.599.835,22 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
16.049.936,52 |
16.703.083,65 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
16.049.936,52 |
16.703.083,65 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.875.150,08 |
1.896.751,57 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.875.150,08 |
1.896.751,57 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
33.562.064,67 |
34.613.408,09 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
17.284.597,84 |
19.087.144,10 |
| 2.
Personalaufwand |
6.840.520,83 |
6.856.486,51 |
| a)
Löhne und Gehälter |
5.609.218,13 |
5.537.031,67 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.231.302,70 |
1.319.454,84 |
| davon
für Altersversorgung |
86.495,06 |
95.479,91 |
| 3.
Abschreibungen |
1.754.798,02 |
1.561.802,67 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
1.754.798,02 |
1.561.802,67 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
7.918.417,20 |
8.527.975,15 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
105.954,32 |
80.737,50 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
13.399,01 |
1.208,35 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
545.966,55 |
323.976,14 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
48.235,12 |
516.137,00 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
296.013,45 |
1.382.712,48 |
| 10.
sonstige Steuern |
112.121,14 |
111.306,05 |
| Jahresüberschuss |
183.892,31 |
1.271.406,43 |
Anhang
Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den
für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den
ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes
aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren erstellt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang
gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang
aufgeführt.
Die Eichhorn AG, Birstein, wird im Registergericht
Hanau geführt und ist unter HRB 13081 im
Handelsregister eingetragen.
B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE
Das
Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
abnutzbaren Vermögensgegenstände werden
entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear
abgeschrieben.
Für geringwertige Anlagegüter mit einem
Netto-Einzelwert von € 250 bis € 1.000 wird das
steuerrechtliche Sammelpostenverfahren aus
Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz
angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend mit 20%
p.a. im Zugangsjahr und in den darauffolgenden Jahren
abgeschrieben.
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt
und bewertet.
Vorräte sind aufgrund
Anschaffungskostenminderungen zu Anschaffungskosten mit
einem Pauschalabschlag von 10% im Baumarktsegment und 5%
bei allen übrigen Vorräten aktiviert.
Die ausgewiesenen
Forderungen und
sonstigen Vermögensgegenstände sind zum
Nennwert unter Abzug angemessener Wertberichtigungen
angesetzt.
Die
aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die den Aufwand
für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die
sonstigen Rückstellungen sind mit dem
notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und beinhalten
sämtliche weiteren, nach vorsichtiger
kaufmännischer Beurteilung, erkennbaren Risiken.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Jahre abgezinst.
Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag passiviert.
C. ERLÄUTERUNGEN UND ERGÄNZENDE ANGABEN
ZU BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Die
Entwicklung des Anlagevermögens hat sich wie
folgt entwickelt, aus der sich auch die Abschreibungen des
Geschäftsjahres ergeben:
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
davon
FK-Zinsen
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
647.401,69
|
145.981,10
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
793.382,79
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
647.401,69
|
145.981,10
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
793.382,79
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
19.818.228,74
|
317.442,35
|
0,00
|
235.690,87
|
0,00
|
19.899.980,22
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
715.446,25
|
4.491,56
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
719.937,81
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
15.781.840,04
|
1.790.451,01
|
0,00
|
1.193.296,28
|
0,00
|
16.378.994,77
|
Summe Sachanlagen
|
36.315.515,03
|
2.112.384,92
|
0,00
|
1.428.987,15
|
0,00
|
36.998.912,80
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
5.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
5.000,00
|
Genossenschaftsanteile
|
54.910,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
54.910,00
|
Summe Finanzanlagen
|
59.910,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
59.910,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
37.022.826,72
|
2.258.366,02
|
0,00
|
1.428.987,15
|
0,00
|
37.852.205,59
|
|
kumulierte
Abschreibungen
|
Abschreibungen
Geschäftsjahr
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte
Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
422.204,69
|
82.476,10
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
504.680,79
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
422.204,69
|
82.476,10
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
504.680,79
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
5.023.742,96
|
396.182,35
|
0,00
|
163.588,65
|
0,00
|
5.256.336,66
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
325.334,25
|
38.639,56
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
363.973,81
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
11.106.622,04
|
1.237.500,01
|
0,00
|
1.193.296,28
|
0,00
|
11.150.825,77
|
Summe Sachanlagen
|
16.455.699,25
|
1.672.321,92
|
0,00
|
1.356.884,93
|
0,00
|
16.771.136,24
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
16.877.903,94
|
1.754.798,02
|
0,00
|
1.356.884,93
|
0,00
|
17.275.817,03
|
|
Zuschreibungen
Geschäftsjahr
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
288.702,00
|
225.197,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
288.702,00
|
225.197,00
|
Sachanlagen
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
14.643.643,56
|
14.794.485,78
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
355.964,00
|
390.112,00
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
5.228.169,00
|
4.675.218,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
20.227.776,56
|
19.859.815,78
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
5.000,00
|
5.000,00
|
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
54.910,00
|
54.910,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
59.910,00
|
59.910,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
20.576.388,56
|
20.144.922,78
|
Die Entwicklung des
Eigenkapitals stellt sich wie folgt dar:
Kategorie
|
Gezeichnetes Kapital in Euro
|
Kapital-rücklage in Euro
|
Gesetzliche Rücklagen in Euro
|
Andere Gewinn-rücklagen in Euro
|
Jahres-überschuss in Euro
|
Summe in Euro
|
Eigenkapital zum 01.01.
|
5.166.000,00
|
195.447,00
|
321.153,00
|
8.409.368,56
|
1.271.406,43
|
15.363.374,99
|
Rücklagenbildung
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.271.406,43
|
-1.271.406,43
|
0,00
|
Dividendenausschüttung
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
-250.000,00
|
0,00
|
-250.000,00
|
Barkapitalerhöhung
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Jahresüberschuss
vom 01.01 bis 31.12.
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
183.892,31
|
183.892,31
|
Eigenkapital zum 31.12.
|
5.166.000,00
|
195.447,00
|
321.153,00
|
9.430.774,99
|
183.892,31
|
15.297.267,30
|
Die
sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt
zusammen:
|
Gesamtbetrag in T€
|
bis 1 Jahr
in T€
|
|
lfd. Jahr
|
Vorj.
|
lfd. Jahr
|
Vorj.
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstitute
|
16.050
|
16.703
|
3.296
|
3.920
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
1.111
|
1.200
|
1.111
|
1.200
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
765
|
697
|
765
|
697
|
- davon aus
Steuern
|
242
|
180
|
242
|
180
|
- davon im Rahmen
der
sozialen Sicherheit
|
39
|
47
|
39
|
47
|
- Sonstige
|
484
|
470
|
484
|
470
|
Gesamt
|
17.926
|
18.600
|
5.172
|
5.817
|
|
über
1 Jahr in T€
|
über 5 Jahre
|
|
lfd. Jahr
|
Vorj.
|
lfd. Jahr
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstitute
|
12.754
|
6.120
|
6.399
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
0
|
0
|
0
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
0
|
0
|
0
|
- davon aus
Steuern
|
0
|
0
|
0
|
- davon im Rahmen
der
sozialen Sicherheit
|
0
|
0
|
0
|
- Sonstige
|
0
|
0
|
0
|
Gesamt
|
12.754
|
6.120
|
6.399 |
Fahrzeugfinanzierungen sind durch
Sicherungsübereignungen der entsprechenden Fahrzeuge,
Bankdarlehen im Wesentlichen mit Grundschulden und
Sicherungsübereignung von Warenlagern sowie
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum
Teil durch Eigentumsvorbehalte unserer Lieferanten
besichert. Die
sonstigen Verbindlichkeiten sind ungesichert.
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch
Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind,
beläuft sich auf T€ 15.067. Hiervon entfallen
T€ 15.067 auf
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen
Verbindlichkeiten bestehen
sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und
Leasingverträgen wie folgt:
Kategorie
|
Bis 1 Jahr
in T€
|
Über 1 Jahr
in T€
|
Über 5 Jahre in
T€
|
Mietverträge
|
4
|
0
|
0
|
Leasingverträge
|
85
|
160
|
47
|
Zum Stichtag bestanden keine Sicherungsbeziehungen.
Die
Gewinnverwendung für das Jahr 2023 wird der
Hauptversammlung wie folgt vorgeschlagen:
Jahresüberschuss
|
183.892,31
€
|
./. Einstellungen in Gewinnrücklagen:
|
|
|
a.) in gesetzliche Rücklage
|
|
0,00 €
|
b.) in die anderen
Gewinnrücklagen
|
|
183.892,31 €
|
Bilanzgewinn
|
0,00 €
|
D. SONSTIGE ANGABEN
Im Geschäftsjahr 2023 sind durchschnittlich 207
Arbeitnehmer beschäftigt worden:
Angestellte
|
118
|
Aushilfen
|
42
|
Arbeiter
|
47
|
|
207
|
Mitglieder des
Vorstandes waren im abgelaufenen Jahr:
Stephan Eichhorn, Vorsitzender, Resort Finanzen und
Controlling Harald Eichhorn, Resort Transporte Daniela
Eichhorn, Resort Baumärkte
Mitglieder des
Aufsichtsrats waren im abgelaufenen Jahr:
Jürgen Eichhorn, Vorsitzender, Rentner Hannelore
Eichhorn, Rentnerin Prof. Dr. Daniel Aßmus,
Hochschulprofessor
Die
Gesamtbezüge des
Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023
betragen € 49.200 und die des
Vorstands € 382.438,69.
Das
Grundkapital der Gesellschaft beträgt €
5.166.000,00. Es ist eingeteilt in 123.000 Stückaktien
zu je € 42. Die Aktien lauten auf den Namen.
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die
nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind
und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und
Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht
ergeben.
Die Gesellschaft ist nicht
börsennotiert. Eine Erklärung zum
Corporate Governance Codex ist nach § 161 AktG nicht
gefordert.
Birstein, den 28. Februar
2024
Harald
Eichhorn
Stephan
Eichhorn
Daniela
Eichhorn
Bericht des Aufsichtsrats
Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung
Der Aufsichtsrat der Eichhorn AG ließ sich in
seinen Sitzungen regelmäßig über den Gang
der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft
unterrichten. Geschäftsverlauf, Finanzlage und
Investitionsvorhaben, sowie Ereignisse von aktueller
Bedeutung für die Gesellschaft wurden ausführlich
dargestellt und erörtert.
In den schriftlichen Monats- und Quartalsberichten
wurde der Aufsichtsrat über die laufende
Geschäftstätigkeit und deren Entwicklung
informiert. Außerdem nahm die
Aufsichtsratsvorsitzende an den regelmäßigen
monatlichen Vorstandssitzungen teil.
Mit der Prüfung der Buchführung, des
Jahresabschlusses und des Lageberichts der Eichhorn AG
für das Geschäftsjahr 2023 war
FSW Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Herrnstraße 53
63065 Offenbach a.M.
bestellt. Es wurde ein uneingeschränkter
Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss ebenfalls
geprüft. Nach dem Ergebnis seiner Prüfung ist der
Jahresabschluss ordnungsgemäß und stimmt den
Prüfungsergebnissen des Abschlussprüfers zu und
sieht keinen Anlass, Einwendungen zu erheben.
In der heutigen Aufsichtsratssitzung ist der
Jahresabschluss gebilligt worden und gemäß
§ 172 AktG festgestellt.
Der Aufsichtsrat empfiehlt den Aktionären dem
Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des
Ergebnisses zuzustimmen.
Der Vorschlag zur Gewinnverwendung für das
Geschäftsjahr 2023 lautet
1. Verteilung an die Aktionäre
|
€
|
0,00
|
2. Einstellung in die gesetzliche
Rücklage
|
€
|
0,00
|
3. Einstellung in die anderen
Gewinnrücklagen
|
€
|
183.892,31
|
4. Gewinnvortrag
|
€
|
0,00
|
5. Bilanzgewinn
|
€
|
0,00
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Gemäß § 328 Abs.1 Nr. 1 HGB wird
darauf hingewiesen, dass der Jahresabschluss wegen der
Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen
gelegt wurde und der nachstehend wiedergegebene
Bestätigungsvermerk sich auf den vollständigen
Jahresabschluss bezieht.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Eichhorn AG
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Eichhorn AG -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eichhorn
AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis
zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des
Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Offenbach a.M., 28. Februar
2024
FSW
Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Matthias
Prechtl
Wirtschaftsprüfer
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