Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 744180
Eingetragen
15.2.2013
Branche
FondsmanagementBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Betreuung fremden Vermögens, insbesondere das Erbringen von Finanzdienstleistungen, Anlagevermittlung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG, Abschlussvermittlung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 2 KWG und Finanzportfolioverwaltung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG. Des weiteren die Anlageberatung in Kapitalanlagen, Vermittlung von Finanzierungen sowie der Vertrieb und die Vermittlung in Kapitalanlagen, die keine Finanzinstrumente nach § 1 Abs. 11 KWG darstellen. Die Gesellschaft kann hierzu alle Handlungen vornehmen, die zur Erreichung des Gesellschaftszweckes angebracht sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Natrop
seit 21.10.2025
Geschäftsführer
Jürgen Hermann
seit 25.3.2024
Prokura
Steffen Müller
seit 25.3.2024
Prokura
Klaus Peter Lehr
seit 15.2.2013
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PT Asset Management GmbH

Metzingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

A. Bilanz zum 31. Dezember 2023

B. Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

C. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

V. Honorar des Abschlussprüfers

VI. Sonstige Angaben

VII. Ergänzende Angaben

VIII. Ergebnisverwendung

IX. Forderungsspiegel

X. Rückstellungsspiegel

XI. Verbindlichkeitenspiegel

XII. Anlagenspiegel

D. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

E. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
1. Barreserven
a) Kassenbestand 151,64 161,97
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 1.047.958,07 1.311.107,15
3. Forderungen an Kunden 660.597,56 585.207,40
4. Sachanlagen 30.930,00 42.204,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 66.819,83 8.924,04
6. Rechnungsabgrenzungsposten 75.327,97 85.075,11
SUMME AKTIVA 1.881.785,07 2.032.679,67

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
a) Verbindlichkeiten ggü. Vertriebspartner
aa) täglich fällig 667.047,33 572.340,93
b) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.893,60 18.985,10
2. Sonstige Verbindlichkeiten 53.032,21 244.256,33
3. Rechnungsabgrenzungsposten 9.426,00 9.246,27
4. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 0,00 8.758,30
b) Sonstige Rückstellungen 169.319,32 121.857,11
5. Eigenkapital
a) Stammkapital 250.000,00 250.000,00
b) Gewinnrücklagen 307.235,63 257.418,71
c) Jahresüberschuss 409.830,98 549.816,92
SUMME PASSIVA 1.881.785,07 2.032.679,67

Gewinn und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 11.902,63 0,00
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00 1.095,34
2. Zinsaufwendungen 0,00 0,00
3. Provisionserträge 4.929.150,29 4.827.425,57
4. Provisionsaufwendungen -2.638.020,22 -2.604.111,49
5. Sonstige betriebliche Erträge 36.183,10 31.198,71
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -1.060.614,30 -910.777,03
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -113.795,79 -101.889,03
-1.174.410,09
b) andere Verwaltungsaufwendungen -563.141,80 -452.015,21
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen -19.912,88 -10.497,27
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 581.751,03 780.429,59
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -171.255,05 -230.109,67
10. sonstige Steuern -665,00 -503,00
11. Jahresüberschuss 409.830,98 549.816,92

C. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft auf. Aufgrund ihrer Eigenschaft als Kreditinstitut sind für die Gesellschaft jedoch stets die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 340a HGB anzuwenden.

Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der handelsrechtlichen Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes, des GmbH-Gesetzes sowie die Verordnung für die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) beachtet.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Formblättern 1 und 3 der Verordnung für die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§§ 326, 327 HGB) des Jahresabschlusses sind für Kreditinstitute nicht anzuwenden.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

BILANZIERUNGSMETHODEN

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes, der Verordnung für die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Rech-KredV), den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen, Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

BEWERTUNGSMETHODEN

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz überein.

Bei der Bilanzierung und Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres wurden unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt.

Einzelne Positionen sind wie folgt bewertet worden:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und ggf. um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, gegebenenfalls vermindert um die planmäßige Abschreibung. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen sind nicht mehr vorhanden.

Vorräte sind keine vorhanden.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Pensionszusagen wurden nicht erteilt.

Erträge oder Aufwendungen aus der Währungsumrechnung wurden im Geschäftsjahr keine erzielt.

Erträge bzw. Aufwendungen aus der Ab- bzw. Aufzinsung von Vermögensgegenständen oder Schulden sind im Geschäftsjahr 2023 nicht angefallen.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich (§ 268 Abs. 2 HGB).

Die Gliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ist aus dem Forderungsspiegel ersichtlich.

Die sonstigen Rückstellungen und ihre Zusammensetzung sind aus dem Rückstellungsspiegel ersichtlich.

Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Am Abschlussstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge oder Aufwendungen aus der Währungsumrechnung wurden im Geschäftsjahr keine erzielt.

Erträge bzw. Aufwendungen aus der Ab- bzw. Aufzinsung von Vermögensgegenständen oder Schulden sind im Geschäftsjahr 2023 nicht angefallen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen EUR 171.255,05 (im Vorjahr EUR 230.109,67) und belasten in dieser Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. Honorar des Abschlussprüfers

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 15.016,88. Davon entfallen auf die Jahresabschlussprüfung EUR 9.000,00, auf die WPHG-Prüfung EUR 5.000,00, auf die Prüfung der EDW-Beitragsmeldung EUR 500,00, auf Steuerberatungsleistungen EUR und sonstige Leistungen EUR 516,88.

VI. Sonstige Angaben

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 61.738,16. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten Verpflichtungen aus der Anmietung der Büroräumlichkeiten mit EUR 4.170,00, sowie Verpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen mit EUR 57.567,16.

VII. Ergänzende Angaben

Der Geschäftsführer im Berichtsjahr 2023 war Herr Klaus Lehr.

Dieser ist zur Einzelvertretung berechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Neben dem Geschäftsführer wurden im Jahr 2023 durchschnittlich 11 Mitarbeiter beschäftigt (im Vorjahr durchschnittlich 10 Mitarbeiter). Bei den Mitarbeitern handelt es sich um kaufmännisch Angestellte.

Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind im Geschäftsjahr keine angefallen.

VIII. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 409.830,98.

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss 2023 einen Betrag von EUR 350.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und einen Betrag von EUR 59.830,98 in die Gewinnrücklagen einzustellen.

IX. Forderungsspiegel

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Forderung zum 31.12.2023 Gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen 660,6 660,6 0,0
Sonstige Vermögensgegenstände 66,8 66,8 0,0
Summe 727,4 727,4 0,0
davon mit einer Restlaufzeit
Art der Forderung zum 31.12.2022 Gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen 585,2 585,2 0,0
Sonstige Vermögensgegenstände 8,9 8,9 0,0
Summe 594,1 594,1 0,0

X. Rückstellungsspiegel

Rückstellungen 31.12.2023

Bezeichnung Anfangsbestand Verbrauch/ Auslösung Zuführung Endbestand
EUR EUR EUR EUR
Steuerrückstellungen
Gewerbesteuerrückstellungen 4.188,00 4.188,60 0,60 0,00
Körperschaftsteuer- und Solidaritätszuschlagsrückstellungen 4.570,30 4.570,30 0,00 0,00
Rückstellungen für latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Steuerrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Pensionsrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Weitere Rückstellungen
Rückstellungen für Personalkosten 88.522,11 88.522,11 133.019,32 133.019,32
Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten 4.400,00 0,00 0,00 4.400,00
Sonstige Rückstellungen 5.200,00 1.350,00 1.350,00 5.200,00
Rückstellungen für Abraum- und Abfallbeseitigung 0,00 0,00 0,00 0,00
Gewährleistungsrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 0,00 0,00 0,00 0,00
Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten 23.735,00 27.957,94 30.922,94 26.700,00
Summe Rückstellungen 130.615,41 126.588,95 165.292,86 169.319,32

Rückstellungen 31.12.2022

Bezeichnung Anfangsbestand Verbrauch/ Auslösung Zuführung Endbestand
EUR EUR EUR EUR
Steuerrückstellungen
Gewerbesteuerrückstellungen 97.216,00 97.216,00 4.188,00 4.188,00
Körperschaftsteuer- und Solidaritätszuschlagsrückstellungen 112.718,31 112.718,31 4.570,30 4.570,30
Rückstellungen für latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Steuerrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Pensionsrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Weitere Rückstellungen
Rückstellungen für Personalkosten 375.774,82 375.774,82 88.522,11 88.522,11
Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten 4.400,00 0,00 0,00 4.400,00
Sonstige Rückstellungen 6.800,00 2.950,00 1.350,00 5.200,00
Rückstellungen für Abraum- und Abfallbeseitigung 0,00 0,00 0,00 0,00
Gewährleistungsrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 0,00 0,00 0,00 0,00
Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten 27.735,00 27.735,00 23.735,00 23.735,00
Summe Rückstellungen 624.644,13 616.394,13 122.365,41 130.615,41

XI. Verbindlichkeitenspiegel

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamt < 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten Lieferungen u. Leistungen 15,9 15,9 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 720,1 720,1 0,0 0,0
Summe 736,0 736,0 0,0 0,0
davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 Gesamt < 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten Lieferungen u. Leistungen 19,0 19,0 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 816,6 816,6 0,0 0,0
Summe 835,6 835,6 0,0 0,0

XII. Anlagenspiegel vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/ Herstellungskosten Zugänge Abgänge hist. AK Abschreibung kumuliert
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.449,38 0,00 0,00 21.449,38
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 230.050,95 41.677,88 40.338,31 207.758,83
251.500,33 41.677,88 40.338,31 229.208,21
Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Abschreibung lfd. Jahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.930,00 42.204,00 19.911,88
30.930,00 42.204,00 19.911,88

 

Metzingen, den 24. Mai 2024

Klaus Peter Lehr, Geschäftsführer

D. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

I. Geschäftstätigkeit

Umfang unserer Zulassung - erlaubte Geschäfte

Die PT Asset Management GmbH mit Sitz in Metzingen ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WplG - nachfolgend kurz "Institut" genannt. Die erforderliche Erlaubnis gern. § 15 WpIG wurde uns durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilt. Damit unterliegen wir der Aufsicht der BaFin sowie der Deutschen Bundesbank und sind der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) zugeordnet.

Unsere Erlaubnis zur Erbringung von Wertpapierdienstleistungen umfasst folgende Tatbestände

Anlagevermittlung

Anlageberatung

Abschlussvermittlung

Finanzportfolioverwaltung

Eigengeschäft

Unsere Erlaubnis ist dahingehend beschränkt, dass wir uns bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen kein Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschaffen sowie nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handeln dürfen.

Im Rahmen des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs werden Finanzdienstleistungen auch in Liechtenstein, Luxemburg und Belgien erbracht.

1.1. Investmentmanagement

Im Geschäftsbereich Investmentmanagement befasst sich die PTAM GmbH mit der Beratung und Verwaltung von Institutionellen Mandaten. So fungiert die Gesellschaft z.B. als Fondsmanager, Anlageberater und Vertriebsstelle für eine Reihe von Investmentfonds. Hierzu werden mit den entsprechenden Kapitalanlagegesellschaften Verwaltungs- und Vertriebsverträge abgeschlossen.

1.2. Finanzportfolioverwaltung (Vermögensverwaltung)

Im Rahmen von honorarbasierten Verwaltungsmandaten erfolgt die individuelle Betreuung vermögender Privatkunden, Stiftungen und Family Offices in diesem Geschäftsbereich. Der Schwerpunkt liegt hierbei in der Verwaltung von liquidem Geldvermögen. In der Finanzportfolioverwaltung realisiert die Gesellschaft anspruchsvolle Anlage- und Marktstrategien und konzentriert sich auf internationale Anlagethemen. Besondere Bedeutung wird der Vermögensstrukturierung (Asset Allocation) und dem Risikomanagement beigemessen.

2. Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war an den Kapitalmärkten nichts für schwache Nerven. Nachdem die globalen Aktienmärkte Ende Juli ein neues Jahreshoch erreichten, folgte bis Ende Oktober eine zermürbende Zeit der Unsicherheit und Schwäche. Verantwortlich dafür waren starke Wirtschaftsdaten aus den USA und restriktive Äußerungen der Notenbanken, in deren Folge ein massiver Anstieg der Kapitalmarktzinsen alle Anlageklassen unter Druck gesetzt hatte. Bemerkenswert dabei war vor allem, dass dies zeitgleich mit deutlich rückläufigen Inflationszahlen und immer klareren Hinweisen auf eine massive Korrektur an den Immobilienmärkten vonstattenging. Ende Oktober war der Wendepunkt bei den Langfristzinsen erreicht und es gelang den Kapitalmärkten, die zwischenzeitliche Korrektur in eine fulminante Jahresendrallye zu wenden.

Notenbanken

Dank der beherzten Zinserhöhungen der FED und EZB konnten die hohen Inflationsraten zum Jahresbeginn von 6,4% in den USA und 8,6% in der Eurozone auf 3,1% bzw. 2,4% gedrückt werden. Die Inflation ist noch nicht besiegt, aber sie ist unter Kontrolle. Mit Blick auf das nächste Jahr werden bis zu 150 (!) Zinssenkungen weltweit erwartet. Die klare Abkehr der US-Notenbank von weiteren Zinserhöhungen gab den Startschuss für die von den Volkswirtschaften der Schwellenländer lang ersehnte geldpolitische Lockerung. Dank rückläufiger US-Dollar-Notierung müssen sich diese nun weniger Sorgen um ihre eigene Währung machen und können damit einen Großteil der erwarteten Zinssenkungen leisten.

Politik

Die deutsche Standortpolitik bleibt weiter wage und störanfällig. Nach zwei Grundsatzurteilen gegen die Regierungskoalition ist laut Umfragen das Vertrauen in die politische Führung des Landes auf einem Tiefpunkt angekommen. Diese Unsicherheit strahlt vor allem auf das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, den Mittelstand negativ aus. Eine Umfrage des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft stellt fest, dass 84% der Unternehmen im Jahr 2023 eine Verschlechterung der konjunkturellen Lage erlebten und rund 40% eine weitere Erosion im Jahr 2024 erwarten. Die Gründe hierfür sind unverändert die enorme Bürokratie, die Umweltauflagen der EU, der Fachkräftemangel und der unklare Umgang mit dem Handelspartner China. An diesen Punkten sollte eine solide Standortpolitik ansetzen.

Wirtschaft

Mit ChatGPT hielt im vergangenen Jahr ein Begriff in die Unternehmensberichte und Hauptversammlungen Einzug, der gekommen ist, um zu bleiben: die Künstliche Intelligenz kurz KI. Wirtschaftswissenschaftler konstatieren, dass wir uns dank KI am Beginn des 2. Maschinenzeitalters befinden. Die Übertragung geistiger Routinetätigkeiten auf die Maschine wird alle Sektoren der Wirtschaft durchdringen. Die US-Investmentbank Goldman Sachs erwartet gar ein globales Produktivitätswachstum von 1,5%. Die Geschwindigkeit dieser Entwicklung ist atemberaubend und geht größtenteils an Europa vorbei. Die US-Tech-Giganten Apple, Microsoft, Meta, Amazon und Alphabet steckten in den letzten 12 Monaten rund 200 Mrd. USD in Forschung und Entwicklung und bauen damit die technologische Führerschaft der USA weiter aus.

3. Kapitalmarktentwicklung

3.1.Aktienmärkte:

Nach dem schwierigen Jahr 2022 mit starken Verlusten an den Rentenmärkten durch den Zinsanstieg und Verlusten an den Aktienmärkten durch Neujustierung der Bewertungen war 2023 mit einer Erholung zu rechnen. Die Gewinne der Unternehmen sind auf globaler Ebene nicht so stark gefallen, wie von den Analysten erwartet. Daraus entwickelte sich eine positive Marktentwicklung gleich zu Beginn des Jahres 2023. In der Zusammensetzung der Aktienauswahl gab es Licht und Schatten. Das Jahr 2023 hatte wenige Gewinner. Die sogenannten Magnificent 7 (Apple, Microsoft, Nvidia, Alphabet, Meta, Amazon und Tesla) haben im amerikanischen Aktienindex S&P 500 ein so hohes Gewicht, dass ihre starke Kursentwicklung zu einem deutlich zweistelligen Zuwachs im 500 Titel umfassenden Index geführt hat, während die anderen 493 amerikanischen Werte zusammen eine überschaubare Entwicklung aufzeigen. Wir hatten mit einer Erholung bei den 2022 stark gefallenen Technologiewerten gerechnet und haben unsere Quote im Branchenfonds auf Technologiewerte im Lauf des Jahres erhöht. Zu unserer Allokation gehören Investments der Brachen erneuerbare Energien und Pharmawerte. Pharmawerte konnten von der guten Stimmung an den Aktienmärkten nicht profitieren und erneuerbare Energien verzeichneten Kursverluste, obwohl das Thema Energiewende ein vorrangiges Ziel der westlichen Regierungen ist.

3.2.Rentenmärkte:

Das höhere Zinsniveau haben wir konsequent genutzt, um Positionen in länger laufende Anleihen auf- und auszubauen. Wir erwarten für 2024 Zinssenkungen seitens der Notenbank, insofern wollen wir uns das aktuelle Zinsniveau über Fonds, die in langlaufende europäische aber auch globale Anleihen investieren, sichern.

4. Unternehmensentwicklung/Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 haben sich im Bereich Fondsmanagement Veränderungen ergeben. Für den Fonds PTAM - Weltportfolio ausgewogen haben wir den Anlageberatervertrag gekündigt und fungieren nicht mehr als Anlageberater. Ebenso haben wir das Mandat als Fondsmanager für den E&L Strategiefonds Global zurückgegeben und fungieren nicht mehr als Fondsmanager. Damit sind die Einnahmen in Form von Management Fees weggefallen. Insgesamt kann die Gesellschaft jedoch auf eine sehr gute Entwicklung im Bereich der Individualkundenmandate zurückblicken, diese sind um 49 Neukunden gewachsen, wodurch auch das verwaltete Vermögen in diesem Segment signifikant zugenommen hat. Weiter ist positiv zu bemerken, dass die verwalteten Fondsvolumen trotz des Wegfalls zweier betreuter Fonds durch entsprechende Mittelzuflüsse sogar noch leicht gesteigert werden konnten. Darüber hinaus konnte unsere Vermögensverwaltung im Börsenjahr 2023 von den positiven Kursentwicklungen an den internationalen Kapitalmärkten profitieren. Insbesondere die verstärkt aufgebauten Zinspositionen in internationale Staats- und Unternehmensanleihen sorgten für eine Stabilisierung der Depots. In der Gesamtbetrachtung haben sich die Umsatzerlöse in einem schwierigen geopolitischen Umfeld positiv entwickelt und sich die Ertragsseite weiter stabilisiert.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen. Durch die Einstellung eines hoch qualifizierten Mitarbeiters sowie die freiwillige Bezahlung von Inflationsausgleichspauschalen sind die Personalkosten wesentlich höher. Auch deutlich höhere Beiträge an Aufsichtsbehörden, Verbände und Versicherungen schlagen negativ zu buche. In 2023 konnten wir das 25-jährige Bestehen der Gesellschaft feiern. Verschiedene Maßnahmen im Bereich Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (Spenden) führten ebenfalls zu höheren Ausgaben. Darüber hinaus sind durch die Einrichtung eines Neuen Arbeitsplatzes und Ersatzinvestitionen im Bereich IT nennenswert höhere Aufwendungen entstanden. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2023 ein geringerer Jahresüberschuss ausgewiesen.

Nach wie vor haben wir bei der Ausrichtung unserer Geschäftsfelder an unserer Zwei-Säulen-Strategie (Individualkundenbetreuung und Investmentfondsmanagement) festgehalten und unsere Aktivitäten zielgenau darauf ausgerichtet. Großen Wert legten wir auf das Thema Mitarbeiter-Fortbildung und Sachkundenachweis. Regelmäßig besuchen unsere Mitarbeiter-innen Fortbildungen zu den Themen Geldwäsche, Compliance, ESG und zu dem fachlichen Bereich Portfoliomanagement.

Die regionale Presse berichtete mittels redaktioneller Beiträge äußerts positiv über unser 25-jähriges Jubiläum. Begleitend dazu haben wir an mildtätige Einrichtungen gespendet und punktuell auch Anzeigen in unterschiedlichen Medien geschaltet. Diese verschiedenen Maßnahmen führten zu einer sehr positiven Wahrnehmung unseres Unternehmens und wir durften uns über zahlreiche wertschätzende Rückmeldungen freuen. Nachdem wir in 2023 insgesamt auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken können, gehen wir weiter von einem deutlichen Wachstum aus. Durch die stetig wachsende Anzahl der Kunden werden auch die Anforderungen an unsere Administration höher. Dieser Entwicklung tragen wir Rechnung, indem wir die Digitalisierung weiter voranbringen. Um unsere Ansprüche an Qualität und Service halten zu können, und weiteres Wachstum bewältigen können, stellen wir zum 01.04.2024 einen weiteren qualifizierten Mitarbeiter mit Qualifikation Bankkaufmann ein.

B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

1.1. Ergebnisentwicklung

Die PTAM GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 409.830,98 Euro (Vorjahr 549.816,92 Euro) erwirtschaften.

1.2. Ergebnisstruktur, wichtige Eckdaten

Eine allgemeine und aussagefähige Prognose zur künftigen Ertragslage ist wegen der direkten Abhängigkeit der Geschäftstätigkeit von den Finanzmärkten nur bedingt möglich. Aufgrund unserer langjährigen Kundenbeziehungen und der weiter erhofften Mittelzuflüssen in unsere Investmentfonds erwarten wir jedoch eine weitgehend stabile Ertragslage.

31.12.2023 31.12.2022 VÄ %
Umsatzerlöse 4.929 4.827 + 2,21
Sonstige betriebliche Erträge 36 31 + 16,0
Provisionsaufwendungen 2.638 2.604 + 1,31
Personalaufwand 1.174 1.012 + 16,0
Verwaltungsaufwendungen 583 462 + 26,1
Jahresüberschuss 409 549 - 25,5

2. Finanzlage

2.1. Finanzmanagement

Die Überwachung und Steuerung der eigenen Zahlungsfähigkeit erfolgten regelmäßig anhand der Zahlen der laufenden Finanzbuchhaltung direkt durch die Geschäftsleitung. Die Liquiditätsreserve besteht im Wesentlichen aus Bankguthaben, die täglich verfügbar angelegt sind. Unterjährige Überschüsse aus dem laufenden Geschäftsbetrieb werden ausschließlich der Liquiditätshaltung zugeführt.

2.2. Liquiditätssituation

Die Liquiditätssituation war im Berichtsjahr 2023 jederzeit geordnet und die Zahlungsfähigkeit stets gewährleistet.

2.3. Kapitalflussrechnung

-/+ Zunahme / Abnahme Forderungen, sonst. Aktiva -123,5
+/- Zunahme / Abnahme Vbdl., sonst. Passiva -99,4
= CF aus laufender Geschäftstätigkeit 244,9
+ Einzahlungen aus Abgaben von Gegenständen des SachAV 33,6
- Auszahlungen für Investitionen in AV 41,6
=CF aus Investitionstätigkeit -8,0
- Auszahlungen an Gesellschafter 500,0
= CF aus Finanzierungstätigkeit 500,0
+ zahlungswirksame Veränderungen der Finanzmittelbstände -263,1,0
+/- Wechselkursbedingte und sonst. Wertänderungen
d. Finanzmittelbestands Finanzmittelbestand Anfana der Periode 1.311,2
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode 1.048,7

2. Vermögenslage

2.2. Aktiva

2.2.1. Forderungen

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist hauptsächlich durch hohe kurzfristige Bankforderungen und kurzfristige Forderungen an Kunden geprägt.

Zusammensetzung:

Forderungen an Kreditinstitute 1.047,9 TEUR
Forderungen an Kunden 660,5 TEUR

3.2. Passiva

3.2.1. Verbindlichkeiten

Es bestehen lediglich kurzfristige Verbindlichkeiten. Diese resultieren überwiegend aus Provisionsansprüchen gegenüber den Vertriebspartnern.

Zusammensetzung:

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 667,0 TEUR
Sonstige Verbindlichkeiten 53,0 TEUR

3.2.2. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital 250,0 TEUR
Gewinnrücklagen 307,2 TEUR
Jahresüberschuss 409,8 TEUR

3. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Nach Auffassung der Geschäftsführung ist die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses insgesamt sehr zufriedenstellend.

C. Risiko- und Chancenbericht

Die PT Asset Management GmbH ist unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Zu erwähnen sind neben den Kapitalmarktrisiken auch Risiken wirtschaftlicher, rechtlicher und operativer Art.

Weiter steigende Anforderungen an die Aufbau- und Ablauforganisation des Unternehmens durch weitere gesetzliche Regulierungen wie z.B. die Beachtung und Erfüllung der gesetzlichen Bedingungen im Bereich ESG, bei der Geldwäsche, durch umfangreichere Dokumentations- und Berichtspflichten im Rahmen von Compliance oder durch erforderliche Maßnahmen für die Modernisierung der Infrastruktur im Zusammenhang mit der Digitalisierung, können zu einem höheren Personal- und Verwaltungsaufwand führen und evtl, die Ertragslage belasten.

Für die Einrichtung und Umsetzung geeigneter Risikomanagementsysteme ist der Geschäftsführer verantwortlich. Funktionierende und effiziente aufbau- und ablauforganisatorische Kontrollverfahren sind für die jeweiligen Risikobereiche installiert. Diese werden laufend entsprechend den gesetzlichen Anforderungen weiterentwickelt. Die im Geschäftsbetrieb verwendeten Verträge und Formulare werden ständig der aktuellen Rechtsprechung angepasst. Die Begrenzung von Risiken und permanentes Controlling sind feste Bestandteile bei der strategischen Ausrichtung unseres Unternehmens. Bedingt durch unser Geschäftsmodell wird den Kapitalmarktrisiken besondere Bedeutung beigemessen, da auch unsere Kunden sehr stark davon tangiert sind.

Unsere EDV-Systeme werden laufend professionell konfiguriert und überwacht. Zur Minimierung des Ausfallrisikos werden täglich Datensicherungen durchgeführt und diese separat archiviert. Zum Schutz vor Viren u.ä. werden vom System-Administrator permanent umfangreiche Sicherungsvorkehrungen getroffen.

Den besonderen Anforderungen an das Risikomanagement und an die Aufbau- und Ablauforganisation misst die PT Asset Management GmbH die erforderliche Bedeutung bei. Gesetzeskonform abgewickelte, laufend kontrollierte und dokumentierte operative Geschäftsprozesse dienen der Früherkennung von Fehlentwicklungen und damit der Vermeidung von Schäden, die sich negativ auf die Ertragslage auswirken könnten. Wir begegnen allen uns bisher bekannten und in der Zukunft möglichen Risiken mit kaufmännischer Sorgfalt.

Die PT Asset Management GmbH konzentriert sich bei ihren unternehmerischen Tätigkeiten auf ihre zwei traditionellen Kerngeschäftsfelder. Im Individualkundengeschäft verfügt das Unternehmen über eine sehr heterogene und sehr breit gestreute Kundenstruktur, die sich zusätzlich über eine außergewöhnlich hohe Kundenbindung auszeichnet. Hierbei ist erfreulicherweise zu beobachten, dass sich die Altersstruktur sukzessive verjüngt. Diese Parameter bieten gute Voraussetzungen für eine stabile Ertragslage in diesem Geschäftsfeld und Wachstumschancen durch Empfehlungen zufriedener Mandanten.

Das installierte digitale Geschäftsmodell haben wir auch im aktuellen im Berichtszeitraum weiter zurückgestellt und nicht aktiv vorangetrieben. Zu gegebener Zeit wollen wir interessierten Kunden ein markt- und bedarfsgerechtes Angebot zur Verfügung stellen.

Belastend auf die Kapitalmärkte und damit auf die Entwicklung der Umsatzerlöse der PTAM GmbH könnten sich die zahlreichen geopolitischen Verwerfungen, deren negative Auswirkungen auf die Inflation, die Gewinnsituation der Unternehmen und die Handelsbeziehungen zwischen den wichtigen Industrienationen auswirken. In diesem Zusammenhang beobachten wir aufmerksam die weltweiten Zinsentwicklungen und die Entscheidungen der wichtigsten Notenbanken. Im Rahmen unseres Risikomanagements optimieren wir laufend geeignete Maßnahmen, die wir bislang getroffen haben und ergänzen diese entsprechend den aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Aktuell sind dies folgende:

Alle Mitarbeiter sind mit entsprechender Technik ausgestattet und sind bei Bedarf aus dem Homeoffice voll handlungsfähig.

Im Zusammenhang mit der Arbeit zu Hause werden alle Mitarbeiter laufend zum Thema Datensicherheit instruiert.

Die IT-Sicherheit ist durch unsere IT-Infrastruktur analog dem sonst üblichen Büro - Geschäftsbetrieb gegeben.

Durch regelmäßige Jour Fixe sowie Telefon- / Videokonferenzen mit allen Mitarbeitern findet ein regelmäßiger Austausch über die Entwicklung der Kapitalmärkte statt.

Wir haben im Falle der Arbeit aus dem Homeoffice den üblichen Zugriff auf unsere Depotbanken und können für unsere Kunden uneingeschränkt Wertpapiere handeln.

Das gilt ebenso uneingeschränkt für die Aufgaben im Fondsmanagement.

Wir sind für unsere Kunden jederzeit telefonisch erreichbar.

Insbesondere können wir stets unseren aufsichtsrechtlichen Pflichten vollumfänglich nachkommen, wie z.B. Verlustschwellenbenachrichtigungen für Kunden fristgerecht zukommen lassen, Orderkontrollen durchführen oder die Einhaltung der Assetklassen überwachen.

Risiken und Chancen, die heute noch nicht bekannt sind oder als unwesentlich eingestuft werden, können die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage beeinflussen.

D. Prognosebericht

Ausblick

Amerikanische Unternehmen sind im Vergleich zu europäischen Unternehmen globaler, digitaler und profitabler. Auch mit Blick auf den Fachkräftemangel sind die USA klar im Vorteil. Wir glauben, dass die genannten US-Technologieführer weiterhin gut abschneiden werden, vor allem Unternehmen mit KI- Bezug. Jedoch erwarten wir für das Jahr 2024, dass diese positive Entwicklung in der Breite des Aktienmarktes stattfindet. Zinssenkungen der US-Notenbank FED bzw. der EZB sollten sich vor allem auf kleine und mittlere Unternehmen positiv auswirken, zumal dieses Segment im Vergleich zum Gesamtmarkt teilweise sehr günstig bewertet ist.

Zum Jahreswechsel befinden sich global rund 8 Billionen USD in Geldmarktfonds. Die Aussichten auf sinkende Zinsen könnten die Triebfeder für eine Umschichtung vor allem in Anleihen sein. Hier setzen wir ebenfalls auf solide Anleihen mittlerer bis längerer Laufzeit. Die Beimischung von Anleihen aufstrebender Märkte in Lokalwährung sehen wir ebenfalls als besonders aussichtsreich. Bei hochverzinslichen Anleihen schwächerer Bonität sollten die Restlaufzeiten eher knappgehalten werden, um Ausfallrisiken zu minimieren. Große Chancen sehen wir für alternative Anlagen, wie Private Equity oder auch Gold, da beide Anlageklassen besonders von rückläufigen Zinsen profitieren. Der Immobilienmarkt bleibt weiter unter Druck, jedoch werden rückläufige Langfristzinsen für eine Stabilisierung der Preise sorgen.

Außer dem Superlativ der genannten 150 Zinssenkungen steht mit 2024 ein Superwahljahr an. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung kann in diesem Jahr mehr oder weniger frei ihre Stimme an der Wahlurne abgeben. Davon wird sicherlich ein großer Einfluss auf die globalen, wirtschaftlichen Perspektiven ausgehen. Vor allem das mögliche Duell der "alten Männer" um das Weiße Haus wird für Bewegung an den Märkten sorgen. Ebenso die Entwicklung der heißen und kalten Konflikte, die auch die Kapitalmärkte weiterhin begleiten werden.

Gesamtaussage zur künftigen Entwicklung

Die PTAM GmbH generiert ihre Umsatzerlöse aus kapitalmarktabhängigen Aktivitäten. Je nach Veränderung der Rahmenbedingungen und der Veränderung der Marktverhältnisse kann daher die Ertragslage starken Schwankungen unterliegen. Wir beobachten die Situation der Weltkonjunktur sehr genau und erstellen regelmäßig makroökonomische, quantitative und qualitative Analysen. Besondere Aufmerksamkeit messen wir der allgemeinen Entwicklung der Zinsen bzw. der Inflation bei. Wir versuchen, durch starke internationale Ausrichtung unserer Anlagestrategien, auch mit Blick auf die Schwellenmärkte, die sich bietenden Chancen zu nutzen, beziehungsweise Risiken zu vermeiden. Vor dem Hintergrund des ungebrochen hohen geopolitischen Risikoumfeldes werden wir weiterhin dem Risikomanagement hohe Bedeutung beimessen. Mit unserer hohen Flexibilität bei den unterschiedlichen Anlagestrategien, den verschiedenen Standbeinen, der konsequenten Kundenorientierung sowie den verstärkt angestrengten Vertriebsaktivitäten in allen Geschäftsfeldern fühlen wir uns für das Jahr 2024 gut aufgestellt. Auf Marktveränderungen können wir unabhängig und schnell reagieren. Den Start unseres digitalen Geschäftsmodelles haben wir für das Jahr 2024 eingeplant. Dem Thema ESG schenken wir nach wie vor große Aufmerksamkeit und verfügen über umfangreiche Fachkompetenz, welche durch gezielte Fortbildungsmaßnahmen und unterstützende Analysesoftware weiter ausgebaut wird. Wir sind in der Lage, ESG-Kriterien bei unseren Anlagestrategien zu berücksichtigen. Mit unserer innovativen und zukunftsorientierten Geschäftsstrategie einerseits und auch durch den Bezug neuer Büroräume und dadurch erhöhter Wahrnehmung andererseits erhoffen wir uns sowohl für das Bestandsgeschäft als auch für das Neukundengeschäft neue Impulse und Erfolge. Nachdem wir auch in 2023 wieder deutliche Volumens Zuwächse im Individualkundengeschäft und bei unseren vermögensverwaltenden Mischfonds verzeichnen konnten, setzen wir weiter große Erwartungen in das Wachstum in beiden Segmenten.

Nachdem wir auch im Jahr 2023 wieder deutliche Volumens Zuwächse im Individualkundengeschäft und bei unseren vermögensverwaltenden Mischfonds verzeichnen konnten, setzen wir weiter große Erwartungen in das Wachstum in beiden Segmenten. Nach einem insgesamt erfolgreichen Geschäftsjahr 2023 gehen wir weiter von einem deutlichen Wachstum aus. Für das Jahr 2024 erwarten wir bei einer Steigerung der Umsatzerlöse, bei gleichzeitigem Anstieg der Verwaltungskosten, ein Ergebnis leicht unter Vorjahresniveau.

 

Metzingen, 24. Mai 2024

Klaus Peter Lehr, Geschäftsführer

E. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PT Asset Management GmbH, Metzingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PT Asset Management GmbH, Metzingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PT Asset Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Regelungen und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagerbericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigen oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigen oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohe Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

Beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientieren Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neckartailfingen, den 24. Mai 2024

Neckar Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Klein, Wirtschaftsprüfer

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