Pilipp GmbH Einrichtungshaus
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Werner Pilipp seit 29.1.2008 | Geschäftsführer |
Norbert Pilipp seit 29.1.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pilipp Holding GmbHAnsbachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Folgende Unternehmen werden in diesem Konzernabschluss abgebildet:
Während die Pilipp Holding GmbH hauptsächlich als Finanzholding fungiert, treten die restlichen Unternehmen am Markt auf und tätigen daher Außenumsätze. Deshalb beziehen sich die Angaben in diesem Lagebericht weitestgehend auf diese Firmen. Die Firma SÜHAC GMBH Industrievertretungen mit Sitz in Ansbach-Brodswinden ist ein Großhandelsunternehmen, das Innentüren inkl. der passenden Zargen und Beschläge vertreibt. Unsere Kunden sind Baustofffachhändler in ganz Süddeutschland und den südlichen neuen Bundesländern. Wir kaufen, bedingt durch unser großes Lager, in großen Margen bei der Industrie. Aufgrund der dadurch erreichten hohen Verfügbarkeit und unserer ausgefeilten Logistik können wir unsere Kunden just-in-time bedienen, was diesen ermöglicht, auf umfassende eigene Lagerhaltung zu verzichten. Ein weiterer Pluspunkt unseres Unternehmens ist die angeschlossenen Schreinerei und Glaserei, wodurch wir eine individualisierte Anpassung unserer Produkte auf die persönlichen Wünsche der Kunden unserer Kunden bieten können. Abhängig ist unser Geschäft stark von der Baukonjunktur. Unter dem Motto "Alles rund ums Holz" bietet die Pilipp-Vertriebsgesellschaft für Sperrholz und Bauelemente mbH ihren Kunden, die hauptsächlich aus Schreinereien, Raumausstattern, Messe-, Laden- und Innenausbauern, Möbelindustriebetrieben und sonstigen holzverarbeitenden Betrieben bestehen, Holzwerkstoffe, wie z.B. Span- oder Dreischichtplatten, Türelemente, Böden und alle Produkte rund um den Holzrahmenbau an. Der Firmenstandort ist Ansbach-Brodswinden. Unsere Kunden befinden sich in einem Radius von 150 - 200 km rund um den Firmensitz. Durch umfassende Lagerhaltung und ein kundenorientiertes Logistiksystem in Kommissionierung und Auslieferung garantieren wir unseren Kunden Just-in-time-Belieferung, so dass diese auf eigene Lagerhaltung verzichten können. Da viele unserer Kunden Teil der Bauwirtschaft sind, hängt auch unser Erfolg stark von der Baukonjunktur ab. Unser Unternehmen Pilipp GmbH Einrichtungshaus ist im Bereich des Einzelhandels für Möbel, Küchen und Wohnaccessoires tätig. Dabei bedienen wir die Segmente "konventioneller Möbelhandel", worunter das serviceorientierte Bestellgeschäft im mittleren bis gehobenen Preisniveau fällt. Zusätzlich sind wir im Bereich der Möbelmitnahme (Avanti) tätig, welche sich durch einen hohen Grad der Warenverfügbarkeit darstellt. Hierbei handelt es sich um Waren im unteren bis mittleren Preisbereich, die der Kunde in der Regel direkt mitnimmt. Zur Abrundung und Frequenzgewinnung gibt es den Fachsortimentsbereich mit Haushaltswaren, Glas, Keramik, Porzellan, Heimtextilien, Lampen, Bad- und sonstigen Dekorationsartikeln. Zusätzlich führen wir in den Einrichtungshäusern Babyfachmärkte. Diese runden das Sortiment ab, da neben Baby- und Kindermöbeln auch sämtliche Zubehörartikel, wie z.B. Kinderwagen und -textilien, angeboten werden. Wir betreiben drei Einrichtungshäuser an den Standorten Ansbach, Bamberg und Bindlach bei Bayreuth sowie ein Küchenstudio in Burgoberbach. Unser Absatzmarkt am jeweiligen Standort sind hauptsächlich Endverbraucher in einem Umkreis von ca. 30 Minuten Fahrzeit und ca. 50 Kilometer Radius zu unseren Betriebsstätten. Externe Einflussfaktoren für unser Geschäft sind Bevölkerungsdichte, Kaufkraft und Konsumklima in unserem Einzugsgebiet. 2. Forschung und Entwicklung Wir betreiben in unseren Gesellschaften weder Forschung noch Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Aufgrund der sich ausweitenden Krise in der Baubranche entwickelte sich der Markt im Innentürbereich, in dem sich die SÜHAC GMBH Industrievertretungen bewegt, stark rückläufig. So sank lt. dem "Outlook Innentüren 2024" der B+L Marktdaten GmbH das Marktvolumen für Innentürelemente 2023 in Deutschland um 10,7%. Unsere hauptsächlichen Marktbegleiter sind die Jeld-Wen-Gruppe, Westag&Getalit, Grauthoff-Gruppe, Garant, Herholz, Huga, Hörmann und Köhnlein sowie die Zentralläger von Kooperationen wie Hagebau und Eurobaustoff. Wir begegnen diesen Großunternehmen durch ein kompletteres und kompetenteres Sortiment, das aufgrund unseres Logistikzentrums auch kurzfristig und individuell für unsere Kunden verfügbar ist. Weiterhin arbeiten wir an einer Umsetzung und Erweiterung unserer Eigenmarkenstrategie. Die Pilipp-Vertriebsgesellschaft für Sperrholz und Bauelemente mbH bewegt sich in einem Markt, der lt. Gesamtverband Deutscher Holzhandel (GD Holz) 2023 mit einem Umsatzrückgang von ca. 15% abgeschlossen hat. Wir stehen in einem zur Marktverdrängung tendierenden Wettbewerb mit Filialisten wie z.B. Klöpfer, ZEG, Thalhofer, Götz oder Jordan. Von unseren Marktbegleitern differenzieren wir uns durch unser Logistikkonzept und eine durch unser über 20.000 qm großes Logistikzentrum möglich gewordene Bevorratung von individuell an unsere Kundenbedarfe angepassten Produkten, was uns in Zeiten stockender Lieferketten zugutekam. Außerdem führen wir seit Ende 2023 die Spanplatten des italienischen Herstellers SAVIOLA im Alleinvertrieb für Deutschland. SAVIOLA produziert seine Spanplatten zu 100% aus Altholz, was es uns ermöglicht, uns umweltpolitisch von unseren Marktbegleitern positiv abzusetzen. "Die Konsumausgaben der privaten Haushalte für Möbel, Leuchten und Teppiche in Deutschland sind in den letzten Jahren tendenziell gestiegen, verzeichneten im Jahr 2023 jedoch einen kleinen Abfall und lagen bei insgesamt rund 51,4 Milliarden Euro". Der Möbelhandel ist insgesamt weiterhin einem starken Konzentrationsprozess gepaart mit weiterem Flächenwachstum unterworfen. Der Onlinehandel hat nach wie vor, auch durch die steigende Anbieterzahl, eine positive Entwicklung. Zudem erweitert der Lebensmitteleinzelhandel seit Corona stetig sein Sortiment mit Leuchten, Haushaltartikeln und Einzelmöbeln und stellt hier eine ernstzunehmende Konkurrenz dar. Die wichtigsten Marktbegleiter am Ansbacher Firmensitz der Pilipp GmbH Einrichtungshaus sind Wohnzentrum Schüller in Herrieden und XXXL Lutz in Wassertrüdingen. Ein weiterer Wettbewerber kam mit Möbel Boss hinzu, der 2018 WohnPlus in Ansbach übernommen hatte. Daneben hat der Großraum Nürnberg/Fürth mit seinen großen Anbietern XXXL Lutz, Höffner, Segmüller und IKEA eine gewisse Anziehungskraft für die Bevölkerung in unserem östlichen Einzugsgebiet. An den Randgebieten sind außerdem noch XXXL Neubert in Würzburg und Möbel Bohn in Crailsheim zu nennen. In der Bamberger Filiale ist diesbezüglich v.a. XXXL Neubert in Hirschaid zu nennen. Weiterhin machen uns Schulze in Rödenthal, XXXL Lutz in Hassfurt und Höffner in Fürth Konkurrenz. Nicht übersehen darf man auch kleinere Firmen wie Wohnzimmer Koch in unserer direkten Nachbarschaft. Unser Standort in Bindlach muss sich hauptsächlich mit Hertel in Gesees und im nördlichen Einzugsgebiet mit den Hofer Marktbegleitern Biller und Homa auseinandersetzen. Außerdem weist XXXL Neubert in Hirschaid eine gewisse Anziehungskraft auf die Region aus. Im Markt differenzieren wir uns durch große Sortimentsauswahl, Aktualität und Preiswürdigkeit von kleineren Anbietern und unterscheiden uns gegenüber den überregional tätigen Wettbewerbern durch differenzierten Service, Individualität und eine Betonung der regionalen Verbundenheit. 2. Geschäftsverlauf Bei der Sühac GmbH sanken die Umsatzerlöse um ca. 13%. Da auch die Handelsspanne sich reduziert hat, verringerte sich der Rohertrag um knapp 18%. Die Personalkosten bewegen sich auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen aufgrund der Kosten durch die Teilnahme an der BAU München 2023 um fast 4%. Bedingt durch diese Parameter reduzierte sich das Betriebsergebnis gegenüber dem Rekordresultat im Vorjahr stark. Die Umsatzerlöse der Pilipp-Vertriebsgesellschaft für Sperrholz und Bauelemente mbH sanken um 18,7%. Da auch die Handelsspanne nicht gehalten werden konnte, ging der Rohertrag um ca. 27,6% zurück. Die Personalkosten konnten um 6,3%, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 15,2% gesenkt werden. Das Ergebnis nach Steuern liegt damit in 2023 knapp T€ 1.346 unter Vorjahresniveau. Die Pilipp GmbH Einrichtungshaus wies 2023 nach der Umsatzsteigerung 2022 einen Umsatzrückgang von 7,3% aus. Da die Handelsspanne begründet durch die stark aggressive Werbung der Wettbewerber XXXLutz und Höffner nicht gehalten werden konnte, verlor man beim Rohertrag 7,4%. Die Personalkosten erhöhten sich um 5%, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,4% stiegen. Begründet werden die Erhöhungen im Personalbereich durch individuelle Lohn- und Gehaltssteigerungen und Mehrkosten durch eine erhöhte Fluktuation aufgrund der angespannten Situation am Arbeitsmarkt sowie bei den sonstigen Aufwendungen durch höhere Rückstellungen. So gab es für das Geschäftsjahr 2023 eine Verschlechterung des Jahresergebnisses um ca. T€ 2.967 im Vergleich zu 2022. 3. Lage Die Lage des Konzerns ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a. Ertragslage Unsere Erlöse generieren wir bei der Sühac GmbH mit Innentürenelementen. Dort gewinnt neben Standardelementen immer mehr unser Individualangebot für unsere Kunden an Bedeutung. Hierbei bieten wir unseren Kunden z.B. aufeinander abgestimmte Glas- und Holztüren oder individuelle Veredelungstechniken für Standardtüren, wie das Anbringen von Lisenen und gefüllten Fräsungen. Neben unseren Individualisierungen ist ein verstärkter Trend weg von unserem standardisierten Lagerprogramm hin zu Sonderlösungen zu beobachten, die erst bei unseren Vorlieferanten in Auftrag gegeben werden müssen. Außerdem steigt der Bedarf an Funktions- und Sondertüren (z. B. einbruchhemmende, Brandschutz- und Schallschutztüren). Die Pilipp-Vertriebsgesellschaft für Sperrholz und Bauelemente mbH erlöst ihren Hauptumsatz im Geschäftsfeld "Holzwerkstoffe". Die Bereiche "Türen", "Holzrahmenbau" und "Böden" tragen außerdem zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Weitere Optimierung in Organisation und Prozessen zur Effizienzsteigerung bieten uns gute Marktchancen. Seit Ende 2023 führen wir den Generalvertrieb für das Sortiment von SAVIOLA. Dies ermöglicht uns ein Händler-Vertriebsnetz in Deutschland aufzubauen und uns bei unseren bestehenden Kunden breiter zu etablieren. Hauptumsatzträger unseres Möbeleinzelhandelsunternehmens ist nach wie vor der konventionelle Möbelverkauf. Dieser definiert sich durch ein umfassendes Serviceangebot für unsere Kunden, wie in der Regel im Preis enthaltene Kundenbetreuung, Auslieferung und Montage. Ein weiteres wichtiges Standbein sind unsere Möbelmitnahmebereiche "Avanti", die sich durch umfassende Lagerbevorratung der ausgestellten Möbel auszeichnen. Das Geschäftsmodell sieht vor, dass Kunden ihre Möbel selbst abholen und transportieren. Lieferung und Montage sind allerdings gegen Aufpreis möglich. Für die notwendige Frequenz in unseren Häusern sorgen unsere Fachsortimentsabteilungen, in denen wir Haushaltswaren, Glas, Keramik und Porzellan, Heimtextilien, Lampen und Leuchten, Badartikel und sonstige Waren rund ums Einrichten anbieten. Diese Bereiche haben sich mittlerweile zu einem bedeutenden Standbein entwickelt. Ertragsstark ist auch unser Küchenstudio "Aviano" in Burgoberbach. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist durch die Verlustsituation beeinträchtigt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur wurde durch die Krise in der Bauwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen, ist jedoch nach wie vor noch als stabil zu bezeichnen. Positiv ist unsere Konsolidierungspolitik zu sehen, aufgrund derer wir seit jeher erwirtschaftete Ergebnisse im Unternehmen belassen. Die Verbindlichkeiten machen 57,6% der Bilanzsumme aus. Hauptsächlich bestehen sie gegenüber Banken, resultieren aus Lieferungen und Leistungen oder entstanden aus der Inanspruchnahme aus dem Cash-Pooling-Vertrag mit der Adalbert Pilipp GmbH. Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Vorteilhaft ist besagtes Cash-Pooling innerhalb der Pilipp-Firmengruppe, das für die finanzielle Ausstattung des Konzerns sorgt. Unter Berücksichtigung der Cash-Pooling Vereinbarung ist die Liquiditätslage weiterhin als stabil zu bezeichnen. c. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist als gesund zu bezeichnen. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. Wesentliche Investitionen betrafen im Geschäftsjahr 2023 lediglich den Umbau der Ausstellungspräsentation im Ansbacher Möbelhaus. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertragsrendite und den cash flow heran. Die Rohertragsrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zum Rohertrag, den cash flow gemäß DRS 21 nach der indirekten Methode. Die Rohertragsrendite beträgt -16,0% was einer Verschlechterung um 18,1%-Punkte gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt -41 T€ und ist im Berichtsjahr deutlich niedriger als im Vorjahr. Weiterhin wirken sich auch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren in vielen Bereichen auf unser Unternehmensergebnis aus. So legen wir viel Wert auf Kundenzufriedenheit und Kundenbindung, indem wir im Großhandel regelmäßig Produktschulungen an unseren Standorten durchführen. Außerdem bietet die Pilipp-Vertriebsgesellschaft für Sperrholz und Bauelemente mbH ihren Kunden einmal jährlich die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Hausmesse über unser Portfolio zu informieren. Speiseangebote und ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm offerieren unseren Kunden die Möglichkeit, den Besuch bei uns zu einem Familienausflug auszuweiten. Die Sühac GmbH Industrievertretungen erörtert über spezielle Kundenbefragungen regelmäßig, inwieweit wir die Anforderungen unserer Kunden erfüllen, um bei Bedarf nachjustieren zu können. Bei der Pilipp GmbH Einrichtungshaus bieten wir unseren Stammkunden zusätzlich zu den allgemeinen Werbeaussagen dazwischen Sondervorteile, um die Verbindungen zu unseren Häusern zu intensivieren. Nachhaltigkeit spielt für uns ebenfalls eine bedeutende Rolle. So nutzen wir den auf den Dächern der von uns genutzten Immobilien erzeugten Solarstrom für unseren Energiebedarf oder speisen diesen ins öffentliche Netz ein. Im Holzgroßhandel, wo wir die Grundlage vieler Produkte wie z. B. Türen oder Möbel liefern, sind wir PEFC- und FSC-zertifiziert. Zusätzlich haben wir den Alleinvertrieb für SAVIOLA, dessen Spanplatten zu 100% aus wiederverwertetem Altholz bestehen. Kein Baum wird für diese Produkte gefällt. Auch die Mitarbeiterbindung und -weiterbildung ist für uns ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Für unsere Mitarbeiter bieten wir regelmäßige Schulungen an. Außerdem belohnen wir langjährige Treue mit diversen Zuwendungen. Um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu fördern, gibt es bei uns die Möglichkeit, ein Dienstrad zu leasen. Da uns Gesundheit wichtig ist, unterstützen wir diverse Sportvereine. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Zusammenarbeit mit einem Sportverein, der sich neben unserer Konzernzentrale befindet. Dort hat man sich dem Breitensport und der Jugendförderung verschrieben, was auch den Werten unserer Gruppe entspricht. III. Prognosebericht Die nachstehenden Einschätzungen enthalten Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung beziehen. Sie stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen werden. Sollten die der Prognose zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken (wir verweisen auf den Risikobericht) eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse abweichen. Die in den Vorjahren sehr hohe Inflation scheint für 2024 überwunden. Die Zinsen und Energiekosten bewegen sich trotz tatsächlicher oder kommender Senkungen, immer noch auf einem hohen Niveau, wodurch unsere Wirtschaftstätigkeit weiter belastet wird. Die im Lagebericht des Vorjahres prognostizierte deutich negative Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist im Geschäftsjahr 2023 wie erwartet eingetreten. Für 2024 rechnen wir insgesamt auch mit einem deutlich fallenden Geschäftsvolumen im Vergleich zum Vorjahr. Damit einhergehend erwarten wir erneut ein negatives Ergebnis, was sich entsprechend auf unsere Leistungsindikatoren auswirken wird. Um das Ergebnis nicht weiter zu belasten, streben wir an, Rohertragsverluste durch striktes Kostenmanagement zu kompensieren. Da alle unsere Unternehmen direkt oder indirekt von der Baukonjunktur abhängen, ist die Entwicklung bei den Wohnungsfertigstellungen von Bedeutung. So blieb deren Zahl nach dem Höchstwert von über ca.306.000 im Jahr 2020, in 2023 mit ca. 294.000 in etwa auf dem Niveau der Vorjahre mit ca. 293.000 in 2021 und ca. 295.300 in 2022. Für die Zukunft erwartet das ifo Institut einen drastischen Rückgang beim Wohnungsbau in Deutschland. Berechnungen des Instituts zufolge werden 2024 rund 225.000 Wohnungen fertiggestellt. Und die DZ-Bank geht davon aus, dass im Jahr 2025 die Zahl der Fertigstellungen auf 200.000 fallen könnte. IV. Chancen- und Risikobericht Unternehmerische Risiken werden grundsätzlich nur dann eingegangen, wenn die damit verbundenen Chancen eine angemessene Umsatzsteigerung für das Unternehmen erwarten lassen und die Risiken als beherrschbar angesehen werden. Aufgrund der flachen Organisationsstrukturen ist eine zeitnahe Berichterstattung über Risiken und Chancen sichergestellt. Die nachstehend aufgeführten wesentlichen Chancen und Risiken lassen sich aufgrund ihrer Art nicht quantifizieren, sind aber thematisch segmentiert und in der Reihenfolge der von der Geschäftsleitung eingeschätzten Wesentlichkeit aufgeführt, wobei der wesentliche Bereich jeweils am Anfang genannt ist. 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Aufgrund einer schwächelnden Baubranche sind 2024 weiterhin wirtschaftliche Risiken für die SÜHAC GMBH Industrievertretungen und die Pilipp-Vertriebsgesellschaft für Sperrholz und Bauelemente mbH zu erwarten. Die Prognose für die Baubranche für das Jahr 2024 mit einem nominalen Umsatzrückgang von 3% ist trüb. Vor allem im Wohnungsbau beliefen sich die Auftragseingänge im 1. Halbjahr 2024: bei minus 12,6% unter Vorjahresniveau und der realisierte Umsatz bei ca. 10,75 Mrd. Euro (minus 12%), so dass auch Rückgänge bei unseren Großhandelsunternehmen zu erwarten sind. Im Holzhandel sehen eine Mehrheit der befragten Unternehmen nach 15% Umsatzrückgang in 2023 für 2024 weiter sinkende Verkäufe. Bei alleiniger Betrachtung im Innentürenbereich erwartet die oben erwähnte B+L Marktdaten GmbH in ihrer Prognose für 2024 einen Rückgang von 9,4%. Nach einem trotz deutlicher Preissteigerungen in 2023 erlittenen Umsatzeinbruch von 3,6%, prognostizieren Marktexperten dem Möbelhandel auch für 2024 negative Aussichten. Grund seien dem Artikel zufolge "die Ausgabenverschiebungen der Konsumenten durch die weiterhin sehr hohen Energiepreise und Lebenshaltungskosten. Hinzu kommt: Möbel werden durch höhere Kosten für Produktion, Rohstoffe, Energie und Transport immer teurer." Diesem Rückgang auf der Absatzseite stehen steigende Personal- und Energieaufwendungen entgegen. Darüber hinaus werden die rechtlichen Rahmenbedingungen im Möbelhandel immer schwieriger. So sind in den vergangenen Jahren viele gesetzliche Rahmenbedingungen verschärft oder neu geschaffen worden (z.B. Datenschutzgrundverordnung EU-DSGVO, Energieverbrauchskennzeichnung oder Altmöbelrecycling), welche zusätzlichen Aufwand für den Möbelhandel bedeuten. Die Entwicklung sowie die finanziellen Auswirkungen auf unser Unternehmen können wir derzeit nicht quantifizieren, beurteilen sie jedoch deutlich negativ. Ertragsorientierte Risiken Die demografische Entwicklung wird zu einem Fachkräftemangel und dadurch zu steigenden Personalkosten führen, da Fachpersonal künftig auch über steigende Löhne "erkauft" werden muss. Auch die bisherige schlechte Wirtschaftsentwicklung im Land brachte diesbezüglich kaum Entspannung, auch weil der öffentliche Sektor inkl. Zweckverbänden oder staatseigener Unternehmen Stand 2022 seit 2012 fast eine Million zusätzliche Stellen geschaffen hat. Außerdem können steigende Energiekosten nicht komplett an die Kunden weitergegeben werden. Im Großhandel kann eine in Krisenzeiten steigende Individualisierung der Produkte zu höherem Verwaltungs- und Lageraufwand und damit zu höheren Personalkosten und einer Verringerung der Rohertragsrentabilität führen. Aufgrund des intensiven Konzentrationsprozesses, des großen Anteils des Online- Handels und der sinkenden Konsumneigung wird bei unserem Einzelhandelsunternehmen der Druck auf die Verkaufspreise weiter zunehmen, was zu sinkenden Handelsspannen führen kann. Finanzwirtschaftliche Risiken Wir verweisen auf unsere Ausführungen unter 3. Gesamtaussage. 2. Chancenbericht Die Zugehörigkeit zu unseren Einkaufsverbänden Holzring (Großhandel) und Begros (Einzelhandel) die sich nach wie vor besser als der jeweilige Marktdurchschnitt entwickeln, ist ein kontinuierlich wichtiger Faktor unserer Einkaufs- und Vermarktungsstrategien. Im Markt differenzieren wir uns durch Größe, Auswahl, Aktualität und Preiswürdigkeit von kleineren Anbietern und unterscheiden uns gegenüber den überregional tätigen Wettbewerbern durch differenzierten Service, Individualität und eine Betonung der regionalen Verbundenheit. 3. Gesamtaussage Der Konzern musste im Geschäftsjahr 2023 sinkende Umsatzerlöse und einen Konzernfehlbetrag in Höhe von T€ 5.814 hinnehmen. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin im derzeitigen Niedergang der Bauwirtschaft, höheren Energie- und Transportkosten, einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, weiter steigender Bürokratisierung und dem immer noch vorhandenen Fachkräftemangel. Auch für 2024 rechnen wir daher mit weiter rückläufigen Umsatzerlösen sowie einem ebenfalls negativen Ergebnis. Zum Bilanzstichtag ist das Mutterunternehmen, die Pilipp Holding GmbH, bilanziell überschuldet. Aufgrund der mit den Tochtergesellschaften bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträgen besteht die Verpflichtung, deren Verluste zu übernehmen. Daher ist zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausschlaggebend, dass der mit der Adalbert Pilipp GmbH bestehende Cash-Management-Vertrag aufrecht erhalten wird, um die weitere Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten. Daher besteht eine wesentliche Unsicherheit, die Zweifel an der Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Pilipp Holding GmbH und damit auch des Konzerns aufwerfen. Die wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit den genannten Gegebenheiten kann möglicherweise dazu führen, dass der Konzern nicht mehr in der Lage sein wird, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf seine Vermögenswerte zu realisieren sowie seine Schulden zu begleichen. Vor dem Hintergrund unserer historischen Entwicklung und einem durch die Krise nochmals gestiegenen Kostenbewusstsein, sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken auch in der derzeit schwierigen Situation gut gerüstet. V. Risikoberichtserstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaften verfügen über ein effizientes Mahnwesen und haben insgesamt niedrige offene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungsausfälle sind bisher die absolute Ausnahme, bedürfen in Krisenzeiten jedoch einer erhöhten Aufmerksamkeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanzieren sich die Gesellschaften überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über das Cash-Pooling im Firmenverbund. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Pilipp GmbH Einrichtungshaus betreibt Zweigniederlassungen in Bamberg und Bindlach bei Bayreuth und ein Küchenstudio in Burgoberbach.
Ansbach, 30. Oktober 2024 gez. Norbert Pilipp gez. Werner Pilipp Konzernbilanz zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang zur Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 und zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die Gliederungsvorschriften sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des HGB wurden bei der Aufstellung des Konzernabschlusses und der Jahresabschlüsse bei den Tochterunternehmen beachtet. Die Muttergesellschaft Pilipp Holding GmbH, Ansbach, ist beim Amtsgericht Ansbach im Handelsregister unter der Nummer HRB 4438 eingetragen. Mutterunternehmen nach § 290 Abs. 1 HGB ist zum Bilanzstichtag die Pilipp Holding GmbH, Ansbach. 2. Grundsätze der Konsolidierung Konsolidierungspflicht Die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses ergibt sich aus § 290 Abs. 1 HGB. Die Gesellschaft hat die Größenmerkmale des § 293 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 HGB überschritten. Aus der Befreiung zur Offenlegung gemäß § 264 Abs. 3 HGB der Einzelabschlüsse der Tochtergesellschaften ergibt sich eine Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses unabhängig von der Anwendung des § 293 HGB. Aufgrund der Anwendung der Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB sind die SÜHAC GMBH Industrievertretungen, die Pilipp-Vertriebsgesellschaft für Sperrholz und Bauelemente mbH sowie die Pilipp GmbH Einrichtungshaus von der Offenlegung des Einzelabschlusses zum 31. Dezember 2023 befreit. Konsolidierungskreis Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 werden folgende Unternehmen gemäß § 294 HGB voll konsolidiert:
Gemäß § 296 Abs. 2 S. 1 HGB wurde auf die Einbeziehung der Möbel Pilipp GmbH, Ansbach, verzichtet, da die Gesellschaft aufgrund einer fehlenden Geschäftstätigkeit von untergeordneter Bedeutung für den Konzernabschluss ist. Die Pilipp Holding GmbH hält 100% der Anteile am Stammkapital von T€ 25 der Möbel Pilipp GmbH. Die Bilanzierung erfolgte zu Anschaffungskosten. Konzernabschlussstichtag Die in den Konzernabschluss 2023 einbezogenen Unternehmen haben den 31. Dezember 2023 als Bilanzstichtag, sodass keine Zwischenabschlüsse aufzustellen waren. Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung der einzubeziehenden Tochterunternehmen (SÜHAC GMBH Industrievertretungen und Pilipp GmbH Einrichtungshaus) wurde vor Anwendung des BilMoG nach der Buchwertmethode i.S.d. § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen konsolidierungspflichtigen Eigenkapital zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung vorgenommen. Die Kapitalkonsoldierung des Vermögens der ursprünglichen Tochtergesellschaft Pilipp Einrichtungs-Center GmbH, zum 1. Januar 2017 verschmolzen auf die Pilipp GmbH Einrichtungshaus, erfolgte abweichend hiervon entsprechend der Vorschrift des § 301 Abs. 1 HGB n.F. Der Unterschiedsbetrag beträgt 274 T€. Die Kapitalkonsolidierung der Pilipp-Vertriebsgesellschaft für Sperrholz und Bauelemente mbH erfolgte entsprechend der Vorschrift des § 301 Abs. 1 HGB n.F. Die Unterschiedsbeträge betragen in Summe 11.810 T€. Die in den Konzernabschluss nach § 300 Abs. 2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie Erträge und Aufwendungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bewertungsmethoden einheitlich bewertet. An die Stelle der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen sind im Rahmen der Vollkonsolidierung die Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Erträge und Aufwendungen aller Tochtergesellschaften getreten. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber einbezogenen Gesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgerechnet. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung umfasst konzerninterne Umsätze, Erträge und Aufwendungen. Aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung (§ 304 Abs. 2 HGB) wurde auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen aus konzerninternen Leistungsbeziehungen verzichtet. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wobei die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung gelangte. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 € wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB). Vorräte Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt (§ 255 Abs. 1 und 4 HGB). Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden offen unter dem Posten Vorräten abgesetzt (§ 268 Abs. 5 S. 2 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Das latente Risiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Ausfallbedrohte Forderungen wurden einzeln wertberichtigt. Liquide Mittel Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind ebenfalls mit dem Nominalwert ausgewiesen (§ 253 Abs. 1 HGB). Rückstellungen Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). 3. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Mitarbeiteransprüche, Gewährleistungen, Rückforderungen von Corona-Hilfen, Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, sowie Aufbewahrungspflichten gebildet. Verbindlichkeitenspiegel
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 6.196 mit Grundschulden von nominal T€ 12.432 besichert. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag betragen die Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 9.387 T€ (Vj.: 6.918 T€). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 314 Nr. 19 HGB). 4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt 101.087 T€ (Vj.: 115.247 T€) entfallen zu - 44% (Vj.: 42%) auf den Groß- und Einzelhandel mit Möbeln, Einrichtungs- und Ausstattungsgegenständen, - 26% (Vj.: 26%) auf den Großhandel mit Fenstern, Türen, Türelementen und sonstigen Bauelementen, - 30% (Vj.: 32%) auf den Groß- und Einzelhandel von Bau- und Schreinereibedarfsgütern, auch von Halbfabrikaten sowie von artverwandten Artikeln und Zubehör. Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im Inland erzielt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen des Konzerns aus den aktuellen Leasing- verträgen betragen 819 T€. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen des Konzern aus den aktuellen Miet- und Geschäftsbesorgungsverträgen betragen jährlich 9.772 T€. Steuern vom Einkommen und Ertrag Überleitungsrechnung zwischen ausgewiesenem Steueraufwand/-ertrag und dem zu erwartenden Steuerbetrag
Die Abweichung resultiert aus dem unterbliebenen Ansatz aktiver latenter Steuern aus Verlustvorträgen. 5. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 445 (Vj.: 461) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 162 gewerbliche Arbeitnehmer und 283 Angestellte. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch Herrn Norbert Pilipp, Diplom-Kaufmann, Herrn Werner Pilipp, Diplom-Kaufmann. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a und b HGB macht der Konzern von der Erleichterung nach § 286 Abs. 4 HGB in analoger Anwendung Gebrauch. Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für die Konzernabschlussprüfung einschließlich der Prüfung der konsolidierungsbedingten Anpassungen sowie der Prüfung der Überleitungen von der HB I zur HB II und für die Jahresabschlussprüfung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beträgt T€ 93. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Bestandsgefährdende Risiken Bezüglich der Darstellung von wesentlichen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Unternehmensfortführung (bestandsgefährdende Risiken) verweisen wir auf unsere gesonderten Ausführungen im Lagebericht unter Abschnitt "IV.3. Gesamtaussage" .
Ansbach, 30. Oktober 2024 gez. Norbert Pilipp gez. Werner Pilipp Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Konzerneigenkapitalspiegel 31. Dezember 2023
davon zur Ausschüttung verfügbar: € 9.873.986 davon gesetzlichen Ausschüttungssperren unterliegend: € 0 davon satzungsmäßiger / gesellschaftsvertraglichen Ausschüttungssperren unterliegend: € 0
Konzernkapitalflussrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pilipp Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Pilipp Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Pilipp Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angabe "Bestandsgefährdende Risiken" im Konzernanhang sowie die Angaben in Abschnitt "IV.3. Gesamtaussage" des Konzernlageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass das Mutterunternehmen, die Pilipp Holding GmbH, bilanziell überschuldet ist und die Fortführung der Gesellschaft davon abhängig ist, dass der mit der Adalbert Plipp GmbH bestehende Cash-Management-Vertrag aufrecht erhalten wird. Wie dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzern zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht sind bezüglich dieses Sacherhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ansbach, 29. November 2024 DC
Revision GmbH
gez. Walterspacher, Wirtschaftsprüfer gez. Prof. Dr. Carl, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Billigung: Der Konzernabschluss wurde am 06.12.2024 gebilligt. |
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