Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 1071
Vorher
EAO Lumitas GmbH
Eingetragen
29.1.1965
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von elektrischen Geräten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sören Montag
seit 11.1.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
EAO Holding AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

EAO Holding AG
Switzerland
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EAO GmbH

Essen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die EAO GmbH mit Sitz in Essen ist im EAO-Konzern des Schweizer Familienunternehmens EAO AG, Olten/Schweiz, eine Vertriebsgesellschaft für Tasten, Tastaturen und anspruchsvolle Bedienelemente bis hin zu kompletten HMI Bedieneinheiten und HMI-Systemen. Unser Leistungsspektrum geht weit über einzelne Bedienelemente und Komponenten hinaus. Als lösungsorientierter Experte und Partner bieten wir die Möglichkeit, bestehende HMI-Komponenten technisch und mechanisch den individuellen Anforderungen unserer Kunden anzupassen.

Die EAO GmbH ist für Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Slowenien zuständig.

Bei umfangreichen Planungsaufgaben unserer Kunden sind wir ein direkter Ansprechpartner. Zusätzlich zum Standardprogramm bieten wir eine Auswahl an nützlichem Zubehör. Neben kompletten Bedientableaus in den unterschiedlichen Systemen bieten wir optische und akustische Komponenten, ebenso elektronische Dimmer, explosionsgeschützte Tasten sowie komplette HMI Systeme und kundenspezifische Value-Add Komponenten.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft zeigte sich angesichts von Krieg, Inflation, steigenden Zinsen, schwacher Binnennachfrage, Stagnation in China usw. nicht mehr so robust wie im Vorjahr und sank um 0,3%. Diese Entwicklung war hauptsächlich auf eine stagnierende Inlandsnachfrage und schwache Exporte zurückzuführen. Die Außenwirtschaft zeigte ebenfalls Schwäche. Trotz sinkender Importpreise gingen die Importe stärker zurück (-3 %) als die Exporte (-1,8 %), was das Handelsvolumen insgesamt dämpfte. Als bremsende Faktoren hat die Wirtschaft nach wie vor mit hohen Energiepreisen, Bürokratiehürden, einem Fachkräftemangel und einer Abschwächung der Handelsbeziehungen mit China zu kämpfen.

(Quelle: Statistisches Bundesamt)

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 zeigte sich die deutsche Elektro- und Digitalindustrie insgesamt stabil auf niedrigem Niveau. Die Branche verzeichnete ein reales Produktionswachstum von etwa 1,4 %. Trotz der positiven Umsatzentwicklung kämpften viele Unternehmen mit Herausforderungen wie anhaltender Inflation, steigenden Zinsen und hohen Energiekosten, welches die Investitionstätigkeit in Deutschland hemmt.

(Quelle: ZVEI-Konjunkturbarometer)

Entwicklung einzelner Unternehmensbereiche

Beschaffungsbereich

Das Jahr 2023 war weiterhin geprägt durch die globalen Liefer- und Materialengpässe auf der Beschaffungsseite, sowohl bei der Muttergesellschaft wie auch bei anderen wichtigen Lieferanten, obwohl sich diese Situation im Vergleich zum Vorjahr schon wesentlich verbessert hat. Erwartet wird, dass sich diese Engpässe auf der Beschaffungsseite in 2024 weiterhin verbessern werden.

Die EAO GmbH bezieht ihre Handelswaren im Wesentlichen von der Muttergesellschaft in der Schweiz. Signifikante Preiserhöhungen auf der Beschaffungsseite haben entsprechende Anpassungen auf der Kundenseite gefordert.

Produktionsbereich

Die EAO GmbH bedient sich teilweise externer Dienstleistungsunternehmen, um die Anforderungen des System- bzw. Mehrwertgeschäftes hinsichtlich der produktionstechnischen Erfordernisse erfüllen zu können. Standard HMI Komponenten Produkte und gewisse HMI System (vor allem für die Bahn) werden in der Schweiz bei der Muttergesellschaft gefertigt.

Die EAO GmbH führt selbst lediglich kundenspezifische Beschriftungsvorgaben an Schaltgeräten und Komponenten gemäß Kundenvorgaben durch.

Absatzbereich

Im Jahr 2023 erlebte Deutschland ein stagnierendes Wirtschaftswachstum. Preisbereinigt sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % und führte damit offiziell in eine leichte Rezession. Gründe für diese Schwächephase sind u.a. die hohen Energiepreise, die allgemeine Inflation und die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die nach wie vor das wirtschaftliche Umfeld trüben. Das Geschäftsklima in Deutschland zeigte in 2023 ein eher getrübtes Bild. Der ifo Geschäftsklimaindex verzeichnete seit Mitte des Jahres kontinuierliche Rückgänge. Diese Entwicklung betraf verschiedene Sektoren, darunter das verarbeitende Gewerbe und den Bau, die unter der allgemeinen wirtschaftlichen Abkühlung und einem schwierigen globalen Umfeld litten. Trotz dieses Umfelds verzeichnete die EAO GmbH eine Umsatzsteigerung von +7,3%. Insbesondere die positiven Entwicklungen im Transportation Markt führten zu den Umsatzzuwächsen, die auch die schwächere Nachfrage vor allem im Maschinenbau kompensieren konnten.

Personalbereich

Soziale Verantwortung, der technische Wandel, als auch die demographische Entwicklung veranlassen die Geschäftsführung auch weiterhin dazu, ein angemessenes Leistungsniveau durch gezielte Aus- und Fortbildung zu bewahren. Gleichzeitig versucht das Unternehmen seine Attraktivität durch zusätzliche Mitarbeiterleistungen zu erhöhen, um dem allgemeinen Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Mitarbeiterbindung zu erhöhen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung ihrer Aktivitäten nutzt die EAO verschiedene finanzielle Kennzahlen. Als wesentliche Steuerungsgrößen im finanzbezogenen Bereich werden von der EAO sowohl der Umsatz als auch das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) herangezogen. Das Umsatz-Niveau konnte im Vergleich zum Vorjahr um 7,3% gesteigert werden und hat damit wiederholt ein Ergebnis auf Rekordniveau erreicht sowie die Erwartungen übertroffen.

Aufgrund einer stabilen Roh-Marge (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand), Umsatzsteigerungen, selektive Preiserhöhungen und realisierten Kosteneinsparungen konnte ein Jahresergebnis besser als anfänglich prognostiziert erzielt werden. Die Entwicklung beim EBIT mit T€ 2.641 lag deutlich über den Erwartungen.

Darstellung der Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Der Auftragsbestand ist zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem 31. Dezember 2022 um T€ 1.760 gesunken. Der Grund liegt in der höheren Materialverfügbarkeit und der somit verbesserten Lieferfähigkeit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt mit T€ 2.641 höher als im Vorjahr (T€ 1.120). Unter Berücksichtigung des Steueraufwandes ergibt sich ein Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 1.757. Der Jahresüberschuss liegt über den Erwartungen.

Vermögens- und Finanzlage

Bei einer Bilanzsumme in Höhe von T€ 10.186 liegt die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 bei 52,3% (31. Dezember 2022: Bilanzsumme T€ 9.958, Eigenkapitalquote 35,8%). Der Aufbau der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahresstichtag um T€ 228 ist auf der Aktivseite im Wesentlichen durch den Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einschließlich verbundener Unternehmen (T€ 1.209) und der Rohstoffe (T€ 20) bei gleichzeitiger Verringerung der sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 143), der Bankguthaben (T€ 258), den lieferbedingten Abbau des Warenbestandes (T€ 538) und des Anlagevermögens (T€ 61) verursacht.

Auf der Passivseite der Bilanz ist der Aufbau der Bilanzsumme im Wesentlichen durch den Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 2.008), Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen (T€ 131) bei einem Aufbau des Eigenkapitals (T€ 1.757), der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 42), erhaltene Anzahlungen (T€ 12), Steuerrückstellungen (T€ 511), und der sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 46) begründet.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen durch Eigenmittel. Die Liquidität war im Geschäftsjahr 2023 gesichert, da hohe Bankguthaben und keine Finanzverbindlichkeiten bestehen.

Zusammenfassende Beurteilung von Geschäftsverlauf und Lage

Mit einem Umsatz von MEUR 27,84 konnte das Vorjahr (MEUR 25,96) um ca. +7,3% übertroffen werden. Somit wird das Umsatzniveau in 2023 als gut bewertet, zumal aufgrund der beschriebenenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland nicht unbedingt von einem Umsatzwachstum in diesem Maße ausgegangen werden konnte. Die EAO GmbH liegt damit über dem Markt- bzw. Branchendurchschnitt und das erzielte Umsatzniveau 2023 bewegt sich auf einem Rekordniveau für die Gesellschaft.

Risikomanagement (RM)

Die EAO Gruppe hat für alle mit ihr verbundenen Unternehmen seit einigen Jahren entsprechend den Schweizer Anforderungen auf dem Gebiet "Corporate Governance" Regelwerke für die Gesellschaften installiert. Das eingerichtete RM ist ein global koordiniertes Werkzeug zum umfassenden Risikomanagement aller Geschäftsaktivitäten. Damit identifizieren, bewerten und priorisieren wir Risiken, um vorbeugende Maßnahmen zur Sicherung unserer Geschäftsaktivitäten, zum Schutz der Mitarbeiter, der Umwelt und zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit zu definieren und umzusetzen.

Die Entwicklung gesetzlicher Bestimmungen und Auflagen von Versicherern und Behörden vervollständigen die Maßnahmen des Risikomanagements.

Zu den internen Steuerungs- und Kontrollsystemen gehört u. a. der konzerneinheitliche Planungs- und Budgetierungsprozess, der sich mit den operativen Risiken aus Veränderungen des geschäftlichen Umfelds befasst.

Der Kommunikation von Risikopotentialen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Eine Vielzahl von Schulungen und Workshops wurden durchgeführt, um rechtzeitige Gegensteuerungsmaßnahmen einzuleiten.

Das installierte, sehr straffe Controlling-System der EAO Gruppe auf Basis einer Balanced Score Card führt dazu, dass Veränderungen zu den geplanten Eckdaten (Auftragseingang, Umsatz, Cash-Flow, EBIT, etc.) aufgezeigt werden und die Geschäftsleitung zielgerichtete Gegenmaßnahmen ergreifen kann.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Chancen für weitere Umsatz- und auch Ergebniszuwächse sieht die Geschäftsführung insbesondere durch die Entwicklung einer neuen ausbaufähigen Baureihe S09 (Zielmärkte und -applikationen im Segment "Special Vehicle & Heavy Duty"), welche der EAO neue Marktsegmente eröffnen wird und das übrige Produktangebot der Gesellschaft sinnvoll ergänzt. In 2023 wurden weitere OEM Großkunden in Deutschland als Referenzen entwickelt und mit dem weiteren Launch und Ausbau des S09 Produktportfolios, erwartet die EAO GmbH entsprechende jährliche Wachstumsraten.Ein weiterer wichtiger Zielmarkt für die EAO ist die Bahn. Hier unterhält die EAO langfristige, strategische Geschäftsbeziehungen zu den größten weltweiten Bahn- und Systemherstellern. Gerade im Bahnsegment sind die Auftragsbücher der Hersteller momentan gut gefüllt und sichern der EAO GmbH ein beständiges Geschäft. Akquisition von Neuprojekten und erfolgreiche Einführung von innovativen EAO Neuprodukten (inkl. HMIS Systeme) für die Bahnindustrie, bieten die Möglichkeit zur weiteren Umsatzsteigerung in diesem Zielmarkt.

Die unseren Kunden angebotenen Produkte entsprechen den technischen Anforderungen des Marktes und zielen neben dem Segment "Special Vehicle & Heavy Duty" und "Bahn", auf Applikationen im Bereich Maschinenbau, Automobilindustrie und weiteren relevanten Märkten (Automation, Energie, Medizintechnik usw.) im anspruchsvollen Industriesegment. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auch daraufgelegt, dass unsere Produkte sämtliche Anforderungen und relevanten Normen erfüllen. Dies eröffnet die Chance, auch zukünftig neue bzw. zusätzliche Aufträge zu generieren. Weiterhin ist die EAO Gruppe bestrebt, sein Produktprogramm kontinuierlich auszubauen und entsprechend neue, innovative Produkt zu entwickeln und zu vermarkten. Beispiele hierfür sind u.a. das neue Passenger Interface im Bahnbereich (Ladelösungen für mobil Endgeräte). Ein weiteres Beispiel betrifft die neue Baureihe 84. Hierbei handelt es sich um frei konfigurierbare und kapazitive IO-Link Touch Tasten mit denen digitale Maschinensysteme einfach und zeitgemäß mit HMIs bestückt und bedient werden. Im Bereich der S09 Produktserie wurde ein weiteres Keypad eingeführte (8 Tasten pro Bedienfeld) welches zum konsequenten Ausbau und Erweiterung der Produktfamilie beiträgt. Weitere Digitalisierungskonzepte von Maschinen im Sinne von Industrie 4.0 sind anhaltende Trends, auf die die EAO Gruppe reagiert hat als einen weiteren wichtigen Baustein innerhalb ihrer Gesamtstrategie.

In 2023 konnten ebenfalls die Kundenbesuche und Teilnahmen an Messen wieder gesteigert werden. Eine sukzessive Rückkehr zur Normalität vor der Pandemie ist damit erreicht worden, obwohl auch in Zukunft die Nutzung von digitalen Medien zur Kundenbetreuung verstärkt werden soll (wie digitale Meetings, Webinars usw.). Umso mehr rückt eine digitale Unterstützung der Vertriebs- und Marketingprozesse in den Vordergrund. Gerade bei Produktneueinführungen und dem Entwickeln von neuen Markt- und Applikationssegmenten, in denen die EAO bisher noch nicht so stark wahrgenommen wird, sind eine verstärkte Vertriebsintensität und -aktionen notwendig. Verstärkte Nutzung von digitalen Medien, intensivere Nutzung von unterschiedlicher Kommunikationsplattformen, Lead Management, verbesserte Online-Präsenz usw. sind alles Initiativen und Maßnahmen, die auch in Zukunft verstärkt ausgebaut werden sollen.

Risiken sieht die Geschäftsführung weiterhin durch ein erhöhtes Ausfallrisiko im Kundenbereich. Wir begegnen diesem Risiko durch eine stringente Kreditpolitik (Vergabe von Kreditlimits und gegebenenfalls Lieferung gegen Vorkasse) und durch ein sehr straff geführtes betriebliches Mahnwesen.

Risiken im Bereich des Kleingeschäftes werden durch den weiterhin praktizierten Einsatz von Distributoren erfolgreich verlagert und führen so zu einer Streuung der Absatzrisiken.

Die Kursentwicklung des Schweizer Franken hatte bislang keinen negativen Einfluss auf den Beschaffungsbereich, da entsprechende Weiterbelastungen der erhöhten Beschaffungskosten von unserer Muttergesellschaft bisher nur in geringem Maße erfolgt sind. Grundsätzlich gehen wir aufgrund der uns vorliegenden Informationen auch für die Zukunft davon aus, dass sich an dieser Situation, bis auf jährliche Preisanpassungen, nichts ändern wird. Eine leichte Verteuerung unserer Produkte kann danach nicht ausgeschlossen werden. Die Konzernmutter betreibt umfangreichestrategische Maßnahmen, um sich vom Schweizer Franken-Risiko zu lösen. Diese Maßnahmen wurden von der Konzernmutter 2015 begonnen und wurden auch 2023 weiterhin umgesetzt und betreffen ausschließlich den Produktionsbereich der Gruppe. Die eingeleiteten Maßnahmen werden die EAO Gruppe nach unserer Einschätzung deutlich stabilisieren und weitestgehend unabhängig machen. Mögliche Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite werden genauestens von uns kontrolliert, um diese dann weitestgehend an den Markt weitergeben zu können.

Marktrisiken bzw. Herausforderungen, die sich im Zusammenhang mit der Geschäftsentwicklung der Baureihe S09 ergeben, liegen vor allem in den Bereichen Wettbewerb (First Mover Advantage), Timings (Time to Market) und Produktportfolio (Vollständigkeit der Varianten). Die EAO Gruppe hat hier entsprechende Maßnahmen eingeleitet, die bestehende Risiken minimiert bzw. die Chancen im Bereich der erfolgreichen Einführung und Geschäftsentwicklung erhöhen.

Um Risiken in der Beschaffung und lange Lieferzeiten zu vermeiden, wendet die EAO GmbH verschiedenste Maßnahmen an. Diese Maßnahmen reichen vom Halten von angemessenen Mengen an Sicherheitsbeständen (um Engpässe abzufedern), dem Anwenden von Bedarfsprognosen und Forecasts um Kundenbedarfe zu ermitteln und zu überwachen bis hin zu regelmäßigen Risikobewertungen, um potenzielle Störungen in der Lieferkette zu identifizieren und Pläne zur Risikominderung zu entwickeln. Derartige Bedarfsprognosen und Risikobewertungen werden ebenso in der Bewertung von Vorratsbeständen eingesetzt; u.a. durch regelmäßige Kunden Bedarfsprognosen und Rückmeldung durch den Vertrieb, vereinbarte Waren Abnahmeverpflichtungen bei Schüsselkunden, Anwendung von Produkt ABC Analysen, Just-In-Time Lieferungen und Lagerbestands Rotation.

Die kritische Prüfung des Risikopotentials lässt die Feststellung zu, dass im abgelaufenen Geschäftsjahr keine die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussenden sowie den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestanden haben und nach gegenwärtigem Erkenntnisstand auch für das Geschäftsjahr 2024 nicht erkennbar sind.

Prognosebericht

Die zukunftsbezogenen Aussagen stellen Einschätzungen dar, die das Management auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen hat. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

Das Geschäftsklima der deutschen Industrie im Allgemeinen und insbesondere der deutschen Elektro- und Digitalindustrie hat sich mit Ablauf des Jahres nicht sonderlich stark verbessert und bleibt herausfordernd. Wir gehen dennoch davon aus, dass wir auch im Verlauf des Jahres 2024 keine signifikanten Konjunktureinbrüche erwarten und somit beim Umsatz einen leichten Anstieg im Vergleich zum Berichtsjahr prognostizieren. Durch die Diversifikation der Zielmärkte erzielt die EAO eine zusätzliche Risikostreuung, die vor größeren Umsatzeinbrüchen in den Zielmärkten schützt. Das Ergebnis 2024 (EBIT) wird von dem geplanten Umsatzwachstum nicht in gleichem Maße profitieren. Die Sondereffekte aus dem Geschäftsjahr 2023 entfallen, außerdem wird das Ergebnis durch höhere Beschaffungskosten belastet und deshalb voraussichtlich leicht unter dem des Vorjahres liegen.

 

Essen, den 29. November 2024

EAO GmbH, Essen

gez. Sören Montag, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.997.066,16 2.058
I. Sachanlagen 612.822,30 674
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 588.192,32 642
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.812,38 13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.817,60 19
II. Finanzanlagen 1.384.243,86 1.384
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.384.243,86 1.384
B. UMLAUFVERMÖGEN 8.165.966,33 7.876
I. Vorräte 2.149.597,07 2.668
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.230.476,04 3.165
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.048.765,84 152
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.785.893,22 2.043
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 23.151,40 24
10.186.183,89 9.958

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL 5.326.741,50 3.570
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000
II. Kapitalrücklage 12.875,94 13
III. Gewinnrücklagen 1.373.247,67 1.373
IV. Gewinnvortrag 1.183.477,99 364
V. Jahresüberschuss 1.757.139,90 820
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.456.053,53 2.078
C. VERBINDLICHKEITEN 2.403.388,86 4.310
- davon gegenüber verbundene Unternehmen: EUR 1.887.697,38 (Vorjahr: TEUR 3.896)
10.186.183,89 9.958

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 7.807.824,34 6.194
2. Personalaufwand 3.077.153,62 3.047
a) Löhne und Gehälter 2.598.849,64 2.540
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 478.303,98 507
- davon für Altersvorsorge: EUR 45.978,82 (Vorjahr: TEUR 88)
3. Abschreibungen 94.039,42 69
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.995.498,66 1.959
5.166.691,70 5.075
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.916,67 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.206,47 67
-3.289,80 -67
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 870.777,76 222
8. Ergebnis nach Steuern 1.767.065,08 830
9. Sonstige Steuern 9.925,18 10
10. Jahresüberschuss 1.757.139,90 820

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen

Die EAO GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB mit Sitz in Essen, eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichtes Essen (HRB 1071).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuell gültigen Fassung und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Ergänzende Bestimmungen der Satzung waren nicht zu beachten.

Die dem Jahresabschluss zugrunde gelegten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Soweit von der Möglichkeit der Zusammenfassung von Ausweisposten in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Gebrauch gemacht wurde, ist die erforderliche Aufgliederung im Anhang erfolgt.

Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer auf Grundlage der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen vorgenommen, wobei die Zugänge des Geschäftsjahres pro rata temporis abgeschrieben werden. Die geringwertigen Anlagegüter mit Einzelanschaffungswerten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an den verbundenen Unternehmen mit Anschaffungskosten, abzüglich notwendiger Abschreibungen nur bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen, angesetzt. Abschreibungsbedarf aufgrund eines zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wertes hat sich nicht ergeben.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind mit durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. dem niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag bewertet. Die Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen abzüglich Wertabschlägen auf den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für überalterte und nicht gängige Vorräte werden notwendige Wertabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen worden. Das allgemeine Kredit- und Zinsrisiko ist durch einen pauschalen Abschlag von unverändert 1 % berücksichtigt worden.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Die Gesellschaft hat für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Bilanzposten die latenten Steuern ermittelt. Zum Bilanzstichtag liegen ausschließlich aktive latente Steuern aus der Beteiligung an Personengesellschaften sowie der Bewertung von Pensionsrückstellungen vor, auf deren Aktivierung gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet wurde.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag vorhandenen ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Pensionsrückstellungen wurden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach der Projected Unit Credit Methode mit einem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten Rechnungszins der vergangenen zehn Jahre (1,82 %; Vorjahr 1,78 %) entsprechend einer fünfzehnjährigen Laufzeit gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB auf Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Ein Renten- oder Gehaltstrend sowie Fluktuation und ein Karrieretrend wurden nicht berücksichtigt. Für die Berechnung wurde ein Pensionsgutachten der Jacobi Consulting GmbH zugrunde gelegt. Die Erfolgswirkung aus der Änderung des Abzinsungssatzes wird im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.753 (Vorjahr TEUR 2.807) wurden mit dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 1.364 (Vorjahr TEUR 1.340) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden die Ansprüche aus der Pension Rückdeckungsversicherung klassifiziert. Die Bewertung der verrechneten Vermögensgegenstände erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens belaufen sich auf TEUR 1.364.

Der Ertrag aus dem Deckungsvermögen von TEUR 28 (Vorjahr Aufwand TEUR 16) wurde mit den Zinsaufwendungen TEUR 49 (Vorjahr TEUR 51) saldiert. Der sich ergebende Saldo TEUR 21 (Vorjahr TEUR 67) ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Berücksichtigung des Realisations- und Imparitätsprinzips bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel am Ende dieser Anlage dargestellt.

Anteilsbesitz

Anteil am Kapital
%
Eigenkapital
TEUR
Ergebnis des Geschäftsjahres 2023
TEUR
EAO Automotive GmbH & Co. KG, Auerbach 100 5.292 -47
EAO Automotive Verwaltungs-GmbH, Auerbach 100 48 0,8

Die EAO GmbH ist an der EAO Automotive GmbH & Co. KG als alleinige Kommanditistin beteiligt. Komplementärin der Gesellschaft ohne Einlage ist die EAO Automotive Verwaltungs-GmbH. Das voll eingezahlte Kommanditkapital der Gesellschaft beläuft sich wie im Vorjahr auf TEUR 1.000.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr TEUR 16) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 1.010 (Vorjahr TEUR 136) sonstige Forderungen und ein kurzfristiges Darlehen gegen die Gesellschafterin.

Eigenkapital

Das voll eingezahlte gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt wie im Vorjahr TEUR 1.000. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 13, die anderen Gewinnrücklagen belaufen sich unverändert auf TEUR 1.373. Der Jahresüberschuss 2022 in Höhe von TEUR 820 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Pensionsrückstellungen

In früheren Jahren wurden die Pensionsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der Deutschen Bundesbank für die vergangenen sieben Jahre (1,74 %; Vorjahr 1,44 %) ermittelt. Der sich aus der Methodenänderung ergebende Unterschiedsbetrag beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 31 (Vorjahr TEUR 143). Dieser Betrag steht nach § 253 Abs. 6 HGB für eine Ausschüttung nicht zur Verfügung.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie zum Vorjahresstichtag eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Es bestehen die geschäftsüblichen Eigentumsvorbehälte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.608 (Vorjahr TEUR 3.597) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 280 (Vorjahr TEUR 299). Die Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 8) aus Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

IV. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehören an:

- Sören Montag, Geschäftsführer

Auf die Angabe der Organbezüge gem. § 285 Nr. 9a) und 9b) HGB wird aufgrund der mittelbaren Schutzwirkung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Angestellte 39 40

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen bis zum Jahr 2027 in Höhe von insgesamt TEUR 78. Im Wesentlichen betreffen diese Verpflichtungen PKW - Leasing.

Hiervon sind TEUR 44 innerhalb der folgenden 12 Monate fällig.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 268 Abs. 7 HGB i. V. m. § 251 HGB zum 31. Dezember 2023.

Beteiligungsverhältnisse / Konzernverhältnisse

Zu den Beteiligungsverhältnissen wird auf die Darstellungen zum Anlagevermögen verwiesen.

Alleinige Gesellschafterin der EAO GmbH ist die EAO Holding AG, Olten (Schweiz).

Der Jahresabschluss der EAO GmbH wird in den Konzernabschluss der EAO Holding AG einbezogen. Die EAO Holding AG erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich auch für den größten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss der EAO Holding AG ist am Sitz der Gesellschaft in der Schweiz hinterlegt und kann dort eingesehen werden.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung hat am 2. Mai 2024 beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe TEUR 1.757 zusammen mit TEUR 243 aus dem Gewinnvortag an die Gesellschafterin auszukehren.

 

Essen, den 29. November 2024

EAO GmbH, Essen

Sören Montag, Geschäftsführer

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.996,56 0,00 0,00 24.996,56
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.772.116,01 0,00 0,00 2.772.116,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 107.166,65 0,00 0,00 107.166,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 451.512,86 33.470,67 19.566,55 465.416,98
3.330.795,52 33.470,67 19.566,55 3.344.699,64
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.384.243,86 0,00 0,00 1.384.243,86
4.740.035,94 33.470,67 19.566,55 4.753.940,06
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.996,56 0,00 0,00 24.996,56
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.130.010,44 53.913,25 0,00 2.183.923,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 94.687,77 2.666,50 0,00 97.354,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 432.706,26 37.459,67 19.566,55 450.599,38
2.657.404,47 94.039,42 19.566,55 2.731.877,34
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.682.401,03 94.039,42 19.566,55 2.756.873,90
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 588.192,32 642.105,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.812,38 12.478,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.817,60 18.806,60
612.822,30 673.391,05
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.384.243,86 1.384.243,86
1.997.066,16 2.057.634,91

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EAO GmbH, Essen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EAO GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EAO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 29. November 2024

Bansbach GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Ungerer, Wirtschaftsprüfer

gez. Haller, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 10. Dezember 2024 festgestellt.

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