Römisch Industriebau GmbH
Selbe AdresseArchitekturbüros für Hochbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michaela Maria, geb. Reil Reger seit 4.7.2014 | Prokura |
Josef Reger seit 30.7.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 7.50% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Josef Reger Bau GmbHVohenstraußJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGliederung: 1. Grundlagen der Gesellschaft 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Ertragslage 2.2 Vermögenslage 2.3 Finanzlage 2.4 Investitionen 2.5 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Rechtliche Risiken 3.2 Risikomanagement 3.3 Finanzielle Risiken 3.4 IT-Risiken 3.5 Personal- und Sozialbereich 4. Prognosebericht 4.1 gesamtwirtschaftliche Prognose 4.2 Firmenprognose 1. Grundlagen der Gesellschaft Die Firma Josef Reger Bau GmbH erbringt Bauleistungen im Wohnungs- und Gewerbebau. Der Schwerpunkt liegt auf dem schlüsselfertigen Neubau kompletter Bauprojekte. Zum Leistungsspektrum gehören zudem auch die Altbausanierung, Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten, Estrich- /Verputzarbeiten bis zur Gestaltung von Außenanlagen und Pflasterarbeiten. Der Schwerpunkt liegt traditionell im Neubau. Der eigene Baustoffhandel rundet das Angebot ab und gewährleistet zusätzlich in Kombination mit dem eigenen Fuhrpark eine reibungslose Versorgung der Baustellen. Das Unternehmen ist durch die bayerische Staatsregierung (Umweltpakt Bayern) und durch die bayrische Bauinnung (Bauen mit Innungsqualität) zertifiziert. 2. Wirtschaftsbericht Im Geschäftsjahr wurden zusätzlich zum üblichen Tagesgeschäft, welches mehr als in den Vorjahren durch die Umsetzung größerer Bauvorhaben im Bereich Gewerbebau gekennzeichnet war, auch andere Projekte wie der Bau einer neuen Unterstellhalle sowie einer neuen Baustoffhalle für eigene Zwecke begonnen. 2.1 Ertragslage Die Geschäftstätigkeit führte 2023 zu Umsatzerlösen von 18,1 Mio. €,. Bei einer Bestandserhöhung von in Ausführung befindlichen Bauaufträgen von insgesamt 13,9 Mio. € Betrug die Gesamtleistung somit 32,1 Mio. € und liegt damit um ca. 6,7 % über dem erwarteten Wert von 30,0 Mio.€. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt: - Wohnungs- und Gewerbebau mit 94 % Umsatzanteil - Baustoffhandel und Sonstiges mit 6 % Umsatzanteil Die Materialquote (bezogen auf die Gesamtleistung) ist mit 56,6 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken (Vorjahr 61,5). Dies ist vor allem durch eine rückläufige Vergabe an Subunternehmer zurückzuführen, so dass der Fremdleistungsanteil auf 34,08 % sinkt (Vj. 37,91 %) . Dadurch erklärt sich auch die gestiegene Personalquote in Höhe von 27,8% (Vorjahr 25,61%). Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen an der Gesamtleistung beträgt 8,9 % (Vorjahr 6,6%). Die größten Positionen sind hier Aufwendungen für den Fuhrpark (T€ 879), Baumaschinen- und Gerätekosten (T€ 328), Grundstücks- und Gebäudekosten (T€ 404), sowie Betriebsaufwendungen (T€ 1.235). Der Jahresüberschuss belief sich auf 1.075 T€ (Vorjahr 873 T€); das entspricht 3,4 % (Vorjahr 2,7%) der Gesamtleistung und liegt über dem geplanten Wert von 3%. 2.2 Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist in 2023 durch eine Bilanzsumme von 14,8 Mio. € gekennzeichnet. Hiervon sind rund 5,9 Mio. € durch Eigenmittel abgedeckt (Vorjahr 4,9 Mio €). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 40,2% des Gesamtkapitals (Vorjahr 36,1%). Der leichte prozentuale Anstieg der Eigenkapitalquote, trotz Erhöhung der Bilanzsumme um 1,3 Mio. € ist auf einen gestiegenen Bilanzgewinn zurückzuführen. Die Gewinne der letzten Jahre verbleiben weiterhin größtenteils im Unternehmen. Die festgelegte Mindest-Eigenkapitalquote von 15% wurde weit übertroffen. Als wesentliche Aktivposten sind das zum Bilanzstichtag bestehende Sachanlagevermögen mit 3,9 Mio. € (Vorjahr 3,5 Mio. €), die Vorräte inklusive der teilfertigen Arbeiten (nach Saldierung mit den darauf erhaltenen Anzahlungen) mit 3,4 Mio. € (Vorjahr 2,5 Mio. €), die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit 5,1 Mio. € (Vorjahr 4,5 Mio. €) sowie die flüssigen Mittel mit 2,3 Mio. € (Vorjahr 3,0 Mio. €) zu nennen. 2.3 Finanzlage Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Trotz des Wachstums mussten keine bestehenden Kreditlinien genutzt werden, diese haben lediglich eine Funktion als "Liquiditätspuffer". 2.4 Investitionen Im Anlagevermögen wurden rund 1,4 Mio. € an Investitionen getätigt. Davon betreffen 1.174 T€ Investitionen in den Maschinen- und Fuhrpark. Des weiteren wurden T€ 186 in Büro- und Geschäftsausstattung sowie T€ 25 in Schalungsmaterial investiert. 2.5 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine begann die Trendwende in der bis dahin florierenden deutschen Baukonjunktur. Den enormen Anstieg der Energiepreise, Sanktionen gegen Russland und Produktionsausfälle in der Ukraine hätte die deutsche Bauwirtschaft vielleicht (wie vorher die Coronakrise) meistern können. Gleichzeitig sind jedoch die stabilen politischen Rahmenbedingungen weggefallen, die den Bauboom jahrelang gestützt haben: Das sprunghafte Anziehen der Bauzinsen auf über 4%. Eine hohe Inflation und damit steigende Lebenshaltungskosten, die den Spielraum der Verbraucher und Bauherren deutlich einengen. Weiter steigende Material- und Energiepreise, getriggert durch das politische Vorantreiben der Klimawende. Sich ständig ändernder Förderrichtlinien im Gebäudebereich und Stopps gerade erst neuaufgelegter Fördermittel und der fast vollständige Wegfall der Neubauförderung. Unsicherheiten bei der Budgetierung der Haushaltsmittel. Dies alles hat dem Hochbau, insbesondere dem Wohnungsbau, im wahrsten Sinne des Wortes, den Boden unter den Füßen weggezogen. Denn unsichere, oder sich ständig ändernde politische Rahmenbedingungen, verhindern Bauprojekte, weil im Bau die Projekte über Jahre geplant und umgesetzt und über Jahrzehnte finanziert werden. Die Bauwirtschaft startete mit einem Auftragsbestand von 68,3 Mrd. € in das Jahr 2023. Wie von den Spitzenverbänden der Bauwirtschaft prognostiziert, hat die ungünstige Mischung bei den Rahmenbedingungen 2023 zu einem Nachfrageeinbruch nach Bauleistungen geführt. Der Umsatz ist real um 5,3% gesunken. Verantwortlich für diesen Umsatzrückgang ist vor allem der Wohnungsbau, der 2023 real um 12% eingebrochen ist. Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnungsbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben für die Beschäftigung nicht ohne Folgen. Nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungsaufbaus konnten die Betriebe die Zahl der Beschäftigten 2023 gerade einmal konstant halten. Die Einkaufspreise für Baumaterial verharren weiterhin auf historisch hohem Niveau. Vergleicht man die Jahresmittelwerte der Erzeugerpreisindizes von 2020 mit den laufenden Mittelwerten von 2023, so liegen z.B. die Indizes bei Mineralölerzeugnissen per September 2023 um ca. 60% über den Jahresdurchschnitt von 2020. Und bei Bitumen um fast 75%. Dämmstoffe aus Styrol liegen um gut 45% über der Basis von 2020, Betonstahl ebenfalls. Zement, ein energieintensiv hergestellter Baustoff, hat um über 60% zugelegt. Auch die Indizes für Holzprodukte liegen um gut ein Drittel über dem Niveau von 2020. Diese Entwicklung hält auch die Preise für Bauleistungen auf hohem Niveau. Betroffen sind alle Bausparten. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Rechtliche Risiken Zivilrechtliche Klagen gegen die Josef Reger Bau GmbH als Beklagte, die wesentliche Auswirkungen auf die finanzielle Lage der Gesellschaft haben können, bestehen derzeit nicht. 3.2 Risikomanagement Die Gesellschaft hat seit mehreren Jahren personelle und organisatorische Vorkehrungen für ein Risikomanagement getroffen, das sie in die Lage versetzt, eventuell auftretende Risiken rechtzeitig erkennen zu können. Bauverträge werden im Vorfeld regelmäßig überprüft und ggf. angepasst. Die in den letzten Jahren eingeführten Steuerungselemente wie die digitale Zeiterfassung auf den Baustellen, ein Prozessmanagement für Arbeitsabläufe, der Ausbau des eigenen Controllings sowie die Digitalisierung von Arbeitsprozessen, wurden im Geschäftsjahr durch Einführung von digitalem Rechnungseingang sowie -prüfung weiter verfolgt und optimiert. Hierdurch sollen Arbeitserleichterungen geschaffen sowie Zeit- und Kostenersparnisse erzielt werden. Die Ergebnisse aus der Organisationsentwicklung werden überprüft und entsprechend an unsere internen Prozesse angepasst. Mit Hilfe monatlicher Leistungsmeldungen und Projektabrechnungen werden Zahlungen, Abschlagsrechnungen und Rechnungslegung abgestimmt. Bei den wöchentlichen Bauleiterbesprechungen werden die Bauvorhaben geplant, gesteuert und kontrolliert. Die Qualität von Lieferanten und Nachunternehmern unterliegt einer regelmäßigen Bewertung durch Bauleiter, Einkäufer und Poliere. Ablauforganisatorische Regelungen, Richtlinien und Anweisungen (wie zum Beispiel das "Vieraugenprinzip" bei der Prüfung der Kalkulation) sind systematisch im QM-Handbuch niedergelegt. Die wichtigsten Risiken, wie Kalkulationsfehler, Verzug bei der Fertigstellung, Kostenüberschreitungen, Mängel sowie ausbleibende Zahlungseingänge, sind auf diese Weise beherrschbar. 3.3 Finanzielle Risiken Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität der Josef Reger Bau GmbH sicherzustellen, wird eine ausreichende Liquiditätsreserve in Form von Kreditlinien und liquiden Mitteln vorgehalten. Die wichtigsten Kennzahlen werden regelmäßig analysiert und an die Geschäftsführung berichtet. Auf Basis der aktuellen Bestände sehen wir uns keinen besonderen Liquiditätsrisiken ausgesetzt. 3.4 IT-Risiken Die IT-Sicherheit haben wir durch zahlreiche organisatorische Maßnahmen, wie der Anschaffung aktueller Hard- und Software weiter gestärkt. An der Verbesserung des Datenschutzes wird weiter stetig gearbeitet. Gegen das Risiko eines Systemausfalls sind zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Zu diesen gehören unter anderem Rauchmelder, eine Virtualisierung der Server-Systeme, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung kritischer Bereiche und mehrstufige Backup-Verfahren. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigten Zugriff ist eine Firewall und ein Virenscanner im Einsatz. Zudem stellen wir die Vertraulichkeit der Daten beziehungsweise deren Verfügbarkeit durch entsprechende Zugriffsberechtigungssysteme sicher. 3.5 Personal- und Sozialbereich Die Fachkräftesicherung stellt sich als ein latentes Risiko für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. Nach den Bemühungen der letzten Jahre ist der Bedarf der Josef Reger Bau GmbH an Fachkräften und Auszubildenden aktuell zufriedenstellend gedeckt. An der Aufgabe, die Josef Reger Bau GmbH nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, arbeiten wir aber kontinuierlich weiter - auch, um das vorhandene Personal, langjährige Leistungsträger im Unternehmen zu halten. Dies zeigt sich auch an der im Jahr 2023 erzielten durchschnittlichen Mitarbeiterquote von 147. Außerdem wurden im Geschäftsjahr vier neue Auszubildende eingestellt. Der Manteltarifvertrag des Zentralverbands "Deutsches Baugewerbe" kam im Geschäftsjahr mit allen materiellen Bestandteilen zur Anwendung. 4. Prognosebericht 4.1 gesamtwirtschaftliche Prognose Während die deutsche Wirtschaft 2023 um real 0,3% geschrumpft ist, erwartet die Bundesregierung für 2024 nur ein geringes Wachstum des BIP von 0,3 %. Die Entwicklung ist aber von verschiedenen Faktoren wie dem weiteren Verlauf des Ukraine-Konflikts, der anhaltenden hohen Inflationsrate sowie der Stagnation im Sektor Wohnungsbau abhängig. Für das Bauhauptgewerbe rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft 2024 mit einem Umsatz von 154 Mrd. €, was einem nominalen Rückgang um real 3% entspricht. Insbesondere im Wohnungsbau kommt es unter den derzeitigen Bedingungen zu einer deutlichen Unterauslastung der aufgebauten Kapazitäten und damit auch weiter zu einem verstärkten Wettbewerb. Der Kapazitätsaufbau in Personal und Geräte gerät ins Stocken. In den einzelnen Bausparten sehen die Erwartungen folgendermaßen aus: Für 2024 rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft im Wohnungsbau mit einem Umsatz von 49 Mrd. €. Dies entspricht einem realen Rückgang um 13%. Die Zahl der Baufertigstellungen wird bei 235.000 WE erwartet. Die Bauverbände erwarten im Wirtschaftsbau für 2024 eine Steigerung von real knapp 3%. Die positive Entwicklung wird vom Tiefbau getragen, der fast 29 Mrd. € erreicht (real +7%). Im Wirtschaftshochbau werden gut 31 Mrd. € umgesetzt werden (real -1%). Durch die nachlassende Dynamik bei den Einkaufspreisen und den anziehenden Wettbewerb um Aufträge lässt zwar der Druck auf die Baupreise allmählich nach. Andererseits bleiben aber die Einkaufspreise hoch. Steigende Mautgebühren, CO 2 -Aufschläge und die Ergebnisse aus den Tarifverhandlungen verteuern das Bauen noch einmal. 4.2 Firmenprognose Wettertechnisch war der Winter 2023/2024 relativ milde, wenn auch nass. Die Firma Josef Reger Bau GmbH konnte daher ihren Auftragsbestand gut abarbeiten. Die gute Auftragslage sowie mehrere vielversprechende, in Verhandlung befindliche Projekte veranlassen uns, von einer positiven Entwicklung im Jahr 2024 auszugehen. Aufgrund des Ende April 2025 guten Auftragsbestandes rechnet die Geschäftsleitung mit einer Gesamtleistung für das Jahr 2024 von rund 32 Mio. €. Ein Thema, das im Jahr 2024 weiter verstärkt verfolgt wird, ist das nachhaltige Bauen sowie der klimafreundliche Neubau. Wir gehen davon aus, dass neu aufgelegte Förderprogramme wieder Schwung in den Markt bringen. Zudem rechnen wir mit sinkenden Bauzinsen. Mit ihren Geschäftsfeldern ist die Josef Reger Bau GmbH gut aufgestellt und kann auf Marktentwicklungen flexibel reagieren. Geringere Wohnungsneubauten gleichen wir durch mehr Gewerbebauten und Renovierungen/Sanierungen aus. Aus der anhaltenden Diskussion um den Klimawandel und der daraus erwachsenden Notwendigkeit, den Privaten, öffentlichen und gewerblichen Gebäudebestand energetisch zu sanieren, ergeben sich nicht unerhebliche Wachstumschancen für die Baubranche. Hier sehen wir ein großes Potential für das Unternehmen. Die Kostenstruktur wird sich 2024 bei den großen Positionen (Material, Personal, Gerätekosten) nicht groß verändern. Der Investitionsplan sieht für das Jahr 2024 Ersatzanschaffungen für Maschinen, Fuhrpark und sonstige Betriebsausstattung in Höhe von rund 1,5 Mio. € vor. Die geplante Mindest-Eigenkapitalquote von 15 % soll beibehalten werden. Die Gesellschaft ist personell, finanziell und technisch solide aufgestellt. Die hier im Lagebericht dargestellten Risiken haben derzeit weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter.
Vohenstrauß, 21. Mai 2025 Josef Reger Bau GmbH Josef Reger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Josef Reger Bau GmbH hat ihren Sitz in Vohenstrauß und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Weiden (Reg.Nr. HRB 1941). Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. § 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Wertansätze in der Bilanz der Josef Reger Bau GmbH zum 31.12.2022 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt. Als Abschreibungsmethode kam die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge sind zu Herstellkosten mit dem stichtaggemäßen Leistungsstand, unter Einbeziehung eines angemessenen Anteils für Verwaltungsgemeinkosten bewertet. Fremdkapitalzinsen sind nicht berücksichtigt. Von dem Wahlrecht nach § 265 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die erhaltenen Anzahlungen wurden von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung, berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten sind in transitorischer Ausgabenabgrenzung stichtagsübergreifende Vorauszahlungen in Höhe des zeitlichen Anteilswertes der ausstehenden Gegenleistung angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Die Dotierung erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß den gesetzlichen Regelungen abgezinst. Die Pensionsrückstellung wird mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Es kommt die Projected-Unit-Credit-Methode unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck zum Ansatz. Für die Abzinsung wird die pauschale Ermittlung nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB zugrunde gelegt. Als Rententrend wurde 2% p.a. angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände sind im als Anlage beigefügten Brutto-Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Gesellschaft besitzt Genossenschaftsanteile an der Raiffeisenbank Floß eG. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 669.533,91 (Vj. € 182.791,18) enthalten. Die sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen € 11.496,11 (Vj. € 11.496,11). Weiterhin bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 391.350,58 (Vj. € 31.537,96). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von € 25.564,59 (DM 50.000,00) entspricht dem Gesellschaftskapital in der vertraglichen Festsetzung. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Absatz 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 12.361,00 und resultiert ausschließlich aus dem Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Absatz 6 HGB. Rückstellungen Die Pensionsrückstellung wurde laut der am 17.03.2016 in Kraft getretenen Änderung des § 253 Absatz 2 HGB mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz ermittelt. Pensionsrückstellungen in Höhe von € 849.995,00 wurden mit Rückdeckungsversicherungen in Höhe von € 196.167,60 verrechnet, die mit dem Deckungskapital angesetzt sind. In den sonstigen Rückstellungen sind Gewährleistungs- und Rückzahlungsverpflichtungen, Urlaubsverpflichtungen, Tantiemen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie andere Rückstellungen enthalten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch erstrangige Grundschulden in Höhe von EUR 3.010.000,00 auf die Grundstücke des Gesellschafters abgesichert. Des Weiteren bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften des Gesellschafters sowie Sicherungsübereignungen von finanzierten Wirtschaftsgütern. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 93.326,63 (Vj. € 65.397,88) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 80.120,99 (Vj. € 177.237,90) enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Angabe zu den Haftungsverhältnissen Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von T€ 1.450. Diese Bürgschaften wurden zugunsten der Josef Reger GmbH & Co. KG sowie der Josef Reger Wohnbau GmbH übernommen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten in der Vergangenheit als sehr gering ein; Anhaltpunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von € 49.544,37 (Vj. € 74.958,41) enthalten. Die Zuführung zur Pensionsrückstellung setzt sich aus der Zinskomponente (€ 8.063,00), die unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen ist, und dem Dienstzeitaufwand (€ 43.323,00), der unter den Personalkosten ausgewiesen wird, zusammen. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 2.200,00 (Vj. € 700,00) enthalten. Sonstige Angaben Personalstand Im Geschäftsjahr waren im Quartalsdurchschnitt 147 Mitarbeiter (Vj. 152) beschäftigt.
Angaben zu den Organen der Gesellschaft Alleinvertretungsbefugter Geschäftsführer ist: Herr Josef Reger, Vohenstrauß, Maurermeister Bei den Gesamtbezügen gem. § 285 Nr. 9a und 9b HGB wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Frau Michaela Reger wurde mit Eintragung vom 04.07.2014 Einzelprokura erteilt. Die Einzelprokura des kaufmännischen Leiter Herrn Martin Bock ist mit Eintragung vom 16.02.2024 erloschen. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 1.075.002,31 (Vj. € 872.576,28) ab. Der Bilanzgewinn beträgt € 5.928.528,50 (€ 4.853.526,19). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 5.928.528,50 auf neue Rechnung vorzutragen.
Vohenstrauß, den 21. Mai 2025 Josef Reger, Geschäftsführer BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Josef Reger Bau GmbH, Vohenstrauß, wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgend aufgeführte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Josef Reger Bau GmbH, Vohenstrauß. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Josef Reger Bau GmbH, Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Josef Reger Bau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs - und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Josef Reger Bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlagen für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IdW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IdW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerung auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Berg, den 26. Mai 2025 CLAUDIA KIRCHNER Claudia Kirchner Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 21.5.2025. |
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