METZ CONNECT TECH GmbHLiquidiert

Ottilienweg 9, 78176 Blumberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 611650
Vorher
MC TECHNOLOGY GmbHMCQ TECH GmbH
Eingetragen
22.12.1999
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und Fertigung sowie der Vertrieb von Produkten, Hardund Software jeglicher Art für Telekommunikation sowie Daten- und Steuerungstechnik und von Anschlußklemmen und Conectoren jeglicher Art für den Bereich Elektronik und Elektrik.

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Konzern- und Jahresabschlüsse

METZ CONNECT TECH GmbH

Blumberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Inhalt

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Ertragslage

4. Finanzlage

5. Vermögenslage

6. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

7. Zusammenfassende Würdigung

III. Prognose -, Risiko - und Chancenbericht

1. Prognosebericht

2. Risiko - und Chancenbericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die METZ CONNECT TECH GmbH ist innerhalb der METZ CONNECT - Gruppe für die Entwicklung und Herstellung von Produkten der drei Sortimente UIContact (Geräteanschlusstechnik), PICabling (Verkabelungstechnik) sowie CILogline (Komponenten für Gebäude- und Prozessautomatisierung) tätig.

Zur Unterstützung dieser Prozesse besteht ein interner Betriebsmittelbau mit den Abteilungen Werkzeugbau und Automatisierungstechnik. Des Weiteren sind in der METZ CONNECT TECH GmbH die Dienstleistungsbereiche (Zentrale Dienste, Werksdienste, Beschaffung) für die gesamte METZ CONNECT- Gruppe angesiedelt.

Die METZ CONNECT TECH GmbH tritt nicht direkt am Absatzmarkt auf, sondern verkauft die hergestellten Produkte an die Vertriebsgesellschaft METZ CONNECT GmbH zu vertraglich vereinbarten Preisen; die Vertriebsgesellschaft ihrerseits tritt mit diesen Produkten am Markt auf.

Daneben übernimmt die Gesellschaft auch die Erstellung und Beschaffung von Investitionsgütern und Fertigungsmaterialien für verbundene Unternehmen und berechnet diese Leistungen an die verbundenen Unternehmen im In- und Ausland weiter.

2. Forschung und Entwicklung

Die METZ CONNECT Gruppe wird als innovativer Lieferant am Markt anerkannt, welcher kontinuierlich die Weiterentwicklung seines Sortiments vorantreibt und Impulse im Markt setzt.

Diese Produkt- und Lösungsentwicklungen stammen aus der konzerninternen METZ CONNECT TECH GmbH, deren Entwicklungsbereich sich permanent mit der Umsetzung zukunftsträchtiger Innovationsprojekte der einzelnen Geschäftsbereiche beschäftigt.

Im Jahr 2023 wurde im Geschäftsbereich der Verkabelungstechnik das Sortiment um Multifunktionsverteiler im Lichtwellenleiterbereich erweitert. Darüber hinaus werden permanent Entwicklungen für Verbindungskomponenten mit dem Ziel höherer Übertragungsgeschwindigkeiten und zusätzlicher Applikationen forciert.

Im Sortiment CILogline wurde das Redesign verschiedener Geräte mit dem Fokus auf anwenderfreundliche Verbindungstechnik weitergeführt. Daneben wurde die Familie der I/O Module für weitere Anwendungsfelder erweitert.

Im Sortiment UIContact lag der Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeiten auf der Erweiterung der Rundsteckverbinderfamilie und dem Aufbau eines Single Pair Ethernet Sortiments.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die globale Wirtschaft hat sich im Jahr 2023 abgeschwächt und ist nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) lediglich noch um 2,6% gewachsen. Deutschland war von dieser einsetzenden Konjunkturschwäche aufgrund der starken Exportorientierung und den insbesondere in Deutschland stark gestiegenen Energiepreisen besonders ausgeprägt betroffen. Im Jahr 2023 ist nach vorläufigen Zahlen des statistischen Bundesamtes ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 0,3% eingetreten.

Diese Schwäche ist weiterhin auf die Auswirkungen des Ukrainekrieges mit den dadurch resultierenden Verwerfungen in diversen Beschaffungsmärkten und im Energiesektor zurückzuführen, sowie auf die daraus resultierenden Folgen mit hohen Inflationsraten und der damit einhergehenden Zinspolitik der Zentralbanken.

Die deutsche Elektroindustrie konnte im Jahr 2023 nach Angaben des ZVEI ein Umsatzwachstum von 6% erzielen; da dieser Wert annähernd der Inflationsrate des Jahres 2023 (5,9%) entspricht, wurde hier inflationsbereinigt nur ein minimales Wachstum erzielt.

Bei den Auftragseingängen wurde im Jahresvergleich ein Rückgang von 1,9% ausgewiesen. Diese negative Entwicklung ist im Wesentlichen im zweiten Halbjahr 2023 zum Tragen gekommen und hat sich bis zum Jahresende weiter fortgesetzt. Die inflationsbereinigte Produktion weist für das Gesamtjahr 2023 lediglich ein Wachstum von 0,5% aus (Quelle: ZVEI Wirtschaftliche Entwicklung 2023/2024).

2. Geschäftsverlauf

Die METZ CONNECT TECH GmbH erwirtschaftet in erster Linie Umsätze mit der Vertriebsgesellschaft METZ CONNECT GmbH aus der Herstellung der METZ CONNECT Produkte (86.742 TEUR, Vorjahr 95.036 TEUR). Daneben erzielt sie weitere Umsätze in Höhe von 6.227 TEUR (Vorjahr 7.850 TEUR), die im Wesentlichen mit verbundenen Unternehmen erzielt wurden. Hieraus wurden 1.709 TEUR (Vorjahr 2.392 TEUR) mit der Herstellung von Werkzeugen/Betriebsmitteln für die Besitzgesellschaft Albert Metz GmbH & Co. KG erlöst. Weitere 3.722 TEUR (Vorjahr 4.862 TEUR) umfassen Waren- und Betriebsmittellieferungen sowie Weiterberechnungen von administrativen Kosten zum chinesischen Produktionsstandort.

Da die METZ CONNECT TECH GmbH keine direkten Marktaktivitäten im Absatzmarkt betreibt, beziehen sich die nachfolgend beschriebenen Marktaktivitäten und die Umsatzentwicklung der Sortimente PICabling, CILogline und UIContact auf die verbundene Vertriebsgesellschaft METZ CONNECT GmbH. Die dargestellten Umsatzentwicklungen treffen ebenso auf die Umsätze der METZ CONNECT TECH GmbH mit der METZ CONNECT GmbH zu.

Umsatzentwicklung

Die Umsatzentwicklung der einzelnen Sortimente verlief im Jahr 2023 unterschiedlich.

In der Planung wurde aufgrund der sich abzeichnenden schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit einem Umsatzwachstum von 4,1% geplant, welches jedoch weitestgehend auf Preiseffekten aus den Preiserhöhungen des Vorjahres begründet war. Tatsächlich musste die Gesellschaft im Jahr 2023 jedoch einen Umsatzrückgang von ca. 10,0% hinnehmen. Nachdem sich das Geschäft im ersten Quartal 2023 noch sehr positiv entwickelte, stellten sich ab dem zweiten Quartal erhebliche Rückgänge bei Umsatz und Auftragseingang ein. Der Auftragsbestand der marktorientierten Gesellschaft (ohne Werkzeugaufträge) reduzierte sich im Jahresverlauf von 21,3 Mio. EUR auf 11,6 Mio. EUR. Die Gründe für diese erhebliche Reduzierung lagen neben der sich abschwächenden Konjunktur auch in der Entspannung der Lieferketten und dem sich daraus ergebenden geänderten Dispositions- und Bevorratungsverhalten der Kunden.

Der Bereich PICabling weist für 2023 einen leichten Umsatzrückgang von ca. 4,5% (Vorjahr +0,6%) aus. Im Bereich UIContact musste ein Umsatzrückgang von 19,8% (Vorjahr +20,1%) hingenommen werden, der Sortimentsbereich CILogline verzeichnete ebenfalls einen Umsatzrückgang von 11,1% (Vorjahr +18,9%).

Nachfolgend wird auf die Geschäftsentwicklung der einzelnen Sortimentsbereiche detailliert eingegangen:

PICabling:

Der Sortimentsbereich der Verkabelungstechnik hat in den Jahren 2020 und 2021 stark von Engpass-Situationen, bedingt durch die weltpolitischen Ereignisse (Lieferkettenprobleme aufgrund COVID 19 und Ukrainekrieg), profitiert. In dieser Zeit konnte die Gesellschaft aufgrund der guten Lieferfähigkeit zusätzliche Marktanteile gewinnen und profitierte darüber hinaus von den teils erheblichen Zusatzbevorratungen bei den Kunden. Im Jahr 2022 hat sich aufgrund der einsetzenden Stabilisierung die vormals überhitzte Marktlage wieder weitgehend normalisiert, die Nachfrage hat sich für die Gesellschaft aufgrund der einsetzenden Bestandsreduzierungen bei Kunden zusätzlich abgeschwächt. Dieser Effekt hat sich auch noch im Jahr 2023 bemerkbar gemacht. Darüber hinaus ist im gesamten Sektor der Bauwirtschaft ein spürbarer Einbruch bei Neubauprojekten eingetreten, der durch erhebliche Kostensteigerungen bei Baupreisen und Finanzierungskosten verursacht wurde. Diese Faktoren haben ab dem zweiten Quartal 2023 zu einem Rückgang der Umsätze in diesem Geschäftsfeld geführt.

Die Positionierung der Produkte im internationalen Umfeld gestaltete sich weiterhin schwierig, die ausländischen Zielmärkte waren ebenfalls von der sich abschwächenden Weltkonjunktur betroffen. Insgesamt musste daher ein Umsatzrückgang von 4,5% hingenommen werden.

UIContact:

Auch dieser Sortimentsbereich hat in den Krisenjahren 2021 und 2022 ein erhebliches Umsatzwachstum realisieren können. Die Entspannung im Beschaffungsmarkt und die deutliche Eintrübung der Konjunktur führten auch hier zu erheblichen Rückgängen bei Auftragseingang und Umsatz in allen Zielmärkten. Durch den Verlust eines Kundenauftrags im Zielmarkt USA, der im Vorjahr noch einen wesentlichen Beitrag zum erzielten Wachstum von 32,6 % geleistet hatte, war auch in diesem wichtigsten Exportmarkt für dieses Sortiment ein Umsatzrückgang von 20,8% zu verzeichnen. Der Sortimentsumsatz UIContact weist für 2023 einen Umsatzrückgang von 19,8 % aus.

CILogline:

Auch in diesem Sortiment hat sich nach den wachstumsstarken Jahren 2021 und 2022 ein Umsatzrückgang im Jahr 2023 eingestellt. Auch diese Entwicklung ist in Teilen durch die Marktberuhigung nach den Krisenjahren 2021 und 2022 begründet. Darüber hinaus musste ein wesentlicher Kunde im US-Markt seine Wachstumsstrategie anpassen, so dass die hier geplanten Umsatzsteigerungen nicht wie erwartet eingetreten sind. Hierdurch ist in allen wesentlichen Zielmärkten auch in diesem Sortiment ein signifikanter Umsatzrückgang eingetreten. Lediglich im Zielmarkt Frankreich konnte der Umsatz im Vergleich zu 2022 mit einem leichten Rückgang von 1,4% relativ stabil gehalten werden.

Gesamtheitlich weist das Sortiment CILogline für 2023 einen Umsatzrückgang von 11,1% aus.

Neben den oben beschriebenen drei Sortimentsbereichen werden über die METZ CONNECT GmbH Werkzeuge und Fertigungsvorrichtungen im Rahmen partnerschaftlicher Zusammenarbeit an Kunden verkauft. Es handelt sich hierbei um strategische Partnerschaften, bei denen langjährige Geschäftsbeziehungen mit Auftragsvereinbarungen die Basis darstellen. Die Erstellung dieser Werkzeuge und Vorrichtungen erfolgt wiederum durch die Produktionsfirma METZ CONNECT TECH GmbH, die diese intern an die METZ CONNECT GmbH weiterverkauft.

Beschaffungsmarkt

Die Lage im Beschaffungsmarkt war im Jahr 2022 durch den Ausbruch des Ukrainekrieges und die fortlaufenden Lieferbeschränkungen der Coronapandemie geprägt. Hierdurch kam es bei einigen Lieferanten zu teils erheblichen Lieferengpässen und damit einhergehend zu spürbaren Preiserhöhungen. Dies führte immer wieder zu Engpässen in der Produktion und zu Verzögerungen bei der Auslieferung bestimmter Produktgruppen. In der zweiten Jahreshälfte 2022 setzte eine allmähliche Entspannung in den Zulieferketten ein, was auch zu einer deutlichen Beruhigung der Preisdynamik im Zukaufteilebereich führte. Dieser Trend zur Entspannung hat sich auch im Jahr 2023 fortgesetzt. Lediglich bei elektronischen Bauteilen bestand im gesamten Jahresverlauf ein Engpass bei der Lieferverfügbarkeit. Zur Jahresmitte 2023 haben sich im Bereich der Kunststoffgranulate wieder erste Engpässe im Beschaffungsmarkt eingestellt.

Insgesamt hatten diese Lieferengpässe kaum spürbare Auswirkungen auf die Produktion, die Belieferung der Kunden konnte weitgehend termingerecht erfolgen.

Als vorteilhaft erwies sich nach wie vor die langfristig verfolgte Strategie, im Zulieferbereich auf langjährige Partnerschaften im mitteleuropäischen Umfeld zu setzen, da diese Lieferketten sich als relativ stabil erwiesen haben.

Darüber hinaus hat auch die weiterhin verfolgte vorausschauende Bevorratungsstrategie dazu beigetragen, dass Umsatzausfälle vermieden werden konnten.

Personal- und Sozialbereich

Die Mitarbeiteranzahl verringerte sich im Jahresverlauf 2023 um 15 Personen (FTE) und betrug am Jahresende 530 Vollzeitkräfte (FTE), inklusive 45 Auszubildender. Die Zahl der gewerblichen Mitarbeiter reduzierte sich um 22 Personen (FTE), die Zahl der Angestellten (+4 FTE) und der Auszubildenden (+3 FTE) erhöhte sich leicht. Die Ausbildungsquote erhöhte sich von 7,7 % im Jahr 2022 auf 8,5 % im Jahr 2023.

Die Lage am Arbeitsmarkt ist weiterhin sehr angespannt, im Einzugsbereich des Unternehmens herrscht faktisch Vollbeschäftigung. Die Suche nach Mitarbeitern, unabhängig nach Qualifikationsgrad, gestaltet sich schwierig. Engpässe bei der Verfügbarkeit von Personal sind vereinzelt aufgetreten.

3. Ertragslage

Die Gesellschaft musste im Jahr 2023 erhebliche Umsatzrückgänge im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Wie bereits beschrieben ist dies aber auch auf deutliche, durch Krisen bedingte Sondereffekte zurückzuführen, die in den vorangegangenen beiden Geschäftsjahren zu erheblichen Umsatzsteigerungen geführt hatten. Unter Berücksichtigung dieser Sondereffekte ist die Umsatzentwicklung als noch zufriedenstellend anzusehen.

Der Umsatz der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um 10% gesunken, der Umsatzrückgang ist in allen Sortimenten und fast allen Zielmärkten aufgetreten. Absolut hat sich der Umsatz um 10.247 TEUR auf 92.640 TEUR verringert. Die Materialeinsatzquote ist leicht rückläufig und beträgt nach 46,6% im Vorjahr nun 46,3%.

Die Personalkosten sind trotz rückläufiger Mitarbeiterzahl geringfügig gestiegen und belaufen sich nach 32.161 TEUR im Vorjahr auf 32.218 TEUR im Jahr 2023. Die Personalkostenquote erhöhte sich von 30,7 % im Jahr 2022 auf 34,2 % im Jahr 2023.

Die Abschreibungen erhöhten sich aufgrund gestiegener Investitionen von 1.146 TEUR im Vorjahr auf 1.612 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vorjahresvergleich gemessen an der Gesamtleistung von 17,5% auf 17,2 % leicht verringert. Eine wesentliche Reduzierung ist auf verringerte Aufwendungen (von 10% auf 9 % bezogen auf die Gesamtleistung) bei den Raumkosten - im Wesentlichen bei Pacht (umsatzabhängig) und Energiekosten - zurückzuführen. Die anderen Positionen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entwickelten sich stabil im Verhältnis zur Gesamtleistung. Die Reparaturen und Instandhaltungen sanken um 242 TEUR und die Kosten der Warenabgabe um 704 TEUR. Dem steht der Anstieg der verschiedenen betrieblichen Kosten um 562 TEUR gegenüber, welcher unter anderem auch auf hohe Aufwendungen bezüglich EDV zurückzuführen ist.

Die Zinserträge in Höhe von 32 TEUR und Zinsaufwendungen in Höhe von 24 TEUR spielen lediglich eine untergeordnete Rolle.

Zusammengefasst kann festgestellt werden, dass sich die Ertragslage der METZ CONNECT TECH GmbH im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr erheblich verschlechtert hat. Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von 1.033 TEUR bzw. 1,1% der Gesamtleistung (Vorjahr 3.672 TEUR bzw. 3,5%), das Ergebnis und die Ertragslage kann als ausreichend beurteilt werden. Das Ergebnis vor Zinsaufwand und vor Steuern vom Einkommen und Ertrag (EBIT) beträgt 1.563 TEUR (1,7% der Gesamtleistung) nach 5.346 TEUR (= 5,1% der Gesamtleistung) im Vorjahr. Auch dies kann als ausreichend beurteilt werden.

4. Finanzlage

Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 24.147 TEUR auf 25.180 TEUR. Die Eigenkapitalquote ist leicht rückläufig von 67,9% auf 65,3%.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich aufgrund einer Darlehensaufnahme von 239 TEUR im Vorjahr auf 1.044 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von 1.421 TEUR auf 2.320 TEUR, die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich von 2.793 TEUR auf 1.919 TEUR, was im Wesentlichen auf die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie im Vorjahr über den Jahreswechsel 2022/23 an die Mitarbeiter zurückzuführen ist.

Im Bereich der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wird ein Anstieg von 4.366 TEUR auf 5.574 TEUR ausgewiesen.

Die Liquidität wurde aus dem erwirtschafteten Cash-Flow und den zur Verfügung gestellten Darlehen sichergestellt. Es bestehen Bankverbindlichkeiten in Höhe von 1.044 TEUR. Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil.

5. Vermögenslage

Die Gesellschaft pachtet ein Gebäude und den Großteil der Betriebsmittel. Sie besitzt darüber hinaus Anlagevermögen im Buchwert von ca. 5.413 TEUR. Das Umlaufvermögen umfasst 32.233 TEUR und besteht im Wesentlichen aus Warenbeständen in Höhe von ca. 25.873 TEUR und Forderungen in Höhe von 2.321 TEUR. Der Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ist überwiegend durch unterjährige Überzahlung von Pachtaufwendungen und eine daraus resultierende Rückerstattungsforderung begründet. Die Warenbestände wurden im Jahr 2023 um 1.904 TEUR reduziert, was unter anderem auf eine Entspannung bei der Versorgungslage und eine damit zusammenhängende Änderung in der Bevorratungsstrategie zurückzuführen ist. Zudem wurden im Jahr 2023 Vorratsabwertungen in Höhe von 2.229 TEUR (Vorjahr 1.529 TEUR) vorgenommen.

Die Finanzierung dieser Vermögenswerte erfolgte über das erwirtschaftete Eigenkapital und über kurzfristig zur Verfügung stehendes Fremdkapital in Höhe von 13.280 TEUR. Die Vermögenslage der Gesellschaft kann im Jahr 2023 als stabil bezeichnet werden.

6. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus der Gesellschaft im Wesentlichen auf der Umsatzentwicklung und dem Betriebsergebnis. Für die interne Unternehmenssteuerung werden Renditekennzahlen zur Beurteilung des Betriebsergebnisses herangezogen. Dabei wird das Jahresergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag und Zinsaufwand ins Verhältnis zur Gesamtleistung gesetzt (EBIT-Marge). Die EBIT-Marge betrug im Berichtsjahr 1,7% (Vorjahr: 5,1%) und ist als noch zufriedenstellend zu bewerten. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf eine angestiegene Personalkostenquote zurückzuführen, da die Personalkosten nicht entsprechend den Umsatzrückgängen reduziert wurden.

Ein weiteres Steuerungselement ist die EBITDA-Marge. Hier wird zusätzlich zur EBIT-Kennzahl noch der Aufwand für Abschreibung berücksichtigt; diese Kennzahl beträgt im Berichtsjahr 3,4 % nach 6,2 % im Vorjahr. Auch dieser Wert wird als noch zufriedenstellend angesehen.

Bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren stehen für die Gesellschaft die Arbeitnehmerbelange im Vordergrund. Hier wird der Fokus auf die Förderung der Mitarbeiterqualifizierung und die Mitarbeiterzufriedenheit gelegt. Im Jahr 2023 wurden weiterhin Maßnahmen zur Schulung von Führungskräften und Potentialträgern durchgeführt. Darüber hinaus wurden wie in den Vorjahren umfangreiche Renovierungs- und Erneuerungsmaßnahmen umgesetzt, weitere vergleichbare Maßnahmen sind für die kommenden Jahre in Planung.

7. Zusammenfassende Würdigung

Die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft kann im Jahr 2023 als gut und stabil bezeichnet werden. Da die Ergebnisentwicklung im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr zwar rückläufig war, jedoch ein positives Ergebnis erzielt wurde, wird die Ertragslage der Gesellschaft als noch zufriedenstellend beurteilt. Die Gesellschaft konnte die gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen mit den aufgetretenen Umsatzrückgängen bislang erfolgreich meistern, insgesamt ist der Fortbestand der Gesellschaft gesichert.

III. Prognose -, Risiko - und Chancenbericht

1. Prognosebericht

Die Planungen für das Jahr 2024 waren weiterhin geprägt durch die Unsicherheiten hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukrainekrieges, da dieser trotz der im Jahr 2023 eingetretenen Entspannung bei der Liefersituation für Energie und Rohstoffe bei einer weiteren Eskalation erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere in Europa, haben kann. Nach wie vor bestehen zum Jahresende 2023 Inflationsrisiken, die zu einer restriktiven Geldpolitik der Zentralbanken und damit zu hohen Zinsen führen. Diese Zinsen wirken sich negativ auf die Bauwirtschaft in Deutschland aus und beeinflussen damit ein wichtiges Marktsegment der Metz Connect. Die verschlechterten Bedingungen im Absatzmarkt führen zunehmend dazu, dass seitens der Kunden Forderungen nach Preisreduzierungen auftreten, was im Beschaffungsmarkt nur schwer auszugleichen ist und sich somit negativ auf die Ertragssituation der Gesellschaft auswirken könnte. Unter Berücksichtigung all dieser Unwägbarkeiten hat die Gesellschaft für das Jahr 2024 lediglich eine geringfügige Umsatzsteigerung von 1,1% geplant.

In den Sortimenten der Gesellschaft wird bei den Verkabelungsprodukten aufgrund Konjunkturschwäche in der Bauindustrie von einem stagnierenden Geschäftsverlauf ausgegangen und über das Gesamtjahr lediglich mit einer Umsatzsteigerung von 0,4 % gerechnet. Im Sortimentsbereich UIContact wird ebenfalls mit einem weiterhin zurückhaltenden Geschäftsverlauf gerechnet und ein Umsatzwachstum von 1,1% erwartet. Lediglich im Sortimentsbereich CILogline wird von einer leichten Belebung ausgegangen und eine Steigerung von 6,7% geplant.

In den ersten Monaten des Jahres 2024 haben Sondereffekte bei Handelspartnern bislang zu einem leicht überplanmäßigen Geschäftsverlauf geführt. Insgesamt setzt sich aber die schwache Baukonjunktur fort. In den Sortimentsbereichen UIContact und CILogline haben sich die negativen Tendenzen beim Auftragseingang zu Jahresbeginn weiter fortgesetzt, im zweiten Quartal ist hier eine Stabilisierung eingetreten. Insgesamt ist in diesen Sortimenten für das Jahr 2024 aus aktueller Sicht derzeit nicht mit einem Umsatzwachstum zu rechnen.

Insgesamt kann damit gerechnet werden, dass die Gesellschaft im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 eine stabile Umsatzentwicklung erreichen kann und der Planumsatz voraussichtlich realisiert wird.

2. Risiko - und Chancenbericht

Die Geschäftsleitung sieht für 2024 nachfolgend erläuterte Risiken und Chancen, die sich auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken können.

Risiken durch weltpolitische Konflikte

Es ist davon auszugehen, dass der Krieg in der Ukraine sich noch über einen längeren Zeitraum hinziehen wird. Hier ist in zunehmendem Maße auch eine weltpolitische Blockbildung zwischen den westlichen Industrienationen einerseits und den Unterstützern Russlands, insbesondere aus Reihen der BRICS-Staaten, festzustellen. Die hieraus entstehenden Risiken einer weiteren Verschlechterung der weltpolitischen Beziehungen kann zu einer weiteren Ausweitung der Embargopolitik und zu Beeinträchtigungen der weltwirtschaftlichen Entwicklung führen. Die daraus entstehenden Folgen für eine erneute Verteuerung von Energie, eine Verknappung von Rohstoffen und weiteren Beeinträchtigungen in Lieferketten sind schwer abschätzbar. Die verstärkten Investitionen in die Rüstungsindustrie beeinflussen die Investitionstätigkeiten der öffentlichen Hand in Infrastrukturprojekte, so dass dies auch negative Folgen für die erhoffte Erholung der Baukonjunktur haben kann.

Risiken durch die anhaltende Konjunkturflaute und durch weiterhin hohe Inflationsraten

Die Inflationsraten im Euroraum sind derzeit weiterhin oberhalb der Zielmarke der europäischen Zentralbank. Zwar wird mit Wirkung zum Juni 2024 eine erste Senkung der Leitzinsen umgesetzt, eine spürbare Auswirkung auf das allgemeine Zinsniveau und die dadurch erhofften positiven Impulse für die Konjunktur sind dadurch jedoch nicht zu erwarten.

Die hohen Inflationsraten der zurückliegenden Monate wirken sich auch auf Forderungen nach hohen Entgeltanpassungen in laufenden und anstehenden Tarifrunden aus. Dies birgt ein Risiko für eine fortwährende Inflationsspirale und damit einhergehende Steigerungen im Personalkostenbereich, die durch die Gesellschaft nur schwer auszugleichen sind.

Risiken durch erhöhte Warenbestände

Aufgrund der Lieferengpässe in den Beschaffungsmärkten in den Krisenjahren 2021/2022 hat die Gesellschaft bei schwer beschaffbaren Materialien wie elektronischen Bauelementen, Bandmaterialien und Kunststoffgranulaten zusätzliche Warenbestände beschafft, um die Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden abzusichern. Durch diese Strategie konnten in den Krisenjahren zusätzliche Marktanteile gewonnen werden. Nachdem sich die Situation an den Beschaffungsmärkten wieder weitgehend normalisiert hat und im Absatzmarkt ein spürbarer Rückgang der Nachfrage eingetreten ist besteht nun das Risiko der Abwertung von Lagervorräten, da der Abverkauf der Lagervorräte deutlich verzögert stattfindet. Darüber hinaus bestehen Abwertungserfordernisse, da sich bei den bevorrateten Materialien inzwischen die Marktpreise wieder reduziert haben.

Risiken durch Personalengpässe

Der demographische Wandel kann durch zunehmende altersbedingte Personalabgänge und Engpässe bei der Rekrutierung von Mitarbeitern verstärkt zu Personalengpässen im Unternehmen führen. Dies betrifft nicht mehr nur Fach- und Führungskräfte, sondern vermehrt auch Anlernkräfte für den Produktionsbereich. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass bestehende und potenziell neue Mitarbeiter erhöhte Lohnforderungen stellen, um die Auswirkung der hohen Inflationsraten abzufedern. Sollte die Gesellschaft nicht in der Lage sein diesen Forderungen zu folgen, so könnte dies zu Problemen bei der Mitarbeiterbindung führen.

Hier ist es erforderlich, neben einer Stärkung der Arbeitgebermarke auch die Attraktivität der Arbeitsplätze zu erhöhen und Rationalisierungsprojekte zu forcieren.

Risiken aus Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Die Gesellschaft schützt sich gegen das Risiko von Forderungsausfällen durch ein effizientes Mahnwesen und die regelmäßige Analyse des Forderungsbestands. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Währungsrisiken Wechselkurs US-$ / €

Das Geschäft mit der Vertriebsgesellschaft METZ CONNECT USA Inc. wird in US-Dollar fakturiert. Durch die weitgehende Verwendung der Dollar-Devisen für Materialeinkäufe in Asien wird das Risiko von Wechselkursverlusten stark reduziert.

Zinsrisiken

Zinsrisiken bestehen aus heutiger Sicht nicht.

Umsatzchancen durch Digitalisierungs- und Automatisierungsprojekte

Trotz der sich fortsetzenden Flaute in der Bauindustrie setzt sich der Trend zur Digitalisierung weiterhin fort. Da die Investitionen im Neubau des Privatsektors nahezu zum Erliegen gekommen sind, muss der Fokus der Projektbearbeitung auf Renovierungsprojekte und auf Investitionen im öffentlichen Bereich gelegt werden. In diesen Bereichen muss die Gesellschaft ihre guten Marktbeziehungen nutzen, um konjunkturbedingte Umsatzrückgänge zu vermeiden.

Umsatzchancen durch den Trend zur Optimierung von Energieverbräuchen

Die Verknappung der Energieressourcen, die damit zusammenhängenden Preiserhöhungen und zunehmend auch regulatorische Anforderungen führen weltweit zu Anstrengungen, Energieverbräuche zu erfassen und zu analysieren, um daraus entsprechende Einsparpotentiale abzuleiten. Die Gesellschaft hat für das Anwendungsfeld der Energiedatenerfassung entsprechende Lösungen entwickelt und zur Marktreife gebracht. Hier ist bereits eine verstärkte Nachfrage nach diesen Produkten zu verspüren, so dass sich hier für die nächsten Jahre ein erhebliches Potential für weitere Umsatzzuwächse für die Gesellschaft ergibt.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.413.309,36 3.970.807,49
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.129.736,42 549.538,20
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 883.792,79 435.852,02
2. geleistete Anzahlungen 245.943,63 113.686,18
II. Sachanlagen 4.283.572,94 3.421.269,29
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.276,86 24.322,93
2. technische Anlagen und Maschinen 581.491,75 453.911,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.679.076,74 2.877.877,62
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.727,59 65.156,90
B. Umlaufvermögen 32.232.854,50 30.843.040,06
I. Vorräte 25.872.689,34 27.776.649,12
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 12.836.367,75 15.783.180,10
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 7.415.592,28 5.282.717,47
3. fertige Erzeugnisse und Waren 5.375.629,31 6.370.036,87
4. geleistete Anzahlungen 245.100,00 340.714,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.172.750,17 2.023.826,31
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 146.139,37 78.950,28
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.175.262,40 230.648,86
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.851.348,40 1.714.227,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.187.414,99 1.042.564,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 907.745,86 770.523,17
Aktiva 38.553.909,72 35.584.370,72

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 25.180.250,14 24.146.836,32
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 3.500.000,00 3.500.000,00
III. Gewinnvortrag 19.646.836,32 15.974.372,02
IV. Jahresüberschuss 1.033.413,82 3.672.464,30
B. Rückstellungen 2.516.586,06 2.619.308,54
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 93.886,06 168.287,21
2. Steuerrückstellungen 0,00 56.579,00
3. sonstige Rückstellungen 2.422.700,00 2.394.442,33
C. Verbindlichkeiten 10.857.073,52 8.818.225,86
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.044.000,00 238.992,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 261.004,00 238.992,94
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 782.996,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.320.214,70 1.421.036,86
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.320.214,70 1.421.036,86
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.573.511,59 4.365.529,96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.573.511,59 4.365.529,96
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.919.347,23 2.792.666,10
davon aus Steuern 309.046,18 329.028,04
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.919.347,23 2.792.666,10
Passiva 38.553.909,72 35.584.370,72

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 92.639.790,69 102.886.473,66
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.490.566,02 1.768.496,51
3. andere aktivierte Eigenleistungen 57.871,64 108.459,27
4. sonstige betriebliche Erträge 998.211,22 1.009.118,18
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 564.454,18 727.540,69
5. Materialaufwand 43.566.337,55 48.778.302,47
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 38.896.622,68 43.760.462,79
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.669.714,87 5.017.839,68
6. Personalaufwand 32.217.894,99 32.160.970,10
a) Löhne und Gehälter 26.776.060,10 27.042.506,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.441.834,89 5.118.463,38
davon für Altersversorgung 63.167,76 63.167,76
7. Abschreibungen 1.611.910,50 1.145.629,02
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.611.910,50 1.145.629,02
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 16.200.403,29 18.310.304,29
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 566.140,75 631.313,22
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31.643,44 25.941,19
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.365,44 7.184,67
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 505.645,69 1.666.516,23
12. Ergebnis nach Steuern 1.091.525,55 3.729.582,03
13. sonstige Steuern 58.111,73 57.117,73
14. Jahresüberschuss 1.033.413,82 3.672.464,30

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma METZ CONNECT TECH GmbH mit Sitz in Blumberg im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter der Nummer HRB 611650 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der METZ CONNECT TECH GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind vorzugsweise in der Bilanz aufgeführt.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden im Berichtsjahr innerhalb des Postens Vorräte Änderungen im Ausweis vorgenommen. Ein Artikeltyp wurde neu untergliedert und abweichend zum Vorjahr anderen Vorratspositionen zugeordnet. Eine Anpassung der Vorjahreswerte wurde nicht vorgenommen. Die Vorjahreswerte sind somit hinsichtlich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie der fertigen Erzeugnisse und Waren nicht vergleichbar. Im Folgenden sind zur besseren Vergleichbarkeit die Vorjahreswerte unter Berücksichtigung des geänderten Ausweises dargestellt:

Vorräte: Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr (angepasst)
Euro
1. Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe 12.836.367,75 14.974.034,15
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 7.415.592,28 6.019.447,56
3. fertige Erzeugnisse und Waren 5.375.629,31 6.442.452,73

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Bei Gegenständen des Anlagevermögens werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um diese mit einem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen wäre, zugeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit durchschnittlichen Einkaufspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten angesetzt, welche notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten beinhalten. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Es wurden Abschreibungen auf den Wert, der den Vorräten am Bilanzstichtag beizulegen war, vorgenommen. Die Abwertungen berücksichtigen Wertminderungen auf Grund von Fehldispositionen, technischer Veralterung, Ungängigkeit sowie sonstigen wertmindernden Faktoren.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen den Nominalwerten.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastung nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Die Pensionsrückstellung wird gemäß der Projected Unit Credit-Methode nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Professor Dr. Klaus Heubeck ermittelt und angesetzt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 %. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 0,00 % berücksichtigt. Es wurden wie im Vorjahr keine Gehaltssteigerungen und keine Fluktuation berücksichtigt.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEuro 3,4. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages ist die Rückstellung für Pensionen im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEuro 3,4 unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen umfasst Wertpapiere und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Wertpapiere sind mit ihren Marktpreisen und Guthaben bei Kreditinstituten mit ihrem Nennwert zum Abschlussstichtag bewertet.

Die bei der Pensionsrückstellung und dem Deckungsvermögen entstehenden Ergebnisauswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Der Währungsumrechnung wurde der Devisenkassamittelkurs zugrunde gelegt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurden dabei mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit ein Jahr oder länger beträgt, wurden unverändert unter Berücksichtigung der Anschaffungs- sowie des Realisations- und Imparitätsprinzip umgerechnet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.
Euro
Zugänge
Euro
Abgang
Euro
Umbuchung
Euro
Stand 31.12.
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entg. erworbene Konzessionen, gew. Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.428.031,49 591.812,12 -772.540,43 201.627,47 3.448.930,65
2. geleistete Anzahlungen 113.686,18 333.884,92 0,00 -201.627,47 245.943,63
3.541.717,67 925.697,04 -772.540,43 0,00 3.694.874,28
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 125.139,39 0,00 0,00 0,00 125.139,39
2. technische Anlagen und Maschinen 1.260.135,29 206.660,09 -17.671,63 41.662,50 1.490.786,25
3. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 9.778.120,01 1.937.370,29 -958.228,35 7.945,51 10.765.207,46
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 65.156,90 1.707,59 -12.528,89 -49.608,01 4.727,59
11.228.551,59 2.145.737,97 -988.428,87 0,00 12.385.860,69
Summe 14.770.269,26 3.071.435,01 -1.760.969,30 0,00 16.080.734,97
Abschreibungen
Stand 01.01.
Euro
Zugänge
Euro
Abgang
Euro
Stand 31.12.
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entg. erworbene Konzessionen, gew. Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.992.179,47 345.498,82 -772.540,43 2.565.137,86
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.992.179,47 345.498,82 -772.540,43 2.565.137,86
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 100.816,46 6.046,07 0,00 106.862,53
2. technische Anlagen und Maschinen 806.223,45 120.742,68 -17.671,63 909.294,50
3. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 6.900.242,39 1.139.622,93 -953.734,60 7.086.130,72
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.807.282,30 1.266.411,68 -971.406,23 8.102.287,75
Summe 10.799.461,77 1.611.910,50 -1.743.946,66 10.667.425,61
Buchwert
Stand 01.01.
Euro
Stand 31.12.
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entg. erworbene Konzessionen, gew. Schutzrechte und ähnl. Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 435.852,02 883.792,79
2. geleistete Anzahlungen 113.686,18 245.943,63
549.538,20 1.129.736,42
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.322,93 18.276,86
2. technische Anlagen und Maschinen 453.911,84 581.491,75
3. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 2.877.877,62 3.679.076,74
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 65.156,90 4.727,59
3.421.269,29 4.283.572,94
Summe 3.970.807,49 5.413.309,36

Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Salden aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge von TEuro 36,8 (Vorjahr: TEuro 102,4) ausgewiesen, welche auch die Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen.

Latente Steuern

Latente Steuern resultieren aus zeitlichen Unterschieden zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. In 2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Die sich ergebenden aktiven latenten Steuern wurden gemäß dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr nicht aktiviert.

Eigenkapital - ausschüttungsgesperrte Beträge

In Höhe der folgenden Beträge besteht gemäß § 253 Abs. 6 HGB eine Gewinnausschüttungssperre:

TEuro
Abzinsungsbedingter Unterschiedsbetrag aus Rückstellungen für Pensionen 3,4
3,4

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB: TEuro
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 612,6
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 611,5
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 518,7
verrechnete Aufwendungen 11,5
verrechnete Erträge 33,8

Die Verrechnung der Aufwendungen und Erträge erfolgte im Finanzergebnis.

Sonstige Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind Kosten für Patentstreitigkeiten (TEuro 910,0), Gewährleistungen (TEuro 640,0), Personal (TEuro 581,2), ausstehende Rechnungen (TEuro 154,5), interne und externe Kosten für Jahresabschluss- und Steuerberatung (TEuro 78,0), interne und externe Kosten der Betriebsprüfung (TEuro 36,0) und Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEuro 23,0) enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
TEuro
bis 1 Jahr
TEuro
1 bis 5 Jahre
TEuro
über 5 Jahre
TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.044.000,00 261.004,00 782.996,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.320.214,70 2.320.214,70 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.573.511,59 5.573.511,59 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.919.347,23 1.919.347,23 0,00 0,00
10.857.073,52 10.074.077,52 782.996,00 0,00
Verbindlichkeiten zum 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022
TEuro
bis 1 Jahr
TEuro
1 bis 5 Jahre
TEuro
über 5 Jahre
TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 238.992,94 238.992,94 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.421.036,86 1.421.036,86 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.365.529,96 4.365.529,96 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 2.792.666,10 2.792.666,10 0,00 0,00
8.818.225,86 8.818.225,86 0,00 0,00

Insgesamt sind von den Verbindlichkeiten TEuro 1.044,0 durch Grundschulden gesichert. Die gesicherten Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Salden aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf TEuro 13,4 (Vorjahr: TEuro 0,0).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Beträge von TEuro 170,0 (Vorjahr: TEuro 315,7) ausgewiesen, welche auch die Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken (in TEuro):

2023 2022
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 3.295,7 4.064,8
aus Gewährleistungsverträgen 3.004,0 4.104,0
6.299,7 8.168,8
davon betreffen verbundene Unternehmen:
Verbindlichkeiten der Albert Metz GmbH & Co. KG 3.004,3 4.753,1
Verbindlichkeiten der METZ CONNECT Holding GmbH 291,4 411,7
3.295,7 5.164,8

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten in der Vergangenheit als sehr gering ein. Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 8.860,9 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 TEuro
Pachtvertrag mit der Albert Metz GmbH & Co. KG (Laufzeit 1 Jahr) 5.551,3
Mieten (Restlaufzeit 1 bzw. 6,5 Jahre) 2.555,2
Leasing EDV, Fahrzeuge und Messgeräte/Maschinen 663,3

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen TEuro 5.551,3 verbundene Unternehmen.

Der Pachtvertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann mit einer Frist von einem Jahr bis zum Kalenderjahresende gekündigt werden.

Ein Teil der Mietverträge läuft auf unbestimmte Zeit und ist im Rahmen üblicher Kündigungsfristen kündbar. Der andere Teil der Mietverträge hat eine Restlaufzeit von bis zu 6,5 Jahren.

Der Nutzung von Fahrzeugen und Geräten liegen Operating-Leasing-Verträge zugrunde. Die Leasingverträge haben eine Restlaufzeit von 1 bis 4 Jahren. Die EDV-Leasingverträge haben eine Restlaufzeit von 1 bis 2 Jahren. Es ist davon auszugehen, dass auch zukünftig die Investitionen in gleichem Umfang durch Leasinggeschäfte getätigt werden.

Alle oben genannten Verträge dienen der Liquiditäts- und Investitionssteuerung.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEuro 92.639,8 gliedern sich wie folgt:

2023
TEuro
2022
TEuro
Erlöse Verkauf an METZ CONNECT GmbH (Fertigerzeugnisse) 86.413,2 94.479,7
Erlöse MC Asia Pacific Ltd./MC Zhongshan Ltd. (im Wesentlichen Veräußerung von Roh-,Hilfs-, Betriebsstoffen zur Weiterverarbeitung) 3.722,1 4.862,2
Erlöse Verkauf Werkzeuge an A.M. GmbH & Co. KG 1.708,7 2.391,9
Erlöse Verkauf Werkzeuge an METZ CONNECT GmbH 328,3 555,8
Erlöse Abfallverwertung 235,8 274,6
Sonstige Erlöse 231,7 322,3
Summe 92.639,8 102.886,5

Die Umsätze erstrecken sich mit TEuro 88.905,2 (Vj.: 97.852,6) auf Deutschland, die restlichen Umsätze mit TEuro 3.734,6 (Vj.: 5.033,9) fast ausschließlich auf das Drittland.

Zinsergebnis

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2023
TEuro
2022
TEuro
- Erträge aus der Verrechnung 33,8 47,9
- Aufwendungen aus der Verrechnung 0,0 -13,6
- Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen -11,5 -11,9
- Erträge aus der Abzinsung von übrigen Rückstellungen 5,0 2,0
- Übrige Zinserträge 4,3 1,5
31,6 25,9
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2023
TEuro
2022
TEuro
- Aufwendungen aus der Aufzinsung von übrigen Rückstellungen 0,0 1,0
- Übrige Zinsaufwendungen 24,4 6,2
24,4 7,2

5. Sonstige Angaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres erfolgte die Geschäftsführung durch die Herren Albert Metz und Christian Metz.

Vergütungen der Geschäftsführer

Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht, da sich sonst die Bezüge eines Mitglieds des Organs feststellen lässt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt (Angaben in Vollzeitkräften):

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 330
Angestellte 168
Gesamt 498

Angaben gemäß § 285 Nr. 14 HGB

Die METZ CONNECT TECH GmbH, Blumberg, ist ein Tochterunternehmen der METZ CONNECT Holding GmbH mit Sitz in Blumberg.

Honorar des Abschlussprüfers

Für die gesetzlich vorgeschriebene Jahresabschlussprüfung sind im Geschäftsjahr 2023 Aufwendungen in Höhe von TEuro 32 angefallen.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.033.413,82 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Blumberg, den 19. Juli 2024

METZ CONNECT TECH GmbH

Albert Metz, Geschäftsführung

Christian Metz, Geschäftsführung

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die METZ CONNECT TECH GmbH, Blumberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der METZ CONNECT TECH GmbH, Blumberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der METZ CONNECT TECH GmbH, Blumberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, den 19. Juli 2024

SR Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Silvia Reiser, Wirtschaftsprüferin

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