Biomasseheizwerk Forchheim GmbH

Schauertal 5A, 91346 Wiesenttal, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 3601
Eingetragen
31.8.1998
Branche
Wärme- und KältehandelHerstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Gegenstand
Der Bau und der Betrieb von mit Biomasse befeuerten Heizwerken sowie die Lieferung von Energie.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

34 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 34 angezeigt

Germany
15.400 €
29.17%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Biomasseheizwerk Forchheim GmbH

Wiesenttal-Streitberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2017 bis zum 31.07.2018

Bilanz

Aktiva

31.7.2018
EUR
31.7.2017
EUR
A. Anlagevermögen 2.213.145,94 2.469.738,94
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.001,00 2.001,00
II. Sachanlagen 2.211.144,94 2.467.737,94
B. Umlaufvermögen 462.662,81 166.616,87
I. Vorräte 19.239,00 32.921,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 322.015,04 70.094,36
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 121.408,77 63.601,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.864,31 7.769,62
Summe Aktiva 2.683.673,06 2.644.125,43

Passiva

   
31.7.2018
EUR
31.7.2017
EUR
A. Eigenkapital 1.269.316,48 1.094.018,49
I. gezeichnetes Kapital 52.800,00 52.800,00
II. Kapitalrücklage 60.938,37 60.938,37
III. Gewinnvortrag 980.280,12 867.053,63
IV. Jahresüberschuss 175.297,99 113.226,49
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 374.377,00 407.108,00
C. Rückstellungen 43.391,67 12.119,25
D. Verbindlichkeiten 996.587,91 1.130.879,69
Summe Passiva 2.683.673,06 2.644.125,43

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.08.2017 bis 31.07.2018

der Firma Biomasseheizwerk Forchheim GmbH, Schauertal 5a, 91346 Wiesenttal

Sitz: Wiesenttal- Streitberg

Registergericht: Amtsgericht Bamberg

Handelsregisternummer: HRB 3601

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne von §§ 264, 267 Absatz 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist demgemäß nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Zusätzlich waren die Bestimmungen des GmbHG zu beachten.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266, 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind.

Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind im Vergleich zum Vorjahr beibehalten worden.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Bilanzierungsverbote gemäß § 248 HGB wurden beachtet.

Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden ausschließlich gemäß § 250 HGB gebildet.

Soweit Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen, sind diese gemäß § 268 Absatz 7 HGB im Anhang angegeben.

b) Bewertungsmethoden

Die angewandten Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handelsrechtlichen Bestimmungen.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Im Einzelnen gelten die folgenden Besonderheiten:

· Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde von der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsverhältnisse ausgegangen.

· Es wurde ausschließlich von der linearen oder von der degressiven Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht. Die Abschreibungen bei den Zugängen wurden zeitanteilig vorgenommen.

· EStG im Zugangsjahr grundsätzlich aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben.

· Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis € 150,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Absatz 2a EStG im Zugangsjahr grundsätzlich als Aufwand erfasst. Der steuerliche Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG für geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 wurde in die Handelsbilanz übernommen, da der vorliegende Sammelposten für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a Absatz 2 HGB bewertet.

Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgte zum Nominalwert.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

3. Angaben zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Summe der Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposition sowie die Zugänge, Abgänge und Abschreibungen des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagespiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr waren mit € 0,00 auszuweisen (Vorjahr € 0,00).

Auf eine Erläuterung der sonstigen Rückstellungen wird gemäß § 288 Absatz 1 HGB verzichtet.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Restlaufzeit bis zu einem Jahr und fünf Jahren
Restlaufzeit zwischen einem fünf Jahren
Restlaufzeit von mehr als Gesamtbetrag
Verbindlichkeiten 417.209,42 270.000,00 309.378,49 996.587,91

Außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden nicht vorgenommen.

Zum Abschlussstichtag bestehen keine ausschüttungsgesperrten Beträge im Sinne von § 285 Nr. 28 HGB.

4. Sonstige Angaben

a) Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden nicht.

b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Auf die Angabe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, wird gemäß § 288 Absatz 1 HGB verzichtet.

c) Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr:

· Herr Wolfgang Windisch, Geschäftsführer

Auf die Angabe der Vergütungen an die Geschäftsführer wird gemäß § 288 Absatz 1 HGB verzichtet. Vorschüsse und Kredite an die Geschäftsführer bestanden nicht bzw. wurden nicht gewährt.

d) Gesellschafter

Gegenüber Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag Forderungen i.H.v. € 0,00 (Vorjahr € 0,00) und Verbindlichkeiten i.H.v. € 540.000,00 (Vorjahr € 580.000,00).

e) Beschäftigte Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurde durchschnittlich ein Arbeitnehmer gemäß § 285 Nr. 7 HGB beschäftigt.

5. Ergebnisverwendung

Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss i.H.v. € 175.297,99 zuzüglich des Gewinnvortrages i.H.v. € 980.280,12, insgesamt also € 1.155.578,11 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wiesenttal, den 09.04.2019

Biomasseheizwerk Forchheim GmbH

Wolfgang Windisch, Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 8.4.2019.

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