HH Bedachungen - Gerd Grobosch e.K.Liquidiert
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HIT Warenhaus GmbH & Co. KGAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Warenhauses in Aachen. Die Gesellschaft betreibt einen Verbrauchermarkt mit Food- und Non-Food-Artikeln in langfristig angemieteten Räumlichkeiten. In unmittelbarer Nähe wird zusätzlich ein Getränkemarkt betrieben, der ebenfalls langfristig angemietet ist. B. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftsentwicklung 2019 Mit einem Wachstum des preisbereinigten Brutto-Inlandsprodukt um + 0,6 % im Vergleich zum Vorjahr hat die deutsche Wirtschaft das Wachstum der vergangenen Jahre fortgesetzt, jedoch mit stark verringertem Tempo. So betrug die Steigerung im Jahr 2017 noch + 2,5 %, im Jahr 2018 + 1,5 %. Bedingt durch die nach wie vor gute Lage auf dem Arbeitsmarkt stiegen die privaten Konsumausgaben mit + 1,6 % zum Vorjahr überproportional gegenüber der Gesamtwirtschaftsleistung. Die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnsitz in Deutschland erreichte mit 45,3 Mio. das vierzehnte Jahr in Folge einen neuen Höchststand. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Jahresschnitt von 2,34 auf 2,27 Mio. Personen. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich von 5,2 % auf 5,0 %. Die Verbraucherpreise erhöhten sich mit einer Steigerung von +1,4 % moderater als im Vorjahr. Branchenentwicklung Der deutsche Einzelhandelt setzte im Jahr 2019 nominal 3,3 % und preisbereinigt 2,7 % mehr um als im Vorjahr. Damit verzeichnete der deutsche Einzelhandel im zehnten Jahr in Folge ein Umsatzplus. Wie schon im Jahr 2018 schwächte sich allerdings das Wachstum im für den Einzelhandel besonders bedeutsamen Weihnachtsgeschäft im Dezember mit nominal + 1,7 % und preisbereinigt + 0,8 % deutlich ab. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren entwickelte sich im Jahr 2019 mit nominal + 2,1 % und preisbereinigt + 1,2 % ebenfalls positiv, allerdings nicht auf dem Niveau des Gesamt-Einzelhandels. C. Geschäftsverlauf Umsatzentwicklung Gegenüber dem Vorjahr nahmen die Umsatzerlöse lt. Gewinn- und Verlustrechnung um TEUR 534 auf TEUR 14.067 zu. Die Gesamtleistung betrug TEUR 14.751 (+4,2 %). Sachinvestitionen Im Geschäftsjahr 2019 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 16) getätigt. Die Investitionen flossen schwerpunktmäßig in die Mietereinbauten und in die Betriebs- und Geschäftsausstattung des Verbrauchermarkts. Den Investitionen im Sachanlagevermögen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 205 (Vorjahr: TEUR 193) gegenüber. Finanzierungsmaßnahmen Die Finanzierung der Investitionen erfolgte dem Cashflow. Das Stand des Darlehens der Hausbank beträgt per 31.12.19 TEUR 268. Umweltschutz Ab dem 01.01.2017 wird der Strombedarf vollständig mit Ökostrom gedeckt. Dieser wird aus den regenerativen Quellen Wasser, Wind und Sonne erzeugt. Die Zuordnung der Herkunft erfolgt über das von der EU anerkannte Zertifikatsystem EECS. Die Umsetzung der bereits in den Vorjahren praktizierten Maßnahmen zum Umweltschutz (konsequente Mülltrennung, Hinweisschilder zur korrekten Handhabung der Mülltrennung an allen Entsorgungsstellen, umweltfreundliche Kältemittel in den Kühlanlagen) wurde auch im laufenden Geschäftsjahr konsequent fortgesetzt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (auf Vollzeitbasis) 48 (Vorjahr: 49). Beschäftigt wurden zum Berichtsstichtag des abgelaufenen Geschäftsjahres 61 Personen, darunter fünf Auszubildende (Vorjahr 78 Personen, davon vier Auszubildende). Der Personalaufwand nahm trotz der niedrigeren Beschäftigtenzahl aufgrund von Tariferhöhungen gegenüber Vorjahr um rund 7,2 % auf TEUR 1.941 zu. Pro Beschäftigtem (auf Vollzeitbasis) fielen Personalkosten in Höhe von durchschnittlich TEUR 40 (Vorjahr TEUR 37) an. Die stichtagsbezogene Personalleistung stieg auf TEUR 293 (Vorjahr: TEUR 277). Im abgelaufenen Geschäftsjahr fielen Zahlungen für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 12,4 (Vorjahr: TEUR 12,0) an. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich der Getränkemarkt weiterhin positiv entwickelt. Trotz eines verhaltenen Umsatzzuwachses ist der Rohgewinn überproportional gestiegen. Die Umbaumaßnahmen im Verbrauchermarkt haben ebenfalls zu einer positiven Entwicklung beigetragen. D. Erläuterungen zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Ertragslage Der Netto-Eigenumsatz gemäß Ertragslage nahm um TEUR 608 auf TEUR 14.133 zu. Der Warenrohgewinn II stieg um 4,3% auf TEUR 3.448. Die Spanne betrug von 24,4 % (Vorjahr: 24,5 %). Das Ergebnis vor Steuern betrug TEUR 1.009 (Vorjahr: TEUR 893). Der Jahresüberschuss betrug TEUR 796 (Vorjahr: TEUR 704). Vermögenslage Die Bilanz weist ein Summe von EUR 2.345 nach TEUR 2.593 im Vorjahr (-9,6% %) aus. Auf der Aktivseite nahmen alle Aktivpositionen mit Ausnahme der Vorräte ab. Ebenso ist auf der Passivseite eine Abnahme aller Passivposten zu verzeichnen.. Finanzlage Der Finanzmittelbestand nahm gegenüber dem Vorjahr um TEUR 92 auf TEUR 518 ab. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird weiterhin als gut eingeschätzt. Zwar hat sich der Verschuldungsgrad mit 68% nur geringfügig gegenüber Vorjahr verändert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Dritten (ohne Gesellschafter und nahestehende Unternehmen) betragen aber nur 19% (Vj. 29 %) der Bilanzsumme. E. Chancen- und Risikobericht Gesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken Konjunkturelle gesamtwirtschaftliche Entwicklungen und die regionale Entwicklung in dem Einzugsbereich unseres Marktes können das Geschäft beeinflussen und sich sowohl positiv als auch negativ auf Umsatz und Unternehmensergebnis auswirken. Unternehmensspezifische und Betriebsrisiken Risiken der zukünftigen Entwicklung sind aus der Entwicklung der regionalen Konkurrenzsituation nicht ersichtlich. Auch ergeben sich keine weiteren Risiken aus dem Betrieb eines Einzelhandelsgeschäfts, insbesondere aufgrund der langfristigen Mietsituation. Der Getränkemarkt muss seine längerfristige Marktakzeptanz noch unter Beweis stellen. Hier ist entscheidend, wie sich der Kundenstamm auf die räumliche Trennung zum Verbrauchermarkt langfristig einstellen wird, bzw. inwieweit es gelingt, Neukunden hinzuzugewinnen. Aus der Vergrößerung der Verkaufsfläche durch die räumliche Ausgliederung ergeben sich Chancen auf nachhaltige Umsatzsteigerungen. Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt ist. Insbesondere wurden folgende Risikoanalysen eingerichtet:
Mit diesem Instrumentarium wird die unterjährige Geschäftsentwicklung aufgezeigt. Mit einem Hochrechnungsverfahren der Geschäftsentwicklung wurde ein Prognoseverfahren eingerichtet, mit dem schnell auf Veränderungen reagiert werden kann. Liquiditätsrisiko Alle Lieferverbindlichkeiten wurden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte abgedeckt. Ein Liquiditätsrisiko ergibt sich aus unserer Sicht nicht. Finanzinstrumente und Derivate Da die Gesellschaft ausschließlich auf dem deutschen Markt tätig ist, wurden keine Finanzinstrumente und Derivate zu Wechselkurssicherungen eingesetzt. Es besteht weiterhin keine Notwendigkeit, Zins- und Marktpreisrisiken mit Finanzinstrumenten und Derivaten abzusichern. Rechtliche Risiken Gegen unsere Gesellschaft sind derzeit keine Gerichtsverfahren anhängig. Uns sind keine Umstände bekannt, die zu Gerichtsverfahren führen könnten, die wesentliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche und finanzielle Situation der Gesellschaft haben könnten. E. Prognosebericht Für das Jahr 2020 sind für die deutsche Wirtschaft konjunkturell schwierigere Rahmenbedingungen zu erwarten als in den vergangenen Jahren. Die zu erwartende fortgesetzt stabile Situation am deutschen Arbeitsmarkt lässt allerdings weiterhin eine grundsätzlich positive Konsumstimmung auch im Jahr 2020 erwarten. Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland wird stark von der weiteren Entwicklung der globalen Konjunktur abhängen. Die Anzeichen für eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China lassen auf positive konjunkturelle Impulse hoffen, die Unsicherheit über die Art des Vollzugs des Brexit sowie die zunehmenden Einschränkungen im weltweiten Personenverkehr und Güteraustausch durch die Ausbreitung des Corona-Virus können zu einer erheblichen Belastung mit einer entsprechenden unmittelbaren negativen Auswirkung auf das Wirtschaftswachstum und das Konjunkturklima in Deutschland führen. Vor diesem Hintergrund ist in Summe von einem nur verhaltenen Wachstum der deutschen Wirtschaft in 2020 auszugehen. Getragen von einem weiterhin stabilen Arbeitsmarkt wird allerdings auch für 2020 von einer grundsätzlich positiven Konjunkturstimmen in Deutschland auszugehen sein, wenn auch mit einer wahrscheinlich verhaltenen Dynamik. Wir planen vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, unseren Umsatz im Jahr 2020 um ca. 5 % zu steigern und den Standort langfristig aufzuwerten und weiterzuentwickeln. Hierzu trägt auch unser Lieferservice über internetbasierte Bestellung bei. Bei in etwa gleich bleibenden Sachkosten und einem geringfügigen Anstieg des Personalaufwands und der Abschreibungen rechnen wir mit einem Ergebnis mindestens auf Vorjahreshöhe.
Aachen, 03.03.2020 gez. Herbert Sütterlin, gez. Dr. Carl Bauerschmitz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Bei der HIT Warenhaus GmbH & Co. KG handelt es sich um eine mittelgroße Kommanditgesellschaft im Sinne des § 264a Absatz 1 in Verbindung mit § 267 Absatz 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242, 264ff. HGB unter Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses nach § 268 Absatz 1 HGB aufgestellt. Die Gliederungsvorschriften wurden für die Gesellschaft unverändert aus dem Vorjahr übernommen. Die HIT Warenhaus GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Aachen und ist beim Handelsregister Aachen Abteilung A unter der Nummer 4217 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss ist nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches gemäß §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Nennenswerte Abweichungen bei den Bilanzierungs- oder Bewertungsmethoden, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage bedeuten, sind gegenüber dem Vorjahr nicht zu verzeichnen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und übrigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, um allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ausreichend Rechnung zu tragen. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Erläuterungen zur Bilanz Die Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden linear über die jeweilige Nutzungsdauer vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 410,- werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Auf die Anwendung der ab 2019 auf € 800,- erweiterten GWG-Grenze des § 6 Abs. 2 EStG wurde handelsrechtlich verzichtet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zum größten Teil mit individuellen Artikelpreisen als gleitender Durchschnittspreis aus den Warenbezugsdaten, in Ausnahmefällen retrograd durch warengruppenindividuelle Spannen- und Teilwertabschläge auf die Verkaufspreise. Zum Bilanzstichtag erfolgt ein Abgleich dieser Werte mit den aktuellen Bezugspreisen. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen wird durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit dem zum Jahresabschluss 2014 ermittelten Festwert angesetzt. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Ein im Umfang geringfügiger Einzelwertberichtigungsbedarf wurde zum Abschlussstichtag berücksichtigt. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr zum Bilanzstichtag bestehen nicht. Eine Abzinsung war nicht vorzunehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen mit T€ 229,2 einen Investitionskredit zu Markt-Modernisierungsaufwendungen und mit T€ 39,4 einen Kfz-Investitionskredit. Diese Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Es bestehen am Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen in Höhe von T€ 683,6 (Vj: T€ 721,8). Diese Verbindlichkeiten sind in Höhe von T€ 245,6 dem Liefer- und Leistungsverkehr zuzuordnen. Der darüberhinausgehende Betrag von T€ 438,0 betrifft ein Investitions-Darlehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern betragen am Bilanzstichtag T€ 267,7 (Vj. T€ 363,3); hiervon gegenüber den Kommanditisten T€ 201,1 (Vj: T€ 309,0) und gegenüber dem Komplementär T€ 66,6 (Vj: T€ 59,3). Die Verbindlichkeiten besitzen - mit Ausnahme der Bankverbindlichkeiten - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind unbesichert. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Absatz 2 HGB gegliedert. Bei den Zinserträgen stammen T€ 5,4 (Vj: T€ 3,4) bzw. Zinsaufwendungen von T€ 1,2 (Vj: T€ 1,1) von Gesellschaftern. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverträgen bestehen die nachfolgenden Verpflichtungen: 2020 - 2024 Verbrauchermarkt p.a. T€ 266 sowie 2020 - 2024 Getränkemarkt p.a. 184 = Gesamt T€ 2.250 Sonstige Angaben Die Geschäftsführung und Vertretung obliegt der HIT Warenhaus Verwaltung GmbH, Aachen. Die Komplementär-GmbH erhält alle ihr im Zusammenhang mit der Geschäftsführung entstandenen Aufwendungen von der Kommanditgesellschaft ersetzt. Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr Herr Herbert Sütterlin, Aachen, und Herr Dr. Carl Bauerschmitz, Köln, bestellt. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Im Jahresdurchschnitt wurden 66 (Vj. 69) Arbeitnehmer, davon 49 (Vj. 46) Angestellte und 17 (Vj. 23) Aushilfen, beschäftigt. Persönlich haftende Gesellschafterin der Berichtsfirma ist die HIT Warenhaus Verwaltung GmbH, Aachen. Das gezeichnete Kapital der Komplementärin beträgt € 25.564. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nicht ergeben. Der Jahresüberschuss wurde entsprechend der Regelung im Gesellschaftsvertrag den Privatkonten der Gesellschafter gutgeschrieben.
Aachen, im Februar 2020 HIT Warenhaus Verwaltung GmbH gez. Herbert Sütterlin gez. Dr. Carl Bauerschmitz Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.05.2020 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HIT Warenhaus GmbH & Co. KG, Aachen Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der HIT Warenhaus GmbH & Co. KG, Aachen - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der HIT Warenhaus GmbH & Co. KG, Aachen für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2019 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2019 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Jülich, den 6. März 2020 Hubertus Meller, vereidigter Buchprüfer |
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