Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
JOVYATLAS GmbH
Fennenweg 4, 26844 Jemgum, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
| Geschäftsführer | |
Harald Sigismund Richard Freiherr Waitz von Eschen seit 7.10.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Friedrich Wolfram Freiherr Waitz von Eschen | 50.00% |
Harald Sigismund Freiherr Waitz von Eschen | 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JOVYATLAS GmbHJemgumJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage a. Ertragslage b. Finanzlage c. Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Unternehmens Seit bald acht Jahrzehnten liefert die JOVYATLAS GmbH verlässliche Stromversorgungssysteme für Wirtschaft und Industrie. Als Hersteller hochwertiger Gleichrichter, USV Anlagen, Wechselrichter /Frequenzumrichter und Widerstände bieten wir ein umfangreiches Lieferprogramm mit innovativen Technologien. Unsere unternehmensinterne Entwicklungsabteilung passt Wechselrichter, Gleichrichter und sonstige Produkte kontinuierlich den aktuellen Markterfordernissen an. Für nahezu jede kundenspezifische Anforderung liefern wir die optimale technische Lösung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Innerhalb der deutschen Industrie ist der Maschinen- und Anlagenbau nach wie vor die Vorzeigebranche. Im Jahr 2023 arbeiteten über eine Million Menschen in den über 6.600 Maschinenbau-Unternehmen, so viel wie in keinem anderen Industriezweig. Die häufig in Kleinserie oder als Einzelstück gefertigten Maschinen führen zu einem Pro-Kopf-Umsatz der Branche in Höhe von knapp T€ 256,7. Im Maschinenbau dominieren mittelständische Betriebs- und Entscheidungsstrukturen. 87 Prozent der Unternehmen beschäftigen weniger als 250, nur circa 2 Prozent mehr als 1.000 Mitarbeiter. Zwei Drittel der Unternehmen haben sogar weniger als 100 Beschäftigte. 2. Geschäftsverlauf Die JOVYATLAS GmbH konnte im Jahr 2023 aufgrund der anhaltenden Energiekrise und durch eine Anzahl von Großaufträgen aus dem Bereich Marine einen Umsatz in Höhe von T€ 21.654 über dem Wert des Vorjahres (T€ 21.090) erzielen. Auch das Ergebnis in Höhe von T€ 1.419 lag über dem Vorjahreswert (T€ 1.125). Die Situation bei den Auftragseingängen war stabil und lag im Jahr 2023 mit T€ 20.949 über den Auftragseingängen des Vorjahres (T€ 20.627). Allerdings macht sich der Krieg in der Ukraine durch vereinzelte Probleme in der Lieferkette sowie durch Preissteigerungen bei Material und Energie immer noch bemerkbar. Aus diesem Grund wurde die Beschaffungsstrategie geändert. Man hat sich bei einigen Lieferanten breiter aufgestellt, Wiederbeschaffungszeiten angepasst und mit verschiedenen Lieferanten Rahmenverträge geschlossen. Weitere Schwerpunkte des Managements im Jahr 2023 lagen auf dem Umbau des Serviceteams und auf der Neuaufstellung des Vertriebsteams, sowie auf gemeinsamen Projekten mit der Schwesterfirma Polyma Energiesysteme GmbH. Aufgrund der besseren Gewinnmarge (bei nur leicht gestiegenem Umsatz) konnte die JOVYATLAS GmbH im Jahr 2023 Darlehen tilgen und hatte dennoch noch genug Liquidität, um den Geschäftsbetrieb und Investitionen zu finanzieren. 3. Lage a. Ertragslage Einen Überblick über die Entwicklung der Ertragslage gibt die nachfolgende Darstellung:
Im Jahr 2023 wurde bei der JOVYATLAS GmbH ein Rohergebnis von T€ 13.644 erwirtschaftet. Die betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 904 erhöht und betragen T€ 11.687. Insgesamt wurde ein positives Betriebsergebnis von T€ 1.957 erzielt. In dieses Betriebsergebnis sind Aufwendungen für die Instandhaltung der Produktion, für die Entwicklung, sowie Lageroptimierung und Marketingaktivitäten eingeflossen, die sich zukünftig positiv im Ergebnis niederschlagen werden. Nach Abzug von Finanzergebnis in Höhe von T€ -46 und Ertragsteuern in Höhe von T€ -492 ergibt sich für das Jahr 2023 ein Jahresüberschuss von T€ 1.419. b. Finanzlage Aufgrund des Jahresergebnisses in Höhe von T€ 1.419 und dem nicht zahlungswirksamen Betrag der Abschreibungen von T€ 300 ergibt sich für das Unternehmen am Ende des Jahres 2023 ein positiver Brutto-Cashflow von T€ 1.719. Der gegenüber dem Brutto-Cashflow niedrigere Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 67 ist im Wesentlichen auf die Abnahme der erhaltenen Anzahlungen zurückzuführen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von T€ -333 ergibt sich aus Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ -333. Unter Berücksichtigung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 67, des Cashflows aus Investitionstätigkeit von T€ -333 und des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit von T€ -591 kam es zu einer Verminderung des Finanzmittelfonds um T€ -857 auf T€ 1.825. Der Finanzmittelfonds am Ende des Jahres 2023 enthält liquide Mittel in Höhe von T€ 1.825. c. Vermögenslage Das zum Stichtag um T€ -694 auf T€ 13.511 gesunkene Vermögen des Unternehmens besteht zu rund 7,7 % aus Anlagevermögen und zu rund 92,3 % aus Umlaufvermögen. Das wirtschaftliche Eigenkapital hat eine Quote von 19,2 % (VJ 22,3 %), es enthält im Jahr 2023 ein Eigenkapital (Kern-Eigenkapital) in Höhe von 19,2 % (VJ 8,2 %), im Vorjahr bestand noch ein langfristiges Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt von 14,1 %. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen "Cashflow" und die "Statische Liquidität" herangezogen. Der Cashflow wird aus der Summe Jahresergebnis, Abschreibungen und Zuführung/Auflösung längerfristiger Rückstellungen berechnet. Die Statische Liquidität ergibt sich aus dem Verhältnis der flüssigen Mittel zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Statische Liquidität wird noch einmal unterteilt in Barliquidität, kurzfristige Liquidität und mittelfristige Liquidität. III. Prognosebericht Bei der JOVYATLAS GmbH sind im Jahr 2024 stabile Kundenmärkte zu beobachten. Aus diesem Grund rechnet man mit einem Umsatz über dem Vorjahr aber mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau. Grund dafür ist der Umbau und die Neuaufstellung des Service- und Vertriebsteams, sowie Investitionen in Produktion und Logistik. Die Forschung und die Entwicklung neuer Produkte werden parallel dazu weiter vorangetrieben und ausgebaut. Gemeinsam mit den Schwesterfirmen POLYMA Energiesysteme GmbH und Lindner & Müller Industrie-Elektronik GmbH besteht der gemeinsame Anspruch, proaktiv mit dem Wandel des Energiesektors umzugehen und diesen wo machbar nach eigenen Möglichkeiten mitzugestalten. Das Jahr 2024 wird weiterhin geprägt sein durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie den wirtschaftspolitischen Spannungen mit China. Diese zunehmende Einschränkung des liberalen Welthandels kann potenziell auch für die JOVYATLAS GmbH wirtschaftliche Konsequenzen mit sich bringen. Diese Entwicklungen erfordern und bieten aber auch zugleich die Chance, neue Absatzmärkte und Einsatzbereiche zu erobern und neue Produkte zu entwickeln. Die Liquiditätslage zum Stichtag des Jahresabschlusses 2023 war mit einem Bestand an liquiden Mitteln von € 1,8 Mio. gut und in der Folge im bisherigen Verlauf des Jahres 2024 war die Liquidität jederzeit gewährleistet. Die Geschäftsführung geht davon aus, das Geschäftsjahr 2024 mit einem positiven Ergebnis im operativen Cashflow abzuschließen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die JOVYATLAS GmbH ist als Unternehmen für verlässliche Stromversorgungssysteme in den Bereichen Wechselrichter, Gleichrichter, USV Anlagen und Widerstände unterschiedlichsten externen Risiken ausgesetzt, die das unternehmerische Handeln beeinflussen. Diesen Risiken begegnet man mit einem angemessenen Chancen- und Risikomanagement. Die größten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen sind der Klimawandel und die geopolitischen Abhängigkeiten und damit verbunden eine Energiewende, die gleichzeitig auch eine Chance darstellt. Als Zulieferer für Teile der kritischen Infrastruktur kann die JOVYATLAS GmbH somit direkt zur Stabilisierung der Energieversorgung beitragen. Dies hat eine positive Auswirkung auf die Nachfrage nach unseren Produkten. Branchenspezifische Risiken Der Energiesektor in Deutschland befindet sich weiterhin im Umbruch. Die JOVYATLAS GmbH unterstützt mit ihren innovativen Produkten an vielen Stellen diesen Veränderungsprozess. Bei vielen Schlüsseltechnologien befindet sich die JOVYATLAS GmbH in einer guten Ausgangssituation und kann zukünftig auf entsprechende Kundenwünsche reagieren. Die verschiedenen Krisen in der Welt wirken im Hinblick auf Auftragseingänge bei der JOVYATLAS GmbH tendenziell positiv, da deren Produkte bei der Sicherung von kritischer Infrastruktur zum Einsatz kommen. Ertragsorientierte Risiken Die JOVYATLAS GmbH verfügt über eine gute Position im Markt der Gleichrichter, USV Anlagen, Wechselrichter und Widerstände mit einem guten Verhältnis von Qualität und Preis. Die Nachfrage nach JOVYATLAS-Produkten ist aufgrund der Dynamik am Energiemarkt stabil. Diese Situation kann sich ändern, sollten öffentliche Auftraggeber aufgrund von Sparmaßnahmen ihre Aufträge schieben oder aussetzen. Etwaigen Absatzrisiken begegnet JOVYATLAS GmbH mit zusätzlichen Vertriebs- und Servicemaßnahmen und einem ständig wachsenden innovativen Produktportfolio. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquidität und das wirtschaftliche Eigenkapital haben sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr verringert. Das Eigenkapital (Kern-Eigenkapital) selbst ist hingegen gestiegen. Das Unternehmen konnte ein positives Ergebnis von T€ 1.419 erwirtschaften. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unserer Maschinenbaugruppe sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten, sofern die JOVYATLAS GmbH nicht von einer Rezession getroffen wird. Die Finanzierung erfolgt gruppenintern durch die Muttergesellschaft Jacob Waitz Industrie GmbH, z. B. durch langfristig zur Verfügung gestellte Kredite. Gewährleistungsrisiken Das Gewährleistungsrisiko wird durch nachhaltige Qualitätskontrollen stetig minimiert. Die praktizierte Wareneingangs- und Schlussprüfung sowie der modifizierte Auftragsabwicklungsprozess führten zu deutlich verbesserten Prozessen in der Produktion. Bestehende Gewährleistungsrisiken sind durch angemessene Rückstellungen berücksichtigt. IT-Sicherheitsrisiken Aufgrund der weltweiten Aktivitäten im Bereich Energiesysteme sind Unternehmen wie die JOVYATLAS GmbH Ziele international agierender Cyberkriminalität geworden. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mit kontinuierlichen IT-Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie der Installation von Sicherheitssoftware. 2. Chancenbericht Der Energiesektor in Deutschland befindet sich weiterhin im Umbruch, angetrieben auch durch die "Energiewende" und den Krieg in der Ukraine und die damit einhergehende Instabilität der Energieversorgung sowie den steigenden Kosten für Energie. Dies betrifft auch die JOVYATLAS GmbH, die an diesem Veränderungsprozess mit ihren innovativen Produkten partizipieren und mitgestalten kann. Bei vielen Schlüsseltechnologien befindet sich das Unternehmen in einer guten Ausgangssituation und wird auch in Zukunft auf die speziellen Kundenwünsche reagieren können. 3. Gesamtaussage Die Produkte der JOVYATLAS GmbH genießen hohe Anerkennung bei den Kunden. Dies ist insbesondere auf deren technisch und qualitativ hochwertige Ausführung zurückzuführen. Zudem arbeitet die Entwicklungsabteilung stetig an Produktinnovationen und die Marketingabteilung treibt Markenanmeldungen voran. Insgesamt schaut die JOVYATLAS GmbH deshalb zuversichtlich in die Zukunft, trotz der globalen geopolitischen Risiken und wirtschaftlichen Veränderungen in Folge diverser Krisen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den bestehenden Finanzinstrumenten des Unternehmens zählen im Wesentlichen das Forderungs- und Verbindlichkeitsmanagement, sowie die kurzfristige Finanzierung über gruppeninterne Kredite und die Anzahlungsvereinbarungen mit den Kunden. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Kassel, 26.07.2024 Dipl.- Ing. Harald von Waitz Dr. Friedrich von Waitz Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die JOVYATLAS GmbH hat ihren Sitz in Jemgum. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Aurich unter HR B 205273 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der JOVYATLAS GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. AKTIVA Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen aktiviert. Die Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten mit den Einzelkosten und angemessenen Gemeinkosten oder verlustfrei zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich zu Nennwerten. Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der Ausgaben angesetzt, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. PASSIVA Die Posten des Eigenkapitals sind zu Nennwerten angesetzt. Die Rückstellungen sind in der Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge und die Verbindlichkeiten mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem § 253 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. IV. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem im nachfolgenden dargestellten Anlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 577 (Vorjahr: T€ 450) enthalten. 3. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Personalverpflichtungen (T€ 600 Vorjahr: T€ 521), Einzelgewährleistungen und pauschale Gewährleistungen (insgesamt T€ 1.021 Vorjahr: T€ 701), Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (T€ 0 Vorjahr: T€ 274) und sonstigen Rückstellungen (T€ 148 Vorjahr: T€ 156) zusammen. 4. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. V. SONSTIGE ANGABEN1. MitarbeiterIm Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
2. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen Verpflichtungen bis zum Jahre 2028 aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt T€ 4.652. Die Verträge dienen vor allem der Anmietung von Gebäuden, technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Vorteile der abgeschlossenen Verträge bestehen in der Nutzung der Vermögensgegenstände, die Risiken in der Verpflichtung zur Zahlung. 3. GeschäftsführungDie Geschäftsführung bestand im Jahr 2023 aus den folgenden Mitgliedern: • Dr. Friedrich von Waitz, Kassel, Jurist. • Dipl.-Ing. Harald von Waitz, Kahl am Main, Ingenieur. • Bernhard Fritz Lindner, Stuhr, Techniker (bis zum 30. November 2023) Unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Geschäftsführungsbezüge. 4. Eigenkapital und ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von € 1.419.063,16 zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag von € 786.091,47 auf neue Rechnung vorzutragen.
Kassel, 26. Juli 2024 Die Geschäftsführung Dipl.- Ing. Harald von Waitz Dr. Friedrich von Waitz Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die JOVYATLAS GmbH, Jemgum Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der JOVYATLAS GmbH, Jemgum - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 26. Juli 2024 Märkische
Revision GmbH
Hans-Henning Schäfer, Wirtschaftsprüfer Dirk Herrmann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte auf der Gesellschafterversammlung am 4. Dezember 2024. |
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