Wolff GmbH & Co. KG
Selbe AdresseGroßhandel mit Flachglas
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Annette Sigrun Anne-Marie Berding seit 17.10.2025 | Prokura |
Thomas Dr. Ardelt seit 5.7.2024 | Geschäftsführer |
Bernd Horst Weber seit 18.7.2022 | Geschäftsführer |
Stefan Weigel seit 18.7.2022 | Geschäftsführer |
Peter Blatt seit 8.7.2022 | Prokura |
Frank Schwengers seit 4.5.2010 | Prokura |
Jörg Henschel seit 4.5.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
wolfcraft GmbHKempenichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023wolfcraft GmbHGliederung des Lageberichtes A. Unternehmensgrundlagen A. 1. Geschäftsmodell A. 2. Forschung und Entwicklung B. Wirtschaftsbericht B. 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen B. 2. Geschäftsverlauf B. 3. Ertragslage B. 4. Finanzlage B. 5. Vermögenslage B. 6. Leistungsindikatoren C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht A. Unternehmensgrundlagen A. 1. Geschäftsmodell Unsere Gesellschaft agiert als Betriebsgesellschaft im Rahmen eines steuerlichen Betriebsaufspaltungsmodells, welches durch die Anmietung der betriebsnotwendigen Immobilien von der Besitzgesellschaft gekennzeichnet ist. Die Tätigkeit erstreckt sich auf die Produktion und den Handel mit Werkzeugen und Elektrowerkzeugzubehör für den Heimwerkerbedarf. Der Schwerpunkt des Abnehmerkreises liegt auf den Verbraucher- und Baumärkten im In- und Ausland. Geografisch befinden sich die Kernmärkte in Deutschland, Frankreich sowie Süd- und Osteuropa. Im europäischen Ausland erfolgt die Marktbetreuung dabei auch durch 100 %-ige Tochtergesellschaften in den jeweiligen Ländern. Produziert wird - unverändert zu den Vorjahren - an den Standorten Weibern, Deutschland, sowie - über eine Tochtergesellschaft - in Malé Dvorniky, Slowakei. Daneben bestehen fremde Produktionsstandorte mit Lieferantenstatus in Osteuropa und Fernost. In Deutschland werden auf CNC-gesteuerten Produktionsanlagen hauptsächlich hochwertige Schneidwerkzeuge hergestellt. Der Anteil des deutschen Standorts an der Gesamtproduktion beträgt weniger als 10 %. Die slowakische Tochtergesellschaft stellt insbesondere Laminat- und Fliesenschneider, Tische, Transportsysteme, Werkstatteinrichtungen, Spannprodukte und ein umfangreiches Sortiment von Handwerkzeugen für den europäischen Markt her. Zusätzlich sind hier die gesamten Verpackungsaktivitäten für den Bereich Elektrowerkzeugzubehör gebündelt. Unsere Einkaufsaktivitäten erfolgen weltweit. Hauptziel ist die "just in time"-Optimierung der Dispositionsplanungsprozesse unter Berücksichtigung der internationalen Standortvorteile hinsichtlich der Rohstoffpreise und des Lohnniveaus. Hierzu arbeiten wir mit Dienstleistungsunternehmen im Bereich Beschaffung und Qualitätsmanagement eng verzahnt zusammen. A.2. Forschung und Entwicklung Vorhandene Produkte werden in stetigem Umfang technisch weiterentwickelt. Ebenso erfolgen kontinuierliche Neuentwicklungen von Produkten und Produktsegmenten. Diese Aktivitäten werden mit eigenen Sach- und Personalmitteln, aber auch teilweise mit der Unterstützung von Leistungen Dritter auf dem Gebiet von Design, Gestaltung und Marktforschung durchgeführt. B. Wirtschaftsbericht B. 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Hohe Inflationsraten und die geldpolitische Straffung belasten die Weltkonjunktur. In Europa bleibt der inflationsbedingte Kaufkraftverlust der zentrale Belastungsfaktor für die konjunkturelle Entwicklung. Für Deutschland geht das Statistische Bundesamt nach ersten Berechnungen von einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,3 % aus. Aktuelle Umsatzzahlen des Baumarkthandels für das Gesamtjahr sind derzeit noch nicht verfügbar. Unterjährige Informationen zeigen Umsatzrückgänge im stationären Handel und im Online-Geschäft. B.2. Geschäftsverlauf Unser Geschäftsverlauf war durch leichte Umsatzsteigerungen und eine Beruhigung des Beschaffungsmarktes geprägt. Auf der Beschaffungsseite erfolgte der Einkauf in Fernost auf in etwa dem Mengenniveau des Vorjahres. Die Einkaufspreise haben sich im Vergleich zum Vorjahr auf einem Niveau eingependelt, dass zwar unter den Vorjahreswerten, jedoch über den Werten von 2020 liegen. Das Wechselkursniveau des Euros zum US-Dollar ist im Vergleich zum Vorjahr etwas gestiegen, befindet sich aber noch deutlich unterhalb des Wechselkurses von 2021. Die nachhaltig weiter steigenden Fertigungslöhne und Sozialabgaben auf den Beschaffungsmärkten belasteten jedoch die Einkaufspreise unverändert. Die Preisentwicklung in vielen Sektoren war und ist durch die weltweiten Gegebenheiten und den daraus resultierenden negativen Einflüssen sehr dynamisch. Trotz dieses herausfordernden Umfeldes konnten wir unsere Lieferfähigkeit auf hohem Niveau sicherstellen. In der Folge einer grundsätzlichen Kaufzurückhaltung aufgrund der hohen Inflation, blieb das kumulierte Gesamtergebnis unterhalb des Planwerts. Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2.456 T€ gegenüber 1.676 T€ im Vorjahr beendet. Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Gesamtumfeldes in Europa konnte das Vorjahresergebnis leicht übertroffen werden. Aufgrund des Heimwerker-Booms in den Jahren 2020/21, der von erheblichen Kostensteigerungen im Rohstoff- und Energiesektor sowie zu massiven Preiserhöhungen in verschiedenen Lebensbereichen in den Jahren 2022 und 2023 abgelöst wurde, erscheint uns das Jahr 2019 als ein stabilerer Referenzpunkt im Vergleich zu den jüngsten Jahren. Die Eigenkapitalquote ist bei einer Steigerung der Bilanzsumme (+ 5,4 %) mit 57,9 % als stabil einzustufen und liegt damit nur geringfügig unter dem geplanten Wert (61,4 %). Zusammenfassend ergab sich ein verhalten zu wertender Geschäftsverlauf. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes haben sich keine grundlegenden Veränderungen eingestellt. B. 3. Ertragslage Die Umsatzentwicklung war durch leichte Umsatzsteigerungen geprägt. Die coronabedingten Boom-Jahre 2020/21 im Heimwerkersegment haben sich im Berichtsjahr nicht wieder eingestellt. Unter Berücksichtigung der schwierigen wirtschaftlichen Gesamtumfeldes in Europa konnte ein Nettoumsatz in Höhe von 102.551 T€ erreicht werden. Damit wurde der Vorjahresumsatz um 3 % überschritten. Die Materialeinsatzquote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, da die Beschaffungspreise sich im Berichtsjahr auf hohem Niveau stabilisiert haben. Basierend auf der kontinuierlichen Investitionstätigkeit der letzten Jahre haben sich die Abschreibungen deutlich erhöht. Die Personalkosten sind auf Grund einer inflationsbedingten Lohn- und Gehaltssteigerung im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken, da im Vorjahr Kosten für die Teilnahme an der alle zwei Jahre stattfindenden Eisenwarenmesse angefallen sind. Im neutralen Ergebnis verzeichnete die Gesellschaft eine erhebliche Steigerung, insbesondere aufgrund der positiven Zinsentwicklung im Geschäftsjahr. Der Beteiligungsertrag hat sich auf Basis des Vorjahresergebnisses etwas verringert. Das Zinsergebnis war im Vorjahr geprägt durch einen Einmaleffekt in der Umbewertung der Rückdeckungsmittel für bestehende Pensionsverpflichtungen. Aufgrund der erstmaligen kongruenten Bewertung der rückgedeckten Altersversorgungszusagen nach den Vorgaben von IDW RH FAB 1.021 ergab sich im letzten Jahr eine Änderung der Bewertungsmethode. In diesem Jahr liegen die Zinsaufwendungen wieder auf dem üblichen Niveau. Insgesamt hat sich der Abzinsungsaufwand gegenüber dem Vorjahr um 778 T€ verringert. B. 4. Finanzlage Der Bestand an flüssigen Mitteln hat sich im Wesentlichen durch die gezielte Absenkung der Warenvorräte bei gleichzeitig positiver Entwicklung sonstiger Cashflow-Komponenten und einer vorgenommenen moderater Ausschüttung, deutlich erhöht. Die Finanzlage zeigt sich seit einigen Jahren unverändert sehr stabil. Die Gesellschaft war stets in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Eine Effektivverschuldung liegt nicht vor, da erneut eine Überdeckung des Fremdkapitals durch kurz-/mittelfristiges Umlaufvermögen vorhanden ist. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von 1.825 T€ vorgenommen. Wesentlicher Schwerpunkt waren dabei die Sachinvestitionen für Formwerkzeuge im Zusammenhang mit unseren kontinuierlichen Produktinnovationen und die Stärkung unserer Produktionskompetenz im Bereich der Schneidwerkzeugfertigung am deutschen Standort. Die durch verschiedene Kreditinstitute in Höhe von rund 5 Mio.€ zugesagten kurzfristigen Kreditlinien wurden zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. B. 5. Vermögenslage
* enthält zum 31.12.2023 Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen jeweils hälftig Beim Anlagevermögen sind als prägende Einflussfaktoren die Investitionen im Bereich der Formwerkzeuge und Produktionsmaschinen, sowie die planmäßigen Abschreibungen zu verzeichnen. Im Umlaufvermögen sank der Vorratsbestand bei gleichbleibend hoher Lieferfähigkeit gegenüber dem Vorjahr um 1.417 T€. Gegenläufig stiegen die Kundenforderungen im Vergleich zum Vorjahr entsprechend des Umsatzverlaufes leicht (635 T€) und die flüssigen Mittel stark (4.582 T€) an. Die Veränderung des Fremdkapitals resultiert im Besonderen aus der Umstellung der Pensionsbewertung im Vorjahr. Unter Berücksichtigung dieser Entwicklungen und des erzielten Jahresüberschusses ist das Eigenkapital geringfügig angestiegen und veränderte sich auf Grund der gestiegenen Bilanzsumme von 58,7 % im Vorjahr auf 57,9 % der Bilanzsumme. B. 6. Leistungsindikatoren Für unsere interne Steuerung haben vor allem die finanziellen Leistungsindikatoren eine führende Bedeutung. Insbesondere die Entwicklung von Umsatz, Materialeinsatzquote, Jahresüberschuss sowie die Eigenkapitalquote finden hierbei Beachtung. Zur Entwicklung der Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr verweisen wir auf die entsprechenden Darstellungen unter B. 3. Ertragslage und B.5. Vermögenslage. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die bereits seit vielen Jahren konsequent betriebene Sortimentsentwicklung wird auch in Zukunft durch eine kontinuierliche Innovationspolitik im Entwicklungs-/ Neuproduktbereich gestützt. Neue Trendthemen im Heimwerkersektor sind dabei für unsere Produktentwicklungen ein maßgeblicher Faktor. Die erfolgreiche Umsetzung der Chancen im Bereich der Distributionsgewinnung bei existierenden Kunden sowie der kontinuierliche Ausbau unserer Kundenbasis sind weiter wesentliche Eckpfeiler für die Absicherung unserer Entwicklung. Grundlegende Änderungen unserer Geschäftspolitik sind nicht geplant. Die Absatzpreise müssen aufgrund der in den Vorjahren sehr starken Steigerungen an den weltweiten Einkaufsmärkten laufend justiert werden. Eine Stabilisierung auf hohem Niveau war bereits im Jahresverlauf 2023 zu beobachten. Wir erwarten ein unverändert hohes Preisniveau für 2024. Die Entwicklung der Weltmarktpreise im Rohstoffsektor wird weiterhin einen erheblichen Einfluss auf unseren Wareneinsatz haben. Insbesondere im Bereich der Stahl-, Kunststoff- und Verpackungsmaterialien, der Energie, aber auch in allen übrigen Einkaufssektoren sind die Preise im Vergleich zum Spitzenniveau des Vorjahres etwas gefallen, liegen aber immer noch auf einem hohen Niveau. Die Einschätzung der Währungsverhältnisse für den Euro-/USD-Kurs ist auf Grund der geopolitischen Unsicherheiten nicht abzuschätzen. Die Risiken auf der Beschaffungsseite sind im Zuge der Entwicklung der geopolitischen Lage nicht verlässlich einzustufen. Wesentliche steuerliche und rechtliche Risiken sind momentan nicht erkennbar. Wir verfügen über angemessene Planungs- und Kontrollinstrumente, die uns bei der frühzeitigen Erkennung auftretender Risiken unterstützen. Wirksame Gegenmaßnahmen können so rechtzeitig ergriffen werden. Ein effizientes Mahnwesen sorgt für einen planbaren Liquiditätszufluss; Forderungsausfälle sind selten und nur in moderater Höhe zu verzeichnen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken zu erkennen sind, werden zeitnah entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen hauptsächlich Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Bankdarlehen und Devisentermin- und Devisenswapgeschäfte. Das Risiko aus dem Euro-/USD-Kursverhältnis beeinflusst unsere Ertrags- und Kostensituation. Zur Absicherung unserer USD-Einkaufspositionen werden klassische und uns transparente Devisentermin- und Devisenswapgeschäfte eingesetzt. Der Umfang richtet sich ausschließlich nach dem für alle Lieferanten zusammengefassten, für die nähere Zukunft geplanten Einkaufsvolumen bei homogener Risikostruktur und fällt damit in den Bereich des Portfolio-Hedging. Offene spekulative und von uns nicht einschätzbare Risikopositionen werden nicht eingegangen. Die Finanzpositionen des Unternehmens werden konservativ gemanagt. Ziel unseres Finanzmanagements ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Der Ausblick auf das Jahr 2024 ist auch vom Niveau der weiteren Wirtschaftsentwicklung in Europa abhängig. Der Sachverständigenrat der Bundesrepublik Deutschland erwartet im Jahr 2024 eine Zuwachsrate des BIP im Euro-Raum von 1,1 %. Gefährdungspotenziale für das Wachstum liegen im Bereich der weltweiten geo- und finanzpolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf unsere Absatzmärkte. Auch eventuell wieder auftretende Liefer- und Kapazitätsengpässe im weltweiten Handel und die nachhaltigen Folgen der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine sowie die möglichen Langzeitfolgen des Brexit gehören zu den Risikofaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung. Eine Einschätzung über mögliche Folgen der zunehmenden politischen Spannungen in Osteuropa kann derzeit nicht verlässlich erfolgen. Unsere Investitionen werden sich auch in der Zukunft stark auf die Bereiche der Werkzeuge und Maschinen im Zusammenhang mit der Produktentwicklung und der weiteren Stärkung der Innovationskraft und unserer Herstellerkompetenz konzentrieren. Die in den Vorjahr begonnene Erweiterung der Bürofläche wurde im Berichtsjahr abgeschlossen, wodurch ein attraktives und zukunftssicheres Bürokonzept umgesetzt wurde. Im Finanzierungsbereich gehen wir durch unseren niedrigen Verschuldungsgrad und der langfristig ausgerichteten Finanzierungsstruktur von einer nachhaltig stabilen und verlässlichen Situation aus. Für unsere Ertragsplanungen sind wir von einer zurückhaltenden Entwicklung im Heimwerkersektor ausgegangen. Für den Umsatz gehen wir bedingt durch die Einführung neuer Produkte von einer Wachstumsrate im einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Berichtsjahr aus. Bei unseren weltweiten Einkaufsaktivitäten erwarten wir aufgrund einer stabilisierten Preisentwicklung auf den Beschaffungsmärkten eine leicht verbesserte Rohertragsquote im Vergleich zum Berichtsjahr. Der Beteiligungsertrag wird auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zum erwarteten Jahresüberschuss darstellen. Unter Berücksichtigung einer verbesserten Materialkostenquote auf der einen Seite und des Investitionspaketes, der Anstrengungen im Bereich der Produktentwicklung und der stabilen Personalstruktur auf der anderen Seite rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresüberschuss in etwa auf dem Niveau des Ergebnisses des Berichtsjahres. Die Eigenkapitalquote soll auf Basis einer nahezu unveränderter Bilanzsumme und des geplanten Jahresüberschusses stabil bleiben. Die vorstehend getroffenen Aussagen und Planungen beruhen auf Annahmen und Einschätzungen, die aus gegenwärtigen Erwartungen und Informationen resultieren. Wir weisen explizit darauf hin, dass die ohnehin jeglicher Prognose immanenten Unsicherheiten durch die aktuelle kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine nach wie vor weiter verstärkt werden.
Kempenich, 15. Februar 2024 wolfcraft GmbH Geschäftsführung Bernd Weber Holger Placke Stefan Weigel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023wolfcraft GmbH, KempenichAmtsgericht Koblenz, HRB 12958 Inhaltsverzeichnis des Anhangs I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden C. Erläuterungen zur Bilanz D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung II. Sonstige Angaben A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen B. Abschlussprüferhonorare C. Finanzinstrumente D. Organe und Aufwendungen für Organe E. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer F. Sonstige Pflichtangaben I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von einem Jahr oder weniger werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Finanzanlagen Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten, Wertminderungen wurde durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, die durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt werden. Dabei wird beachtet, dass die kalkulierten Herstellungskosten nicht über den tatsächlichen Herstellungskosten liegen. Angemessene Gemeinkostenzuschläge werden berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wird durch absatzmarktorientierte Abschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei Altersvorsorgeverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung verwendet. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB werden nach den für Verbindlichkeiten geltenden Grundsätzen unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ausgewiesen. Die Risikoeinschätzung der Inanspruchnahme erfolgt auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023 gem. § 268 Abs. 2 HGBwolfcraft GmbH, Kempenich
Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 6.815.406,68 (Vorjahr: EUR 7.130.676,36) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 4.773.381,64 (Vorjahr: EUR 3.255.297,88). Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen EUR 2.500,00 (Vorjahr: EUR 4.000,00). Eigenkapital Ausschüttungsgesperrte Beträge: EUR 23.858,00 (Vorjahr: EUR 95.744,00). Der Betrag resultiert aus der Abzinsung der Altersvorsorgeaufwendungen aus dem Differenzbetrag zwischen den Rückstellungsansätzen mit dem Durchschnittszinssatz der letzten zehn bzw. sieben Jahre. Der ausschüttungsgesperrte Betrag wurde nur in der Höhe angesetzt, in der nicht bereits durch die kongruente Bewertung der Rückdeckungsansprüche bezüglich der Altersversorgungsverpflichtungen bereits eine Ergebnisminderung bewirkt wurde, die insoweit von vornherein eine Ausschüttung zu Lasten der Gläubiger ausschließt. Der ausschüttungsgesperrte Betrag erfasst damit nur den Teil des Differenzbetrags, der auf den nicht rückgedeckten Teil der Verpflichtung entfällt. Rückstellungen Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUCM) unter Zugrundelegung individueller Rechnungszinssätze zwischen 1,06 % und 1,74 %, erwarteten Lohn- und Gehalts- und Rentensteigerungen von 2,50 % und unter Anwendung der Sterbetafel Heubeck Richttafeln 2018 G. Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 62.400,00. Vermögensgegenstände gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB in Höhe von EUR 4.567.936,00 wurden mit Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von EUR 7.395.593,00 verrechnet. Die Bewertung der verrechneten Vermögensgegenstände erfolgte nach dem Deckungskapitalverfahren unter Wahl des Passivprimats. Nachstehende Aufwendungen und Erträge wurden verrechnet: Erträge aus dem verrechneten Vermögen i.H.v. EUR 39.442,17 wurden mit Erträgen aus der Abzinsung i.H.v. EUR 110.064,00 verrechnet und saldiert unter dem Posten Zinsen und ähnlichen Aufwendungen mit EUR 70.621,83 ausgewiesen. Für die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen und Sterbegeld ergeben sich folgende grundlegende Annahmen der Berechnung:
In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen enthalten:
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vollumfänglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Haftungsverhältnisse Für die Verbindlichkeiten einer Tochtergesellschaft (verbundenes Unternehmen) bestehen Bürgschaften, die zum Bilanzstichtag mit EUR 1.084.035,00 valutieren (Vorjahr: EUR 1.592.576,29). Des Weiteren besteht zugunsten eines verbundenen Unternehmens in Höhe von EUR 2.902.376,00 eine Verbindlichkeit aus Gewährleistungsvertrag (gesamtschuldnerische Haftung für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten). Mit einer Inanspruchnahme aus den Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wird nicht gerechnet, da die Schuldner finanziell in der Lage sind, Ihren Verpflichtungen termingerecht nachzukommen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Nach geographischen Märkten gliedern sich die Umsätze wie folgt:
II. Sonstige Angaben A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 1.594.668,86; dazu kommen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 1.434.012,24 *. Verträge
* Angabe Aufwand p.a. B. Abschlussprüferhonorare Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar sind in dem die Gesellschaft einbeziehenden Konzernabschluss der Wolff Verwaltungsgesellschaft mbH, Kempenich, enthalten. C. Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestehen nicht zum Zeitwert bewertete Devisenswaps im Volumen von USD 2.000.000,00 mit Fälligkeiten zwischen dem 3. Januar 2024 und dem 3. Juli 2024. Deren beizulegender Zeitwert beträgt EUR 14.861,22 und wurde nach der Barwertmethode ermittelt. Bewertungsparameter sind die Devisenmarktkurse (FX-Kurse). D. Organe und Aufwendungen für Organe Herr Reinhard Wolff geschäftsführender Gesellschafter (bis zum 31.12.2023) Herr Bernd Weber Geschäftsführer Finanzen Herr Stefan Weigel Geschäftsführer Marketing und Entwicklung Herr Holger Placke Geschäftsführer Vertrieb Die für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge betragen EUR 1.209.643,30. E. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
F. Sonstige Pflichtangaben Mutterunternehmen ist die Wolff Verwaltungsgesellschaft mbH, Kempenich. In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der Wolff Verwaltungsgesellschaft mbH wird die Gesellschaft nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.
Kempenich, 15.02.2024 wolfcraft GmbH Geschäftsführung Bernd Weber Holger Placke Stefan Weigel Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die wolfcraft GmbH, Kempenich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der wolfcraft GmbH, Kempenich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschlieĺ3lich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der wolfcraft GmbH, Kempenich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäĺ3 § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäĺ3igkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäĺ3iger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Obereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Obereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäĺ3iger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Obereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maĺ3nahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Obereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Obereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDVV) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäĺ3iger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäĺ3es Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 16. Februar 2024 DORNBACH
GmbH
Groß, Wirtschaftsprüfer Sellhorn, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss vom 27.04.2024 festgestellt. |
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