Periskop Development GmbH

Kleiststraße 21, 10787 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 239078
Vorher
DLE Land Development GmbH
Eingetragen
23.2.2022
Branche
Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und BauwerkeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Die Anlagestrategieberatung für Kapitalverwaltungsgesellschaften (AIFM) (ausschließlich) in Bezug auf Fonds, die im Bereich Erwerb von Grundstücken zur Entwicklung bis zur Baugenehmigung und anschließende Veräußerung tätig sind. Die Gesellschaft erbringt ferner erlaubnisfreie Dienstund Beratungsleistungen für Dritte in Bezug auf den Erwerb, die Entwicklung (einschließlich vorbereitender Planungen), das Halten und Verwalten (einschließlich der Vermietung) sowie ggf. die vollständige oder teilweise Veräußerung von Grundstücken oder grundstücksgleichen Rechten sowie von Gesellschaften, die unmittelbar oder mittelbar Grundstücke oder grundstücksgleiche Rechten halten oder noch erwerben sollen. Ausgenommen sind jedoch erlaubnispflichtige Tätigkeiten insbesondere nach der Gewerbeordnung (GewO), nach dem Gesetz über das Kreditwesen (KWG), dem Kapitalanlagegesetz (KAGB) oder dem Wertpapierinstituts-Gesetz (WpIG). Insbesondere erbringt die Gesellschaft keine Tätigkeiten, die eine Erlaubnis nach § 20 KAGB, §§ 1, 32 KWG, § 15 WpIG oder nach §§ 34c oder 34f GewO erfordern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Goldgruber
seit 16.11.2025
Geschäftsführer
Kamill Georg Wipyewski
seit 24.10.2025
Prokura
Lars Eric Meisinger
seit 6.5.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert10.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Apeiron Investment Group Ltd.MLT
10.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
DLE Group AG
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Periskop Development GmbH (vormals: DLE Land Development GmbH)

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

DLE Land Development GmbH, Berlin

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.028,00 13.654,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 148.008,00 219.055,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.159,00 317.154,00
445.167,00 536.209,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 868,39 394.162,51
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 11.262.432,89 10.901.908,33
3. Beteiligungen 778.940,36 785.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 50.466,67 50.466,67
5. sonstige Ausleihungen 1.675.271,99 1.612.371,74
13.767.980,30 13.743.909,25
Summe Anlagevermögen 14.219.175,30 14.293.772,25
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26.148,00 36.970,12
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.821.307,33 3.418.789,32
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 216.199,55 201.108,57
4. sonstige Vermögensgegenstände 93.735,79 89.081,47
6.157.390,67 3.745.949,48
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.213.937,42 2.336.967,77
Summe Umlaufvermögen 7.371.328,09 6.082.917,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.531,00 50.281,26
21.600.034,39 20.426.970,76

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 20.000.000,00 20.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage 755.213,26 755.213,26
III. Verlustvortrag -11.766.281,61 -117.767,99
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2.149.255,09 -11.648.513,62
Summe Eigenkapital 11.138.186,74 8.988.931,65
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 627.015,09 3.831.107,64
2. sonstige Rückstellungen 1.646.013,51 833.834,53
2.273.028,60 4.664.942,17
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 6.229,32
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (EUR 6.229,32)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 213.736,24 232.450,76
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 213.736,24 (EUR 232.450,76)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.008.590,29 5.960.915,04
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 6.008.590,29 (EUR 5.960.915,04)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 30.619,66 233.220,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 30.619,66 (EUR 233.220,00)
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.935.872,86 340.281,82
- davon aus Steuern EUR 1.596.849,12 (EUR 1.606,82)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.935.872,86 (EUR 340.281,82)
8.188.819,05 6.773.096,94
21.600.034,39 20.426.970,76

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

DLE Land Development GmbH, Berlin

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 18.802.607,88 20.604.596,21
2. sonstige betriebliche Erträge 554.798,27 518.074,26
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (EUR 2.980,23)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 4.257,92
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.313.078,58 2.913.109,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 394.490,20 421.050,40
- davon für Altersversorgung EUR 300,66 (EUR 601,32)
3.707.568,78 3.334.159,92
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 122.609,05 163.832,76
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 173.387,06 0,00
295.996,11 163.832,76
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 13.339.696,34 16.495.147,19
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (EUR 2.131,04)
7. Erträge aus Beteiligungen 673.961,68 1.255.109,42
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 673.961,68 (EUR 1.255.109,42)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 989.762,53 293.065,58
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 895.276,40 (EUR 231.120,46)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen 393.294,12 13.304.370,88
- davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen EUR 393.294,12 (EUR 13.304.370,88)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 95.935,98 32.887,54
- davon an verbundene Unternehmen EUR 1.322,22 (EUR 0,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.037.092,94 979.447,79
12. Ergebnis nach Steuern 2.151.546,09 -11.643.258,53
13. sonstige Steuern 2.291,00 5.255,09
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2.149.255,09 -11.648.513,62

Anhang zum 31. Dezember 2023

DLE Land Development GmbH, Berlin

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die DLE Land Development GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist dort unter der Registergericht HRB 239078 B im Handelsregister beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Anlagestrategieberatung für Kapitalverwaltungsgesellschaften (AIFM) (ausschließlich) in Bezug auf Fonds, die im Bereich Erwerb von Grundstücken zur Entwicklung bis zur Baugenehmigung und anschließende Veräußerung tätig sind. Die Gesellschaft erbringt ferner erlaubnisfreie Dienst- und Beratungsleistungen für Dritte in Bezug auf den Erwerb, die Entwicklung (einschließlich vorbereitender Planungen), das Halten und Verwalten (einschließlich der Vermietung) sowie ggf. die vollständige oder teilweise Veräußerung von Grundstücken oder grundstücksgleichen Rechten sowie von Gesellschaften, die unmittelbar oder mittelbar Grundstücke oder grundstücksgleiche Rechten halten oder noch erwerben sollen. Ausgenommen sind jedoch erlaubnispflichtige Tätigkeiten insbesondere nach der Gewerbeordnung (GewO), nach dem Gesetz über das Kreditwesen (KWG), dem Kapitalanlagegesetz (KAGB) oder dem Wertpapierinstituts-Gesetz (WpIG). Insbesondere erbringt die Gesellschaft keine Tätigkeiten, die eine Erlaubnis nach § 20 KAGB, §§ 1, 32 KWG, §15 WplG oder nach §§ 34c oder 34f GewO erfordern.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- oder Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: DLE Land Development GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: HRB 239078 B

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um lineare planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Nutzungsdauer für erworbene immaterielle Anlagegegenstände betrug zwei bis drei Jahre.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschritten und eine voraussichtliche dauernde Wertminderung vorlag, wurden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Abschreibung auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgte grundsätzlich zeitanteilig.

Die Nutzungsdauer der Sachanlagevermögensgegenstände betrugen zwischen zwei und fünfzehn Jahre.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten und eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorlag, wurden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Abnutzbare bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten von bis zu 800,00 EUR wurden im Jahr des Zuganges voll als Aufwand berücksichtigt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Ausleihungen zum Nennwert

unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Finanzanlagen ihren Buchwert unterschritten und eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorlag, wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten (Nominalwerte) oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassenbestände und Bankguthaben wurden zum Nominalwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die wirtschaftlich der Zeit nach dem Stichtag zuzuordnen sind, gebildet und mit dem Nennwert angesetzt. Die Auflösung der Abgrenzungsposten erfolgt bei Fälligkeit bzw. linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das Eigenkapital wurde zum Nominalwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die voraussichtliche, das Geschäftsjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuerlast sowie noch nicht veranlagte Steuerlasten aus dem Jahr 2022.

Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden nicht abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einschließlich der Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten sind unverändert gegenüber den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 angewandt wurden.

C. Angaben zu Einzelposten der Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr sind in dem folgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf 741,05 EUR (Vorjahr 42.580,15 EUR).

Die im Finanzanlagevermögen im Geschäftsjahr 2023 als Zugänge ausgewiesenen Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehen gegen die DLE Invest GmbH.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

DLE Land Development GmbH, Berlin

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.433,00 0,00 0,00 52.433,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 52.433,00 0,00 0,00 52.433,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 346.619,28 0,00 0,00 346.619,28
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 506.608,41 23.941,05 0,00 530.549,46
Summe Sachanlagen 853.227,69 23.941,05 0,00 877.168,74
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.975.000,00 0,00 0,00 19.975.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 10.901.908,33 620.524,56 260.000,00 11.262.432,89
3. Beteiligungen 785.000,00 8.132,16 14.191,80 778.940,36
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 50.466,67 0,00 0,00 50.466,67
5. sonstige Ausleihungen 1.612.371,74 62.900,25 0,00 1.675.271,99
Summe Finanzanlagen 33.324.746,74 691.556,97 274.191,80 33.742.111,91
Summe Anlagevermögen 34.230.407,43 715.498,02 274.191,80 34.671.713,65
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.779,00 7.626,00 46.405,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 38.779,00 7.626,00 46.405,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 127.564,28 71.047,00 198.611,28
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 189.454,41 43.936,05 233.390,46
Summe Sachanlagen 317.018,69 114.983,05 432.001,74
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.580.837,49 393.294,12 19.974.131,61
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 19.580.837,49 393.294,12 19.974.131,61
Summe Anlagevermögen 19.936.635,18 515.903,17 20.452.538,35
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.028,00 13.654,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 6.028,00 13.654,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 148.008,00 219.055,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.159,00 317.154,00
Summe Sachanlagen 445.167,00 536.209,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 868,39 394.162,51
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 11.262.432,89 10.901.908,33
3. Beteiligungen 778.940,36 785.000,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 50.466,67 50.466,67
5. sonstige Ausleihungen 1.675.271,99 1.612.371,74
Summe Finanzanlagen 13.767.980,30 13.743.909,25
Summe Anlagevermögen 14.219.175,30 14.293.772,25

Angaben zu Forderungen

Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber dem Gesellschafter DLE Group AG in Höhe von 214.804,26 EUR (Vorjahr 356.976 EUR) enthalten.

Eigenkapital

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beträgt das Stammkapital der Gesellschaft 20.000.000,00 EUR.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 mit einem ausgewiesenen Jahresfehlbetrag in Höhe von 11.648.513,62 EUR wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 8. November 2023 festgestellt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Boni- und Sonderzahlungen über 185.000,00 EUR (Vorjahr 403.953,87 EUR), eine Restrukturierungsrückstellung in Höhe von 236.840,02 EUR (Vorjahr 0,00 EUR), sowie eine Rückstellung für potentielle Erlösschmälerung mit einem Betrag von 854.673,53 EUR.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31. Dezember 2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre größer 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 213,7 213,7 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 6.008,6 6.008,6 0,0 0,0
gegenüber beteiligten Unternehmen 30,6 30,6 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.935,9 1.935,9 0,0 0,0
Summe 8.188,8 8.188,8 0,0 0,0

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter DLE Group AG in Höhe von 5.876.312,15 EUR (Vorjahr 5.931.165,04 EUR) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt in Höhe von 1.596.849,12 EUR (Vorjahr 1.606,82 EUR) enthalten.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 255.597,02 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Art der Verbindlichkeit davon mit einer Restlaufzeit
von 1 Jahr von 1 Jahr bis 3 Jahre von mehr als 3 Jahren
Kfz-Leasing 140.275,49 EUR 114.219,53 EUR 1.102,00 EUR

Haftungsverhältnisse

Es gibt einen bisher nicht in Anspruch genommenen Rahmendarlehensvertrag mit HAUCK AUFHÄUSER LAMPE vom 29. September 2022 zwischen DLE Group AG, DLE Land Development GmbH und DLE Deutsche Landentwicklung GmbH & Co. KG mit einem Nettodarlehensbetrag von 10.000.000 EUR. Dieser Betrag wurde mit dem 1. Nachtrag vom 29. August 2023 auf einen Nettodarlehensbetrag von 2.500.000,00 EUR reduziert.

Das Darlehen steht den Darlehensnehmern gemeinschaftlich zur Verfügung. Jeder Darlehensnehmer ist zur Ziehung in Anrechnung auf den Gesamtdarlehensbetrag berechtigt. Die Darlehensnehmer haften als Gesamtschuldner. Mit einer Inanspruchnahme aus der Haftung wird aktuell nicht gerechnet, weil die verpfändeten Aktien des Berlin Landbanking Fund SICAV-SIF S.A. der DLE Deutsche Landentwickung GmbH & Co. KG bei Rückverkäufen der Wertpapiere den Darlehensbetrag abdecken würden und, da der Betrag bisher nicht abgerufen wurde.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Die Anteile an der DLE GmbH & Co. KG wurde in Höhe von 393.294,12 EUR auf den beizulegenden Wert von Null abgeschrieben, da nach derzeitiger Entwicklung von einer dauerhaften Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB auszugehen ist.

Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein Umsatzerlös von 1.977.317,53 EUR in Form einer Pre-Development-Fee, bezogen auf ein noch in Umsetzung befindliches Projekt, erzielt. Die ursprüngliche Einschätzung der Geschäftsführung war, das dieses Projekt in vollem Umfang realisiert wird. Nach derzeitiger Einschätzung auf Seiten der Geschäftsführung ist nicht mehr mit einer vollständigen Realisierung des Projekts zu rechnen. Aus diesem Grund wurde in den Umsatzerlösen eine Erlösschmälerung in Höhe von 854.673,53 EUR berücksichtigt.

E. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 21,5 (Vorjahr 24,0) Arbeitnehmer beschäftigt.

Zum Bilanzstichtag waren folgende Arbeitnehmer beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 21,48
davon vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 20,45
davon teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 1,03

Namen der Mitglieder der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen der Geschäftsführung an:

Yolanda Schmidtke, Geschäftsführerin - bis zum 31. Mai 2024

Dr. Simon Kempf, Geschäftsführer

Tim Schymik, Geschäftsführer - vom 1. Februar 2023 bis zum 31. August 2023

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 778.048,00 EUR gewährt.

Der ehemalige Geschäftsführer Joachim Jendretzki war nach Austritt aus der Geschäftsführung gemäß Beratervertrag vom 29. April 2022 weiterhin beratend für das Unternehmen tätig. Der ursprünglich bis zum 31. Mai 2024 befristete Vertrag wurde mit Aufhebungsvereinbarung vom 26. April 2023 zum 30. April 2023 aufgehoben.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
EUR EUR
DLE Management GmbH, Berlin 100 % 2.162,91 2.626,87
DLE Deutsche Landentwicklung GmbH & Co. KG, Berlin 100 % 673.961,68 100.000,00
Berlin Landbanking Fund SICAF-SIF S.A., Luxemburg (2) 1,24 % -81.290.310,66 547.985.642,04
DLE Funds SICAF-RAIF S.A., Luxemburg (1) 0,06 % -139.637.719,97 897.488.132,00
DLE Landbanking S.A. SICAF-RAIF; Luxemburg (1) 3,68 % -45.814.741,98 495.361.186,30

(1) Funds unmittelbar gehalten
(2) Funds mittelbar gehalten über DLE Deutsche Landentwicklung GmbH & Co. KG

Konzernzugehörigkeit

Die DLE Land Development GmbH, Berlin, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der DLE Group AG. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde in den freiwillig aufgestellten Konzernabschluss der DLE Group AG, Berlin einbezogen, die einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird nicht offengelegt.

Vorgänge nach dem Bilanzstichtag von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten:

Der Rahmendarlehensvertrag mit HAUCK AUFHÄUSER LAMPE vom 29. September 2022 zwischen DLE Group AG, DLE Land Development GmbH und DLE Deutsche Landentwicklung GmbH & Co. KG mit einem Nettodarlehensbetrag von 2.500.000,00 EUR wurde am 30. April 2024 einvernehmlich aufgehoben.

Frau Yolanda Schmidtke hat am 27. Mai 2024 ihr Amt als Geschäftsführerin mit Wirkung zum Ablauf des 31. Mai 2024 niedergelegt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Bis zur Erstellung des Jahresabschlusses ist keine Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung des Geschäftsjahres 2023 erfolgt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, den 4. Juli 2024

Dr. Simon Kempf

Lars Meisinger

Der Jahresabschluss wurde am 5. November 2024 festgestellt.

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

DLE Land Development GmbH, Berlin

Wirtschaftsbericht

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die operativen Geschäftstätigkeiten der DLE Land Development GmbH (ehemals DLE Deutsche Landentwicklung Holding AG) liegen in der Anlagestrategieberatung für Kapitalverwaltungsgesellschaften (AIFM) (ausschließlich) in Bezug auf Fonds, die im Bereich Erwerb von Grundstücken zur Entwicklung bis zur Baugenehmigung und anschließende Veräußerung tätig sind. Die Gesellschaft erbringt ferner erlaubnisfreie Dienst- und Beratungsleistungen für Dritte in Bezug auf den Erwerb, die Entwicklung (einschließlich vorbereitender Planungen), das Halten und Verwalten (einschließlich der Vermietung) sowie ggf. die vollständige oder teilweise Veräußerung von Grundstücken oder grundstücksgleichen Rechten sowie von Gesellschaften, die unmittelbar oder mittelbar Grundstücke oder grundstücksgleiche Rechte halten oder noch erwerben sollen.

Die DLE Land Development GmbH konnte im Jahr 2023 ihren durch Beratungsleistungen erzielten Umsatz im Vergleich zum Vorjahr nicht steigern. Die Erlöse aus regelmäßigen beratungsbezogenen Tätigkeiten (Advisory Fees) sind zurück gegangen (-5,59 %). Dies ist auf den Rückgang des Net Asset Values der Fonds aufgrund der Marktlage auf dem Immobilienmarkt zurückzuführen. Gegenläufig auf dem Gesamtumsatz wirkte sich der Anstieg der Erlöse aus transaktionsbezogenen Tätigkeiten des laufenden Geschäftsjahres aus (+15,69 %). Eine im Geschäftsjahr einmalig erfasste Erlösschmälerung in Höhe von 854.673,53 EUR für eine transaktionsbezogene Beratung hat zu dem Gesamtrückgang der Umsatzerlöse beigetragen. Die Gesamt-Umsatzentwicklung stellt eine Verringerung der Umsätze im Jahr 2023 um 8,75 % von 20.604.596,21 EUR auf 18.802.607,88 EUR dar.

Das Rohergebnis verringert sich dabei im Vorjahresvergleich um 1.932.591,74 EUR.

Im Wesentlichen beeinflusst durch die beschriebenen Effekte auf die Umsatzerlöse sowie eine im Vorjahr vorgenommene Wertberichtigung der Beteiligung an der DLE GmbH & Co. KG von 13.304.370,88 EUR weist die Gesellschaft ein um 13.852.449,77 EUR höheres EBT in Höhe von 3.188.639,03 EUR (Vorjahr: - 10.663.810,74 EUR) aus. Die Anteilsabwertung im Vorjahr erfolgte im Wesentlichen aufgrund der geringeren erwartbaren Gewinnausschüttungen aufgrund der unterdurchschnittlichen Entwicklung des von der Tochtergesellschaft gehaltenen Fonds. Der Jahresüberschuss betrug im Geschäftsjahr 2.149.225,09 EUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag: -11.648.513,62 EUR).

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Basierend auf den Daten des World Economic Outlook (WEO) vom April 2024 wies das Jahr 2023 ein globales Weltwirtschaftswachstum von 3,2% auf. Für die kommenden Jahre wird von einem gleichbleibenden Wachstum der globalen Weltwirtschaft ausgegangen. So wird prognostiziert, dass die Weltwirtschaft in den Jahren 2024 und 2025 voraussichtlich um 3,2% wachsen wird.

Bezogen auf den nationalen Kontext, gab das Statistische Bundesamt mit Stand April 2024 eine Verringerung des deutschen preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Jahr 2023 von 0,3% im Vergleich zum Vorjahr an. Diese Entwicklung beschreibt eine Verschlechterung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023, welche auf die Energiekriese und die geopolitischen Spannungen zurückzuführen ist. Die Konjunktur wird vor allem geschwächt durch zwei wesentliche Punkte. Zum einen die anhaltend hohen Energiepreise, die insbesondere die Industrieproduktion stark belasten und zum anderen die steigenden Zinsen, die die Bauwirtschaft nach jahrelangem Niedrigzinsniveau hart treffen.

Im Bereich Büroimmobilien lag das Transaktionsvolumen im Jahr 2023 etwa 78 Prozent niedriger bei 4,4 Milliarden Euro als im Jahr zuvor.

Das Transaktionsvolumen für Handelsimmobilien lag 2023 bei 5,12 Milliarden Euro; das entspricht einem Umsatzrückgang von ca. 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Transaktionsvolumen für Entwicklungsgrundstücke lag 2023 bei 2,14 Milliarden Euro und beträgt damit 1 Prozent am gesamten Transaktionsvolumen. Entwicklungsgrundstücke verzeichnen einen Umsatzrückgang von 43 Prozent.

Die Planung der Umsatzerlöse für das Jahr 2023 wurde stark unterschritten, was im Wesentlichen auf die nicht im erwarteten Umfang erfolgten, transaktionsbezogenen Tätigkeiten zurückzuführen ist (66 % hinter Plan). Zusätzlich haben Wertberichtigungen in den Fonds die wiederkehrenden Advisory Fees stark beeinträchtigt (19 Prozent hinter Plan). Der Umsatz liegt insgesamt um 31 % unter der im Vorjahr abgegebenen Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr. Die Betriebsaufwendungen (ohne Abschreibungen und Steuern) liegen zwar um 11% über der im Vorjahr abgegebenen Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr, konnten im Vergleich zum Vorjahr allerdings um 15% gesenkt werden. Das Vorsteuerergebnis liegt mit 3.188 TEUR weit unterhalb der Prognose des Vorjahres, die von einem Vorsteuerergebnis von 11.118 TEUR ausging.

Insgesamt beurteilen die gesetzlichen Vertreter den Geschäftsverlauf daher als negativ.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 64,45 % gekennzeichnet.

Das Anlagevermögen ist im Geschäftsjahr um 74.596,95 EUR bzw. -0,52 % gesunken. Die Veränderung basiert vorrangig auf der Wertminderung der Anteile an der DLE GmbH & Co. KG um 393.294,12 EUR aufgrund der nicht eingetretenen Gewinnerreichung, die bei den Anteilsübernahmen noch zu Grunde gelegt wurde. Dem gegenüber stehen um 360.524,56 EUR höhere Ausleihungen an die DLE Invest GmbH.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind im Geschäftsjahr um 2.411.411,19 EUR bzw. 64,37 % angestiegen und haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 28,51 % an der Bilanzsumme. Diese Entwicklung ist unter anderem auf die phasengleiche Gewinnvereinnahmung aus der DLE GmbH & Co. KG und den in 2023 geschlossenen Darlehensvertrag gegenüber der DLE GmbH & Co. KG in Höhe von 1,7 Mio. EUR zurückzuführen.

Flüssige Mittel sind um 48,06 % gesunken und umfassen 5,62 % der Bilanzsumme.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 51,57 % gekennzeichnet.

Das Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr um 2.149.255 EUR auf 11.138.187 EUR aufgrund des Jahresüberschusses erhöht.

Die Eigenkapitalquote verdeutlicht die weiterhin bestehende solide Kapitalstruktur des Unternehmens, welche der DLE Land Development GmbH finanzielle Sicherheit und Stabilität für die Zukunft bietet.

37,91 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristige Verbindlichkeiten.

Finanzlage

Die solide Vermögens- und Kapitalstruktur unseres Unternehmens, welche sich in einem hohen Eigenkapitalanteil abbildet, konnte im Geschäftsjahr 2023 um ein Viertel erhöht werden. Es besteht momentan kein Fremdkapitalbedarf.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus dem operativen Cashflow und Investitionen wurden vollständig durch eigene Mittel erbracht. Der Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von 1.213.937,42 EUR ermöglicht unserem Unternehmen nicht die Erfüllung aller kurzfristigen finanziellen Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023. Die kurzfristigen Verpflichtungen in Höhe von 10.461.847,65 EUR bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 6.008.590,29 EUR denen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 5.821.307,33 EUR entgegenstehen, Steuerverpflichtungen in Höhe von 2.223.864,21 EUR und sonstigen Rückstellung in Höhe von 1.646.013,51 EUR. Die potenzielle Finanzierungslücke kann durch zu begebende Darlehen der DLE Group AG gedeckt werden, allerdings erwartet das Management, dass diese aus den laufenden Einnahmen im Jahre 2024 gedeckt werden kann.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von 8.188.819,05 EUR sind vollständig kurzfristig.

Der Rahmendarlehensvertrag mit HAUCK AUFHÄUSER LAMPE vom 29. September 2022 zwischen DLE Group AG, DLE Land Development GmbH und DLE Deutsche Landentwicklung GmbH & Co. KG mit einen Nettodarlehensbetrag von 10.000.000,00 EUR, wurde mit dem 1. Nachtrag zum 29. August 2023 auf einen Nettodarlehensbetrag von 2.500.000,00 EUR reduziert. Zum 31. Dezember 2023 gab es keine Inanspruchnahme. Die Aufhebung der Kreditvereinbarung erfolgte einvernehmlich am 30. April 2024.

Die Gesellschaft rechnet damit, auch künftig alle finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die vorhandene, geordnete Vermögens- und Finanzlage stellt eine wesentliche Voraussetzung dar, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr konnte ein EBT von 3.188.639,03 EUR (Vorjahr: -10.663.810,74 EUR) erzielt werden.

Damit ist das Jahresergebnis der DLE Land Development GmbH im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.

Die Erhöhung des EBT resultiert im Wesentlichen aus der deutlich geringeren Wertminderung der Anteile an der DLE Deutsche Landentwicklung GmbH & Co. KG von EUR 393.294,12 EUR (Vorjahr: 13.304.370,88 EUR) und dem Rückgang bei Transfer Pricing basierten Aufwendungen von 10.812.484,76 EUR (Vorjahr: 13.535.589,82 EUR), sowie der Inanspruchnahme von Beratungsleistungen von 579.081,63 EUR (Vorjahr: 646.692,13 EUR).

Das Rohergebnis hat sich im Geschäftsjahr um 1.761.006,40 EUR bzw. 8,34 % verringert. Der Rückgang des Rohergebnisses ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Advisory Fee und den Einmaleffekt der Erlösschmälerung zurückzuführen.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 11,20% gestiegen. In den Personalaufwendungen ist eine Rückstellung für Restrukturierung in Höhe von 236.840,02 EUR enthalten. Die im Jahr 2023 begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen, welche mit einem Personalabbau einhergehen, werden voraussichtlich im Jahr 2024 abgeschlossen.

Planmäßige Abschreibungen sind für die DLE Land Development GmbH aufgrund ihres Geschäftsmodells, welches sich auf die Erbringung von Beratungsleistungen beschränkt, von untergeordneter Bedeutung.

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfällt ein großer Teil auf Aufwendungen für konzerninterne Leistungen, welche gemäß der geschlossenen Agreements abgerechnet werden. Der Betrag, welcher im Zuge der Service Agreements von der DLE Group AG an die DLE Land Development GmbH weiterbelastet wurde, beträgt 10.387.484,76 EUR (Vorjahr 13.147.389,82 EUR). Grund für den Rückgang sind im Wesentlichen im Vorjahr angefallene Gebühren für Fundraising Dienstleistungen für Fonds von 2.489.400,00 EUR, die im aktuellen Geschäftsjahr nicht angefallen sind.

Zinserträge in Höhe von 989.762,53 EUR betreffen im Wesentlichen Erträge aus konzerninternen Darlehensverträgen und sind durch die Ausreichung eines Darlehens an die DLE Deutsche Landentwicklung GmbH & Co. KG zum Ende des letzten Geschäftsjahres sowie aus einer Anpassung des Zinssatzes an das Marktniveau für einen bestehenden Darlehensvertrag mit der DLE Invest GmbH um 237,73 % gestiegen.

Die Erträge aus Beteiligungen betrugen im Geschäftsjahr 673.961,68 EUR und sind im Vergleich zum Vorjahr um 46,30 % gesunken. Der Grund für die Entwicklung sind insbesondere die geringeren Umsatzerlöse der DLE GmbH & Co. KG.

Im Geschäftsjahr wurde der Beteiligungsbuchwert der DLE Deutsche Landentwicklung GmbH & Co. KG um 393.294,12 EUR aufgrund einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung der Anteile (Vorjahr: 13.304.370,88 EUR) abgeschrieben. Der von der DLE Deutsche Landentwicklung GmbH & Co. KG beratende Fonds wird voraussichtlich Ende 2027 geschlossen und abgewickelt werden. Die erwartbaren Rückflüsse werden deutlich geringer sein als zuvor angenommen.

Die um außerplanmäßige Abschreibungen bereinigte Steuerquote beträgt 29,0 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr (37,1 %) verringert.

Trotz des Rückgangs des Jahresergebnisses aufgrund des geringeren Umsatzes - und einer dabei berücksichtigten einmaligen Erlösschmälerung in Höhe von 854.673,53 EUR für Umsätze aus dem Geschäftsjahr 2021 - ist die Ertragslage bei einem Jahresüberschuss von 2.149.255,09 EUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag: -11.648.513,62 EUR) als insgesamt zufrieden stellend zu bezeichnen.

Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Für die Gesellschaft relevante Risiken können insbesondere als Resultat wirtschaftlicher Gegebenheiten entstehen. Für die DLE Land Development GmbH zählen hierzu die weitere konjunkturelle Entwicklung, eine Verschärfung der Wettbewerbssituation sowie eine Anspannung der wirtschaftlichen Verhältnisse als Resultat globaler Gegebenheiten. Zusätzlich zu den zuvor genannten wirtschaftlichen Risikopotentialen stellen extreme Umweltfaktoren und ihre Folgen für die DLE Land Development GmbH aufgrund der Nähe der Gesellschaft zur Bau- und Immobilienbranche ein potenzielles Risiko dar. Die Entwicklung des Energie- und Rohstoffmarktes, der Krieg in der Ukraine, die Inflation sowie der Anstieg des Leitzinses im Euroraum auf 4,5 % führen zudem als marktübergreifende, makro-ökonomische Faktoren zu allgemeinen wirtschaftlichen Risiken, denen auch die DLE Land Development GmbH ausgesetzt ist.

Das Risikomanagementsystem der DLE Land Development GmbH folgt der DLE Group Risk Management Policy und ist darauf ausgerichtet, möglichst frühzeitig Risiken zu identifizieren und deren Relevanz für die Gesellschaft zu bewerten. Dabei erfolgt eine Risikobewertung anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Schadenshöhe. Die so quantifizierten Risiken werden im Kontext der Planungen daraufhin untersucht, welche Auswirkungen diese auf den zukünftigen Ertrag und die wesentlichen Finanzkennzahlen haben, um diese Umstände mit der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft abzugleichen. Hierzu haben die gesetzlichen Vertreter im Rahmen der Risk Management Policy eine Risikomatrix erstellt, anhand derer die Quantifizierung einzelner Risiken festgehalten und überwacht wird, unter anderem auch die Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Auswirkungen (je in den Kategorisierungen 3=high, 2=medium, 1=low, 0=very low).

Im Sinne des Qualitätsmanagements der DLE Land Development GmbH wurde im Einklang mit der Entwicklung und dem Ausbau der Geschäftsprozesse schrittweise ein wirksames Risikomanagementsystem etabliert, welches eine frühzeitige Identifizierung, Beurteilung und Steuerung der operativen, rechtlichen und prozessualen Risiken im Unternehmen und im Wettbewerbsumfeld ermöglicht.

Als Leitlinie für den Aufbau des Risikocontrollings stand dabei die Bemühung, ein Überwachungssystem einzuführen, mit dem alle relevanten Risiken, welche eine Gefährdung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage darstellen, präventiv auseinandersetzt und bei möglichen Entwicklungen ein Entgegensteuern ermöglicht.

Die eingesetzten und eingeführten Instrumente, bestehend aus umfangreichen Planungs- und Kontrollinstrumenten, unterscheiden sich notwendigerweise stark voneinander und dienen der frühzeitigen Erkennung von Geschäftsrisiken, sodass wirksame Gegenmaßnahmen von der Gesellschaft ergriffen werden können.

Zum internen Überwachungssystem gehören:

die Anwendung einheitlicher Richtlinien

der Einsatz zuverlässiger Software

die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

Abweichungsanalysen

Arbeitsanweisungen

Regelungen zur Vertretungsvollmacht

Maßnahmen zur Funktionstrennung

Die Gesamtheit alle Instrumente innerhalb des Risikomanagementsystems ermöglicht, dass die Unternehmensleitung alle wesentlichen Risiken frühzeitig erkennt, entsprechende Maßnahmen ergreifen kann und die Unternehmensfortführung gesichert ist.

Konkret wurden im Berichtszeitraum die folgenden wesentlichen Risiken identifiziert und wie folgt bewertet: Strategische Risiken:

CO 2 -Preis: steigende Betriebskosten für CO 2 -intensive Gebäude wirken sich auf die Nachfrage nach solchen Gebäuden und damit auf die Ausstiegspreise aus. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde als gering, der mögliche Einfluss auf DLE als hoch eingestuft.

Klima-Risiken, wie etwa externe Risiken von Extremwetterereignissen, die sowohl Einfluss auf den laufenden Geschäftsbetrieb wie auch auf Immobilien von den seitens DLE beratenen Fonds haben können oder auch regulatorische, marktbezogene Risiken in Gestalt steigender Energieeffizienzanforderungen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde als mittel, der mögliche Einfluss auf DLE als mittel eingestuft.

Makroökonomische Risiken, hier vor allem das Verhalten von Industrien und Regierungen und die Beziehungen zwischen ihnen. Dabei geht es um Fiskal- und Geldpolitik, Handels- und Investitionsströme sowie politische Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene sowie um die Auswirkungen dieser Faktoren auf Finanzportfolios, den Zugang zu Geldern und Finanzmitteln sowie Unternehmensbewertungen. Zu den Zwischenvariablen gehören Aktien- und Rohstoffmärkte, Konjunkturzyklen, Arbeitslosigkeit, Inflation, Zinssätze, Währungen, Preise sowie Exporte/Importe. Bezieht sich insbesondere auf den Zugang zur Mittelbeschaffung. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde als hoch, der mögliche Einfluss auf DLE als hoch eingestuft.

Operative Risiken

Änderungen der Zinsumfeldrisiken und des makroökonomischen Umfelds dahingehend, dass Immobilienfonds als Anlageform insgesamt weniger attraktiv werden, da es alternative, attraktiv verzinste Anlageformen gibt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde als hoch, der mögliche Einfluss auf DLE als hoch eingestuft.

ESG/Greenwashing-Risiko etwa in dem Fall, dass Fonds-Strategien entgegen regulatorischer Vorgaben nicht oder nur ungenügend umgesetzt werden, was zu erheblichen Reputationsschäden und ggf. Bußgeldern führen kann. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde als mittel, der mögliche Einfluss auf DLE als hoch eingestuft.

Operational Fonds: Eine sinkende Nachfrage nach bestimmten DLE-Fonds führt zu höheren Fundraising-Kosten und einer sinkenden Erfolgsquote. Eine Umwandlung bestehender Fonds erfordert Investitionen während der Haltedauer und ist möglicherweise nicht mit der erwarteten Rendite vereinbar. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde als hoch, der mögliche Einfluss auf DLE als hoch eingestuft.

Corporate Governance: Unter Corporate Governance versteht man das System, durch das Unternehmen geleitet und kontrolliert werden. Vorstände sind für die Führung ihrer Unternehmen verantwortlich. Die Rolle der Aktionäre bei der Governance besteht darin, die Direktoren und Wirtschaftsprüfer zu ernennen und sich davon zu überzeugen, dass eine angemessene Governance-Struktur vorhanden ist. Die Bedeutung wird im Falle einer Börsennotierung zunehmen. Wenn DLE nicht den Marktstandards entspricht, können sich Anleger dazu entschließen, nicht zu investieren. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde als hoch der mögliche Einfluss auf DLE als mittel eingestuft.

IT-Risiken, etwa unzureichende Datenschutzvorkehrungen oder das Risiko von Datenverlust durch unzureichende Hard- oder Softwareumgebungen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wurde als gering, der mögliche Einfluss auf DLE als hoch eingestuft.

Rechtliche und Compliance-Risiken, etwa dergestalt, dass die bestehenden Unternehmensrichtlinien nicht geeignet sind, Compliance-Verstöße zu verhindern oder solche aufzudecken. Bei eingehenden Hinweisen auf Compliance-Verstöße werden durch den Compliance Officer unter rechtlichen und prozessualen Gesichtspunkten Untersuchungen und bei identifizierten Risiken Maßnahmen zur Risikoabwendung eingeleitet. Aus den bis zur Erstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts eingegangenen Hinweisen ergeben sich nach unserer Einschätzung und nach dem derzeitigen Erkenntnisstand keine Risiken für das Vorliegen eines Compliance-Verstoßes. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für einen Compliance-Verstoß wurde als gering, der mögliche Einfluss auf DLE als hoch eingestuft.

Aufgrund einer Änderung des UStG zum 01. Januar 2024 entfällt bei der DLE Land Development GmbH höchstwahrscheinlich die Berechtigung zum Vorsteuerabzug. Das kann zu einer Reduzierung der Liquidität führen.

Chancenbericht

Die DLE Land Development GmbH sieht sich im Rahmen ihrer strategischen Ausrichtung und der Geschäftsentwicklung in einer starken Position. Nach eigener Einschätzung ist die Gesellschaft in ihrem Kerngeschäftsfeld, der Beratung von Landbanking-Fonds in marktführender Stellung in Deutschland. Aufgrund ihres sehr breiten Netzwerks in der Immobilienwirtschaft bestehen gute Aussichten, auch weiterhin die für eine erfolgreiche Beratungstätigkeit notwendigen Kauf- und Verkaufsgelegenheiten für Immobilien im deutschen Markt zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen zu sichern.

Das Gesamtrisikoprofil der DLE Land Development GmbH hat sich damit im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr weiterhin als stabil erwiesen. Auch mit Blick auf das Geschäftsjahr 2024 ist die Gesamtentwicklung der Konjunktur weiterhin von dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und den daraus resultierenden Entwicklungen und den potenziell daraus folgenden Regelungen und Beschränkungen durch den Gesetzgeber beeinflusst. Die signifikante Zahl an geflüchteten Menschen vor allem in den Ballungszentren generiert einen zusätzlichen Bedarf nach weiteren Flächen als auch gleichzeitiger Nachfragedruck gerade in den Metropolregionen und Topstandorten ist positiv für den Gesamtmarkt zu bewerten. Im Rahmen des Gesamtkonzerns der DLE Group bietet die DLE Land Development GmbH somit ein weiterhin stark nachgefragtes Kernprodukt für den Investmentmarkt mit Blick auf die Immobilienwirtschaft an.

Zusammenfassend beurteilen die gesetzlichen Vertreter die Chancen- und Risikosituation der Gesellschaft trotz der bereits bestehenden gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen als relativ solide. Den gesetzlichen Vertretern sind keine Risiken ersichtlich, aus denen für die Folgejahre eine unmittelbare Gefährdung für den Fortbestand des Unternehmens abgeleitet werden konnte.

Prognosebericht

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig.

Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken wie der Ukraine- Konflikt erschweren jede Prognose.

Im ersten Quartal 2024 betrug das Transaktionsvolumen am deutschen Investmentmarkt für gewerblich genutzte Immobilien 5,2 Milliarden Euro. Damit entspricht das Investmentvolumen ungefähr dem des Vorjahresquartals. Die Rahmenbedingungen haben sich nicht weiter verschärft. Die anhaltend hohen Energiekosten und der auf hohem Niveau stabile Zins führen weiterhin zu Zurückhaltung unter den Investierenden.

Aus heutiger Sicht erscheint unter Berücksichtigung der aktuellen Gegebenheiten folgende Prognose als realistisch:

Unter Berücksichtigung der identifizierten Chancen und Risiken wird die wirtschaftliche Entwicklung der DLE Land Development GmbH im kommenden Geschäftsjahr 2024 im Wesentlichen von der Umsetzung der Beratungstätigkeiten für Kapitalverwaltungsgesellschaften in Bezug auf die Anlagestrategie von Immobilienfonds, sowie der Entwicklung der deutschen Wirtschaft und der damit einhergehenden branchenbezogenen Entwicklung der Bau- und Immobilienbranche abhängen.

Während die genannten Gefährdungspotentiale Risiken für die Gesellschaft bieten, können alle diese Gegebenheiten der Gesellschaft auch als Chance dienen.

Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie ein wachsender Immobilienmarkt mit stabiler Nachfrage, ein vorhersehbares makroökonomisches Umfeld aber auch die weiterhin hohe Nachfrage nach den DLE Produkten im Landentwicklungsbereich haben dabei elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der DLE Land Development GmbH.

Die Ergebnisprognose für das kommende Geschäftsjahr 2024 ist optimistisch und geht auf Grund einer erwarteten Steigerung transaktionsbezogener Beratungstätigkeiten von besonders stark wachsenden Umsatzerlösen und Ergebnissen aus.

Die Geschäftspolitik wird dabei in den kommenden Jahren im Wesentlichen unverändert bleiben.

Die auf die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf nach bestem Wissen vorgenommen Einschätzungen und Annahmen sowie Informationen, welche der Gesellschaft gegenwärtig zur Verfügung stehen. Einzelne planungsrelevante Annahmen, die die Gesellschaft nicht mit Sicherheit vorhersehen kann, unterliegen einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die zukunftsgerichteten Einschätzungen von den tatsächlichen Ereignissen abweichen können.

 

Berlin, den 4. Juli 2024

Dr. Simon Kempf

Lars Meisinger

3. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir den nachfolgend wiedergegebenen Bestätigungsvermerk erteilt:

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DLE Land Development GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DLE Land Development GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DLE Land Development GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 4. Juli 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Eckhard Lewe, Wirtschaftsprüfer

Martin Feix, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

4. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

4.1. Gegenstand der Prüfung

Gegenstand unserer Prüfung waren der Jahresabschluss der DLE Land Development GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - unter Einbeziehung der Buchführung und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

Maßgebende Rechnungslegungsgrundsätze für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts waren die deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften einschließlich der einschlägigen Vorschriften des GmbHG unter etwaiger Inanspruchnahme größenabhängiger Erleichterungen.

Zu den Verantwortlichkeiten der Geschäftsführung der Gesellschaft im Zusammenhang mit der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts verweisen wir auf die Ausführungen in unserem Bestätigungsvermerk, der in Abschnitt 3 dieses Berichts wiedergegeben ist. Die Verantwortung der Geschäftsführung umfasst auch die Verantwortung für die Buchführung der Gesellschaft.

Unsere Aufgabe ist es, den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht sowie die gemachten Angaben im Rahmen einer den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung entsprechenden Prüfung zu beurteilen. Unsere diesbezügliche Verantwortung wird in dem Abschnitt "Prüfungsurteile" und in dem Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks beschrieben.

Die Prüfung der Einhaltung anderer gesetzlicher Vorschriften gehört nur insoweit zu den Aufgaben der Abschlussprüfung, als sich aus diesen üblicherweise Rückwirkungen auf den Jahresabschluss oder Lagebericht ergeben.

Gemäß § 317 Abs. 4a HGB hat sich eine Abschlussprüfung auch nicht darauf zu erstrecken, ob der Fortbestand der Gesellschaft oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann.

4.2. Art und Umfang der Prüfung

Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.

Zur Zielsetzung unserer Prüfung und zu den wesentlichen Grundzügen unseres prüferischen Vorgehens verweisen wir auf die Ausführungen in dem Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks.

Der Prüfungsplanung und -durchführung lag unser risikoorientierter Prüfungsansatz zugrunde. Dabei üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und wahren eine kritische Grundhaltung, anerkennend, dass Umstände bestehen können, die dazu führen, dass der zu prüfende Jahresabschluss oder Lagebericht wesentliche falsche Darstellungen enthalten.

Im Rahmen unseres risikoorientierten Prüfungsansatzes haben wir Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund von Irrtümern und dolosen Handlungen (= Fehlerrisiko) identifiziert und beurteilt, um Art, zeitliche Einteilung und Umfang weiterer Prüfungshandlungen festzulegen, die notwendig sind, um ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu erlangen. Grundlage hierfür ist ein Verständnis vom Unternehmen und seinem Umfeld, den maßgebenden Rechnungslegungsgrundsätzen und dem für die Aufstellung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem bzw. den Vorkehrungen und Maßnahmen (Systemen) für die Aufstellung des Lageberichts.

Auf Grundlage der Risikoidentifikation und -beurteilung haben wir folgende Prüfungsschwerpunkte festgelegt:

Existenz der ausgewiesenen Umsatzerlöse

Bewertung des Finanzanlagevermögens

Darüber hinaus haben wir unsere Prüfung aufgrund der von uns beurteilten Wesentlichkeit auf Folgendes ausgerichtet:

Bewertung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Richtigkeit und Vollständigkeit der Steuerrückstellungen

Auf die vorstehenden Prüfungsschwerpunkte haben wir unser Prüfprogramm ausgerichtet, in dem Art, zeitliche Einteilung und Umfang der weiteren durchzuführenden Prüfungshandlungen festgelegt werden. Dabei kamen - soweit wir uns auf die Wirksamkeit von Kontrollen für Zwecke der Festlegung von aussagebezogenen Prüfungshandlungen gestützt haben oder dies erforderlich war - sowohl Funktionsprüfungen als auch aussagebezogene Prüfungshandlungen bestehend aus Einzelfallprüfungen und analytischen Prüfungshandlungen, im Übrigen nur aussagebezogene Prüfungshandlungen zum Einsatz. Einzelfallprüfungen und - soweit relevant - Funktionsprüfungen erfolgten dabei im Rahmen einer Vollerhebung, einer Auswahl einzelner Elemente oder eines (repräsentativen) Stichprobenverfahrens.

Ausgangspunkt unserer Prüfung bildeten der Jahresabschluss und der Lagebericht des vorangegangenen Geschäftsjahres, die von uns mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen wurden. Der Jahresabschluss wurde am 8. November 2023 festgestellt.

Die Eröffnungsbilanzwerte haben wir daraufhin geprüft, ob sie ordnungsgemäß aus dem Vorjahresabschluss abgeleitet wurden.

Die Gesellschaft hat Teile ihrer Rechnungslegung in das verbundene Unternehmen DLE Group AG, Berlin ausgelagert. Bei der Beurteilung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems der DLE Land Development GmbH haben wir die Ergebnisse aus unserer Prüfung relevanter ausgelagerter rechnungslegungsbezogener Kontrollaktivitäten bei dem verbundenen Unternehmen genutzt.

Im Rahmen der Prüfung der Bankguthaben haben wir von Kreditinstituten Bestätigungen über Guthaben, Ansprüche und Verpflichtungen der Gesellschaft eingeholt.

Im Rahmen der Prüfung der Rückstellungen haben wir von den Rechtsanwälten und dem Steuerberater der Gesellschaft Bestätigungen über das Bestehen von möglichen rechtlichen oder steuerlichen Risiken der Gesellschaft eingeholt.

Unsere Prüfungsarbeiten führten wir mit Unterbrechungen von Oktober 2023 bis zum 4. Juli 2024 durch.

Die Geschäftsführung und die von ihr benannten Auskunftspersonen haben alle Aufklärungen und Nachweise erbracht. Die Geschäftsführung hat uns die Vollständigkeit des vorgelegten Jahresabschlusses und Lageberichts schriftlich bestätigt.

5. Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung

5.1. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

5.1.1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht die Buchführung im gesamten Geschäftsjahr in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften. Die aus den weiteren von uns geprüften Unterlagen entnommenen Informationen sind in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht abgebildet.

5.1.2. Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der DLE Land Development GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 entspricht nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften einschließlich der einschlägigen Vorschriften des GmbHG unter zulässiger Inanspruchnahme größenabhängiger Erleichterungen .

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

sind die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung ordnungsmäßig aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet,

wurden die gesetzlichen Ausweis-, Ansatz- und Bewertungsvorschriften in allen wesentlichen Belangen beachtet und

sind die im Anhang enthaltenen Angaben in allen wesentlichen Belangen vollständig und zutreffend.

5.1.3. Lagebericht

Der Lagebericht der DLE Land Development GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 entspricht nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften.

5.2. Gesamtaussage des Jahresabschlusses

5.2.1. Feststellung zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der DLE Land Development GmbH vermittelt nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

5.2.2. Bewertungsgrundlagen und sachverhaltsgestaltende Maßnahmen

5.2.2.1. Wesentliche Bewertungsgrundlagen

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und die weiteren wesentlichen Bewertungsgrundlagen sind in dem als Anlage 1 beigefügten Anhang dargestellt. Gegenüber dem Vorjahr wurden keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.

5.2.2.2. Wesentliche sachverhaltsgestaltende Maßnahmen

Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen mit wesentlichen Auswirkungen auf die Gesamtaussage des Jahresabschlusses lagen nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse nicht vor.

6. Schlussbemerkungen

Verantwortliche Prüfungspartner im Sinne der Berufssatzung WP/vBP sind Herr WP Martin Feix - als für die Auftragsdurchführung vorrangig verantwortlich - und Herr WP/StB Eckhard Lewe als weiterer verantwortlicher Prüfungspartner.

Diesen Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der DLE Land Development GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)) erstattet.

Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt 3 dieses Berichts wiedergegeben.

 

Düsseldorf, den 4. Juli 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Eckhard Lewe, Wirtschaftsprüfer

Martin Feix, Wirtschaftsprüfer

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