bevuta GmbH
44mBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gregory Campbell Knight seit 20.11.2025 | Geschäftsführer |
Aaron Joseph Kurlansik seit 9.9.2025 | Geschäftsführer |
Rolf Bonsack seit 10.6.2025 | Geschäftsführer |
Christian Lützenkirchen seit 17.4.2025 | Prokura |
Stefanie Schwarz seit 23.8.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Enbi Global Inc. (ehemals: Goat Acquisition Corporation) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Enbi Germany GmbHLeverkusenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Amtsgericht Köln HRB 49654Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Amtsgericht Köln HRB 49654Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 20221. Allgemeines Der Jahresabschluss der Enbi Germany GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 265 Abs. 2, 266 ff. HGB im Wesentlichen unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsvorschriften nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und insbesondere unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden Davon-Angaben sowie Mitzugehörigkeitsvermerke zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Die Gesellschaft ist unter der Firma Enbi Germany GmbH mit Sitz in Leverkusen im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 49654 eingetragen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die Bewertung des Sachanlagevermögens und der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Entgeltlich erworbene Software wird linear über drei Jahre abgeschrieben. Gebäude werden linear über 40 bzw. 50 Jahre abgeschrieben. Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden ebenfalls linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt. Zugänge von Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten von über EUR 150,00 und höchstens EUR 1.000,00 werden in einem jahresbezogenen Sammelposten zusammengefasst und, beginnend mit dem Jahr der Anschaffung, linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit durchschnittlichen Einstandspreisen zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten oder niedrigeren Absatzmarktpreisen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhne und Sondereinzelkosten auch notwendige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte, durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,78 % (Vj. 1,87 %) verwendet, der sich bei einer angenommenen restlichen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Verpflichtungsumfang nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre in Höhe von 1,44 % (Vj. 1,35 %) beträgt zum 31. Dezember 2022 insgesamt TEUR 378. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich daher auf TEUR 11 und unterliegt einer Ausschüttungssperre, welche solange nicht zum Tragen kommt, wie ausreichend frei verfügbare Rücklagen mindestens in gleicher Höhe verfügbar sind. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Die Rückstellungen für Jubiläen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte, durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre in Höhe von 1,44 % (Vj. 1,35 %) verwendet, der sich bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Darüber hinaus wird für Jubiläumsrückstellungen ein Anwartschafts- und Beitragsbemessungsgrundlagentrend von jeweils 1,88 % (Vj. 1,88 %) p. a. angenommen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Ein sich ergebender Überhang aus aktiven latenten Steuern aus zeitlichen Buchungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz wird in Anwendung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. 3. Bilanzerläuterungen Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 323 solche aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 3.941 solche aus dem Darlehen gegenüber der Gesellschafterin Enbi Global Inc.. /Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 323 haben Restlaufzeit von unter einem Jahr und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.941 haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf TEUR 326 (Vj. TEUR 196). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital/Gewinnverwendung Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von TEUR 1.033 ist gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung auf laufende Rechnung vorgetragen worden. Der Jahresüberschuss des aktuellen Geschäftsjahres beträgt TEUR 2.900. Analog zum Vorjahr wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf laufende Rechnung vorzutragen. Die innerhalb der Bilanz ausgewiesenen Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 73 betreffen in vollem Umfang die anderen Gewinnrücklagen im Sinne des § 266 (3) III Nr. 4 HGB. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen in Höhe von TEUR 245 (Vj. TEUR 0) die Rückstellung für Körperschaftsteuer, in Höhe von TEUR 113 (Vj. TEUR 0) die Rückstellung für Gewerbesteuer und in Höhe von TEUR 41 (Vj. TEUR 0) die Vorsteuerkorrektur im Zusammenhang mit dem Verkauf des Gebäudes. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 199 (Vj. TEUR 233). Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Passive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 49 wurden mit TEUR 760 passiven latenten Steuern verrechnet. Diese resultieren aus dem Verkauf von Grundstück und Gebäude. Der Passivsaldo beträgt TEUR 711. Der Körperschaftsteuersatz inklusive Solidaritätszuschlag beträgt 15,83% und der Gewerbesteuersatz 8,75%. Die Veränderung der passiven latenten Steuern stellt sich gemäß § 285 Nr. 30 wie folgt dar:
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Wechselkursgewinne TEUR 20 (Vj. TEUR 7), sonstige Erlöse und Weiterberechnungen belaufen sich auf TEUR 3 (Vj TEUR 6) und TEUR 3.415 aus dem Verkauf von Grundstück und Gebäude sowie TEUR 100 aus dem Verkauf von Maschinen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind u. a. von verbundenen Unternehmen belastete Kosten TEUR 755 (Vj. TEUR 601), Reparatur- und Instandhaltungskosten TEUR 662; (Vj. TEUR 513), Kosten für Leiharbeit EUR 2.092 (Vj. TEUR 1.405), Fracht- und Transportkosten, Energiekosten, Rechts- und Beratungskosten sowie Miet- und Leasingkosten enthalten. Im Geschäftsjahr 2022 sind Wechselkursverluste in Höhe von TEUR 29 (Vj. TEUR 29) angefallen. Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 31 (Vj. TEUR 0) enthalten. Diese resultieren aus dem an die Gesellschafterin Enbi Global Inc. ausgereichten Darlehen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 107 (Vj. TEUR 155), sowie Zinserträge in Höhe von TEUR 31 (Vj TEUR 0), die sonstigen Zinsaufwendungen betragen TEUR 0 (Vj TEUR 6). Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen waren in Höhe von TEUR 10 (Vj. TEUR 0). 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen, nicht bilanzierten Verpflichtungen aus Pacht- und Leasingverträgen (einschließlich Kfz) beläuft sich zum 31. Dezember 2022 auf TEUR 2.359 (Vj. TEUR 804). Aus diesen Verträgen sind im Geschäftsjahr 2023 TEUR 919, ab 2024 TEUR 509 und ab 2025 TEUR 931 fällig. Die Pacht- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2026, wobei das Leasing für die Kopierer 2025 endet. Zudem besteht zum 31. Dezember 2022 ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 3.330. Anzahl der Mitarbeiter Beschäftigt wurde im Jahresdurchschnitt folgende Anzahl von Mitarbeitern:
Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr war:
Der Geschäftsführer übte seine Funktion hauptberuflich aus. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt. Die Gesellschaft macht Gebrauch von der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB, da die Gesellschaft nur einen Geschäftsführer hat. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Goat Holding Corporation, Delaware/USA einbezogen wird. Angaben zum Konzernabschluss Die Enbi Germany GmbH, Leverkusen, ist über die Alleingesellschafterin Enbi Global Inc., Wilmington, Delaware/USA, ein verbundenes Unternehmen der Goat Holding Corporation, Wilmington, Delaware/USA. Goat Holding Corporation ist ein verbundenes Unternehmen der Watermill-Enbi Holdings, Corp, Delaware/USA. Die Enbi Germany GmbH, Leverkusen, wird in den Konzernabschluss der Enbi Global Inc., Delaware/USA, welche den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen erstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich. Die Enbi Germany GmbH, Leverkusen, wird in den Konzernabschluss der Goat Holding Corporation, Delaware/USA, welche den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen erstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Sitz dieser Gesellschaft erhältlich. Nachtragsbericht Infolge marktbedingter Veränderungen (vorübergehender signifikanter Rückgang des Umsatzes mit einem Kunden des Heizungsmarktes) hat die Gesellschaft ab dem 01. Dezember 2023 Kurzarbeit bis voraussichtlich zum zweiten Quartal 2024 eingeführt.
Leverkusen, den 24. Januar 2024 Enbi Germany GmbH Die Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Grundlagen der Gesellschaft I. Geschäftsmodell Die Gesellschaft ist Mitglied der weltweiten Enbi-Gruppe. Mit anderen Konzerngesellschaften bestehen Dienstleistungs- und Finanzierungsbeziehungen. Die Enbi-Gruppe ist ein international operierender Konstrukteur und Hersteller von Papiertransport- und Druckbildübertragungswalzen mit Entwicklungs- und Produktionsstandorten in Europa, USA und Asien und beliefert schwerpunktmäßig die Bürogerätebranche. Unsere Walzen sind weltweit in Druckern, Kopierern, Geldautomaten, Postsortieranlagen, Zahlungsterminals und Filmentwicklungsstraßen im Einsatz. Des Weiteren ist die Gesellschaft, mit Schwerpunkt auf die Entwicklung und Herstellung von Stanzteilen und Isolationen zum Dämpfen, Isolieren, Schützen, Dichten und Filtern spezialisiert. Die Produkte werden in den Bereichen Office Products, Telekommunikationselektronik, Haushaltstechnik, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, Medizintechnik, Automobilbau und anderen Industriezweigen eingesetzt. II. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung (F&E) wird in einer eigenen Abteilung betrieben. Der direkte F&E-Aufwand lag bei ca. TEUR 772 (Vj. TEUR 715). Darüber hinaus werden weitere F&E-Leistungen in Höhe von TEUR 229 (Vj. TEUR 188) aus dem Konzernverbund bezogen. Diese werden über Kostenumlagen belastet. Im Berichtsjahr lag der Schwerpunkt der Entwicklungsaktivitäten bei Isolationen und Dichtungen für den Office-Product-Markt, Geldautomatenmarkt sowie Isolationen für den Automobil- und Heizungsmarkt. Vom Markt wurde weiterhin eine hohe Entwicklungstiefe nachgefragt. III. Niederlassungen Neben unserem Stammsitz in Leverkusen bestehen keine Zweigniederlassungen. B. Wirtschaftsbericht I. Geschäftsverlauf In Deutschland ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2022 um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Damit hat sich das Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Vorjahr verlangsamt. Am Arbeitsmarkt ist die Zahl der Erwerbstätigen um 1,3 % auf 45,5 Millionen gestiegen. Dies stellt gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung der Wachstumsrate dar. Bezogen auf das Gesamtgeschäft konnte der Umsatz im Geschäftsjahr im Bereich der Stanzteile weiterhin erhöht werden. Entgegen dem allgemeinen Trend, der rückläufigen Geschäftsentwicklung, Pandemie und geopolitisch bedingt, ist der Bedarf im Bereich des Heizungsmarktes signifikant gestiegen. Dies hat zu der positiven Umsatzentwicklung der Gesellschaft geführt. Demzufolge wurde der bereits im Vorjahr gestartete Prozess der Produktionskapazitätserweiterung fortgeführt. Endziel des Prozesses ist die Erweiterung der Lager und Produktionsfähigkeit. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 haben die Vertriebstätigkeiten aus den Vorjahren, trotz coronabedingten Einschränkungen, zu signifikanten Steigerung des Geschäftsniveaus geführt, insbesondere im Bereich des Heizungsmarktes, da überwiegend früher gestartete Projekte das Volumen und die Serienreife erreicht haben. Die Vertriebstätigkeiten konzentrieren sich weiterhin auf neue Kunden und neue Projekte bei bestehenden Kunden. Dies hat der Gesellschaft ermöglicht, in den Marktsegmenten Office-Products, Automotive, Cash Handling und andere, die budgetierten Ziele zu erreichen. Auch wurden auch in 2022 weitere Kontakte zu potenziellen Neukunden geknüpft und in der Folge Bemusterungen und Geschäfte getätigt. Der Fokus lag hier auf dem Lüftungs-, Heizungs- und Klimagerätemarkt sowie Nischenkunden in den bestehenden Märkten. In Bezug auf den Produktmix ist das Umsatzverhältnis in 2022 mit etwa 97% Stanzteile und 3% Roller (Vj. 96,2 % Stanzteile und 3,8 % Roller) aufgeteilt. Die vom Markt geforderten notwendigen Reaktionszeiten im operativen Geschäft sind weiterhin relativ kurz. Die Beschaffungszeiten für Spezial-Materialien sind, nach der deutlichen Verlängerung des Vorjahres, unverändert geblieben. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz um TEUR 4.551 von TEUR 20.566 auf TEUR 25.117 gestiegen und übertrifft die im Vorjahr getroffenen Erwartungen für das abgelaufene Geschäftsjahr von TEUR 22.699. Die Anzahl der Kunden ist auf hohem Niveau nahezu unverändert. Die Abnahmemengen einzelner Kunden haben sich teilweise wesentlich erhöht. Die Gesellschaft erzielt rund 60 % (Vj. 59 %) ihrer Umsätze in Deutschland, rund 30 % (Vj. 38 %) entfallen auf die Rest-EU und weitere rund 10 % (Vj. 3 %) auf übrige Länder. Das im Rahmen des Konzernreportings und zur Steuerung der Gesellschaft nach US-GAAP ermittelte EBIT ist von TEUR 1.314 auf TEUR 4.629 gestiegen. Die signifikante Erhöhung des EBITs basiert auf dem "Sale and Lease Back" des Grundstücks und Gebäudes. Dieser Effekt nach US-Gaap beträgt TEUR 3.605. Die wesentlichen Abweichungen zu HGB bei der Berechnung des EBITs nach US-GAAP beinhalten Effekte aus der unterschiedlichen Bewertung von Jubiläumsrückstellungen, der Bewertung von Pensionsrückstellungen im Rahmen des Konzernreportings und des Grundstücks und Gebäudes. Das für 2022 prognostizierte EBIT von TEUR 1.725 wurde übertroffen, jedoch leicht unter der Erwartung, bereinigt um den Gewinn aus der Veräußerung des Grundstücks und Gebäudes. Gründe hierfür sind durch die Veränderung im Laufe des Jahres entstandenen Mietaufwendungen wie auch durch die Anpassungskosten an das rapid gestiegene Geschäftsniveau. Die Kosten waren wie im Vorjahr überproportional höher. Das Management hat eine Reihe von Effizienzerweiterungsprojekten im operativen Bereich gestartet und teilweise realisiert. Gleichzeitig wurden neue Projekte für die Kapazitätserweiterung gestartet, wie auch die Standortserweiterung. Die im Vorjahr aufgetretenen, coronabedingten, temporären Lieferkettenunterbrechungen konnten ohne spürbare Folgen kompensiert und ausgeglichen werden. Durch die teilweise, auf dem Markt vorhandene Energie- und Rohstoffknappheit, konnte eine Materialpreiserhöhung nicht vermieden werden. Die Bestandsreichweite der Vorräte [365*(Lagerbestand / variable Kosten Herstellkosten)] ist bei 53,4 Tagen (Vj.46 Tage) und liegt über der budgetierten Bestandsreichweite von 34 Tagen. Die Abweichung ist durch den signifikanten Anstieg des Geschäftsniveaus, längere Lieferzeiten für Rohmaterialien, im Vergleich zur Marktanforderungen und durch die kontrollierte Nivellierung der operativen Aktivität begründet. II. Lage 1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022 ergab sich ein Jahresüberschuss von TEUR 2.900 inklusive Gewinne aus der Veräußerung von Grund und Gebäude, (Vj. Jahresüberschuss TEUR 1.033). Das im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Ergebnis vor Steuern belief sich auf TEUR 3.971 und lag somit über dem im Vorjahr prognostizierten Wert für das Geschäftsjahr 2022, bedingt aber durch die nicht geplanten, erzielten Gewinne aus dem Verkauf von Grund- und Gebäude. Die Gesamtleistung (Definition: Umsatz einschließlich Bestandsveränderung und andere aktivierte Eigenleistungen sowie sonstiger betrieblicher Erträge) lag bei TEUR 29.004 und damit +TEUR 8.005 oberhalb des Vorjahresniveaus. Ursächlich sind hier weiterhin höhere Umsätze im Heizungsmarktsegment und Lüftungsindustrie. Dabei lag der Bestandsaufbau an fertigen und unfertigen Erzeugnissen per Jahresende bei TEUR 349 (Vj. Bestandsabbau von TEUR 419). Diese Entwicklung wurde hauptsächlich durch das höhere Geschäftslevel und, wie im Vorjahr, durch hohe Fluktuation des Marktes beeinflusst. Die Materialaufwendungen fluktuieren üblicherweise produktmixbedingt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergab sich eine prozentuelle Erhöhung der Materialaufwandsquote um 4,1 Prozentpunkte zum Vorjahr. Dies ist überwiegend durch Mixeffekte, wie auch durch Inflationseffekte bedingt. Der Personalaufwand hat sich, absolut gesehen, im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 15 erhöht. Die Dynamik der Personalkosten wurde im Jahr 2022 von natürlichen Abgängen, wie das Erreichen der Rentenaltersgrenze, geprägt. Der Ersatz wie auch der Mehrbedarf, basierend auf dem erhöhten Geschäftsniveau, wurden vorläufig durch temporäre Leiharbeitskräfte realisiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von höheren Aufwendungen für Zeitarbeiter (TEUR 2.092), Sonderabschreibungen und Beratungskosten in Verbindung mit dem Verkauf Grundstück und Gebäude (TEUR 590), Ausgangsfrachten (TEUR 1.068), Mietkosten (TEUR 384) sowie diversen anderen Effekten auf insgesamt TEUR 7.276. Die Aufwendungen für an Enbi International B.V., Schinveld, Limburg/Niederlande, und Enbi Global Inc., Wilmington Delaware/USA, zu zahlende Vergütungen lagen um TEUR 154 über dem Vorjahresbetrag. Diese Änderung resultiert im Wesentlichen aus Management Fees. Darüber hinaus erhöhten sich die Umlagen für R&D (Research & Development) und PD (Product Development) um TEUR 41 an die Enbi Rochester. Der Kundenauftragsbestand am Bilanzstichtag von TEUR 20.861 (Vj. TEUR 19.585) ist weiterhin auf einem erhöhten Niveau und damit ein Indikator für eine erhöhte Nachfrageentwicklung. Die geforderten Reaktionszeiten vom Markt sind weiterhin kurz geblieben, dies hat eine verstärkte Auslastung der Kapazitäten zur Folge. 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2022 um TEUR 1.980 auf TEUR 11.575. Die Veränderungen erklären sich im Wesentlichen wie folgt: Die Zugänge zu den Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen in 2022 betrugen TEUR 1.249. Der Wert der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau reduzierten sich um TEUR 270 durch das Abschließen der im Vorjahr gestarteten Projekte. Gegenläufig betragen die bilanzierten Abschreibungen TEUR 210 (Vj. TEUR 213). Durch den Verkauf von Grundstück und Gebäude hat sich der Saldo im Anlagevermögen trotz der Zugänge von TEUR 1.249 um TEUR 3.258 reduziert. Das Vorratsvermögen ist insgesamt um TEUR 1.012 erhöht. Durch das erhöhte Geschäftsniveau sind die Bestände der Halbfertigteile (+TEUR 60), Fertigteile (+TEUR 306) und im Rohwarenbereich (+TEUR 646) gestiegen. Die Bestände "obsolete Stocks" betragen TEUR 67, Vj TEUR 39. Das Vorratsvermögen beläuft sich insgesamt zum Bilanzstichtag auf TEUR 2.994. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind durch Weiterbelastungen und Intercompany-Geschäft überwiegend mit dem ungarischen Konzernunternehmen sowie durch die Gewährung eines Darlehens gegenüber der Enbi Global Inc. um TEUR 3.687 gestiegen und betragen zum Stichtag TEUR 4.264. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind stichtagsbezogen durch verschiedene Zahlungszeitpunkte um TEUR 25 gestiegen auf TEUR 438. Die Steuerrückstellungen sind um TEUR 400 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die steuerlichen Verlustvorträge im Geschäftsjahr 2022 aufgebraucht sind. Die Sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 251 gesunken auf TEUR 629. Dies beruht hauptsächlich auf Boni in Höhe von TEUR 141, Jubiläum TEUR 214, Beratungskosten TEUR 160, Altersvorsorge TEUR 63, Resturlaub und Überstunden TEUR 37 und Energie TEUR 14. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aufgrund von Leistungsbeziehungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um TEUR 34 in 2022 reduziert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung haben sich um TEUR 551 erhöht. Zur Sicherstellung der Finanzierung hat die Gesellschafterin, die Enbi Global Inc., Wilmington Delaware/USA, der Enbi ein Darlehen gewährt, welches die Gesellschaft in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 2.306) in Anspruch genommen hat. Dem durch das positive Jahresergebnis deutlich erhöhte Eigenkapital steht eine leicht erhöhte Bilanzsumme gegenüber, so dass sich eine deutliche Erhöhung der Eigenkapitalquote um 25,8% auf 75,4% ergab. 3. Finanzlage Die Enbi Germany GmbH finanziert sich über laufende Einkünfte sowie durch das von Enbi Global Inc., Wilmington Delaware/USA, gewährte Darlehen. Zum Stichtag beträgt die Inanspruchnahme des Intercompany Darlehens TEUR 0 (Vj. TEUR 2.306). Ein Darlehen in Höhe von TEUR 3.941 wird mit einem Zinssatz von 6,5 % an Enbi Global Inc., Wilmington Delaware/USA gewährt. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2026. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr lag deutlich über den, im Vorjahr für 2022, gesetzten Zielen und Erwartungen. Dafür ursächlich ist der erzielte Gewinn durch den Verkauf von Grundstück und Gebäude. Das operative Ergebnis lag leicht hinter der Erwartung, bedingt durch den raschen Anstieg des Geschäftsniveaus. Dies hat die Anpassung erschwert, verstärkt durch die Lieferengpässe/lange Lieferzeiten der Produktionsanlagen für die Kapazitätserweiterung. Das Jahr 2022 war immer noch geprägt durch die Coronakrise, spürbare Gefahren durch Lieferkettenunterbrechungen, wie auch immer noch durch lange Lieferzeiten auf dem Beschaffungsmarkt. Das gesamte Jahr 2022 war stark beeinflusst durch massive Preiserhöhungen für alle Bereiche. Das Jahr war weiterhin geprägt durch intensive Managementaktivitäten um die coronabedingte Instabilität in Bezug auf Kapazität, Verfügbarkeit, Risikominimierung und Implementierung neuer angepasster Abläufe. Wie im Vorjahr waren die Reisekosten auf einem niedrigen Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Umsatzerlössituation um ca. TEUR 5.000 verbessert und lag 11 % über dem geplanten Budget. Für das Jahr 2023 ist die wirtschaftliche Lage von Beginn an signifikant über der Erwartung. Weiterhin verstärkt sich der Trend in der zweiten Jahreshälfte, so dass die Auftragslage eine nie dagewesene Höhe erreicht. Die bereits im Vorjahr gestarteten Erweiterungsprojekte sind in Realisierung. Die Bereitstellung der Kapazitätserweiterung hat sich durch die Unterbrechung der Lieferketten verspätet. Dies wurde durch gezielte Managementaktivitäten von der Organisation weitgehend kompensiert. Die Vorschau zeigt eine weiterhin positive Entwicklung der Erlössituation, und die Realisierung verschiedener Neu-Projekte aus der Vergangenheit. Entsprechend der wirtschaftlichen Situation war das Unternehmen jederzeit in der Lage die finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. C. Chancen- und Risikobericht I. Leistungswirtschaft 1. Chancen und Risiken Die Gesellschaft verfügt über ein breites Produkt- und Kundenportfolio, welches sich wie bereits in 2022 auch in diesem Jahr auf ähnlichem Niveau bleibt. Zum Kundenbereich mit mehr als TEUR 500 Jahresumsatz zählten 9 Großkunden und deren Zulieferer (Vj. 8 Kunden). Die Anzahl der Kunden ist gegenüber dem Vorjahr weitestgehend konstant geblieben, sodass eine Risikostreuung gesichert ist bzw. die weitere Geschäftsentwicklung vorangetrieben werden kann. Jedoch das Portfolio im Heizungs- und Isolationsmarkt hat sich wie im Vorjahr überproportional entwickelt. Wie schon in den Vorjahren hat sich der Trend der Verlagerung von Einkaufsvolumen und von Produktionsbereichen nach Asien bei unseren Kunden weiterhin abgeschwächt. Weltweit operierende Kunden streben zunehmend eine lokale Beschaffung zur Optimierung der Logistikkosten wie auch zur Sicherung der Belieferung an. Die zukünftige Entwicklung wird jedoch weiterhin beobachtet und die Faktoren zur Stärkung des eigenen Standorts werden durch Produkt- und Effizienzverbesserung im Produktionsmanagement stets verbessert. Darüber hinaus wächst die Bedeutung der Zuverlässigkeit und Servicequalität. Als Unternehmensrisiken mit Bezug auf die Leistungswirtschaft werden hauptsächlich Preisschwankungen auf dem Rohstoffmarkt und ggf. weiterhin Produktionsverlagerungen unserer Kunden angesehen. Die Kunden stehen teilweise mit ihren Produkten unter Preisdruck; Optimierung der Kostenstruktur für die Produkte ist notwendig. Chancen bestehen in der Gewinnung von weiteren Kunden in vorhandenen Märkten wie dem Office-Product-Markt, der Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik sowie in der Gewinnung von Nischenkunden in vorhandenen Märkten. Der Preisdruck wie auch die Anforderung an ein hohes technisches Niveau im Bereich der Produkte verstärkt sich in 2023 auch bedingt durch Krisen bedingte Engpässe auf dem globalen Markt, inklusive der Energiekrise. Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung kostengünstiger Produkte auf hohem technischem Standard weiterhin Hauptaufgabe für die Enbi Germany GmbH. Im Zuge dessen wird die permanente Suche nach wettbewerbsfähigeren Materialien ebenso wie die Bemühungen um effizientere Produktionsabläufe und -verfahren fortgeführt. Ein weiteres Risiko besteht in Hinblick auf Auswirkungen der Energiekrise. Obwohl ENBI Germany GmbH einer niedrigen direkter Abhängigkeit von Energie unterliegt, besteht immerhin ein Risiko für die Beschaffung. Dies ist bedingt durch eine höhere Energieabhängigkeit des Rohstoffmarktes. Ein weiteres Risiko besteht in den noch immer vorhandenen eventuellen Auswirkungen der Corona-Erkrankungswelle, jedoch deutlich niedriger als unter pandemischen Bedienungen. Hier spielt die bereits gewonnene Erfahrung und die implementierten Maßnahmen eine mildernde Rolle. Die aktuell sehr positive Entwicklung ist weiterhin das Ergebnis der Vertriebstätigkeiten inclusive Vertriebscontrolling wie auch der Anpassungsgeschwindigkeit in der Produktion in Bezug auf neue Produkte/ Projekte. 2. Risikomanagementsystem Zur Risikominimierung von Forderungsausfällen besteht eine Forderungsausfallversicherung. Damit sind im Falle von nicht mehr geltend zu machenden Forderungen gegen Dritte diese zu ca. 80 % abgesichert. Das aktive Forderungsmanagement und die konsequente Mahnung von offenen Forderungen haben wesentlich dazu beigetragen, dass es auch in 2022 keine wesentlichen Forderungsausfälle gab. Zwecks Früherkennung von Risiken sind entsprechende Instrumente (wie Plan-Ist-Analysen, Liquiditätsvorschauen) innerhalb des Unternehmens und des Konzerns implementiert. II. Finanzwirtschaft Chancen und Risiken sowie Risikomanagementsystem Zum Bilanzstichtag bestanden keine Forderungen in Fremdwährung aus Übersee. D. Prognosebericht Im Jahr 2023 hat Gesellschaft Umsatzerlöse in einer Größenordnung in Höhe von EUR 28,2 Mio. erwirtschaftet. Damit liegt die Gesellschaft leicht unter Plan (Planumsatz EUR 28,9 Mio.). Das EBIT liegt in 2023 voraussichtlich bei EUR 1,3 Mio., geplant war ein EBIT von EUR 1,7 Mio. Investitionen wurden in 2023 leidglich in Höhe von EUR 0,2 Mio. getätigt. Ursächlich für die deutliche Unterschreitung des Investitionsvolumens (Planwert EUR 1,3 Mio.) ist der Umstand, dass sich das Auftragsvolumen durch wesentliche Marktveränderungen des Heizungsmarktes halbiert hat. Diese Reduzierung besteht aus einer Verschiebung, nicht aber aus einer grundsätzlichen Stornierung der Aufträge. Als Reaktion darauf ist ab dem 01.Dezember 2023 Kurzarbeit eingeführt worden (Reduzierung der Arbeitszeit um 40 %). Die eingeführte Kurzarbeit wird voraussichtlich bis in das zweite Quartal im Jahr 2024 andauern. Ab dem zweiten Halbjahr 2024 ist mit einer Normalisierung des Marktes (Bedarfe) zu rechnen. Die Planung 2024 berücksichtigt zwar einen entsprechenden Umsatzrückgang, die Gesellschaft geht jedoch für 2024 dennoch von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.
Leverkusen, den 24. Januar 2024 Enbi Germany GmbH Die Geschäftsführung Chris Miller Amtsgericht Köln HRB 49654Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
06 B. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 (Anlagen I/1 bis 1/12) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 (Anlage II) der Enbi Germany GmbH mit Datum vom 24. Januar 2024 folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben ist: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Enbi Germany GmbH, Leverkusen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Enbi Germany GmbH, Leverkusen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Enbi Germany GmbH, Leverkusen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." |
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