Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 8881
Eingetragen
17.8.2011
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Gegenstand
Der Handel mit rostfreiem Stahl und anderen Metallen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Johannes Aveskamp
seit 17.8.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AVESKA-Edelstahl GmbH

Ennepetal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

In dem nachstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 9. Juli 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die AVESKA-Edelstahl GmbH, Ennepetal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AVESKA-Edelstahl GmbH, Ennepetal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AVESKA-Edelstahl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 9. Juli 2024

Dr. Schmidt-Wilke + Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schulze, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 81.652,89 118.788,71
81.653,89 118.789,71
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.668.888,69 5.152.943,80
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 839.370,31 566.317,85
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 716.597,13 1.137.903,60
5.224.856,13 6.857.165,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.223,55 14.479,28
5.318.733,57 6.990.434,24

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 600.000,00 600.000,00
II. Bilanzgewinn 3.480.021,18 4.079.487,92
-- davon Gewinnvortrag EUR 3.329.487,92 (i. Vj. EUR 3.780.349,07) --
4.080.021,18 4.679.487,92
B. Rückstellungen 185.272,34 615.620,77
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.002.285,83 1.500.000,00
2. Übrige Verbindlichkeiten 51.154,22 195.325,55
-davon aus Steuern EUR 12.533,42 (i. Vj. EUR 12.540,60) --
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 768,76 (i. Vj. EUR 911,87) --
1.053.440,05 1.695.325,55
5.318.733,57 6.990.434,24

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 2.110.699,34 3.219.636,18
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 791.449,76 827.123,49
b) Soziale Abgaben 120.311,86 911.761,62 131.012,26 958.135,75
3. Abschreibungen 20.204,00 30.026,42
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 911.907,03 1.743.371,12
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.685,72 5.562,17
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 56.072,39 38.505,28
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 93.935,91 155.276,78
8. Ergebnis nach Steuern 151.504,11 299.883,00
9. Sonstige Steuern 970,85 744,15
10. Jahresüberschuss 150.533,26 299.138,85
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.329.487,92 3.780.349,07
12. Bilanzgewinn 3.480.021,18 4.079.487,92

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der AVESKA Edelstahl GmbH, Saalestraße 20, 58256 Ennepetal, HRB 8881 Registergericht Hagen wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB zum Abschlussstichtag eine kleine Kapitalgesellschaft. Aufgrund des § 267 Abs. 4 Satz 1 HGB treten die sich aus der Größenklasse ergebenden Rechtsfolgen im Geschäftsjahr nicht ein.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens einschließlich der immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten und soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach Steuerrecht zugrunde gelegt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Im Vorjahr ist auf geleistete Anzahlungen auf Vorräte in Höhe von EUR 862.249,86 eine Wertberichtigung gebildet worden, da die bezahlten Edelstahllieferungen wegen strittiger Besitzverhältnisse bisher nicht geliefert worden sind.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bzw. die flüssigen Mittel zu Nominalwerten angesetzt.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Von den Verbindlichkeiten haben EUR 53.440,05 (i. Vj. EUR 195.325,55) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und EUR 1.000.000,00 (i. Vj. EUR 1.500.000,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, wovon EUR 0,00 (i. Vj. EUR 1.500.000,00) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren haben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 1.002.285,83 durch Globalzession der Forderungen und Sicherungsübereignung des Warenlagers besichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren.

Außergewöhnliche Aufwendungen entfallen im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf die Bildung von Wertberichtigungen auf geleistete Anzahlungen auf Vorräte in Höhe von EUR 862.249,86, die bezahlte Edelstahllieferungen aus dem Ausland betreffen. Es sind zivilrechtliche Maßnahmen ergriffen worden, um den Anspruch auf Besitzübergang der bezahlten Edelstahlbleche geltend zu machen oder die geleisteten Anzahlungen zurückzufordern.

4. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus einem Grundstücksmietvertrag und aus Leasingverträgen für Fahrzeuge und ein E-Bike, die auch nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB betreffen. Die Mietverpflichtungen betreffen in Ennepetal das Geschäftsgrundstück mit EUR 147.624,00 p. a. (i. Vj. EUR 133.659,60 p. a.). Die Jahresverpflichtung gegenüber den Leasinggesellschaften beträgt bis zu einem Jahr EUR 29.946,92 (i. Vj. EUR 23.294,28) und zwischen eins bis fünf Jahren EUR 49.438,48 (i. Vj. EUR 2.079,20). Die Vertragsrestlaufzeiten laufen bis September 2026.

Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 9, für laufende Steuerberatungsleistungen TEUR 1, für Steuerberatungsleistungen für die Betriebsprüfung bis 2017 und für sonstige Leistungen TEUR 3.

Im Jahresdurchschnitt wurden 10 (i. Vj. 11) Arbeitnehmer beschäftigt; davon waren 7 (i. Vj. 8) Angestellte und unverändert 3 Arbeiter.

Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer ist Herr Johannes Aveskamp, Ennepetal.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge für den Geschäftsführer ist nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der ChromStahl Stahl- und Metallhandel GmbH mit Sitz in Garbsen einbezogen. Der Konzernabschluss wird der das Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch übermittelt.

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.480.021,18 auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Besondere Vorgänge nach dem Bilanzstichtag

Nach dem im Vorjahr ein Zivilrechtsverfahren gegen einen ausländischen Lieferanten aus der EU mit noch offenen Edelstahlblechlieferungen eingeleitet wurde, hat der Verwalter dieses beauftragten Handelsunternehmens am 13. Februar 2024 einen Konkursantrag gestellt. Die wertberichtigte Anzahlung auf Edelstahlbleche zuzüglich Verzugszinsen ist als Forderung in Höhe von insgesamt TEUR 922 am 14. März 2024 beim zuständigen Konkursgericht angemeldet worden.

 

Ennepetal, den 9. Juli 2024

AVESKA-Edelstahl GmbH

Johannes Aveskamp, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.149,21 0,00 0,00 3.149,21
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 206.845,75 2.582,06 40.447,63 168.980,18
209.994,96 2.582,06 40.447,63 172.129,39
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.148,21 0,00 0,00 3.148,21
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.057,04 20.204,00 20.933,75 87.327,29
91.205,25 20.204,00 20.933,75 90.475,50
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 81.652,89 118.788,71
81.653,89 118.789,71

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war durch wirtschaftliche Unsicherheiten geprägt, die sich auch auf den Edelstahlmarkt ausgewirkt haben. Globale Lieferkettenprobleme, steigende Rohstoffpreise und geopolitische Spannungen haben zu einer verhaltenen Nachfrage in vielen Industriezweigen geführt.

Die Unsicherheit auf den internationalen Märkten und die hohen Energiekosten haben die Produktionskosten erhöht und somit auch die Margen in der Edelstahlbranche unter Druck gesetzt. Durch stetig steigende Leitzinsen in den USA und in der EU nahm die Investitionsunsicherheit weiter zu. Dies führte im Laufe des Jahres zu einer starken Abnahme der Auftragseingänge von industriellen Gütern.

Die allgemeinen Großhandelsverkaufspreise lagen im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,5% unter denen des Jahres 2022. Das Jahr war tendenziell von Preisschwankungen geprägt. Zum Jahresende lag der Großhandelspreis um 2,6% unter dem des Vorjahres.

Das preisbereinigte BIP war im Jahr 2023 um 0,2% niedriger als im Vorjahr.

Gegenüber dem Vorjahr stieg die globale Produktion rostfreien Stahls in 2023 um insgesamt 4,6%, insbesondere geprägt durch chinesische Stahlproduzenten. Dagegen hat sich in Europa und in den USA die Produktion von rostfreiem Stahl rückläufig entwickelt.

II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Das Rohergebnis verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 39,1% von TEUR 3.153 auf TEUR 1.920 weiter.

Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 13.969.

Die geplante Absatzmenge für das Jahr 2023 um 8.000 to konnte durch die gesunkene Nachfrageinbruch in 2023 mit insgesamt 6.499 to nicht erreicht werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren im Vorjahr durch außergewöhnliche Aufwendungen geprägt und sind deshalb wesentlich niedriger und betragen TEUR 912 (Vorjahr TEUR 1.743). Für im Vorjahr geleistete Anzahlungen auf Vorräte ist in Höhe von TEUR 862 eine Wertberichtigung gebildet worden, da für die bezahlten Edelstahllieferungen der Besitzübergang nicht erfolgte. Ersatzweise wurde die Rückabwicklung des Geschäfts verfolgt. Für den Lieferanten aus einem EU- Staat hat der Verwalter am 13. Februar 2024 einen Konkursantrag gestellt. Die wertberichtigte Anzahlung auf Edelstahlbleche zuzüglich Verzugszinsen ist als Forderung in Höhe von insgesamt TEUR 922 am 14. März 2024 beim zuständigen Konkursgericht angemeldet worden.

Der Jahresüberschuss ist durch die deutlich zurückgehende Nachfrage in 2023 und die durchschnittlich gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Großhandelsverkaufspreise von TEUR 299 auf TEUR 151 gesunken.

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr von TEUR 6.990 auf TEUR 5.319 verringert, was im Wesentlichen auf die gesunkenen Vorräte an Edelstahlblechen zurückzuführen ist.

Der Vorratsbestand an Edelstahlblechen hat sich um TEUR 1.484 auf TEUR 3.669 abgebaut und macht 69,0 % (Vorjahr 73,6 %) der Bilanzsumme aus.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben gegenüber dem Vorjahr von TEUR 473 auf TEUR 414 durch die zurückgehende Nachfrage in 2023 abgenommen.

Die liquiden Mittel sind von TEUR 1.138 auf TEUR 717 gesunken.

Die Eigenkapitalquote ist in 2023 (76,7 %) zum Vorjahr (66,9%) gestiegen und bildet, trotz der sich rückläufig entwickelten Geschäftstätigkeit, weiter eine gute Eigenfinanzierungsbasis für die weitere Entwicklung der Gesellschaft.

Die der Gesellschaft zur Verfügung stehenden Bankkredite sichern darüber hinaus für die Zukunft ausreichend die Fremdfinanzierung, um auf sich ändernde Marktsituationen schnell reagieren zu können. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war damit jederzeit gewährleistet.

Die Umsatz- und Gewinnentwicklung führte zu einer Verringerung der Umsatzrentabilität bezogen auf den Jahresüberschuss von 0,9% auf 0,7% im Geschäftsjahr.

Aufgrund des niedrigeren Jahresüberschusses trotz gesunkener Bilanzsumme sank die auf das Kapital bezogene Rentabilität. Die Gesamtkapitalrentabilität ging von 4,3% auf 2,8%, die Eigenkapitalrentabilität von 6,3% auf 3,7% zurück.

Die Gesellschaft war jederzeit lieferfähig und hat ihre Marktstellung dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld und der volatilen Preissituation im Geschäftsjahr angepasst.

B. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Prognosebericht

Der Edelstahlmarkt 2024 wird von einer stabilen bis leicht wachsenden Nachfrage und einem möglicherweise begrenzten Angebot geprägt sein, dies könnte zu einem moderaten Anstieg der Edelstahlpreise führen. Externe Faktoren wie wirtschaftliche Entwicklungen, politische Maßnahmen und technologische Fortschritte werden dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Für die deutsche Wirtschaft sehen die Wirtschaftsforschungsinstitute im weiteren Jahresverlauf eine leichte konjunkturelle Belebung voraus. Diese bekommt ihre Impulse vorwiegend durch rückläufige Inflationsraten, steigende Löhne und Einkommen, eine anhaltend stabile Arbeitsmarktentwicklung und zunehmende Impulse von der Außenwirtschaft.

Aufgrund von Angebot und Nachfrage ist bei dem energieintensiven Material Edelstahl eine wachsende Preisentwicklung schwer einzuschätzen, zumal die gestiegene chinesische Produktion an rostfreiem Stahl sich auf dem Weltmarkt immer wieder auch auf das Preisniveau auswirken kann, da China auch im Stahlbereich versuchen wird, seine Mengenanteile in anderen Ländern und auf anderen Kontinenten zu erhöhen.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 eine stabile bis leicht wachsende Nachfrage in der Automobilindustrie und im Maschinenbau, während die Nachfrage in der Bauwirtschaft voraussichtlich weiter zurückgehen wird.

Die Gesellschaft wird auch zukünftig stets in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Der Umsatz wird gegenüber 2023 mit TEUR 22.200 höher erwartet, die Absatzmenge wird um 7.700 Tonnen liegen. Die Preisentwicklung für die von der Gesellschaft vertriebenen Edelstahlbleche wird als sehr volatil aber durchschnittlich leicht steigend eingeschätzt.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Jahresüberschuss vor Ertragsteuern von TEUR 544 erwartet. In 2024 wird die Umsatzrentabilität bezogen auf den Jahresüberschuss vor Ertragsteuern von rd. 2,5% aufweisen.

Vor diesem Hintergrund der zuvor dargestellten Prognose geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich im Geschäftsjahr 2024 die Umsatzerlöse unter und der Jahresüberschuss über dem Niveau von 2023 entwickeln werden.

II. Risikoberichterstattung

Besondere Risiken für unser Unternehmen sind die Auswirkungen der Null-Covid-Strategie Chinas auf den Welthandel bzw. die Konjunktur und die damit verbundenen Preisschwankungen diverser Rohstoffe sowie der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und die dadurch gestiegenen Energiepreise für Erzeugung und Transport.

Die Risiken werden durch folgende Maßnahmen eingeschränkt:

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Debitorenmanagement.

Forderungsausfallrisiken sind zudem durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt.

Fremdwährungsrisiken werden grundsätzlich vermieden, da im Wesentlichen Geschäfte auf Euro-Basis getätigt werden.

Durch strategische Partnerschaften mit europäischen Werken und Marktteilnehmern ist eine kontinuierliche Versorgung mit Material sichergestellt.

III. Chancenberichterstattung

Als Chance wird die hohe Lieferbereitschaft gesehen, da unser Warenlager ausgezeichnet sortiert ist, und somit die Gesellschaft auch zukünftig uneingeschränkt lieferfähig sein wird. Dies stärkt uns auch in unserer Wettbewerbsposition und hilft, unsere Marktstellung weiter auszubauen.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme, zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unserer Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquidität ist gut. Alle Lieferantenverbindlichkeiten können unter Ausnutzung von Skonto liquidiert und innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt werden.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist am 20. August 2024 festgestellt worden.

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