Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 128647
Eingetragen
9.12.1999
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
Betriebswirtschaftliche Beratung und Betreuung von Unternehmen, insbesondere der Heil- und Pflegeberufe, in den Bereichen Betriebsgründung, Organisation, EDV-Rechnungswesen, Controlling, Betriebsübergabe, Kapitalanlage und Altersvorsorge, sowie damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen, soweit sie nicht der Erlaubnispflicht des § 34 c GewO unterliegen.

Historie

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Management

NameRolle
Siegfried Gremminger
seit 4.10.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Agnieszka Gremminger
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Agnieszka Gremminger
Sonwendjochstr. 57, 81825 München
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

MEDICONCEPT Service GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

II. Sachanlagen

39.504,00

46.797,00

III. Finanzanlagen

22.193,24

15.684,97

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

7.899,03

26.924,93

III. Wertpapiere

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

4.578,90

833,39

C. Rechnungsabgrenzungsposten

280,00

280,00

D. Nicht durch Eigenkapital

gedeckter Fehlbetrag

27.269,22

28.642,86

Summe Aktiva

101.724,39

119.163,15



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25.000,00

25.000,00

II. Kapitalrücklage

III. Gewinnrücklagen

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

-53.642,86

-54.257,54

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

1.373,64

614,68

VI. Nicht gedeckter Fehlbetrag

27.269,22

28.642,86

B. Rückstellungen

C. Verbindlichkeiten

101.724,39

119.163,15

D. Rechnungsabgrenzungsposten

Summe Passiva

101.724,39

119.163,15

ANHANG

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2010, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang, wurde nach den geltenden Rechnungs-legungsvorschriften des HGB und GmbHG sowie des KStG und EStG aufgestellt.

Nach den in § 267 I HGB genannten Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz gem. § 266 I HGB und des Anhangs gem. § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Der Anhang enthält alle in den §§ 284, 285 HGB genannten Pflichtangaben sowie alle sonstigen nach HGB und GmbH-Gesetz erforderlichen Erläuterungen und Angaben, soweit diese nicht zulässigerweise bereits in der Bilanz oder GuV-Rechnung gemacht wurden und soweit die darzustellenden Sachverhalte vorliegen.

Die Form der Bilanz und GuV-Rechnung richtet sich nach den handelsrechtlichen Gliederungsgrundsätzen. Abweichungen vom Gebot der Darstellungsstetigkeit, Nichtvergleichbarkeit bzw. Anpassung der Vorjahresbeträge, Mitzugehörigkeitsvermerke, Gliederungsergänzungen oder Zusammenfassungen gibt es keine.
Die Bilanz wurde in Kontoform aufgestellt. Die in § 266 II und III HGB genannten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.


Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Die in § 275 II HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Die in der Bilanz und GuV-Rechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungs-methoden basieren auf den Vorschriften des HGB und sind im wesentlichen an den ertragsteuerlichen Regelungen ausgerichtet. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass infolge der in den Vorjahren eingetretenen Anlaufverluste das Eigenkapital der Gesellschaft seit dem Geschäftsjahr 2000 über die Hälfte und seit dem Geschäftsjahr 2001 vollständig aufgebraucht ist, wodurch die Gesellschaft formell (buchmäßig, rechnerisch) überschuldet ist. In der gem. § 49 III GmbHG vom Geschäftsführer nach Feststellung dieser nominellen Überschuldung unverzüglich einberufenen Gesellschafterversammlung wurde die Gesellschafterin darüber informiert.
Zur Verhinderung insolvenzrechtlicher Konsequenzen hat die Gesellschafterin daher der Gesellschaft bereits am 09. März 2001 neben einer Sanierungszuschusserklärung einen Rangrücktritt gem. § 39 II InsO erklärt. Darin trat sie in Höhe ihrer zum 31.12.2000 bestehenden Forderungen von EUR 14.356,39 (EUR 10.000,00 Gesellschafterdarlehen, EUR 4.356,39 Verbindlichkeiten) im Rang hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger zurück. Gleichzeitig trat die Gesellschafterin zur Vermeidung der materiellen Überschuldung oder eines sonstigen Insolvenzgrundes der Gesellschaft mit allen gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüchen einschließlich der Tilgung, Verzinsung und Rückzahlung im Insolvenzverfahren hinter die in § 39 I Nrn. 1 bis 5 InsO bezeichneten Forderungen zurück. Die Forderungen der Gesellschafterin können nur aus künftigen Jahresüberschüssen oder einem etwaigen Liquidationsüberschuss bedient werden.
Im Hinblick auf die in den §§ 64 GmbHG, 15a, 17, 19 InsO definierte Insolvenzreife wird vom Geschäftsführer für die Gesellschaft regelmäßig eine Überschuldungsprüfung sowie eine Fortbestehungsprognose durchgeführt.

Aufgrund der vorliegenden Sanierungszuschuss- und Rangrücktrittserklärung in ausreichender Höhe seitens der Gesellschafterin sowie einer positiven Fortführungs-prognose seitens der Geschäftsführung, erfolgt die Bewertung der Gesellschaft zum Bilanzstichtag weiterhin unter der Annahme einer Fortführung des Unternehmens.

II. Einzelangaben zu Positionen der Bilanz und GuV-Rechnung

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der betriebs-gewöhnlichen Nutzungsdauer gemäß den amtlichen AfA-Tabellen um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelwerten iHv. jeweils über netto EUR 150,00 bis netto EUR 410,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
Die historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der Sachanlagen betragen EUR 89.803,15 plus Zugänge im Berichtsjahr EUR 1.763,55 = EUR 91.566,70.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt.

Die wertmäßige Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlagenbuchhaltung und im Anlagenverzeichnis (Anlage V) nachgewiesen.

Unter Umlaufvermögen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel ausgewiesen.

Die Forderungen wurden zu Rechnungswerten bzw. zu ihren Nominalwerten abzüglich erforderlicher Rechnungskürzungen angesetzt, davon ein Forderungsbetrag in Höhe von 0,00 EUR mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet. Einzelwertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Im Posten Sonstige Vermögensgegenstände sind Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen, die also erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen werden, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits im Berichtsjahr als Ertrag erfasst wurden.

Die Position Flüssige Mittel beinhaltet Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten, die jeweils mit ihren Nominalwerten angesetzt wurden.

Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind ausgabewirksame Beträge angesetzt, die erst in Folgejahren als Aufwand berücksichtigt werden können.

Unter der Position Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag wurde gem. § 268 III HGB der Absolutwert des negativen Eigenkapitals ausgewiesen.
Wie oben unter Punkt I. erläutert, bestand zum Bilanzstichtag aber keine tatsächliche Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinn. Außerdem lag weder zum Bilanzstichtag noch zum Zeitpunkt der Jahresabschluss-Feststellung auch keine Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft vor.

Unter Eigenkapital wurden das Gezeichnete Kapital (Stammkapital) zum Nennbetrag sowie der Gewinn-/ Verlustvortrag, das Jahresergebnis und der Nicht gedeckte Fehlbetrag ausgewiesen.

Unter der Position Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 1.525,99 (Vj. EUR 1.530,22) sowie Sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 10.186,65 (Vj. EUR 9.615,24) und mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von EUR 90.011,75 (Vj. EUR 108.017,69) ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Im Posten Sonstige Verbindlichkeiten sind Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen, die also erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben werden, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits im Berichtsjahr als Aufwand erfasst wurden.

Bei Abwägung aller erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten war nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung die Bildung weder von Steuerrückstellungen noch von sonstigen Rückstellungen erforderlich.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse gem. §§ 251, 268 VII HGB und sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB (Eventualverbindlichkeiten).

Als Umsatzerlöse wurden die Erlöse aus für die gewöhnliche Geschäftstätigkeit der Gesellschaft typischen Dienstleistungen nach Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer ausgewiesen.

Unter Materialaufwand sind die Aufwendungen für die zur Generierung der Umsatzerlöse eingesetzten Waren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ausgewiesen.

Unter Fremdleistungen sind die zur Generierung der Umsatzerlöse von beauftragten Fremdunternehmen in Rechnung gestellten Arbeiten ausgewiesen.

Der Personalaufwand wird unten unter Punkt III. Sonstige Pflichtangaben näher erläutert.

Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode. Bei der Bemessung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer zur Festlegung der AfA-Sätze wurden die amtlichen AfA-Tabellen hinzugezogen. Die Bewertungsfreiheit gem. § 6 Abs. 2 EStG wurde in Anspruch genommen. Von der Vereinfachungsregel gem. Abschnitt 44 Absatz.2 EStR wurde Gebrauch gemacht. Außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 II 3 HGB oder Abschreibungen zur Vermeidung zukünftiger wertschwankungsbedingter Wertansatz-änderungen gem. § 253 III 3 HGB wurden nicht vorgenommen.
Die kumulierten Abschreibungen (seit dem Anschaffungs- bzw. Herstellungsjahr) belaufen sich auf EUR 52.062,70 (Vj. EUR 43.006,15). Im AfA-Gesamtbetrag sind keine allein nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommenen Abschreibungen enthalten. Zur Geschäftsjahresabschreibung je Einzelposten der Bilanz wird auf das Anlagenverzeichnis (Anlage V) verwiesen.

Außerordentliche Erträge und Aufwendungen, d. h. Erträge und Aufwendungen, die außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit angefallen oder einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, sowie die Kfz-Steuer als sonstige Steuer iHv. EUR 492,65 wurden im Berichtsjahr als Neutrales Ergebnis iHv. EUR ./. 462,65 ausgewiesen.

Ertragsteuern sind für das Geschäftsjahr 2008 nicht zu leisten.


III. Sonstige Pflichtangaben

Geschäftsführer: Dipl.-Kfm. Siegfried Gremminger
- Betriebswirt -
Sonnwendjochstr. 57
D-81825 München

Für seine Tätigkeit im Berichtsjahr wurden dem Geschäftsführer Gesamtbezüge in Höhe von EUR 9.984,87 gewährt.
Gegenüber dem Geschäftsführer bestehen zum Bilanzstichtag insgesamt die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalt Betrag
_________________________________________________________

Stand 01.01.2010 60.647,70 EUR
Rückführung Darlehensverbindlichkeiten 0,00 EUR
Zuführung Darlehensverbindlichkeiten 0,00 EUR
Veränderung laufendes Verrechnungskonto ./. 958,77 EUR
Lfr. Zinsen 2010 (4,0 % p.a.) 2.200,00 EUR
Kfr. Zinsen 2010 (5,0 % p.a.) 259,00 EUR
Stand 31.12.2010 62.147,93 EUR

============





Am gezeichneten Kapital der Gesellschaft ist Frau Dr. Agnieszka Gremminger, Sonnwendjochstr. 57, D-81825 München, zu 100 % beteiligt.
Gegenüber der Gesellschafterin bestehen zum Bilanzstichtag insgesamt die nachfolgenden gem. § 42 III GmbHG angabepflichtigen Rechte und Pflichten:

Sachverhalt Betrag
_________________________________________________________

Stand 01.01.2010 47.369,99 EUR
Rückführung Darlehensverbindlichkeiten 20.000,00 EUR
Zuführung Darlehensverbindlichkeiten 0,00 EUR
Veränderungen laufendes Verrechnungskonto ./. 1.000,17 EUR
Lfr. Zinsen 2010 (5,0 % p.a.) 1.400,00 EUR
Kfr. Zinsen 2010 (6,0 % p.a.) 94,00 EUR
Stand 31.12.2010 27.863,82 EUR
==============



IV. Ergebnisverwendung und Rücklagenentwicklung

Das Jahresergebnis 2010 beträgt EUR 1.373,64.

Einschließlich der zu berücksichtigenden Gewinn- und Verlustvorträge aus Vorjahren in Höhe von EUR ./. 53.642,86 ergibt sich für das Geschäftsjahr 2010
ein Bilanzverlust in Höhe von EUR 52.269,22.

Das verwendbare Eigenkapital zum Bilanzstichtag 31.12.2010 beträgt EUR
./. 52.269,22.

Nach Vorlage des am 30.10.2011 aufgestellten Jahresabschlusses 2010 hat die Gesellschafterversammlung am 31.10.2011 über die Feststellung des Jahres-abschlusses und über die Ergebnisverwendung beschlossen.
Dabei wurden u. a. folgende Beschlüsse gefasst:
- Zur Ausschüttung ist ein Betrag in Höhe von EUR 0,00 vorgesehen.
- Auf neue Rechnung werden EUR ./. 52.269,22 vorgetragen.

München, 31.10.2011

Gez.: Siegfried Gremminger
____________________________
(Geschäftsführer)











 

Siegfried Gremminger

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 31.10.2011

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