Sky Media GmbH
Medienallee 26, 85774 Unterföhring, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Juchmes seit 23.8.2024 | Geschäftsführer |
Michael Radelsberger seit 9.8.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sky Media GmbHUnterföhringJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Grundlagen der Gesellschaft Die Sky Media GmbH (im Folgenden: Sky Media oder die Gesellschaft) gehört als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG (im Folgenden: Sky Deutschland KG) zum Konzernverbund der Comcast Corporation mit Sitz in Philadelphia, Pennsylvania (USA). Mit „Sky“ wird im Folgenden die Sky-DACH-Gruppe (d.h. Sky Deutschland GmbH und deren Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz) bezeichnet. Die Gesellschaft erbringt ihre Serviceleistungen hauptsächlich für die Sky Deutschland KG. Aus diesem Grund ist die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Ergebnis insbesondere abhängig von der Geschäftsentwicklung der Sky Deutschland KG. Geschäftstätigkeit der Sky Media GmbH Als deutsche Vermarktungsgesellschaft im Bereich Pay-TV und ebenfalls in der Free-TV-Vermarktung verantwortet die Sky Media den Werbezeitenverkauf für die Sky Deutschland KG und weitere Sender und ist im strategischen Wachstumsfeld der digitalen Bewegtbildvermarktung und ergänzend im Segment der Display- Vermarktung tätig. Das weitreichende Portfolio umfasst unter anderem Premium Live-Sport wie zum Beispiel die Fußball Bundesliga und 2. Bundesliga und die Formel 1, die Sky eigenen Filmkanäle (z.B. Sky Cinema Premieren oder Sky Atlantic) oder aber Angebote anderer Kunden (13th Street, Universal Channel und Syfy). Die Geschäftsentwicklung der Sky Media ist direkt und indirekt insbesondere abhängig von der Geschäftsentwicklung der Sky Deutschland KG und diese wiederum von der europäischen Sky Gruppe. Die finanziellen Leistungsindikatoren der Sky Media, die zur Steuerung der Gesellschaft eingesetzt werden, sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis vor Abführung, die in der Ertragslage sowie im Geschäftsverlauf dargestellt wurden. Eine Betrachtung des Jahresergebnisses vor Abführung gibt nach Ansicht des Managements ein aussagefähiges Bild über die Rentabilität der Gesellschaft. Die Gesamtumsätze spiegeln die Ertragskraft der Gesellschaft wider. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden derzeit zur Steuerung der Gesellschaft nicht herangezogen. Wirtschaftsbericht Wirtschaftliches Umfeld Wirtschaftslage Die Bundesregierung berichtete für 2023 einen Rückgang des (preisbereinigten) Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 Prozent und erwartet für das Jahr 2024 einen Anstieg um 0,2 Prozent.1 Der Sachverständigenrat ermittelte für das Jahr 2023 eine Zuwachsrate des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von -0,4 Prozent und prognostiziert für das Jahr 2024 eine jahresdurchschnittliche Zuwachsrate des realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 0,7 Prozent.2 Für das Jahr 2025 geht der Sachverständigenrat von einem BIP-Wachstum von 0,4 Prozent aus.3
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https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/03/03-jahreswirtschaftsbericht-2024.html. Entwicklung audiovisueller Medienmarkt Im Jahr 2023 entwickelte sich die Werbewirtschaft im Vergleich zum Jahr 2022 in Bezug auf die Gesamt-Netto-Werbeerlöse der erfassbaren Werbeträger konstant. Der Netto-Werbeumsatz im Bereich Fernsehen verzeichnete im Jahr 2023 ein Minus von 9,2 Prozent auf 3,65 Milliarden Euro (Vj. 4,02 Milliarden Euro). Wie schon im Vorjahr stellten die Netto-Werbeumsätze der Streamingangebote das höchste Wachstum in der Bewegtbildwerbung dar, die im Jahr 2023 mit 10,1 Prozent auf 1,43 Milliarden Euro (Vj. 1,30 Milliarden Euro) stiegen.4 Entwicklung Werbemarkt Nach dem leichten Rückgang im Jahr 2022 wuchsen in 2023 die Netto-Werbeeinnahmen um 0,7 Prozent auf 25,9 Milliarden Euro. Weiteres Wachstum war aufgrund der wirtschaftlichen Gegebenheiten (Rückgang des BIP, hohe Inflation und geringe Konsumneigung) nicht möglich. Im Vergleich zu 2022 konnten die Werbeeinnahmen in allen Internet-basierten Bereichen z.T. deutlich gesteigert werden, wohingegen Gattungen wie Print, lineares Fernsehen oder postalische Außenwerbung z.T. deutliche Einbußen verzeichneten. Am Ende des Jahres 2023 steuert der Internet-basierte Bereich die Hälfte der Umsätze des Gesamtwerbemarkts bei.5 Geschäftsverlauf Geschäftsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurde weiter in Werbetechnologien investiert. Diese wurden vor allem in digitalen Technologien getätigt, um die Kapitalisierung von VoD-Diensten ab dem Jahr 2023 vorzubereiten, insb. für die Plattformen WOW und Sky Q Multiscreen. Des Weiteren wurde ein Projekt für die AGF/Nielsen Streaming- Messung auf Sky Plattformen weitergeführt, um künftig dem neuen Bewegtbild-Messstandard entsprechen zu können. Sky Medias Premium-Targeting-Ansatz AdSmart wurde um neue Segmentierungsoptionen erweitert, die es ermöglichen, Sky-Haushalte noch gezielter auf Basis ihres VoD-Nutzungsverhaltens, ihrer Zugehörigkeit zu sowie ihres Levels im Sky-Loyalty-Programm und ihrer Interessen werblich anzusprechen. Hinsichtlich der Mediasysteme wurden ausführliche Analysen zum Bedarf an Weiterentwicklung neuer Funktionalitäten vorgenommen, insbesondere um das wachsende Digitalgeschäft von Sky Media prozessual und operativ perspektivisch zu verbessern. Trotz des veränderten Nutzungsverhaltens vom klassischen TV hin zu Streamingdiensten bleibt besonders der Sport mit den Live Fußball Übertragungen relativ krisenfest. Ein Reichweitenrückgang im TV konnte mit dem digitalen Anstieg im VoD-Segment einhergehend mit dem generellen Markttrend gut abgefedert werden. Die wachsenden Digitalbudgets unterstützten den Trend in der Sky Media. Mitarbeiter Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 2023 66 Mitarbeiter (Vorjahr: 65 Mitarbeiter) im Sinne von § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt. Wirtschaftliche Lage der Sky Media GmbH Vermögenslage Das Anlagevermögen sank auf 8 Tsd. Euro (Vj. 148 Tsd. Euro). Die Reduzierung resultierte im Wesentlichen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 110 Tsd. Euro.
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Veröffentlichung VAUNET: https://vau.net/wp-content/uploads/2024/05/VAUNET-Publikation
Audio-und-Audiovisuelle-Werbung-in- Deutschland-2023-2024 final.pdf Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beliefen sich auf 62.407 Tsd. Euro (Vj. 77.125 Tsd. Euro), was einer Verringerung von 14.718 Tsd. Euro entspricht. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einem geringeren Guthaben innerhalb des Cash-Pools in Höhe von 47.175 Tsd. Euro (Vj. 67.416 Tsd. Euro). Gegenläufig dazu sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 5.352 Tsd. Euro angestiegen. Als Folge des mit der Muttergesellschaft Sky Deutschland KG bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags ergab sich keine Veränderung im Eigenkapital. Die sonstigen Rückstellungen beliefen sich auf 5.846 Tsd. Euro (Vj. 7.827 Tsd. Euro) und entfallen im Wesentlichen auf Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Rückstellungen für Abfindungen aus einem Restrukturierungsprogramm. Die Verringerung ist insbesondere auf den Rückgang der Rückstellungen für Abfindungen um 1.438 Tsd. Euro auf 1.300 Tsd. Euro (Vj. 2.738 Tsd. Euro) zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gingen in Summe auf 54.757 Tsd. Euro (Vj. 66.641 Tsd. Euro) zurück. Zum 31. Dezember 2022 zeigte die Sky Media eine Verbindlichkeit gegenüber dem verbundenen Unternehmen Comcast Capital International Limited, London (im Folgenden „CCIL“ genannt) in Höhe von 24.350 Tsd. Euro, wohingegen zum 31. Dezember 2023 eine Forderung besteht. Gegenläufig sind die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Sky Deutschland KG auf 50.224 Tsd. Euro (Vj. 37.330 Tsd. Euro) gestiegen. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Sky Deutschland KG ist im Wesentlichen auf die höheren offenen Gewinnabführungen in Höhe von 18.145 Tsd. Euro (Vj. 11.270 Tsd. Euro) sowie Verbindlichkeiten aus dem Bezug von Werbeflächen in Höhe von 29.561 Tsd. Euro (Vj. 24.363 Tsd. Euro) zurückzuführen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung erklärt sich im Wesentlichen aus der im Vorjahreswert enthaltenen Saldierung von Forderungen aus Gewinnabführungsvertrag, die im Geschäftsjahr 2023 bezahlt worden sind. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten belief sich auf 520 Tsd. Euro (Vj. 1.507 Tsd. Euro) und beinhaltet im Wesentlichen Abgrenzungen im Zusammenhang mit Erlösen aus der Werbevermarktung. Finanzlage Die Gesellschaft vereinbarte am 22. November 2021 die Teilnahme an einem Cash-Pooling in der Comcast Gruppe bei der die CCIL als die Abwicklungsgesellschaft fungiert und das Masterkonto besitzt. Am 31. Dezember 2023 hat die Gesellschaft eine Forderung in Höhe von 47.145 Tsd. Euro gegen die CCIL (Vj. Verbindlichkeit in Höhe von 24.350 Tsd. Euro). Der Ausweis der Forderung aus dem Cash-Pooling mit der CCIL erfolgt unter „Forderungen gegen verbundene Unternehmen“, korrespondierend ggf. der Ausweis der Verbindlichkeiten. Als Konsequenz beträgt das Guthaben der Gesellschaft bei Kreditinstituten zum Bilanzstichtag immer 0 Euro. Die laufende Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ist durch die o.g. Cash-Pooling Vereinbarung mit der CCIL sichergestellt. Ertragslage Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr auf 19.561 Tsd. Euro (Vj. 28.645 Tsd. Euro) und resultieren im Wesentlichen aus der Vermarktung von TV-Werbezeiten für die Sky Deutschland KG sowie aus der Vermarktung von Werbezeiten für Drittsender. Der Rückgang der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen auf das im Geschäftsjahr schwierigere Marktumfeld und die im Vorjahr höheren Einmaleffekte aus der Bilanzierung von Naturalrabatten, welche im Geschäftsjahr 2023 nicht mehr in dieser Höhe gewährt wurden, zurückzuführen. Die Herstellungskosten beliefen sich auf 17.284 Tsd. Euro (Vj. 15.022 Tsd. Euro). Die Erhöhung der Herstellungskosten ist im Wesentlichen durch die um 3.104 Tsd. Euro auf 7.348 Tsd. Euro (Vj. 4.244 Tsd. Euro) gestiegenen Werbekosten sowie der sonstigen Herstellungskosten in Höhe von 1.294 Tsd. Euro (Vj. 545 Tsd. Euro) begründet. Gegenläufig reduzierten sich die Aufwendungen für Vermarktungsprovisionen auf 1.446 Tsd. Euro (Vj. 3.213 Tsd. Euro). Somit errechnet sich im Geschäftsjahr 2023 ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von 2.277 Tsd. Euro (Vj. 13.623 Tsd. Euro). Die allgemeinen Verwaltungskosten betrugen im Geschäftsjahr 980 Tsd. Euro (Vj. 901 Tsd. Euro) und resultierten im Wesentlichen aus den Gebäudekosten (Gebäudeumlagen sowie Mieten für Gebäude) in Höhe von 800 Tsd. Euro (Vj. 715 Tsd. Euro). Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 1.202 Tsd. Euro (Vj. 2.159 Tsd. Euro). Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich insbesondere aus den geringeren Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von 1.090 Tsd. Euro (Vj. 1.716 Tsd. Euro) und Ausbuchungen von Verbindlichkeiten in Höhe von 109 Tsd. Euro (Vj. 206 Tsd. Euro) sowie den in diesem Geschäftsjahr nicht enthaltenen Erträgen aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen, die im Vorjahr 230 Tsd. Euro betrugen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 581 Tsd. Euro (Vj. 111 Tsd. Euro) und beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Wertberichtigungen von Forderungen in Höhe von 560 Tsd. Euro (Vj. 88 Tsd. Euro). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betrugen 1.670 Tsd. Euro (Vj. 449 Tsd. Euro) und betreffen Zinserträge aus dem Cash-Pooling mit dem verbundenen Unternehmen CCIL in Höhe von 932 Tsd. Euro (Vj. 0 Tsd. Euro) sowie Zinserträge von der Gesellschafterin Sky Deutschland KG in Höhe von 738 Tsd. Euro (Vj. 449 Tsd. Euro), die im Wesentlichen auch aus Cash-Pooling resultieren. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betrugen 285 Tsd. Euro (Vj. 157 Tsd. Euro) und enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen aus dem Cash-Pooling mit dem verbundenen Unternehmen CCIL in Höhe von 285 Tsd. Euro (Vj. 157 Tsd. Euro). Es ergibt sich ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 3.303 Tsd. Euro (Vj. Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 15.062 Tsd. Euro). Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung sowie der wirtschaftlichen Lage Die Entwicklung der Sky Media ist insbesondere abhängig von der Geschäftsentwicklung der Sky Deutschland KG. Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft betrugen in Bezug auf die Umsatzerlöse 19,6 Mio. Euro (Vj. 28,6 Mio. Euro) und auf das Ergebnis vor Ergebnisabführung 3,3 Mio. Euro (Vj. 15,1 Mio. Euro). Die Entwicklung der bedeutsamsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft entsprach in Bezug auf das Ergebnis vor Ergebnisabführung der Einschätzung für das Geschäftsjahr im Lagebericht des Geschäftsjahres 2022. In Bezug auf die Umsatzerlöse hat sich aufgrund des oben beschriebenen schwierigeren Marktumfelds sowie der Einmaleffekte aus der Bilanzierung von Naturalrabatten ein Rückgang anstatt der erwarteten konstanten Entwicklung ergeben. Die Geschäftsführung schätzt die Geschäftsentwicklung sowie die Lage der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr trotzdem als zufriedenstellend ein. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Die Entwicklung der Sky Media ist, wie einleitend im Abschnitt „Grundlagen der Gesellschaft“ aufgeführt, im Ergebnis in besonderem Maße abhängig von der Geschäftsentwicklung der Sky Deutschland KG. Die Gesellschaft erwartet - auf Grundlage der vorliegenden vorläufigen Zahlen - für das Geschäftsjahr 2024 leicht sinkende Umsatzerlöse sowie ein konstantes Ergebnis vor Abführung. Für das Geschäftsjahr 2025 werden leicht steigende Umsatzerlöse und eine sehr starke Verbesserung des Ergebnisses vor Abführung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 erwartet, was vor allem durch geringere Herstellungskosten getrieben wird. Nachdem die Geschäftsentwicklung der Sky Media von der Sky Deutschland KG abhängig ist, sind die grundlegenden Annahmen zur Prognose der bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren der Sky Media von der Entwicklung bzw. Prognose der Sky Deutschland KG abhängig. In diesem Zusammenhang ist vor allem die Entwicklung der Abonnentenzahlen der Sky Deutschland KG relevant. Die Sky Deutschland KG erwartet dabei ihrerseits über den obigen Prognosezeitraum insgesamt konstante Abonnentenzahlen, der allerdings eine Veränderung in der Kundenstruktur zugrunde liegt. Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft erbringt ihre Leistungen im Wesentlichen für die Sky Deutschland KG, von der sie eine entsprechende Vergütung erhält. Insofern ist die Geschäftsentwicklung der Sky Media in erster Linie von der Geschäftsentwicklung der Sky Deutschland KG abhängig und unterliegt somit im Ergebnis primär den gleichen Chancen und Risiken, welche für die Sky Deutschland KG relevant sind. Die Sky Deutschland KG gibt folgende wesentliche Chancen zur künftigen Entwicklung an, die auch für den zukünftigen Fortbestand der Sky Media relevant sind: Chancenbericht Aufgrund einer kontinuierlichen Steigerung der Pay-TV-Durchdringung hat die Branche allerdings seit 2010 an Zugkraft gewonnen. Laut dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VAUNET) lag die durchschnittliche monatliche Nettoreichweite der Pay-TV-Seher in Deutschland im Jahr 2023 bei 18,7 Millionen TV-Seher und stieg somit leicht an (Vj. 18,5 Millionen).6 Für den gesamten Fernsehmarkt inklusive Pay-TV wird bis 2028 im Durchschnitt ein leichter Rückgang der Umsatzerlöse von -1,2 Prozent pro Jahr erwartet. Bei abrufbezogenen Inhalten wird hingegen weiterhin ein Wachstum der Umsatzerlöse prognostiziert. So wird von einem durchschnittlichen Wachstum der Umsätze im S-VoD-Segment von 6,2 Prozent pro Jahr bis 2028 ausgegangen.7 Sky erwartet aufgrund seines vielfältigen Angebots an innovativen Inhalten und Produkten am zukünftigen Branchenwachstum zu partizipieren und die Abonnentenzahl zu erhöhen. Im Dezember 2024 wurde die Vergabe der Lizenzrechte an der 1. und 2. Deutschen Bundesliga abgeschlossen. Die Sky Deutschland KG sicherte sich bis zum Ende der Saison 2028/29 wesentliche Rechtepakete und bleibt ein wichtiger Partner der DFL Deutsche Fußball Liga. Die Übertragungsrechte gelten für alle Verbreitungswege (Satellit, Kabel, IPTV, Web und Mobilfunk) und neben Deutschland auch für Österreich, die Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein, Südtirol und Ostbelgien. Ebenfalls umfasst sind die Rechte zur öffentlichen Vorführung in der Gastronomie, in Hotels sowie weiteren Einrichtungen mit Publikumsverkehr. Nach Zustimmung der Wettbewerbs- und Medienkonzentrationsbehörden sind RTL Deutschland und die Sky-DACH-Gruppe (Sky German Holdings GmbH und deren Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz) mit den Marken RTL+, Sky und WOW unter einem Dach bei zahlenden Abonnenten und Streaming-Umsätzen auf Augenhöhe mit den größten US-amerikanischen Streamingdiensten in der DACH-Region und damit ein attraktiver Partner in den Bereichen Distribution und Streaming.
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VAUNET: Pay-TV und Paid-VOD in Deutschland 2023-2024; https://vau.net/wp-content/uploads/2024/10/VAUNET-PUBLIKATION_Pay-TV-
Paid-VoD-in-Deutschland-2023-2024_final.pdf Bis zur behördlichen Genehmigung der Transaktion sieht die Sky Deutschland KG zudem die Chance durch die Einbindung in die weltweit agierende Comcast-Gruppe Synergieeffekte zu heben und mit diesem starken Partner ihren Kunden weiterhin innovative Programminhalte und Produkte bieten und damit die Abonnentenzahl sowie die Umsätze weiter steigern zu können. Infolgedessen ergeben sich für die Gesellschaft als Dienstleister der Sky Deutschland KG ebenfalls Geschäftschancen. Risikobericht Risikomanagementsystem Die Gesellschaft ist in das auf Ebene der europäischen Sky-Gruppe installierte Risikomanagementsystem eingebunden. Es hat die Aufgabe, Risiken rechtzeitig zu erkennen, schnell zu bewerten und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten, um die identifizierten Risiken abzumildern oder zu eliminieren. Auf Grundlage einer kontinuierlichen und umfassenden Inventur werden alle Risiken systematisch erfasst und bezüglich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer möglichen Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung bewertet. Zur Darstellung, welche Risiken den Konzern am stärksten gefährden könnten, werden diese in Bezug auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und die möglichen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung in die Kategorien „marginal“ (marginal), „minor“ (gering), „moderate“ (moderat), „significant“ (signifikant) und „major“ (bedeutend) eingeteilt. Diese Risiken unterliegen einem halbjährlichen Evaluierungsprozess unter Federführung der zentralen Riskmanagement Abteilung der europäischen Sky Gruppe. Die konsolidierten Gruppenrisiken werden an das Sky Ltd. Risk, Governance and Controls Committee berichtet, das sich aus Vertretern des Managements auf Ebene der europäischen Sky Gruppe zusammensetzt. Gleichwohl kann auch ein angemessen und funktionsfähig eingerichtetes Risikomanagementsystem nicht garantieren, dass alle Risiken erkannt und gesteuert werden können. Das Risikomanagementsystem beschränkt sich ausschließlich auf Risiken. Geschäftschancen werden innerhalb dieses Prozesses nicht bewertet und analysiert. Risiken Der Geschäftsverlauf, die Ergebnisse und die finanzielle Lage der Gesellschaft könnten wesentlichen nachteiligen Veränderungen unterliegen, die heute noch nicht absehbar sind. Die als wesentlich (d.h. „signifikant“ und „bedeutend“ im Sinne unserer Risikoeinstufung) eingeschätzten Risikofaktoren sind nachfolgend dargestellt. (Groß-)Kundenabhängigkeit Die Gesellschaft erbringt ihre Serviceleistungen hauptsächlich für die Sky Deutschland KG. Dementsprechend folgt der Werbezeitenverkauf im Wesentlichen dem Geschäftserfolg der Sky Deutschland KG, für die auf Konzernebene primär folgende Geschäftsrisiken identifiziert wurden:
Veränderungen bei den Abonnentenzahlen, neue oder geänderte Programminhalte und Programmangebote der Sky Deutschland KG wirken sich direkt auf die Vermarktung von Werbezeiten aus. Hierdurch werden die Umsatzerlöse der Gesellschaft bestimmt. Reputations-, Rechts- und Compliance-Risiken Als Dienstleister ist die Gesellschaft mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die sich aus der notwendigen Einhaltung regulatorischer Anforderungen der Märkte/Sektoren ergeben, in denen die Sky Deutschland KG sowie die weiteren Kunden tätig sind (z.B. Verbraucherschutz, Wettbewerbsrecht, Datenschutz usw.). Wenn Compliance-Maßnahmen nicht angemessen konzipiert und umgesetzt werden oder nicht effektiv funktionieren, besteht das Risiko einer Nicht-Einhaltung, welches in bestimmten Fällen zu regulatorischen Strafen, rechtlichen Verfahren und Reputationsschäden für die Gesellschaft, aber auch für die Sky Deutschland KG, führen kann. Sky versucht Risiken in Verbindung mit Rechtsangelegenheiten durch klare Vertragsgestaltungen im Vorfeld zu minimieren, um künftige Schwierigkeiten zu vermeiden. Sky beabsichtigt dabei, seine Position in allen Verfahren zu verteidigen und seine Ansprüche entschieden zu verfolgen. Finanzielle Risiken / Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Sky Media GmbH unterliegt im Zuge ihrer operativen Geschäftstätigkeit hinsichtlich ihrer Finanzinstrumente verschiedenen Risiken. Originäre Finanzinstrumente sind auf der Aktivseite die flüssigen Mittel sowie Forderungen und Finanzanlagen. Soweit bei diesen Finanzinstrumenten Ausfallrisiken wahrscheinlich sind, werden diese Risiken durch Wertberichtigungen erfasst. Auf der Passivseite sind den Finanzinstrumenten die Rückstellungen und alle Verbindlichkeiten zuzuordnen. Das Finanzmanagement der Sky Media GmbH ist darauf ausgerichtet, negative Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage zu minimieren. Im Rahmen des konzernweiten Cash- und Liquiditätsmanagements optimiert und zentralisiert die CCIL die Zahlungsströme und stellt somit auch die Liquidität der Gesellschaft sicher. Ein wichtiges Instrument ist dabei das Cash-Pooling-Verfahren, worüber sich die Sky Media auch im Wesentlichen finanziert. Darüber hinaus wird die Liquidität grundsätzlich auf Konzernebene durch die Comcast Corporation sichergestellt. Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögensgegenständen besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der Buchwerte der jeweiligen Vermögensgegenstände. Zur Vermeidung von Zahlungsausfällen werden Kreditauskünfte über den Vertragspartner eingeholt. Wirtschaftliches und regulatorisches Umfeld für den Verkauf und die Vermittlung von Werbeflächen Das Geschäftsmodell der Sky Media basiert auf dem Verkauf und der Vermittlung von Werbeflächen und der Generierung von Werbeerlösen. Ein Einbruch der Preise auf dem Werbemarkt oder Änderungen der rechtlichen und regulatorischen Bedingungen im Zusammenhang mit Werbung und Werbeformen hätten unmittelbare Auswirkungen auf den finanziellen Erfolg des Unternehmens. Um die Risiken hinsichtlich der rechtlichen und regulatorischen Bedingungen im Zusammenhang mit Werbung und Werbeformen zu minimieren, bringen sich die Gesellschaft sowie die Sky Deutschland KG intensiv in die relevanten Gremien ein und stehen regelmäßig im Kontakt mit den verantwortlichen Aufsichts- und Vollzugsbehörden. Bewertung des Gesamtrisikos Sollte sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Hauptkunden der Gesellschaft negativ entwickeln, wird dies (mit zeitlichem Versatz) auch entsprechend negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. In Bezug auf die zukünftige Entwicklung der Sky Media hat die Geschäftsführung keine konkreten Risiken identifiziert, die den Fortbestand der Gesellschaft aktuell gefährden. Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag Zwischen der Sky Deutschland KG und der Sky Media besteht seit dem 20. Juli 2010 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Eventuell zukünftig entstehende operative Verluste werden durch diesen Vertrag abgedeckt, der mit erstmaligem Kündigungsrecht zum Ablauf 31. Dezember 2015 auf unbestimmte Zeit abgeschlossen wurde. Der Vertrag ist aktuell nicht gekündigt.
Unterföhring, 11. August 2025 Tobias Juchmes Michael Radelsberger Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Sky Media GmbH (im Folgenden „Sky Media“ genannt), Unterföhring, wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes erstellt. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde das Gliederungsschema der Bilanz um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter sowie um den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter erweitert. Die Sky Media GmbH, Unterföhring, ist eingetragen beim Amtsgericht München unter HRB 187082. Die Sky Media wird als mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB klassifiziert. Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Umsatzkostenverfahren gem. § 275 Abs. 3 HGB. In den dargestellten Tabellen können aus rechnerischen Gründen Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (EUR, % usw.) auftreten. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten nach Anschaffungspreisminderung bewertet und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs werden die Vermögensgegenstände zeitanteilig abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen im Fall einer voraussichtlich dauernden Wertminderung. Wertaufholungen werden gemäß dem Zuschreibungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB vorgenommen und in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Darüber hinaus enthält der Posten geleistete Anzahlungen auf zukünftige immaterielle Vermögensgegenstände. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten nach Anschaffungspreisminderungen und soweit abnutzbar vermindert um Abschreibungen angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen im Fall einer voraussichtlich dauernden Wertminderung. Wertaufholungen werden gemäß dem Zuschreibungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB vorgenommen und in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Bei den Abschreibungen auf das bewegliche Sachanlagevermögen wird grundsätzlich die lineare Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer angewandt und im Zugangs- bzw. Abgangsjahr „pro rata temporis“ abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu einer Höhe von einschließlich 250,00 € werden im Zugangsjahr direkt als Aufwand erfasst. Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von 251,00 € bis 1.000,00 € werden in einen jährlichen Sammelposten eingestellt und linear über fünf Geschäftsjahre abgeschrieben und im Anlagengitter unter Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen. Nach der Abschreibung wird jeweils jahresbezogen der Abgang des Sammelpostens fingiert. Abweichungen zur wirtschaftlichen Nutzungsdauer werden als unwesentlich erachtet. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen im Fall einer voraussichtlich dauernden Wertminderung. Wertaufholungen werden gemäß dem Zuschreibungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB vorgenommen und in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Dabei werden die erkennbaren Einzelrisiken durch individuelle Wertberichtigungen berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen werden nicht gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Fremdwährung bestehen unverändert nicht. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bewertet. Die Sky Media vereinbarte am 22. November 2021 die Teilnahme an einem Cash-Pooling in der Comcast Gruppe bei der die Comcast Capital International Limited, London (im Folgenden „CCIL“ genannt) als die Abwicklungsgesellschaft fungiert und das Masterkonto besitzt. Am Ende jeden Tages wird der Mittelbestand auf den teilnehmenden Bankkonten der Gesellschaft auf das Masterkonto überwiesen. Ein negativer Mittelbestand wird durch das Masterkonto ausgeglichen. Der Ausweis etwaiger Forderungen gegen die CCIL aus dem Cash Pooling erfolgt unter „Forderungen gegen verbundene Unternehmen“, der Ausweis der Verbindlichkeit unter „Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen“. Als Konsequenz beträgt das Guthaben bei Kreditinstituten zum Bilanzstichtag der Gesellschaft immer 0 €. Rechnungsabgrenzungsposten werden ausschließlich nach Maßgabe des § 250 HGB gebildet. Das gezeichnete Kapital entspricht Satzung und Handelsregistereintrag und ist in voller Höhe einbezahlt. Die Kapitalrücklage ist eine frei verfügbare Rücklage i.S.d. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Die sonstigen Rückstellungen werden zu ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag unter Einbeziehung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Es werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Zur Abzinsung wird, der von der Bundesbank veröffentlichte, durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet. Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen basieren auf der Projected Unit Credit Method (Methode der laufenden Einmalprämien), die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der Heubeck'schen „Richttafeln 2018 G“ angewendet wird. Die Zinssätze entsprechen den von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelten und für den 31. Dezember 2023 bekannt gegebenen Abzinsungssätzen für eine Restlaufzeit von sieben Jahren. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Als Umsatzerlöse werden gemäß § 277 Abs. 1 HGB alle Erlöse aus dem Verkauf von Werbezeiten sowie der Erbringung von Dienstleistungen ausgewiesen. Der Ausweis der Umsatzerlöse erfolgt nach dem Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer sowie sonstiger direkter mit dem Umsatz verbundener Steuern. Entsprechend dem Realisationsprinzip erfolgt eine periodengerechte Erfassung. III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (1) Bilanz (1.1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt. (1.2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Abschlussstichtag auf 11.465 Tsd. € (Vj. 6.112 Tsd. €) und resultieren aus der monatlichen Leistungserbringung. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gewährte Mengenrabatte berücksichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 50.007 Tsd. € (Vj. 3.472 Tsd. €) und bestehen aus dem Cash-Pool Guthaben gegen die CCIL in Höhe von 47.145 Tsd. € (Vj. Verbindlichkeit in Höhe von 24.350 Tsd. €) und der Leistungsverrechnung mit Schwestergesellschaften in England und Italien in Höhe von 2.862 Tsd. € (Vj. 3.472 Tsd. €). Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 730 Tsd. € (Vj. 67.444 Tsd. €) bestehen ausschließlich aus noch nicht bezahlten Guthabenzinsen aus dem Cash-Pool. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 205 Tsd. € (Vj. 97 Tsd. €) beinhalten im Wesentlichen debitorische Kreditoren in Höhe von 185 Tsd. € (Vj. 33 Tsd. €) sowie Forderungen gegen Mitarbeiter aus Gehaltsabrechnungen in Höhe von 21 Tsd. € (Vj. 58 Tsd. €). Alle bestehenden Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (1.3) Eigenkapital Das Eigenkapital der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:
(1.4) Rückstellungen Die Rückstellungen bestehend aus sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Unter „Übrige“ sind im Wesentlichen Prüfungskosten und ungewisse Verbindlichkeiten zusammengefasst. (1.5) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen eingegangene Rechnungen für verschiedene Lieferungen und Leistungen diverser Lieferanten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der NBC Universal Global Networks Deutschland GmbH aus dem Einkauf von Werbeflächen in Höhe von 929 Tsd. € (Vj. 1.502 Tsd. €) sowie Verbindlichkeiten aus Weiterbelastungen im Rahmen eines Mitarbeiteraktienoptionsprogramms in Höhe von 235 Tsd. € (Vj. 156 Tsd. €) gegenüber der Comcast Corporation. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen gegenüber der Sky Deutschland KG und resultieren im Wesentlichen aus dem Bezug von Werbeflächen in Höhe von 29.561 Tsd. € (Vj. 24.363 Tsd. €), aus der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von 2.518 Tsd. € (Vj. 1.696 Tsd. €) und der Gewinnabführungsverpflichtung aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag in Höhe von 18.145 Tsd. € (Vj. 11.270 Tsd. €). Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung erklärt sich im Wesentlichen aus der im Vorjahreswert enthaltenen Saldierung von Forderungen aus Gewinnabführungsvertrag, die im Geschäftsjahr 2023 bezahlt worden sind. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus kreditorischen Debitoren in Höhe von 683 Tsd. € (Vj. 1.461 Tsd. €), Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer in Höhe von 117 Tsd. € (Vj. 121 Tsd. €) sowie Verbindlichkeiten aus einer unternehmensinternen Complianceuntersuchung in Höhe von 118 Tsd. € (Vj. 118 Tsd. €). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. (1.6) Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 520 Tsd. € (Vj. 1.507 Tsd. €) beinhaltet im Wesentlichen Abgrenzungen im Zusammenhang mit Erlösen aus der Werbevermarktung. Darin sind auch abgegrenzte Naturalrabatte, die im Folgegeschäftsjahr durch die jeweiligen Agenturen genutzt werden, enthalten. (1.7) Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Vom Gesamtbetrag sind 6.459 Tsd. € innerhalb des nächsten Jahres (davon 868 Tsd. € gegenüber verbundenen Unternehmen) und 42 Tsd. € (davon 42 Tsd. € gegenüber verbundenen Unternehmen) in mehr als einem und bis zu fünf Jahren fällig. (2) Gewinn- und Verlustrechnung (2.1) Umsatzerlöse Die im Geschäftsjahr erzielten Umsatzerlöse in Höhe von 19.561 Tsd. € (Vj. 28.645 Tsd. €) resultieren aus der Vermarktung von Werbezeiten. (2.2) Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen
Unter „Sonstige“ sind im Wesentlichen Aufwendungen für EDV, Abschreibungen von Sachanlagen, Bewirtung, Leasing, Reisekosten, Telekommunikation, Instandhaltung und Reparatur sowie Porto zusammengefasst. (2.3) Materialaufwand nach Gesamtkostenverfahren (gem. § 285 Nr. 8 Buchst. a) HGB)
Bei den sonstigen Provisionen handelt es sich wie im Vorjahr ausschließlich um Aufwendungen für bezogene Leistungen. (2.4) Personalaufwand nach Gesamtkostenverfahren (gem. § 285 Nr. 8 Buchst. b) HGB)
(2.5) Allgemeine Verwaltungskosten
(2.6) Sonstige betriebliche Erträge
(2.7) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(2.8) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge belaufen sich auf 1.670 Tsd. € (Vj. 449 Tsd. €) und enthalten Zinserträge gegenüber dem Gesellschafter Sky Deutschland KG in Höhe von 738 Tsd. € (Vj. 449 Tsd. €), die im Wesentlichen aus dem Cash-Pooling resultieren sowie aus dem Cash-Pooling mit der CCIL in Höhe von 932 Tsd. € (Vj. 0 €). (2.9) Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen belaufen sich auf 285 Tsd. € (Vj. 157 Tsd. €) und enthalten im Wesentlichen Zinsenaufwendungen aus dem Cash-Pooling mit dem verbundenen Unternehmen CCIL in Höhe von 285 Tsd. € (Vj. 157 Tsd. €). (2.10) Aufwand aus Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag Es besteht seit dem 20. Juli 2010 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Sky Deutschland KG. Im Rahmen dieses Vertrages wurde für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Gewinn in Höhe 3.303 Tsd. € (Vj. Gewinn in Höhe von 15.062 Tsd. €) abgeführt. IV. Sonstige Angaben (1) Durchschnittliche Mitarbeiterzahl Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 2023 im Sinne von § 267 Abs. 5 HGB 66 Mitarbeiter (Vj: 65 Mitarbeiter), davon im Bereich Management/Verwaltung 27 (Vj: 27) Mitarbeiter und 39 im Bereich Sales/Marketing (Vj: 38) Mitarbeiter beschäftigt. (2) Geschäftsführung Zur Geschäftsführung der Gesellschaft waren bzw. sind wie folgt bestellt: Ralf Hape, Senior Vice President Sky Media, München, bis 31. Juli 2024 Barnaby Mills, Chief Financial Officer (CFO) Sky Deutschland GmbH, München; seit dem 1.11.2023 Chief Executive Officer (CEO), bis 31. Juli 2024 Tobias Juchmes, Chief Financial Officer (CFO) Sky Deutschland GmbH, München, seit 1. August 2024 Michael Radelsberger, Geschäftsführer Sky Österreich Fernsehen GmbH, Wien, seit 1. August 2024 Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird für das Geschäftsjahr 2023 Gebrauch gemacht. (3) Honorare des Abschlussprüfers Die Angabe über das Honorar des Abschlussprüfers unterbleibt mit Verweis auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB. (4) Konzernzugehörigkeit Oberstes Mutterunternehmen der Sky Media ist die Comcast Corporation, Philadelphia, USA, in deren Konzernabschluss die Sky Media einbezogen ist (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der nach US GAAP aufgestellte Konzernabschluss ist bei der Comcast Corporation, ID 27-000078, One Comcast Center, Philadelphia, PA, USA 19103, erhältlich bzw. bei als SEC Filing auf deren Website und im EDGAR-System der SEC einsehbar und abrufbar. (5) Nachtragsbericht Folgende Vorgänge von wesentlicher Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eingetreten. Im Dezember 2024 wurde die Vergabe der Lizenzrechte an der 1. und 2. Deutschen Bundesliga abgeschlossen. Die Sky Deutschland KG sicherte sich bis zum Ende der Saison 2028/29 wesentliche Rechtepakete und bleibt ein wichtiger Partner der DFL Deutsche Fußball Liga. Die Übertragungsrechte gelten für alle Verbreitungswege (Satellit, Kabel, IPTV, Web und Mobilfunk) und neben Deutschland auch für Österreich, die Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein, Südtirol und Ostbelgien. Ebenfalls umfasst sind die Rechte zur öffentlichen Vorführung in der Gastronomie, in Hotels sowie weiteren Einrichtungen mit Publikumsverkehr. Am 27. Juni 2025 hat die RTL Group bekanntgegeben, dass sie eine verbindliche Vereinbarung für den Erwerb der Sky-DACH-Gruppe (Sky German Holdings GmbH und deren Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz) unterzeichnet hat. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Wettbewerbs- und Medienkonzentrationsbehörden. RTL Deutschland und die Sky-DACH-Gruppe werden bis zum Erhalt der behördlichen Genehmigungen, die für 2026 erwartet werden, weiterhin unabhängig voneinander operieren. Bis zur behördlichen Genehmigung bleibt die Gesellschaft als Teil der Sky-DACH-Gruppe vollständig wirtschaftlich und finanziell in die Comcast-Gruppe integriert. Nach Zustimmung der Wettbewerbs- und Medienkonzentrationsbehörden sind RTL Deutschland und die Sky-DACH-Gruppe mit den Marken RTL+, Sky und WOW unter einem Dach bei zahlenden Abonnenten und Streaming-Umsätzen auf Augenhöhe mit den größten US-amerikanischen Streamingdiensten in der DACH-Region. Auf der Basis einer separaten Markenlizenzvereinbarung kann die Sky-Marke in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz), Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol weiterhin genutzt werden. Zudem wird im Rahmen der Transaktion die Streaming-Marke „WOW“ erworben. Der Hauptsitz der Sky-DACH-Gruppe bleibt unverändert Unterföhring.
Unterföhring, 11. August 2025 Michael Radelsberger Tobias Juchmes Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2025 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Sky Media GmbH, Unterföhring Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sky Media GmbH, Unterföhring, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sky Media GmbH, Unterföhring, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 11. August 2025 Deloitte GmbH Julius Pinckernelle, Wirtschaftsprüfer Oliver Pointl, Wirtschaftsprüfer |
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