HellertalBahn GmbHLiquidiert

57520 Steinebach/Sieg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 6270
Eingetragen
23.11.1999
Branche
BeteiligungsgesellschaftenVermietung von SchienenfahrzeugenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die wirtschaftliche Erbringung von SPNV-Leistungen insbesondere auf der Hellertalbahn. Die Gesellschaft bedient sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben neben eigenem Personal und eigenen Fahrzeugen, auch der Anlagen und der Betriebs- und Verwaltungsleistungen der Gesellschafter sowie Dritter. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an gleichartigen Unternehmen zu beteiligen oder diese zu übernehmen. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Mockenhaupt
seit 3.1.2018
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert99.99% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Land Hessen
33.33%
Landkreis Altenkirchen
33.33%
Kreis Siegen-Wittgenstein
33.33%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Konzern- und Jahresabschlüsse

HellertalBahn GmbH

Steinebach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVA

31.12.2015 31.12.2014
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1,00
II. Sachanlagen 0,00 1.832.081,00
  0,00 1.832.082,00
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.114.430,12 496.682,65
II. Flüssige Mittel 818.149,25 157.259,32
  2.932.579,37 653.941,97
C. Aktive latente Steuern 0,00 87.750,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 56.708,00
  2.932.579,37 2.630.481,97

Passiva

   
  31.12.2015 31.12.2014
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Verlustvortrag -206.708,00 -224.351,59
III. Jahresüberschuss 875.083,09 17.643,59
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 56.708,00
  818.375,09 0,00
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00 1.411.462,98
C. Rückstellungen 762.375,91 69.128,00
D. Verbindlichkeiten 1.351.828,37 1.149.890,99
  2.932.579,37 2.630.481,97

Anhang 2015

I. Angaben zur Form und Darstellung von Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§ 266 bzw. 275 HGB) und der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen vom 27. Februar 1968 gegliedert.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft hat zum 12. Dezember 2015 ihren operativen Geschäftsbetrieb eingestellt und bilanziert unter Abkehr der Annahme der Unternehmensfortführung. Wesentliche Auswirkungen aus der Abkehr von der Fortführungsannahme auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergaben sich nicht.

Der Jahresabschluss wurde für Offenlegungszwecke an die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften angepasst und um die Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung gekürzt.

II. Erläuterung zu den Posten der Bilanz, den Haftungsverhältnissen und der Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Sachanlagen und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände waren mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet worden. Mit Ausnahme der Fahrzeuge wurden Zuschüsse aktivisch von den Herstellungskosten abgesetzt.

Nach § 253 Abs. 3 HGB notwendige Abschreibungen wurden vorgenommen.

Den planmäßigen Abschreibungen lagen die steuerlich zulässigen Nutzungsdauern zugrunde. Grundsätzlich wurde die lineare Abschreibungsmethode angewendet. Im Berichtsjahr wurden die drei Fahrzeuge veräußert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt.

Die flüssigen Mittel und das Eigenkapital wurden zum Nennwert angesetzt.

Aktive latente Steuern auf körper- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge wurden unter Nutzung des Aktivierungswahlrechts gem. § 274 HGB unter Anwendung eines Steuersatzes von 29,125 % gebildet. Zum Bilanzstichtag waren keine steuerlichen Verlustvorträge mehr gegeben.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse betraf für die Fahrzeuge gewährte Landeszuschüsse und wurde korrespondierend zu den Abschreibungen des geförderten Anlagevermögens über 25 Jahre linear aufgelöst. Mit dem Verkauf der Fahrzeuge wurde der Posten mit dem Anlagevermögen verrechnet.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

2. Angaben zu den Posten der Bilanz und den Haftungsverhältnissen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Forderungen gegen Gesellschafter entfallen T€ 170 auf eine kurzfristige Darlehensgewährung zuzüglich angefallener Zinsen von T€ 7 und T€ 1.477 aus Lieferungen und Leistungen (davon T€ 1.409 aus Fahrzeugverkauf).

Das Eigenkapital ist um den Gewinn von T€ 1.170 gestiegen. Der Gewinn resultiert insbesondere aus dem Verkauf der drei Fahrzeuge wegen der Beendigung des Fahrbetriebs durch die Gesellschaft zum 12. Dezember 2015.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen für unterlassene Instandhaltungen, die innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden, für ausstehende Eingangsrechnungen und Liquidationskosten, für Jahresabschlusserstellungs- und -prüfungskosten sowie für Nachhaftungsverpflichtungen gegenüber dem VVDE.

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen T€ 171 auf Lieferungen und Leistungen und T€ 887 auf Gesellschafterdarlehen.

III. Ergänzende Angaben

1. Zusammensetzung der Organe und Aufwendungen für die Organe

Geschäftsführer ist:

Herr Dipl. Ing. Horst Klein, Neitersen

Der Geschäftsführer hat von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten.

2. Belegschaft

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug zehn. Es handelt sich ausschließlich um Gehaltsempfänger.

Aufgrund der Beendigung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sind die Arbeitnehmer zum 31. Dezember 2015 aus der Gesellschaft ausgeschieden.

Für die Mitarbeiter der Gesellschaft und deren Hinterbliebene bestehen ab 1. Dezember 1999 tarifliche Altersversorgungszusagen (Zusatzversorgung), die über die Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen und Straßenbahnen, Köln, im Umlageverfahren abgewickelt werden.

Die für die Berechnung des Umlagebetrages an die Pensionskasse Deutscher Eisenbahnen und Straßenbahnen, Köln, umlagepflichtigen Löhne und Gehälter betrugen in 2015 T€ 133 bei einem Umlagesatz von 7,5 % und T€ 199 bei einem Umlagesatz von 5,5 %.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde am 21. Dezember 2016 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Steinebach, den 9. Dezember 2016

Horst Klein

Geschäftsführer

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