Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 36931
Vorher
Rheingas Handel GmbH
Eingetragen
25.8.1983
Branche
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Gegenstand
Planung, Bau sowie Inbetriebnahme und Wartung von Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, Gas- und Sanitäranlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mario Both
seit 19.6.2025
Geschäftsführer
Heiko Oschmann
seit 28.5.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Propan Rheingas GmbH & Co.KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Propan Rheingas GmbH & Co.KG
Germany
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Propan Rheingas GmbH & Co Kommanditgesellschaft

Brühl

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022

I. Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell des Konzerns

Die Unternehmen der Rheingas-Gruppe sind als Handels- und Technikunternehmen tätig. Unsere Kernkompetenzen sind der Handel mit den Produkten Flüssiggas, Erdgas und Strom, das Erstellen gastechnischer Anlagen und die Energieeffizienztechnik. Die Propan Rheingas GmbH & Co. KG (Muttergesellschaft) mit ihrem Hauptsitz in Brühl, NRW, betreibt weitere Service-Zentren in Wesel, Bautzen und Krakow am See sowie ein Energietechnik-Büro in Dresden.

Zusätzlich zum Eigengeschäft hat die Muttergesellschaft Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in Willich, Kolkwitz, Halle/Saale, Lörrach und Neuruppin, die teils regional, teils überregional das o. g. Kerngeschäft betreiben. Zwei Tochtergesellschaften in Buchholz und Dresden sind im Sektor Sanitär, Heizung, Klima tätig.

Die Rheingas-Gruppe agiert bundesweit und bietet Versorgungssicherheit durch eigene Flüssiggasläger an den Standorten Brühl, Wesel, Koblenz, Utzerath, Hohenwestedt, Bautzen, Willich, Ankum, Kolkwitz und Halle/Saale. Die Auslieferung erfolgt in der gesamten Gruppe in Zusammenarbeit mit der fht Flüssiggas Handel und Transport GmbH & Co. KG, die ebenfalls bundesweit tätig ist.

Außerdem hält die Propan Rheingas GmbH & Co. KG mehrere Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in Deutschland, Polen und den Niederlanden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach dem historischen Einbruch des Bruttoinlandproduktes im Jahr 2020 resultierend aus den ersten Lockdowns sollte es Prognosen nach bis Ende 2022 dauern, um wieder ein Niveau der wirtschaftlichen Leistung vor der Corona-Krise zu erreichen. So hieß es im Kurzbericht der Wohnungswirtschaft Deutschland im Januar 2022: "Ende 2022 dürfte die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung der Institute das Vorjahresniveau der wirtschaftlichen Auslastung wieder deutlich übertreffen." [GdW 163, S. 2]

Die Zeichen standen gut, bis Ende Februar 2022 der Ukrainekrieg ausbrach. Dadurch ausgelöste Inflationsprobleme haben die für das Frühjahr erwartete Erholung der deutschen Wirtschaft ausgebremst. Stark gestiegene Energiepreise, aber auch andere Rohstoff- und Lebensmittelpreise haben zu einem inflationären Anstieg der Verbraucherpreise geführt. Noch nie stieg die Inflationsrate seit der deutschen Vereinigung so hoch. [GdW 167, S. 1] Infolge des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine stiegen die Energiekosten und es erforderte eine Neuausrichtung der Energiepolitik in Deutschland.

Anders als bei verflüssigtem Erdgas steht die Infrastruktur zur Versorgung mit Flüssiggas schon seit Jahr und Tag zur Verfügung. Außerdem sind die Bezugsquellen von Flüssiggas in Deutschland nicht auf russische Importe angewiesen. Wie sich der Flüssiggasabsatz entwickeln wird, hängt von bevorstehenden politischen Entscheidungen ab. Die Bundesregierung setzt insbesondere auf elektrische Wärmepumpen. Weiterhin soll ab dem Jahr 2024 ein Anteil von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien bei dem Austausch von Heizungsanlagen festgeschrieben werden. Jedoch sind elektrische Wärmepumpen für Bestandsgebäude im ländlichen Raum oft teuer und unrentabel. Daher bedarf es weiterer Lösungen mit einer vergleichbaren CO 2-Reduktion. Moderne Flüssiggas-Brennwertheizungen kombiniert mit Solarthermie und erneuerbaren Brennstoffen wie biogenem Flüssiggas (BioLPG) werden höchsten umweltpolitischen Anforderungen gerecht. Demnach sind Flüssiggas und seine erneuerbaren Varianten als praktikable und bezahlbare Klimaschutz-Alternative unverzichtbar. [DVFG, S. 3]

Der Flüssiggasbedarf wird aus natürlichen Quellen bei der Förderung von Erdgas und Erdöl sowie aus dem bei der Rohölverarbeitung in Raffinerien anfallenden Beiprodukt gedeckt. Die Einsatzgebiete des Energieträgers sind vielseitig. So wird Flüssiggas für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und Landwirtschaft, als Kraftstoff (Autogas) sowie im Freizeitbereich (z.B. Flaschengas für Grill und Heizstrahler) eingesetzt. Flüssiggas ist leitungsunabhängig und verbrennt CO 2 -reduziert sowie schadstoffarm. Somit kann Flüssiggas einen messbaren Beitrag für die Reduzierung von Feinstaub, Kohlenmonoxid sowie Stickoxiden und anderen Giftstoffen oder Schwermetallen bieten. Das Treibhauspotenzial von Propan und Butan ist drastisch niedriger als das von Methan (Erdgas). Die Verweildauer von Propan in der Atmosphäre beträgt ungefähr 2 Wochen, während Methan circa zwölf Jahre verweilt. [DVFG, S. 4]

Derzeit sind regenerative Varianten in Form von biogenem Flüssiggas sowie erneuerbarem Dimethylether (rDME) verfügbar. Biogenes Flüssiggas wird aus nachwachsenden Rohstoffen sowie auf Basis verschiedener biogener Reststoffe und Abfälle hergestellt. Diese Varianten verursachen bis zu 90 Prozent weniger CO 2 als herkömmliches Flüssiggas. Für die Herstellung von erneuerbarem Dimethylether (rDME) bildet ein Syntheseprozess die Basis. Die Anlagen laufen aktuell mit Rohbiogas, beispielsweise aus der Vergärung von Gülle. [DVFG, S. 4]

Grünes Flüssiggas ist ein zentraler Baustein für die Energiewende im ländlichen Raum. Der erneuerbare Energieträger kann Bestandsgebäude im ländlichen Raum ohne Anschluss an das Erdgasnetz klimafreundlich mit Wärme versorgen. Grünes Flüssiggas ist CO 2-neutral. Bestehende Flüssiggas Heizungsanlagen können ohne technische Anpassung mit grünem Flüssiggas betrieben werden. [DVFG, S.11]

Darüber hinaus profitieren Heizungsmodernisierer von der Bundesförderung für effiziente Gebäude des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Bei einem Wechsel zu einer emissionsarmen Flüssiggas-Heizung können staatliche Fördermittel von bis zu 40 Prozent der Kosten abgerufen werden. Beim Einbau einer Flüssiggas-Brennwertheizung, die auf eine spätere Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet ist, sind bis zu 20 Prozent der Kosten förderfähig. [DVFG, S.12]

Die Flüssiggas-Versorgungsunternehmen haben in Deutschland eine umfangreiche Lagerinfrastruktur geschaffen. Rund 180 Lagerstandorte mit Füllstationen für Tankwagen bzw. für die Flaschenabfüllung schaffen eine Gesamtlagerkapazität von über 100.000 t. Insgesamt werden über 650.000 Endverbraucher, 25.000 Vertriebsstellen für Flaschengas sowie 6.000 Autogas-Tankstellen mit Flüssiggas versorgt. [DVFG, S. 16]

Der Flüssiggas-Gesamtabsatz in der Bundesrepublik Deutschland ist 2021 nach Angabe der BAFA und des DVFG gegenüber dem Vorjahr um 6,9 Prozent gestiegen. Während der Inlandsverbrauch von Flüssiggas zur Energieversorgung um 2,1 Prozent sank, stieg vor allem die Nachfrage der chemischen Industrie im Vergleich zu 2020 um 14 Prozent. Die Absatzmengen für Flüssiggasexporte stiegen um 13 Prozent. [DVFG, S. 23]

Die Marktsituation wird weiterhin größtenteils durch die Witterung sowie die Entwicklung der Flüssiggasbeschaffungspreise bestimmt. Außerdem wird die Produktverfügbarkeit im Zusammenhang mit der Energiewende und deren Auswirkungen auf die Rohöl- und Erdgasförderungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Es gilt, den Energieträger Flüssiggas erfolgreich in die Energiewende einzubinden und auch in Zukunft eine hohe Versorgungssicherheit zu wirtschaftlichen Bedingungen und geringen Emissionswerten zu gewährleisten.

Der Stromverbrauch lag in Deutschland im Jahr 2022 (546,5 Mrd. KWh) kumuliert um 3,1 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums in 2021 (564,2 Mrd. KWh). Der Strompreis für Haushaltskunden ist im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr deutlich um knapp 25 Prozent auf durchschnittlich 40,07 ct/KWh angestiegen. Grund für den Anstieg sind die sehr stark gestiegenen Strompreise im Großhandel. Im Jahresmittel 2022 lagen die Terminmarktpreise drei bis viermal höher als im Vorjahr, im Spotmarkt für die kurzfristige Beschaffung um mehr als doppelt so hoch. Dieser Anstieg wirkte sich nach und nach auf die Endkundenpreise aus. Zwar hat die Abschaffung der EEG-Umlage zum 01. Juli 2022 für eine spürbare Entlastung der Endkundenpreise gesorgt, konnte aber die gestiegenen Kosten für Beschaffung nicht kompensieren. Steuern, Abgaben und Umlagen haben damit nur noch einen Anteil von 28 Prozent am Strompreis, wohingegen der Anteil der Kosten für Beschaffung und Vertrieb auf 52 Prozent angestiegen ist. Die Netzentgelte haben einen Anteil von 20 Prozent. Für das Jahr 2023 steigen die Steuern, Abgaben und Umlagen leicht an, aber vor allem die 2022 deutlich gestiegenen Terminmarktpreise werden die Stromtarife im Jahr 2023 vorerst weiter verteuern. Die nun beschlossene Strompreisbremse, die den Arbeitspreis für 80 Prozent des prognostizierten Jahresverbrauchs auf 40 ct/KWh deckelt, wird allerdings für eine spürbare Entlastung der Stromrechnung für Haushaltskunden im kommenden Jahr sorgen.

2. Geschäftsverlauf

Die Heizgradtage im Geschäftsjahr 2021/2022 liegen insgesamt 8 Prozent unter denen des Vorjahres und spiegeln einen milderen Winter wider. Gegenüber dem langjährigen Mittel war der Winter insgesamt 3 Prozent wärmer. Insbesondere die Wintermonate Januar und Februar waren deutlich milder.

Die warme Witterung zeigt sich vor allem in den niedrigeren Absatzmengen im Zählersegment. Der Absatz reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 530 t auf 20.871 t. Im Bereich Tankgas direkt konnte der Absatz trotz der milden Temperaturen um 1.678 t gesteigert werden. Hintergrund waren insbesondere Vorratskäufe der Tankgaskunden in Reaktion auf die energiepolitische Lage und befürchtete Preisanstiege sowie die Sorge über Produktverfügbarkeit.

Das Großhandelsgeschäft liegt mit rd. 7.000 t circa 35 Prozent unter dem Vorjahresabsatz. In diesem Segment werden drei Produktgruppen abgesetzt: Brenngas, unversteuertes Gas sowie Autogas. Das Großhandelsgeschäft wird immer dann attraktiv, wenn die Beschaffungsmenge den eigenen Absatzbedarf übertrifft. Aufgrund der gestiegenen Absatzmengen in den anderen Segmenten sowie einer angespannten Beschaffungssituation war dies im vergangenen Geschäftsjahr weniger stark ausgeprägt. Dies führte dazu, dass entsprechend geringere Mengen für das Großhandelsgeschäft bereitstanden. Bei den getätigten Großhandelsgeschäften konnten jedoch höhere spezifische Margen erzielt werden als im Vorjahr.

Im Flaschengasgeschäft konnte der positive Trend auch in dem Geschäftsjahr 2021/2022 weiter fortgesetzt und die Absatzmenge nochmals um 1.800 t auf rd. 15.000 t gesteigert werden. Die Mengensteigerung resultiert insbesondere aus dem Bereich Key-Account, in dem der Absatz von Brenngas bei Vertriebsstellen um 1.100 t gesteigert werden konnte. Dieses Segment erzielt mit 6.800 t rd. 45 Prozent des gesamten Flaschengasabsatzes.

Auf den für uns wichtigen Beschaffungsmärkten für Flüssiggas hat sich der Produktpreis im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich verteuert. Der durchschnittliche Einkaufspreis im Juli 2021 lag bei 820 EUR/t. Bis Juni 2022 erhöhte sich der Preis insgesamt um fast 300 EUR/t auf 1.100 EUR/t. Erstmals stieg der Preis im Oktober 21 auf 1.000 €/t und erreichte im März 22 mit 1.364 EUR/t den Höchstwert. Die Verknappung der Produktverfügbarkeit führte zu einer außergewöhnlichen Preissteigerung auf den Beschaffungsmärkten.

Die mit halbjährlicher Anpassung an den Indexwert für Flüssiggas gekoppelten Verkaufspreise stiegen im Januar 2022 um 220 €/t, was jedoch nicht ausreichte, die Margen aus dem Vorjahr zu erreichen.

Die Situation in der Sparte Erdgas/Strom war ab dem vierten Quartal 2021 durch einen rasanten Preisanstieg und eine hohe Volatilität an den Handelsmärkten geprägt. Eine Preisabsicherung über Terminmarktprodukte war über mehrere Monate nicht möglich. Die hinterlegten Handelslimite wurden infolge der hohen Preisen schnell ausgeschöpft. Der Handel im Terminmarkt war zeitweise sogar unmöglich, da nur noch sehr wenige Marktteilnehmer aktiv waren Die Propan Rheingas stellte daher zum Jahreswechsel 2021/2022 die vertrieblichen Aktivitäten im Neukundengeschäft für die Sparte Erdgas/Strom ebenfalls vorläufig ein und konzentrierte sich ausschließlich auf die Vertragsverlängerung von Bestandskunden. Da auch die Preise am Spotmarkt insbesondere im Erdgas signifikant stiegen, führten notwendige Zukäufe im ersten Quartal 2022 teilweise zu negativen Deckungsbeiträgen. Die stark gestiegenen Kosten wurden sukzessive über außergewöhnlich hohe Preisanpassungen an die Endkunden weitergegeben. Aufgrund des geringen Angebots im gesamten Energiemarkt blieb die Kündigungszahl jedoch gering.

Die Umsatzerlöse sind insgesamt um 3 Prozent auf TEUR 168.662 (i. Vj. TEUR 113.935) gestiegen. Auch der Materialaufwand stieg auf TEUR 127.745 (i. Vj. TEUR 88.742).

Im Durchschnitt waren in diesem Jahr 337 (i. Vj. 318) Mitarbeiter beschäftigt, deren Entlohnung sich bei den gewerblichen Mitarbeitern und weiten Teilen des Angestelltenbereichs an den tariflichen Regelungen des Groß- und Außenhandels bzw. des Installateur- und Heizungsbauer-, Klempner-, Behälter- und Apparatebauer-Handwerks orientierte. Bei den Angestellten der Leitungsebene bestanden außertarifliche Vereinbarungen. Neben dem Anstieg der Mitarbeiteranzahl führte die tarifliche Entgelterhöhung um 3 Prozent zum 01.09.2021 sowie um 1,7 Prozent ab 01.05.2022 zu einem Anstieg des Personalaufwandes von TEUR 18.344 auf rund TEUR 19.907.

3. Lage

a. Ertragslage

Der Konzernjahresfehlbetrag betrug im Geschäftsjahr TEUR 4.343 (i. Vj. Konzernjahresüberschuss TEUR +2.259). Dieser resultiert aus dem Jahresfehlbetrag bei der SHK-Tochtergesellschaft Hampel GmbH (TEUR -8.201).

Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse deutlich um TEUR 54.727 auf TEUR 168.662 (i. Vj. TEUR 113.935). Die Veränderung resultiert vor allem aus den gestiegenen Marktpreisen, die sich im Laufe des Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr teilweise mehr als verdoppelt haben.

Der Gesamtrohertrag reduzierte sich dagegen stark um TEUR 4.928 auf TEUR 30.427 (i. Vj. TEUR 35.355). Im Wesentlichen wird dies durch die starken Bestandsveränderungen i.H.v. TEUR 20.652 auf TEUR -10.490 (i.Vj. TEUR 10.162) aus dem Absatzsegment Sanitär, Heizung Klima beeinflusst.

Die Personalkosten stiegen um TEUR 1.563 auf TEUR 19.907 (i. Vj. TEUR 18.344). Grund hierfür sind neben dem Anstieg der Mitarbeiterzahl vor allem die tariflichen Entgelterhöhungen im Oktober 2021 und April 2022, die Neueinstellung von Mitarbeitern im Rahmen von Altersnachfolgen der digitalen Transformation und der Aufbau eines energiewirtschaftlichen Kompetenzteams. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Berichtsjahr um TEUR 1.500 auf TEUR 12.824 (i. Vj. TEUR 11.324).

Die Abschreibungen erfolgten planmäßig und stiegen im Vergleich zum Vorjahr leicht um TEUR 21 auf TEUR 3.582 (i. Vj. TEUR 3.561).

Das Finanzergebnis hat sich um TEUR 138 auf TEUR -59 (i. Vj. TEUR -197) verbessert. Grund hierfür sind im Wesentlichen die höheren Ergebnisse assoziierter Unternehmen i.H.v. TEUR 837 (i. Vj. TEUR 678).

b. Finanzlage

Zur Finanzierung des laufenden Geschäftes werden die bestehenden Kontokorrentlinien und Betriebsmitteldarlehen bei insgesamt neun Banken genutzt. Die Unternehmensgruppe kann damit sowohl saisonale Spitzen, als auch zurückgestellte Eventualverpflichtungen begleichen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets, ggf. unter Abzug von Skonto, innerhalb der Zahlungsziele zu begleichen und Forderungen pünktlich, gemäß vereinbarter Zahlungsziele, zu vereinnahmen.

Zum Bilanzstichtag betrug das Eigenkapital EUR 5,7 Mio. (i. Vj. EUR 12,2 Mio.).

Die Eigenkapitalquote betrug zum Abschlussstichtag 7,0 Prozent (i. Vj. 15,9 Prozent). Unter Berücksichtigung der bestehenden Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt in Höhe von TEUR 1.000 ergibt sich eine Quote von 8,2 Prozent.

Der Konzern war während des Geschäftsjahres zu jeder Zeit in der Lage seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Zum Bilanzstichtag bestehen weitere, über die Inanspruchnahme hinausgehende Kreditlinien mit einem freien Volumen von rund EUR 8,3 Mio.

c. Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg um TEUR 4.722 auf TEUR 81.591 (i. Vj. TEUR 76.868). Auf der Aktivseite begründet durch den Anstieg des Anlagevermögens (TEUR +1.465), des Umlaufvermögens (TEUR +3.134), des RAP (TEUR +46) sowie die aktiven latenten Steuern (TEUR +78). Auf der Passivseite erhöhte sich die Bilanzsumme i.W. durch gestiegene Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 10.103. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen gegenüber Vorjahr um TEUR 2.410, Verbindlichkeiten aus Pfandgeldern stiegen um TEUR 1.841 sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um TEUR 1.716. Gegenläufig sanken die Erhaltene Anzahlungen um TEUR 4.878 und das Eigenkapital aufgrund des negativen Bilanzgewinns von TEUR 4.323 um TEUR 6.420 gegenüber dem Vorjahr.

Das Finanzanlagevermögen ist zum Bilanzstichtag mit einem Wert von TEUR 6.628 (i. Vj. TEUR 6.847) leicht gesunken.

Das Vorratsvermögen sank um TEUR 1.162 auf TEUR 25.523 (i. Vj. TEUR 26.685). Dies spiegelt nicht die Entwicklung der Flüssiggasvorräte wider. Diese stiegen im Wesentlichen preisbedingt um TEUR 9.193. Die Senkung resultiert aus einer massiven Reduzierung der unfertigen Leistungen im Bereich SHK. Hier sank der Bestand aufgrund von Fertigstellung mehrerer Großprojekte und damit verbundener Schlussrechnung um TEUR 10.594.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen stichtagsbezogen um TEUR 4.638 auf TEUR 20.457. Ebenfalls stiegen die Forderungen gegenüber Beteiligungsgesellschaften (TEUR +231). Dagegen sanken die Forderungen gegenüber Gesellschaftern um TEUR 206 auf TEUR 0 (i. Vj. TEUR 206).

Auf der Passivseite stiegen die Rückstellungen insgesamt um TEUR 92 auf TEUR 14.550. Dabei stiegen die Pensionsrückstellungen um TEUR +100 und die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich um TEUR 120 auf TEUR 4.678 (i. Vj. TEUR 4.798).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen erneut um TEUR 2.410. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr sehr deutlich von TEUR 10.103 auf TEUR 19.191 (i. Vj. TEUR 9.088). Beide Steigerungen resultieren im Wesentlichen aus den deutlich erhöhten Einstandspreisen und der Vorfinanzierung der erhöhten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind der Gesamtrohertrag und der Konzernjahresüberschuss.

Der Gesamtrohertrag verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.928 auf TEUR 30.427 (i. Vj. TEUR 35.355).

Im Berichtsjahr wurde ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 4.343 (i. Vj. Überschuss TEUR 2.259) erzielt.

5. Gesamtaussage

Insgesamt hat sich die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Die Finanzlage und die Vermögenslage können aufgrund des vorhandenen Eigenkapitals und der Finanzierungsmöglichkeiten der Gesellschaft als geordnet bezeichnet werden. Insgesamt kann die wirtschaftliche Lage daher weiterhin als befriedigend charakterisiert werden.

III. Prognosebericht

Eine konkrete Prognose zur voraussichtlichen Ertrags- und Finanzentwicklung gestaltet sich bei dem Konzern unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen schwierig. Der Unternehmenserfolg ist wesentlich von zwei von uns nicht beeinflussbaren Faktoren, der Witterung und den Bezugspreisen, abhängig. Hohe Einstandspreise und Absätze führen zu einem hohen Finanzbedarf aus der Vorfinanzierung, geringe Einstandspreise und Absatzmengen zur konträren Entwicklung der Finanzlage. Mit hohen Einstandspreisen sind allerdings meist geringere Margen, mit niedrigen Einstandspreisen eher höhere Margen verbunden.

Für die Rheingas-Gruppe gehen wir davon aus, dass die Absatzmengen beim Tankgas im kommenden Geschäftsjahr, bei unterstellt wieder recht warmem Winter, in etwa stabil bleiben werden. Die Entwicklung wird jedoch maßgeblich von der Witterung beeinflusst sein. Absatzsteigerungen werden nach Fertigstellung von Anlagen für gewerbliche Großverbraucher erwartet. Beim Flaschengas gehen wir von weiter moderat steigenden Absatzmengen aus. Im Segment Autogas schmilzt die in 2017 beschlossene Energiesteuerreduzierung bis 2023 weiter ab. Die Absatzreduzierung infolge der anhaltenden Reduzierung des PKW-Verkehres nach der Corona-Pandemie wird auch im Geschäftsjahr 2022/2023 spürbar sein. Allerdings führen die deutlich verbesserten Margen auch zu steigenden Erträgen.

Die Umsatzentwicklung des Geschäftsbereiches Flüssiggas wird neben dem Witterungsverlauf in hohem Maße von der Entwicklung des Einkaufspreises beeinflusst. Nach dem starken Preisanstieg bis zum Frühjahr des abgelaufenen Geschäftsjahres und dem anschließenden Verfall des Einkaufspreises rechnen wir bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022/2023 mit Beschaffungspreisen auf niedrigerem Niveau. In Summe werden die Einkaufspreise im gesamten Geschäftsjahr 2022/2023 unter denen des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen.

Im Wärmemarkt bieten wir unseren Kunden Bio-LPG-Produkte an. Mit attraktiven Nachhaltigkeitsprodukten und dem eigenen Key-Account-Außendienst wollen wir Kunden- und Absatzwachstum generieren.

In der Sparte Erdgas/Strom ist die Wiederaufnahme der Neukundengewinnung für das zweite Quartal 2023 geplant, aber bleibt von der aktuellen Lage auf den Handelsmärkten und den damit verbundenen Risiken abhängig. Das Angebot im Energiemarkt wurde in den letzten Monaten deutlich dezimiert, die Einkaufspreise sind jedoch wieder rückläufig. Daraus ergeben sich neben den verbleibenden Risiken auch gute Chancen, das Geschäftsfeld lukrativ voranzutreiben und das Neukundengeschäft wieder aufzunehmen.

Zum Konzern gehört seit 2014 das SHK-Unternehmen Hampel GmbH mit Sitz in Sankt Augustin beteiligt. Das Handwerksunternehmen ist im Bereich der Gebäudetechnik (Heizung, Sanitär, Klima, Lüftung) sowie im Photovoltaik-Anlagenbau tätig. Die Hampel GmbH ist in das Cashpooling der Propan Rheingas GmbH & Co. KG einbezogen. Es besteht eine bis zum 30.04.2024 befristete Patronatserklärung. Darüber hinaus sind die bestehenden Banklinien der Hampel über TEUR 3.745 durch die Propan Rheingas GmbH & Co. KG besichert. Nachdem die Gewinn- und Verlustrechnung der Hampel GmbH im Geschäftsjahr 2019/2020 noch ein positives Ergebnis ausgewiesen hat, wurden in den Geschäftsjahren 2020/2021 und 2021/2022 Verluste in Höhe von TEUR 1.030 und TEUR 8.201 erzielt. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag der Gesellschaft beläuft sich zum 30. Juni 2022 auf TEUR 8.835. Die Geschäftsführung der Propan Rheingas GmbH & Co. KG ist aufgrund der kurzfristig ergriffenen Gegensteuerungsmaßnahmen von der Zukunftsfähigkeit der Hampel GmbH überzeugt. Im Zuge der wirtschaftlichen Krise der Tochtergesellschaft hat die Propan Rheingas GmbH & Co. KG das von der Geschäftsführung der Hampel GmbH aufgestellte Sanierungskonzept durch die Dornbach GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Steuerberatungsgesellschaft (kurz: Dornbach) beurteilen lassen, um festzustellen ob aus der Sicht eines sachverständigen Dritten eine positive Fortführungsprognose für die Gesellschaft gegeben ist. Mit Datum vom 23. Januar 2023 hat die Dornbach festgestellt, dass sie die Planung für plausibel und erreichbar einschätzt. Weiterhin ist aus Sicht der Dornbach unter der Bedingung, dass eine Verlängerung der Patronatserklärung erfolgt, eine positive Fortführungsprognose gegeben. In den Planungen erzielt die Hampel GmbH bereits ab dem Geschäftsjahr 2022/2023 wieder positive Ergebnisse.

Für die innerdeutschen Beteiligungsgesellschaften rechnen wir nach der Sonderkonjunktur infolge der Ukrainekrise wieder mit normalisierten Absatzmengen im Wärmemarkt. Aufgrund der rückläufigen Einkaufspreise und der verbesserten Roherträge gehen wir jedoch von einer positiven Ergebnisentwicklung aus.

Die Absatz- und Ergebniszahlen unserer ausländischen Beteiligungsgesellschaften lassen ein Jahresergebnis auf Vorkriegsniveau (Polen) und ein Jahresergebnis in etwa auf Vorjahresniveau (Niederlande) erwarten.

Bisher hatten die Folgen der Ukraine-Krise keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Ergebnisse der Gesellschaften der Unternehmensgruppe. Allerdings können wir nicht ausschließen, dass es zukünftig negative Beeinflussungen auf die Ergebnisse der Gesellschaften geben kann.

Insgesamt erwarten wir für unsere Unternehmensgruppe im kommenden Geschäftsjahr sowohl einen Gesamtrohertrag als auch einen Jahresüberschuss leicht über dem Vorjahresniveau.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Risiken können zu negativen Planabweichungen führen.

Infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine stiegen die Energiekosten und es erfolgte eine Neuausrichtung der Energiepolitik in Deutschland. Jedoch ist die Infrastruktur zur Versorgung mit Flüssiggas intakt und die Flüssiggasbezugsquellen in Deutschland und Westeuropa sind nicht auf russische Importe angewiesen. Bisher hatten die Folgen der Ukraine-Krise keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Ergebnisse der Gesellschaften der Unternehmensgruppe. Allerdings können wir nicht ausschließen, dass es zukünftig negative Beeinflussungen auf die Ergebnisse der Gesellschaften geben kann.

Zur Absicherung verschiedener Risiken wurden Risikohandbücher für den Vertrieb und die Beschaffung von Flüssiggas, Erdgas und Strom implementiert und laufend aktualisiert. Mithilfe dieser Risikohandbücher können Risiken besser identifiziert und somit minimiert werden.

Die folgenden Risiken sind von ihrer Bedeutung in der absteigenden Reihenfolge dargestellt.

Branchenspezifische Risiken:

Der größte Risikofaktor der Branche besteht in der Abhängigkeit von Witterungsverhältnissen. Wir begegnen dieser Tatsache mit Fokussierung auf Gewinnung von Gewerbekunden, deren Energieverbrauch nicht zwangsläufig witterungsbedingt ist. Außerdem erwarten wir durch den Ausbau unserer online-Aktivitäten eine deutlich verbesserte Neukundengewinnung und Bestandskundenbetreuung.

Ertragsorientierte Risiken:

Die vorwiegend mittelständisch geprägten Unternehmen der Flüssiggasbranche stehen in einem harten Wettbewerb um die Marktanteile in den einzelnen Absatzsegmenten im Wärme- und Mobilitätsmarkt. Die Vorlieferanten der Branche sind einerseits die raffineriebetreibenden Mineralölgesellschaften im In- und Ausland und andererseits nationale sowie internationale Handelsgesellschaften.

Zu den ertragsorientierten Risiken gehört auch das Beschaffungsrisiko. Durch die Diversifizierung der Einkaufsquellen begegnen wir einer mangelnden Verfügbarkeit und vermeiden starke Abhängigkeiten von Kapazitäten und Preisformeln. Außerdem nutzen wir die eigene bzw. angemietete Lagerstruktur zur Bevorratung im Sinne einer ständigen Lieferfähigkeit zugunsten unserer Kunden.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Unsere Liquiditäts- und Eigenkapitallage sind geordnet. Die Gesellschaften der Unternehmensgruppe verfügen über ein effizientes Mahnwesen. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Wir erwarten aktuell keine Engpässe. Die hohe Liquiditätsbeanspruchung aus der Tochtergesellschaft Hampel GmbH wird in den nächsten Jahren anhalten. Mit der konsequenten Umsetzung der eingeleiteten Maßnahmen und auf Basis der extern überprüften Planung erwarten wir keine zusätzlichen Risken.

2. Chancenbericht

Chancen können zu positiven Planabweichungen führen.

Die Beschleunigung der begonnenen Energiewende und eine noch stärker auf Ressourcenschonung und Emissionsreduzierung ausgerichtete Energiepolitik lässt uns stabile Absatzmärkte vor allem im ländlichen und suburbanen Raum erwarten. Eine gute Verfügbarkeit hat die Attraktivität von Flüssiggas auch für gewerbliche Anwender als Substitut oder Ergänzung einer Erdgasnutzung in den letzten Monaten gezeigt. Hier erwarten wir zusätzliche Absatzchancen für die Unternehmen der Unternehmensgruppe.

Mit unserem neuen Energiekompetenzteam werden wir Gewerbekunden bei der individuellen Umsetzung der Energiewende beraten und die Realisierung übernehmen. Dabei wird zunächst das Energiemonitoring und die Errichtung von Photovoltaikanlagen zusammen mit externen Partnern im Focus stehen.

Im Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes ist ein Nutzungsanteil von erneuerbaren Energien bei der Installation von neuen Heizungen bzw. der Modernisierung von Bestandsanlagen ab dem Jahr 2024 vorgesehen. Hier bietet sich der Einsatz von Biopropan als mögliche Lösung an. Ferner könnten die vorhandenen Gasbestandsanlagen in Hybridheizsysteme eingebunden werden.

Insbesondere das bereits vorhandene, biogene Produkt wird mittelfristig eine Verwendung als erneuerbarer Energieträger in vorhandener, dezentraler Infrastruktur finden. Wir sehen in Flüssiggas und Erdgas weiterhin einen Partner der Erneuerbaren Energien, die den Übergang hin zu einer dekarbonisierten Energiewelt versorgungssicher begleiten können.

Die weltweite Flüssiggasproduktion ist weiterhin stabil. Das Angebot wird auf viele Jahre dauerhaft die Nachfrage übersteigen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir auch zukünftig in schwankenden Rohstoffpreisen und der Abhängigkeit von der Witterung. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und der weiteren Fokussierung auf witterungsunabhängige Kunden und über die reine Energielieferung hinausgehenden Produkte sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Unternehmensgruppet gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Brühl, im Mai 2023

Hubert Peters

Uwe Thomsen

Konzernbilanz zum 30. Juni 2022

Aktiva

30.6.2022 30.6.2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 198.279,41   259.073,41  
2. Geschäfts- oder Firmenwert 218.453,55 416.732,96 373.243,09 632.316,50
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.814.805,26   3.923.607,94  
2. Anlagen des Flüssiggasvertriebes 18.510.231,55   16.502.285,37  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 916.562,10   917.198,09  
4. Geleistete Anzahlungen 3.950,00 23.245.548,91 3.950,00 21.347.041,40
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 788.016,37   788.016,37  
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 5.723.416,38   5.941.468,37  
3. Beteiligungen 105.564,59   105.564,59  
4. Sonstige Ausleihungen 11.496,46 6.628.493,80 11.496,46 6.846.545,79
    30.290.775,67   28.825.903,69
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 618.573,98   345.445,00  
2. Unfertige Leistungen 5.373.906,76   15.926.375,78  
3. Waren 19.519.670,88   10.326.974,08  
4. Geleistete Anzahlungen 11.044,80 25.523.196,42 85.904,65 26.684.699,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.456.823,81   15.818.783,29  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 60.449,92   133.643,49  
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.698.061,29   1.467.369,09  
4. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00   206.254,86  
5. Sonstige Vermögensgegenstände 2.021.770,36 24.237.105,38 2.337.972,96 19.964.023,69
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   277.207,86   254.782,85
    50.037.509,66   46.903.506,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten   658.220,45   611.799,47
D. Aktive latente Steuern   604.600,00   527.000,00
    81.591.105,78   76.868.209,21

Passiva

       
30.6.2022
EUR
30.6.2021
EUR
A. Eigenkapital        
I. Kapitalanteile der Kommanditisten     9.458.899,82 9.458.899,82
II. Konzernbilanzergebnis     -4.322.818,23 2.160.099,72
III. Anteile anderer Gesellschafter     586.037,50 572.633,50
      5.722.119,09 12.191.633,04
B. Sonderposten für Investitionszulagen zum Anlagevermögen     9.515,00 11.092,00
C. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen     8.898.787,00 8.798.751,00
2. Steuerrückstellungen     973.633,75 862.024,99
3. Sonstige Rückstellungen     4.677.833,35 4.797.986,27
      14.550.254,10 14.458.762,26
D. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten     19.190.748,81 9.087.900,47
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen     3.412.257,88 8.289.448,19
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen     10.812.411,19 8.402.309,81
4. Verbindlichkeiten aus Pfandgeldern     16.017.065,22 14.176.413,38
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen     40.710,12 49.905,18
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht     1.755.957,71 2.252.155,16
7. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern     2.914.610,04 1.198.958,42
8. Sonstige Verbindlichkeiten     7.108.970,46 6.676.311,89
- davon aus Steuern EUR 2.987.661,94 (i. Vj. EUR 1.690.334,05) -        
      61.252.731,43 50.133.402,50
E. Rechnungsabgrenzungsposten     56.486,16 73.319,41
      81.591.105,78 76.868.209,21

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022

2021/2022 2020/2021
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   168.662.326,78   113.935.128,85
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen   -10.490.226,70   10.162.375,78
3. Sonstige betriebliche Erträge   2.088.084,23   1.000.014,54
4. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für bezogene Waren 117.783.289,81   75.516.273,36  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.961.745,28 127.745.035,09 13.225.532,32 88.741.805,68
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 16.161.506,81   15.043.243,08  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.745.166,60 19.906.673,41 3.300.507,70 18.343.750,78
- davon für Altersversorgung EUR 539.263,11 (i. Vj. EUR 437.409,78) -        
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   3.581.590,96   3.561.226,15
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   12.824.370,93   11.323.819,71
- davon gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB EUR 61.511,00 (i. Vj. EUR 61.511,00) -        
8. Erträge aus Beteiligungen   71.592,95   124.338,38
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 71.592,95 (i. Vj. EUR 110.160,67) -        
9. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen   836.528,73   677.812,45
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   41.916,04   24.960,48
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 265,62 (i. Vj. EUR 37,65) -        
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   1.009.892,09   1.024.454,33
- davon an verbundene Unternehmen EUR 6.627,15 (i. Vj. EUR 1.637,38) -        
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 559.677,00 (i. Vj. EUR 714.588,00) -        
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   424.615,34   619.930,09
- davon Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 77.600,00 (i. Vj. EUR 203.200,00) -        
13. Ergebnis nach Steuern   -4.281.955,79   2.309.643,74
14. Sonstige Steuern   61.497,91   50.944,63
15. Konzernjahresergebnis   -4.343.453,70   2.258.699,11
16. Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne   -139.464,25   -128.803,50
17. Auf das Mutterunternehmen entfallender Teil des Konzernjahresergebnisses   -4.482.917,95   2.129.895,61
18. Gewinnvortrag   2.160.099,72   7.030.204,11
19. Ergebnisverwendung   -2.000.000,00   -7.000.000,00
20. Konzernbilanzergebnis   -4.322.818,23   2.160.099,72

Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021/2022

2021/2022
TEUR
2020/2021
TEUR
Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten -4.343 2.259
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.582 3.561
Veränderung der Rückstellungen -581 1.796
Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -123 -126
Zunahme der sonstigen Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -3.158 -15.981
Veränderung der sonstigen Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 999 13.478
+/- Zinsaufwendungen/-erträge 896 875
- Sonstige Beteiligungserträge -837 -678
+ Ertragsteueraufwand 425 620
- Ertragsteuerzahlungen -391 -285
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -3.531 5.519
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 8 0
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -155 -122
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 216 313
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -5.209 -4.243
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 1.055 532
Erhaltene Zinsen und Beteiligungserträge 114 149
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.971 -3.371
Ausschüttung an Gesellschafter -2.125 -7.075
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -257 -842
Gezahlte Zinsen -450 -314
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -2.832 -8.231
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -10.334 -6.083
Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahres -8.152 -2.069
Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres -18.486 -8.152
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:    
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 277 255
Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten -18.763 -8.407
  -18.486 -8.152

Konzerneigenkapitalspiegel zum 30. Juni 2022

Eigenkapital des
Mutterunternehmens
Kapitalanteile
TEUR
Konzernbilanzergebnis
TEUR
Summe
TEUR
30. Juni 2020 9.459 7.030 16.489
Ausschüttung an Gesellschafter   -7.000 -7.000
Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter      
Konzernjahresergebnis   2.130 2.130
30. Juni 2021 9.459 2.160 11.619
Ausschüttung an Gesellschafter   -2.000 -2.000
Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter      
Konzernjahresergebnis   -4.483 -4.483
Stand am 30. Juni 2022 9.459 -4.323 5.136
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis
TEUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne
TEUR
Summe
TEUR
Summe
TEUR
30. Juni 2020 474 45 519 17.008
Ausschüttung an Gesellschafter       -7.000
Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter   -75 -75 -75
Konzernjahresergebnis   129 129 2.259
30. Juni 2021 474 99 573 12.192
Ausschüttung an Gesellschafter       -2.000
Ausschüttung an Minderheitsgesellschafter   -125 -125 -125
Konzernjahresergebnis   139 139 -4.344
Stand am 30. Juni 2022 474 113 587 5.723

Konzern-Anhang für das Geschäftsjahr 2021/2022

Amtsgericht Köln, HRA 18404

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Konzernabschluss wird nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Konzernbilanz wird unter teilweiser Ergebnisverwendung erstellt.

Zur besseren Übersicht sind die Vermerke zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung teilweise in den Konzernanhang übernommen worden.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses wurden die Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) beachtet.

Das Bilanzgliederungsschema gemäß § 266 HGB wurde um die Posten "Anlagen des Flüssiggasbetriebs", "Forderungen gegen Gesellschafter", "Verbindlichkeiten aus Pfandgeldern" sowie "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

II. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der Propan Rheingas GmbH & Co. KG, Brühl, zum 30. Juni 2022 werden neben der Propan Rheingas GmbH & Co. KG als Mutterunternehmen die folgenden Gesellschaften des Propan Rheingas-Konzerns einbezogen. Name, Sitz und Teilkonzern-Anteilsquote stellen sich wie folgt dar.

In den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen (Vollkonsolidierung):

Name, Sitz Anteil am Kapital
%
Rheingas Haustechnik GmbH, Dresden 100,00
RHT Rheingas Vermögensverwaltungs GmbH, Krakow am See 100,00
Propan Rheingas Beteiligungsgesellschaft mbH, Brühl 100,00
Rheingas Autogas GmbH, Brühl 100,00
ROEBEN GAS GmbH & Co. KG, Willich-Anrath 100,00
ROEBEN GAS Verwaltungs-GmbH, Willich-Anrath 100,00
Propan Rheingas Cottbus-Spreegas GmbH, Kolkwitz 100,00
EWES Vermögensverwaltung GmbH, Kolkwitz 100,00
Dr. Ulrich Fuchs GmbH & Co. KG, Neuruppin 100,00
Dr. Fuchs Beteiligungsgesellschaft mbH, Neuruppin 100,00
Hampel GmbH, Sankt Augustin 100,00
Rijngas B.V., Dinxperlo/Niederlande 75,00

Nicht in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen:

Name, Sitz Anteil am Kapital
%
KR Knauber Rheingas Vermögensverwaltungs GmbH, Bonn 72,00
KR Knauber Rheingas GmbH & Co. KG, Bonn 72,00
Belgas BVBA, Neerpelt/Belgien 75,00

In den Konzernabschluss einbezogene assoziierte Unternehmen (Equity-Konsolidierung):

Name, Sitz Anteil am Kapital
%
Rheingas Halle-Saalegas GmbH, Halle 50,00
Badische Rheingas GmbH, Lörrach 50,00
PPR Flüssiggas GmbH, Krefeld 33,33
PPR Flüssiggas GmbH & Co. KG, Krefeld 33,33
Flüssiggasabfüllgesellschaft Dresden mbH, Dresden 50,00
BALTYKGAZ Sp. z o.o., Rumia/Polen 50,00

Nicht in den Konzernabschluss einbezogene assoziierte Unternehmen:

Name, Sitz Anteil am Kapital
%
fgl Flaschengaslogistik GmbH, Brühl 33,33
fht Flüssiggas Handel und Transport GmbH & Co. KG, Hürth 24,41
fht Flüssiggas Handel und Transport Verwaltung GmbH, Hürth 24,41

Bei den nicht in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen handelt es sich um Unternehmen, die einzeln und zusammen wegen untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Sinne des § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert werden.

III. Konzernabschlussstichtag

Der Abschlussstichtag des Konzernabschlusses entspricht dem des Mutterunternehmens und den unter Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen. Für assoziierte Unternehmen bestehen folgende Ausnahmen:

BALTYKGAZ Sp. z o.o. Rumia/Polen Stichtag 31.03.2022
PPR Flüssiggas GmbH & Co. KG, Krefeld Stichtag 31.12.2021
PPR Flüssiggas GmbH, Krefeld Stichtag 31.12.2021
Flüssiggasabfüllgesellschaft Dresden mbH, Dresden Stichtag 31.12.2021

Vorgänge von besonderer Bedeutung im Zeitraum zwischen den vorgenannten abweichenden Abschlussstichtagen und dem des Konzerns haben sich nicht ereignet.

IV. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

A. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung wurde bis zum Geschäftsjahr 2009/2010 nach der Buchwertmethode vorgenommen. Ab dem Geschäftsjahr 2010/2011 erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode, indem der Wertansatz der Anteile an den einbezogenen Unternehmen mit dem Zeitwert des Eigenkapitals der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, verrechnet wird.

Aktive Unterschiedsbeträge aus dieser Verrechnung werden grundsätzlich vorab den Wertansätzen des Anlagevermögens der Tochterunternehmen zugeschrieben und danach verbleibende Restbeträge als Geschäftswerte ausgewiesen. Soweit das anteilige neubewertete Eigenkapital der Tochtergesellschaften höher war als der bei der Muttergesellschaft aktivierte Beteiligungsbuchwert, wurde der Mehrbetrag als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung passiviert. Die entsprechenden Beträge sind zwischenzeitlich erfolgswirksam aufgelöst worden.

Nicht dem Konzern zuzurechnende Gesellschaftsanteile verbundener Unternehmen werden unter dem Posten "Nicht beherrschende Anteile", ihr Anteil am Jahresergebnis unter entsprechender Bezeichnung gesondert ausgewiesen.

Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden eliminiert. Wesentliche Zwischenergebnisse aus konzerninternen Anlagenverkäufen werden eliminiert, solche aus dem regulären Leistungsaustausch zwischen den einbezogenen Unternehmen werden wegen Geringfügigkeit nicht zurückgerechnet.

Assoziierte Unternehmen wurden bis zum Geschäftsjahr 2009/2010 mit dem anteiligen Eigenkapital nach der Buchwertmethode angesetzt und bei den Finanzanlagen ausgewiesen.

B. Währungsumrechnung

Das Eigenkapital eines assoziierten Unternehmens wird zu historischen Kursen umgerechnet. Auswirkungen aus der Veränderung der Umrechnungskurse werden im Rahmen der Eigenkapitalentwicklung des assoziierten Unternehmens berücksichtigt.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Ein grundlegender Wechsel von Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr wurde nicht vorgenommen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen laut Afa-Tabellen des Bundesministeriums für Finanzen bewertet. Hierbei wurden die Höchstsätze in Ansatz gebracht. Geschäftswerte aus der Kapitalkonsolidierung werden über zehn und acht Jahre abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen laut Afa-Tabellen des Bundesministeriums für Finanzen nach der linearen Methode vorgenommen. Hierbei wurden die Höchstsätze in Ansatz gebracht.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden auf der Grundlage der Equity-Methode bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren wurden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag lagen.

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Materialund Fertigungsgemeinkosten) bewertet, die durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt wurden. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde durch absatzmarktorientierte Abschläge Rechnung getragen.

Die Flüssiggasbestände in Ein- und Mehrzähleranlagen werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Hier wurden die Grundsätze des IDW RS ÖFA 3 angewendet und auf eine Abschreibung verzichtet, sofern diese Vorräte im Folgejahr mindestens kostendeckend veräußert werden können.

Das übrige Vorratsvermögen ist zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Das allgemeine Kreditrisiko sowie das Risiko interner Zinsverluste werden durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Die latenten Steuern werden für sämtliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet. Die latenten Steuern werden auf Basis der für die Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt.

Aktive bzw. passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Höhe gebildet, in der im Berichtsjahr Auszahlungen bzw. Einzahlungen erfolgten, die Aufwand bzw. Ertrag für das Folgejahr oder spätere Perioden darstellen.

Die Bemessung der Rückstellungen wird, mit Ausnahme der Pensionsrückstellungen aufgrund deren ratierlicher Zuführung gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB, mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Die zu erwartenden zwischenzeitlichen Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei Altersvorsorgeverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für die Abzinsung verwendet, der sich bei einer pauschal aufgenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Haftungsverhältnisse werden nach den für den ihnen zugrunde liegenden Verbindlichkeiten geltenden Grundsätzen ausgewiesen.

D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zu- und Abgänge und die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Konzernanlagenspiegel.

Konzern-Anlagenspiegel zum 30. Juni 2022

Bruttowerte
Stand 1.7.2021
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 30.6.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.941.733,41 155.497,83 685.455,79 3.411.775,45
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.481.305,57 0,00 0,00 2.481.305,57
  6.423.038,98 155.497,83 685.455,79 5.893.081,02
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.697.240,96 0,00 0,00 8.697.240,96
2. Anlagen des Flüssiggasbetriebes * 65.332.204,51 4.910.568,10 367.236,32 69.875.536,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.258.359,22 298.416,01 131.834,37 3.424.940,86
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.950,00 0,00 0,00 3.950,00
  77.291.754,69 5.208.984,11 499.070,69 82.001.668,11
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 788.016,37 0,00 0,00 788.016,37
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 5.941.468,37 836.528,73 1.054.580,72 5.723.416,38
3. Beteiligungen 105.564,59 0,00 0,00 105.564,59
4. Sonstige Ausleihungen 11.496,46 0,00 0,00 11.496,46
  6.846.545,79 836.528,73 1.054.580,72 6.628.493,80
  90.561.339,46 6.201.010,67 2.239.107,20 94.523.242,93
Abschreibungen Buchwerte
Stand 1.7.2021
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 30.6.2022
EUR
Stand 30.6.2022
EUR
Stand 30.6.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.682.660,00 209.197,48 678.361,44 3.213.496,04 198.279,41 259.073,41
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.108.062,48 154.789,54 0,00 2.262.852,02 218.453,55 373.243,09
  5.790.722,48 363.987,02 678.361,44 5.476.348,06 416.732,96 632.316,50
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.773.633,02 108.802,68 0,00 4.882.435,70 3.814.805,26 3.923.607,94
2. Anlagen des Flüssiggasbetriebes * 48.829.919,14 2.812.844,40 277.458,80 51.365.304,74 18.510.231,55 16.502.285,37
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.341.161,13 295.956,86 128.739,23 2.508.378,76 916.562,10 917.198,09
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 3.950,00 3.950,00
  55.944.713,29 3.217.603,94 406.198,03 58.756.119,20 23.245.548,91 21.347.041,40
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 788.016,37 788.016,37
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 5.723.416,38 5.941.468,37
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 105.564,59 105.564,59
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 11.496,46 11.496,46
  0,00 0,00 0,00 0,00 6.628.493,80 6.846.545,79
  61.735.435,77 3.581.590,96 1.084.559,47 64.232.467,26 30.290.775,67 28.825.903,69

* Bei der Rijngas B.V. wurden konsolidierungsbedingte Anpassungen vorgenommen.

Geschäftswerte aus der Kapitalkonsolidierung/Übernahme von Geschäftswerten aus einem Einzelabschluss

Anschaffungskosten
TEUR
Nutzungsdauer Jahre Kumulierte Abschreibung
TEUR
Buchwert
TEUR
Geschäftswerte aus der Kapitalkonsolidierung        
Propan Rheingas Cottbus-Spreegas GmbH, Kolkwitz 1.068 8 935 133
Dr. Ulrich Fuchs GmbH & Co. KG, Neuruppin 212 10 127 85
  1.280   1062 218
Geschäftswerte des Einzelabschlusses        
ROEBEN GAS GmbH & Co. KG, Willich-Anrath 1.200 15 1.200 0
Gesamt 2.480   2.262 218

Die Laufzeiten der Kundenverträge betragen acht, zehn bzw. fünfzehn Jahre und sind darüber hinaus maßgebend für die Nutzung der Geschäftswerte.

Die Abschreibung der Geschäftswerte erfolgt entsprechend der Nutzung der erworbenen Kundenverträge und Geschäftsbeziehungen, eine Abschreibungsdauer von mehr als fünf Jahren ist somit sachgerecht. Die Abschreibungen betragen im Geschäftsjahr 2021/2022 TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 155).

Unterschiedsbeträge aus der Equity-Methode

Rheingas Halle-Saalegas GmbH
EUR
Badische Rheingas GmbH
EUR
BALTYKGAZ Sp. z o.o.
EUR
PPR Flüssiggas GmbH & Co. KG
EUR
PPR Flüssiggas GmbH
EUR
Flüssiggasabfüllgesellschaft Dresden mbH
EUR
Beteiligungsansatz 38.346,89 976.631,02 1.895.793,03 1.393.155,34 12.782,30 12.500,00
Anteiliges Eigenkapital (bei Erstkonsolidierung) 252.206,84 269.020,20 267.517,99 1.343.231,95 10.650,45 11.104,98
Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung 0,00 0,00 -20.866,59 0,00 0,00 0,00
Unterschiedsbetrag -213.859,95 707.610,82 1.607.408,45 49.923,39 2.131,85 1.395,02
Davon Firmenwert 0,00 503.605,36 1.074.642,31 49.923,39 2.131,85 1.395,02
Kumulierte Abschreibung Firmenwert 0,00 -503.605,36 -1.074.642,31 -49.923,39 -2.131,85 -1.395,02
Verbleibender Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Die Summe der fortgeführten negativen Unterschiedsbeträge zum Bilanzstichtag beträgt TEUR -1.310.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die nicht in den Konzernabschluss einbezogenen verbundenen Unternehmen und resultieren im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im Wesentlichen werden Provisionszahlungen für Vermittler von Erdgas und Stromverträgen in Höhe von TEUR 497 (Vorjahr: TEUR 380) sowie Leasing und IT-Kosten TEUR 105 (Vorjahr: TEUR 153) abgegrenzt.

Aktive latente Steuern

Bei der Ermittlung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 15 % berücksichtigt.

Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus folgenden Sachverhalten:

30.6.2022
TEUR
Pensionsrückstellungen 581
Sonstige Rückstellungen 24
  605

Entwicklung latenter Steuern:

TEUR
Stand 1.7.2021 527
Veränderung 78
Stand 30.6.2022 605

Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem Konzern-Eigenkapitalspiegel, der Bestandteil dieses Konzernabschlusses ist.

Der Gesamtbetrag, der der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 1.210. Es handelt sich um den Ansatz der aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 605 und um den Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEUR 605.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Projected-Unit-Credit-Methode unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,78 %, eines Anwartschaftstrends von 2,00 %, eines Rententrends von 1,00 % und unter Anwendung der Richttafel 2018 G Heubeck.

Der aus der Umbewertung der Pensionsrückstellungen zum 1. Januar 2010 ermittelte Unterschiedsbetrag (Unterdeckung) wird gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB bis zum 31. Dezember 2024 zu mindestens einem Fünfzehntel den Pensionsrückstellungen zugeführt. Der Unterschiedsbetrag zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 185.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 605 (Vorjahr: TEUR 817).

Der ausschüttungsgesperrte Differenzbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ermittelt sich wie folgt:

TEUR
Pensionsrückstellung Rechnungszins 1,78 % 9.083
Pensionsrückstellung Rechnungszins 1,31 % 9.688
Ausschüttungsgesperrter Betrag 30.6.2022 -605

Bei der Berechnung der Jubiläums- und Sterbegeldrückstellungen wurde ein Zinssatz in Höhe von 1,38 % (im Vorjahr: 1,45 %) verwendet.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen enthalten zu erwartende Steuerzahlungen.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für CO 2-Abgabe betreffend den zukünftigen Emissionshandel in Höhe von TEUR 2.173 (Vorjahr: TEUR 1.961) enthalten. Bei den weiteren sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 1.375 (Vorjahr: TEUR 1.301) und in Höhe von TEUR 237 (Vorjahr: TEUR 112) um Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie um Strom- und Erdgasverpflichtungen betreffend Netznutzungsentgelte und Mehr-/Mindermengen in Höhe von TEUR 101 (Vorjahr: TEUR 647).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
einem bis fünf Jahre
TEUR
mehr als fünf Jahren
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.191 15.263 3.873 55
(Vorjahr) (9.088) (8.606) (346) (136)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.412 3.412 0 0
(Vorjahr) (8.290) (8.290) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.812 10.812 0 0
(Vorjahr) (8.402) (8.402) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Pfandgeldern 16.017 4.991 0 11.026
(Vorjahr) (14.176) (3.543) (0) (10.633)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 41 41 0 0
(Vorjahr) (50) (50) (0) (0)
Davon aus Lieferungen und Leistungen 0 0 0 0
(Vorjahr) (2) (2) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.756 1.756 0 0
(Vorjahr) (2.252) (2.252) (0) (0)
Davon aus Lieferungen und Leistungen 987 987 0 0
(Vorjahr) (869) (869) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.915 1.915 1.000 0
(Vorjahr) (1.199) (199) (0) (1.000)
Davon aus Lieferungen und Leistungen 6 6 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 7.109 7.109 0 0
(Vorjahr) (6.676) (6.676) (0) (0)
Summe 61.253 45.299 4.873 11.081
(Vorjahr) (50.133) (38.018) (346) (11.769)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 356 (Vorjahr: TEUR 413) durch Grundschulden und durch die Abtretung sämtlicher Miet- und Pachtzinsforderungen aus einem Betriebsgrundstück gesichert. Für die im Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" enthaltenen Darlehen haben die Gesellschafter Rangrücktrittserklärungen abgegeben.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die Abgrenzung betrifft im Wesentlichen vereinnahmte pauschale Wartungsgebühren aus Nutzungs- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 41).

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB

30.6.2022
TEUR
30.6.2021
TEUR
Patronatserklärung 5.167 3.193

Mit einer Inanspruchnahme wird derzeit nicht gerechnet, da die Schuldner aus heutiger Sicht in der Lage sind, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Die Patronatserklärung betrifft in Höhe von TEUR 5.167 ein assoziiertes Unternehmen.

Umsatzerlöse

Die erzielten Umsatzerlöse können nach folgenden Tätigkeitsbereichen aufgeteilt werden:

2021/2022
TEUR
2020/2021
TEUR
Gas- und Stromverkauf 138.469 100.767
Sonstige Handelswaren und Dienstleistungen 30.193 13.168
Umsatz 168.662 113.935

Umsätze in Höhe von TEUR 15.598 (Vorjahr: TEUR 11.257) wurden im Ausland erzielt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten neutrale Erträge in Höhe von TEUR 258 (Vorjahr: TEUR 280), die in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 226) periodenfremde Erträge darstellen. Davon betreffen im Wesentlichen TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 74) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 77) Zahlungseingänge ausgebuchter Forderungen sowie TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 37) Erträge aus der Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neutrale Aufwendungen in Höhe von TEUR 581 (Vorjahr: TEUR 399), die in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 43) periodenfremd sind. Diese betreffen Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 43). Zudem betreffen die neutralen Aufwendungen in Höhe von TEUR 478 (Vorjahr: TEUR 276) die Zuführung von Einzelwertberichtigungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Aufwendungen beinhalten sowohl die unmittelbar zu entrichtenden Steuern als auch die latenten Steuern. Bei den latenten Steuern ergibt sich für das Geschäftsjahr 2021/2022 ein Aufwand in Höhe von TEUR 78.

V. Sonstige Angaben

Art, Zweck sowie Risiken und Vorteile außerbilanzieller Geschäfte

Einzelne Konzerngesellschaften haben teilweise Grund und Boden für die Lagerung von Gasbeständen angepachtet, die käuflich nicht zu erwerben sind.

Zudem werden einzelne Netz- und Sammelversorgungssysteme sowie der Fuhrpark und Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung geleast. Damit soll eine Finanzierung des Finanzmittelbedarfs erreicht werden. Risiken resultieren aus den finanziellen Mittelabflüssen bei Veränderung des Bedarfs innerhalb der vertraglichen Mindestlaufzeit.

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Art, Gegenstand Voraussichtliche Auszahlung
TEUR
Vertragsende
Pachtverträge 864 2022 - 2027
Erbbaurechte 10 2024
Leasingverträge    
- Netze 552 2022 - 2025
- Fuhrpark 570 2022
- Betriebs- und Geschäftsausstattung 252 2022 - 2025
  1.374  
Gesamtverpflichtungen 2.248  

Organe und Aufwendungen für Organe

Verwaltungsrat: Dem Verwaltungsrat gehörten im Berichtsjahr an:
  Herr Dr. Hans-Jürgen Weck, Vorstand
  Finanzen/Beteiligungen/Dienstleistungsgeschäft der rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft (Vorsitzender),
  Herr Prof. Dr. Jörg Kupjetz, Rechtsanwalt,
  FPS Fritze Wicke Seelig Partnergesellschaft von Rechtsanwälten mbB (Stell. Vorsitzender),
  Herr Dipl.-Kfm. Ulrich Gazon, nicht berufstätig,
  Herr Wolfgang Jacobs, nicht berufstätig,
  Herr Dipl.-Wirt.-Ing. Urs Kortas, Leiter Controlling der rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft,
  Herr Dr. Otto Schulz, alleiniger Geschäftsführer der Visionic Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH,
  Herr Dipl.-Kfm. Josef Rönz, Vorstandsvorsitzender der Energieversorgung Mittelrhein AG,
  Herr Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Manfred Schröder, alleiniger und hauptamtlicher Geschäftsführer der EWV Energie- und WasserVersorgung GmbH.
Geschäftsführer: Die Geschäftsführung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Propan Rheingas GmbH, Brühl, vertreten durch ihre Geschäftsführer:
  Herr Dipl.-Bw. (FH) Uwe Thomsen, Bonn, Geschäftsführer,
  Herr Dipl.-Ing. Hubert Peters, Bonn, Geschäftsführer.

Die Gesamtbezüge des Verwaltungsrats betrugen TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 40).

Auf die Angabe der Gesamtbezüge für die Geschäftsführung gemäß § 314 Nr. 6a und 6b HGB wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die an ehemalige Organmitglieder und deren Hinterbliebenen gewährten Altersversorgungsbezüge belaufen sich auf TEUR 3.902 (Vorjahr: TEUR 4.464).

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

2021/2022 2020/2021
Kaufm./techn. Angestellte 189 165
Gewerbliche Arbeitnehmer 148 153
  337 318

Abschlussprüferhonorar

TEUR
Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers  
Abschlussprüfungsleistungen 50
Andere Bestätigungsleistungen 3
Steuerberatungsleistungen 95
  148

Persönlich haftende Gesellschafterin des Mutterunternehmens

Propan Rheingas GmbH, Brühl, Stammkapital EUR 25.564,59.

Konzernverhältnisse

Der vorliegende Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von der Propan Rheingas GmbH & Co. KG, Brühl, als Mutterunternehmen erstellt. Die Offenlegung erfolgt im Bundesanzeiger.

Befreiung für die Offenlegung von Einzelabschlüssen

Die Rheingas Autogas GmbH, Brühl, die Propan Rheingas Beteiligungsgesellschaft mbH, Brühl, die Propan Rheingas GmbH & Co. KG, Brühl, die EWES Vermögensverwaltung GmbH, Kolkwitz, die ROEBEN GAS GmbH & Co. KG, Willich-Anrath, Rheingas Haustechnik GmbH, Dresden, Hampel GmbH, Sankt Augustin, und die Dr. Ulrich Fuchs GmbH & Co. KG, Neuruppin, machen von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB bzw. von der Befreiungsvorschrift des § 264b HGB Gebrauch und veröffentlichen nicht die ihre Gesellschaft betreffenden, nach § 325 HGB offen zu legenden Unterlagen des Jahresabschlusses zum Bilanzstichtag 30. Juni 2022 (Geschäftsjahr 2021/2022). Sie sind in den vorliegenden Konzernabschluss einbezogen.

Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Brühl, 15. Mai 2023

Propan Rheingas GmbH, Brühl

gez. Uwe Thomsen, Geschäftsführer

gez. Hubert Peters, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Propan Rheingas GmbH & Co. KG, Brühl

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Propan Rheingas GmbH & Co. KG, Brühl, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern), - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Propan Rheingas GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. Juni 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 15. Juni 2023

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