Bestattungsinstitute
SSG Saar-Service GmbH
Mainzer Straße 159A, 66121 Saarbrücken, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dariusz Jakubowski seit 8.7.2025 | Geschäftsführer |
Clemens Maria Haßdenteufel seit 11.4.2023 | Prokura |
Ralf Alois Engel seit 11.4.2023 | Prokura |
Stephan Mailaender seit 9.1.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
G****** Z********* | 19.41% |
M******* H******* | 10.00% |
Y*** Z********* | 3.23% |
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
Gebäudereinigung Sachs Gesellschaft mit beschränkter HaftungEigenbeteiligung | 4.12% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SSG Saar-Service GmbHSaarbrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Angaben zur Gesellschaft und Unternehmensführung 1.1 Angaben zur Gesellschaft Die SSG Saar-Service GmbH (SSG) wurde 1992 in Saarbrücken gegründet. Die SSG ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht. Sie ist eine mittelgroße GmbH im Sinne des Handelsgesetzbuches (HGB) und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter HRB 9688 eingetragen. Das Stammkapital der SSG zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 betrug unverändert umgerechnet 255.645,94 € (per 31.12.2022: 255.645,94 €). Die SSG ist anerkannter Partner und Dienstleister für Sauberkeit für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen. Die SSG ist mit ihrem Geschäftsmodell regional fokussiert auf die Leistungen in den Bundesländern Saarland sowie Rheinland-Pfalz. Die Leistungen werden primär für Unternehmen (d.h. als Business-to-Business-Angebote) sowie für öffentliche Auftraggeber (d.h. als Business-to-Government-Angebote; B2G) erbracht. Leistungen für private Endkunden (d.h. als Business-to-Consumer-Angebote; B2C) sind von untergeordneter Bedeutung. Das Angebotsportfolio der SSG umfasst aktuell verschiedenste Dienstleistungen mit Schwerpunkten in den Bereichen Gebäudedienste, Gebäudereinigung, Fahrzeugdiensten und der Fahrzeugreinigung. Hinzu kommen weitere, zum Teil spezialisierte und innovative Angebote wie zum Beispiel Fahrzeugaufbereitung, Vegetationspflege, Winterdienste sowie Graffiti-Beseitigung und entsprechende Präventionsmaßnahmen. Als zertifiziertes Unternehmen legt die SSG besonderen Wert auf optimale und ressourcenschonende Prozesse sowie den Einsatz umweltverträglicher Reinigungsmittel. Ziel ist es, mit den Services ein sauberes, attraktives Umfeld zu schaffen, in dem sich die Kunden, Nutzer sowie auch die Mitarbeiter unserer Auftraggeber gleichermaßen wohlfühlen können. Im aktuell laufenden Geschäftsjahr 2024 kann die SSG auf eine inzwischen über 30jährige erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurückblicken. Heute ist die SSG mit deutlich über 200 Kunden, über 600 Mitarbeitern und einem Umsatz von über 16 Mio. € im Berichtsjahr ein am Markt gut etablierter, starker regionaler Partner für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. 1.2 Gesellschafterstruktur und Konzerneinbindung Die Anteile an der SSG wurden im Berichtsjahr durchgängig von der Landeshauptstadt Saarbrücken (24,5%), der A.S.S. Abfallwirtschafts-Gesellschaft Saarbrücken GmbH (10,0%), der Gebäudereinigung Sachs GmbH (30,0%), der Deutschen Bahn AG (25,5%) sowie von einem privaten Anteilseigner (10,0%) gehalten. Die SSG wird in den Konzernabschluss der Deutschen Bahn AG als assoziiertes Unternehmen einbezogen. 1.3 Beteiligungen der SSG Saar-Service GmbH Die SSG hielt im Berichtsjahr durchgängig die Beteiligung an der Tochtergesellschaft Gebäudereinigung Naheland GmbH (Naheland) mit Sitz in Bad Kreuznach, Deutschland. Die Beteiligung an der S2G Systèmes Service Groupe S.A.S (S2G) mit Sitz in Forbach, Frankreich wurde im Jahr 2023 veräußert. An der S2G war die SSG seit deren Gründung im Jahr 2009 durchgängig zu 100% beteiligt. Die Beteiligung ist im Jahr 2023 im Rahmen der strategischen Fokussierung der SSG-Gruppe auf den deutschen Markt im Rahmen eines Share-Deals verkauft worden. An der Naheland hat die SSG im Jahr 2019 eine 60%ige Beteiligung erworben. Nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 hat die SSG Saar-Service GmbH Verkaufsverhandlungen bezüglich der Veräußerung der 60 % Anteile an der Gebäudereinigung Naheland GmbH an die Mitgesellschafterin der Gebäudereinigung Naheland GmbH aufgenommen. Zwischenzeitlich wurde der Verkauf diesbezüglich beschlossen. Die Transaktion wurde am 15.3.2024 notariell beurkundet. Die SSG hält keine weiteren (Finanz-) Beteiligungen. 1.4 Corporate Governance Seit 1992 besteht für die SSG ein Aufsichtsrat. Entsprechend bildeten auch im Geschäftsjahr 2023, d.h. im Berichtsjahr, die Geschäftsführung und Aufsichtsrat eine zweistufige Führungs- und Kontrollstruktur. Die beiden Gremien sind sowohl hinsichtlich ihrer Mitgliedschaft als auch in ihren Kompetenzen streng voneinander getrennt. Der Aufsichtsrat überwacht die Geschäftsführungstätigkeit. Die Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat ist Anfang 2023 überarbeitet worden. Der Aufsichtsrat der SSG ist mitbestimmt gemäß Drittelbeteiligungsgesetz (DrittelbG, § 52 Abs. 2 GmbHG) bzw. Mitbestimmungsgesetz (MitbestG, § 52 Abs. 2 GmbHG) und umfasste auch im Berichtsjahr durchgängig 6 Personen, von denen ein Drittel die Arbeitnehmerseite vertritt. Die Geschäftsführung der SSG bestand im Berichtsjahr durchgängig aus zwei Geschäftsführern. 1.5 Geschäftsmodell und grundsätzliche strategische Ziele Die SSG verfolgte seit ihrer Gründung das Ziel, sich als regionaler Partner für Sauberkeit und ergänzende Services in der Region Saarland und Rheinland-Pfalz zu positionieren. Aus der Gründungsgeschichte resultieren starke Bindungen zur Landeshauptstadt Saarbrücken und dem Deutsche Bahn-Konzern sowie aus den Leistungsnachfragen dieser beiden Gesellschafter die starke Position der SSG in der Gebäudereinigung sowie bei den Fahrzeugdiensten und der Fahrzeugreinigung im ÖPNV bzw. Eisenbahn-Bereich. Unter Beibehaltung des strikt regionalen Fokus hat die SSG in den letzten Jahren gezielt ihr Angebotsportfolio hinsichtlich der Leistungen sowie der Kundenbasis erweitert und damit die Abhängigkeit von den beiden Hauptauftraggebern Landeshauptstadt Saarbrücken und Deutsche Bahn- Konzern zurückgefahren und den Umsatz gleichzeitig stärker ausbalanciert. Die besondere Stärke der Gebäudereinigungsbranche insgesamt ist ihre maßgebliche integrative Rolle auf dem Arbeitsmarkt. Bei der SSG sind so aktuell Beschäftigte aus rund 43 verschiedenen Ländern angestellt. Im Rahmen der Diversität der Mitarbeiter setzt die SSG zudem einen besonderen Schwerpunkt auf die Inklusion von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit Handicap. Dies gilt sowohl für die SSG selbst als auch die Tochtergesellschaft Naheland. 1.6 Steuerungssystem Im Rahmen der strategischen Planung der SSG werden für die unternehmerischen Steuerungsgrößen die kurz- und mittelfristigen Zielwerte festgelegt. Die aktuelle Wirtschaftsplanung der SSG umfasst den Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2024 und eine mittelfristige Finanzplanung bis 2027. Die interne Steuerung der Gesellschaft erfolgte im Berichtsjahr wie in den Vorjahren maßgeblich über vier wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren:
2. Rahmenbedingungen 2.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld Mit der Angebotsausrichtung auf Business-to-Business bzw. Business-to-Government-Angebote (B2B/B2G) sind die wirtschaftlichen Perspektiven für die SSG zunächst einmal grundsätzlich durch die allgemeine konjunkturelle Entwicklung in Deutschland geprägt. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden 2023 um 0,3 Prozent zum Vorjahr. Ein Jahr zuvor hatte es nach jüngsten Berechnungen noch 1,9 Prozent Wachstum gegeben. 1 Im ersten Quartal wuchs die Wirtschaftsleistung in Deutschland noch minimal um 0,1 Prozent zum Vorquartal. Im zweiten und auch im dritten Vierteljahr stagnierte das BIP. Im Schlussquartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung laut einer ersten Schätzung der Statistiker schließlich um 0,3 Prozent. 2 Experten sehen die Ursache für die schwache Konjunktur vor allem bei der lahmenden Weltkonjunktur aber auch bei der Zurückhaltung der Verbraucher infolge hoher Inflationsraten. Laut dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) ist die deutsche Wirtschaft seit vier Jahren in einem Krisenmodus. Auf die Corona-Krise folgte der russische Angriff auf die Ukraine, der die Preise für Energie und Nahrungsmittel extrem steigen ließ. Der Nahostkonflikt sorgt für neue Unsicherheit, zudem trifft die jüngste Haushaltskrise Deutschland in einem Moment wirtschaftlicher Schwäche. Die Konjunkturprognosen für Deutschland sehen nicht rosig aus. Die Ökonomen der meisten Institute und Banken haben ihre Erwartungen für die Konjunktur 2024 noch einmal gesenkt. Für dieses Jahr rechnen sie überwiegend mit einem kleinen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Auch im kommenden Jahr werde das Bruttoinlandsprodukt kaum spürbar wachsen. Die meisten Ökonomen der deutschen Wirtschaft erwarten nur weniger als ein Prozent Wachstum. Die Bundesregierung erwartet offiziell noch 1,3 Prozent. 3
1 Vgl.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/bip-rezession-deutsche-wirtschaft-konjunktur-faq-100.html
2.2 Entwicklung auf den relevanten Märkten Die Gebäudereinigung ist die beschäftigungsstärkste Handwerksbranche Deutschlands mit über 660 Tsd. Beschäftigten. Die Anzahl der Betriebe in der Branche wächst seit Jahren konstant. 4 Die Gesamtumsätze der Branche werden vom Bundesinnungsverband für das Jahr 2023 mit über 26 Mrd. € beziffert. 5 Dabei haben die angebotenen Leistungen nicht zuletzt in der Zeit der COVID-Pandemie die Systemrelevanz der Branche unter Beweis gestellt. Die Gebäudereinigung bietet Menschen aller Altersgruppen gute berufliche Chancen. Die Branche ist insgesamt bekannt für ihren integrativen Charakter: So haben zum Beispiel rund 40 Prozent der in der Branche Beschäftigten keinen deutschen Pass. Hinsichtlich der Leistungserbringung ist die Gebäudereinigungsbranche mit einem Lohnkostenanteil von im Schnitt 85 Prozent so arbeitsintensiv wie kaum eine andere Branche. Die Branche ist traditionell durch eine sehr hohe Wettbewerbsintensität geprägt, die prioritär über den Preis ausgetragen wird. Dies erfordert eine wettbewerbsfähige Kostenposition, aber auch einen ganz besonderen Fokus auf die Leistungen und deren Qualität für die jeweiligen Kunden. Diese Rahmenbedingungen - insbesondere der führende Wettbewerbsparameter Angebotspreis bzw. die hohe Wettbewerbsintensität - gelten gleichermaßen für die Fahrzeugreinigung als zweites großes Angebotssegment der SSG. Zu den maßgeblichen Trends in unserem Marktumfeld zählen aktuell insbesondere die Ausrichtung auf umweltfreundliche und nachhaltige Prozesse bzw. den Einsatz entsprechender Reinigungsmittel sowie die Digitalisierung. Gerade letztere erlaubt eine deutlich bessere und kostengünstigere Personaldisposition und Produktionssteuerung einerseits sowie ein umfassendes Qualitätsmanagement und damit Unterstützung schneller Abrechnungen mit den Kunden andererseits. Eine Herausforderung für die Branche bleibt aber auch die demographische Entwicklung in Deutschland. Entsprechend ist und bleibt eine quantitative und qualitativ gute Nachwuchsgewinnung ein zentraler Erfolgsfaktor für die Branche insgesamt bzw. für jedes Unternehmen. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 3.1 Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr musste die SSG weitere, wenn auch im Vergleich zu den Vorjahren geringere, Auftragsverluste im Bereich der Fahrzeugreinigung für den Deutsche Bahn-Konzern hinnehmen. Damit gibt es kaum noch Geschäftsbeziehungen mit dem Deutsche Bahn-Konzern. Hinzu kamen im Verlauf des Berichtsjahres im Bereich der Gebäudereinigung weitere, relevante Auftragsverluste durch nicht gewonnene Ausschreibungen. Gegenläufig wirkten sich im Berichtsjahr einerseits Auftragsgewinne sowie andererseits ab 01.10.2022 die Umsatzsteigerungen aus Preisanpassungen aus, die angesichts des hohen Tarifabschlusses für die Branche mit Wirkung bereits zum 01.10.2022 notwendig wurden. Die Preisanpassungsmöglichkeiten waren dabei zum Großteil bereits durch entsprechende Preisgleitklauseln in den Verträgen abgesichert. Darüber hinaus wurden mit den Kunden konstruktive und erfolgreiche Preisverhandlungen über die Regelanpassung hinaus geführt und abgeschlossen. Im Zusammenspiel der Faktoren ergab sich ein deutlicher Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr, der gegenüber der ursprünglichen Wirtschaftsplanung für das Berichtsjahr allerdings insgesamt etwas geringer als erwartet ausfiel.
4 Vgl Branchenreport "Das
Gebäudereiniger-Handwerk"
Der deutliche Umsatzanstieg zum Vorjahr sowie gleichzeitig der Abbau von Strukturkosten haben im Berichtsjahr wie erwartet zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Vorjahr geführt. Darüber hinaus hat hierzu die Auflösung von Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber der Berufsgenossenschaft von 200 T€ wesentlich beigetragen. Hinsichtlich der finanziellen Leistungsindikatoren lag der Cash-Bestand deutlich unter dem durchschnittlichen Vorjahresniveau. Entgegen der Annahme kam es nicht zu Ausschüttungen des Tochterunternehmens Naheland. Ebenso kam es teilweise zu verzögerten Zahlungen aus Lieferungen und Leistung, welche aber mittlerweile nachgeholt wurden. Weiterhin wurden Steuererstattungen betreffend Vorjahre vereinnahmt. Die Investitionen lagen unter dem Vorjahresniveau. Damit waren Umsatz, Ergebnis und Liquidität im Vergleich zur Vorperiode jeweils verbessert.
Mit Blick auf die Auftragsverluste ist die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt etwas über der Erwartung ausgefallen. Durch konsequentes Kostenmanagement, Organisation- und Prozessoptimierungen, Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter und betriebliches Gesundheitsmanagement werden wir die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lag mit 663 über dem Vorjahreswert (im Vorjahr: 640). Strukturell ergaben sich dabei keine wesentlichen Veränderungen hinsichtlich Vollzeit-Beschäftigten, Teilzeit-Beschäftigten oder geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für eine bessere Vergleichbarkeit im Zeitablauf werden die beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vollzeit-Beschäftigte umgerechnet. Teilzeitbeschäftigte werden dabei entsprechend ihrem Anteil an der regulären Jahresarbeitszeit berücksichtigt. Per 31. Dezember 2023 beschäftigte die SSG dabei umgerechnet 284 Vollzeit-Beschäftigte (per 31. Dezember 2022: umgerechnet 328 Vollzeit- Beschäftigte). Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die SSG dabei umgerechnet 292 Vollzeit-Beschäftigte (im Vorjahr: umgerechnet 301 Vollzeit-Beschäftigte). 3.2 Umsatz- und Ergebnisentwicklung
Im Umsatz ist durch Neuaufträge in der Gebäudereinigung und der Fahrzeugreinigung einerseits und durch die Weitergabe der Tariferhöhungen und weiterer Preiserhöhungen auf +16.035 T€ angestiegen. (im Vorjahr: 13.968 T€; d.h.15%). Der Materialaufwand betrug im Berichtsjahr -2.122 T€ und damit um +468 T€ gegenüber dem Vorjahreswert angestiegen (im Vorjahr: - 1.654 T€). Strukturell ist der Personalaufwand durch die hohe Arbeitsintensität der größte Aufwandsblock. Im Personalaufwand wirkten sich im Berichtsjahr die Tariflohnsteigerungen stark aus und konnten teilweise durch Reduzierungen in der Struktur kompensiert werden. Insgesamt übertraf der Personalaufwand mit -12.852 T€ im Berichtsjahr den Vorjahreswert (im Vorjahr: -11.632 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen deutlich über dem Vorjahresniveau (-1.644 T€, im Vorjahr: -1.282 T€). Im Zusammenhang mit der Veräußerung der S2G wurde im Verkaufsvertrag ein Verzicht auf Forderungen gegen die S2G in Höhe von 260 T€ vereinbart. Da diese in Vorjahren bereits vollständig einzelwertberichtigt wurden, sind hieraus im Berichtsjahr sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen in gleicher Höhe von 260 T€ entstanden. Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken (-153 T€; im Vorjahr: -174 T€). Im Betriebsergebnis ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen und zwar um +502 T€ auf + 86 T€ (im Vorjahr: -416 T€). Die SSG finanziert sich maßgeblich aus dem operativen Cash Flow bzw. der vorhandenen Liquidität. Entsprechend spielte das Zinsergebnis wie im Vorjahr keine Rolle für die Ergebnisentwicklung (-4 T€; im Vorjahr: 0 T€). Im Beteiligungsergebnis spiegeln sich im Berichtsjahr die Entwicklung der Tochtergesellschaften nicht wider. Insgesamt betrug das Beteiligungsergebnis im Berichtsjahr 0 T€ (im Vorjahr: 0 T€). Ergebnisentwicklung bzw. Naheland: Ungeachtet der Ergebnisentwicklung der Naheland im Jahr 2023 ist im Berichtsjahr keine entsprechende Ausschüttung erfolgt, so dass hieraus kein Beitrag im Beteiligungsergebnis entstanden ist. Nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 hat die SSG Saar- Service GmbH Verkaufsverhandlungen bezüglich der Veräußerung der 60 % Anteile an der Gebäudereinigung Naheland GmbH an die Mitgesellschafterin der Gebäudereinigung Naheland GmbH aufgenommen und zwischenzeitlich den Verkauf diesbezüglich beschlossen. Die Transaktion wurde am 15.3.2024 notariell beurkundet. Insgesamt ergab sich für das Berichtsjahr ein Ergebnis vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von +83 T€ (im Vorjahr: - 420 T€). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen -19 T€ (im Vorjahr: +185 T€). Der Jahresüberschuss betrug +68 T€ (im Vorjahr: -231 T€). 3.3 Vermögenslage und Bilanzstruktur Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 betrug die Bilanzsumme der Gesellschaft 3.577 T€ (per 31.12.2022: 3.546 T€). Dies entspricht einem leichten Anstieg von +31 T€ und beruht im Wesentlichen auf einem höheren Umlaufvermögen gegenüber dem Vorjahr. Dem steht auf der Passivseite der Bilanz insbesondere ein geringeres Eigenkapital und geringere Rückstellungen sowie erhöhte Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen gegenüber. Die Verbindlichkeiten liegen über dem Vorjahreswert. Das Anlagevermögen zum Bilanzstichtag betrug 615 T€ und ist damit unverändert zum Vorjahr (per 31.12.2022: 615 T€. Die immateriellen Vermögensgegenstände betrugen 5 T€ (Vorjahr 11 T€). Auf das Sachanlagevermögen entfielen 280 T€ (per 31.12.2022: 274 T€; d.h. +7 T€). Zudem bestanden zum Bilanzstichtag Finanzanlagen aus der Beteiligung an der Naheland in Höhe von 330 T€ (per 31.12.2022: 330 T€). Das Umlaufvermögen belief sich zum Stichtag auf 2.953 T€ (per 31.12.2022: 2.922 T€) und bestand wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Forderungen in Höhe von 2.372 T€ (per 31.12.2022: 2.277 T€) sowie aus liquiden Mitteln in Höhe von 282 T€ (per 31.12.2022: 148 T€). Der Anstieg resultiert demnach sowohl aus höheren Forderungen und mehr liquiden Mitteln. Der Jahresüberschuss beträgt +68 T€. Das Eigenkapital zeigt 1.565 T€ (per 31.12.2022: 1.616 T€). Die Rückstellungen lagen mit 589 T€ unter dem Vorjahresniveau (per 31.12.2022: 660 T€; d.h. - 71 T€); die Verbindlichkeiten in Höhe von 1.421 T€ liegen über dem Vorjahresniveau (per 31.12.2022: 1.267 T€: d.h. +154 T€). Die Bilanzstruktur ist im Vorjahresvergleich im Wesentlichen unverändert. Auf der Aktivseite dominiert mit 82,6% (per 31.12.2022: 82,4%) das Umlaufvermögen. Auf der Passivseite zeigt sich eine geringere EK-Quote.
3.4 Finanzlage Nach dem enormen Rückgang im Vorjahr, konnten die flüssigen Mittel wieder aufgebaut werden und betragen 282 T€ (Vorjahr 148 T€). Aus dem operativen Geschäft wurde ein positiver Cashflow von +287 T€ verzeichnet. Die Gesellschaft hat zudem im Berichtsjahr in begrenztem Umfang weitere Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 154 T€ vorgenommen, wobei das Investitionsvolumen unterhalb des Vorjahresniveaus lag.
Die Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen betrugen im Berichtsjahr 154 T€ (im Vorjahr: 202 T€) und fielen für Büro- und Geschäftsausstattung sowie Maschinen für die Gebäudereinigung und den Fuhrpark an. Im Berichtsjahr entstanden wie im Vorjahr keine Investitionen in Finanzanlagen. Die Finanzierung der SSG basiert maßgeblich auf der Ausstattung mit Eigenkapital und damit auf der in der Gesellschaft selbst vorgehaltenen Liquidität. Darüber hinaus verfügt die SSG zum Bilanzstichtag über eine dispositive Kreditlinie in Höhe von 600 T€, die im Berichtsjahr tageweise in Anspruch genommen wurde. Hintergrund waren dabei maßgeblich innerhalb einzelner Monate in 2023 um wenige Tage verzögerte Zahlungszugänge. Die Finanzierungsstruktur der SSG erforderte im Berichtsjahr keine dauerhafte Fremdkapitalfinanzierung. Dabei bewegte sich die durchschnittliche Liquidität der SSG im Berichtsjahr sowie zum Bilanzstichtag auf einem gemessen am Mittelbedarf durchgängig ausreichenden Niveau; lag aber im Jahresdurchschnitt deutlich unter dem Vorjahresniveau. Zum Bilanzstichtag verfügte die SSG über liquide Mittel in Höhe von 282 T€ (per 31.12.2022: 148 T€). Die Zahlungsfähigkeit der SSG war im Berichtsjahr sowie bis zum Aufstellungszeitpunkt dieses Berichts jederzeit gewährleistet, d.h. die SSG war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen vollumfänglich nachzukommen. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Wesentliche Merkmale des Chancen- und Risiko-Managements Die SSG hat ein eigenes Chancen- und Risikomanagement. Die SSG ist mittelbar in das Chancen- und Risiko-Management der Landeshauptstadt Saarbrücken sowie des Deutsche Bahn-Konzerns eingebunden. Es fand im Berichtsjahr die jährliche Aktualisierung des Risikofrüherkennungssystems statt, worüber in den Gremien berichtet wurde. Darüber hinaus erfolgt eine Risikobeurteilung intern sowie an die Gesellschafter jeweils im Rahmen der Quartalsberichterstattung durch die Geschäftsführung. Für außerhalb dieses Berichtszyklus auftretende wesentliche Risiken besteht eine sofortige Berichtspflicht. 4.2 Wesentliche Chancen Auf Basis der aktuellen Einschätzung werden über die im Prognosebericht (vgl. unter 5.) dargestellten maßgeblichen Chancen hinaus keine weiteren Chancen gesehen. 4.3 Wesentliche Risiken Für die SSG sind zum Aufstellungszeitpunkt dieses Berichts insbesondere die folgenden Risikobereiche relevant:
Entscheidend für einen angemessenen Umgang mit den vorgenannten und hiermit verbundenen Risiken ist ein ganzheitlicher Ansatz auf organisatorischer wie persönlicher Ebene. Hinsichtlich der Mitarbeiterbindung und deren Mitwirkung im Unternehmensinteresse sind eine gute Unternehmenskultur, klare Regeln und die zielführende Einbindung der Führungskräfte bzw. aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die für die SSG wesentlichen Erfolgsfaktoren. Für die vorgenannten Risikobereiche sind die aktuellen Einschätzungen unter Berücksichtigung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Gegensteuerungsmöglichkeiten in bilanzielle Vorsorgen bzw. die Ergebnisprognose eingeflossen und insofern bereits berücksichtigt. Zusätzliche signifikante Risiken für die prognostizierte Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2024 werden derzeit nicht gesehen. 4.4 Beurteilung der Risikosituation durch die Geschäftsführung Für die SSG sind aus Sicht der Geschäftsführung im Rahmen der Gesamtbetrachtung von Chancen, Risiken, möglichen Gegenmaßnahmen, Vorsorgen und vorhandener Liquidität sowohl zum Bilanzstichtag als auch für den Zeitraum bis zum Aufstellungszeitpunkt dieses Berichts keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. 5. Prognosebericht 5.1 Voraussichtliche Entwicklung der relevanten Märkte und wesentlicher Rahmenbedingungen Angesichts der COVID-Pandemie wurden in den Jahren 2020 bis 2022 unter anderem zeitweilig umfassende Restriktionen verordnet ("Lock down") und Einschränkungen verschiedener Art für die persönliche Mobilität, aber auch für verschiedene Wirtschaftszweige beschlossen. Im Berichtsjahr ergaben sich hieraus keine nennenswerten Auswirkungen mehr auf die Geschäftstätigkeit. Die verschiedenen Wirtschaftsinstitute sehen in ihren jüngsten Prognosen in Deutschland im laufenden Geschäftsjahr in der Regel weniger Wachstum. So zum Beispiel geht das ifo-Institut für 2024 nur noch von einem Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent aus6. Wie bekannt ist die Welt durch den Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine im Februar 2022 nachhaltig erschüttert worden. Angesichts der initiierten Sanktionen gegen Russland und Belarus, aber auch mit Blick auf potenzielle weitere Eskalationen des Kriegsgeschehens durch Russland, sind wirtschaftliche BIP-Prognosen für das aktuelle Geschäftsjahr wie bereits im Vorjahr immer unter dem Vorbehalt zu sehen, dass es nicht zu weiteren signifikanten Trendbrüchen kommt. Hinsichtlich der Wettbewerbssituation gehen wir auch für das laufende Geschäftsjahr von einem unverändert scharfen Preiswettbewerb aus. Dieser Wettbewerbsdruck wird insbesondere in allen Leistungsvergaben über Ausschreibungen Auswirkungen auf unsere Umsatzchancen wie Ergebnispotenziale haben. Die historisch hohen Steigerungen der Stundenlöhne aus dem Tarifvertrag für die Gebäudereinigung mit einer Laufzeit vom 01.10.2022 bis zum 31.12.2024 wie auch die Verteuerung der Leistungen durch die zusätzlichen Belastungen (Veränderung der gesetzlichen Regelungen im Bereich Midi-Lohn- Gruppen, Materialkostensteigerungen, allgemeinen Kostensteigerungen) konnten bestmöglich an die Kunden weitergegeben werden. Für die neue Laufzeit des Tarifvertrags und der aktuellen Rahmenbedingungen ist mit weiteren Lohn- und Kostensteigerungen zu rechnen. Die Herausforderungen für alle Unternehmen bleiben unvermindert hoch. Die höheren aufwandsseitigen Belastungen sind demnach erneut auch angemessen an die Kunden weiterzugeben. 5.2 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 Unsere aktuelle Prognose für das Geschäftsjahr 2024 basiert vor allem auf den folgenden Annahmen:
Für das laufende Geschäftsjahr 2024 geben wir für insofern die Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung die nachfolgende Prognose ab:
Hinweis: Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie wir sie beispielsweise in unserem Risikobericht beschrieben haben - eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Einschätzungen abweichen. Die SSG übernimmt keine Verpflichtung, die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.
Saarbrücken, den 28. März 2024 Stephan Mailänder, Geschäftsführer Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Die SSG Saar-Service GmbH hat ihren Sitz in Saarbrücken und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter HRB 9688 B eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der SSG Saar-Service GmbH wurde gemäß dem Gesellschaftsvertrag entsprechend den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist wie im Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden in diesem Anhang Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke gemacht sowie werden gesetzlich vorgesehene Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zusammengefasst und im Anhang aufgegliedert. Der Anhang enthält die erforderlichen Einzelangaben und Erläuterungen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. (1) Anteilsstruktur, Beteiligungen und Konzernzugehörigkeit Die Anteile an der SSG wurden im Berichtsjahr durchgängig von der Landeshauptstadt Saarbrücken (24,5%), der A.S.S. Abfallwirtschafts-Gesellschaft Saarbrücken GmbH (10,0%), der Deutschen Bahn AG (25,5%), der Gebäudereinigung Sachs GmbH (30,0%), sowie von einem privaten Anteilseigner (10,0%) gehalten. Die SSG hielt im Berichtsjahr durchgängig die Beteiligung an der Gebäudereinigung Naheland GmbH (Naheland) mit Sitz in Bad Kreuznach, Deutschland. Die Beteiligung an der S2G Systèmes Service Groupe S.A.S (S2G) mit Sitz in Forbach, Frankreich wurde im Jahr 2023 veräußert. Die SSG ist gemäß § 293 HGB nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet und stellt auch keinen eigenen Konzernabschluss auf. Der Einzelabschluss der SSG wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist online unter www.bundesanzeiger.de erhältlich. Die SSG wird in den Konzernabschluss der Deutschen Bahn AG als assoziiertes Unternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss der Deutschen Bahn AG ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich, wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist online unter www.bundesanzeiger.de bzw. www.unternehmensregister.de abrufbar. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber der Vorperiode im Wesentlichen unverändert. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind dabei im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Bei den planmäßigen Abschreibungen des Sachanlagevermögens wird von einer Nutzungsdauer von 3 bis 8 Jahren ausgegangen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 € werden im Aufwand erfasst. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über 800 € werden aktiviert und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen Rechnungen getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Die Vorräte sind zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. dem niedrigeren letzten Einstandspreis angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage werden zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden die vor dem Bilanzstichtag erhaltenen Einnahmen abgegrenzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Erläuterungen zur Bilanz (3) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Veränderungen und Abschreibungen des Berichtsjahres dem Anlagespiegel zu entnehmen. Der Buchwert des Anlagevermögens erhöhte sich leicht zum 31. Dezember 2023 um +0,5 T€ auf 615,1 T€ (per 31.12.2022: 614,6 T€), maßgeblich für die Erhöhung ist die Steigerung bei den technischen Anlagen und Maschinen. (4) Angaben zum Anteilsbesitz Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 hielt die SSG eine Beteiligung an der Gebäudereinigung Naheland GmbH (Naheland) mit Sitz in Bad Kreuznach, Deutschland. Die Beteiligung an der S2G Systèmes Service Groupe S.A.S. (S2G) mit Sitz in Forbach, Frankreich, wurde im Berichtsjahr veräußert.
Im Beteiligungsergebnis werden Jahresüberschüsse von Tochtergesellschaften grundsätzlich auf Basis der entsprechenden Ausschüttungen mit Jahresverzug vereinnahmt. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten mit 660 T€ (per 31.12.2022: 643 T€) Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 589 T€ (per 31.12.2022: 403 T€) resultieren aus Leistungen für die Tochtergesellschaft Gebäudereinigung Naheland GmbH, Bad Kreuznach. (6) Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der SSG per 31. Dezember 2023 beträgt 256 T€ und ist damit im Vorjahresvergleich unverändert (per 31.12.2022: 256 T€). (7) Rücklagen Die Kapitalrücklage weist per 31. Dezember 2023 einen Betrag in Höhe von 298 T€ (per 31.12.2022: 298 T€) aus. Die Gewinnrücklage betrifft andere Gewinnrücklagen gemäß § 272 Abs. 3 HGB. (8) Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen umfassen zum Bilanzstichtag im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich in Höhe von 326 T€ (per 31.12.2022: 447 T€). Hinsichtlich der Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das Jahr 2022 wurde im Berichtsjahr eine Anpassung in laufender Rechnung in Höhe von 120 T€ vorgenommen, die den Gewinnvortrag gemindert hat. (9) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum Bilanzstichtag in Höhe von 286 T€ (per 31.12.2022: 80 T€) resultieren aus Leistungsbezug der Tochtergesellschaft Naheland. Die Verbindlichkeiten hatten zum Bilanzstichtag alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verpflichtungen im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 19 T€ (per 31.12.2022: 6 T€). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (10) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von 16.035 T€ (im Vorjahr: 13.968 T€) wurden vollständig im Inland und hier in den Bundesländern Saarland und Rheinland-Pfalz erzielt.
(11) Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten mit 278 T€ (VJ 113 T€) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Ein wesentlicher Teil der Auflösung betrifft mit 205 T€ die Verpflichtung gegenüber der Berufsgenossenschaft Verwaltungs-Berufsgenossenschaft Körperschaft des öffentlichen Rechts (VBG). Aus der Veräußerung der Beteiligung an der S2G Systèmes Service Groupe S.A.S (S2G) wurde ein Gewinn von 35 T€ in Höhe des Verkaufserlöses erzielt, da die Beteiligung in Vorjahren vollständig wertberichtigt wurde. In dem Verkaufsvertrag wurde darüber hinaus ein Verzicht auf Forderungen gegen die S2G in Höhe von 260 T€ vereinbart. Da diese in Vorjahren vollständig einzelwertberichtigt wurden, sind hieraus im Berichtsjahr sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen in gleicher Höhe von 260 T€ entstanden. (12) Materialaufwand
Der Materialaufwand spiegelt bei den bezogenen Leistungen die Erhöhung von bezogenen Servicepartnerleistungen als Folge von Umsatzsteigerungen wider. (13) Personalaufwand
(14) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen i. W. Aufwendungen für Büromiete, Fuhrpark, IT- Services, Beratung und WP-Leistungen sowie Versicherungen, Mitgliedschaften und Beiträge. In dem Vertrag zum Verkauf der Beteiligung an S2G wurde u.a. ein Verzicht auf Forderungen gegen die S2G in Höhe von T€ 260 vereinbart. Da diese in Vorjahren vollständig einzelwertberichtigt wurden, sind hieraus im Berichtsjahr sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen in gleicher Höhe von T€ 260 entstanden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen von -35 T€ (im Vorjahr: -13 T€). (15) Abschreibungen
(16) Beteiligungsergebnis
Im Berichtsjahr wurden keine Ausschüttungen vereinnahmt. Sonstige Angaben (17) Sonstige finanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag
(18) Haftungsverhältnisse Die SSG Saar-Service GmbH hat Rentenversicherungen für Mitarbeiter zur Finanzierung einer betrieblichen Altersversorgung abgeschlossen. Es liegen mittelbare Pensionsverpflichtungen vor. Nach § 1 Abs. 1 S. 3 des BetrAVG steht die SSG Saar-Service GmbH für die sich danach ergebenden Leistungen des Versicherungsunternehmens "AMB Generali Pensionskasse AG, Aachen" ein (Subsidiärhaftung im Rahmen einer mittelbaren Pensionsverpflichtung). Das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesen mittelbaren Pensionsverpflichtungen wird aufgrund der ausreichenden Ausstattung des originären einstandsverpflichteten Versicherungsunternehmens als gering angesehen. (19) Beschäftigte
Die Zahl der Mitarbeiter wird zusätzlich zur besseren Vergleichbarkeit in Vollzeit-Beschäftigten ausgewiesen. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter werden demnach entsprechend ihrem Anteil an der Jahresarbeitszeit in Vollzeitkräfte umgerechnet. (20) Mitglieder und Gesamtbezüge der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 an: Stephan Mailänder Friedrichsthal Geschäftsführer Finanzen & Personal Karsten Nagel, bis 31.12.2023 Witten Sprecher der Geschäftsführung | Geschäftsführer Markt & Betrieb Auf eine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung im Berichtsjahr wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (21) Mitglieder und Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat der SSG ist mitbestimmt gemäß Drittelbeteiligungsgesetz (DrittelbG, § 52 Abs. 2 GmbHG) bzw. Mitbestimmungsgesetz (MitbestG, § 52 Abs. 2 GmbHG) und umfasste auch im Berichtsjahr durchgängig 6 Personen, von denen entsprechend ein Drittel die Arbeitnehmerseite vertreten. Im Berichtsjahr bzw. bis zum Aufstellungszeitpunkt dieses Berichts bestand der Aufsichtsrat aus den folgenden Personen: Sascha Grimm Saarbrücken | Diplom-Verwaltungswirt (FH), Landeshauptstadt Saarbrücken Vorsitzender des Aufsichtsrats Reiner Brückerhoff * Quierschied | Fachkraft für Arbeitssicherheit und Vorsitzender des Betriebsrats der SSG bis 30.09.2023 Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Dr. Christine Zaunmüller Saarbrücken | Projektmanagerin SHS Service, Dillingen Silvia Decker * Saarbrücken | Reinigungskraft und Vorsitzende des Betriebsrats der SSG ab 1.10.2023 Matthias Hoffmann Berlin | Beteiligungsmanagement, Deutsche Bahn AG Nicole Beßling Berlin | Beteiligungsmanagement, Deutsche Bahn AG Im Berichtsjahr sind Bezüge für Aufsichtsratsmitglieder von in Summe 7,5 T€ (im Vorjahr: 9 T€) berücksichtigt. (22) Honorar des Abschlussprüfers Im Berichtsjahr wurden für den Abschlussprüfer Honorare in Höhe von 10 T€ als Aufwand für Abschlussprüfungsleistungen erfasst. Darüber hinaus wurden keine Leistungen durch den Abschlussprüfer erbracht. (23) Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 hat die SSG Saar-Service GmbH Verkaufsverhandlungen bezüglich der Veräußerung der 60 % Anteile an der Gebäudereinigung Naheland GmbH an die Mitgesellschafterin der Gebäudereinigung Naheland GmbH aufgenommen und zwischenzeitlich den Verkauf diesbezüglich beschlossen. Die Transaktion wurde am 15.3.2024 notariell beurkundet. Im Februar hat sich die SSG an der Ausschreibung eines großen Bestandskunden beteiligt. Das Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens liegt noch nicht vor. Ein Verlust des Kunden hätte erhebliche negative Auswirkungen insbesondere auf das Jahresergebnis ab 2025 zur Folge. (24) GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von +68 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.
Saarbrücken, den 28. März 2024 SSG Saar-Service GmbH Geschäftsführung Stephan Mailänder, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 der SSG Saar-Service GmbH den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SSG Saar-Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SSG Saar-Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SSG Saar-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 10.04.2024 W+ST
PUBLICA REVISIONSGESELLSCHAFT
Richard Boßlet, Wirtschaftsprüfer Roman Woll, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates Geschäftsjahr 2023Während des Berichtszeitraumes 01.01.2023 bis 31.12.2023 hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig und umfassend über die Lage des Unternehmens, den Geschäftsverlauf und wesentliche Vorhaben unterrichten lassen. In drei Aufsichtsratssitzungen (Videokonferenz: 24.02.2023, 29.09.2023, 19.12.2023) erörterte der Aufsichtsrat außerdem grundsätzliche und aktuelle Fragen der Geschäftsentwicklung, befasste sich mit der Ergebnissituation und beriet über Maßnahmen und Geschäftsvorgänge, die nach dem Gesetz, dem Gesellschaftsvertrag oder der Geschäftsordnung der Zustimmung des Aufsichtsrates bedarf. Zwei Umlaufbeschlüsse betreffend den Themen Beauftragung WP zur Prüfung des Jahresabschlusses 2022, der Tochtergesellschaft Naheland und Geschäftsordnung Aufsichtsrat sowie den Themen zum Jahresabschluss 2022 wurden zirkuliert. Auf der Grundlage der schriftlichen und mündlichen Berichterstattung hat sich der Aufsichtsrat laufend von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 sind unter Einbeziehung der Buchführung von dem durch die Gesellschafter zum Abschlussprüfer bestellten Herrn Woll, bei W+ST Publica, geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen worden. Dem Ergebnis der Prüfung stimmt der Aufsichtsrat zu. Der Aufsichtsrat hat die Unterlagen selbst geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat hat den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht gebilligt; er empfiehlt den Gesellschaftern
Saarbrücken, den 06.05.2024 Der Aufsichtsrat Sascha Grimm, Aufsichtsratsvorsitzender Protokoll der 62. Gesellschafterversammlung am 06.05.2024TOP6: Feststellung des Jahresabschlusses 2023 mit Gewinnverwendung Mit der Prüfung des Jahresabschlusses 2023 war Herr Roman Woll, W+ST Publica beauftragt. Einstimmiger Beschluss:
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