ASB Küstenkinder gGmbH
Neue Dorfstraße 6, 18196 Dummerstorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mathias Wähner seit 26.5.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Mecklenburg-Vorpommern - eingetragener Verein - (e.V.) | 75.00% |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ASB Küstenkinder gGmbHDummerstorfJahresabschluss zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die ASB Küstenkinder gGmbH ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation in den Landkreisen Rostock und Vorpommern-Rügen, die sich in den Projekten der sozialen Arbeit engagiert. Die Kernkompetenzen der Gesellschaft liegen insbesondere in der Förderung der Bildung, der Erziehung, der Jugend- und Behindertenhilfe. Der Zweck der Gesellschaft wird verwirklicht durch die Errichtung, Unterhaltung und Betreibung von Kinder- und Jugendeinrichtungen, insbesondere Kindertagesstätten sowie weiterer sozialer Einrichtungen mit teilweisen Integrativgruppen zur gemeinsamen Förderung von behinderten und nicht behinderten Kindern. Ferner betreibt die Gesellschaft eine Großküche zur gesunden Ernährung von Kindern und Schülern in Kindertagesstätten und Schulen. Ein Kitaplatz ist eine Grundvoraussetzung für die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aufgrund weiterhin steigender Bevölkerungszahlen, insbesondere in der Altersgruppe der Kinder von 0 bis unter 7 Jahren, die stärkere Inanspruchnahme durch komplette Gebührenfreiheit sowie einer Vielzahl von Wohnungsbaumaßnahmen hält der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen unvermindert an. Im Jahr 2023 gingen pandemiebedingte Einflüsse zurück. Eine überdurchschnittlich hohe Krankenquote beeinflusste aber weiterhin den Arbeitsablauf. Im Bereich der Großküche De Kök waren weiterhin hohe Inflationsraten festzustellen. Die Fertigung und Auslieferung der Mahlzeiten erforderte eine ständige Kostenkontrolle und ein zeitnahes Nachkalkulieren der Essenspreise. Die Nachverhandlungen der Essenspreise waren erfolgreich. Die Kindertageseinrichtungen (Kitas) wiesen zum Ende des Jahres 2023 eine Kapazität, entsprechend der jeweiligen Betriebserlaubnis, von insgesamt 2.319 Plätzen (Vorjahr: 2.294 Plätze) aus. Im Jahresdurchschnitt wurde eine Belegung von 2.159 Plätzen (93 %) erreicht (Vorjahr: 2.131 Plätze 93 %). Im Jahr 2023 begannen wir mit den Bauarbeiten zur Errichtung unserer ersten eigenen Kindertagesstätte in Klockenhagen. Die Fertigstellung ist für 2024 geplant. Zum Ende des Jahres 2023 konnten wir mit der GEW erfolgreich einen Haustarifvertrag für die Beschäftigten der Kindertagesstätten verhandeln und abschließen. Der Geschäftsverlauf gestaltete sich, wie in den vergangenen Jahren, insgesamt sehr gut und es zeigt sich ein deutlich positives Bild der Gesellschaft. Es ist weiterhin eine sehr solide Finanzierungsstruktur gegeben. B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage B.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Jahr 2023 auf 4.401 TEUR (Vj.: 3.338 TEUR). Das Anlagevermögen hat sich von 1.634 TEUR infolge von Investitionen auf 2.705 TEUR erhöht. Den Investitionen von 1.381 TEUR stehen Abschreibungen von 310 TEUR gegenüber. Das Anlagevermögen war zu 100 % durch Eigenkapital gedeckt und machte 61,4 % der Bilanzsumme aus. Das Umlaufvermögen wies zum Stichtag 1.688 TEUR (Vj.: 1.699 TEUR) aus. Wesentliche Veränderungen ergaben sich in diesem Zusammenhang aus einer Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (603 TEUR in 2023 zu 540 TEUR in 2022). Korrespondierend hierzu ergaben sich geringere sonstige Vermögensgegenstände (19 TEUR in 2023 zu 86 TEUR in 2022). Das Eigenkapital konnte durch den Jahresüberschuss 2023 zum Bilanzstichtag auf 2.703 TEUR zulegen (Vj.: 1.775 TEUR). Weiterhin erhöhte sich der Fremdkapitalbestand auf 1.698 TEUR (Vj.: 1.563 TEUR). Die Erhöhung ist im Wesentlichen den Veränderungen im Bereich der Verbindlichkeiten gegenüber dem ASB Bundesverband e.V. sowie der sonstigen Rückstellungen geschuldet. Insgesamt lag die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 bei 61,4 % (Vj.: 53,2 %) und hat sich somit zum Vorjahr aufgrund des Ergebnisses deutlich verbessert. B.2. Finanzlage Das Finanzmanagement stellt die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sicher. Vorrangiges Ziel ist eine ausgewogene Liquiditäts- und Finanzierungsstruktur, die eine hohe Flexibilität, Sicherheit und Unabhängigkeit gewährleistet. Nach Abzug der im Geschäftsjahr getätigten Investitionen von 1.381 TEUR ergibt sich eine Verringerung des Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag um 14 TEUR auf 1.042 TEUR (Vj.: 1.056 TEUR). Die sonstigen jährlichen finanziellen Verpflichtungen betragen 1.100 TEUR p.a. und betreffen die Miete der Geschäftsstelle sowie die einzelnen Kindertagesstätten inkl. Erbbaurechtsverträge. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmenssteuerung erfolgt im Wesentlichen aufgrund von operativen Kennzahlen nach Kostenstellen sowie Kennzahlen im Sinne eines operativen und strategischen Personalcontrollings. Die Geschäftsführung ist fokussiert auf folgende Leistungsindikatoren: • Belegung/Auslastung • Personalstatistik, Personaldeckung, Personaleinsatzplanung • Vergütungsstruktur • Personalaufwandsquote / Personalfluktuation • Krankenstatistik • Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen B.3. Ertragslage Trotz der Einflüsse von Corona hat sich die gute Ertragslage erneut bestätigt. Im Geschäftsjahr 2023 wird ein Jahresergebnis der ASB Küstenkinder gGmbH in Höhe von 929 TEUR (Vorjahr: 1.019 TEUR) ausgewiesen. Die Entwicklung wesentlicher Posten der Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr wird nachfolgend dargestellt und erläutert:
Die ASB Küstenkinder gGmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsätze in Höhe von 22.712 TEUR (Vj.: 21.656 TEUR). Das entsprach einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um rund 1.056 TEUR bzw. 4,9 %. Damit setzte die Gesellschaft ihre positive Entwicklung der letzten Jahre fort. Neben der Steigerung im Kostenblatt 2023 nach dem Kindertagesförderungsgesetz (KiföG) ist die gestiegene Platzkapazität und deren Auslastung ein wesentlicher Erfolgsfaktor. C. Chancen- und Risikobericht der künftigen Entwicklung Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist mit Chancen und Risiken verbunden. Es gilt vorhandene Chancen zu identifizieren und zu nutzen und gleichzeitig wesentliche Risiken zu erkennen, zu bewerten und zu steuern. Entsprechend unserer Angebotsstrukturen und der fachlichen Power unserer Fachbereiche und der Kernverwaltung sind für das Geschäftsjahr 2024 keine Probleme in der Nachfrage der Leistungen zu erkennen. Die Gesamtentwicklung der Wirtschaft in Deutschland im Zusammenhang mit europäischen Krisenprozessen kann jedoch zu jähen Veränderungen der Anforderungen führen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Um Entwicklungen, die das Unternehmen gefährden oder negativ beeinträchtigen, frühzeitig zu erkennen, werden alle entscheidungsrelevanten Daten aus den Einrichtungen bei der Geschäftsführung erfasst und ausgewertet. Es werden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Wirtschaftliche und rechtliche bestandsgefährdende Tatsachen sind gegenwärtig nicht ersichtlich. Weitere Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind nicht erkennbar. D. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die Gewinnung geeigneten Personals im Bereich der Fachkräfte und zunehmend auch der Hilfskräfte stellt die zentrale Herausforderung der kommenden Zeit dar. Die allerorts hohe Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern führt zu einer erhöhten Wechselbereitschaft in der Belegschaft, was sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens auswirken könnte. Deshalb liegt ein besonderes Augenmerk auf der Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter. Alle bereits eingeleiteten Maßnahmen dafür müssen weiterentwickelt und innovative Ideen ergänzt werden. Großen Wert und große Chancen sehen wir in der eigenen Ausbildung von Erziehern und beabsichtigen, im Jahr 2024 mindestens 20 Auszubildende zu gewinnen. Ein Risiko identifizieren wir in der nachlassenden finanziellen und personellen Leistungsfähigkeit der Gebietskörperschaften. Verhandlungen werden wegen fehlender finanzieller und personeller Ressourcen verzögert oder gar nicht geführt. Die Folge ist ein erheblicher Verwaltungsaufwand mit durchzuführenden Schiedsstellenverfahren und bei der Umsetzung von Verhandlungsergebnissen. Als Chance erkennen wir den Bedarf an gut ausgestatteten Kindertagesplätzen vor allem in ländlichen Regionen. Viele Kommunen haben keine Mittel, eigenständig Sanierungen oder Neubauten umzusetzen. Hier möchten wir uns an strategisch wichtigen Standorten als Partner etablieren. Am Standort Marlow haben wir eine Ausschreibung zur Neuerrichtung einer Kindertagesstätte und dem Umbau der Bestandskindertagesstätte zum Hort gewonnen. Wir rechnen mit einem Planungsstart im Jahr 2024 und einem Baustart 2025. Ferner werden wir die Kindertagesstätte in Bad Sülze sanieren. Die sich aus der aktuellen außerordentlichen Situation ergebenen, kaum abschließend einzuschätzenden Risiken sind grundsätzlich dazu geeignet, einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auszuüben. Allerdings erachten wir diese gegenwärtig, auch aufgrund einer hinreichend guten Liquiditätsausstattung, als nicht bestandsgefährdend. Unter Berücksichtigung der dargestellten Parameter geht die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2024 von einem positiven Jahresergebnis in Höhe von ca. 0,5 Mio. EUR aus.
Dummerstorf, 27. September 2024 Mathias Wähner, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Rostock unter der Nummer HRB 15365 eingetragen. Die Wertangaben erfolgten in gerundeten EUR und TEUR. Die Gesellschaft hat alle größenabhängigen Erleichterungen im Rahmen der Anhangsangaben in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist als steuerbegünstigte Körperschaft im Sinne der §§ 51 ff. AO anerkannt. II ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer oder dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen auf die Gegenstände des Anlagevermögens wurden nach der linearen Methode und mit denselben Abschreibungssätzen wie im Vorjahr vorgenommen. Abnutzbare Vermögensgegenstände wurden im Jahr der Anschaffung zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungswert zwischen 250 EUR und 1.000 EUR wurden in einem Sammelposten zusammengefasst, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. 2. Die Finanzanlagen sind zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. 3. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei Vorliegen wertmindernder Umstände mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 4. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert. 5. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. 6. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. 7. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe der Einnahmen und Ausgaben ausgewiesen, die in Folgejahren zu Erträgen und Aufwendungen führen werden. III ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ III.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres und die aufgelaufenen Abschreibungen sind im nachfolgenden Brutto-Anlagenspiegel, der Bestandteil des Anhangs ist (Seite 9 f.), gesondert dargestellt. III.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zur Abdeckung von Forderungsausfällen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 30 TEUR gebildet. III.3 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von 777 TEUR eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, in Höhe von 126 TEUR eine Restlaufzeit von zwei bis fünf Jahren und in Höhe von 169 TEUR eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die finanzierten beweglichen Wirtschaftsgüter sind sicherungsübereignet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von 239.833,77 EUR betreffen ein Darlehen (Ursprungsbetrag 250.000 EUR), welches mit 4,5 % getilgt und 1,5 % verzinst wird. Die Laufzeit des Darlehens endet am 30. April 2042. Das Darlehen ist mit Eintragung einer Grundschuld besichert. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 125 TEUR und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 16 TEUR. IV ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG IV.1 Personalaufwand In dem Posten Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von 13 TEUR (Vj. 12 TEUR) enthalten. V SONSTIGE ANGABEN V.1 Organe der Gesellschaft Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:
Der Aufsichtsrat erhält für seine Tätigkeit keine Vergütung. Geschäftsführung Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2023 Herrn Mathias Wähner, Greifswald. Der Geschäftsführer hat für seine Tätigkeit keine Vergütung erhalten. V.2 Mitarbeiterzahl Im Jahresdurchschnitt betrug die Mitarbeiterzahl 476 (Vj. 445), davon 143 in Vollzeit und 333 in Teilzeit. V.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat diverse Miet-, und Pachtverträge abgeschlossen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden nichtkündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlende Beträge auf 1.100 TEUR pro Jahr. Haftungsverhältnisse Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber einem Teil der Arbeitnehmerschaft bestehen bei der Kommunalen Zusatzversorgungskasse Mecklenburg-Vorpommern in Strasburg/Uckermack (ZMV). Diese mittelbaren Versorgungszusagen werden in Ausübung des Wahlrechts des Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB nicht passiviert. Die ZMV ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts. Zweck der Anstalt ist es, Arbeitnehmern der Beteiligten im Wege privatrechtlicher Versicherung eine zusätzliche Alters-, Berufsunfähigkeits-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung zu gewähren. Die Anstalt ist keine im Wettbewerb stehende Einrichtung. Die Altersversorgung wird durch Beiträge finanziert. Als Beitrag werden vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 10,3 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts erhoben, der Zusatzbeitrag für diesen Zeitraum beträgt 4,8 %. Im Berichtsjahr betrug die Höhe der verbeitragten Löhne und Gehälter 209 TEUR. V.4 Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. V.5 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 928.867,34 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Dummerstorf, 27. September 2024 Mathias Wähner, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagenspiegels im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An den ASB Küstenkinder gGmbH, Dummersdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss des ASB Küstenkinder gGmbH, Dummersdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht des ASB Küstenkinder gGmbH, Dummersdorf für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und ● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. ● beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schwerin, 16. Dezember 2024 BRB
Revision und Beratung PartG mbB
G. Matlok, Wirtschaftsprüfer M. Napierski, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDas Jahresergebnis wurde entsprechend des Vorschlags verwendet. Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 18. Dezember 2023 festgestellt. |
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