Systemhaus Scheuschner GmbHLiquidiert

Lebuser Weg 27, 15234 Frankfurt (Oder), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt/Oder HRB 6367
Vorher
Systemhaus Scheuschner GmbH EDV-Systeme
Eingetragen
9.11.2005
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Die Entwicklung und der Vertrieb von IT-gestützten Systemlösungen. Die Erstellung von Analysen und Konzeptionen im IT-Bereich sowie das Projektgeschäft mit IT Systemen, Service und Wartung.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Wellhausen
seit 29.4.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
VIVAVIS GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Systemhaus Scheuschner GmbH

Frankfurt (Oder)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

220.311,00

264.089,00

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

34.975,00

26.008,00

II. Sachanlagen

185.336,00

238.081,00

B. Umlaufvermögen

1.434.590,82

1.118.423,71

I. Vorräte

562.959,23

400.161,14

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

453.983,68

493.538,31

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

417.647,91

224.724,26

C. Rechnungsabgrenzungsposten

30.184,79

11.833,73

Summe Aktiva

1.685.086,61

1.394.346,44



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

758.441,91

601.016,55

I. Gezeichnetes Kapital

100.000,00

100.000,00

II. Gewinnvortrag

301.016,55

447.708,03

III. Jahresüberschuss

357.425,36

53.308,52

B. Rückstellungen

197.980,27

326.586,20

C. Verbindlichkeiten

728.664,43

466.743,69

Summe Passiva

1.685.086,61

1.394.346,44

ANHANG

Systemhaus Scheuschner GmbH, Frankfurt (Oder)

Amtsgericht Frankfurt (Oder), HRB 6367

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Systemhaus Scheuschner GmbH wurde auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

Die Gesellschaft macht von den Erleichterungsvorschriften der §§ 264 Abs. 1 Satz 4 und 288 HGB Gebrauch.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig oder unverändert angewendet.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögengegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Bei Vorliegen einer dauernden Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung bei den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagevermögen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Entfallen die Gründe der Wertminderungen in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Dabei werden die folgenden Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 5 Jahre

Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 33 Jahre

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 410,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die unfertigen Leistungen werden bis zum Gewinnrealisationszeitpunkt zu Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Fertigungs-, Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zinsen für Fremdkapital sind nicht einbezogen.

Für die unfertigen Leistungen erfolgte im Rahmen der sog. retrograden Bewertung zum Abschlussstichtag eine Verlustantizipation durch Vergleich des Verkaufserlöses mit den am Abschlussstichtag bereits entstandenen Herstellungskosten zzgl. der noch erwarteten Kosten.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Nennwert ermittelt und angesetzt und gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB erstmals offen von Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden in Höhe ihrer Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch entsprechende Einzelwertberichtigung auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Der niedrigere beizulegende Wert wird durch die geschätzte Höhe des mit Wahrscheinlichkeit zufließenden Geldbetrags bestimmt. Uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe ausgebucht.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert ermittelt und angesetzt.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte im Vorjahr nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung zukünftiger Gehaltssteigerungen. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005G" von Klaus Heubeck verwendte.

Es erfolgt eine Saldierung der Verpflichtung mit zugungsten des Versorgungsnehmers verpfändeten Deckungsvermögens. Die Bewertung der verrechneten Vermögensgegenstände erfolgte gem. § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert entsprach den unter Beachtung des Niederstwertprinzips fortgeführten Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 4 Satz 4 HGB. Dies entsprach hier dem Nennwert des Bankguthabens. Der Ausweis der wertmäßigen Änderungen des Deckungskapitals erfolgt im Vorjahr im Finanzergebnis.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von 0,00 € (Vorjahr 1.785,00 €) aus Lieferungen und Leistungen.

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ergab sich im Vorjahr ein ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Zinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren zum Abschlussstichtag in Höhe von € 53.265,00.

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und betreffen in vollem Umfang Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

4. Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 37 Mitarbeiter.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 473.203,81 €.

Konzernzugehörigkeit

Die Systemhaus Scheuschner GmbH wird in den Konzernabschluss der Kajo Neukirchen GmbH, Eschborn, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt.

 

Frankfurt (Oder), den 05. Februar 2018

gez. Thomas Wellhausen, Rene Petri

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 12. April 2018

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