Peter Fink Vermietungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Maximilian Drexler seit 25.11.2024 | Prokura |
Marko Ziethlow seit 25.11.2024 | Prokura |
Thomas Steffen Dennenlöhr seit 4.12.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ASD Altpapier Sortierung Dachau GmbHDachauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022der Firma ASD Altpapier Sortierung Dachau GmbH1. Geschäftsmodell ASD GmbH ist ein paritätisches (50:50%) Joint-Venture der Firmen ROWE GmbH, Nürnberg, und der UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH, Augsburg, bestehend seit 2007. Geschäftszweck ist die Beschaffung und Sortierung von Sammelware aus kommunalen Altpapiersammlungen, die Bereitstellung von daraus gewonnenem 1.11. Deinking-Material - überwiegend für die Firmengruppe UPM - und der Handel mit Altpapier, vor allem der weiteren, durch den Betrieb der Sortieranlage gewonnenen Altpapier-Sortimente. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte insgesamt im Jahr 2022, trotz des Krieges in der Ukraine und der damit zusammenhängenden Energiekrise, um 1,9 % zu. Gründe für den vergleichsweise positiven Verlauf waren vor allem Nachholeffekte beim privaten Konsum und der Produktion nach dem Corona-Einbruch sowie im Jahresverlauf nachlassende Lieferengpässe. Die Gewinnung von grafischem Altpapier aus der gemischt erfassten Haushaltssammelware ist vor dem Hintergrund des allgemeinen, hohen Altpapierbedarfs in der papierverarbeitenden Industrie für die Herstellung von grafischen Papieren von großer Bedeutung. Das Angebot an grafischem Altpapier geht parallel zum Verbrauch aus allen Quellen ständig zurück und wird durch die grafische Industrie, die Hersteller von weißen Verpackungspapieren und die Tissueindustrie nachgefragt. Der stetige Aufwärtstrend der Rohstoffpreise am Altpapiermarkt, der bereits im Vorjahr Fahrt aufgenommen hatte, setzte sich in der 1. Jahreshälfte 2022 weiter fort. Analog zur Entwicklung des Altpapierverbrauchs der Industrie, der gegenüber dem Vorjahr um rund 7 % fiel und somit in etwa wieder auf dem Niveau der Zeit vor der Corona-Pandemie war, unterlagen die Altpapierpreise jedoch über alle Sorten, besonders ausgeprägt im Bereich der graphischen Sorten, ab August fortschreitend bis zum Jahresende hin einem starken Abwärtstrend. Als Hauptursachen für den sinkenden Verbrauch sind u.a. bedingt durch das Kriegsgeschehen in der Ukraine steigende Energiekosten, unterbrochene Lieferketten sowie eine rückläufige Auftragslage gerade in der graphischen Industrie ausschlaggebend. Die altpapierverbrauchende Verpackungsindustrie kann als sog. anteiliger Mischpapierverbraucher auf Sortierung weitgehend verzichten. Dies führt in der Recycling-Wirtschaft (Müllentsorger, Abfallwirtschaft) dazu, dass der Betrieb von Altpapiersortieranlagen dort vermehrt infrage gestellt ist und die grafische Papierindustrie mit Partnern die Versorgungssicherheit selbst gewährleisten muss. Der ständige Verbrauchsrückgang von Druckprodukten (Zeitungen, Illustrierten, Werbebeilagen) und der kontinuierlich steigende Verbrauch von Verpackungen (z.B. wachsender Internet-Handel) verschiebt die Zusammensetzung der kommunalen Altpapiersammlung. Der so entstehende prozentuale Rückgang an grafischen Papieren in der Haushaltssammelware fordert eine kontinuierliche Anpassung im Sortierablauf, um die Ausbeute des grafischen Teils zu optimieren. Dies setzt neben technischen Neuerungen und ordnungsgemäßer Instandhaltung auch die ständige Optimierung der Anlagensteuerung voraus. 3. Geschäftsverlauf Die grafische Papierindustrie hat auf die schlechte Auftragslage in der 2. Jahreshälfte 2022 mit reduzierten Produktionsplänen, temporären Maschinenstillständen sowie einer weiteren Herausnahme von Papiermaschinen reagiert. Die Konzentration von verbleibenden altpapierverbrauchenden UPM-Werken in Süddeutschland zeigt jedoch nach wie vor die Wichtigkeit der Versorgung durch die ASD auf. Die klar definierte Qualitätsanforderung für das aussortierte Material trifft auf Inhomogenität des Eingangsmaterials je nach Sammelsystem und Herkunft. So müssen die Sortierprozesse schnell und effektiv veränderbar sein, um sich auf die schwankenden Eingangs-Qualitäten einstellen zu können. Die Unsicherheiten und unklaren Geschäftsaussichten, nicht zuletzt auch bedingt durch die Corona-Krise und durch die Folgen des Kriegsgeschehens in der Ukraine, ließen die ASD jedoch vorsichtig agieren. Für die technische Weiterentwicklung der Sortieranlage geplante Investitionen wurden daher vorerst ausgesetzt und auf das Folgejahr 2023 verschoben. Ebenso wurden nur dringliche Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen an der Sortieranlage durchgeführt. Dies hatte vor allem in den Herbst- und Wintermonaten zur Folge, in denen vermehrt feuchtes, teilweise nasses Input-Material über die Anlage sortiert werden muss, dass trotz verringertem Durchsatz beim Hauptprodukt 1.11. sowie im Bereich der Nebenprodukte 1.04. Kaufhauspapier und 1.02. gemischtes Altpapier die angestrebten Qualitäten nicht immer vollumfänglich in der Sortierung ausgebracht wurden, wodurch die Betriebsergebnisse der Gesellschaft mit Abwertungen und Reklamationskosten belastetet wurden. Bedingt durch einen Brand in den letzten Kalendertagen des Monats November 2022 kam es zu einem mehrwöchigen Anlagenstillstand, der im Dezember 2022 eine deutlich geringere Sortierkapazität sowie eine Reduktion der operativen Geschäftstätigkeit, sowohl im Bereich des Materialeinkaufs der HH-Sammelware als auch im Absatz des sortierten Materials, für ASD zur Folge hatte. 4. Lage des Unternehmens Die für das Unternehmen bedeutsamen Leistungsindikatoren sind Rohertrag, Betriebsergebnis bzw. EBIT. Ertragslage Das Ergebnis in 2022 verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr 2021, das von hohen Sonderabschreibungen belastet war (Jahresergebnis 2022: - T€ 632, Jahresergebnis 2021: - T€ 1.715). So verbesserte sich das Finanzergebnis T€ -1.369 im Vorjahr auf T€ - 76 im Berichtsjahr 2021. Die Umsatzerlöse erhöhten sich aufgrund der Preissituation auf dem Altpapiermarkt sowie einer leicht rückläufigen Altpapier-Output-Menge um T€ 4.662 gegenüber dem Vorjahr, der Rohertrag fiel jedoch aufgrund des beschaffungspreisbedingten erhöhten Materialeinsatzes und erhöhten Frachtkosten (+T€ 510) auf T€ 1.569 (Vorjahr T€ 2.072) ab. Die Wareneinsatzquote erhöht sich im Geschäftsjahr auf rund 94 % (2021: 91 %), da sich u.a. die Zusammensetzung der Eingangsware zu einem erhöhten Braunanteil verändert hat. Die Höhe der Instandhaltungskosten (2022: T€ 383) ist nur leicht gegenüber zum Vorjahr (2021: T€ 341) gestiegen. Das Betriebsergebnis veränderte sich in Folge dessen negativ zum Vorjahr von T€ - 350 auf T€ - 552. Der EBITDA Wert hat sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 112 auf T€ -344 verringert. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft ist unverändert in erster Linie durch Eigenkapital (T€ 1.470) und durch Gesellschafterverbindlichkeiten (T€ 3.710 aus mittelfristigem und kurzfristigem Fremdkapital) dargestellt. Vermögenslage Bei einer Bilanzsumme von T€ 6.584 (Vj. T€ 8.067) macht das im Umlaufvermögen gebundene Vermögen zum Bilanzstichtag 57,4% (2021: 63,5% / 2020: 52,2%) aus. Die Verluste des Geschäftsjahres wurden - wie bereits im Vorjahr - durch das vorhandene Eigenkapital getragen. Die Gesellschaft verfügt zum Stichtag 31.12.2022 über ein Eigenkapital von T€ 1.470 (2021: T€ 2.102). Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 22,3% (2021: 26,1%). Die Eigenmittelquote, also das Eigenkapital zuzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, beträgt nunmehr 78,5% (Vj: 69,9%). Die Investitionen im Sachanlagevermögen belaufen sich im Geschäftsjahr auf T€ 69 (Vorjahr T€ 22) und betreffen hauptsächlich Ersatzinvestitionen. Das Geschäftsjahr verlief bedingt durch einen starken Preisverfall auf dem Altpapiermarkt in der 2. Jahreshälfte, Brand-bedingtem Sortieranlagenstillstand zum Jahresende sowie nicht realisierter Investitionen in die Verbesserung der Sortiertechnik unterhalb der Prognose des Vorjahres. Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf als nur bedingt zufriedenstellend. 5. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Chancen Die Qualitätsschwankungen im Eingangsmaterial werden weiterhin intensiver kontrolliert. Auf Basis dieser Eingangskontrollen werden Einstufungen vorgenommen, um die Fahrweise der Anlage qualitativ weiter zu optimieren. Hierbei gilt grundsätzlich Qualität vor Maximaldurchsatz. Ziel ist es die Reklamationskosten weiter zu reduzieren, auf der anderen Seite aber weitere Steigerungen der Stückkosten weitestgehend zu vermeiden. Die Steuerung der Sortieranlage ist entscheidend für die Effektivität der Sortierung. Im Unternehmensverbund wird im Jahr 2023 weiter intensiv an einer Vollautomatisierung der Anlagensteuerung gearbeitet, um auf die unterschiedlichen Zusammensetzungen (z.B. Feuchtegehalt, Anteil an Kartonagen) des Eingangsmaterials ohne Zeitversatz und noch individueller reagieren zu können. Nach erfolgter Umsetzung wird geprüft werden, ob sowohl der technische Fortschritt als auch das neu gewonnene Know-how auf die Sortieranlage der ASD übertragbar sein werden. So könnten nicht nur die prozentuale Ausbeute an 1.11 Deinking gesteigert, sondern auch Einsparungen im Bereich der manuellen Nachsortierung getroffen werden. Durch eine Realisierung des Investitionsvorhabens in die Sortiertechnik der Anlage können signifikante Verbesserungen in der Qualität der Haupt- und Nebenprodukte bei gleichbleibendem, teilweise erhöhtem Durchsatz erzielt werden. Die daraus resultierenden Positiveffekte sind vielzählig und für einen positiven Geschäftsverlauf des Jahres 2023 maßgebend. Risiken Die Beschäftigungslage der Papierindustrie insgesamt ist maßgeblich für den Erfolg der Sortieranlage verantwortlich. Die instabile Konjunktur im Druckgewerbe, stark ansteigende Kosten für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe sowie hohe Energiepreise könnten die Altpapierindustrie zu Produktionsstillständen, reduzierten Produktionsplänen und dauerhaften Abschaltungen von Papiermaschinen zwingen, weshalb deutliche und unvorhersehbare Schwankungen am Absatzmarkt nicht ausgeschlossen werden können. Ablehnungen aus Qualitätsgründen verursachen beträchtliche Nachlaufkosten und beeinflussen das Betriebsergebnis erheblich. Deshalb sollen mit Hilfe eines speziellen Kamerasystems nicht nur die Daten zur Sortierqualität dauerhaft erfasst und überwacht werden, sondern auch in Echtzeit an UPM übermittelt werden. Ziel ist es, die Ausgangsmengen nachweislich qualitativ zu stabilisieren, den Störstoffgehalt weiter zu reduzieren und so eine 100- prozentige Abnahme der vereinbarten Liefermengen zu erreichen. Der erforderliche Zeithorizont für die Umsetzung und der Erfolg dieses Projektes sowie dessen Amortisation ist jedoch noch nicht im Detail abzusehen. Ausblick auf 2023 Durch die Positiveffekte aus der Realisierung der geplanten Investitionen in die Sortieranlagentechnik sollen insbesondere die Absatzmöglichkeiten signifikant und so die betriebswirtschaftliche Lage der Gesellschaft nachhaltig verbessert werden. Stillstände der Anlage bedingt durch technische Defekte der Sortiermaschinen werden nach Austausch der alten durch neue Sorter auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Eine entsprechende Qualitätsverbesserung der Nebenprodukte 1.04. Kaufhauspapier und 1.02. gemischtes Altpapier der Sortieranlage wird sich deutlich positiv auf die vorgenannten finanziellen Leistungsindikatoren auswirken. Wesentliche Grundlage bleibt auch weiterhin, dass die Einkäufe der Sammelware hinsichtlich der Laufzeit deckungsgleich mit UPM abgestimmt und in der Preisfestsetzung fest vereinbart sind. Marktpreisschwankungen haben nur einen bedingten Einfluss auf die aktuelle monatliche Preisfestlegung zur Sorte 1.11. Deinking mit UPM und wirken sich erst zeitlich verzögert aus. Bei Fortführung des Preismodells wird daher die wirtschaftliche Entwicklung der ASD in diesem Bereich stabil verlaufen. So ist mit einer deutlichen Steigerung des Rohertrages und einer entsprechend positiven Entwicklung des EBIT zu rechnen. Mit einem positiven EBIT wird bei planmäßiger Entwicklung der Gesellschaft wieder ab dem Jahr 2024 gerechnet. Bis dahin wird in Hinblick auf die Finanzierung des Unternehmens seitens der Geschäftsleitung davon ausgegangen, dass die bisherige Finanzstruktur, die durch eine ausreichende Eigenmittelquote seitens der Gesellschafter geprägt ist, zumindest in bisherigem Umfang aufrechterhalten wird.
Dachau, den 29.06.2023 gez. Detlef Thom BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022der Firma ASD Altpapier Sortierung Dachau GmbH, DachauI. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Allgemeine Angaben und Gliederung Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bei der ASD Altpapier Sortierung Dachau GmbH handelt es sich zum Stichtag um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Abweichungen zum Vorjahr sind nicht gegeben; Anpassungen im Ausweis waren daher nicht erforderlich. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten im Anhang dargestellt. Von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB ist Gebrauch gemacht worden. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des deutschen Handelsgesetzbuches maßgebend. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden unter Beachtung der erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer und der handelsrechtlichen Bestimmungen festgelegt. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über € 250,00 und bis zu € 1.000,00 wurde in Übereinstimmung mit § 6 Abs. 2a EStG i. d. F. des Unternehmenssteuerreformgesetzes 2008 ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Die betreffenden Vermögensgegenstände werden am Ende jedes Geschäftsjahres, in dem der Sammelposten vollständig abgeschrieben wurde, im Anlagengitter als Abgang erfasst. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten oder zu einem niedrigeren Wert, der den Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag beizulegen war. Vorratsvermögen Die Vorräte wurden in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften zu Anschaffungs- und Herstellungskosten oder zu einem niedrigeren Wert, der den Gegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet, es wurden gewogene Durchschnittspreise zu Grunde gelegt. Schwer verwertbare Rohstoffe wurden abgewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie handelsrechtlich aktivierungspflichtige Gemeinkosten entsprechend der Kalkulationsunterlagen für die Artikelgruppe. Falls die Herstellungskosten über dem Verkaufspreis lagen, erfolgten zur verlustfreien Bewertung Abwertungen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, flüssige Mittel sind mit den Nennwerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen wurden aktivisch abgesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben im Geschäftsjahr ausgewiesen, soweit sie Aufwand der Folgejahre darstellen. Der Ansatz erfolgte zum Nennwert. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZU EINZELNEN POSTEN IN DER BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, des Sachanlagevermögens und der Finanzanlagen ist aus der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage 4), die Bestandteil des Anhangs ist, zu ersehen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage 4) zu entnehmen. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten ist nachstehend angegeben:
davon gegen Gesellschafter
Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch den branchenüblichen Eigentumsvorbehalt aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren gesichert. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Die Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten ist nachstehend angegeben:
davon gegenüber Gesellschaftern
III. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sowie außerplanmäßige Abschreibungen In den Erträgen bzw. Aufwendungen sind folgende Geschäftsvorfälle von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung enthalten: Die sonstigen Erträge enthalten Versicherungserstattungen aufgrund eines Brandschadens in Höhe von TEUR 180. Der Brand verursachte einen Schaden in Höhe von TEUR 155 bei den Vorräten, der als Aufwand berücksichtigt wurde. Aus der Veräußerung der Geschäftsanteile an der ASK entstand ein Verlust von TEUR 83. IV. ERGÄNZENDE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a HGB Die Gesellschaft hat diverse Miet- und Leasingverträge für Grundstücke, Geräte und Fahrzeuge abgeschlossen. Aus den am Bilanzstichtag bestehenden, nicht kündbaren Verträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen im Gesamtbetrag von T€ 1.694, davon fällig in 2023 T€ 461 und in späteren Jahren T€ 1.233. Angabe gemäß § 327 Nr. 1 HGB A II 1: Bauten auf fremden Grundstücken: € 1.698.396,00 (Vj. € 1.793.084,00) A II 2: technische Anlagen und Maschinen: € 1.042.498,00 (Vj. € 1.096.843,00) A II 3: andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: € 63.584,00 (Vj. € 55.281,00) A III 3: Beteiligungen: € 0,00 (Vj. € 1,00) B II 3: Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: € 162.764,54 (Vj. € 871.576,81) C 7: Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: € 3.709.842,05 (Vj. € 3.547.484,41) - davon bis 1 Jahr: T€ T€ 333,8 (Vj. T€ 171,5) - davon über 1 Jahr: T€ 3.376,0 (Vj. T€ 3.376,0) Haftungsverhältnisse Zum Stichtag 31.12.2022 besteht eine Bürgschaft gegenüber einem Kreditinstitut in Höhe von T€ 50 für den Kontokorrentkredit der ASK Altpapier Sortierung Kinsau GmbH, Kinsau (beteiligtes Unternehmen bis August 2022). Mit einer Inanspruchnahme der Bürgschaft ist nicht zu rechnen, da der Kontokorrentkredit zum 31.12.2022 nicht beansprucht wurde. Des Weiteren wurde im Jahr 2023 die Bürgschaft aufgelöst. Zum Stichtag 31.12.2022 bestehen mehrere Bürgschaften gegenüber einem Kreditinstitut in Höhe von insgesamt T€ 167 für mehrere Leasingverträge der ASK Altpapier Sortierung Kinsau GmbH, Kinsau (beteiligtes Unternehmen bis August 2022). Die Bürgschaften wurden im Jahr 2023 zurückgegeben, somit ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahrs 22 (Vorjahr 13) Arbeitnehmer beschäftigt.
Angaben zu Leitungsorganen Geschäftsführung war im Berichtszeitraum: Herr Detlef Thom Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde nach § 286 Abs. 4 HGB zulässigerweise verzichtet. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB:
Dachau, 29. Juni 2023 ASD
Altpapier Sortierung Dachau GmbH
Geschäftsführung gez. Detlef Thom AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.12.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersFür den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der ASD Altpapier Sortierung Dachau GmbH mit einer Bilanzsumme € 6.583.532,77 und einem Jahresfehlbetrag von € 631.893,92 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die ASD Altpapier Sortierung Dachau GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ASD Altpapier Sortierung Dachau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASD Altpapier Sortierung Dachau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlagen für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 29. Juni 2023 EXTERNA GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Christian Michel, Wirtschaftsprüfer gez. Frank Blacha, Wirtschaftsprüfer |
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